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Karstadt / Neues Einkaufszentrum

Und was sie über den FCK und das Frauenhofer-Institut sagen finde ich auch ok.
Damit hab ich gerechnet, zwar nicht direkt von der politischen Seite, eher von den Bürgern. Und ja, sie hat recht. Für Meinungs- bzw. Simmungsmache ist der Verein nicht zuständig, auch wenn wir vieleicht bei der Stadt was gutzumachen haben. (und auch nur wegen der Miete, an dem teuren Bau sind für mich die Stadt, das Land und Holzmann schuld!).

@ktown

Das mag sein, das sich alle wie im Kindergarten verhalten. Wie ich schon geschrieben hab, ich bin nur ein außenstehender, aber für mich sind die Argumente der 4 CDU Mitglieder absolut plausibel! Mit den 400€ Jobs wirds so kommen, da gibt es wirklich Beispiele genug.

Auch die Kritik an Weichel wegen des gegründeten Vereins ist für mich richtig. Was hat der Bürgermeister sich dabei gedacht? Das geht einfach nicht, sich auf eine Seite der Bevölkerung zu stellen, und im Prinzip sich gegen den Rest zu stellen.

Die Verkehrsführung war für mich schon vor 20 Jahren eine Katasrophe. Sollte die Sache noch enger werden, dann aber gute Nacht.
 
Also ich befürworte das was die 4 CDU Mitglieder da gemacht haben. Sie haben aufgezeigt, dass auch in den CDU-Reihen nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist und es nicht jeder befürwortet was hier geschieht.

Die jetzige Reaktion des Fraktionsvorsitz finde ich etwas kindergartenmäßig.
 
So und heute zu allem Übel noch, wird unser Fritz und das Stadion für die Machenschaften dieser Betonklotzvereinigung mißbraucht, der wird sich im Grab umdrehen, dass seine Stadt so verschandelt werden soll, der wäre bestimmt für die kleinere Lösung auf die Strasse gegangen.
 
So und heute zu allem Übel noch, wird unser Fritz und das Stadion für die Machenschaften dieser Betonklotzvereinigung mißbraucht, der wird sich im Grab umdrehen, dass seine Stadt so verschandelt werden soll, der wäre bestimmt für die kleinere Lösung auf die Strasse gegangen.


Man sollte einem Toten nicht die Meinung diktieren!
 
Das tun die GroßMa(u)ll -Befürworter doch auch. Ich habe mich unglaubich geärgert über die Tütenaktion. Der Großteil der Tüten wurde gleich wieder weggeworfen. Es war eine dermaßen Verschwendung von Resourcen und den Dreck hat dann die Stadt weggemacht. Diejenigen die eine Mall befürworten wohnen selten in der Stadt und muss das mehr an Dreck, Lärm und Leerstand ertragen. Die Gattin geht dann mal zum shoppen in die Stadt, nutzt das eigene Auto, statt den ÖPNV und parkt mir die Horeinfahrt zu. Gott sei Dank dürfen die Mall-Befürworter die nicht in KL wohnen nicht abstimmen.
 
Das tun die GroßMa(u)ll -Befürworter doch auch. Ich habe mich unglaubich geärgert über die Tütenaktion. Der Großteil der Tüten wurde gleich wieder weggeworfen. Es war eine dermaßen Verschwendung von Resourcen und den Dreck hat dann die Stadt weggemacht. Diejenigen die eine Mall befürworten wohnen selten in der Stadt und muss das mehr an Dreck, Lärm und Leerstand ertragen. Die Gattin geht dann mal zum shoppen in die Stadt, nutzt das eigene Auto, statt den ÖPNV und parkt mir die Horeinfahrt zu. Gott sei Dank dürfen die Mall-Befürworter die nicht in KL wohnen nicht abstimmen.


Wo machen denn die ECE und die Mall-Befürworter das? Die haben ein Werbeplakat im Stadion, machen Werbung mit dem FCK aber nicht mit Fritz Walter, in dem sie sagen, der Fritz hätte das auch gewollt. Da bist du eigentlich der einzige, der einem Toten die Meinung diktiert hat.

Und den entstandenen Dreck kann ich schlecht der ECE anlasten, sondern ich muss es denjenigen anlasten, die nicht in der Lage sind, Müll in eine Mülltonne zu werfen, sondern auf der Straße zu verteilen...
 
Erstaunlich ist, dass die Befürworte schon wissen, dass die Stadt jedem anderen Interessenten, nach der Abstimmung, es schwer machen wird.



Was besonders ärgerlich ist, das vielfach das Meinungsbild im Raum steht, dass bei der kleinen Lösung der Parkplatz so bleibt wie er ist.
 
Gibts vllt ne Internetpräsenz wo das "Für" und "Wider" vllt mal aufgelistet ist, oder von den beiden Seiten eine eigene Präsenz? Ich hab mich bisher nicht so mit dem Thema beschäftigt, würde aber gerne mein Kreuz bei der Wahl sinnvoll setzen.
 
Ich war gestern sowohl am "Nein-", als auch am "Ja-"Stand und habe mich "beraten" lassen. Ich bin ja nicht abstimmungsberechtig, aber trotzdem interessiert. Mein Eindruck: Halbwahrheiten auf beiden Seiten. Schwer auszumachen, wessen Interessen hier zu Abstimmung stehen und wer lautere® Absichten hegt...
 
eine neutrale seite gibt es meines wissens noch nicht, Oddo.


Und den entstandenen Dreck kann ich schlecht der ECE anlasten, sondern ich muss es denjenigen anlasten, die nicht in der Lage sind, Müll in eine Mülltonne zu werfen, sondern auf der Straße zu verteilen...
geht aber auch nur, wenn genügend müllbehälter vorhanden sind

bzw. die, die es gibt, öfters geleert werden.

rund ums stadion sind mülleimer noch rarer gesät wie in der stadt.

dort hängen zwar schätzungsweise alle 20m behälter, die reichen aber

nicht und laufen regelmässig über.

vom westausgang bis runter zum 11 freundekreisel fällt mir jetzt spontan auch

keine stelle ein, wo ein mülleimer hängt.

vielleicht an der sitzbank, kurz vor der treppe, wo es runtergeht zum alten fanshop.



besser man lässt den krempel gleich an ort und stelle und lässt sich erst gar nicht ne tüte

in die hand drücken. man wird ja eh nur als kostenloser werbeträger (z.b. tüte und aufkleber)

mehr oder weniger missbraucht.
 
Man sollte einem Toten nicht die Meinung diktieren!


Die Befürworter haben sein Bild mit eindeutigen Aussagen auf ein Beiblatt in die Tüte, dass ist keine Meinungsmache oder wie?

Mich würde interessieren wer diesen Druck genehmigt hat und wo hab ich eine Meinung diktiert, so wie ich ihn kennegelernt habe und was ich alles über ihn gelesen habe, bin ich der festen Überzeugung und sage es nochmal, er hätte sich nie für diesen Betonklotz hergegeben, sondern auch die kleine Lösung befürwortet.
 
Die Befürworter haben sein Bild mit eindeutigen Aussagen auf ein Beiblatt in die Tüte, dass ist keine Meinungsmache oder wie?
Mich würde interessieren wer diesen Druck genehmigt hat und wo hab ich eine Meinung diktiert, so wie ich ihn kennegelernt habe und was ich alles über ihn gelesen habe, bin ich der festen Überzeugung und sage es nochmal, er hätte sich nie für diesen Betonklotz hergegeben, sondern auch die kleine Lösung befürwortet.


"...der wird sich im Grab umdrehen, dass seine Stadt so verschandelt werden soll, der wäre bestimmt für die kleinere Lösung auf die Strasse gegangen."

Das vermittelt mir schon das Bild, als wüsstest du, was Fritz Walter gewollt hätte und wie er sich entschieden hätte, oder?!



Wobei ich auch nichts von einem Flyer mit eindeutiger Aussage gewusst habe, wäre dann genauso schlecht/negativ zu bewerten.



@Doc

Wenn kein Mülleimer da ist, ist das schlecht, gefällt mir auch nicht, dass es rund um den Berg - auch an den Fressbuden - teilweise recht wenig Mülleimer hat. Aber auch wenn kein Müllmeier da ist schmeiß ich meinen "Müll" nicht einfach in die Ecke, sondern nehm ihn mit bis nach Hause oder bis zum nächsten Mülleimer.
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@Doc

Wenn kein Mülleimer da ist, ist das schlecht, gefällt mir auch nicht, dass es rund um den Berg - auch an den Fressbuden - teilweise recht wenig Mülleimer hat. Aber auch wenn kein Müllmeier da ist schmeiß ich meinen "Müll" nicht einfach in die Ecke, sondern nehm ihn mit bis nach Hause oder bis zum nächsten Mülleimer.
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der ansicht bin ich auch aber leider sieht das nicht jeder so.

komisch, dass die betreffenden das zu hause nicht so handhaben

und ihren müll in der wohnung oder vorm haus verteilen.

kommt halt keiner, der ihn für sie wegräumt.
 
Also ich bin wirklich immer beschämt wie hier einige über das Thema "Mall" denken und vor allem das auch noch Fritz Walter für

Propaganda herhalten muss (obwohl ich eher das Gegenteil glaube). Verwundert über die provinzielle Denkweise vieler Lautrer Bürger bin ich als Lautrer schon lange nicht mehr. Es scheint tatsächlich so zu sein als würden sich viele Kaiserslauterer generell gegen Neues verwehren (die Ansiedlung von der Firma Opel wäre ja damals auch fast verhindert worden). Muss man sich dann wundern wenn Lautrer von Auswärtigen "Bauern" genannt werden? Ich denke, nein.



Diese Bürgerinitative Neue Mitte, welche sich vehement gegen die Mall einsetzt (damit indirekt für den Parkplatz und das leere Karstadt-Gebäude) besteht aus Lobbyisten z.B. Axel Ulmer, welche nur verhindern wollen, dass sie ihre Geschäfte in der Fußgängerzone auch weiterhin zu den überteuerten Mieten anbieten können.

Außerdem mischen sich darunter viele Ladenbesitzer, welche ihre Monopolstellung durch eine Verhinderung der Mall behalten wollen.

Von Betrugsfällen bei ihrer Unterschrifftensammlung mal ganz abgesehen.



Ich meine, schaut euch doch die Innenstadt an! Nur noch Billigläden an jeder Ecke und massig Geschäfte die schließen müssen, dank der hohen Mieten.

Außerdem besitzt ECE auch bei einer Niederlage weiterhin, dass Karstadt Gebäude, also nix mit der noch noch kleineren "Mall" (wie klein denn noch?).

Und dieser Investor den die "Neue Mitte" bzw. "Alte Ordnung" auf ihren Werbeartikeln darstellt besteht auch nur auf dem Papier, ganz abgesehen davon, dass

dieses Gebäude nicht sehr professionell aussieht. Sollte also die Mall verhindert werden, kann man prophezeien das alles so bleiben wird wie jetzt.

Ein leerstehender Karstadt Bauklotz und einen schönen Parkplatz.
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Dagegen ist ein Investor wie ECE bereit in eine marode Stadt wie Lautern viel Geld (ca. 160 Mill.) zu investieren und eine neue attraktive

Stadtmitte zu bauen, die mit 20.900 qm nun wirklich nicht riesig ist. Zum Vergleich hat ja das Karstadt-Gebäude schon 12.000 Quadratmeter Fläche.

Eine einmalige Chance für die Stadt, die es höchstwahrscheinlich die nächsten 20 Jahre nicht mehr gibt.



Selbst Städte wie Pirmasens mit 42.000 Einwohnern bauen eine Mall mit 18.000qm und in Ludwigshafen hat die Stadt selber mit der Mall von ECE (30.000qm)

auch schon große Erfolge eingefahren. Kleine Städte mit erfolgreichen Einkaufzentren wie, Neunkirchen mit seinem überdimensionierten Saar-Park-Center (34.000qm) und Zweibrücken sind auch zu nennen.



Das Kundenpotenzial in Lautern und Umgebung, welches im Moment ja größtenteils in andere Städte zu einkaufen fahren muss, wäre ja ebenfalls vorhanden.

Zudem darf man die sehr kauffreudigen Amerikaner in der Region nicht vergessen.



Nur wird sich z.B. eine Person aus der Region Pirmasens zukünftig überlegen müssen ob er das selbe Angebot nicht in der eigenen Mall in Pirmasens finden wird.

Wird ein Lautrer ohne die Mall, zukünftig dann nach Homburg und Pirmasens fahren? Könnte gut sein.



Lautern schafft sich so langsam ab!
 
die Ansiedlung von der Firma Opel wäre ja damals auch fast verhindert worden
Aha woher haste diese Weisheit mit deinen 23 jahren?



damit indirekt für den Parkplatz und das leere Karstadt-Gebäude
Diese Aussage der Stadtoberen verwundert mich immer wieder. Es zeigt doch indirekt, dass sie bei einer Ablehnung des Verkaufs jedem anderen Interessenten Steine in den Weg legen werden.



besteht aus Lobbyisten
1. Es ist doch ihr gutes Recht für ihre Sache zu kämpfen.

2. Besteht diese Initiative nicht nur aus Großgrundbesitzern, sondern auch aus Personen die dem jahrzehntelangen dahintreiben bei städtebaulichen Entwicklungen nicht mehr tatenlos zuschauen wollen.


Von Betrugsfällen bei ihrer Unterschrifftensammlung mal ganz abgesehen.
Gibt es hierfür Belege? Wenn du es so willst spielen beide Seiten mit Szenarien. Oder wie willste Versprechungen von mind. 800 Arbeitsplätzen sonst bezeichnen?


Nur noch Billigläden an jeder Ecke und massig Geschäfte die schließen müssen
Achso und das wird sich mit ECE ändern? Schau LU an. Selbst dort wird der Leerstand außerhalb der Mall jetzt schon größer und in der Mall ist auch nicht alles belegt. Im Grunde sind diese Objekte alles einfach Abschreibungsobjekte für solche Unternehmen. Die interessiert letztlich wenig was mit dem Rest der Stadt passiert.


Außerdem besitzt ECE auch bei einer Niederlage weiterhin, dass Karstadt Gebäude
FALSCH
ECE hat nur eine Kaufoption für die Immobilie. gekauft hat bisher nur der Interessent aus München.




dieses Gebäude nicht sehr professionell aussieht
Aha....hhhhhmmm auf welcher Grundlage scheinst du da beurteilen zu können?



neue attraktive Stadtmitte zu bauen
Auch falsch. ECE wird nur die Grundstücke maximal verbauen. Die infrastrukturellen Maßnahmen (was in diesem Baufeld beileibe einen riesen Patzen ausmacht) und alle anderen strukturellen Maßnahmen zwischen Rathaus Fruchthalle und Baugelände trägt die Stadt und somit wir (kure Anmerkung am Rande: Die Stadt wird vermutlich nächstes Jahr die Milliarde bezüglich Verschuldung erreichen)



Selbst Städte wie Pirmasens mit 42.000 Einwohnern bauen eine Mall mit 18.000qm
Wieder falsch. Die Stadt Pirmasens hat den Investor aufgetragen erst eine sichere Aufstellung von Kaufverträgen für die Grundstücke, langfristiger Mietverträge und ein schlüssiges Finazierungskonzept vorzulegen.



Ludwigshafen hat die Stadt selber mit der Mall von ECE
Gerade letztens in SWR ein Bericht gewesen, dass es gerade nicht so ist.

kauffreudigen Amerikaner
Die auf der Base ihr KMCC haben und gerade deren andere Shoppingcenter auf der Base modernisiert werden.


Wo sind also wirklich die Vorzüge für diesen Kasten?
 
ah da war jemand schneller mit antworten, die ich auch befürworte, trotzdem hier auch mein Beitrag:



Der Beitrag ist ja wohl absoluter Quatsch und kann nur von einem erstellt worden sein, der die Fakten nicht sehen will oder vom Gegner für Stimmungsmache bezahlt wird, ich hab mich eingehend mit der Materie befasst und wenn du ein wenig im INET recheriert hättest, dann hättest du ein paar Aussagen bestimmt net gemacht, aber so kann man das net stehen lassen.



1. Wird Fritz Walter von der ECE Fraktion für Propaganda verwendet, abgebildet auf Din A4 Blatt in der ECE Tüte nach Spielschluß, wüsste gern wer das autorisiert hat!!



2.Woher weist du mit deinen 23 ! Jahren was damals bei der Opelansiedlung los war und um was es da ging!



3. Die neue Mitte setzt sich nicht gegen eine Mall ein, sie setzt sich für eine kleinere zur Stadt passende ein und nicht für einen Riesenbetonklotz und für den Erhalt der Filetgrundstücke für die Stadt



4. dieser stünde dann auch noch auf Eigentumsgrundstücken der ECE, wenn es zum Verkauf dieser kommt, die Einnahmen aus diesem Verkauf decken nicht mal die Kosten für die Umlegung der Verkehrsbereiche geschweige denn der Versorgungsleitungen, dies sollen dann wieder die Steuerzahler tragen und nicht ECE.



5. Mit dem Vorwurf von Betrugsfällen bei der Unterschriftensammlung wäre ich sehr vorsichtig, da könnte eine Anzeige erfolgen, nicht umsonst wurden über 8000 Unterschriften geprüft und anerkannt.



6. ECE hat Karstadt im Eigentum, na und die werden nach einer Niederlage, das Gebäude nie und nimmer länger leerstehen lassen, die wollen schließlich Geld verdienen, eben mit Verkauf oder Verpachtung, nach dem se bei anderen Mallprojekten schon auf viel Geld verzichten müssen, weil se zu Groß dimensioniert sind.



7. der Investor der Neuen Mitte war vor ECE schon in der Beratung, nur der Herr OB wollte was größeres damit er auch sein Denkmal bekommt wie alle seine Vorgänger



8.Mallbauer solls die nächsten 20 Jahre net mehr geben die was in KL bauen wollen, da lach ich aber, die wollen sich nur für ihre Fehlplanungen irgendwo anders wieder sanieren, wenn dann die Hälfte des Blocks leersteht, wird wieder abgerissen oder umgenutzt, da es ja Eigentumsgrundstücke sind, werden da schnell Wohnungen draus gemacht, die, die Rendite wieder einfahren und die Stadt muß zusehen.



9. Mehrere von ECE gebaute Malls haben schon zu kämpfen, weil sie eben überdimensioniert sind, dazu zählt die von dir mit großen Erfolgen ( wer hat dir das eigentlich eingeimpft ) angeführte in LU auch



10. das Kundenpotential ist da, wenn es auf die anderen Geschäfte verzichtet, diese stehen dann in der Stadtmitte leer, es wird eh nur eine Umverlagerung der Geschäfte geben, den 2 x H&M usw. wären ja schwachsinn im Umkreis von 500 m



11. 800 neu Jobs soll es geben, da lach ich wieder, es wird 800 Jobs in der Mall geben, die aus Jobs der umverlagerten Geschäfte und aus Billigjobs bestehen werden, also im besten Fall wird es gerademal auf dem jetzigen Jobniveau bleiben, wobei viele ihre Ganztagsstelle verlieren und zu 400ern werden



12. Regionsbezogener Einkauf, genau das ist einer der größten Punkte gegen eine große Mall, jeder der in seiner Nähe eine Mall hat, wird nicht mehr nach KL fahren, vllt einmal zur Eröffnung aber sonst nicht mehr.



13. Parkplatzsituation es sollen täglich 20000 Kunden kommen für die nur 500 Parkplätze da sind, wie soll das gehen, das andere ist der Wegfall der 2. Verkehrsspur rund um dieses Gebiet, hier gibt es ja schon Chaos, wenn wie letztens geschehen, ein Teilstück halbseitig gesperrt werden mußte, wurde auch in der RP drüber berichtet.



Ein Pech, das ich nicht mit abstimmen darf, da ich nicht in KL wohne, aber ich werde mobilisieren was ich kann um dieses Monstrum zu verhindern.



Ich hoffe das alle Lauterer hier, aus den oben genannten Gründen, Ja ankreuzen und damit gegen den Verkauf der Karstadt- und alter Theaterplatzgrundstücke stimmen.
 
Also ich bin wirklich immer beschämt wie hier einige über das Thema "Mall" denken und vor allem das auch noch Fritz Walter für
Propaganda herhalten muss (obwohl ich eher das Gegenteil glaube). Verwundert über die provinzielle Denkweise vieler Lautrer Bürger bin ich als Lautrer schon lange nicht mehr. Es scheint tatsächlich so zu sein als würden sich viele Kaiserslauterer generell gegen Neues verwehren (die Ansiedlung von der Firma Opel wäre ja damals auch fast verhindert worden). Muss man sich dann wundern wenn Lautrer von Auswärtigen "Bauern" genannt werden? Ich denke, nein.



Diese Bürgerinitative Neue Mitte, welche sich vehement gegen die Mall einsetzt (damit indirekt für den Parkplatz und das leere Karstadt-Gebäude) besteht aus Lobbyisten z.B. Axel Ulmer, welche nur verhindern wollen, dass sie ihre Geschäfte in der Fußgängerzone auch weiterhin zu den überteuerten Mieten anbieten können.

Außerdem mischen sich darunter viele Ladenbesitzer, welche ihre Monopolstellung durch eine Verhinderung der Mall behalten wollen.

Von Betrugsfällen bei ihrer Unterschrifftensammlung mal ganz abgesehen.



Ich meine, schaut euch doch die Innenstadt an! Nur noch Billigläden an jeder Ecke und massig Geschäfte die schließen müssen, dank der hohen Mieten.

Außerdem besitzt ECE auch bei einer Niederlage weiterhin, dass Karstadt Gebäude, also nix mit der noch noch kleineren "Mall" (wie klein denn noch?).

Und dieser Investor den die "Neue Mitte" bzw. "Alte Ordnung" auf ihren Werbeartikeln darstellt besteht auch nur auf dem Papier, ganz abgesehen davon, dass

dieses Gebäude nicht sehr professionell aussieht. Sollte also die Mall verhindert werden, kann man prophezeien das alles so bleiben wird wie jetzt.

Ein leerstehender Karstadt Bauklotz und einen schönen Parkplatz.
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Dagegen ist ein Investor wie ECE bereit in eine marode Stadt wie Lautern viel Geld (ca. 160 Mill.) zu investieren und eine neue attraktive

Stadtmitte zu bauen, die mit 20.900 qm nun wirklich nicht riesig ist. Zum Vergleich hat ja das Karstadt-Gebäude schon 12.000 Quadratmeter Fläche.

Eine einmalige Chance für die Stadt, die es höchstwahrscheinlich die nächsten 20 Jahre nicht mehr gibt.



Selbst Städte wie Pirmasens mit 42.000 Einwohnern bauen eine Mall mit 18.000qm und in Ludwigshafen hat die Stadt selber mit der Mall von ECE (30.000qm)

auch schon große Erfolge eingefahren. Kleine Städte mit erfolgreichen Einkaufzentren wie, Neunkirchen mit seinem überdimensionierten Saar-Park-Center (34.000qm) und Zweibrücken sind auch zu nennen.



Das Kundenpotenzial in Lautern und Umgebung, welches im Moment ja größtenteils in andere Städte zu einkaufen fahren muss, wäre ja ebenfalls vorhanden.

Zudem darf man die sehr kauffreudigen Amerikaner in der Region nicht vergessen.



Nur wird sich z.B. eine Person aus der Region Pirmasens zukünftig überlegen müssen ob er das selbe Angebot nicht in der eigenen Mall in Pirmasens finden wird.

Wird ein Lautrer ohne die Mall, zukünftig dann nach Homburg und Pirmasens fahren? Könnte gut sein.



Lautern schafft sich so langsam ab!
Die eine Seite mache Propaganda, aber das was du hier schreibst ist genau dasselbe eben nur für die andre Seite und das ist jetz besser doer was?
Da ich mich mit diesem Thema nicht auseinandersetze, kannst du mir ja bestimmt eindeutige Belege für deine teilweise heftigen Anschuldigungen (Betrug bei Unterschriftensammlung) bringen.



Achja, Lautrer ohne Mall gibts übrigens schon immer und die fahren nich nach Homburg oder Pirmasens, sondern nach Mannheim wenn se groß shoppen wollen.
 
kann meinen vorrednern zu grossen teilen nur zustimmen.


Wird ein Lautrer ohne die Mall, zukünftig dann nach Homburg und Pirmasens fahren? Könnte gut sein.
bestimmt nicht! was sollen die da?

ich denke die meisten die jetzt nach SB oder MA

fahren, werden das auch weiterhin tun, egal wie gross

das einkaufszentrum werden sollte.

sind halt grossstädte und da kann man vor oder nach dem einkaufen

noch einiges anderes unternehmen.



wenn die ersten läden, nach dem eröffnungstrallala, wieder leer stehen,

mietest du dich dann ein?

ich denke von den grossmundigen versprechen wird am ende nicht viel übrig bleiben.

der OB ist weg und wir bürger haben dieses ladengrab mitten in der stadt.

dazu noch die neue verkehrsführung. da kann man mit autofahrern und anwohnern nur

mitleid haben, wegen stau, stress und gestank und der verkehr wird in den nächsten jahren sicher nicht abnehmen.
 
ich denke von den grossmundigen versprechen wird am ende nicht viel übrig bleiben.
der OB ist weg und wir bürger haben dieses ladengrab mitten in der stadt.
Und den Einzelhandelsgeschäften, deren Väters-Väter schon nach dem Krieg mit angefangen haben, die Stadt wieder mit aufzubauen, wird der Grund unter den Füßen weggezogen. Nix anderes seh ich in den Plänen von Investoren, die solche Malls bauen. Sind diese Fach-Einzelhandelsgeschäfte erst mal mangels Kunden verschwunden, hat man sein Ziel erreicht.
 
@ 285-Meter



Neben der inhaltlicheren Kritik der Vorschreiber noch etwas generelles:



Also alle Mall-Gegner pauschal als ahnungslose, provinzielle Bauern zu verunglimpfen ist schon ein starkes Stück.

Es gibt etliche Humangeographen, Kulturanthropologen und Stadtsoziologen, die sich sehr kritisch mit Malls und der Provatisierung und Vermarktlichung des öffentlichen Lebens auseinandersetzen. Zudem gibt es auch zunehmend kritische betriebswirtschaftliche Betrachtungsweisen von Malls.

Wie kommt es, dass du all dies außer Acht lässt und stattdessen beleidigend gegen die Mall-Gegner vorgehst?
 
Aha woher haste diese Weisheit mit deinen 23 jahren?

2.Woher weist du mit deinen 23 ! Jahren was damals bei der Opelansiedlung los war und um was es da ging!


Ohne jetzt tief in die Diskussion einsteigen zu wollen halte ich es dennoch für bedenklich, Menschen alleine aufgrund ihres Alters absprechen zu wollen, dass sie in manchen Punkten auch einfach mal Recht haben können - auch im Bezug auf Dinge die evtl. schon lange vor ihrer Geburt geschehen sind.



@klinge

Das machen aber beide Seiten, oder? Die Mall-Gegner lassen ja auch gewisse Vorteile gerne unter den Tisch fallen, bzw. Vergessen ggf. warum manche Personen sich so sehr für eine andere Lösung einsetzen.
 
Ohne jetzt tief in die Diskussion einsteigen zu wollen halte ich es dennoch für bedenklich, Menschen alleine aufgrund ihres Alters absprechen zu wollen, dass sie in manchen Punkten auch einfach mal Recht haben können - auch im Bezug auf Dinge die evtl. schon lange vor ihrer Geburt geschehen sind.


Das nehm ich mir als Beteiligter schon raus, dies so auszuführen, denn er hat keine Details genannt die damals im Raum standen warum und wieso? das und das nicht sein sollte, hätte er diese, hät er sie auch genannt, aber das ist jetzt wieder OT. hier gehts um die Stadt KL und die Mall.



JA ANKREUZEN damits nicht ganz OT ist.
 
Hier wurden schon sehr viel richtige und vernünftige Argumente ausgetauscht.



Z.B.

- Es werden nicht mehr Steuern eingenommen. Im Gegenteil, der Bürger wird später die Zeche zahlen.

- Es gibt nur einen Spieler, der davon profitiert. ECE nämlich.

- Das Verkehrschaos ist vorprogrammiert. Das Chaos ist jetzt schon zu Stoßzeiten da!

- Die Anwohner haben den Lärm und den Dreck.

- Die Fuzo stirbt aus. (Leerstand).

- Es wird kaum neue Arbeitsplätze geben. Die sozialversicherungspflichtigen Jobs werden verschwinden. In den guten "Ketten" werden auch nicht mehr als 8 Euro pro Stunde bezahlt. Die Mieten steckt ECE ein.

- Wer shoppen will, kann ja nach LU fahren, denen ist dann auch geholfen oder gleich nach Mannheim oder Heidelberg. Da gibt es sogar ne S-Bahn hin.
 
@redcity: Ich spreche ihm aufgrund seines Alters ab, dass er weis was damals war. Dieses Recht über dieses Wissen gebührt den Leuten die entweder damals schon des lesens mächtig waren (ok das war ich damals auch noch nicht), oder Aufgrund Diskussionen aus den Ende der 70'ern bezüglich Opel ein gewisses Hintergrundwissen haben.



Wenn schon, dann hätte er das verhindern der Ansiedlung von Heidelbergdruck anbringen sollen. Ist zwar auch noch nicht in seinem Zeitfenster gewesen, aber darüber kann er eventuell von seinen Eltern was gehört haben können.

Ein schwadronieren von Halbwissen, dass er vermutlich entweder selbst letzten Samstag in der Stadt eingetrichtert bekommen hat, oder vielleicht auch nur von hörensagen wiedergibt, bringt eltztlich kein gutes Bild auf die PRO-Fraktion.
 
Maximal ein Drittel Mieter aus der Stadt

KAISERSLAUTERN VOR DER MALL-ENTSCHEIDUNG: Sachlich und informativ, zugleich lebhaft und emotional war die Podiumsdiskussion gestern Abend in der proppenvollen Fruchthalle. Dabei kamen auch einige neue Fakten auf den Tisch.




Gut eine Woche vor dem Bürgerentscheid zur von ECE geplanten Shopping-Mall am 23. Oktober kamen über 800 Zuschauer zu dem von der RHEINPFALZ veranstalteten Podiumsgespräch. Unter der Leitung von RHEINPFALZ-Redaktionsleiter Hans-Joachim Redzimski diskutierten die ECE-Mall-Befürworter Oberbürgermeister Klaus Weichel, Andreas Jacob („Für Lautern e.V.”) und ECE-Projektleiter Arne Nachtigahl mit den Kritikern Axel Ulmer, Sprecher der Bürgerinitiative „Neue Mitte Kaiserslautern”, EMG-Geschäftsführer Johannes Neukirch, der den Bau einer kleineren Shopping-Mall anbietet, und Hanno Scherer, Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbands Mittelrhein/Rheinhessen-Pfalz.



Weichel äußerte sich dabei zu dem städtebaulichen Vertrag, den die Stadt mit ECE abschließen will und der weit gediehen sei. Er sehe eine Belegung der 20.900 Quadratmeter Verkaufsfläche zu 65 Prozent mit Geschäften vor, die bislang in Kaiserslautern nicht vertreten sind. Die Umsiedlungsquote, das heißt Geschäfte, die in der Stadt sind und in die Mall wollen, betrage maximal 35 Prozent. Das bedeute, dass rund 7000 Quadratmeter der Mall mit bereits in der Stadt ansässigen Geschäften belegt werden können. Nachtigahl ergänzte, darunter sei beispielsweise der Elektronikgroßmarkt Saturn, der einen Großteil der 7000 Quadratmeter belegen werde.



Der ECE-Projektleiter beteuerte, P&C sowie H&M kämen nicht in die Mall. Beide Filialen seien wichtig für die Fußgängerzone, die gut frequentiert bleiben müsse.



Bei der Frage, welche Kosten die Mall für die Stadt mit sich bringt, nannte Ulmer den Betrag von 20 Millionen Euro, wobei 3,5 Millionen allein auf die Verlegung des Kanals entfielen. Weichel bezifferte die Ausgaben der Stadt auf 15 bis 17 Millionen inklusive Kanal und Straßenbau. Die Kosten reduzierten sich durch die Förderquote des Landes, die 60 bis 80 Prozent betrage, am Ende blieben 3,4 bis 3,8 Millionen Euro an der Stadt hängen. Dem stehe der Verkaufserlös für das städtische Grundstück an ECE gegenüber. „Am Ende wird noch was übrig bleiben”, sagte Weichel. Jacob wies zudem auf Gewerbe- und Grundsteuereinnahmen hin, ECE bringe zusätzliche Arbeitsplätze. Die gingen dann in anderen Geschäften in der Stadt verloren, konterte Scherer.



Neukirch griff den Punkt auf und sagte, sein Unternehmen biete eine „etwas familiärere Mall” an, die nur bis Fackel- und Mühlstaße reiche. EMG habe Geduld, der Eigentümer der Karstadt-Immobilie werde diese verkaufen, wenn die ECE-Pläne scheitern. Nachtigahl erwiderte, ECE habe auch sehr viel Geduld, habe zudem die Immobilie gekauft.



Was passiert mit dem Areal, wenn das Bürgerbegehren erfolgreich ist? „Kann es dann drei Jahre keinen Bürgerentscheid geben? Ist das Märchen oder Wahrheit”?, fragte Redzimski. Es folgte eine hitzige Debatte, bei der Ulmer erklärte, ein weiterer Bürgerentscheid sei möglich. Weichel verneinte dies vehement. Der städtische Rechtsgutachter Professor Hans-Jörg Birk, der die Frage bejahte, habe in seiner Expertise leider die Gemeindeordnung von Baden-Württemberg zitiert; in der Gemeindeordnung Rheinland-Pfalz sei kein weitereres Bürgerbegehren in der Frist möglich. „Sie kommen heute und sagen das Gutachten ist falsch: lächerlich”, kommentierte Ulmer. (dür)



Quelle:

Verlag: DIE RHEINPFALZ

Publikation: Pfälzische Volkszeitung

Ausgabe: Nr.239

Datum: Freitag, den 14. Oktober 2011

Seite: Nr.15

"Deep-Link"-Referenznummer: '8219106'

Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper



ZUR SACHE



Ministerium: Kein weiterer



Bürgerentscheid möglich



Sollte der Bürgerentscheid zur Shopping-Mall zugunsten der Bürgerinitiative „Neue Mitte Kaiserslautern” ausfallen, ist der Bürgerwillen drei Jahre bindend und kann in diesem Zeitraum nicht durch einen erneuten Bürgerentscheid aufgehoben werden. Das erklärte gestern auf RHEINPFALZ-Anfrage der Sprecher des Mainzer Innenministeriums. Weder der Stadtrat noch die Bürger könnten in der Zeit ein Bürgerbegehren anstrengen. Eine solche Möglichkeit hatte der städtische Rechtsgutachter Professor Hans-Jörg Birk in einer Expertise skizziert. Birk hatte darin geschrieben: „Die Bindungswirkung (des Bürgerentscheids; d. Red.) kann innerhalb der drei Jahre nur durch einen Bürgerentscheid aufgehoben werden.” Die Bürgerinitiative hatte die Aussage Birks aufgenommen und zu ihren Gunsten interpretiert. Der Sprecher des Innenministeriums sagte gestern, der Gesetzgeber habe diese Möglichkeit bewusst ausgeschlossen, um nach einer Klärung der strittigen Frage in einem Bürgerentscheid die Situation wieder zu befrieden. (rdz)
 
@redcity: Ich spreche ihm aufgrund seines Alters ab, dass er weis was damals war. Dieses Recht über dieses Wissen gebührt den Leuten die entweder damals schon des lesens mächtig waren (ok das war ich damals auch noch nicht), oder Aufgrund Diskussionen aus den Ende der 70'ern bezüglich Opel ein gewisses Hintergrundwissen haben.


Das sehe ich grundsätzlich anders. Dann wäre nämlich auch jeder historisch ausgelegte Studiengang für den Eimer, weil die Jugend eh keine Ahnung haben kann. Das ist ein ziemlich hohes Ross, von dem manch einer vielleicht absteigen sollte. Wenn man ihn nach Details gefragt hätte und er diese dann nicht liefern kann, dann kann man auch davon ausgehen, dass er einfach nur etwas in den Raum geworfen hat, was er irgendwann mal irgendwo aufgeschnappt hat. Wenn er das aber schlüssig argumentieren kann, dann muss man ihm das Wissen auch zugestehen - trotz des Alters. Und wenn man in dieser Zeit nicht einmal des Lesens mächtig war, dann wird man auch die komplexen Zusammenhänge einer Industrieansiedlung nicht verstehen können.
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Ich kann mir aber lebhaft vorstellen, dass er in manchen Punkten sogar Recht haben wird und dass dies aber bisher hier im Forum einfach unter den Teppich gekehrt wird. Ist es nicht bspw. sehr gut möglich, dass Mitglieder aus der BI persönlich davon profitieren würden, wenn die Mall nicht oder nur in kleiner Version kommt, weil sie ggf. selbst Immobilien-Besitz in der Fußgängerzone oder angrenzend am Karstadt-Areal haben?



Gab es eigentlich mal Umfragen wie hoch die Akzeptanz der Mall schätzungsweise ist?
 
Hier wurden schon sehr viel richtige und vernünftige Argumente ausgetauscht.


Z.B.

...

- Die Fuzo stirbt aus. (Leerstand).

...

- Wer shoppen will, kann ja nach LU fahren, denen ist dann auch geholfen oder gleich nach Mannheim oder Heidelberg. Da gibt es sogar ne S-Bahn hin.
genau diesem widerspruch muss man sich aber stellen (wenn ich dies mal als "nur" betzegaenger anmerken darf). ich kenn die lokalen gegebenheiten zuwenig, weshalb ich mich auch aus der diskussion rausgehalten habe. aber die wenigen male, die ich KL als "einkaufsstadt" erleben durfte, haben mir gereicht. die fuzo ist unuebersichtlich, durch hauptverkehrsstrassen getrennt, zwischen mglw. dem einen oder anderen geschaeft liegen unansehnliche abschnitte, die mit "einkaufsfeeling" wenig zu tun haben. und genau das (vermute ich) fuehrt dazu, dass viele auswaerts fahren. insofern finde ich es grundsaetzlich nicht verkehrt, die noch vorhandene kaufkraft in einer mall (wetterunabhaengig) "zu kanalisieren". und das muss nicht zwingend ein "kanibalisieren" unter den lokalen geschaeften bedeuten. diese geschaefte wuerden trotzdem auch ohne mall eingehen, eben weil die kaufkraeftigen auswaerts fahren



ABER: dann muss auch jetzt schon unter breiter beteiligung der oeffentlichkeit und der geschaefte ein nachnutzungskonzept fuer die bisherige "fuzo" (und deren angrenzenden strassen!) erarbeitet werden ... was soll dort passieren? welche foerdermittel kann man fuer sanierung, verkehrsberuhigung, begruenung und bespielung des oeffentlichen raums einbringen? was ist jeder "buerger, anwohner und nutzer" bereit, selbst dafuer zu leisten und beizutragen?
 
Das sehe ich grundsätzlich anders. Dann wäre nämlich auch jeder historisch ausgelegte Studiengang für den Eimer, weil die Jugend eh keine Ahnung haben kann.


Dafür ist es ja ein Studiengang. Nur so kann die Jugend zumindestens das Fachwissen sich aneignen, was in Büchern niedergeschrieben wurde. Wenn die Qualität des Studiums noch etwas weitergeht, nimmt ein Student dieses Wissen nicht ungefiltert auf, sondern hinterfragt die Informationsquellen.



Sollte er also daher sein Wissen haben und seine Thesen auch belegen können, kann ich nur sagen: Asche auf mein Haupt.
 
Dafür ist es ja ein Studiengang. Nur so kann die Jugend zumindestens das Fachwissen sich aneignen, was in Büchern niedergeschrieben wurde. Wenn die Qualität des Studiums noch etwas weitergeht, nimmt ein Student dieses Wissen nicht ungefiltert auf, sondern hinterfragt die Informationsquellen.


Sollte er also daher sein Wissen haben und seine Thesen auch belegen können, kann ich nur sagen: Asche auf mein Haupt.
es ist die poppersche wissenschaftslehre, kuehne hypothesen aufzustellen und dann kritisch zu hinterfragen resp. diese hart zu pruefen ... solange die thesen nicht widerlegt sind, haben sie bestand. dies ist bytheway nicht zu verwechseln mit bewusster luegerei bei kenntnis der realen sachlage, wie man es bisweilen bei immer mehr politikern findet ...
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