Diavolo Rosso
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Seid nicht so hart mit Borat. Aus seiner Warte kann ich verstehen, dass er so denkt (nicht akzeptieren, verstehen). Ich bin mir sicher, dass er tief in seinem Herzen den FCK liebt und ihn auch weiterhin unterstuetzen wuerde. Viele Dinge sind aus Enttaeuschung und Frustration heraus gesagt. Die Fans mussten in den letzten Jahren viel ertragen.
Ich habe mich gefragt, was braucht es, dass eine Fan diese bedingunslose Liebe zu seinem Verein fuehlt? Dass man alles vergibt und egal ob erfolgreich oder nicht, zu seinem Verein steht. Warum, auch nach enttaeuschenden Spielen, ist man am Ende immer wieder bereit, diesen Verein weiter zu lieben und sich mit ihm zu identifizieren?
Ich habe mich dann gefragt, warum das bei mir so ist? Warum ich von diesem Verein nicht lassen kann?
Ich glaube die Antwort ist:
Man braucht eine gemeinsame Vergangenheit. Und gemeinsam durchlebte Emotionen. Freude, Traenen, Angst, Hoffnung.
Ich bin so ab 1977 bewusster FCK Fan geworden.
Ich erinnere mich an die Jahre der Fastabstiege. Wie sehr man gehofft hat, der Kelch moege an einem voruebergehen.
An die erste Feldkamp-Aera. Wie stolz waren wir da auf unsere Jungs.
Die unvergessenen Spiele im UEFA Cup. Wie oft haben wir die verloren geglaubte Qualifikation im Rueckspiel auf unserem Betzenberg doch noch geschafft. Am Schluss standen wir alle heisser im Stadion oder vor dem Fernseher und haben mit stolzgeschwellter Brust unserem FCK zugejubelt.
Traenen sind damals auch gefallen, aber es waren noch Freudentraenen.
Ich erinnere mich an Real Madrid.
Heimlich haben mein Bruder und ich das Spiel im Fernsehen gesehen, weil es schon so spaet war und wir eigentlich nicht Fernsehen durften. Unsere Jubelschreie haben wir in die Decke geschrien, denn es haette grossen Aerger gegeben haetten uns die Eltern erwischt. 5:0 hat der "Dorfverein" FCK gegen das grosse Real Madrid, damals noch nicht die Galaktischen, aber schon die unbesiegbaren, gewonnen. Wochenlang hat mir dieser Sieg Auftrieb gegeben. Der Underdog hatte bewiesen, dass mit ihm zu rechnen war und so war es fuer einen persoenlich auch ein Ansporn gewesen in seinem eigenen Leben schier unmoeglich scheinende Aufgaben positiv anzugehen.
Denn wenn der FCK Real Madrid schlaegt, dann muss klein DR auch keine Angst haben dass Riesenreferat vor der gesamten Klasse zu halten.
Was dann folgte kennt ihr. Meisterschaft, Pokal, Pokal, Abstieg, Meisterschaft, Abstieg.
Wir haben zusammen geweint, gelacht, gejubelt, getrauert. Und mit jedem Tropfen Emotion sind wir enger an einander gewachsen.
Manchmal war so viel Liebe und Stolz in der junge Brust, dass sie fasst am platzen war. Und man ist durch Deutschland gelaufen und konnte mit Stolz sagen ich bin aus Kaiserlautern.
Den zuerst war man Lautrer und dann Italiener.
All das soll ich wegwerfen, weil der Verein in der 2. Liga, vielleicht mal in der 3. Liga spielt?
Soll ich vergessen, dass der Verein fuer mich genauso dar, wenn nicht noch mehr, wie ich fuer ihn?
Dass er mir in vielen Lebenslagen geholfen hat, die Dinge mit Mut anzugehen?
Nein, solche Emotion und ein Leben voller gemeinsamer Erlebnisse wirft man nicht einfach weg. Denn wuerde ich das tun, wuerde ich einen Teil meiner selbst wegwerfen.
Ich habe mich gefragt, was braucht es, dass eine Fan diese bedingunslose Liebe zu seinem Verein fuehlt? Dass man alles vergibt und egal ob erfolgreich oder nicht, zu seinem Verein steht. Warum, auch nach enttaeuschenden Spielen, ist man am Ende immer wieder bereit, diesen Verein weiter zu lieben und sich mit ihm zu identifizieren?
Ich habe mich dann gefragt, warum das bei mir so ist? Warum ich von diesem Verein nicht lassen kann?
Ich glaube die Antwort ist:
Man braucht eine gemeinsame Vergangenheit. Und gemeinsam durchlebte Emotionen. Freude, Traenen, Angst, Hoffnung.
Ich bin so ab 1977 bewusster FCK Fan geworden.
Ich erinnere mich an die Jahre der Fastabstiege. Wie sehr man gehofft hat, der Kelch moege an einem voruebergehen.
An die erste Feldkamp-Aera. Wie stolz waren wir da auf unsere Jungs.
Die unvergessenen Spiele im UEFA Cup. Wie oft haben wir die verloren geglaubte Qualifikation im Rueckspiel auf unserem Betzenberg doch noch geschafft. Am Schluss standen wir alle heisser im Stadion oder vor dem Fernseher und haben mit stolzgeschwellter Brust unserem FCK zugejubelt.
Traenen sind damals auch gefallen, aber es waren noch Freudentraenen.
Ich erinnere mich an Real Madrid.
Heimlich haben mein Bruder und ich das Spiel im Fernsehen gesehen, weil es schon so spaet war und wir eigentlich nicht Fernsehen durften. Unsere Jubelschreie haben wir in die Decke geschrien, denn es haette grossen Aerger gegeben haetten uns die Eltern erwischt. 5:0 hat der "Dorfverein" FCK gegen das grosse Real Madrid, damals noch nicht die Galaktischen, aber schon die unbesiegbaren, gewonnen. Wochenlang hat mir dieser Sieg Auftrieb gegeben. Der Underdog hatte bewiesen, dass mit ihm zu rechnen war und so war es fuer einen persoenlich auch ein Ansporn gewesen in seinem eigenen Leben schier unmoeglich scheinende Aufgaben positiv anzugehen.
Denn wenn der FCK Real Madrid schlaegt, dann muss klein DR auch keine Angst haben dass Riesenreferat vor der gesamten Klasse zu halten.
Was dann folgte kennt ihr. Meisterschaft, Pokal, Pokal, Abstieg, Meisterschaft, Abstieg.
Wir haben zusammen geweint, gelacht, gejubelt, getrauert. Und mit jedem Tropfen Emotion sind wir enger an einander gewachsen.
Manchmal war so viel Liebe und Stolz in der junge Brust, dass sie fasst am platzen war. Und man ist durch Deutschland gelaufen und konnte mit Stolz sagen ich bin aus Kaiserlautern.
Den zuerst war man Lautrer und dann Italiener.
All das soll ich wegwerfen, weil der Verein in der 2. Liga, vielleicht mal in der 3. Liga spielt?
Soll ich vergessen, dass der Verein fuer mich genauso dar, wenn nicht noch mehr, wie ich fuer ihn?
Dass er mir in vielen Lebenslagen geholfen hat, die Dinge mit Mut anzugehen?
Nein, solche Emotion und ein Leben voller gemeinsamer Erlebnisse wirft man nicht einfach weg. Denn wuerde ich das tun, wuerde ich einen Teil meiner selbst wegwerfen.