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FCK die Skandalnudel der Liga?

Naja aber eine Aktion Fans gegen Fans ist doch auch nicht das Wahre. Ein Alkoholverbot oder stärkere Kontrollen, ob ein Zuschauer schon zu angetrunken ist, halte ich da eher für sinnvoll.



Und für alle die mir jetzt wieder vorhalten wollen, das ich nicht weiß, wovon ich rede: Beim Spiel Schalke-Bremen war es auch so, dass besoffene Schalker mit halbvollen Bierbechern auf die Ränge der Bremer geworfen haben, dass direkt Leute neben mir gesagt haben: "Komm lass nochmal rausgehen, Randale machen...etc" (als das Flutlicht nicht wollte)...



Edith says:

An alle die denken, ich würde nur die Fans für die negative Aussendarstellung verantwortlich machen, die sollen sich nochmal meine Beiträge durchlesen, denn so ist es nicht.
 
von der Aktion ich sprach, könnte auch einfach nur sein, diesen Fans einfach nur mal Paroli bieten...einfach nur mal sagen: so geht es nicht weiter...

Alkoholkontrollen und andere Kontrollen würde ich auch für Gut heissen, aber meistens hält sich doch kein Ordner mehr dran...aufm Betze werden doch nur noch 0815-Kontrollen gemacht...zumindestens bei uns auf der Süd...aber vielleicht sehen wir so harmlos aus...weil auf der West waren die Kontrollen schon härter...
 
Was mir hier fehlt beim Thema der Aussendarstellung ist etwas, auf das Vorstand und Medien keinen Einfluss haben, nämlich uns, die Fans.


Waren wir Anfang der 90er mit die beliebtesten Fans der Liga frisch, kreativ, laut und immer hinter der Mannschaft (Ja, auch wenns einige nicht gerne hören, wir waren 90/91 die Mainzer der Liga!), hat sich das in den letzten Jahren doch enorm geändert. Inzwischen sind wir sowas wie die Prolls der Liga geworden.



Standen wir früher wie ein Mann hinter der Mannschaft, kommt, vorallem bei Auswärtsspielen, häufig nur Gegnerbashing zum Tragen, statt anfeuerung der eigenen Mannschaft. Die ständige Rauchbombenschmeisserei (besonders nett in U Bahnen), rassistische Ausfälle gegenüber eigenen und gegnerischen Spieleren machen noch den Rest des Eindrucks komplett. Es scheint als wollten einige am Wochenende einfach ihren Frust der Woche loswerden...



Ich finde einfach, dass die Fans das Aushängeschild eines Vereins sind und das Bild hat sich in den letzten JAhren total verändert. Vielleicht fällt es einigen nicht so auf, weil sie ständig bei den Spielen sein können, was mir leider nicht vergönnt ist, aber mir fällt dieser Trend schon seit einigen JAhren auf.



Und wenn ich dann höre das Altintop in der Stadt angepöbelt und Spieler wie Zandi und Engelhardt (mal abgesehen von ihren Leistungen) ständig über ihre Frisuren beurteilt werden, dann kann ich schon verstehen, wenn sich Spieler zweimal überlegen ob sie in Lautern unterschreiben... Leider...



Sorry für soviel Offenheit, aber es musste einfach mal raus... wir müssen einfach wieder dazu übergehen die Spieler zu motivieren, statt sie ständig zu kritisieren (auch wenn es im Moment extrem schwer fällt)...



Grüße aus Holland




zu diesen ganzen Vorwürfen: Ich glaube, da muss man schon arg differenzieren! Idioten, die Spieler öffenlich mit MORD drohen oder rassistsche Bemerkungen für gegnerische oder gar eigene Spieler loslassen, gibt´s überall! Das ist aber nicht der Anteil, der die breite Masse der FCK-Fans vertritt, ich bin der Meinung, dass es hier gar wesentlich weniger gewaltbereite "Fans" gibt als in anderen Verein es der Fall ist.

Wer schon auf FCK-Auswärtsfahrten war, wer sich "Support"-Videos (ich sag nur Spiel in STUTTGART: HAMMER!) angeguckt hat, die Spieler übers Fernsehen (PREMIERE) verfolgt hat, also abwechselt und nicht immer ein und das selbe macht, um auch einen Eindruck von dem ganzen zu gewinnen, wird gemerkt haben, dass diese Anschuldigungen NICHT auf FCK-FANS zutrefflich sind
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Hey PH114,



ich hatte auch nicht behauptet, dass die Fans nicht mehr hinter dem Team stehen, sondern dass sich der Support im Vergleich zu vor zehn oder fünfzehn Jahren komplett verändert hat und ständig aggressiver wird, was wiederum eine andere, nicht gerade positive Aussenwirkung hat. Aber der Vergleich wird Dir wahrscheinlich rein altersmäßig etwas schwer fallen (nicht überheblich gemeint).



Und das die negativen Vorfälle nur durch einige Idioten verursacht werden ist mir auch klar, nur dass es mir in den letzten Spielen bei denen ich war extrem aufgefallen ist, dass die Dichte derjenigen eben ständig zunimmt.



Zum Thema Stuttgart: War diese Saison nicht da, aber die JAhre davor regelmäßig, das eine Jahr wäre ich beinahe im der S- Bahn von ner Rauchbombe erstickt worden, das andere JAhr hab ich das halbe Spiel aus selbigen Grunde nur sehr schleierhaft wahrnehmen können.



Bevor hier ein falscher Eindruck auftritt, ich will hier weder alle Fans über einen Kamm scheren, noch habe ich keine Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Supports, aber eben die veränderten Mittel einiger LEute stossen mir inzwischen bei meinen, wie gesagt leider recht seltenen, Stadionbesuchen immer häufiger auf.
 
zu diesen ganzen Vorwürfen: Ich glaube, da muss man schon arg differenzieren! Idioten, die Spieler öffenlich mit MORD drohen oder rassistsche Bemerkungen für gegnerische oder gar eigene Spieler loslassen, gibt´s überall! Das ist aber nicht der Anteil, der die breite Masse der FCK-Fans vertritt, ich bin der Meinung, dass es hier gar wesentlich weniger gewaltbereite "Fans" gibt als in anderen Verein es der Fall ist.
Wer schon auf FCK-Auswärtsfahrten war, wer sich "Support"-Videos (ich sag nur Spiel in STUTTGART: HAMMER!) angeguckt hat, die Spieler übers Fernsehen (PREMIERE) verfolgt hat, also abwechselt und nicht immer ein und das selbe macht, um auch einen Eindruck von dem ganzen zu gewinnen, wird gemerkt haben, dass diese Anschuldigungen NICHT auf FCK-FANS zutrefflich sind
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Stimmt genau, ph! Ein Pauschalurteil aufgrund von eigenen Erfahrungen einer Person sind gefährlich. Allgemein kann man dennoch sagen, dass die Gewaltbereitschaft zugenommen hat, das belegen Kriminal- und Gesellschaftsstatistiken. Aber ob das ein Prozeß ist, der tatsächlich erst in den letzten Jahren stattgefunden hat, wage ich zu bezweifeln. Mangelndes soziales Verständnis gab es schon immer, vor etwas mehr als 50 Jahren wurden Kriege aus nationalistischen Erwägungen heraus geführt. Das war immer da, das wird auch (leider) immer vordergründig oder latent vorhanden sein, solange die Sozialisation der Bevölkerung nicht grundlegend und durch alle Schichten über Jahrzehnte hinweg gefördert wird.



Die Politik redet von einer notwendigen Entwicklung zur Wissensgesellschaft, um den Standort Deutschland zu sichern. Im Umkehrschluß haben wir eine verdammt hohe Quote von Analphabeten und Kindern, die an der Armutsgrenze leben. Ich will hier keine politische Diskussion aufmachen, aber insbesondere der professionelle Fußball ist nicht nur Sport, sondern gerade im WM-Jahr sehe ich eine starke Wechselwirkung zwischen Gesellschaft und Profifußball. Die WM steht medial z. T. mehr im Vordergrund als aktuelle Hungersnöte, Kriege, Tragödien in aller Welt. Der Fußballsport wird entsprechend extremst instrumentalisiert, von der Wirtschaft, von Politik und Medien, aber auch vom kleinen Mann am Stammtisch, der seine dummen Parolen in vermeintliches sportliches Fachwissen verpackt. Was ich im Endeffekt meine, ist gar nicht so tiefgehend: antisoziale bzw. fremdenfeindliche Tendenzen gab es schon immer, nicht nur in diesem Land. Durch steigende Popularität des Fußballs bis hin zum Wirtschaftsinstrument zur Bewältigung von ökonomischen Krisen (kein Witz: wird Deutschland Weltmeister, steigert sich die Wachstumsrate deutlich) wird diesem doch recht einfachen Sport ein Sinn beigemessen, der einfach kaum faßbar ist.



Der fck wie alle anderen hochklassigen Vereine steckt mittendrin in diesem Haifischbecken, ist im Grunde auch nicht ungewollt ein Teil dieser gesamten Maschinerie. Er ist aber nicht zuletzt auch ein Teil der Gesellschaft und wird mehr und mehr in gesellschaftliche Prozeße mit einbezogen. Er steht unter scharfer Beobachtung, sportlich und finanziell. Der fck ist eigentlich nur ein popeliges mittelständisches Unternehmen und wird beäugt wie ein weltweites Großunternehmen.



Ich glaube, früher war es von Fanseite vielleicht sogar noch extremer. Da wurde im Eingang zum Stadion auch schon mal der Regenschirm als Waffe benutzt, das hat in den 70ern keinen gejuckt. Heute fliegt ein Pappbecher, und die Kameras stehen sofort dabei und verkaufen dies als schändliche Tat einer gesamten Masse. Klar, Feuerzeuge und Rauchbomben sind krank, mir wird schlecht, wenn sogar unschuldige Kinder von so etwas verletzt werden. Wenn man diese Dinge aber ändern will, sollte man nicht den Sport stigmatisieren, sondern die gesellschaftlichen Voraussetzungen schaffen für ein normales Miteinander.
 
Die Fanszene hat sich schon verändert: Da gibt's die Ultras,die Kutten,die Normalos,die 16 jährigen die gerne GL'er wären,die kleinen 16jährigen Mädchen die wegen dem süßen Engel da sind,die Armeverschränker.....wieso machen Mittvierziger nicht mehr beim Support mit?

Wieso pfeift da einer 45 Minuten,wieso stehen in einer Reihe nur 6 Supportwillige?



Die Szene hat sich verändert,zuhause ist halt dieser Mischmasch an Fans,auswärts regelt's schon die GL.
 
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