Quelle: kicker von heute
Viel Kritik am neuen Stürmer – Manager rechtfertigt: „Kein Notkauf“
Sanogo: Allofs erinnert an Klose und Ailton
1Dass Tore immer noch die bes*seren Argumente sind als Worte, weiß auch er. Mit stoischer Hal*tung hatte er die Diskussionen um seine Person bei der Vorstellung im Weserstadion verfolgt. „Ich habe die Qualität“, entgegnete Boubacar Sanogo den im Multimedia-Raum versammelten Skeptikern, die ihn für nicht geeignet empfinden, den Bremer Sturm zu verstärken. „Ich danke Bremen für das Vertrauen. Werder ist für mich ein großer Klub, der richtige Verein für mich.“ Worte, gesprochen von dem Mann, der nach Klose kommt und einen Vertrag bis 2011 erhält. Erst recht registriert wurden jedoch die Taten des 24-jährigen Nationalspie*lers der Elfenbeinküste: „Bouba“ ließ sogleich Tore sprechen an sei*nem ersten Arbeitstag. Tor beim Trainingsspielchen, Tor beim ersten Einsatz in Paderborn.
Insofern ein Einstand nach Maß für den so bekrittelten Profi, der von einem „nicht einfachen Jahr beim HSV“ spricht. Anfangs gut aufgenommen und angekommen, haben ihn die Fans zum Sünden*bock gemacht. Miese Bilanz: Nur vier Tore in 31 Ligaspielen.
„Der neue Klose“ – so lauteten die ersten Schlagzeilen. „Der bin ich nicht, will ich auch nicht sein“, sagt der Afrikaner. Er sei zwar ein Freund von dessen Spielkunst, „doch ich bin Sanogo, habe andere Qualitä*ten“. Fertigkeiten, die er bei Lautern unter Beweis gestellt hat: Schnellig*keit und Kopfballstärke, Präsenz im Sturmzentrum,
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Mut zum Abschluss und Zweikampfhärte. All diese Vor*züge nannte Thomas Schaaf expli*zit, um zu resümieren: „Er passt in unsere Garde.“ Der Trainer bestätigte, dass sie schon länger ein Auge auf Sanogo geworfen hatten. „Somit ist er kein Notkauf“, fügte Manager Klaus Allofs an. Schon vor einem Jahr habe er auf der Liste gestanden. Damals sei die Lage um die Transferrechte sehr undurchsichtig gewesen. Nach
kicker- Informationen hatten auch Lauterns Ex-Präsident René C. Jäggi und der Al Ain Club aus den Verei*nigten Arabischen Emiraten noch Anteile. Zweifelhaft, ob der HSV wirklich „nur“ die kolportierten 3,8 Millionen Euro bezahlt hat. 2006 bewegte sich die ursprüngliche For*derung bei 5,5 Millionen.
Eine Preissteigerung hat es nun gegeben: 4,5 Millionen Sockelbe*trag, bis zu 6 Millionen könnten erfolgsabhängig fällig werden. „Im Bereich dessen, was am Markt verlangt wird,“ so Allofs, der diese Strategie verteidigte. Nach den gescheiterten Versuchen mit Podolski, Makaay und Baros sei nur die „vernünftige kleine Lösung“ geblieben. Der Werder-Macher appellierte an Fans und Kritiker, indem er Objektivität anmahnte und sich wünschte, Sanogo eine faire Chance zu geben. Allofs erin*nerte an umstrittene Transfers wie Klose oder Ailton, wie Ernst oder Lisztes: „Es war immer unsere Poli*tik, querzudenken und es anders zu machen als die Konkurrenz.“
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ich bin zwar der Meinung man sollte solche Sachen ruhen lassen - aber auf der anderen Seite finde ich es schon diskussionswürdig.
wieso hatte jäggi anteile an den Transferrechten von Sanogo ? wirft zumindestens beim mir fragen auf.