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Es wurde ein Versuch einer rauxhbombe gestartet, war aber nach fünf Sekunden wieder erloschen.
Sehr gut so, wurde der Verantwortliche den Ordnern übergeben?
Der Verantwortliche sitzt zwischenzeitlich im Gefängnis und wird neben einem lebenslangen Stadionverbot eine dreijährige Freiheitsstrafe verbüßen...
Deine Antwort zeigt um was es den Zündlern geht, Spaß auf kosten anderer
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Freitag, 4.11.2011
Nach Knallkörper-Unfall: FCZ sperrt Fans aus
Petarden haben vor dem Auswärtsspiel des FC Zürich gegen Lazio Rom zu mehreren Verletzten geführt. Der FCZ will rigoros gegen die eigenen Fans vorgehen, wird dabei aber wenig konkret.
Von Zürich-Korrespondent Curdin Vincenz
700 Fans waren aus Zürich angereist, in einem Extrazug. Als kurz vor Spielbeginn die Mannschaften aufs Feld kamen, gingen die Emotionen hoch, auch im Zürcher Sektor. Pyros wurden gezündet und eine Knallpetarde explodierte inmitten der Fans. Mehrere Menschen wurden verletzt, einige schwer. Drei Personen befanden sich am Morgen noch immer in Spitalpflege.
Rauchschwaden in einem Stadion, brennende Petarden: Das sind Bilder, die man sonst in italienischen Stadien kaum mehr sieht. Seit fünf Jahren wird dort mit viel Personal dafür gesorgt, dass kaum Petarden oder Pyros in die Stadien kommen. Passiert es doch, gibt es für die fehlbaren Fans mehrjährige Stadionverbote und Bussen. Dass die Stadionverbote dann auch durchgesetzt werden können, dafür sorgen Identitätskontrollen. Tickets bekommt in vielen italienischen Stadien nur, wer einen Ausweis vorlegt.
Keine Fans am nächsten Auswärtsspiel
Und in der Schweiz? Der Mediensprecher des FC Zürich, Giovanni Marti, sagt, die Vereinsleitung sei zuerst einmal bestürzt über die Vorkommnisse in Rom. Sie wolle nun Massnahmen einleiten, «damit in der Fankurve endlich die Vernunft einkehrt.»
Eine konkrete Massnahme hat der Club beschlossen: Für das nächste Auswärtsspiel in der Europa-League in Lissabon anfangs Dezember verkauft er keine Tickets. Marti verdeutlicht: «Der Gästesektor in Lissabon wird leer bleiben.»
Spielabbruch wegen Feuerwerk?
Daneben kündigt der FCZ weitere griffige Massnahmen an. Konkreter wird er noch nicht. Dabei lägen Vorschläge auf dem Tisch. Einen Monat ist es her, da musste erstmals in der Geschichte des Schweizer Fussballs ein Spiel wegen Ausschreitungen abgebrochen werden. Ein FCZ-Fan hatte einen Feuerwerkskörper in eine Gruppe von GC-Fans geworfen.
Danach machte das Schlagwort Nulltoleranz die Runde. Die Stadt Zürich, die das Letzigrund-Stadion betreibt, forderte Spielabbrüche, sobald ein Feuerwerkskörper gezündet wird. Die Grasshoppers stellten einen entsprechenden Antrag bei der Nationalliga, der Swiss Football League. Diese reagierte aber skeptisch. Einen Spielabbruch zu provozieren, würde den Fans eine grosse Macht über das Resultat in die Hand geben.
Polizeidirektoren machen Dampf
Seither wartet man auf einen Entscheid und am Freitagvormittag war niemand von der Liga für eine Stellungnahme zu erreichen. Die kantonalen Polizeidirektoren haben in Eigenregie schon im Spätsommer ein weitergehendes Massnahmenpaket gegen den Hooliganismus geschnürt. Sie wollen Fussballspiele bewilligungspflichtig machen und strenge Identitätskontrollen von Fangruppen einführen. Italien hat vorgemacht, wie das geht. (wact)
Böller im Fanblock
03. November 2011 22:33; Akt: 04.11.2011 09:42 Print
Verletzte FCZ-Fans nach Pyro-Unfall
Bei der Explosion eines Böllers sind vor der Partie des FC Zürich in Rom mehrere Personen verletzt worden. Der Unfall überschattete den Match. Der FCZ gibt nun beim nächsten Auswärtsspiel keine Tickets mehr ab.
Während im Stadio Olimpico vor der Partie des FC Zürich gegen Lazio Rom die weltberühmte Europa-League-Hymne ertönt, zerreisst ein Knall die Römer Abendluft. Danach folgen weitere Explosionen. Offenbar haben Fans des FCZ Böller mitten im Fansektor gezündet.
Der FCZ hat auf die Vorkommnisse in Rom reagiert: Wie es auf der Homepage heisst, hat der FCZ beschlossen, für das Auswärtsspiel in der UEFA Europa League vom 1. Dezember 2011 in Lissabon keine Gästesektor-Tickets an die FCZ-Fans abzugeben. «Zudem wird der Verein weitere Massnahmen in Betracht ziehen», heisst es in der Mitteilung weiter. Mindestens einer dieser Böller soll in der Hand eines Fans explodiert sein und zu schlimmen Verletzungen geführt haben, wie der «Blick» berichtet.
«Plötzlich sind die Fans mitten im Sektor auseinandergestoben, viele davon mit verstörtem Blick», berichtet ein Leser-Reporter gegenüber 20 Minuten Online, der das Ganze aus dem oberen Teil des Fansektors beobachtet hat. «Mindestens einer ist weggerannt und hat sich seine blutende Hand gehalten.» Gehört habe man mindestens sechs bis zehn Böller, wie der Leser-Reporter berichtet. Mit den berüchtigten «Pyro-Fackeln», die ebenfalls gezündet worden waren, habe der Unfall allerdings nichts zu tun gehabt.
Schwere Verbrennungen
Nach der Explosion des pyrotechnischen Materials in der Hand einer Person im Zürcher Sektor soll Panik ausgebrochen sein. Gemäss dem Onlineportal erlitt ein Supporter schwerste Verbrennungen am Arm, bei einer zweiten Person sollen Teile der Hand zerfetzt worden sein. Im Gedränge sollen nach Informationen von «Blick» bis zu 30 weitere Zuschauer verletzt worden sein. Sie sollen Verbrennungen und Hörschäden erlitten haben.
FCZ-Mediensprecher Giovanni Marti bestätigte spätabends gegenüber 20 Minuten, dass es zu einem Vorfall in der Fankurve kam: «Doch das Ausmass ist uns noch nicht bekannt. Es macht uns auf jeden Fall sehr betroffen.» FCZ-Präsident Ancillo Canepa sagte geschockt: «So viel Verantwortungslosigkeit kann doch wohl nicht sein!» Die Vorfälle sollen von Spielern und Zuschauern in anderen Sektoren nicht bemerkt worden sein, wie die Medienstelle des FCZ gegenüber dem Schweizer Fernsehen sagte.
Einer der jungen verletzten Männer soll sich im Spital befinden, wie die Spätausgabe der Tagesschau des Schweizer Fernsehens berichtet.
Das halte ich jetzt wiederum für übertrieben und kontraproduktiv. Ist doch gut, wenn das die Fans selbst lösen. Eine Kultur des Verpetzens und Auslieferns kannst du doch nicht ernsthaft wollen.
"Selbstreinigung" ist ja auch nicht gleichzusetzen mit "Denunziantentum".
Eben! Das meinte ich.
Da bräuchts aber unter tausenden Fans eine haufen Blockwärter.Ich wollte jetzt nicht diesen tausendjährigen Begriff "Blockwart" nehmen, obwohl dieser jetzt so unheimlich gut gepasst hätte!![]()
stimmt schon, besser wenn das intern in der kurve gelöst wird.Das halte ich jetzt wiederum für übertrieben und kontraproduktiv. Ist doch gut, wenn das die Fans selbst lösen. Eine Kultur des Verpetzens und Auslieferns kannst du doch nicht ernsthaft wollen.
stimmt schon, besser wenn das intern in der kurve gelöst wird.
aber was ist, wenn der kollege sich nächstes mal woanders hinstellt,
wo die umstehenden nicht vehement eingreifen?
wenn da einer von den ordnern weggeführt wird schreckt das potentielle zündler
mehr ab, denke ich, als wenn umstehende zivilcourage zeigen.
stimmt schon, besser wenn das intern in der kurve gelöst wird.
aber was ist, wenn der kollege sich nächstes mal woanders hinstellt,
wo die umstehenden nicht vehement eingreifen?
wenn da einer von den ordnern weggeführt wird schreckt das potentielle zündler
mehr ab, denke ich, als wenn umstehende zivilcourage zeigen.
da ist mir aber das hemd, also der verein näher als der rock!
warum soll ich den täter schützen und dem verein damit schaden?
dem täter liegt ja scheinbar nicht allzu viel am verein, ihm scheinen
andere dinge wichtiger zu sein.
An dieser Stelle ein Riesenlob an unsere Jungs und Mädels auf den Rängen in Hoffenheim!
Das war Klasse, was ihr da abgeliefert habt!
Vor allem wurde die Pyrofackelei durch eigene Leute unterbunden.
Ihr habt es verstanden.
Chapeau, Hut ab, ein dickes Dankeschön!
Wenn ich das richtig lese, dann wurden die Personen durch Böller verletzt?!
a) Hatten wir schon
Am Ziel vorbei, denn darum gehts hier nicht.![]()
Liefert den Abel aus!! Er spricht sich für Pyro aus!!!
Aber alles nur in sicherem und geregeltem Ablauf muß und sollte man dazu sagen
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