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Macht man das mit dem Kegelclub auch , wenn einer die Zeche prellt ?
Es kann nicht sein, dass man für irgendwas bestraft wird, was ein anderer getan hat.
Ich greife nur mal einen Punkt heraus:
Komischerweise ist gerade der Punkt den 'Pyromanen' sche*ßegal.
Interessiert keinen, dass ein anderer, nämlich Unschuldiger, die Strafen hierfür bezahlt: unser Verein!
Auch das ist wieder falsch gedacht. Das ist nämlich der Hauptdenkfehler des DFB. Der Verein wird für etwas bestraft, wofür er nichts kann, das ist genauso falsch, wie die Strafen im vorgeschlagenen Papier. Die richtige Vorgehensweise seitens des DFB wäre zu ermitteln, wer Pyro gezündet hat, und denjenigen zu bestrafen. Die Bestrafung des Vereinserfolgt nur, weil der DFB dafür schlichtweg zu faul/dumm ist.
Es ist schon erstaunlich seine eigene kriminelle Energie damit zu rechtfertigen, weil andere fälschlicherweise dafür bestraft werden.Auch das ist wieder falsch gedacht. Das ist nämlich der Hauptdenkfehler des DFB. Der Verein wird für etwas bestraft, wofür er nichts kann, das ist genauso falsch, wie die Strafen im vorgeschlagenen Papier. Die richtige Vorgehensweise seitens des DFB wäre zu ermitteln, wer Pyro gezündet hat, und denjenigen zu bestrafen. Die Bestrafung des Vereinserfolgt nur, weil der DFB dafür schlichtweg zu faul/dumm ist.
naja, könnt mer auch sagen, wenn der verein zu dumm/faul istAuch das ist wieder falsch gedacht. Das ist nämlich der Hauptdenkfehler des DFB. Der Verein wird für etwas bestraft, wofür er nichts kann, das ist genauso falsch, wie die Strafen im vorgeschlagenen Papier. Die richtige Vorgehensweise seitens des DFB wäre zu ermitteln, wer Pyro gezündet hat, und denjenigen zu bestrafen. Die Bestrafung des Vereinserfolgt nur, weil der DFB dafür schlichtweg zu faul/dumm ist.
Was für ein Blech!
Wie soll denn ein DFB ermitteln?
Es ist schon erstaunlich seine eigene kriminelle Energie damit zu rechtfertigen, weil andere fälschlicherweise dafür bestraft werden.
Kurz am Rande erwähnt. Ähnlich verhält es sich in der StVO auch. Hier wird vielfach auch der Halter bestraft und nicht der Fahrer.
naja, könnt mer auch sagen, wenn der verein zu dumm/faul ist
ordentlich am eingang zu kontrollieren, muss er halt bluten.
wie soll das der dfb denn anstellen?
extra eigene kameras installieren und
eigenes personal zum kontrollieren schicken
oder wie stellst du dir das vor?
wie soll es denn dann der dfb schaffen, den straftäter - und nichts anderes ist so ein pyromane - zu ermitteln,Wie soll der Verein denn noch besser kontrollieren? Das ist definitiv nicht mehr möglich, außer man würde gegen die Menschenrechte verstoßen (z.B. komplettes Entkleiden). Und ja, auch hier, es gibt Kameras im Stadion. Wenn durch die Kameras nicht festgestellt werden kann, wer gezündet hat, gibts eben gar keine Strafe, statt ner Kollektivstrafe oder Strafen für einen Dritten (den Verein). Das ist meine Auffassung von Recht.
Im Übrigen wird der Halter nur selten bestraft, entweder, wenn er selbst einen Fehler gemacht hat (z.B. jemanden fahren lassen, der keinen Führerschein hat) oder er bekommt Auflagen ala Fahrtenbuch führen. Ansonsten sind mir wenig Fälle bekannt, in denen der Halter bestraft wird.
Ansonsten verstehe ich deine weiteren Ausführungen, dass du gegen geltendes Recht bist (Thema Vermummungsverbot)
Da vielfach die Personen selbst sich mit Schals verdecken können sie nicht per Kamera identifiziert werden. Sie verstoßen damit gegen geltendes Recht. Da du, wie auch die anderen Befürworter selbst nichts dagegen tut, billigt ihr dieses Vorgehen.Wenn durch die Kameras nicht festgestellt werden kann, wer gezündet hat, gibts eben gar keine Strafe, statt ner Kollektivstrafe oder Strafen für einen Dritten (den Verein). Das ist meine Auffassung von Recht.
Da vielfach die Personen selbst sich mit Schals verdecken können sie nicht per Kamera identifiziert werden. Sie verstoßen damit gegen geltendes Recht. Da du, wie auch die anderen Befürworter selbst nichts dagegen tut, billigt ihr dieses Vorgehen.
@ roter Teufel
wenn Dir das Alles so zuwider ist, dann wander doch in ein Land aus wo es das was Du suchst gibt.
In Ländern wie Russland oder Argentinien z.B. die können ja machen was sie da wollen, genauso wie Du es willst, allerdings musst Du dann eben damit Leben, das fast jedes Wochenende Menschen wegen Fussball sterben und Du einer davon sein könntest.
Von Deiner Denkweise her, willst Du kein Recht, sondern Du willst das was DU für ok befindest ohne Konsequenz machen bzw machen lassen. Wir sind aber halt ne Demokratie und haben keine Anarchie, wie gesagt am Besten wanderst in eins der Länder aus, da wird kaum nen Straftäter verfolgt also voll nach Deinem Wunschdenken
als ob daran die dfl oder dfb schuld wären...Sry, aber ich bin raus, küsst der DFL halt die Füße, aber beschwert euch in 5 Jahren nicht, wenn ihr in einem reinen Sitzplatzstadion hockt und Kaviar und Sekt statt Bratwurst und Bier bekommt und die Stimmung frei vom Band kommt während Lady Gaga in der Halbzeitpause ein Mini Konzert gibt (wodurch die Pause natürlich auf 30 Minuten verlängert werden muss, jeder Sponsor muss ja vorgestellt werden).
Ja, was soll ich denn da machen? Hingehen und denen die Schals vom Gesicht reißen![]()
Das ist definitiv nicht meine Aufgabe. Ich werd schon von irgendwelchen asozialen Kiffern dumm angemacht wenn ich denen sag, die sollen ihre Kacke da ausmachen
Da leg ich mich garantiert mit den Ultras an![]()
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Ja, was soll ich denn da machen? Hingehen und denen die Schals vom Gesicht reißen![]()
Das ist definitiv nicht meine Aufgabe. Ich werd schon von irgendwelchen asozialen Kiffern dumm angemacht wenn ich denen sag, die sollen ihre Kacke da ausmachen
Da leg ich mich garantiert mit den Ultras an![]()
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@ Naheteufel
da es ja mehr als einen Fanblock gibt, stell ich mich eben nicht in den wo ich weiß es gibt Pyro und ähnliches.
Auswärts in einem Block wird auch nicht der ganze Block verhaftet, also stell ich mich nicht direkt neben solche Leute
Wenn ich auswärts in einem Bus mitfahr wo ich weiß, es sind gewaltbereite Leute oder eben Pyrohalter, dann bin ich selbst Schuld, gibt ja nicht nur 1 Bus oder ein Zugabteil zu Auswärtsspielen.
Zu den Thema Tankstellenklau, also ich persönlich finde das es scheinbar ein Sport geworden ist Tankstellen zu beklauen und dann ab in den Fanbus, denn genau weil gedacht wird, wieder auf der Bahn, kann nix mehr passieren. Und ich finde es alsolut richtig, das mittlerweile so hart dagegen vorgegangen wird, es kann ja nicht sein das in jedem 5. Fanbus Tankstellendiebe sitzen und ewig davonkommen. Auch hier muss die Masse eben sowas unterbinden, denn man kennt ja seine Pappenheimer. Aber meist wird ja sogar noch gelacht wenn der Dieb stolz und offen seine "Beute" zeigt. Ich kann Diebstahl nicht leiden und deshalb finde ich es völlig ok und hab auch kein Problem eben angehalten zu werden, bis der Dieb gefasst ist ich würde den auch nennen. Wenn ich kein Geld hab um mir etwas zu kaufen, muss ich es lassen, wir sind hier ja kein Bananenstaat oder Selbstbedienungsland wo dreist noch belohnt wird.
Zu Deinem Tunnelbeispiel, das sind 1. Einzelfälle und 2. die Kollateralschäden, die eben passieren DIch stört es das der Polizist losprügelt aber Dich stört es scheinbar nicht, das der Pyrozünder mit seinem Verhalten Verletzte in Kauf nimmt, ziemlich einseitige SIcht der Dinge finde ich.
und das schlimme daran ist ja,Es gab mal so eine schöne Kampagen der Polizei: Wer wegschaut macht mit
Soviel zu dem Thema ich verpfeiff doch niemand anderen.
nur weils die andern machen, muss ich dasDu verurteilst, dass die Gruppe der Fans den Täter deckt.
Das gleiche macht die Polizei genauso.
Ich finde die Entwicklung schade. Es kann aber nicht sein, dass es zu immer weitreichenderen Pauschalisierungen kommt, und drakonische Maßnahmen im Fussball toleriert werden, die gleichen Straftaten in anderen Konstellationen (ohne Fußball) aber niemals in dieser Art&Weise bekämpft werden.
.....05.12.11:
Stellungnahme zum Spiel des KSC bei Eintracht Frankfurt
Jedem Fussball-Fan ist bewusst, dass er heutzutage unter Umständen mit einer Strafe zu rechnen hat, wenn er im Stadion Pyrotechnik zündet oder einen Zaun besteigt. Dies sind zwar Dinge, die noch vor ein paar Jahren völlig legitim waren und deshalb zur Fankultur dazu gehören, aber heute leider auf vollkommen übertriebene Weise kriminalisiert werden. Dass aber ein Fußball-Fan deswegen um sein Leben fürchten muss, das ist in der Tat eine neue und erschreckende Dimension und Indiz dafür, was in unserem Land mittlerweile möglich geworden ist.
Als am Samstag zu Beginn des Spiels ein Fan versuchte, den Zaun zu besteigen um dort eine Zaunfahne anzubringen, fingen die "Ordnungskräfte", die sich vor den Fans postiert hatten, wie auf Kommando und ohne Umschweife an, auf alles und jeden einzuprügeln, der in ihrer Reichweite stand. Der Fan mit der Fahne wurde von drei Ordnern rabiat zu Boden gerissen und am Boden mit Schlägen und Tritten eingedeckt. Es liegt in der Natur des Menschen, dass er sich wehrt, wenn er angegriffen wird und somit kam es zu einer Massenschlägerei.
Als wäre diese Eskalation noch nicht schlimm genug gewesen, stürmte eine vermummte und mit Pfefferspray und Schlagstöcken bewaffnete Kampfeinheit der Polizei den Gästeblock und sprühte das Reizgas wahllos jedem ins Gesicht, den sie damit erreichen konnten. Laut Gesetz darf dies eigentlich nur als Mittel zur Abstandshaltung eingesetzt werden und der Einsatz muss mehrfach angedroht werden (§21 UZwG). Diese Androhungen erfolgten natürlich nicht und es war aufgrund der Enge im Stehplatzbereich nicht möglich, sich diesem Einsatz auf irgendeine Weise zu entziehen.
Jetzt kam es zu unglaublichen Szenen, denn die Polizisten steigerten die Brutalität dieser Auseinandersetzung um ein Vielfaches. Jeder, der in ihrem Weg stand, wurde aufs Übelste verprügelt, ohne nur die geringste Abwägung zu treffen, ob diese Person irgendwas verbrochen hatte, oder nicht. Auffällig war hierbei, dass die Beamten keineswegs an einer Lösung oder Beendigung des Konfliktes interessiert waren, im Gegenteil: es war offensichtlich, dass sie Personen verletzten wollten, denn wenn einem Menschen, der am Boden liegt, noch auf den Kopf getreten wird, dient das wohl nur zu einem Zweck: der Verletzung oder gar der versuchten Tötung dieser Person! Es wurden zahlreiche und teilweise verletzte Fans wie erlegte Tiere aus dem Block geschleift. Dieser Einsatz war an Brutalität und Menschenverachtung kaum zu überbieten und steht als Reaktion in absolut keinem Verhältnis zu dem bloßen Besteigen eines Zaunes!
Da die Polizisten allesamt vermummt waren, konnten sich diese der Verfolgung ihrer Straftaten natürlich erfolgreich entziehen und es konnte niemand direkt angezeigt werden. Anders bei den Ordnern, die man aufgrund einer eindeutigen Nummer identifizieren konnte. Hier wurden mittlerweile schon diverse Anzeigen wegen Körperverletzung erstattet!
Als sich die Situation etwas beruhigt hatte, schüttete die Polizei erneut frisches Öl ins Feuer, indem sie einige Personen, die den Gästeblock verließen, um sich auf den Toiletten das Reizgas aus den Augen zu waschen, auf wiederum brutalste Weise festnahm. Aus Solidarität zu den Verletzten und damit nicht noch mehr einzelne Leute festgenommen werden konnten, verließ ein Großteil der Ultras den Block. Aufgrund dieser furchtbaren und gegen alle Grundsätze der Humanität verstoßenden Vorkommnisse war es vielen Fans nicht mehr möglich, die Mannschaft weiterhin zu unterstützen.
Da die Polizei ihre Eskalationstaktik auch nach dem Spiel im äußeren Bereich des Gästeblockes fortführte, kam es auch hier zu grauenhaften Jagdszenen, bei denen offenbar einem 12-jähriges Kind einige Knochen gebrochen wurden, weil die Beamten auf alles und jeden einschlugen, der ihnen in die Quere kam. Ein Opfer, welches die Polizei hier offenbar gern in Kauf nahm. Im übrigen verdichtet sich seit Samstag immer mehr der Verdacht, daß dieser Einsatz gewollt und vor allem bewusst herbei geführt wurde. So haben wir beispielsweise die Aussage einer Mutter vorliegen, die vor dem Spiel mit ihrem Kind in den Gästeblock wollte, und von den Ordnern als Antwort bekam, dass das nicht gehen würden, weil in diesem Block heute noch Reizgas eingesetzt wird! Des weiteren gibt es eine Aussage eines an der Prügelei unbeteiligten KSC-Ordners, der darauf hinwies, dass die Ordner eine Auseinandersetzung starten sollten, damit die Kampfeinheit der Polizei einen Grund für einen Einsatz hatte.
Wir hoffen, dass dieser Vorfall die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und auch die unseres Vereines erregen wird und daß die Verantwortlichen wie der Einsatzleiter der Polizei oder der Chef der Ordnungskräfte zur Rechenschaft gezogen werden. Im übrigen verhielten sich bis zu dem Zeitpunkt der Eskalation alle KSC-Fans bei der Anfahrt mit dem Zug sowie beim Marsch zum Stadion vorbildlich und es kam zu keinerlei erwähnenswerten Zwischenfällen.
Fast schon kurios ist auch der offizielle Polizeibericht zu diesem Spiel, indem lediglich davon gesprochen wird, dass die beiden Fangruppen erfolgreich voneinander getrennt wurden. Die 85 (!) verletzten KSC-Fans, die der brutale Einsatz zur Folge hatte, werden mit keiner Silbe erwähnt.
Zum Schluss noch etwas zu dem Einsatz von Böllern. Wir Ultras distanzieren uns entschieden von diesen Dingern. Böller sind gefährlich und nicht zu kontrollieren. Egal woher die Böller am Samstag letzten Endes kamen (man konnte nicht feststellen, ob die Böller aus dem Gästebereich oder aus dem Nachbarblock geworfen wurden), wir wollen diese bei uns nicht haben und werden alles in unserer Macht stehende tun, um das in Zukunft (wie bisher auch) zu verhindern.
Ultra 1894 Karlsruhe
Beitragvon grandmaster » 14.12.2011, 09:09
FUSSBALLFAN GESCHLAGEN
Prügelpolizist verurteilt
Das Kriminalgericht verurteilt einen Polizisten zu einer Bewährungsstrafe. Er hatte nach dem Spiel Union vs. St. Pauli eine Frau schwer verletzt. Anfangs war sie selbst angeklagt gewesen
VON KAREN GRASS
Am Ende war es eine eindeutige Sache: Beinahe alle Indizien sprachen dafür, dass ein Polizeibeamter die 29-jährige Anne H. während eines Einsatzes ohne Grund mehrfach ins Gesicht geschlagen hat. Am Freitagabend verurteilte ihn das Kriminalgericht Moabit wegen vorsätzlicher Körperverletzung im Amt zu zehn Monaten Freiheitsstrafe. Die Bewährungszeit beträgt drei Jahre. Damit blieb das Gericht knapp unter der Grenze von zwölf Monaten Freiheitsstrafe, ab der der Polizeibeamte seinen Job verloren hätte.
"Das Wichtigste ist, dass er verurteilt wurde - das ist ein Zeichen der Hoffnung", sagte Sven Richwin. Der Anwalt der Geschädigten, die in dem Prozess als Nebenklägerin auftrat, misst dem Fall auch symbolische Bedeutung bei. Schließlich würden Polizeibeamte nur in seltenen Fällen für Vergehen im Einsatz zur Rechenschaft gezogen, so Richwin. (...)
Quelle und kompletter Text: http://www.taz.de/!83534/http://www.taz.de/!83534/
.....Fanblock durchsucht
Polizeieinsatz in der Nordkurve der AWD-Arena
Es war ein ungewöhnlicher Anblick, der sich vor dem Anpfiff des Bundesligaspiels von Hannover 96 und dem FC Bayern München bot – und das, was sich auf den Rängen in der Nordkurve der AWD-Arena abspielte, sorgte nicht nur am Sonntag für jede Menge Ärger, sondern dürfte auch noch ein Nachspiel haben.
Hannover. Im Block N 16, wo normalerweise die sogenannten Ultras Hannover ihren Platz haben, waren nach einem Einsatz der Polizei, die nach verbotener Pyrotechnik suchte, viele Plätze frei, und das auch während der seit Wochen ausverkauften Partie. Die Beamten gingen mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen Stadionbesucher vor; es gab mehrere Verletzte – und dabei handelte es sich nicht nur um aggressive Fans.
(...)
Fußballfans, die zu den direkt Betroffenen des Polizeieinsatzes zu zählen sind, schildern die Ereignisse anders. „Es hat auch Unschuldige und kleine Kinder getroffen“, sagte Tobias Bornebusch aus Garbsen. Der 25-Jährige hatte seinen Platz zusammen mit mehreren Bekannten und Freunden im zentralen Nordkurven-Bereich, wo er Augenzeuge der Auseinandersetzungen wurde. Viele reagierten empört, weil von der Polizei Pfefferspray aus nächster Nähe auch gegen Frauen und Kinder eingesetzt worden sei. Den Angaben von Betroffenen zufolge, die namentlich nicht genannt werden wollten, musste ein elf Jahre alter Junge aufgrund von Gesichtsverletzungen durch Sanitäter behandelt werden, mehrere Personen seien in Krankenhäuser eingeliefert worden.
(...)
Bezogen auf die 96-Ultras bestätigte sich der Verdacht nach Auskunft des Polizeisprechers nicht, dass die Fahnen als Versteck für Pyrotechnik dienten. Das hätte die Überprüfung ergeben.
Kompletter Text: http://www.haz.de/Nachrichten/Sport/Fushttp://www.haz.de/Nachrichten/Sport/Fus ... -AWD-Arena
Bildergalerie: http://www.weser-kurier.de/Bilder/Fussbhttp://www.weser-kurier.de/Bilder/Fussb ... nover.html (
05.12.11:
Stellungnahme zum Spiel des KSC bei Eintracht Frankfurt
...
Ultra 1894 Karlsruhe
.....Beitragvon Thomas » 24.10.2011, 18:38
Die Fans des SC Freiburg bitten Augenzeugen der Vorfälle vom Samstag in Kaiserslautern um Mithilfe:
Mitteilung zu den Vorkommnissen beim Auswärtsspiel in Kaiserslautern
Nach dem Auswärtsspiel des SC Freiburg beim 1.FC Kaiserslautern am 22.10.2011 kam es im Stadion sowie am Hauptbahnhof in Kaiserslautern zu massiven Einsätzen der Polizei und des Sicherheitsdienstes gegen Fans des SC Freiburg. Auslöser für den Einsatz war nach Angaben der Polizei das vermehrte Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen vor und im Stadion.
Die Verhältnismäßigkeit des Einsatzes stellen wir deutlich in Frage!
Zu keinem Zeitpunkt wurde von den Sicherheitskräften deeskalierend eingegriffen. Durch den Einsatz von Schlagstöcken, Reizgas und Fausthieben von Seiten der Sicherheitskräfte eskalierte die Situation mehrmals, sodass über 20 SC-Fans vor Ort medizinisch versorgt werden mussten. Uns sind bis jetzt knapp 40 Fans bekannt, die körperliche Schäden davon getragen haben. Einem Fan wurde, bei dem Versuch einer am Boden liegenden Frau aufzuhelfen, durch einen Polizisten vier Zähne ausgeschlagen.
Das aggressive Auftreten der Mehrheit der Polizeibeamten und einzelner Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes war sehr erschreckend. Ohne Rücksicht auf Verluste schlugen diese wahllos auf umstehende Fans ein. Von Anfang an entstand der Eindruck, dass ein Teil der Sicherheitsorgane von sich aus die Konfrontation suchte. Dieses Bild wurde durch Aussagen der Sicherheitskräfte, die gegenüber einzelnen Fans getätigt wurden, bestärkt.
Anders als in der Pressemitteilung der Polizei dargestellt, ging die Eskalation definitiv nicht von Seiten der SC Fans aus. Daher kann nicht von der medial gern genannten „Fanrandale“ gesprochen werden.
Unter den Geschädigten befanden sich etliche Personen, die weder der Ultraszene, noch der organisierten Fanszene angehörig sind. Hilfreich für alle Geschädigten ist es, sich ihre Verletzungen ärztlich attestieren zu lassen, um sich mögliche weitere Schritte offen zu halten.
Ferner bitten wir alle Zeugen der Vorfälle sich dringend mit uns in Verbindung zu setzen. Bildmaterial oder Hinweise zu den Vorkommnissen können uns bei potenziellen rechtlichen Schritten weiterhelfen. Gerade im Fall des Fans, der vier Vorderzähne verloren hat, suchen wir weitere Zeugen und Hinweise. Selbstverständlich behandeln wir alle eingehenden Informationen vertraulich und werden diese keinesfalls ohne euer Einverständnis weiter verwerten.
Kontakt: fanrechte@supporterscrew.de
.....Verständnis bis an die Zellentür
Für drei junge Fußballfans aus Maximiliansau könnte noch im November ein Alptraum enden. Dann soll ein Gespräch zwischen ihnen, ihrem Rechtsanwalt, Staatsanwalt und Polizei in Kaiserslautern stattfinden, in dem die Folgen eines Polizeieinsatzes in gegenseitigem Einvernehmen als Missverständnis ad acta gelegt werden.
Die Brüder Jan und Oliver Willert sowie ihr Freund Michael Newill waren vor dem Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Werder Bremen im vergangenen Mai auf dem Weg ins Stadion in eine Gruppe randalierender Hooligans geraten - und wurden mit diesen zusammen in Gewahrsam genommen. Adieu Fußballspiel. Bis spät abends saßen die jungen Leute in der Zelle. (...)
Quelle und kompletter Text: http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/chttp://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/c ... id=8318503
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