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Interview mit Buchholz: "Am Anfang war das Chaos"

Buchholz, Baukhage, Göbel, Toppmöller, Fuchs, Jäggi...Wischemann.........Thines................Jesus............................GOTT!!!



Oder auch: Altes Kaugummi - warum es trotzdem immer wieder gut schmeckt - Teil XXVII



Lustiger Thread
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Genau so siehts aus.
Jeder versucht sich mit seiner Darstellung ins positive Licht zu rücken.

Wie es wirklich war,werden wie eh nie rauskriegen,und sollte heute auch niemanden mehr interessieren.

Eins zeigt mir das ganze aber ganz genau,das hier jede Menge Dilletanten am Werk waren,die unseren FCK fast zu Grunde gerichtet hätten.

Der Oberhammer ist für mich der Herr Bauckhage mit seinem großspurigen Gelaber.Die Nummer mit dem Fax für ein neues Angebot für Niculescu,das letztlich dann in einem Sportgeschäft in der Pfalz gelandet ist,zeigt doch das hier Blinde am Werk waren.

Zum Glück kamen Stefan Kuntz und Milan Sasic,beide stehen für eine neue zeit beim FCK.Lasst es uns geniesen,das es wieder Aufwärts geht.


Das ist genau das was ich mit dem Posten des Artikels eigentlich bezwecken wollte.

Letztendlich gebe ich auch Nagus recht wennn er meint, dass hier sehr viele Egoismen im Spiel waren.



Edith meint ich habe mich leider auch darauf eingelassen alte Kamellen erneut zu kauen!
 
@ nagus


sehe ich genauso, finde eben nur dass manchmal etwas zu schnell unruhe reinkommt...guck dir mal die kommentare vom letzten spiel an, wie ungeduldig viele schon werden wenn es länger 0:0 steht und direkt schreiben "ach der und der kann ja überhaupt nix...etc" und garnicht sehen wie weit oben wir eigentlich stehen...wer hätte das vor saison beginn gedacht? denke fast niemand von uns...und dann gehen direkt wieder die erwartungen ins unendliche usw!


zu dem thema hab ich auch noch was zu sagen:



In Oberhausen stand ein FCK-Fan nach dem 2:1 durch Terranova im Block und fing an zu weinen... Das schlimme daran ist, der war mindestens mal 16... Da kann doch i-was auch nicht stimmen, was wenn er in Koblenz dabei gewesen wäre? Hätt er sich dann die Pulsadern aufgeschnitten?!



Also bei uns gibts schon immer nur extreme... Entweder redet alles vom Abstieg bzw. vom nicht erreichen von XY oder alle Träumen von Aufstiegen, Meisterschaften und Pokalsiegen.. Träumen ist erlaubt, besonders nach der letzten Saison, aber wir alle sollten uns vor Augen rufen, dass wir bisher eine Saison hinlegen von der wir nach der Hinrunde 07/08 nicht mal eine Sekunde zu träumen gewagt hätten.
 
Es ist ja manchmal wirklich interessant mitanzusehen, wie welches lückenhafte Zahnrädchen in ein anderes lückenhaftes greift, um dann nach 100 lückenhaften Zahnrädchen eine Zeigerbewegung in die ein oder andere Richtung hinzubekommen.



Fakt ist, beim FCK haben in den letzten 10 Jahren definitiv geschätzte 100 lückenhafte Zahnrädchen ineinander gegriffen. Einige davon habe ich zu Anfang von deren Tätigkeit als "vollverzahnt" angesehen, andere nicht. Denke so wird es den meisten hier gegangen sein, auch wenn die Einschätzung zu jedem individuellen Zahnrädchen auch unterschiedlich gewesen sein mag. Im nachhinein betrachtet hatten diese Zahnrädchen wohl alle große Lücken.



Wichtig ist heute aber nur, daß momentan 2 "vollverzahnte" Zahnrädchen am Werk sind: Kuntz und Sasic. Und wenn man denen keinen Zacken aus der Krone, bzw. den Zahnrädchen schlägt, wird das auch noch einige Zeit so bleiben. Wichtig für den Dezember und die stattfindende JHV wird sein, daß man zu den zwei vollverzahnten noch so viele weitere hinzuholt wie möglich. Warum auch nicht auch mal einen Vertreter aus Fanreihen?
 
Warum auch nicht auch mal einen Vertreter aus Fanreihen?


Ist das ne anspielung auf Altmeister von DBB?
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Ich kann wahrscheinlich ned zur JHV -.- Erstens ist unter der Woche sehr schlecht und zweitens bekomm ich da wohl kein Urlaub. meine Mom wirds freuen, die hat da Geburtstag und ich bin nachm Arbeiten wenigstens zu Hause ^^
 
So manchem Zahnrädchen wurde aber auch in den letzten Jahren mit voller Absicht Zähne ausgeschlagen, damit es schlechter aussieht, bzw. so manche Zahnrädchen boten sich an, weil sie meinten genau die Lücken des Anderen füllen zu können und sie entpuppten sich als vollkommen zahnlos.....
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bemerkt einer die anspielungen auf uns erwin?
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seien wir doch einfach alle froh, dass diese zeiten erstmal vorbei sind und hoffen wir doch einfach mal, dass das auch so bleiben wird, anstatt weiter in der kacke rumzuwühlen.



lg
 
@jenny:



rekdal hätte auch unter einem anderen nix gebracht..denkste der hätte unter SK ein anderes training gemacht,und die luschen (spieler konnte man ja einige net nennen) hätten auf einmal gezaubert ?



er hat ein schlechtes training gemacht, keine klare linie gehabt und eine taktik, bei der er immer wieder hier gescheitert wäre, zumindest mit den spielern..und das wollte er net einsehn,und das hat ihm das genick gebrochen..schluß aus..
 
@jenny:


rekdal hätte auch unter einem anderen nix gebracht..denkste der hätte unter SK ein anderes training gemacht,und die luschen (spieler konnte man ja einige net nennen) hätten auf einmal gezaubert ?



er hat ein schlechtes training gemacht, keine klare linie gehabt und eine taktik, bei der er immer wieder hier gescheitert wäre, zumindest mit den spielern..und das wollte er net einsehn,und das hat ihm das genick gebrochen..schluß aus..


Das ist Deine Meinung!
 
wer weiss das schon? das mit sasic hätte auch in die hose gehen können...
also, was soll das? rekdal hatte fertig und im jeden anderen verein hätte er spätetstens nach dem köln spiel gehen müssen.



ich beantworte aber jetzt deine frage, ja, matthäus wäre mir lieber als rekdal gewesen.

ich mein mich erinneren zu können, das ich damals sogar donald duck als die bessere alternative zu rekdal gehalten habe.



rekdal ist für mich der schlechteste fck trainer aller zeiten. da war sogar henke noch besser.


Will jetzt keine neue Rekdal Diskussion aufbringen und sehe auch Sasic als den besseren Trainer an, aber eine Sache sollte man echt mal berücksichtigen: Der Erfolg von Sasic kam auch erst, als Stefan Kuntz die Führung im Verein übernommen und den Spieler einiges an Last von den Schultern genommen hat. Davor hatte sich der Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz sogar noch um 3 Punkte vergrößert. Wer weiss, was passiert wäre, wenn SK gekommen wäre und der Trainer Rekdal gehießen hätte. Denn schlechten Fussball hatte ich die letzten Spiele unter Rekdal nicht gesehen, nur sehr viel Pech und Fehler einzelner Spieler...



aber genug dazu, ich bin Froh, dass es ist, wie es ist, 4 der 5 Graupen aus dem Vorstand in sicherem Abstand zum Betze sind, Toppmöller und Fuchs nie wieder Ansprüche stellen und der Osterhase auch kein Thema mehr ist... meine Güte, wie schnell sich das alles geändert hat... noch kein Jahr her und es fühlt sich inzwischen an wie vor Ewigkeiten..
 
@philos



sasic brachte die ruhe und glaubte an seine spieler, rekdal hat die spieler schlecht geredet. lexxa, ouattra und ziemer standen kurz vorm rauswurf. wir haben sasic sau viel zu verdanken. die rettung war ein wunder.
 
Will jetzt keine neue Rekdal Diskussion aufbringen und sehe auch Sasic als den besseren Trainer an, aber eine Sache sollte man echt mal berücksichtigen: Der Erfolg von Sasic kam auch erst, als Stefan Kuntz die Führung im Verein übernommen und den Spieler einiges an Last von den Schultern genommen hat. Davor hatte sich der Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz sogar noch um 3 Punkte vergrößert. Wer weiss, was passiert wäre, wenn SK gekommen wäre und der Trainer Rekdal gehießen hätte. Denn schlechten Fussball hatte ich die letzten Spiele unter Rekdal nicht gesehen, nur sehr viel Pech und Fehler einzelner Spieler...


aber genug dazu, ich bin Froh, dass es ist, wie es ist, 4 der 5 Graupen aus dem Vorstand in sicherem Abstand zum Betze sind, Toppmöller und Fuchs nie wieder Ansprüche stellen und der Osterhase auch kein Thema mehr ist... meine Güte, wie schnell sich das alles geändert hat... noch kein Jahr her und es fühlt sich inzwischen an wie vor Ewigkeiten..




Sag ich doch - wäre Kuntz im Sommer 2007 schon VV gewesen, wäre es mit Schjönberg und Rekdal anders gelaufen!
 
@philos


sasic brachte die ruhe und glaubte an seine spieler, rekdal hat die spieler schlecht geredet. lexxa, ouattra und ziemer standen kurz vorm rauswurf. wir haben sasic sau viel zu verdanken. die rettung war ein wunder.
er brachte soviel ruhe, dass spieler einschliefen und fast den verein verlassen mussten, bevor sie heuer goetter wurden ...



ich schreibe zur sicherheit mal dazu, dass dies keine kritik an sasic sein soll ... das phaenomen der selektiven wahrnehmung trifft uns alle ... und ich kann es immer wieder nur betonen: es gibt keine parallelwelten, so dass wir erfahren koennten, ob wir mit rekdal ab oder wolf aufgestiegen waeren ... fakt ist, dass wir aktuell eine geile kombination aus mannschaft, trainern und oberen haben ... und dazu noch einen messias als user hier im board, der alles auf sich nimmt ... sehr schoen, sag ich da nur ...
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Am schlimmsten an dem ganzen Interview finde ich allerdings, dass man als Vorsitzender eines Aufsichtsrates nicht weiss, wann man mal die Fresse zu halten hat! Man kann sich tagelang darüber streiten was Buchholz alles Gutes und Schlechtes für den Verein getan hat. Aber eines ist imho ziemlich klar: Solche Aussagen und Interna sollte man unter keinen Umständen der Öffentlichkeit präsentieren. Das Fax mit dem Angebot zu Niculescu an ein pfälzischen Sportgeschäft? Meine Fresse! Auch wenn die meisten verantwortlichen Dilettanten nun weg sind, fällt es auf den Verein zurück.



Die böse Unruhe kommt immer von Außen
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Man kann sich tagelang darüber streiten was Buchholz alles Gutes und Schlechtes für den Verein getan hat. Aber eines ist imho ziemlich klar: Solche Aussagen und Interna sollte man unter keinen Umständen der Öffentlichkeit präsentieren.


Da gibt es eigentlich nicht viel mehr dazu zu sagen.

Der FCK hat Buchholz viel zu verdanken, andererseits muss man auch sagen, dass sich leider nicht wirklich klar erkennen lässt was er kaputt gemacht hat.

Aber solche Sachen sollte man, gerade in einer Situation in der es aufwärts geht doch mal bei sich behalten.

Ich wünsche mir eigtl. nur noch einen Aufsichtsrat der endlich mal kontrolliert statt reagiert und der sich nach Möglichkeit auch zurückhält.

Bayrische Verhältnisse, wo jedes Interview vor Veröffentlichung vom Verein abgesegnet werden müssen haben manchmal auch etwas positives
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Ja was denn nun. Als das Chaos herrschte kam vielfach der Kommentar das die Fans und im Besonderen die Mitglieder das Recht hätten über die Vorgänge ausführlich informiert zu werden.

Jetzt da Ruhe eingekehrt ist und der Verein gefestigt ist (da außer Buchholz keiner der damaligen Verantwortlichen noch in Amt und Würden ist) nimmt sich ein AR-Vorsitzender das Recht raus das Vergangene aus seiner Sicht zu erklären und schon wird dies auch kritisiert.
 
@Trautmann: Nimm die Suchfunktion und lese alte Threads zu dieser Thematik durch. Nur soviel. Deine Darstellung beinhaltet nur Bruchstücke des ganzen und stellt deswegen die Thematik etwas schief da.


ich kenne die thematik und hab auch damals dazu in alten threads gepostet.

ich wollte an dieser stelle nicht die ganze alte geschichte aufrollen, das hab ich auch gesagt. entschuldige die unvollständigkeit, aber wie du ja selbst sagst gibt es da auch genug quellen zum nachlesen.

es ging mir lediglich um ein beispiel wie sich buchholz die fakten ggf hindreht, um seine aussagen zu unterstützen.

die in jenen vergangenen jahren in die entscheidungen involvierten sind weitestgehend nicht mehr in ihren verantwortungspositionen. den "alten zopf" buchholz abzuschneiden bzw. er verzichtet auf eine weitere kandidatur kann ich nur begrüßen.
 
@philos


sasic brachte die ruhe und glaubte an seine spieler, rekdal hat die spieler schlecht geredet. lexxa, ouattra und ziemer standen kurz vorm rauswurf. wir haben sasic sau viel zu verdanken. die rettung war ein wunder.


Wie gesagt, bin ich froh mit der Situation, wie sie ist. Nur muss man halt sehen, dass das "Wunder" erst wirkliche Formen annahm, als diese Dilletanten an der Führung weg waren und Stefan mit seinem Elan nach und innen die Verantwortung übernahm. Und wie Upsalla so schön schrieb, hat Sasic in der Zeit auch seine Fehler gemacht...



Mit all dem Chaos in der Führung, mit der Rekdal zu kämpfen hatte, hatte er quasi keine Chance. 3 Sportdirektoren. 5 Vorstände, ständiges Gespräch über die Finanzen des Vereins, während nur eines halben Jahres, dass das auf die Mannschaft abfärbt ist klar. Ich will nicht sagen, dass wir mit der Kombination Kuntz Rekdal ein super Jahr gehabt hätten, aber ich schätze Mal, dass wir nicht so tief unten angekommen wären wie wir es waren...



Und wenn man hört, wie gefühlvoll Bauckhage ihm Fuchs vorgestellt hatte, da kam er wohl gerade von der letzten Weinprobe... unglaublich...



Egal, wahrscheinlich war die späte Rettung das Beste was uns passieren konnte: Die Fans rückten wieder deutlich zusammen, die Medien waren ständig present, die Aufmerksamkeit der Sponsoren kam auch dadurch zurück... Alles in allem kleine Mosaiksteinchen für das prächtige Bild, das wir derzeit abliefern...
 
Ja was denn nun. Als das Chaos herrschte kam vielfach der Kommentar das die Fans und im Besonderen die Mitglieder das Recht hätten über die Vorgänge ausführlich informiert zu werden.
Jetzt da Ruhe eingekehrt ist und der Verein gefestigt ist (da außer Buchholz keiner der damaligen Verantwortlichen noch in Amt und Würden ist) nimmt sich ein AR-Vorsitzender das Recht raus das Vergangene aus seiner Sicht zu erklären und schon wird dies auch kritisiert.


Ich weiß ja nicht was du unter Aufklärung verstehst aber ich nehme an, dass das für viele keine Aufklärung ist.

Wenn er einen Bericht zur damaligen Situation auf der JHV wiedergibt oder es in der Vereinszeitung publik macht ist das sicherlich zielführender als ein Interview in einer Klitschen-Zeitung, die nur einen sehr geringen Teil der Mitglieder erreichen wird.



Wenn ich als Nebenkläger in einem Prozess auftrete, dann werde ich ja auch zum Prozess geladen und krieg nicht fünf Jahre später mitgeteilt, dass das Ergebnis in einer sibirischen Zeitung veröffentlicht wurde
 
natürlich kann buchholz vergangenes erzählen, bzw. versch. fehler aufarbeiten..

aber wenn intressiert z.B. das thema mitm fax ??? das is doch nur wieder ein gefundenes fressen für die boulevard-blätter alla (sport) bild u.a., die darauf wieder rumhacken ..



buchholz hat zweifelsohne etwas für den verein getan, nämlich sein geld reingeschossen.. kein thema, rechne ich ihm hoch an.. aber dann kommen 5-6 solcher interviews, wo wieder mal interna raus kommt, was nichts in der öffentlichkeit zu suchen hat... is ja net das erste mal..



und da komt mir die galle hoch, wenn einer aus der führungsebene net nachdenkt und kopflos sachen ausplaudert,die den verein schlecht da stehn lassen.. warum war bei uns jahrelang keine ruhe und wir hatten dutzende von maulwürfen ? weil viele verantwortliche , anstatts mal die gosch zu halte, einfach locker flockig überall alles erzählt haben..



da paßt dieses interview wieder mal bombastisch... da krieg ichs blanke kotzen.. sorry..
 
Warum künstlich aufregen? Ich fand es interessant, dass mir als völlig Außenstehendem mein Eindruck von den damals handelnden Personen bis ins Detail bestätigt wurde...
 
irgendwie hatte man das gefühl das jeder nur auf seinen eigenen vorteil bedacht war. toppmöller wollte die willis, fuchs wollte ostermann, was rekdal wollte wird mir erwig ein rätsel bleiben, buchholz war an nix schuld und goebel war ein guter mensch. ist doch keine wunder das es immer weiter den ach runter ging. sasic und kuntz geben einem das gefühl das es um den fck geht und um sonst nix. bin auch froh wenn das ganze pack weg ist.


Ist zwar nur son Gedanke, aber ich schätze mal Rekdal war einfach zu stolz, um zurückzutreten. Wobei sowas immer noch wesentlich ehrenvoller als eine Entlassung und vermutlich seine einzig gelungene Handlung in seiner knapp 7-monatigen Amtszeit gewesen wäre...
 
ich stell hier noch mal ein post von dbb rein. bemerkenswert wie ich finde:

teil 1:



http://www.der-betze-brennt.de/forum/viewtopic.php?t=6328&postdays=0&postorder=asc&start=125http://www.der-betze-brennt.de/forum/viewtopic.php?t=6328&postdays=0&postorder=asc&start=125



Von Rossobianco am 01.11.2008, 17:58 Uhr

Der Mann der (einsamen) Entscheidungen

Das Dieter Buchholz gerne für den FCK gearbeitet hat, ist nicht von der Hand zu weisen.

Der FCK war für ihn die Krönung seines beruflichen Werdegangs. „Selfmade-Millionär aus dem Saarland rettet Bundesligaverein“, die Schlagzeile würde er am liebsten lesen über sich.

Unbetritten ist der Mann, der sich gerne als „Unternehmer des Jahres“ vorstellte, ein gewiefter Geschäftsmann. Unbestritten ist auch, dass er ein großer FCK-Fan ist, mit ganz viel Herzblut. Unbestritten für Insider ebenso, seine enorme wirtschaftliche Hilfe für den Verein, ohne die, der FCK schon mehr als einmal „tot“ gewesen wäre.

Aber es bleiben Fragen. Fragen nach der satzungsgemäßen Handlung und nach der Kompetenz als „Chef“. Fragen, die man nicht alle beantworten können wird, schon gar nicht auf einer JHV, auf der nur einer unbegrenztes Rederecht genießt. Dieter Buchholz!

Der Mann will, ja muss, in der ersten Reihe sitzen. Er kann es nicht vertragen, wenn ihm jemand die Show stiehlt. Kein Ex-Profi, kein Vorstand, kein Sportdirektor, erst recht keiner, der für den Aufsichtsrat kandidiert. Der muss erst von Buchholz als „passend“ eingestuft werden. Sonst gibt es „Telefonterror“. Seine Vorstellung von „passend“ ist einfach. Erstens finanziell unabhängig muss der Kandidat sein, alle anderen wollen beim FCK ja nur einen Job! Zweitens, unterordnen muss er sich können, unter die Buchholz-Regie! Wer muckt, wird rasiert!

Dabei gerät eines schnell in Vergessenheit, nämlich seine Krisenintervention und seine Führungsqualitäten, er ist am Ende der Mann der einsamen Entscheidungen. Schjönberg nun Wolf anzukreiden ist schon fast belustigend. Es war seine alleinige Entscheidung, ebenso Rekdal zu holen und nicht zeitgemäß zu entlassen, das sind die personellen Entscheidungen von Buchholz, die haften blieben. Sforza konnte gar nicht nach Lautern zurückkommen, er hätte sofort Handschellen bekommen! Illusorisch, wie auch die Geschichten von Großinvestoren und Mäzenen. Viel waren da, aber nach den Verhandlungen mit Buchholz und Göbel, sind sie alle wieder gegangen. Nur mit Familie Pohl verbindet ihn - wohl von Hubert Kessler avanciert - eine enge Beziehung, und das hat dem FCK wohl mehr als einmal, den Allerwertesten gerettet.

Auch das er Göbel nun nochmals ins rechte Licht rücken will, passt. Schließlich war er es, der dem offensichtlich überforderten und fehlplatzierten Statthalter von Rene Jäggi, den Vertrag egal in welcher Art und Form verlängern wollte und dies auch tat. So rum wird ein Schuh draus. Gerade am Beispiel Jäggi zeigt sich auch Buchholz Auffassung von Loyalität. Ob Jäggi nun an Transfers Geld verdient habe, beantwortet Buchholz ausweichend, wenngleich nicht offiziell bejahend. Ebenso so nun die Antwort auf Toppis potentielle Nebeneinkünfte. Machen wir uns nichts vor. Es war so und wäre so gewesen, ohne Geld passiert im Fußball heute gar nichts mehr. Vielleicht einer der größten Faktoren, die Buchholz in seiner Amtszeit unterschätzt hat. Ehrenrührig ist dieser Sport lange nicht mehr.

In vielen Dingen sagt Buchholz die bittere Wahrheit, die vielen FCKlern wehtun muss.
 
teil 2:



Die Raststättennummer ist wirklich wahr. Peinlich genug! Toppi wusste, er kann seine „Willis“ nur mit einem neuen Trainer kriegen. Rekdal war belehrungsresistent! Rekdal Unfähigkeit war so eklatant, dass es wehtat. Aber die Willis waren dem aktuellen Vorstand Gott sei Dank nicht vermittelbar. Zurecht! Toppis Matthäus-Deal ist legendär, wird wohl nie ganz aufgeklärt. Sicher scheint, Lothar wäre gekommen! Für wenig Geld. Er saß auf gepackten Koffern. Buchholz hat wohl recht, wenn er dachte, dass dies den Mitgliedern nicht zu vermitteln gewesen wäre. Unverständlich andererseits hat der FCK doch schon Nerlingers, Baslers, und gar den Jancker geholt! Sforza gleich zweimal!

Gemunkelt wird, man habe Toppi erzählt, Lothar hätte kurzfristig abgesagt, was gelogen war. Buchholz war da gar nicht dabei, sondern in Urlaub. Toppi trat zurück, als er merkte, dass Bauckhage ihn veräppelt hatte. Die „Willis“ waren nur das I-Tüpfelchen. Man hatte Toppi auflaufen lassen. Vielleicht gut so im Nachhinein. Das Buchholz ihn nicht versucht habe zu überreden zu beleiben, ist dennoch unwahr. Er verließ sogar seinen Urlaubsort und raste nach Hause um ihn zu überzeugen.

Natürlich war Bauckhage untragbar, aber nicht Buchholz hat ihn zurückgepfiffen, sondern Beck. Natürlich war Fuchs von Ostermann occupiert, aber nicht Buchholz hat dies verhindert, sondern ein anderer. Und ganz gewiss hat Buchholz nicht Stefan Kuntz geholt. Verhandelt hat er, keine Frage, auch das Gehalt. Im Januar hat er allerdings nicht nichts gewusst, nicht mal über Sasic. Der hingegen wusste es schon! Raus kam alles auch nicht wegen Bochum, sondern wegen einem undichten Loch in der Staatskanzlei. Dort sitzt der Strippenzieher, nicht in Bexbach.

Die Idee hatte ein Sponsor des FCK schon im Dezember vor der JHV, nach Toppis Rücktritt wurde sie dann rigoros verfolgt. Dieser Initiator sprach Kuntz auch an. Buchholz war nur Mittel zum Zweck, denn nach der Trainerentlassung war klar, dass nur mit einem Trainer der zu Kuntz passt, weitergemacht werden kann. Aber die, die ihn geholt haben, durften nicht öffentlich genant werden. Denn schließlich ist Koblenz weit weg von Kaiserslautern.

Auch richtig ist sicher, dass weder Bauckhage noch Landry die in sie gesetzten Erwartungen auch nur ansatzweise erfüllten. Bauckhage wollte die Parteienlandschaft in der FCK-Führung ändern, da musste eingeschritten werden. Landry brachte nicht einen „regionalen“ Sponsor, wie angekündigt, denn keiner wollte Buchholz und Göbel noch einen Cent anvertrauen.

Dan kam Fritz Fuchs, im zweiten Anlauf, auch das ist korrekt. Mit Ostermann im Gepäck, aber ohne Zahlen. Ruda schmiss deswegen hin. In dem honorig, aber sicher kein großer Verlsut. Schon da kann sich fragen, ob es richtig war einen solchen Weg zu beschreiten, denn die Vita eines Hartmut Ostermann ist ja eindeutig. Schlimm wurde es aber erst, als dann der sportlich sicher kompetente Fuchs ganz klar den Finger in die Wunde legte auf der Suche nach neuen Spielern, und nun offensichtlich wurde, welche absurden Vorstellungen von Fußball Trainer Rekdal hatte.

Der wollte keinen, den Fuchs vorschlug – KEINEN! Er wollte einzig und allein Alan Iversen! Für den wartete der FCK fast die ganze Transferperiode ab. Dann platzte der Deal! Es blieben nur wenige Tage Zeit und so kam Iacob, der Sportinvalide, in den Genuss eines Profivertrages, sein Kumpel Nicolescu bekam nie einen Vertrag vorgelegt, an der Geschichte mit dem Sportgeschäft ist wohl was dran. Dieser Iacob sollte aber nur die Dreingabe für eben diesen Nicolescu sein! Dabei hatte Buchholz immer gerade Frank Aehilg als den perfekten Mann bezeichnete und Fuchs persönliche Unfähigkeit unterstellte. Auf die Frage, warum man dann nicht eben jenen Aehlig zum Sportchef mache, statt ständig irgendjemand aus der Versenkung zu holen, gab es "vertraglich bedingte" Antworten.

Buchholz Bürgschaft hat damals den überflüssigsten Transfer seit Arilson gerettet, das Geld hätte er sich sparen können, wenn er Rekdal und Schjönberg früher gefeuert hätte und sich rechtzeitig von Göbel getrennt hätte. Seine Uneinsichtigkeit und Egomanie hat es fast unmöglich gemacht, den FCK zu retten, alle Hilfe von außen, ob ernstgemeint und ehrenamtlich, ob von Fans, Mitgliedern oder Ex-Spielern wurde von ihm oder Göbel zurückgewiesen. Die Trutzburg musste aufrecht erhalten werden, es stand zuviel auf dem Spiel, zu viel Informationen, die nicht offen sein durften.

Er schreckte nicht einmal davor zurück, Leute, die helfen wollten öffentlich zu diskreditieren, zu terrorisieren. Stimmung machend nahm er gar Einfluss auf den Fanbeirat, versuchte dies zumindest.

Seine Darstellung im finanziellen Bereich ist nahezu vollständig und korrekt. Die Verursacher des Dilemmas sitzen heute in ihrer Kanzlei oder arbeiten für die Firma Rogon. Den Holzmannvertrag wollte das Land, es gab tatsächlich keine Ausschreibung, und die angesetzten Kosten waren von Fiebinger kalkuliert, dass der Landtag zustimmen musste. Unter 100 Mio Mark!

Allerdings ist die Behauptung, die Steuernachzahlung anzuerkennen und dies immer noch als einzigen Weg dazustellen schlicht falsch. Da sind sich Steuerfachleute wohl einig. Es war eine Fehlentscheidung, die bewusst eingegangen wurde um Jäggis Verhandlungsposition zu stärken, in der Frage nach der Finanzierung des WM-Stadions. Deshalb gab es auch letztendlich die ominöse Anweisung von Innenminister Bruch, an die ADD, den Deal so zu genehmigen, ein Steuerbetrug am Bürger per Ministerialerlass! Das Land und die Stadt wollten die verdammte WM um jeden Preis. Das gerade die Stadt dies dann vergaß und sich auf das "neue KL" konzentrieren wollte ist ein Hohn der Geschichte.

Jäggi wusste, dass es nicht funktioniert! Seine Tantiemen waren ihm wichtiger! Aber, Dieter Buchholz und der Aufsichtsrat wussten auch! Und man hat e unter seiner Führung nichts verhindert! Jetzt auf die Regierung in Mainz zu zeigen ist opportun und peinlich.

Der Fehler in der Mietberechnung ist ebenfalls nicht auf FCK-Seite entstanden, die Mietzinsen mussten so hoch sein, damit die Stadion-GmbH überhaupt existieren konnte, sonst hätten die Kreditgeber nie mitgemacht. Jäggi, Göbel und eben auch Buchholz und Ruda, waren diejeneigen, die das Risiko eingingen, der FCK durfte eben einfach nicht absteigen! Ist er aber!

da hat die Stadt auf einmal bix mehr gewusst von alle dem, neuer OB, neues Kaiserslautern. Scheiß auf den FCK! Klar hat die Stadt schlußendlich geholfen mit der Mietminderung, übrigens ein ganz normaler Vorgang im Profifußball, auch in Koblenz und Mainz, villeicht nicht in Osnabrück, aber das kann uns ja egal sein.

Aber gerade nun hat Buchholz wieder in Fettnäpfchen getretn, als er die angeblichen zahlen veröffentlichte ohne den Vorstand zu fragen. die mietminderung ist nämlich nicht mit einkalkuliert! Ansonsten hätten wir fetten Verlust!

In einer Stadt mit Gewinn zu prahlen, die Schwierigkeiten hat, ihre Kindergärten zu finanzieren, ist wahrlich kein Meisterstück, Herr Buchholz. Noch dazu, wenn es falsch ist.

Die im Verein immer wieder aufkeimende Unruhe kam hauptsächlich durch ihn, bis Bauckhage auftrat, der stahl ihm glatt die Show, das wiederum konnte er dann auch nicht mit seinem Ego vereinen. In diesem Zusammenhang sei aber darauf hin gewiesen, das es Buchholz war, der sich vor der JHV weigerte, die Mitglieder zu belügen, davor Hochachtung! Bauckhage, der Politiker übernahm den Lügenbaron-Job, jeder hat es gemerkt, aber wegen Toppi den Mund gehalten. Die Abwahl von Göbel und Buchholz wäre ohne Toppi sicher gewesen! Und dennoch hätte er nicht die Menschen im Saal angelogen, dafür Respekt!

Was er dann hinterher mit Axel Ross und Demir Hotic abgeliefert hat, spottet dann aber jeder Beschreibung. Da macht er selbst kaputt, was er zuvor errichtete. Rethorik macht keinen Mann.

Man kann es drehen und wenden wie man will, und es ist auch egal was Dieter Buchholz auf der JHV über seine Gegner sagen wird. Der FCK ist ihm zu tiefem Dank verpflichtet – finanziell. Ohne ihn gäbe es den FCK vielleicht nicht mehr!

Sein Manko verfolgte ihn immerzu, er kann nicht teilen, am wenigsten die Aufmerksamkeit! Und erhält sich für unfehlbar, überschüttet Kritiker mit Argwohn und Missgunst.

Die angeblichen 400 Unterschriften gab es wirklich – allerdings waren es persönliche Gespräche zwischen Kuntz/Ohlinger sowie den Initiatoren, diese erst mal nicht zu verwenden. Die von Buchholz beschworene Ostermann-Mafia-Verhinderungs-Taktik hat es nie gegeben. Die 400 Unterschriften galten ihm respektive Göbel und nicht Stefan Kuntz!

Eine fast schon paranoische Betrachtung der eigenen Leistung. Das Denkmal auf das er sich selbst stellt, hat er leider nicht verdient. Der FCK und die Bundesliga war eine ganze Nummer zu groß für den Selfmademan aus Bexbach im Saarland. Und nicht einmal im Abgang versteht er zu schweigen! Zu schweigen, damit auch seine Kritiker einfach nur den Hut ziehen und sagen: „Danke, Dieter“! Nein, er geht auch hier den Weg des einsamen Rufers in der Wüste. Er bleibt der Mann der einsamen Entscheidungen. Und er war der Anfang, die Mutter des Chaos!

Trotzdem sage ich, auch wenn ich persönlich sicher wieder für diesen Beitrag von ihm geteert und gefedert werde: Danke, Dieter Buchholz!

Danke, dass ich noch auf dem Betze stehen darf – ohne sie – undenkbar! Danke, dass am Ende den Kuntz-Deal perfektioniert haben, ihre wichtigste Amtshandlung. Alles vorher ist nach dem 03. Dezember Schall und Rauch.



Für die Zukunft und die erholsamen Nachmittage mit dem Enkelkind wünsche ich ernsthaft alles Gute. Und.... werden sie gelassener!



Herzlichst, ihr Rossobianco



Zuletzt bearbeitet von Rossobianco am 01.11.2008, 18:48, insgesamt 2-mal bearbeitet
 
Zu Buchholz' Interview braucht man nicht viel sagen. Das tut er schon zu Genüge. Er hat nicht aus seinen Fehlern gelernt und ich stimmt RossoBinacos Beitrag vollkommen zu. Buchholz hat es gut gemeint...aber nicht gut gemacht. Das muss er einfach akzeptieren. Seine andauernde Redseeligkeit und Selbstdarstellung wird keiner vermissen...ebenso wie man Göbel auch nicht vermisst. Ich persönlich bin froh wenn nach der JHV dieses Kapitel für den FCK geschlossen ist und wir mit Stefan Kuntz und Dr. Ohlinger weiter nach vorne in die Zukunft blicken.
 
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