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Gefahr durch Grippeviren

Lasst Ihr Euch impfen?

  • Ja, sobald es los geht

    Stimmen: 3 8,1%
  • Wahrscheinlich, warte aber noch ab

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, erst wenn eine aktute Gefahr besteht

    Stimmen: 13 35,1%
  • Nein, auf keinen Fall

    Stimmen: 21 56,8%

  • Umfrageteilnehmer
    37
Na ja, du möchtest jetzt aber nicht Krebs und ne Grippe (in welcher Form auch immer) auf eine Stufe stellen, oder!?


Und so wie ich meine Hausärztin bisher kennengelernt habe, macht die sich bei sowas schon schlau. Sie hat auch, während ich bei ihr saß, mit ihrem Labor telefoniert und sich diesbezüglich nochmal auf den neusten Stand gebracht. Und ich denke mal schon, dass spätestens die "Laborratten" n bissel Ahnung davon haben.
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Und zum Thema "kommt überall rein und kann ein Killer werden" bzw. Mutationsrate... sollte das Virus mal so mutieren, dass es tatsächlich hochgradig lebensgefährlich wird, dann wird uns der derzeit erhältliche Impfstoff herzlich wenig helfen. Dann muss ein neuer, aufs neue Virus angepasster, Impfstoff her und da lass ich dann gern mit mir reden bezügl. Impfung. Solang das aber nicht passiert, werd ichs mit der Schweinegrippe-Impfung so halten wie mit den herkömmlichen Grippe-Impfungen, die die letzten Jahre immer wieder dringend empfohlen wurden: Ich mach sie nicht mit. Und ne normale Grippe hatte ich, trotz ausgelassener Impfung, schon ewig nicht mehr.




Das stimmt so nicht. Nicht jede Mutation (genetisch) wirkt sich auf die Struktur des Virus aus. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass ein mutiertetes H1N1 Virus die selbet Struktur hat und somit direkt die Immunabwehr eingeleitet werden würde. Aber wie gesagt, das ist alles spekulativ.



Und ja, ich denke und bin mir sicher, dass Hausärtzte das wiedergeben, was im Ärzteblatt steht. Auch das Labor in dem sie ihre Blutwerte gewinnen lässt ist kein Labor in dem Sinne. Es wird dort keine Forschung betrieben. Ärzte befassen sich nunmal mit dem Menschen, aber hier kommt es auf Wissen und Erfahrung mit Viren an. Das ist ein Unterschied und deswegen auch der Krebs vergleich.
 
Die Herstellung eines "normalen" Grippeimpfstoff braucht durchschnittlich 6 Monate. Wie lang brauchte man bei der Herstellung des Impfstoffs gegen die "Neue Grippe/Schweinegrippe"? Doch wesentlich kürzer inkl. Tests? Und wenn ja, warum? Das interessiert mich.
 
Das stimmt so nicht. Nicht jede Mutation (genetisch) wirkt sich auf die Struktur des Virus aus. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass ein mutiertetes H1N1 Virus die selbet Struktur hat und somit direkt die Immunabwehr eingeleitet werden würde. Aber wie gesagt, das ist alles spekulativ.
Kann sein, muss nicht. Ich denke mal, dass ist ein Punkt, den wird der beste Virologe nicht 100% richtig vorhersehen können.


Und ja, ich denke und bin mir sicher, dass Hausärtzte das wiedergeben, was im Ärzteblatt steht. Auch das Labor in dem sie ihre Blutwerte gewinnen lässt ist kein Labor in dem Sinne. Es wird dort keine Forschung betrieben. Ärzte befassen sich nunmal mit dem Menschen, aber hier kommt es auf Wissen und Erfahrung mit Viren an. Das ist ein Unterschied und deswegen auch der Krebs vergleich
Hier gibts sicher Ärzte und Ärzte... die einen verlassen sich auf ein Ärzteblatt und die Infos die ihnen vorgekaut werden (das Gefühl hatte ich bei meiner alten Hausärztin und bin u.a. deswegen dann gewechselt). Andere Ärzte machen sich darüber hinaus selber schlau und versuchen bestmöglich Infos zur Problematik zu bekommen (das Gefühl hab ich bei meiner derzeitigen Ärztin). Aber das ist natürlich nix was sich belegen lässt... ist halt ein Bauchgefühl.



Aber der Vergleich Krebs/ Grippe erschließt sich mir noch immer nicht so ganz. Klar geh ich mit nem Krebsleiden zu einem Spezialisten. Es ist ja schließlich auch eine hochgradig gefährliche Krankheit, die unabhängig von Alter und Immunsystem tödlich eben kann und somit eine spezielle Behandlung benötigt.



Bei ner Schweinegrippe hingegen seh ich keinerlei Gründe wieso ich zu einem Virologen gehen sollte um mich beraten/behandeln zu lassen. Ich renn ja auch nicht mit ner normalen Grippe zu einem solchen.



Ist ja letztendlich aber auch egal... ob Impfung oder nicht ist etwas, was jeder für sich entscheiden muss bzw. kann. Und ich kann ganz gut ohne leben.
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Habe vorgestern Abend (Dienstag) meine Schweinegrippeimpfung bei einem "Impfarzt" (ungleich unserem Hausarzt, der nur gegen die normale Grippe impft) bekommen, 1 Dosis Pandemrix.



Fühle mich soweit eigentlich recht gut, die Stelle am Oberarm in die injiziert wurde schmerzt ein wenig, ansonsten habe ich mich gestern Abend leicht müde gefühlt, wobei das eigentlich eher unwesentlich war.



Warum habe ich mich impfen lassen? Ich arbeite in einem Büro, in dem tendenziell stark gereist wird (USA, Deutschland, UK, Frankreich usw.), von daher erwarte ich das der erste Schweinegrippefall hier nur eine Frage der Zeit ist. Ich möchte es vermeiden, die SG mit nach Hause zu schleppen.
 
Die Herstellung eines "normalen" Grippeimpfstoff braucht durchschnittlich 6 Monate. Wie lang brauchte man bei der Herstellung des Impfstoffs gegen die "Neue Grippe/Schweinegrippe"? Doch wesentlich kürzer inkl. Tests? Und wenn ja, warum? Das interessiert mich.


Eventuell weil das Mittel dann noch am besten wirkt. Würden die Tests länger dauern hätte sich der Virus vielleicht schon wieder soweit verändert dass das Mittel eben nicht mehr so gut wirkt. Ähm
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aber ich hab davon natürlich keine Ahnung
 
Die Herstellung eines "normalen" Grippeimpfstoff braucht durchschnittlich 6 Monate. Wie lang brauchte man bei der Herstellung des Impfstoffs gegen die "Neue Grippe/Schweinegrippe"? Doch wesentlich kürzer inkl. Tests? Und wenn ja, warum? Das interessiert mich.


Weil wesentlich mehr Leute daran gearbeitet haben. Die WHO hat ordentlich Geld reingepumpt, weil man eben die Gefahr nicht unterschätzen wollte.





Das ist genau der Punkt: WHO, RKI, etc. geben ihre Empfehlungen raus (also Leute, die machen den ganzen Tag nichts anderes, als sich mit solchen Dingen zu beschäftigen und operieren weltweit dafür). Nun kommt die Bundesärztekammer (mM mit die größen Lobbyisten) und die Journalie und verunsichert die Bevölkerung. Ich komm einfach nicht dahinter woher man das Selbstbewusstsein nehmen kann und sagt: Die haben doch keine Ahnung, die wollen nur Geld verdienen. Ich kann es nicht einschätzen, aber ich glaube halt lieber den Experten. Wenn mein Auto ein komisches Geräusch macht, frag ich ja auch meinen Mechaniker Freund und nicht den Informatiker.



Wie gesagt, es muss jeder selbst wissen ob er sich impfen lässt oder nicht. Ich für meinen Teil werds machen, weil ich keinen Impfschaden befürchte und es mir nicht erlauben kann 4 Wochen krank zu sein.
 
hast du dich schon impfen lassen oder machst du es noch?


die teilnehmer an der abstimmung halten sich in grenzen.

ein zeichen der verunsicherung in der bevölkerung?



ich sehe nach wie vor keinen grund, mich impfen zu lassen.



aber was mich interessieren würde:

kann man die wutzekripp nochmal bekommen, wenn man sie schon hatte?


Nein

es sei denn das Virus verändert sich im n. Jahr
 
Sagen wir mal so tj... selbst wenn dich die Swine flue packen sollte... 4 Wochen fällst du damit nicht aus. Inkubationszeit sind 5 bis 7 Tage... Krankheitsverlauf ebenso. Heißt also du würdest allerhöchstens 1,5 Wochen ausfallen. Denke mal im Normalfall biste nach ner Woche wieder Einsatzbereit.



Das ist eben auch ein Grund wieso ich mich nicht impfen lasse. Erstmal muss ich sie bekommen und wenn ich sie dann bekommen sollte, dann lieg ich max. ne Woche flach. Und dafür soll ich mir was spritzen lassen und das Risiko von Nebenwirkungen (kurz- und fristige) in Kauf nehmen? Ne, das tut net Not.
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Im Fall von AndreasFCK, der ein kleines Kind (und damit eine Person der Risikogruppe) daheim hat kann ichs aber nachvollziehen.
 
ICH HABE MICH AM DIENSTAG IMPFEN LASSEN.



Warum?:

Ich bin Familienvater von zwei Töchter (8 Jahre und 1 Jahr), und wohne in der nähe von Würzburg. Da ist die Schweinegrippe ziemlich heftig unterwegs.



Das ich, meine Frau oder meine älter Tochter die Schweinegrippe ohne Probleme wegsteckt, sollte klar sein, ... wir sind weder chronisch Krank, noch habe ich ein anderes Wehwehchen...



Aber mir geht es um meine einjährige Tochter (wird am Samstag 1 Jahr alt). Ein Kleinkind, steckt die Grippe nicht so leicht weg, und deswegen lassen wir 3 (Frau, älter Tochter und ich) uns gegen diese Grippe impfen.



Zur Impfung und die Nachwirkungen:

Eigentlich waren die ersten 12 Stunden völlig ok... keine Probleme, keine Nachwirkungen...

Die darauf folgenden 6 Stunden hatte ich eine absolute Tiefstrecke, ich fühlte mich, wie gerädert...

die Stunden 18-24... waren die Hölle...

Aber jetzt bin ich wieder fit, und bin froh, dass ich es gemacht habe...
 
Sagen wir mal so tj... selbst wenn dich die Swine flue packen sollte... 4 Wochen fällst du damit nicht aus. Inkubationszeit sind 5 bis 7 Tage... Krankheitsverlauf ebenso. Heißt also du würdest allerhöchstens 1,5 Wochen ausfallen. Denke mal im Normalfall biste nach ner Woche wieder Einsatzbereit.


Das ist eben auch ein Grund wieso ich mich nicht impfen lasse. Erstmal muss ich sie bekommen und wenn ich sie dann bekommen sollte, dann lieg ich max. ne Woche flach. Und dafür soll ich mir was spritzen lassen und das Risiko von Nebenwirkungen (kurz- und fristige) in Kauf nehmen? Ne, das tut net Not.
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Im Fall von AndreasFCK, der ein kleines Kind (und damit eine Person der Risikogruppe) daheim hat kann ichs aber nachvollziehen.




Die Fälle in den USA sind mittlerweile schon etwas gravierender. Das mit den 1-2 Wochen war am Anfang, als die Grippe noch keine Power hatte. Wie gesagt, ich schreib grad meine Diss und mein Chef mags schon nicht, wenn ich am Wochenende mal nicht hier bin....da kannste Dir ja vorstellen wie er auf 3 Wochen Schweinegrippe reagiert.
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Die Fälle in den USA sind mittlerweile schon etwas gravierender. Das mit den 1-2 Wochen war am Anfang, als die Grippe noch keine Power hatte. Wie gesagt, ich schreib grad meine Diss und mein Chef mags schon nicht, wenn ich am Wochenende mal nicht hier bin....da kannste Dir ja vorstellen wie er auf 3 Wochen Schweinegrippe reagiert.
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Okay, verständlich.



Bin auch von der derzeit hier rumgehenden Schweinegrippe ausgegangen... Kollege meiner Freundin hatte sie vor kurzem und der ist auch wieder aufm Dampfer. Meine Freundin hatte jetzt ne normale Grippe und ist genauso lang ausgefallen wie der Schweinegrippekandidat. Ist also (derzeit) tatsächlich alles halb so wild.
 
wär doch mal was für´n BETZE:

statt taschentücher gegen spielende zücken alle nen mundschutz aufziehn.

bringt zwar nix in sache wutzegripp, sieht aber bestimmt auch net

schlecht aus
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Wurde heut morgen auch geimpft. Warum? Ich hatte keine Wahl
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''Marco, morgen früh Termin, du hast ja Sport, kannste ausfallen lassen!''
 
Nee, das is nur bei Dir, weil freiwillig ja nix an Dich geht!


Das ist jetzt aber eine andere Geschichte!
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Mir sagten sie, sie wüßten es noch nicht ob eine zweite Impfung benötigt wird, sie würden noch die Empfehlung der Impfkommission abwarten. Wobei die Arztpraxis momentan eher davon ausgeht das eine zweite Impfung nicht notwendig ist.




Wurde heut morgen auch geimpft.


Ähm...ist der Impfstoff im Saarland zufällig schwarz?
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hier mal ein text aus dem tagesspiegel vom 01.11.09, sollte sich jeder der sich impfen lassen will mal durchlesen:






Schweinegrippe: Höchste Warnstufe
Die Angst vor der Schweinegrippe geht um – und beschert Pharmakonzernen Milliardenprofite. Viele Experten macht das skeptisch: Die Pandemiegefahr halten sie für eine Inszenierung der Industrie – und das Virus sogar für nützlich.



Die Besprechung ist eigentlich Routine. In schneller Folge tragen die 15 versammelten Wissenschaftler aktuelle Daten über die globale Verbreitung von Influenzaviren zusammen. Von der Ankunft des neuen „pandemischen“ Erregers in Ruanda ist die Rede und dem Befall australischer Schweineherden.



Dann aber berichtet der Teamleiter von einer überraschenden Beobachtung: In China und anderen Ländern, wo sich die neue Variante des Virustyps H1N1 ausbreite, „gehen die Befunde mit H3N2 gleichzeitig schnell nach unten“, sagt er. Die Kollegen merken auf. Heißt das, die neuen Viren, Verursacher der weltweit verbreiteten Schweinegrippe, verdrängen die bisherigen, saisonalen Grippeviren, weil sie im Körper ihrer Wirte um den gleichen Platz konkurrieren? Werden damit die „pathogeneren“ Viren ausgerottet, diejenigen also, die mehr schwere Erkrankungen und Todesfälle verursachen? „Das wäre ja eine gute Nachricht“, sagt einer der Virologen.



Könnte die Schweinegrippe am Ende mehr Leben retten, als sie bedroht?



Der Teamleiter, ein amerikanischer Epidemiologe, mahnt zur Vorsicht. Für solche Schlussfolgerungen sei es „zu früh, das geben die Zahlen noch nicht her“, versichert er. Aber möglich sei eine solche Entwicklung schon.



Genf, am Mittwoch vergangener Woche. In einem Konferenzraum im Erdgeschoss des sechsstöckigen Betonriegels der Zentrale der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben die versammelten Grippeexperten soeben eine Grundannahme der größten Impfkampagnen aller Zeiten infrage gestellt. Die „neue Grippe“ muss keineswegs jene große Gefahr sein, vor der Regierungen in aller Welt seit Monaten warnen. Im Gegenteil: Sie könnte sogar mehr Menschen vor der bisher weit gefährlicheren saisonalen Grippe bewahren, als sie ihrerseits an schweren Erkrankungen erzeugt, bestätigt auch Hans Dörr, Professor für Virologie an der Uniklinik in Frankfurt am Main. „Denkbar ist das auf jeden Fall“, sagt Dörr, das sei kürzlich beim „Influenza-Kongress“ in Erfurt „auch schon so diskutiert worden“.



Warum aber mobilisieren dann die WHO und mit ihr mehr als 100 Regierungen für eine teure, globale Massenimpfung? Warum wurde die Verbreitung einer neuen Influenzavariante, die bisher nicht mal ein Zehntel jener tödlichen Erkrankungen verursacht, die auf das Konto der ganz normalen Wintergrippe gehen, zur gefährlichen „Pandemie“ erklärt? Handelt es sich am Ende gar um eine „Inszenierung, mit der die Pharmakonzerne schlichtweg Geld verdienen wollen“, wie Wolf-Dieter Ludwig, Chefarzt im Helios-Klinikum Berlin-Buch und Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, beklagt?


weiterlesen beim Tagesspiegel
 
Wär es dann nicht sowieso sinnvoller die Leute NICHT zu impfen, weil es dann mehr Kohle gibt letztendlich? Ich versteh die Argumentation nicht ganz. In welchem Verhältnis stehen die Kosten für die Impfung gegen das Geld was die Ärzte, Pharmaindustrie usw. für viele Erkrankte bekommen würden? (In der Annahme das die Schweinegrippe nicht gefährlicher als die Normale)
 
Ich versteh die Argumentation nicht ganz. In welchem Verhältnis stehen die Kosten für die Impfung gegen das Geld was die Ärzte, Pharmaindustrie usw. für viele Erkrankte bekommen würden? (In der Annahme das die Schweinegrippe nicht gefährlicher als die Normale)


ich denke neu entwickelte impfstoffe dürften teurer sein als bereits seit langem auf dem markt erhältliche. es sind noch keine generika (ob es die bei einem impfstoff gibt, weiß ich allerdings nicht) auf dem markt und die pharmaindustrie bestimmt den preis. durch die medial verbreitete hysterie ist davon auszugehen, dass sich wesentlich mehr menschen (weltweit) gesehen impfen lassen (teilweise auch impfen lassen müssen), als gegen eine normale (saisonale) grippe. wobei diese impfung natürlich auch noch im angebot ist.
 
Und davon abgesehen: je mehr Angst die Leute vor der Schweinegrippe haben, desto mehr lassen sich impfen. Im Endeffekt hast du dann deutlich mehr geimpfte Menschen, als je krank werden würden. Denke schon, dass die Rechnung aufgehen würde.
 
Wär es dann nicht sowieso sinnvoller die Leute NICHT zu impfen, weil es dann mehr Kohle gibt letztendlich? Ich versteh die Argumentation nicht ganz. In welchem Verhältnis stehen die Kosten für die Impfung gegen das Geld was die Ärzte, Pharmaindustrie usw. für viele Erkrankte bekommen würden? (In der Annahme das die Schweinegrippe nicht gefährlicher als die Normale)


Die Schweinegrippe verläuft in aller Regel wesentlich harmloser als die normale Grippe, nämlich ähnlich wie ein grippaler Infekt. (Vielfach werden deshalb schon gar keine Abstriche mehr gemacht, um den Schweinegrippe-Verdacht zu bestätigen.) Die Medikamente, die man gegen die Symptome der Schweinegrippe einnimmt, sind dieselben, die man gewöhnlich beim grippalen Infekt nimmt und die seit langem auf dem Markt sind (daher sind es oft Generika) - damit würde Glaxo-Smith-Kline nichts verdienen, im Gegensatz zu ihrem Exklusiv-Impfstoff.
 
Wenn die Schweingrippe wirklich so gefährlich wäre, dann würde die Bundesregierung mehr dafür tun, dass genügend Impfstoff für alle da wäre. Ich habe jetzt von mehreren Ärzten und Apothekern die meinung gehört, dass einfach ein rießen Geschäft ist und mehr nicht.

Viele der angeblichen H1N1-Fälle sind letztlich nur normale Grippen gewesen. Derzeit meint doch jeder beim kleinsten Husten die Schweinegrippe zu haben.
 
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