Hi,
bin neu hier und muss mich gleich mal unbeliebt machen
Was mir hier fehlt beim Thema der Aussendarstellung ist etwas, auf das Vorstand und Medien keinen Einfluss haben, nämlich uns, die Fans.
Waren wir Anfang der 90er mit die beliebtesten Fans der Liga frisch, kreativ, laut und immer hinter der Mannschaft (Ja, auch wenns einige nicht gerne hören, wir waren 90/91 die Mainzer der Liga!), hat sich das in den letzten Jahren doch enorm geändert. Inzwischen sind wir sowas wie die Prolls der Liga geworden.
Standen wir früher wie ein Mann hinter der Mannschaft, kommt, vorallem bei Auswärtsspielen, häufig nur Gegnerbashing zum Tragen, statt anfeuerung der eigenen Mannschaft. Die ständige Rauchbombenschmeisserei (besonders nett in U Bahnen), rassistische Ausfälle gegenüber eigenen und gegnerischen Spieleren machen noch den Rest des Eindrucks komplett. Es scheint als wollten einige am Wochenende einfach ihren Frust der Woche loswerden...
Ich finde einfach, dass die Fans das Aushängeschild eines Vereins sind und das Bild hat sich in den letzten JAhren total verändert. Vielleicht fällt es einigen nicht so auf, weil sie ständig bei den Spielen sein können, was mir leider nicht vergönnt ist, aber mir fällt dieser Trend schon seit einigen JAhren auf.
Und wenn ich dann höre das Altintop in der Stadt angepöbelt und Spieler wie Zandi und Engelhardt (mal abgesehen von ihren Leistungen) ständig über ihre Frisuren beurteilt werden, dann kann ich schon verstehen, wenn sich Spieler zweimal überlegen ob sie in Lautern unterschreiben... Leider...
Sorry für soviel Offenheit, aber es musste einfach mal raus... wir müssen einfach wieder dazu übergehen die Spieler zu motivieren, statt sie ständig zu kritisieren (auch wenn es im Moment extrem schwer fällt)...
Grüße aus Holland