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Gehört der Islam zu Deutschland oder nicht?

Mika

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Bürger beschweren sich bei Christian Wulff Warum hofieren Sie den Islam so, Herr Präsident?

Gehört der Islam zu Deutschland oder nicht?



Von S. JUNGHOLT, A. BALDAUF und A. THEWALT



Bundespräsident Christian Wulff (51) hat mit seinem Satz aus der Einheits-Rede eine neue Islam-Debatte ausgelöst. Gehört der Islam zu Deutschland oder nicht?



Und immer mehr Bürger fragen sich: Warum reden wir eigentlich so viel über Minderheiten – und so wenig über die Mehrheit? Müssen wir künftig etwa auch die Werte des Islam achten? Wer denkt eigentlich an uns?





http://www.bild.de/BILD/politik/2010/10/06/islam-zu-deutschland/wuetende-buerger-schreiben-an-den-bundespraesidenten.html






• „Ich lehne diese Aussage von Ihnen ganz entschieden ab!“


• „Was haben Muslime mit der deutschen Einheit zu tun? Haben sie die Mauer niedergerissen?“




• „Der Islam ist als Ideologie mit Deutschlands Kultur und Gesellschaftsordnung nicht zu vereinbaren!“




• „Ihre Rede zum Tag der Deutschen Einheit war eine glatte Themaverfehlung! Wäre doch zu schön, wenn deutsche Politiker auch wieder wirklich die Interessen ‚ihres Volkes‘ vertreten würden.“




• „Deutschland ist – wie auch ganz Westeuropa – eindeutig und aus langer Tradition christlich-abendländisch geprägt. Das ist gut so und soll auch so bleiben!“




• „Anscheinend hat unser Herr Bundespräsident vergessen, wofür das C in CDU steht.“


Ganz ehrlich, warum so ein Thema am Tag der deutschen Einheit ?

Deutschland ist, war und bleibt christlich. Toleranz von der christlichen

Seite für den Islam ja, aber mehr auch nicht. Da erwarte ich mehr

Anpassung / Integration der muslimischen Mitbürger.



Und jetzt wieder Feuer frei weil ich mich zu dem Thema so geäußert habe...
 
Warum am diesem Tag ... weil man am Tag der deutschen Einheit nicht nur zurückgucken möchte, sondern auch in die Zukunft? Weil das Land geeint bleiben will? Weil die Muslime dazu gehören? Weil sie genauso wie Bild-Leser eine Minderheit in Deutschland darstellen? Was ist eine denn überhaupt eine gesellschaftliche Mehrheit? Warum redet jeder von Christentum? Ich fühl mich nicht als Christ, sondern als Mensch, stinknormal mit Fussballdachschaden (als "Religion").



Nur ein paar Ideen meinerseits.
 
Eine Religion hat nichts mit einem Staatsgebilde zu tun, obwohl das gerne die christliche Kirch so will. Ich erinnere nur an das Grundgesetz wonach jeder die Religion ausüben darf die er will.

Bin doch immer wieder erstaunt, dass Schlagzeilen von dieser Hetzer Presse auf Stürmer Niveau ernsthaft hier eingestellt und diskutiert werden. Na ja je größer die Buchstaben der Schlagzeilen, desto weniger muss man selbst nachdenken. Eines beherrscht dieses Schmierblatt meisterlich, dass ist die Beeinflussung und die Hirne der Stammtische.
 
stimmt, warum soll man auch über ein thema diskutieren was grade in deutschland nicht

diskutiert werden muss...
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...
Ganz ehrlich, warum so ein Thema am Tag der deutschen Einheit ?

Deutschland ist, war und bleibt christlich. Toleranz von der christlichen

Seite für den Islam ja, aber mehr auch nicht. Da erwarte ich mehr

Anpassung / Integration der muslimischen Mitbürger.



Und jetzt wieder Feuer frei weil ich mich zu dem Thema so geäußert habe...
ach mika, das mit dem feuer ueberlese ich mal ... was mich bei dir mehr wundert ist der satz bzgl. "d ist und bleibt christlich". wenn wir schon grundsatzdiskussionen anfangen, dann nenne mir den anteil praktizierender christen in deutschland ... und damit meine ich nicht kirchensteuerzahlende karteileichen ... und auch keine parteimitglieder, die das "c" im parteinamen tragen und fuer die naechstenliebe nichts bedeutet ... also wieviel? 5%? 10%
 
Im Grunde war es der perfekte Tag, um so eine Botschaft zu übermitteln. Oder nicht?



Der Tag der Deutschen Einheit. Deutsche Einheit - was ist das eigentlich? Ist das wirklich nur der Beitritt eines deutschen Staates zum anderen? Ist die Deutsche Einheit wirklich damit erreicht, damit abgeschlossen? Oder ist die Deutsche Einheit nicht eher eine Idee. Ein Ideal. Ein höheres Gut. Die Vorstellung, dass wir ein geeintes Volk sind, auch ganz unabhängig von territorialen Grenzen. Eine Einheit im Geist, in gegenseitiger Toleranz, in Mitgefühl, Verständnis, Solidarität.



Ich denke so mancher Mitbürger, der sich jetzt über diese Aussagen von Wulff erbost aufregt und seinen Tag der Deutschen Einheit beschmutzt sieht, schimpft Sonntags in der Kneipe über "dumme Ossis" oder "arrogante Wessis" oder zieht über die "faulen Hartz IV Empfänger" her. Ihr Sinn für Einheit ist so blass wie ihre Haut.



Für mich ist die Deutsche Einheit etwas, dass jeder einzelne immer wieder von neuem schaffen muss. Sie ist nichts, was zwischen Ost und West besteht, sondern ein Leitgedanke an dem sich alle orientieren, ein Ziel an dem alle mitwirken können. Nicht nur als Gruppe, sondern auch als einzelner Mensch. Es ist keine Einheit zwischen Ost und West, keine Einheit der Arbeitenden, keine Einheit der Gesunden, keine Einheit der Weisen und auch ganz sicher keine Einheit der Christen. Es ist die Einheit aller Menschen hier in Deutschland.



Diese Einheit werden wir nie erreichen, solange wir immernoch viele Mitmenschen als Fremde betrachten. Wir kritisieren viel herum über mangelnden Integratonswillen, aber wie willig sind wir denn diese Menschen bei uns aufzunehmen? Wir sind scheinbar nicht bereit, sie als gleichwertige Mitglieder unserer Gesellschaft zu akzeptieren. Viele Muslime sind hier schon in der x-ten Generation. Sie sind teilweise Deutsche Staatsbürger. Es ist genauso ihr Nationalfeiertag wie der der deutschen Christen. Sie sind ein Teil von Deutschland geworden, und zwar nicht nur die, die das auch im Pass stehen haben. Das anzuerkennen, das wäre der erste von vielen Schritten die uns der Deutschen Einheit näher bringen würden. Ein Bundespräsident, von dem ich das nie erwartet hätte, ist diesen Schritt gegangen.



Ich für meinen Teil blicke nun mit einem Quäntchen mehr an Zuversicht in die Zukunft unseres Landes. Vielleicht werde ich doch noch erleben, dass die Deutsche Einheit mehr als 1 Tag des Feierns und 364 Tage des Betrauerns ist, sondern sich irgendwann wirklich zum Leitgedanken einer sich verändernden Gesellschaft entwickelt. Eine neue Schwarz-Rot-Goldene Idee als Antwort auf eine neue Deutschlandfrage - damit sollten sich doch eigentlich auch Konservative irgendwann anfreunden können, oder?
 
Eines beherrscht dieses Schmierblatt meisterlich, dass ist die Beeinflussung und die Hirne der Stammtische.


Und somit geht es im Wesentlichen nicht um Meinungsbildung, sondern Stimmungsmache.



Zum Thema selbst:



Ich bezweifele sehr stark, dass unsere Gesellschaft so sehr christlich beeinflusst ist bzw. dass das so stark gelebt wird. Nicht überall, wo "C" drauf steht, ist christlich drin. Religion, Glaube an sich, soll ruhig jeder so praktizieren, wie er das für richtig hält. Mit der staatlichen Ordnung sollte dies aber nicht zu tun haben.
 
Wulf ist ein farb- und profilloser Dünnbrettbohrer, der sich von Sarrazin das Thema in die Feder diktieren ließ und die Gelegenheit nutzen wollte, endlich mal präsidiales Profil zu zeigen und sich mutig und visionär zu geben.



Das Problem ist nicht der Islam und sind nicht die Muslime, die ihren Glauben privat leben, sondern diejenigen, die ihn politisieren und für ihre Zwecke nutzen wollen. Wulfs Äußerungen zum "Islam" viel zu undifferenziert und oberflächlich, als dass sie dem Problem gerecht werden könnten. Die wenigstens Mitbürger haben ein Problem damit, die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit zu akzeptieren. Schwierigkeiten ergeben sich dann, wenn von Islamisten die hier gewachsene Kultur in Frage gestellt und der offene Versuch unternommen wird, der Bevölkerung die eigene Weltsicht aufzuoktroyieren. Im übrigen werden diejenigen Muslime, die sich der Integration bewusst widersetzen, dem anbiedernden Herrn Wulf was husten - die werden ihn niemals als "ihren" Präsidenten akzeptieren.



Schade, dass sich Wulf nicht auch zu Themen geäußert hat, die derzeit die Menschen hierzulande wirklich umtreiben - insbesondere das Verhältnis der (wiedervereinigten) Regierten mit ihrer politischen Führung und die Verwerfungen, die sich abzeichnen.
 
Wulf ist ein farb- und profilloser Dünnbrettbohrer, der sich von Sarrazin das Thema in die Feder diktieren ließ und die Gelegenheit nutzen wollte, endlich mal präsidiales Profil zu zeigen und sich mutig und visionär zu geben.


Das Problem ist nicht der Islam und sind nicht die Muslime, die ihren Glauben privat leben, sondern diejenigen, die ihn politisieren und für ihre Zwecke nutzen wollen. Wulfs Äußerungen zum "Islam" viel zu undifferenziert und oberflächlich, als dass sie dem Problem gerecht werden könnten. Die wenigstens Mitbürger haben ein Problem damit, die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit zu akzeptieren. Schwierigkeiten ergeben sich dann, wenn von Islamisten die hier gewachsene Kultur in Frage gestellt und der offene Versuch unternommen wird, der Bevölkerung die eigene Weltsicht aufzuoktroyieren. Im übrigen werden diejenigen Muslime, die sich der Integration bewusst widersetzen, dem anbiedernden Herrn Wulf was husten - die werden ihn niemals als "ihren" Präsidenten akzeptieren.



Schade, dass sich Wulf nicht auch zu Themen geäußert hat, die derzeit die Menschen hierzulande wirklich umtreiben - insbesondere das Verhältnis der (wiedervereinigten) Regierten mit ihrer politischen Führung und die Verwerfungen, die sich abzeichnen.


Guter Beitrag.

Genauso sehe ich das auch.
 
Da wir hier in einem Fussball-Forum sind, bin ich mal gespannt, wie es am Freitag-Abend so zugeht...im Vorfeld hat ja ein Herr Altintop, der ja in KL bereits ein Opfer von Fremdenfeindlichkeit geworden war (und hier ja seines lebens agesichts so vieler Rechtsradikaler nicht mehr sicher war, daher nach Schalke geflüchtet ist), bereits Mesut Özil als Gehaltsorientiert bezeichnet, was ja angeblich seine einzige Motivation zur Deutschen Elf gewesen ist.

Da Herr Altintop leider nicht fähig ist, zu recherchieren, hier die Auflösung:

Özil lebt in der 3. Generation in deutschland und hat alle Jugenmannschaften des DFB durchlaufen.
 
Da wir hier in einem Fussball-Forum sind, bin ich mal gespannt, wie es am Freitag-Abend so zugeht...im Vorfeld hat ja ein Herr Altintop, der ja in KL bereits ein Opfer von Fremdenfeindlichkeit geworden war (und hier ja seines lebens agesichts so vieler Rechtsradikaler nicht mehr sicher war, daher nach Schalke geflüchtet ist), bereits Mesut Özil als Gehaltsorientiert bezeichnet, was ja angeblich seine einzige Motivation zur Deutschen Elf gewesen ist.
Da Herr Altintop leider nicht fähig ist, zu recherchieren, hier die Auflösung:

Özil lebt in der 3. Generation in deutschland und hat alle Jugenmannschaften des DFB durchlaufen.


Darauf bin ich auch gespannt, vor allem in Berlin, wo so viele türkische Landleute leben.

Vom Sicherheitsaspekt mit dem Stadionumfeld kann ich die Entscheidung für Berlin noch verstehen, bin aber auch gespannt, was noch in der Stadt so abgeht.

München wäre für mich sinnvoller gewesen.
 
...und bei vielen bin ich mal gespannt, für welche Elf sie sich entscheiden, das ist ja oftmals ein Problem, zu welcher Nation fühlt man sich zugehörig als Immigrant / Nachkomme ... jep, ich finde Berlin auch ungünstig, wird ein Auswärtsspiel in der Drittgrössten Stadt der Türken.
 
Ich will mich inhaltlich gar nicht beteiligen, sondern nur auf ein Phänomen hinweisen.



Immer wenn es gegen den Islam geht, kommen Menschen um die Ecke, die feste darauf beharren, dass Deutschland durch und durch christlich sei und auf ewig bleibe.



Geht es nicht um den Islam, teilen die gleichen Leute aber mit, dass ihnen Kirche, Glaube und Christentum am Arsch vorbeigehen.



So glaubwürdig sind diese Menschen denn auch.
 
An den Schöpfer dieses ach-so-kontroversen/Skandal/Feuer frei Threads: Zu "geäußert" gehört im allgemeinen mehr als die Bild zu zitieren, aber fragen wir mal so: Gehörst du denn zu Deutschland? Identifizierst du dich damit, für einen Euro die Stunde einen Mistjob zu machen oder das Leben deiner Nachfahren durch Atomenergie zu gefährden oder friedlich protestierenden Rentnern mit Wasserwerfern die Augenlider zum Platzen zu bringen oder mit Ministrantenorgien im Pfarrheim oder mit 27 Monaten Haft für unter Drogen 2 Leute zum Krüppel fahren?



Warum geht in dieser Gesellschaft permanent ein Druck zur Assimiliation und Anpassung aus? So wie Wullf, Guttenberg, Pofalla, Koch und van der Leyen etc. will doch kein normaler Mensch freiwillig sein, trotzdem hören sie nicht auf den Bürger mit ihren Projektionen zu belästigen.



Was heißt überhaupt "Gehört der Islam zu Deutschland?" Zu mir als deutschem Staatsbürger gehört er nicht aber das ist ja wohl meine Privatsache. Das Christen- oder Judentum gehört genauso wenig zu mir. Der kann sich seine Religionen allesamt an den Hut stecken.



Eigentlich solltest du in der Lage sein, die provokante Fragestellung des Artikels zu hinterfragen. Es sollte wohl ein Statement zur Integration sein, ein in einem Nicht-Gottesstaat eigentlich nicht für Aufregung sorgen sollte. Die Bild nutzt das aus und schüchtert die Leute ein das "unsere" Kirchen abgerissen werden und durch Moscheen ersetzt, bietet Gegnern der Integration gute Gelegenheiten ein paar Parolen endlich mal wieder auszuposaunen.



@palatino Sehr schön gesagt, man fürchtet das die Kirche (in die man alle 10 Jahre zu 'nem Begräbnis geht) abgerissen wird und durch eine Moschee ersetzt wird, bricht aber in Jubel aus wenn statt dessen ein McDonalds oder Starbucks reinkommt.
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Der Altintop mit der Äußerung gehaltsorientiert war übrigens Hamit und das die "Messerattacke" rassistisch motiviert war hör ich heut auch zum ersten Mal.
 
Also ich finde der Islam gehört zu Deutschland, wie jede andere in Deutschland praktizierte Religion es auch tut. Ich bin für eine vollkommene Religionsfreiheit, die keinerlei Schwerpunkt (=Christentum) hat. Der Religionsunterricht an Schulen sollte reiner Aufklärungsunterricht sein, der sich mit allen Religion gleichermaßen auseinandersetzt und nicht von einer bestimmten Religion geprägt sein sollte. Das dadurch resultierende Wissen, daß alle Religionen einen gemeinsamen, guten Kern haben, erzeugt Verstehen und Toleranz.
 
Der Religionsunterricht an Schulen sollte reiner Aufklärungsunterricht sein, der sich mit allen Religion gleichermaßen auseinandersetzt und nicht von einer bestimmten Religion geprägt sein sollte. Das dadurch resultierende Wissen, daß alle Religionen einen gemeinsamen, guten Kern haben, erzeugt Verstehen und Toleranz.


Bei mir war in der Schule bis zur Oberstufe Religion Pflicht - allerdings waren die Themenschwerpunkte oftmals nur wenig explizit christlich. Oftmals ging es um gesellschaftliche Probleme, oder auch um einen allgemeinen Vergleich mehrerer Religionen.



Ich würde zu dem Thema sagen:



- Nichtreligiöse Menschen dürften mit dem Islam nicht mehr Probleme haben, als mit anderen Religionen (Christentum).

- Wahre Christen dürften wissen, dass der Islam, das Judentum und das Christentum eng miteinander verwandt sind und die wesentlichen Botschaften die gleichen sind (mit allenfalls verschiedenen Namen und Umschreibungen).

- Diejenigen, die sich über so etwas aufregen, dürften vor allem die Heuchler sein, die mit dem Christentum nichts am Hut haben (schon gar nicht mit entsprechenden Aussagen über Nächstenliebe, Frieden und Respekt), es aber gerne vorschieben, um ihre menschenverachtenden Ansichten ansprechend zu verkleiden - zumeist gleichzusetzen mit denjenigen Lesern der BILD-Zeitung, die deren Artikel unreflektiert aufnehmen, weil sie zur Reflektion entweder nicht Willens oder nicht in der Lage sind.
 
Mir ist neulich auch schon aufgefallen, dass die BILD und ihr Kölner Äquivalent in Wulffs Rede ein gefundenes Fressen haben. Meine Güte, das ist ne Religion. Es juckt niemanden, ob Person xy Katholik, Protestant, Jude, Hindu oder Pastafarian ist. Nur bei Muslimen beginnt eine kollektive Panikmache unter Boulevardmedien und Stammtischhockern. Und warum? Wegen einer kleinen Minderheit in dieser großen Religionsgruppe, die ihren Ruf komplett versaut hat. Für mich bloß als Pressefreiheit kaschierter Fremdenhass.
 
Immer wenn es gegen den Islam geht, kommen Menschen um die Ecke, die feste darauf beharren, dass Deutschland durch und durch christlich sei und auf ewig bleibe.


Geht es nicht um den Islam, teilen die gleichen Leute aber mit, dass ihnen Kirche, Glaube und Christentum am Arsch vorbeigehen.



So glaubwürdig sind diese Menschen denn auch.


Da muss ich mal kurz widersprechen. Es ist keine Frage von Kirche und Glaube, wenn man die bestehende säkularisierte Gesellschaftsordnung für richtig hält. Ob diese nun christliche, jüdische, buddhistische oder naturreligiöse Wurzeln hat, ist mir dabei völlig schnuppe. Ich möchte die strikte Trennung von Staat und Religion aufrechterhalten und nicht in Frage gestellt sehen. Und dazu muss ich nicht praktizierender Christ sein.
 
Der Altintop mit der Äußerung gehaltsorientiert war übrigens Hamit und das die "Messerattacke" rassistisch motiviert war hör ich heut auch zum ersten Mal.
ich ebenso!

ging doch damals um den abstiegskampf und wohl einem durchgeknallten "fan".

hab zumindest nichts anderes gehört und ähnliche vorfälle, wie spielerautos zerkratzen gabs in zusammenhang

mit abstiegskampf ja auch schon.
 
Da muss ich mal kurz widersprechen. Es ist keine Frage von Kirche und Glaube, wenn man die bestehende säkularisierte Gesellschaftsordnung für richtig hält. Ob diese nun christliche, jüdische, buddhistische oder naturreligiöse Wurzeln hat, ist mir dabei völlig schnuppe. Ich möchte die strikte Trennung von Staat und Religion aufrechterhalten und nicht in Frage gestellt sehen. Und dazu muss ich nicht praktizierender Christ sein.


Darum geht es doch gar nicht. Natürlich müssen Staat und Kirche getrennt bleiben. Nur macht es keinen Sinn, mit dem Argument, Deutschland sei christlich gegen den Islam zu kämpfen und gleichzeitig zu sagen, das Christentum sei einem egal.



Ich wehre mich dagegen, dass das Christentum für den Kampf gegen den Islam instrumentalisiert wird. Ich als Christ bin nämlich der Überzeugung, dass jeder, der dauerhaft in Deutschland lebt, die deutsche Sprache lernen und sich an die Gesetze halten muss. Ob und was er dabei glaubt, ist mir egal.



Nur möchte ich nicht, dass meine Religion gegen eine andere in Stellung gebracht wird. Wer glaubt, hat möglicherweise für sich eine Wahrheit gefunden. Nicht für andere.
 
In Deutschland herrscht Religions Freiheit.

Unser Grundgesetz ist an die Menschenrechte angelehnt und nicht unbedingt an den Christlichen Glauben (schon gar nicht an das alte Testament)

Deswegen gehört aus meiner Sicht der Islam genau so zu Deutschland, wie das Christentum und auch das Judentum.



Desweiterin finde ich wer ein Thread mit einem BILD link eröffnet macht sich selbst lächerlich!
 
Da wir hier in einem Fussball-Forum sind, bin ich mal gespannt, wie es am Freitag-Abend so zugeht..
Das wäre eine wirkliche Chance der Zuschauer, mal ein "Zeichen" zu setzen, indem bei den gegnerischen Hymnen geschwiegen und anschließend kurz applaudiert wird. Glaube aber nicht daran - auf beiden Seiten im Übrigen.



P.S.: Enteignet Springer - verlängert mit Lakic!
 
"Feuer Frei!" nehme ich gerne an, Mika.




Deutschland ist, war und bleibt christlich.
Ach ja? Woher nimmst Du diese Behauptung?



Die stärkste "religiöse Gruppe" in Deutschland sind inzwischen die, die sich zu keiner der angebotenen Religionen bekennen, seien es nun Atheisten oder Agnostiker. Dieser Anteil liegt inzwischen bei einem knappen Drittel. Und damit jeweils vor Katholen und Evangelen. Soviel nur zum "ist".

Und da dieser Anteil in den letzten Jahren immer weiter steigt, steht auch das "bleibt" in Frage.



Daß der Staat eigentlich säkular ist, sollte Dir auch klar sein. Daß die christlichen Kirchen Sonderrechte haben, die aus dem Hitlerkonkordat stammen und auf die die Kirchen nicht verzichten wollen, obwohl die Konkordate damals mit Hitler aus beiderseits niedrigen Beweggründen geschlossen wurden, das macht Deutschland lange nicht "christlich". Schon allein, einen Staat(!) über eine Religion bestimmen zu wollen ist eigentlich in hohem Maße "unchristlich".




Ganz ehrlich, warum so ein Thema am Tag der deutschen Einheit ?
Das verstehst Du nicht? Die Frage meinst Du doch nicht wirklich ernst?

Es geht um die deutsche Einheit und da ist die "Vereinigung" mit der DDR ein historischer Aspekt, ein wichtiger zwar und auch der Anlaß, den Tag ausgerechent am 3. Oktober zu feiern (obwohl der 09.11. ein besseres Datum wäre), aber eben nur ein historischer Aspekt unter vielen.

Und die Historie ist nicht alles: Wir haben auch eine Gegenwart und hoffentlich noch eine Zukunft!



"Einigkeit und Recht und Freiheit" heißt es so schön ...

... und gerade die Einigkeit ist im Moment ein wenig fraglich, gerade nach Sarrazins Buch (im Bezug auf Deine Frage ist das ein schöner Aufhäger. Etwas weiter gespannt gibt es weitere gesellschaftliche Streitfragen, wo es derzeit ein wenig oder ein wenig mehr knistert).



Und da ist es schon wichtig, daß der Bundespräsident darauf hinweist, daß es unterschiedlichste Gruppen in Deutschland gibt, die wir unter einen gewissen Hut bringen sollten. Zum Beispiel die Muslime. Dieses Hinweisen ist übrigens eine seiner ganz wenigen wirklichen Aufgaben!

Denn -so geht das schöne Lied weiter: "sind des Glückes Unterpfand" -- und wenn wir diese Einigkeit nicht anstreben, sondern die Gesellschaft weiter polarisieren, dann wird es irgendwann knallen.



Also: Ein sehr gut gewählter Zeitpunkt, den der Bundespräsident da gewählt hat - gerade weil ja an diesem Tag dieses Lied so oft gesungen worden ist.



PS: Dieser Text ist übrigens wirklich schön, man sollte ihn (und wenn man die historischen Zusammenhänge kennt und berücksichtigt auch die ersten beiden Strophen) gerne mal auf der Zunge zergehen lassen!
 
Ich glaube wir haben hier Religionsfreieheit und wenn nunmal viele Muslime hier leben, dann können wir nicht so tun, als sei das hier noch ein ausschließlich christliches Land.

Wir müssen schon ein wenig mit der Zeit gehen.

Und Integration beruht auf Gegenseitigkeit. Beide können und müssen etwas dafür tun, auf der einen Seite muss Bemühen da sein, sich in gewisser Weise anzupassen (Sprache z.B.) auf der anderen Seite auch (mag man es nun Toleranz, Akzeptanz oder wie auch immer nennen).
 
Senf.....

ich sehe es aber auch so. Deutschland ist und soll ein Christlicher Staat bleiben + religionsfreiheit. Jeder soll an das Glauben an was er möchte. Auch wenn ich überhaupt nix am Hut habe mit Religion hätte ich was dagegen wenn es irgendwann mehr Moscheen als Kirchen in Deutschland geben würde. Kirchen gehören zu Deutschland, die Geschichte zeigt es doch das Deutschland Christlich war und ist ( siehe mit die schönsten Bauwerke in Deutschland, Frauenkirche, Kölner Dom, Hamburger Michel usw.)

Ich denke wir sind schon ziemlich tollerant in Deutschland aber irgendwann reicht es auch.
 
Schwierig,schwierig...



Andere Kultureinflüsse sind ok, aber wir sind uns einig, das der Islam und deren Lebensweise nicht zu "unserer Lebensweise" passt, was immer das auch ist, aber ich denke Ihr versteht einigermaßen wie ich das meine.
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Das Problem liegt meiner Meinung nach in den "unintegrierbaren Schichten", die häufig angesprochen werden.

"Pöbelnde und kriminelle" ausländische Jugendlich fallen öfter auf. Begehen diese Teile der Migranten nicht auch prozentual mehr Straftaten im Verhältnis zum Anteil an der Geamtbevölkerung?



Ist das so,fällt das nun mal stärker ins Gewicht einer subjektiven Sichtweise.



Ich jedenfalls bin für das Erlernen der deutschen Sprache und gegen "exzessives aufzwingen" einer anderen Religion als die, die seit Jahrhunderten unser Land geprägt haben,ob man nun religiös ist oder nicht.



Ich finde es toll ,wenn ich Migranten sehe und höre, deren kleinen Kinder deutsch sprechen.



"Schlimm" finde ich es, wenn es Sprachförderungen im 5.Schuljahr gibt ,weil diese Kinder dort kein Wort Deutsch sprechen. Das ergibt einen Kreislauf aus dem diese Migranten nicht oder nur schwer rauskommen.



Die kommunale Politik der 60iger und 70iger Jahre ist Schuld an der "Ghettoisierung" der damaligen Gastarbeiter, jedoch muss man auch mehr Willigkeit der Migranten einfordern dürfen, wenn diese sich erkennbar verweigern.



Ich persönlich bin es jedenfalls leid, pauschal als "Fast Rechter" betituliert zu werden, wenn man der Islamisierung ( Überschwängliche Symbolistik) kritisch gegenüber steht.



Das wird sich hoffentlich bald ändern ( negatives Image einer nachfragenden,kritischen Denkweise), denn auch wenn es die herrschende Klasse in Berlin nicht hören will, es gibt mit Sicherheit eine Vielzahl von Mensche, die sich wiederholt nicht "mitgenommen" fühlen von der Politik, die immer noch nicht an einer neuen Migrationspolitik arbeitet.



EDIT:





Der Anteil der Ausländer an den rechtskräftig Verurteilten betrug 2006 bundesweit 23 Prozent[14]. Auch unter den Strafgefangenen sind Ausländer deutlich überrepräsentiert: Der Anteil der Gefangenen ausländischer Staatsangehörigkeit an der Gesamtbelegung der Justizvollzugsanstalten des Landes Nordrhein-Westfalen beträgt rund 28 Prozent[15].



Was haben wir für einen Ausländeranteil an der Bevölkerung? 10%?



Da liegt das Problem. Auch wenn ich verstehe das viele viele Straftaten aus Perspektivlosigkeit bestehen, man sollte sich immer an Recht und Ordnung halten, gerade wenn man sich als Ausländer integrieren muß/möchte/sollte.





Was ich allerdings nicht weiß, wie sieht es mit der Integrationswilligkeit der Deutschen im Ausland aus? Da habe ich absolut keinen Plan....



Ach ja, diesen Beitrag habe ich jetzt 3478 Mal geändert, jetzt ist Schluß!
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Ohne Kommentierung mal die Deutschlandtrend-Umfragewerte: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video785092.htmlhttp://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video785092.html





Stimmen Sie der Aussage des Bundespräsidenten zu?



Total:

- Ja: 49%

- Nein: 47%





Befragte zwischen 18 und 24 Jahre:

- Ja: 67%

- Nein: 33%



Befragte über 60 Jahre:

- Ja: 42%

- Nein: 53%



Mehr Ergebnisse nach Alter:



http://www.infratest-dimap.de/typo3temp/pics/ARD-DeutschlandTREND_Oktober2010_24_68e02e8be5.png'>http://www.infratest-dimap.de/typo3temp/pics/ARD-DeutschlandTREND_Oktober2010_24_68e02e8be5.pnghttp://www.infratest-dimap.de/typo3temp/pics/ARD-DeutschlandTREND_Oktober2010_24_68e02e8be5.png





Ergebnisse nach Partei-Präferenzen:



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Außerdem (wird in dem Clip gesagt, finde leider keine genauen Werte):



- je mehr Verdienst, desto höher die Zustimmung

- je mehr Bildung, desto höher die Zustimmung





Zur Durchführung der Umfrage:



• Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

• Fallzahl: 1.275 Befragte.

• Erhebungszeitraum: 05. bis 06. Oktober.

• Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

• Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

• Fehlertoleranz: 1,2* bis 2,8** Prozentpunkte

* bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%



http://www.wdr.de/unternehmen/press...gen/2010/10/20101007_deutschlandtrend_3.phtmlhttp://www.wdr.de/unternehmen/presselounge/pressemitteilungen/2010/10/20101007_deutschlandtrend_3.phtml
 
ohne auf alles eingehen zu wollen, muss gleich zur arbeit, ein zwei dinge die mir eingefallen sind beim lesen des freds:



1.

bad guy: die kriminalitätsstatistik halte ich für fehl am platz in einer solchen diskussion. auf den ersten blick natürlich isse natürlich sehr plakativ, aber genauso offensichtlich ist doch das "warum", wie diese prozentzahlen zustandekommen. die 25% sind ja nicht krimineller als der durchschnitt weil sie ausländer sind, sondern weil sie in schlechtem umfeld leben und eine geringe bildung haben. dass sie kriminell und ausländer/migranten sind mag korrelieren, die kausalität, und davon bin ich überzeugt, liegt darin, dass sie wahrscheinlich aus irgendeinem (ich sags mal plakativ) ghetto, assobezirk, hochhausbunker, hartz4 stadtteil kommen und bildungsfern aufgewachsen sind, keine andere chance sehen.



2.

ok, wir wissen alle, auch wenn keiner mehr in die kirche geht oder überhaupt noch gläubig ist, halbwegs was wir unter "christliche werte" einzuordnen haben. das hat erstmal auch mit kriche an sich nichts zu tun. sonst würden es ja nicht viel mehr leute für gut empfinden als in die kirche gehen.

so, nun, wie is das mit den "islamischen werten"? was sind die, ganz praktisch gesehen. von dem koran abgesehen, wir haben unsere ja auch selektiv aus der bibel gepickt. ich meine das, was in der breiten masse als akzeptiert angesehen wird und umgesetzt wird. und sind die von der kirche/moschee auch als unabhängig anzusehen? also muslime, die "muslimisch leben" aber mit moschee nix zu tun haben. wie sehr ist das wirklich unterschiedlich? wie sieht das ganz praktisch und faktisch aus? wie, und damit mein ich das bild des "muslimischen lebens" leben die muslime hier - welche gruppen gibts? moscheegänger, weltliche, integrierte, hochhausgefangene.

ich denke, man weiss viel zu wenig, man hat einfach angst vor kopftüchern und moscheentürmchen. völlig verständlich. aber irgendwann muss man über die oberflächliche diskussion des unbehagens auch mal drüber stehen und die sache zu verstehen und zu lösen versuchen.

und das geht nicht ohne es anzusprechen, alle in panik zu versetzen (oh mein gott UNSER BUNDESPRàSIDENT findet, dass kopftücher gut zu lederhosen passen!!!) damit sich die leute damit beschäftigen.

ernsthafte frage: haben wir hier nen muslimen, der uns ein bisschen aufklären könnte? erste hand, nicht ich kenn einen, bei denen is das so.

ich weiss es nämlich wirklich nicht. ich kann glaube ich halbewegs einschätzen wie es die meissten "christendeutschen" mit der kirche und den kirklcihen werten halten, ich kenne aber einfach nicht genug migranten um es sonst einschätzen zu können.

und bevor ich das nicht weiss, werd ich mich hüten hier irgendwelche erklärungen oder lösungsverschläge zu geben
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@ badguy: ich finde Deine Formulierung gut gelunegn und kann Dir in vielem zustimmen !

Allerdings hat Evo recht, leider gerade in Deutschland haben Ausländer sehr geringe Chancen auf Bildung,vor allem , wenn Sie hier wohnen/geboren wurden.

Ein weiterer Punkt: Es war schon peinlich, green-cards für Inder auszustellen, und keiner kam.

Wir sollten`s wie die Australier halten: Es kann jeder kommen, den wir gebrauchen können. Wer sich nicht benimmt, fliegt wieder heim.
 
Oh, der Beitrag von Bad Guy ist mir durchgegangen. Darauf möchte ich auch noch reagieren.



Statistiken sind immer so eine Sache, auch die von mir geposteten Zahlen sollten nicht als Diskussionsgrundlage gesehen werden, sondern lediglich zur Ergänzung.



In der Sache hat die Evolution Recht. Hier hängt es ganz klar von dem sozialen Umfeld ab. Bei Deutschen in entsprechenden Wohnsilos, oder ähnlichen Umgebungen ist die Kriminalitätsrate weitaus höher, als bei Deutschen im Frankfurter Westend.

Und auch die Kriminalitätsrate bei Migranten lässt sich so erklären - Familienangehörige von türkischen Akademikern, Kaufleuten, oder Arbeitern im stabilen Umfeld sind sehr viel seltener kriminell, als die Hauptschüler-Kids (die auch nicht alle auf die schiefe Bahn geraten) aus dem "Ghetto", die dafür umso krimineller sind.



Diese Statistik ohne genauere Zahlen der Verteilung (wieviele Migranten leben in wie zu kategorisierenden sozialen Milieus?) mag als oberflächlich gutes Argument dienen, hält aber keiner genaueren Hinterfragung stand, sowie auch die vom Deutschlandtrend veröffentlichten Werte kritisch zu hinterfragen sind.





Eine persönlich Anmerkung noch, wenn die Meinung des Lesers hierzu schon unverrückbar besteht und auf Grundlagen der BILD-Zeitung beruht, dann bitte ignorieren (gilt ausdrücklich für kein Individuum, sondern für eine entsprechende Gruppe).





<div style="margin-bottom:2px;"><b>Spoiler</b> <i>%2$s</i>:

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Mir gehen vor allem die Heuchler auf den Sack, die maximale Integration fordern, aber jeden Menschen mit "fremdem" Aussehen, "fremdem" Namen und "fremdem" Akzent als Ausländer betrachten - total egal, ob das ein in Deutschland geborener Professor der Physik ist, oder ein gerade Angekommener, der hofft, sich ein ruhiges Leben machen zu können. Die sogenannte Integration kann nicht einseitig funktionieren.
Wenn beispielsweise Fußballer, die sich als Deutsche fühlen und hier ihre Heimat sehen, für unsere Nationalelf auflaufen, dann würde ich von einer guten Integration sprechen - aber für die Verfechter der absoluten Integration (gefühlte Mitte der Gesellschaft, in Wahrheit Rechtsaußen) sind es immer noch "der Pole", "der Türke", "der Moslem", "der Neger", etc. Kollektiv spricht man dann beim Sieg von "unseren Jungs", macht einer einen Fehler und wir verlieren, dann war "der Neger nicht mit vollem Herzen dabei". Wenn diese Heuchler meinen, "Wir sind Deutschland", dann ist das sicher nicht "mein" Deutschland!


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