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Gauck soll neuer Bundespräsident werden

Wie hätte es denn einer von der SPD gemacht? Und nochmal generell ne Frage: Wie war das damals mit Schrödis Gaspipeline-Deal und seinem jetzigen Engagement bei Gazprom? War das denn so astrein?


Keine Frage, Wulff hat sich seinem Amt nicht würdig verhalten, aber ich behaupte mal, dass 90% der Politiker im Bundestag und Bundesrat ähnliche Geschäfte machen. Was mich da ziemlich nervt ist die Scheinheiligkeit mit der sich die SPD jetzt plaziert. Ich hab das Gefühl, dass man gar nicht mehr selbst Politik machen möchte, sondern lieber nur mit dem Finger auf andere zeigt. Das ist extrem schwach und wäre ich SPD-Anhänger würde ich befürchten bald so überflüssig wie die FDP zu werden. Die haben ja auch kein Konzept und nun auch keine Wähler mehr...



Also keine Bange...Wulff wird sich nicht halten können. Für mich die Frage ob wir uns diesen Verschleiß an Prädidenten leisten können, oder ob das Amt zu Farce verkommt. Die möglichen SPD Kandidaten sind mM nach nicht besser als ein Wulff oder ein Köhler...


Ist natürlich scheinheilig. Aber so ist doch das politische Geschäft. Die CDU macht es nicht anders. Siehe Wulff, wie er damals Rau anging.



Die SPD mit der FDP zu vergleichen ... naja. Die SPD hat schon Konzepte. Die haben sich schon erneuert, seit Schröders Abwahl.



Und warum ist ein Gauck bspw. nicht besser?
 
Ist es eigentlich immer noch so, dass jeder ehemalige und noch lebende Bundespräsident Anspruch auf ein Büro mit Sekretariat, Dienstwagen mit Fahrer und fette Rente hat?
 
Ist es eigentlich immer noch so, dass jeder ehemalige und noch lebende Bundespräsident Anspruch auf ein Büro mit Sekretariat, Dienstwagen mit Fahrer und fette Rente hat?


Ja. Die Rente nennt man Ehrensold. Der hat die gleiche Höhe wie seine jetzigen Bezüge. Soweit ich weiß 199.000 Euro im Jahr.
 
Den besten Artikel zu dem Fernsehauftritt finde ich diesen hier:
Ich bin ein Anfänger! Lasst mich da drin!

http://www.stern.de/politik/deutschl...n-1769847.htmlhttp://www.stern.de/politik/deutschl...n-1769847.html
Ja, wirklich ein guter Kommentar. Und das vom Stern...!




Und dennoch ist scheinbar eine Mehrheit dafür ihn im Amt zu belassen... für mich absolut unglaublich... Wo haben sie diese Umfrage denn gemacht? In Hannover? Dort wo sie Angst haben, er könnte wieder zurückkommen?
Erstens glaube ich nur den Statistiken, die ich selber gefälscht habe, und zweitens sind die Leute ganz einfach so dumm! Wenn ich eine Umfrage sehe, in der 75% der Bürger finden, daß Wulff der Vorteilnahme schuldig ist, aber trotzdem auch 75% denken, er solle sein Amt behalten, dann wundert mich auch sonst nichts mehr. Die Italiener haben auch Bunga-Bunga-Berlusconi wiedergewählt...




Wie hätte es denn einer von der SPD gemacht? Und nochmal generell ne Frage: Wie war das damals mit Schrödis Gaspipeline-Deal und seinem jetzigen Engagement bei Gazprom? War das denn so astrein?


Keine Frage, Wulff hat sich seinem Amt nicht würdig verhalten, aber ich behaupte mal, dass 90% der Politiker im Bundestag und Bundesrat ähnliche Geschäfte machen. Was mich da ziemlich nervt ist die Scheinheiligkeit mit der sich die SPD jetzt plaziert. Ich hab das Gefühl, dass man gar nicht mehr selbst Politik machen möchte, sondern lieber nur mit dem Finger auf andere zeigt. Das ist extrem schwach und wäre ich SPD-Anhänger würde ich befürchten bald so überflüssig wie die FDP zu werden. Die haben ja auch kein Konzept und nun auch keine Wähler mehr...
Und warum zeigst Du jetzt auf die SPD? - Sollte man etwa den Vorwürfen gegen Wulff nicht nachgehen, nur weil Deiner Meinung nach 90% der Politiker Dreck am Stecken haben (halte ich übrigens ebenfalls sehr gut für möglich)? Dein Beitrag liest sich so. Außerdem finde ich, daß die SPD sich noch ziemlich zurückhält. Früher hätte da der Baum gebrannt und einer wie Wehner hätte richtig dick auf die Kacke gehauen.




viele da oben wollen doch nur ne Weile ein hohes Amt haben, den mit einer Wahlperiode kriegen die mehr Rente als unsereins in 30 Jahren. Und vor allem nie selbst zurücktreten, sondern gehen lassen dann gibts noch abfindungen usw. Und ich glaub auch bei denen die mal freiwillig zurücktreten ist hinter den Türen war ausgehandelt worden. Da haben doch bestimmt die wenigsten saubere Westen
Alles richtig, aber diese hohen Renten haben einen Sinn. Wenn man den Entscheidungsträgern keine solchen Beträge zugestehen würde, wäre der Korruption in noch weit größerem Umfang Tür und Tor geöffnet. Inwieweit eine solche Rente beim Amt des Bundespräsidenten sinnvoll ist sei mal dahingestellt. Immerhin hat er keine tatsächliche Macht, sondern eine fast ausschließlich repräsentative Funktion.



Insgesamt muß man sagen: ein Volk bekommt die Politiker, die es verdient und die das System zuläßt. Diese Gestalten spiegeln nur die moralischen Tendenzen der Gesamtbevölkerung wider. Traurig, aber leider wahr.
 
Und warum zeigst Du jetzt auf die SPD? - Sollte man etwa den Vorwürfen gegen Wulff nicht nachgehen, nur weil Deiner Meinung nach 90% der Politiker Dreck am Stecken haben (halte ich übrigens ebenfalls sehr gut für möglich)? Dein Beitrag liest sich so. Außerdem finde ich, daß die SPD sich noch ziemlich zurückhält. Früher hätte da der Baum gebrannt und einer wie Wehner hätte richtig dick auf die Kacke gehauen.


Es geht doch niemandem darum, dass man etwas unter den Teppich kehrt, nur weil die anderen nach den gleichen Methoden arbeiten. Es geht eher darum, dass es immer etwas merkwürdig erscheint, wenn Politiker die Gegenseite abwatschen aber selbst genauso viel Dreck am Stecken haben...



@lenfer

Welchen Einfluss hat denn der Bundespräsident, wegen dessen man ihn durch eine astronomische Rente vor der Korruption schützen müsste?! Ist mir nicht ganz schlüssig wie man bei einem zahnlosen Tiger so viel Angst vor Korruption entfalten kann. Da sollten die tatsächlichen politischen Entscheider eher im Fokus stehen.
 
Es geht doch niemandem darum, dass man etwas unter den Teppich kehrt, nur weil die anderen nach den gleichen Methoden arbeiten. Es geht eher darum, dass es immer etwas merkwürdig erscheint, wenn Politiker die Gegenseite abwatschen aber selbst genauso viel Dreck am Stecken haben...
Merkwürdig würde ich das nicht nennen, eher normal. Ist doch klar, daß solche Skandale genutzt werden, um dem politischen Gegner zu schaden.




@lenfer
Welchen Einfluss hat denn der Bundespräsident, wegen dessen man ihn durch eine astronomische Rente vor der Korruption schützen müsste?! Ist mir nicht ganz schlüssig wie man bei einem zahnlosen Tiger so viel Angst vor Korruption entfalten kann. Da sollten die tatsächlichen politischen Entscheider eher im Fokus stehen.
Ähm... Das habe ich doch auch angemerkt, oder?
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Der Bundespräsident muss doch u.a. Gesetze unterschreiben und kann sich auch weigern, dies zu tun. Hatten wir bei Horst Köhler glaube ich einmal... von daher kann er prinzipiell schon seinen Einfluss geltend machen.
 
Merkwürdig würde ich das nicht nennen, eher normal. Ist doch klar, daß solche Skandale genutzt werden, um dem politischen Gegner zu schaden.
Naja aber wenn ich selbst Dreck am Stecken hab, dann bin ich lieber ruhig, zumindest kriegt man sowas eigentlich in der Kinderstube beigebracht.^^




Ähm... Das habe ich doch auch angemerkt, oder?
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Düdüdüdüdüdüdü.....
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Der Bundespräsident muss doch u.a. Gesetze unterschreiben und kann sich auch weigern, dies zu tun. Hatten wir bei Horst Köhler glaube ich einmal... von daher kann er prinzipiell schon seinen Einfluss geltend machen.


Ja er kann sich weigern aber Wulff wird sicherlich kein Gesetz ablehnen deshalb wurde er von Merkel auch als Bundespräsident auserkoren. Ansonsten hätte er nie das Amt bekommen...
 
Andererseits sollte man einen Bundespräsidenten nicht auf die Funktion eines Winkeonkels mit Unterschriftsbefugnis im Gesetzgebungsverahren reduzieren.



Jeder Amtsvorgänger von Köhler und Wulff hat es bisher fertig gebracht - ganz egal wie umstritten die Person bei ihrer Wahl war - dieses Amt mit einer herausragenden Würde auszufüllen und - ganz wichtig - mit der Macht der Worte entscheidenden Einfluss auf die Tagespolitik und das öffentliche Leben zu nehmen.



Das hat bei Köhler nicht geklappt. Dafür war die Amtszeit zu kurz.

Und für Wulff scheinen gerade diese Schuhe ca. 2-3 Nummern zu groß.
 
Und dennoch ist scheinbar eine Mehrheit dafür ihn im Amt zu belassen... für mich absolut unglaublich... Wo haben sie diese Umfrage denn gemacht? In Hannover? Dort wo sie Angst haben, er könnte wieder zurückkommen?


Hm, einfach merkwürdige Zahlen. Aber ich will sie nicht anzweifeln, weil viele Leute sich einfach (von der Oberfläche) "blenden" lassen - auch so'n Unwort, aber noch immer passend nach der Guttenberg-Affäre. Ich sah übrigens einen Tag nach dem Interview eine Kneipe in Hannover, in der die Meinung der Kneipenbesucher einheitlich GEGEN Wulff war. Ich fand den Bericht und die Aussagen der Leute sehr gut. Das gibt natürlich keinen Überblick, lediglich einen Einblick.




Andererseits sollte man einen Bundespräsidenten nicht auf die Funktion eines Winkeonkels mit Unterschriftsbefugnis im Gesetzgebungsverahren reduzieren.


Jeder Amtsvorgänger von Köhler und Wulff hat es bisher fertig gebracht - ganz egal wie umstritten die Person bei ihrer Wahl war - dieses Amt mit einer herausragenden Würde auszufüllen und - ganz wichtig - mit der Macht der Worte entscheidenden Einfluss auf die Tagespolitik und das öffentliche Leben zu nehmen.



Das hat bei Köhler nicht geklappt. Dafür war die Amtszeit zu kurz.

Und für Wulff scheinen gerade diese Schuhe ca. 2-3 Nummern zu groß.


So sieht's aus! Es geht eben auch um die moralisch-ethische Seite.

Der Typ soll ja immerhin der "Repräsentant" unseres Landes, des deutschen Volkes (vom Volk gewollt), sein. Dem widerspricht, nach wie vor, seine Wahl zum Präsidenten im dritten Anlauf.
 
Jeder Amtsvorgänger von Köhler und Wulff hat es bisher fertig gebracht - ganz egal wie umstritten die Person bei ihrer Wahl war - dieses Amt mit einer herausragenden Würde auszufüllen und - ganz wichtig - mit der Macht der Worte entscheidenden Einfluss auf die Tagespolitik und das öffentliche Leben zu nehmen.


richtig. bisher hat es jeder bundespräsident geschafft seiner amtszeit durch eine herausragende rede oder stellungnahme seinen stempel aufzudrücken. die gesellschaftlich - moralische bedeutung des amtes zu repräsentieren, das ist die kunst.




Das hat bei Köhler nicht geklappt. Dafür war die Amtszeit zu kurz.
naja, knapp sechs jahre sollten eigentlich reichen (01. Juli 2004 bis 31. Mai 2010)




Und für Wulff scheinen gerade diese Schuhe ca. 2-3 Nummern zu groß.


wulff demontiert gerade sich selbst, das amt des bundespräsidenten und die glaubwürdigkeit der politik im allgemeinen (ok, beim letzten punkt ist er nich allein).
 
@Elbkahn:



Stimmt! Köhler war nur gefühlt zu kurz im Amt.

Da kann man mal sehen, was der bei mir für einen Eindruck hinterlassen hat.

Gar keinen...
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Die 60% Lüge von der zweiten Chance für Wulff



Lieber Herr Schönenborn, Präsident Wulff hat zu keiner Zeit öffentlich um Verzeihung gebeten, wie Sie behaupten. Er hat nach wochenlanger Hinhaltetaktik in dem Interview zum ersten mal Entschuldigung gesagt. Er kann sich aber nicht entschuldigen, sondern nur um Entschuldigung bitten. Hat er aber nicht.



Machtelite
 
Stimmt! Köhler war nur gefühlt zu kurz im Amt.
Da kann man mal sehen, was der bei mir für einen Eindruck hinterlassen hat.Gar keinen...
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Gabs eigentlich schonmal einen Präsidenten von der SPD?
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Mit meinen 39 Jahren bin ich ja noch recht jung...vielleicht vor meiner Zeit?
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Gabs eigentlich schonmal einen Präsidenten von der SPD?
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Mit meinen 39 Jahren bin ich ja noch recht jung...vielleicht vor meiner Zeit?
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Rau solltest du mitbekommen haben...
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Neue Vorwürfe gegen Wulff gibt's übrigens von den VW-/Porsche-Anlegern hinsichtlich bezüglich seines Aufsichtsratsposten.



Wenn ich den mit seiner Frau mit künstlich-aufgesetztem Grinsen bei den Sternensingern sehe, krieg' ich echt das Kotzen... Die Welt ist toll. Die Welt ist schön. 2012 ist ein neues Jahr.
 
Neue Presseerklärung von Christian Wulff !!!





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...Max Weber spricht in seinem berühmten Vortrag zu "Politik als Beruf" aus dem Jahr 1919 von zwei Arten, Politik zu machen: "Entweder man lebt ,für' die Politik - oder aber: ,von' der Politik." Christian Wulff hat lange von der Politik gelebt. Ob er für sie lebt, steht derzeit wieder einmal in Frage.



Christian Wulff will jetzt lernen, ein guter Bundespräsident zu sein. (...) Ist es spießig, altmodisch oder weltfremd, sich einen Bundespräsidenten zu wünschen, der die Lernprozesse für das Amt vor Amtsantritt durchlaufen hat? Der als moralische Autorität gilt und zu wichtigen Fragen der Zeit Stellung nehmen kann, ohne ständig durch die eigenen Vorbelastungen schon bei Begriffen wie "rechtens", "Kredit" oder "Pressefreiheit" stumm bleiben zu müssen? Der das Amt als Gabe und sich selbst als zeitlich begrenzten Amtsträger sieht? Wenn das spießig, altmodisch oder weltfremd ist, dann gilt das auch für Amt des Bundespräsidenten. Dann brauchen wir es nicht mehr.
Quelle http://www.taz.de/Essay-zu-Christian-Wulff/!85163/http://www.taz.de/Essay-zu-Christian-Wulff/!85163/



!!!



Christian Wulff will also jetzt lernen, ein guter Bundespräsident zu sein. Was soll man dazu noch sagen!? - Ich bin zwar kein Automechaniker und meine bisherigen Reparaturversuche haben zu Verkehrsunfällen geführt, aber wenn irgendwer hier Probleme mit seiner Karre hat, schaue ich mir das gerne an (gegen Bezahlung, versteht sich). Ich werde mir auch Mühe geben, diesen ganzen technischen Kram mit Nockenwellen, Vergaser, Zündkerzen und so weiter während der Reparatur zu lernen. - Auch von Chirurgie verstehe ich nichts wie einige Patienten schmerzvoll erfahren mußten, aber eine kleine Blinddarm-OP kann ich trotzdem übernehmen (ich bitte um Vorkasse!); werde mir mal ein Lehrbuch neben das Skalpell legen, damit ich dann hoffentlich irgendwann während des Eingriffs weiß, was ich da überhaupt tue...




Einstweilen aber ist Wulff – gewollt oder nicht – Erstaunliches gelungen: Die Deutschen haben mit den schrittweisen Enthüllungen bei Wulff Skandalresistenz entwickelt. Die Reaktion seit dem Bekanntwerden der ersten Verfehlungen um den Geerkens-Kredit bis zu seinem Mailbox-Ausfall – mit Schwankungen – immer ungefähr die Gleiche: Peinlich, ja – aber lasst den armen Kerl doch in Ruhe. Wulff kommt seine profillose Harmlosigkeit jetzt zugute.
Quelle http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-01/wulff-diekmann-analysehttp://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-01/wulff-diekmann-analyse



Jo, der könnte es tatsächlich schaffen, die Sache auszusitzen. Man ist ja noch ganz geschafft von der Guttenberg-Geschichte und schwupps, kommt schon der nächste Kandidat. Das ermüdet und man ist geneigt, einfach zu sagen: Laßt ihn weiterstümpern, Kredite aufnehmen und, ja, sogar telefonieren! Was soll's? Die nächsten drei-einhalb Jahre gehen auch vorbei...
 
Jo, der könnte es tatsächlich schaffen, die Sache auszusitzen. Man ist ja noch ganz geschafft von der Guttenberg-Geschichte und schwupps, kommt schon der nächste Kandidat. Das ermüdet und man ist geneigt, einfach zu sagen: Laßt ihn weiterstümpern, Kredite aufnehmen und, ja, sogar telefonieren! Was soll's? Die nächsten drei-einhalb Jahre gehen auch vorbei...


Nein, bloß nicht. Kein Freibrief für den nächsten BuPrä und die restliche Politikermischpoke, künftig noch dreister zu werden!

Man muss denen zeigen, dass wir uns nicht alles bieten lassen.
 
Zu Wulff würd ich jetzt gerne mal sagen:



Halt die Fresse und tritt endlich zurück, Lügner!!!
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Rüffel für Ermittler

Juristen kritisieren Zurückhaltung in Wulff-Affäre



"Auffallend", "sehr verwunderlich": Im Fall Wulff werfen immer mehr renommierte Strafrechtler den Ermittlern vor, den Bundespräsidenten zu sanft zu behandeln. Ein Anfangsverdacht auf Vorteilsannahme lasse sich "nicht so einfach vom Tisch wischen".




http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,813600,00.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,813600,00.html



Wie kann es bitte sein, dass sich keine Staatsanwaltschaft findet, die der Sache strafrechtlich nachgehen möchte? Können die das ausknobeln?? Ich dachte bislang, solche Zuständigkeiten seien klar geregelt...
 
Die Zuständigkeiten schon - aber was will man erwarten: Die Staatsanwalten hierzulande sind weisungsgebunden; wenn der zuständige Justizminister nicht will, geht nix.
 
Die Zuständigkeiten schon - aber was will man erwarten: Die Staatsanwalten hierzulande sind weisungsgebunden; wenn der zuständige Justizminister nicht will, geht nix.


Ernsthaft? Ist ja hammerhart. Soviel zu Gewaltenteilung.
 
Jepp, Staatsanwälte sind weisungsgebunden - ist unter Juristen ein heiß diskutiertes Thema. Auch zu komplex, um es jetzt hier breitzutreten.
 
Wie sagte Dieter Nuhr gestern Abend so schön:


"Wulff wird nach den neusten Empörungen wohl nicht mehr zu halten sein. Haben Sie's mitbekommen? ...Jetzt isses durch: ...Wulff soll 1982 in Hildesheim auf'm Frauenparkplatz gehalten haben..."


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Na des kann ja nicht. '82 war die Welt noch in Ordnung. Da konnte man dem Bundespräses noch vertrauen und es gab keine Frauenparkplätze!
 
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