Gehen darf (und soll) auch Anel Dzaka. Der
knapp 29 Jahre alte Mittelfeldspieler, in der
Ära Sasic gesetzt, zeigt sich überrascht von
der Ausbootung. „Ich war ja nach dem
Trainerwechsel Ende der letzten Saison
plötzlich aus der Mannschaft, hatte mich
gefreut, in der neuen Runde wieder Fußball
spielen zu dürfen. Aber so ist der Fußball
... Ich bin ein gestandener Spieler. Ich will
da durch. Ich muss da durch", bekundet
Dzaka. Es gab Anfragen, es gab Gespräche mit
anderen Vereinen, aber es gibt keinen
Abschluss. „Ich hatte ein paar Sachen, die
sich aber zerschlagen haben", bestätigt
Dzaka, dessen Berater Martin Wagner den Markt
weiter sondieren soll.
„Mir tut die Entscheidung weh, denn ich
glaube, dass ich der Mannschaft helfen
könnte", schildert Anel Dzaka sein
Seelenleben. Am liebsten würde er beim FCK
bleiben und seinen bis 2011 laufenden Vertrag
erfüllen. Dzaka: „Ich habe dem Trainer
gesagt, dass ich alles tun werde, um mich
anzubieten. Ich kämpfe hier um meine
Chance!"
„Ich möchte spielen - für den Verein und für
die Leute. Aggressiven Fußball, so wie in der
letzten Vorrunde, als wir als Mannschaft eine
neue Euphorie ausgelöst haben", äußert
Dzaka: „Ich habe drei Tore geschossen, hätte
fünf, sechs mehr machen können, dann wäre es
doch in Ordnung gewesen... Aber ich habe
immer alles gegeben!"
Naja, halte ich für "Einschleimerei" beim Trainer. Sry, wer den Erwartungen des Trainers bzw Leistungen nicht gerecht wird, der darf sich auch net wundern, wenn man nicht mehr gebraucht wird.