Als Coach hat Ciriaco Sforza in Luzern viele Skeptiker überzeugt. „In diesen neun Monaten hat Sforza hier wirklich sehr gute Arbeit als Ausbilder geleistet. Er hat es auch gewagt, auf junge, unerfahrene, auch unbekannte Spieler zu setzen", anerkennt Peter Birrer, Sportjournalist bei der „Luzerner Zeitung". Als ein Beispiel nennt er den 18 Jahre alten Fabian Lustenberger, den Sforza holte und zum Stammspieler machte. „Ciri" Sforza sei nun auch Trainerkandidat bei Grasshoppers Zürich.
Nach dem Spiel am Sonntag in Schaffhausen erwartet der Präsident des FC Luzern ein Statement Sforzas, für Montag ist eine Pressekonferenz des FC Luzern angekündigt. „Nach Kaiserslautern würde ja fast jeder Trainer blind gehen, das ist ein Traditionsverein mit einem super Publikum. Die Mannschaft hat ja gerade in den letzten Spielen ihr Potenzial gezeigt. Ich muss als Trainer eine Strategie sehen", äußerte Sforza gestern.