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FCK verliert Elfmeterdrama im DFB-Pokal-Achtelfinale

Badenteufel

Well-Known Member
Dieses Ende passte zu der verkorksten Vorrunde: Der 1. FC Kaiserslautern ist äußerst unglücklich im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den FSV Mainz 05 ausgeschieden. Nach Engelhardts Führungstreffer gelang da Silva in der zweiten Halbzeit der Ausgleich. 1:1 stand es auch nach Verlängerung, im entscheidenden Elfmeterschießen führten die „Roten Teufel bereits mit zwei Treffern Vorsprung und zogen am Ende doch mit 4:5 den Kürzeren.



Spielbericht:



Beide Trainer, Wolfgang Wolf auf Seiten des 1. FC Kaiserslautern und auch der Mainzer Jürgen Klopp, hatten im Vorfeld der Partie mehrmals betont, wie hoch der Stellenwert dieses Pokal-Achtelfinalspiels für sie ist. Ein Prestige-Duell zweier Nachbarn, die Fans beider Lager sind vor der Partie entsprechend elektrisiert.



Wolf vertraut auf die gleiche Startelf wie am vergangenen Samstag, als Wolfsburg durch drei Tore von Halil Altintop mit 3:2 niedergerungen wurde.



Der FCK beginnt gefällig, nach 30 Sekunden versucht Halil Altintop erstmals, Boubacar Sanogo in der Spitze einzusetzen, doch die Mainzer Deckung passt auf. Beide Teams wie erwartet von Beginn an mit viel Einsatz – und auch Mainz mit der ersten zaghaften Annäherung ans Lauterer Tor, eine scharfe Flanke von der rechten Seite klärt Ingo Hertzsch per Kopf (5.).



In der 8. Minute dann die erste richtige Chance für die „Roten Teufel“, als der Kroate Mihael Mikic von der Strafraumgrenze flach abzieht, Wache macht sich lang und pariert. Fünf Minuten später eine „Hunterprozentige“ für Sanogo, der nach gewonnenem Zweikampf mit Noveski völlig frei vor Wache an den Ball kommt, den Mainzer Schlussmann jedoch aus vier Metern nicht überwinden kann – den muss er eigentlich machen!



Lautern mit leichten Feldvorteilen, aber noch nicht cool genug, um daraus Kapital zu schlagen. Die Stimmung im Fritz-Walter-Stadion ist wieder einmal famos, allerdings sind Torszenen Mitte der ersten Halbzeit Mangelware.



Aber wen kümmert das schon, wenn die nächste brisante Szene auch sogleich den Führungstreffer bringt: Eine sehenswerte Kombination über Altintop und Mikic, der von der rechten Seite flankt, schließt Kapitän Marco Engelhardt aus kurzer Distanz mit der Schulter ab (29.) – 1:0. Nur eine Minute später rettet Noveski vor dem einschussbereiten Altintop.



Jetzt auch mal wieder die Mainzer: Flanke von rechts, Auer verpasst in der Mitte nur knapp, doch Hervé Lembi fliegt heran und klärt zur Ecke (37.), ein Freistoß von da Silva segelt nur knapp über den Balken des Lauterer Tores (41.) und einen Kopfball von Otto Addo fängt FCK-Keeper Jürgen Macho – dann pfeift Schiedsrichter Weiner zur Pause.



Durchgang zwei beginnt mit der ersten Gelben Karte des Spiels gegen Lembi, den folgenden Freistoß bringt da Silva gefährlich vors Tor, den Kopfball von Benjamin Auer pariert Jürgen Macho, wird jedoch beim folgenden Zusammenprall mit Noveski an der Schulter verletzt. Der 19-Jährige Florian Fromlowitz macht sich schon mal bereit, doch Macho kann vorerst weiterspielen.



Mainz jetzt klar besser, erhöht den Druck. Zunächst kann Pletsch in höchster Not retten, kurz danach kommt da Silva nach einem Missverständnis in der Lauterer Deckung zum Schuss, Macho hält (56.). Das Spiel wird immer hektischer und die Fans der „Roten Teufel“ fordern alsbald Elfmeter, als 05-Verteidiger Manuel Friedrich im Sechzehner mit der Hand den Ball berührt (59.).



Doch statt einem möglichen 2:0 fällt kurz danach der Ausgleich: Aus über 20 Metern dreht Antonio da Silva einen von Mikic verursachten Freistoß über die Mauer ins linke Eck, Macho macht sich lang, kommt aber nicht an den Ball – 1:1 (62.).



In der Folgezeit entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel, beide Teams allerdings ohne zwingende Gelegenheiten. Dafür jetzt einige Härten drin, kurz hintereinander sehen Hertzsch, der Mainzer Thurk und Skela Gelb. Und dann die dicke Chance für den 18-Jährigen „Jungteufel“ Fabian Schönheim: Nach Skelas Freistoßflanke kommt er zum Schuss, die Mainzer können klären (74.). Und Marcelo Pletsch bringt das Ding nach einem kapitalen Fehler von Marco Rose aus zehn Metern nicht im Tor unter – abgeblockt (78.).



Noch sieben Minuten in der regulären Spielzeit – und Wolfgang Wolf bringt sein Top-Talent: Daniel Halfar kommt für Mihael Mikic – und holt gleich bei seiner ersten Aktion einen Freistoß heraus, den Ervin Skela nur um Zentimeter am Tor des FSV vorbeizirkelt (85.). Die letzte aufregende Szene in der regulären Spielzeit – es geht in die Verlängerung.



Nun kommt es auch auf die Kraftreserven an – und da haben die „Roten Teufel“ auf Grund des heftigen Programms in den letzten beiden Wochen die schlechteren Karten. Als dann auch noch der bereits verwarnte Ervin Skela nach einem Foul an da Silva die Ampelkarte sieht, wird’s noch schwieriger – nun müssen neun Feldspieler für zehn laufen.



Aber der FCK fightet, Pekovic kann den durchgebrochenen Halfar nur per Foul stoppen – Gelb für den Mainzer (101.). Im Gegenzug jedoch fast das Tor für die Gäste, nach Pass von Zidan ist Gerber auf der linken Seite frei, sein abgefälschter Schuss fliegt knapp am Ziel vorbei.



Nach dem Seitenwechsel hat Mainz die nächste dicke Gelegenheit zur Mainzer Führung, Zidan kommt völlig frei vor Macho zum Schuss, doch der Österreicher verkürzt den Winkel, pariert und bewahrt den FCK damit vor einem Rückstand (107.).



Trainer Wolf bringt zwei frische Kräfte, für Sanogo kommt Ferydoon Zandi, für den angeschlagenen Lembi rückt Stefan Blank ins Team. Die FCK-Profis nun scheinbar stehend k.o., versuchen mit letzter Kraft, das 1:1 über die Zeit zu bringen und kontern nur noch gelegentlich. Aber das fast mit Erfolg: Einen weiten Pass von Bellinghausen stoppt Altintop klasse, seine Ablage zimmert Zandi am linken Winkel vorbei (116.). Und kurz darauf schlenzt Halfar den Ball ganz knapp neben das Mainzer Gehäuse. Mehr passiert nicht – der Viertelfinalist aus dieser Partie wird im Elfmeterschießen entschieden.



Es wird auf die Mainzer Kurve geschossen, was von den Lauterer Anhängern mit lautstarken Pfiffen quittiert wird. Stefan Blank eröffnet die Elfer-Lotterie mit einem Treffer, obwohl Dimo Wache die Hände am Ball hat. Der eingewechselte Mainzer Christoph Babatz semmelt das Ding in den Lauterer Nachthimmel. Ingo Hertzsch ganz cool flach nach links, 3:1, anschließend pariert Jürgen Macho den Versuch des jungen Demirtas.



Ferydoon Zandi hat Pech, sein Schuss knallt an die Latte, fällt auf die Torlinie – Weiner entscheidet, dass der Ball nicht drin war – vermutlich eine Fehlentscheidung! Da Silva verkürzt souverän, dann scheitert Altintop an Dimo Wache und Fabian Gerber gleicht zum 3:3 aus. Marco Engelhardt bringt Lautern wieder in Front, Mohamed Zidan schließt die Zehnerrunde mit seinem Treffer zum 4:4 ab.



Die „Roten Teufel“ haben einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben, nun kann jeder Schuss entscheiden. Der junge Halfar ist der Nervenanspannung nicht gewachsen und schießt links am Tor vorbei. Den Matchball für Mainz verwandelt Petr Ruman – der FCK ist ausgeschieden.



1. FC Kaiserslautern – FSV Mainz 05 4:5 n.Elf. (1:0, 1:1)



FCK: Macho – Hertzsch, Pletsch, Schönheim, Bellinghausen – Engelhardt, Lembi (111. Blank) – Mikic (84. Halfar), Skela, Altintop – Sanogo (110. Zandi)



Mainz: Wache – Demirtas, Friedrich, Noveski, Rose – Addo (72. Gerber), Pekovic (118. Babatz), da Silva – Thurk (90.+1 Ruman), Auer, Zidan



Tore: 1:0 Engelhardt (29.), 1:1 da Silva (62.).

Elfmeterschießen: 2:1 Blank, Babatz schießt über das Tor, 3:1 Hertzsch, Demirtas scheitert an Macho, Zandi schießt an die Latte, 3:2 da Silva, Altintop scheitert an Wache, 3:3 Gerber, 4:3 Engelhardt, 4:4 Zidan, Halfar schießt neben das Tor, 4:5 Ruman.



Schiedsrichter: Michael Weiner (Giesen)



Zuschauer: 36.689



Gelbe Karten: Lembi, Hertzsch, Skela, Halfar, Zandi – Thurk, Pekovic.



Gelb-Rote Karte: Skela (wiederholtes Foulspiel/97.).



www.fck.de
 
Ich bin stolz auf unsren Verein! Das war ein super Kampfspiel, einfach geil!

Ich bin stolz auf Wolfgang Wolf, er hat Herz für den FCK, er ist unser Mann, egal wohin die Reise geht...



Zum Schiri hab ich schon was gesagt, das gehört hier nicht rein.
 
tja....erstmal ein dickes Lob an die Mannschaft, sie hat gekämpft bis zum Umfallen.

Das 1:1 ist natürlich unglücklich, kann man verschieden sehen(ob das ein Foul war oder nicht). Der Elfer war ja wohl klar.....

Was mich an diesem Spiel allerdings aufgeregt hat war der Kommentator......



WOLF brauch gar nicht traurig sein, er kann auch nichts dafür...es sah so aus als würde er gleich weinen. Dieser Mann ist genau das richtige für unseren Verein.
 
Finde die Manschaft hat heut ein kämpferisch klasse spiel gezeigt, 4 spiele in 9 Tage, dann noch 120. min durch kämpfen ohne ende ist nicht einfach, lob an diese leistung, Mikic hat mir wieder super gefallen, er läuft jedem ball nach und zeigt dabei im zweikampf stärke, der manschaft kann man auf keinen fall einen vorwurf machen haben klasse gekämpft, spielerisch sicher kein hohes niveu aber man sieht schon jetzt veränderung seit wolf da ist,auch die stimmung soweit es im tv rüber kam war klasse
 
Mit der Leistung des Teams bin ich auch absolut einverstanden!

4 Spiele in 9 Tagen! Wobei die letzten 3 Spiele richtig Gras gefressen und gefighted wurde. Respekt!
 
kompliment ans team, an wolf wie er auch im interview gezeigt hat, dass er der richtige ...ein lautrer ist....

hoffe auf ein wunder von jäggi....aber das wichtigste ist das team....

kopf hoch daniel....

wir schaffen das und sind dadurch noch wieter zusammengerückt...
 
in der zweiten hälfte war der mannschaft anzusehne, dass sie platt war! Aber bei 4 spielen innerhalb von neun tagen!



Kompliment an die mannschaft!!!!!

Gut gespielt, leider am ende das glück gefehlt.



Halfar soll sich das mit dem verschossenen Elfer nicht so zu Herzen nehmen, das kann passieren
 
denke nicht das irgendeiner das halfar vorwirft..

und das einzige positive ist das so das team zusammenwächst..
 
so, ich g jetzt ins bett oder vor die glotze, weiss noch net.



sollte hier noch so ein dämlicher nullsechser auftauchen und pöbeln, schreibt mir gleich ne pn, meine sperrschwelle liegt zur zeit sehr niedrig und das wird sich bis morgen net ändern, wenn ich wieder online bin!
 
An der Leistung des Teams gibts heute echt nichts auszusetzen. Sie haben gekämpft sind maschiert, der Einsatz war toll! Wäre man nicht so benachteiligt worden wären die Jungs auch in die nächste Runde eingezogen. Das ist alles was wir wollen! Wenn man dann doch verliert ist es nicht so schlimm. Schlimm ist nur die Leistung dieses Penners! Ich kann die emotionale Darstellung von Wolf im ZDF gut verstehen und bin auch froh darüber, dass wir so einen emotionalen Trainer haben! Jara wäre nach diesem Spiel beim interview fast eingeschlafen.
 
so, ich g jetzt ins bett oder vor die glotze, weiss noch net.


sollte hier noch so ein dämlicher nullsechser auftauchen und pöbeln, schreibt mir gleich ne pn, meine sperrschwelle liegt zur zeit sehr niedrig und das wird sich bis morgen net ändern, wenn ich wieder online bin!


Die sollen bloß mal schön Kleinlaut bleiben! Was wollen die denn überhaupt, ohne Schiri haben die eh keine Chance!

Man bin ich noch auf 180! Ich will gegen Schalke Anit-Weiner-Sprechchöre das ganze Spiel!!!
 
An dieses Kampfspiel werd ich noch lange denken. Diese Mannschaft hat sich heut dermaßen den Arsch aufgerissen, wie schon sehr, sehr lange net mehr.

Die West war heut über das ganze Spiel hinaus mal wieder super, den Mainzern in jedem Fall überlegen. Die Choreo war auch geil.

Wolle war im Nachhinein auch klasse. Bei dem Interview hat er bewiesen, dass er mit Leib und Seele dabei is und alles!!!! für unseren geliebten FCK gibt.



Der Schiri is ein Skandal, eine Schande. Wir sind wie einige schon sagten, net an Mainz gescheitert, sondern an seinem Freund und Helfer.
 
der weiner dürfte echt kein spiel mehr pfeifen.. ob wegen betrug oder wegen unfähigkeit darf er sich aussuchen..
 
@ Helli Tut mir leid wegen deiner Freundin!




Danke... keine ahnung was mit ihr los is, gestern kam sie ausm krankenhaus war alles ok, hab wärend der verlängerung sms bekommen keine ahnung was da grad los is naja werd morgen mit ihr reden, scheiß tag heute



@trautmann: da haste recht, lag in vergangenheit zu oft aufm boden und habz geschafft wieder aufzustehen
 
Danke... keine ahnung was mit ihr los is, gestern kam sie ausm krankenhaus war alles ok, hab wärend der verlängerung sms bekommen keine ahnung was da grad los is naja werd morgen mit ihr reden, scheiß tag heute


@trautmann: da haste recht, lag in vergangenheit zu oft aufm boden und habz geschafft wieder aufzustehen
Wat? Sie hat dir ne SMS ausm Krankenhaus geschrieben? Vielleicht habe sie ihr im Khaus Morphium in die infusion getan! Das ist ja der Hammer!
 
Wat? Sie hat dir ne SMS ausm Krankenhaus geschrieben? Vielleicht habe sie ihr im Khaus Morphium in die infusion getan! Das ist ja der Hammer!


nein sie wurde am Montag entlassen aus dem Krankenhaus, war alles noch ok. Wärend dem Spiel also in der kurzen pause vor der verlängerung war ich kurz in meinem zimmer schnell eine rauchen, da hab ich dann die sms gelesen, hab zurück geschrieben, werd morgen mit ihr reden was los ist
 
Kaiserslautern - Der FSV Mainz 05 ist durch den dritten Derby-Sieg gegen die Pfälzer ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen.



Der FSV setzte sich im rheinland-pfälzischen Duell gegen das Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern mit 4:3 im Elfmeter-Krimi durch. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden.



"Es war ein wahnsinnig dramatisches Spiel. Wir waren sicherlich der glückliche Sieger", erklärt FSV-Trainer Jürgen Klopp. "Die erste Phase des Spiels haben wir komplett verschlafen, nach der Pause haben wir aber bedeutend besser gespielt."



Fünf Elfer verballert



Im Elfmeterschießen erzielte Petr Ruman den entscheidenden Treffer für die Mainzer. Zuvor hatten die Lauterer Ferydoon Zandi, Halil Altintop und Daniel Halfar vergeben. Auf Mainzer Seite zogen Christof Babatz und Christian Demirtas gegen FCK-Keeper Jürgen Macho den Kürzeren.



Nach dem Elfmeter-Krimi ging die Partie in die dritte Halbzeit. Auslöser war der Elfmeter von Zandi, der hinter der Torlinie aufsetzte, aber nicht gewertet wurde.



"Das war eine Riesensauerei"



"Dass der Elfmeter von Zandi drin war, muss ein Schiedsrichter sehen. Da hat er geschlafen. Das war eine Riesensauerei. So etwas hat es wohl noch nicht in einem Elfmeterschießen gegeben", sagte der völlig frustierte Lauterer Coach Wolfgang Wolf und legte nach:



"Mit dem Schiri brauche ich mich nicht unterhalten. Mit welcher Arroganz der heute gepfiffen hat, auch das Foul vor dem Ausgleich war eine Fehlentscheidung."



Lautern erwägt Protest



Auch Wolfs Pendant Klopp hat den Ball hinter der Linie gesehen. "Wir waren oft genug die Leidtragenden, deshalb müssen wir uns nicht entschuldigen."




Kaiserslauterns Klubboss Rene C. Jäggi prüfte derweil schon rechtliche Schritte gegen die Spielwertung.


Skela mit Gelb-Rot vom Platz



In der regulären Spielzeit waren die Lauterer zunächst durch Kapitän Marco Engelhardt (29.) mit 1:0 in Führung gegangen, Antonio da Silva (62.) erzielte den Ausgleich für das Team von Trainer Jürgen Klopp.



In den letzten 23 Minuten der Verlängerung spielte der FCK zudem in Unterzahl, nachdem Ervin Skela wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte erhalten hatte.



Pokal-Aus bringt FCK in Zugzwang



Durch den Pokal-K.o. verpasste der FCK nicht nur einen versöhnlichen Jahresabschluss, vielmehr wird sich durch die entgangenen Zusatzeinnahmen der Wunsch von Trainer Wolfgang Wolf nach Verstärkungen in der Winterpause wohl kam realisieren lassen.



Drei Tage nach dem ersten Sieg unter Wolf beim 3:2 im Punktspiel gegen den VfL Wolfsburg war der FCK in einer zerfahrenen Partie vor 36.689 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion zunächst die bessere Mannschaft.





FCK dominiert erste Halbzeit



Doch Mihail Mikic (8.) scheiterte mit einem Schuss aus 18 Metern ebenso am Mainzer Schlussmann Dimo Wache wie fünf Minuten später Boubacar Sanogo aus kurzer Distanz. In der 29. Minute war Wache allerdings chancenlos, Mikic flankte, der Ball sprang von Engelhardts Schulter unhaltbar ins Tor.



Die Mainzer enttäuschten in der ersten Halbzeit auf der ganzen Linie und konnten die Unsicherheit in der FCK-Abwehr nicht ausnutzen. Die einzige Chance vor dem Seitenwechsel hatte Otto Addo (45.), dessen Kopfball für Lauterns Keeper Jürgen Macho aber kein Problem darstellte.



Addo und Rose in der Startelf



Wolf vertraute der gleichen Startelf wie drei Tage zuvor gegen Wolfsburg. Auf der Gegenseite hatte FSV-Trainer Klopp seine Angfangsformation auf zwei Positionen geändert. Addo und Marco Rose bekamen eine Chance von Beginn an.



Nach dem Seitenwechsel wurden die Mainzer stärker. In der 50. Minute musste Macho gleich zweimal gegen Benjamin Auer und Nikolce Noveski klären.



Schiri Weiner "verweigert" zwei Elfmeter



Glück hatten die Pfälzer zudem, dass Schiedsrichter Michael Weiner nach einem Trikotzupfer von Innenverteidiger Fabian Schönheim an Michael Thurk (53.) nicht auf Strafstoß entschied.



Umgekehrt hatten die Mainzer Glück, dass ein Handspiel von Manuel Friedrich im Strafraum ebenfalls nicht geahndet wurde. Beim Freistoß von da Silva aus 22 Metern zum 1:1-Ausgleich machte Macho keine gute Figur.



Beste Spieler beim FCK waren Engelhardt und Mikic. Bei den Mainzern gefielen mit Abstrichen Mohamed Zidan und da Silva.
 
nein sie wurde am Montag entlassen aus dem Krankenhaus, war alles noch ok. Wärend dem Spiel also in der kurzen pause vor der verlängerung war ich kurz in meinem zimmer schnell eine rauchen, da hab ich dann die sms gelesen, hab zurück geschrieben, werd morgen mit ihr reden was los ist
Dann viel Glück für morgen! Hoffe, dass sich das für dich zum Guten wendet, nach diesem scheiß Tag!
 
nagut.. mainz kann ja nix dafür.. es sei denn sie haben die zahlung an weiner veranlasst..


vielleicht haben sie ihn mit ihrer hässlichkeit betroht, obwohl wenn der weiner in den spiegel schaut sieht er auch nichts besseres
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Skandal-Tor am Betze - "Riesen-Sauerei!"





Der FSV Mainz 05 ist auch im DFB-Pokal die Nummer eins in Rheinland-Pfalz. Mit 4:3 im Elfmeterschießen gewann die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp auch das dritte Derby des Jahres gegen den 1. FC Kaiserslautern. Aber der Sieg hat ein Nachspiel. Der FCK erwägt rechtliche Schritte einzuleiten, weil Schiedsrichter Michael Weiner im dramatischen Elfmeterschießen einen Treffer von Lauterns Ferydoon Zandi nicht gab. "Dass der Elfmeter von Zandi drin war, muss ein Schiedsrichter sehen. Da hat er geschlafen. Das war eine Riesensauerei. So etwas hat es wohl noch nicht in einem Elfmeterschießen gegeben", erregte sich Lauterns Trainer Wolfgang Wolf nach dem Spiel. Sein Mainzer Kollege Jürgen Klopp pflichtete bei: "Das war ein klares Tor." Der Ball war von der Unterkante der Latte hinter die Torlinie gesprungen.



Mainz zog somit zum dritten Mal nach 1965 und 1999 ins Viertelfinale ein. Nachdem der 17-jährige Lauterer Daniel Halfar verschossen hatte, traf Petr Ruman zum Siegtor für Mainz. Nach 120 Minuten hatten sich beide Mannschaften im Fritz-Walter-Stadion 1:1 getrennt.



Vor 36 689 Zuschauern war der Tabellenletzte der Fußball- Bundesliga durch ein Kopfballtor von Marco Engelhardt (29.) verdient in Führung gegangen, ehe die im zweiten Durchgang mächtig aufdrehenden Mainzer durch Antonio da Silva (62.) zum Ausgleich kamen. In der 97. Minute sah der Lauterer Ervin Skela wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.



'Wir sind verdient in die nächste Runde eingezogen', freute sich der Tscheche Ruman, der FCK-Keeper Jürgen Macho mit einem genau in die Mitte des Tores gezielten Elfmeter wie einst sein Landsmann Antonin Panenka im EM-Finale 1976 Sepp Maier überwand. Traurig war Lauterns Kapitän Marco Engelhardt: 'Es ist immer bitter, im Elfmeterschießen zu verlieren, aber wir haben uns in der zweiten Halbzeit nicht so gut angestellt.'



Die Lauterer knüpften zunächst nahtlos an ihre engagierte Vorstellung beim 3:2-Sieg am Samstag gegen Wolfsburg an. Beflügelt vom Ende der 13 Spiele währenden Negativserie präsentierten sich die 'Roten Teufel' selbstbewusst und läuferisch stark verbessert. Angetrieben von Mihail Mikic und Engelhardt drängten sie die Mainzer von Beginn an in die Defensive und erspielten sich gute Tormöglichkeiten. Allein Dimo Wache im Tor der 05er verhinderte einen frühen Rückstand für sein Team.



In der 7. Minute rettete der Schlussmann gegen Mikic, sechs Minuten später stand er dem Torschuss von Boubacar Sanogo im Weg. Doch nach einer knappen halben Stunde war auch Wache machtlos, als Engelhardt eine Maßflanke von Mikic zum 1:0 einköpfte. Dagegen kam das Team von Jürgen Klopp vor der Pause nur einmal gefährlich vor das Lauterer Tor, als der für Fabian Gerber in die Mannschaft gekommene Otto Addo Keeper Macho mit einem Kopfball prüfte (45.).



Erst mit Beginn des zweiten Durchgangs zeigten die Mainzer die von Klopp geforderte Leidenschaft und liefen zu jener Form auf, mit der sie den FCK in diesem Jahr schon zwei Mal bezwungen hatten. Mit einem Reflex bewahrte Macho die Lauterer beim Kopfball von Benjamin Auer (50.) vor dem drohenden 1:1. In der folgenden Drangperiode der Gäste wurde der Schlussmann zum großen Rückhalt seiner Elf, doch den Ausgleich konnte der Österreicher nicht vereiteln. Da Silva zirkelte einen Freistoß aus 22 Metern um die Mauer herum in die äußerste Torecke. Drei Minuten zuvor hatte der FCK vergeblich einen Elfmeter reklamiert, nachdem Manuel Friedrich der Ball im Strafraum an die Hand gesprungen war.



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