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Mittel- bis langfristige Perspektive des FCK

Ich wäre für das System Freiburg. Starke nachhaltige Jugendarbeit, die immer mal wieder Jungs ausspuckt, die entweder abgewanderte Hochkaräter ersetzen oder selbst zu solchen werden und dann "versilbert" werden können.


Die Sache ist ja schön und gut, nur haben wir da ein Problem: Wir haben kein hochwertiges Leistungszentrum und kein Geld, um zu einem solchen zu kommen. Da gehen die jungen Spieler lieber zu anderen Vereinen.
 
Ich wäre für das System Freiburg. Starke nachhaltige Jugendarbeit, die immer mal wieder Jungs ausspuckt, die entweder abgewanderte Hochkaräter ersetzen oder selbst zu solchen werden und dann "versilbert" werden können.


Die Sache ist ja schön und gut, nur haben wir da ein Problem: Wir haben kein hochwertiges Leistungszentrum und kein Geld, um zu einem solchen zu kommen. Da gehen die jungen Spieler lieber zu anderen Vereinen.
 
Die Sache ist ja schön und gut, nur haben wir da ein Problem: Wir haben kein hochwertiges Leistungszentrum und kein Geld, um zu einem solchen zu kommen. Da gehen die jungen Spieler lieber zu anderen Vereinen.


So siehts nämlich aus, Freiburg schön und gut, aber wie du sagst wir haben weder ein hochwertiges Leistungszentrum noch das Geld sowas aufzuziehen und was viele gern vergessen, wir haben auch nicht die Zeit!

Freiburg hat das nicht von heute auf morgen aus dem Boden gezaubert, so etwas hochzuziehen dauert Jahre oder gar Jahrzehnte.

Ideal wäre es gewesen wenn wir uns in der 1 Liga gehalten hätten und nebenbei in aller Ruhe und vorallem durch steigendes Kapital das Leistungszentrum wieder auf vordermann gebracht hätten, dieser Zug ist aber leider abgefahren.
 
Die Sache ist ja schön und gut, nur haben wir da ein Problem: Wir haben kein hochwertiges Leistungszentrum und kein Geld, um zu einem solchen zu kommen. Da gehen die jungen Spieler lieber zu anderen Vereinen.


So siehts nämlich aus, Freiburg schön und gut, aber wie du sagst wir haben weder ein hochwertiges Leistungszentrum noch das Geld sowas aufzuziehen und was viele gern vergessen, wir haben auch nicht die Zeit!

Freiburg hat das nicht von heute auf morgen aus dem Boden gezaubert, so etwas hochzuziehen dauert Jahre oder gar Jahrzehnte.

Ideal wäre es gewesen wenn wir uns in der 1 Liga gehalten hätten und nebenbei in aller Ruhe und vorallem durch steigendes Kapital das Leistungszentrum wieder auf vordermann gebracht hätten, dieser Zug ist aber leider abgefahren.
 
So siehts nämlich aus, Freiburg schön und gut, aber wie du sagst wir haben weder ein hochwertiges Leistungszentrum noch das Geld sowas aufzuziehen und was viele gern vergessen, wir haben auch nicht die Zeit!
Freiburg hat das nicht von heute auf morgen aus dem Boden gezaubert, so etwas hochzuziehen dauert Jahre oder gar Jahrzehnte.

Ideal wäre es gewesen wenn wir uns in der 1 Liga gehalten hätten und nebenbei in aller Ruhe und vorallem durch steigendes Kapital das Leistungszentrum wieder auf vordermann gebracht hätten, dieser Zug ist aber leider abgefahren.


Sehe ich genauso, zudem kommt noch hinzu, dass das Umfeld in Freiburg diese Projekt auch mitträgt, auch ein Abstieg bedeutet hier nicht das Ende sondern ist sogar mit eingeplant. Die Erwartungshaltung ist doch dort eine ganz andere, glaube nicht, dass man in Freinurg erwartet, dauerhaft ohne Unterbrechung in der Bundesliga zu spielen.
 
So siehts nämlich aus, Freiburg schön und gut, aber wie du sagst wir haben weder ein hochwertiges Leistungszentrum noch das Geld sowas aufzuziehen und was viele gern vergessen, wir haben auch nicht die Zeit!
Freiburg hat das nicht von heute auf morgen aus dem Boden gezaubert, so etwas hochzuziehen dauert Jahre oder gar Jahrzehnte.

Ideal wäre es gewesen wenn wir uns in der 1 Liga gehalten hätten und nebenbei in aller Ruhe und vorallem durch steigendes Kapital das Leistungszentrum wieder auf vordermann gebracht hätten, dieser Zug ist aber leider abgefahren.


Sehe ich genauso, zudem kommt noch hinzu, dass das Umfeld in Freiburg diese Projekt auch mitträgt, auch ein Abstieg bedeutet hier nicht das Ende sondern ist sogar mit eingeplant. Die Erwartungshaltung ist doch dort eine ganz andere, glaube nicht, dass man in Freinurg erwartet, dauerhaft ohne Unterbrechung in der Bundesliga zu spielen.
 
Ganz nebenbei, wie viele Bundesligaprofis kommen aus der ach so tollen Freiburger Schule?


In letzter Zeit fallen mir da nur Toprak,Williams,Baumann,Aogo,Riether,Caligiuri, Schwaab und halt die Leute aus dem aktuellen Kader ein, sind also doch schon einige.
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Ganz nebenbei, wie viele Bundesligaprofis kommen aus der ach so tollen Freiburger Schule?


In letzter Zeit fallen mir da nur Toprak,Williams,Baumann,Aogo,Riether,Caligiuri, Schwaab und halt die Leute aus dem aktuellen Kader ein, sind also doch schon einige.
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Naja, deine Einschätzung ist nicht mehr ganz up 2 date.
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Die Situation beim FCK sehe ich durchaus kritisch und wir sind mit Sicherheit nicht direkt hinter den Top 10 einzustufen.

Der FCK hat sehr viel Potenzial, was die Fans und den Verein an sich betrifft, jedoch haben uns durch sportliche Erfolge oder hohe Transfereinnahmen, finanziell gesehen sogut wie alle Bundesligavereine überholt.

Mittel- bis langfristig gesehen hat der FCK meiner Meinung nach in der Bundesliga keine Perspektive, zumindest nicht in dieser Form und nicht mit unseren finanziellen Mitteln.

Selbt wenn man es schafft wieder in die Bundesliga aufzusteigen, man hat einfach nicht die finanziellen Mittel um Spieler zuhalten, sondern muss praktisch jede Saison einen komplett neuen Kader aufbauen, sowas kann auf Dauer nicht gut gehen.


Direkt hinter den Top 10 sehe ich uns auch nicht. Dazu müssten wir sämtliche Teams, die schwächer als wir, mit uns auf Augenhöhe oder in Schlagdistanz sind hinter uns lassen, was nicht realistisch wäre. In der letzten Sommerpause schrieb ich, dass ich jede Offerte von Platz 15 in der laufenden und den kommenden Saisons sofort unterschreiben würde.

Die Einnahmenseite ist ein kritischer Punkt, bei dem sich mittlerweile viel getan hat: Hannover und zeitweise Mainz spielen international, Nürnberg, Freiburg und andere haben mit Abgängen viel Geld generiert, ... - das ist uns nicht gelungen. Wir sind zu früh aus dem Pokal ausgeschieden und haben deutlich negative Transferbilanzen. Bei letzterem frage ich mich immer wieder, in wie weit damit geplant wird, d.h. ob Transverausgaben in der Bilanz gewissermaßen mit sportlichen Erfolgen verrechnet werden sollen.

Längerfristig halten werden wir gute Spieler können, wobei wiederholte lukrative Abgänge wie Ivo Illicevic natürlich wünschenswert wären. In Bezug auf die Abgänge müssen gegangene Schlüsselspieler natürlich ersetzt werden, aber vom Aufbau eines komplett neuen Kaders würde ich nicht sprechen. In einem anderen Post habe ich die Transferbewegungen und Kaderzusammensetzungen der letzten Jahre unter die Lupe genommen und bin zum Schluss gekommen, dass sie einen klaren Trend hin zu einer Stabilisierung der Kaders zeigen. Es wurden immer die jeweils größten Baustellen angeganen, es gab immer weniger Leihspieler, die qualitative Breite des Kaders wurde erhöht, ...
 
Naja, deine Einschätzung ist nicht mehr ganz up 2 date.
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Die Situation beim FCK sehe ich durchaus kritisch und wir sind mit Sicherheit nicht direkt hinter den Top 10 einzustufen.

Der FCK hat sehr viel Potenzial, was die Fans und den Verein an sich betrifft, jedoch haben uns durch sportliche Erfolge oder hohe Transfereinnahmen, finanziell gesehen sogut wie alle Bundesligavereine überholt.

Mittel- bis langfristig gesehen hat der FCK meiner Meinung nach in der Bundesliga keine Perspektive, zumindest nicht in dieser Form und nicht mit unseren finanziellen Mitteln.

Selbt wenn man es schafft wieder in die Bundesliga aufzusteigen, man hat einfach nicht die finanziellen Mittel um Spieler zuhalten, sondern muss praktisch jede Saison einen komplett neuen Kader aufbauen, sowas kann auf Dauer nicht gut gehen.


Direkt hinter den Top 10 sehe ich uns auch nicht. Dazu müssten wir sämtliche Teams, die schwächer als wir, mit uns auf Augenhöhe oder in Schlagdistanz sind hinter uns lassen, was nicht realistisch wäre. In der letzten Sommerpause schrieb ich, dass ich jede Offerte von Platz 15 in der laufenden und den kommenden Saisons sofort unterschreiben würde.

Die Einnahmenseite ist ein kritischer Punkt, bei dem sich mittlerweile viel getan hat: Hannover und zeitweise Mainz spielen international, Nürnberg, Freiburg und andere haben mit Abgängen viel Geld generiert, ... - das ist uns nicht gelungen. Wir sind zu früh aus dem Pokal ausgeschieden und haben deutlich negative Transferbilanzen. Bei letzterem frage ich mich immer wieder, in wie weit damit geplant wird, d.h. ob Transverausgaben in der Bilanz gewissermaßen mit sportlichen Erfolgen verrechnet werden sollen.

Längerfristig halten werden wir gute Spieler können, wobei wiederholte lukrative Abgänge wie Ivo Illicevic natürlich wünschenswert wären. In Bezug auf die Abgänge müssen gegangene Schlüsselspieler natürlich ersetzt werden, aber vom Aufbau eines komplett neuen Kaders würde ich nicht sprechen. In einem anderen Post habe ich die Transferbewegungen und Kaderzusammensetzungen der letzten Jahre unter die Lupe genommen und bin zum Schluss gekommen, dass sie einen klaren Trend hin zu einer Stabilisierung der Kaders zeigen. Es wurden immer die jeweils größten Baustellen angeganen, es gab immer weniger Leihspieler, die qualitative Breite des Kaders wurde erhöht, ...
 
Der FCK wird nicht untergehen, wir haben den 18.05.08 überlebt. Wir haben vier Jahre 2.Liga überlebt. Wir werden auch dieses Tal durchstehen und eines schönen Tages werden wir wieder in einem Pflichtspiel gg Liverpool oder Barcelona. Mag sein das es bis zu diesem Tag noch Jahrzehnte hin ist und unser weg erneut über Paderborn und co führt. Doch wir wissen das wir leidensfähig sind und wie schnell es im Fußball gehen kann hat ja gerade BMG gezeigt.

Langfristig muss es unser Anspruch sein im Fritz Walter Stadion Bundesligafußball zu zeigen. Diese Saison war ein Rückschritt, aber heute ist nicht alle tage... Klar die Saison hat auch gezeigt das ein Kuntz kein Gott ist, aber er ist fähiger als ein großteil der restlichen Sportlichen Leiter die in der Bundesliga rum laufen. Wenn wir ihn jetzt nicht vom Berg jagen wird er uns auch wieder zurückführen. Trotzdem ist es gut das sich jetzt so langsam eine Opposition bildet, den in den Vergangen Jahren konnte Kuntz hier schalten und walten wie er wollte und wir sind zurzeit zu 100% von ihm Abhängig. Das heißt für mich wir brauchen einen starken Aufsichtrat mit sportlicher Kompetenz, der den Verein bei einem Ausscheiden Kuntz übernehmen könnte und nicht so hilflos da steht wie ein Herr Göbel.
 
Der FCK wird nicht untergehen, wir haben den 18.05.08 überlebt. Wir haben vier Jahre 2.Liga überlebt. Wir werden auch dieses Tal durchstehen und eines schönen Tages werden wir wieder in einem Pflichtspiel gg Liverpool oder Barcelona. Mag sein das es bis zu diesem Tag noch Jahrzehnte hin ist und unser weg erneut über Paderborn und co führt. Doch wir wissen das wir leidensfähig sind und wie schnell es im Fußball gehen kann hat ja gerade BMG gezeigt.

Langfristig muss es unser Anspruch sein im Fritz Walter Stadion Bundesligafußball zu zeigen. Diese Saison war ein Rückschritt, aber heute ist nicht alle tage... Klar die Saison hat auch gezeigt das ein Kuntz kein Gott ist, aber er ist fähiger als ein großteil der restlichen Sportlichen Leiter die in der Bundesliga rum laufen. Wenn wir ihn jetzt nicht vom Berg jagen wird er uns auch wieder zurückführen. Trotzdem ist es gut das sich jetzt so langsam eine Opposition bildet, den in den Vergangen Jahren konnte Kuntz hier schalten und walten wie er wollte und wir sind zurzeit zu 100% von ihm Abhängig. Das heißt für mich wir brauchen einen starken Aufsichtrat mit sportlicher Kompetenz, der den Verein bei einem Ausscheiden Kuntz übernehmen könnte und nicht so hilflos da steht wie ein Herr Göbel.
 
Ich bin seit über 30 Jahren Fan des FCK. In dieser Zeit waren ‚wir‘ 2 mal im UEFA-Cup Halbfinale, 2 mal Meister, 2 mal Pokalsieger, 2 weitere mal im Endspiel, sind zwei mal abgestiegen und zwei mal aufgestiegen.

Wir waren seriös geführter Vorzeigeverein, der einzige mit vereinseigenem Stadion. Und wir waren Chaosverein, mit teils kriminellen, teils unfreiwillig komischen Repräsentanten an der Spitze.

Es gibt in Deutschland keinen Verein, der auch nur annähernd das ganze Spektrum dessen ausfüllt, was Fußball ausmacht. Und deshalb ist der FCK einer der Top 10 Vereine. Ohne Zweifel und völlig unabhängig von Tabellenstand und Ligazugehörigkeit. Aber was nutzt das im Hinblick auf die Zukunftsperspektiven?



Wir sind auch kleinste Bundesligastadt. Wir sind die Stadt mit der höchsten Pro Kopf Verschuldung. Und in unserer Nähe gibt es kein Düsseldorf, wo Rauls Frau Shopping machen kann. Solche Rahmenbedingungen sind in Zeiten der fortschreitenden Kommerzialisierung des Fußballs existenzgefährdend!



Weil wir DER FCK sind, können wir nicht so einfach sagen, dass wir zu den Top 25 in Deutschland gehören, wie es vielleicht Freiburg, Pauli oder Bochum tun können.



Wenn wir es nüchtern betrachten, dann müssen wir aber genau das tun, um diesen latenten Druck wegzunehmen, der sich destruktiv und hemmend auswirkt.

Kaiserslautern muss sich davon verabschieden, sich dauerhaft mit Hamburg, Stuttgart und auch Köln und Frankfurt messen zu wollen. Das ist utopisch!

Unsere Liga ist perspektivisch Augsburg, Braunschweig, Aachen, Dresden, Duisburg und Freiburg.

Aber allein durch unser teueres Stadion verbietet sich diese Bescheidenheit dann schon wieder. Und dieses eigentlich tolle Stadion haben wir der Tatsache zu verdanken, dass Kaiserslautern zurecht (siehe oben) zum WM Standort geworden ist.



Wir sind irgendwie Opfer unserer eigenen erfolgreichen Vergangenheit geworden.



DIE Lösung dieses Dilemmas sehe ich nicht

Nur eines ist sicher: die drei wichtigsten Dinge für den FCK sind Jugendarbeit, Jugendarbeit, Jugendarbeit...
 
Ich bin seit über 30 Jahren Fan des FCK. In dieser Zeit waren ‚wir‘ 2 mal im UEFA-Cup Halbfinale, 2 mal Meister, 2 mal Pokalsieger, 2 weitere mal im Endspiel, sind zwei mal abgestiegen und zwei mal aufgestiegen.

Wir waren seriös geführter Vorzeigeverein, der einzige mit vereinseigenem Stadion. Und wir waren Chaosverein, mit teils kriminellen, teils unfreiwillig komischen Repräsentanten an der Spitze.

Es gibt in Deutschland keinen Verein, der auch nur annähernd das ganze Spektrum dessen ausfüllt, was Fußball ausmacht. Und deshalb ist der FCK einer der Top 10 Vereine. Ohne Zweifel und völlig unabhängig von Tabellenstand und Ligazugehörigkeit. Aber was nutzt das im Hinblick auf die Zukunftsperspektiven?



Wir sind auch kleinste Bundesligastadt. Wir sind die Stadt mit der höchsten Pro Kopf Verschuldung. Und in unserer Nähe gibt es kein Düsseldorf, wo Rauls Frau Shopping machen kann. Solche Rahmenbedingungen sind in Zeiten der fortschreitenden Kommerzialisierung des Fußballs existenzgefährdend!



Weil wir DER FCK sind, können wir nicht so einfach sagen, dass wir zu den Top 25 in Deutschland gehören, wie es vielleicht Freiburg, Pauli oder Bochum tun können.



Wenn wir es nüchtern betrachten, dann müssen wir aber genau das tun, um diesen latenten Druck wegzunehmen, der sich destruktiv und hemmend auswirkt.

Kaiserslautern muss sich davon verabschieden, sich dauerhaft mit Hamburg, Stuttgart und auch Köln und Frankfurt messen zu wollen. Das ist utopisch!

Unsere Liga ist perspektivisch Augsburg, Braunschweig, Aachen, Dresden, Duisburg und Freiburg.

Aber allein durch unser teueres Stadion verbietet sich diese Bescheidenheit dann schon wieder. Und dieses eigentlich tolle Stadion haben wir der Tatsache zu verdanken, dass Kaiserslautern zurecht (siehe oben) zum WM Standort geworden ist.



Wir sind irgendwie Opfer unserer eigenen erfolgreichen Vergangenheit geworden.



DIE Lösung dieses Dilemmas sehe ich nicht

Nur eines ist sicher: die drei wichtigsten Dinge für den FCK sind Jugendarbeit, Jugendarbeit, Jugendarbeit...
 
Das Problem mit den zu hohen Ansprüchen löst sich gerade von selbst. Durch den dritten Abstieg geht wieder einiges an Ansehen und am Nimbus des FCK verloren. Meine Söhne sehen den FCK schon längst nicht mehr als die Institution, als die ich ihn früher gesehen habe, und eigentlich auch immer noch sehe. Das stimmt mich zwar sehr traurig, aber das ist nun mal die Realität.
 
Das Problem mit den zu hohen Ansprüchen löst sich gerade von selbst. Durch den dritten Abstieg geht wieder einiges an Ansehen und am Nimbus des FCK verloren. Meine Söhne sehen den FCK schon längst nicht mehr als die Institution, als die ich ihn früher gesehen habe, und eigentlich auch immer noch sehe. Das stimmt mich zwar sehr traurig, aber das ist nun mal die Realität.
 
Liga 1 kann aller Voraussicht nach nicht länger als zwei Spielzeiten gehalten werden. Damit sind leider alle Visionen zu Illusionen mutiert, den Verein über 3-4 Jahre Erstliga-Fußball zurück im Fußball-Oberhaus zu etablieren. Mit dem recht schnellen Aufstieg seit Kuntz' Amtsübernahme kamen schnell auch Bedenken wg. den finanziellen Möglichkeiten, die sich auf die sportliche Qualität auswirke.



Fakt ist, dass uns ein Abstieg zwar - in allen Belangen - zurückwirft. Er wirft uns aber nicht mehr um, wie das 2006 der Fall war.



Ich poste den nun etwas längeren Abschnitt aus dem Artikel dem "Kaiserslauterer Wochenblatt" auch hier rein, weil er den wichtigsten Punkt anspricht - die Strukturfrage:




[...] Augenscheinlich hat der FCK ein Strukturproblem. Ein hausgemachtes. Beflügelt vom siebten Tabellenplatz in der Vorsaison war man sich seiner Sache vielleicht zu sicher auf dem Betzenberg. Nun muss ein Schnitt her, ein Neustart, ein Neuaufbau. Eine Zieldiskussion ist notwendig. Und dabei darf es keine Denktabus geben. Der Verein muss seine Strukturen auf den Prüfstand stellen. Und er muss sein Selbstverständnis hinterfragen.


Gehört der FCK tatsächlich in die Erste Liga? Naja, sind wir mal ehrlich: Würde er in die Erste Liga gehören, hätte die Mannschaft in den vergangenen 18 Spielen wenigstens mal eins gewonnen. Also: Sollte sich der FCK mit etablierten Erstligisten messen? Oder sollte er sein Benchmarking nicht bescheidener ansetzen? Orientierung gibt beispielsweise der FSV Frankfurt, ein vor wenigen Jahren noch viertklassiger Verein, der mittlerweile durchaus solide in der Zweiten Liga kickt. Muss das Saisonziel gleich „Wiederaufstieg“ lauten oder liegen die wirklich wichtigen Herausforderungen für den FCK nicht auf ganz anderer Ebene, weit außerhalb des Rasenvierecks? Nämlich, eine langfristig stabile Ausrichtung für die Zukunft zu finden - finanziell wie strukturell und personell. Wenn es sein muss auch in Liga Zwei.



Die Themen sind offensichtlich. Nur müssen sie diskutiert werden. Nur müssen sie gelöst werden. Nun ist die Vereinsführung gefordert. Dem Aufsichtsrat, blickt man auf seine Besetzung, sollte zuzutrauen sein, dass seine Akteure die analytischen Kompetenzen mitbringen, Ist-Zustände erfassen, Defizite erkennen und Ziele definieren zu können. In sachlicher Bescheidenheit. Klar, das operative Geschäft obliegt dem Vorstand. Doch gerade in einer kritischen Phase des Wandels kommt dem Aufsichtsrat mehr denn je die Verantwortung zu, diesen Prozess zu überwachen und gegebenenfalls gegenzusteuern. Es ist geradezu seine Bestimmung. Denn, wie es FCK-Finanzvorstand Fritz Grünewalt bei der letztjährigen Mitgliederversammlung voller Herzblut betonte: „Es geht einzig um den Verein.“ Die nächsten Monate werden zeigen, ob es sich um ein Bekenntnis handelte. Oder nur eine Phrase.


http://www.der-betze-brennt.de/news/6303-keine-denktabus.phphttp://www.der-betze-brennt.de/news/6303-keine-denktabus.php



Sehr interessant und produktiv. Man muss allerdings konkret werden, wenn es um die Frage nach "langfristig[er] [,] stabile[r] Ausrichtung für die Zukunft [...] - finanziell wie strukturell und personell" geht.
 
Liga 1 kann aller Voraussicht nach nicht länger als zwei Spielzeiten gehalten werden. Damit sind leider alle Visionen zu Illusionen mutiert, den Verein über 3-4 Jahre Erstliga-Fußball zurück im Fußball-Oberhaus zu etablieren. Mit dem recht schnellen Aufstieg seit Kuntz' Amtsübernahme kamen schnell auch Bedenken wg. den finanziellen Möglichkeiten, die sich auf die sportliche Qualität auswirke.



Fakt ist, dass uns ein Abstieg zwar - in allen Belangen - zurückwirft. Er wirft uns aber nicht mehr um, wie das 2006 der Fall war.



Ich poste den nun etwas längeren Abschnitt aus dem Artikel dem "Kaiserslauterer Wochenblatt" auch hier rein, weil er den wichtigsten Punkt anspricht - die Strukturfrage:




[...] Augenscheinlich hat der FCK ein Strukturproblem. Ein hausgemachtes. Beflügelt vom siebten Tabellenplatz in der Vorsaison war man sich seiner Sache vielleicht zu sicher auf dem Betzenberg. Nun muss ein Schnitt her, ein Neustart, ein Neuaufbau. Eine Zieldiskussion ist notwendig. Und dabei darf es keine Denktabus geben. Der Verein muss seine Strukturen auf den Prüfstand stellen. Und er muss sein Selbstverständnis hinterfragen.


Gehört der FCK tatsächlich in die Erste Liga? Naja, sind wir mal ehrlich: Würde er in die Erste Liga gehören, hätte die Mannschaft in den vergangenen 18 Spielen wenigstens mal eins gewonnen. Also: Sollte sich der FCK mit etablierten Erstligisten messen? Oder sollte er sein Benchmarking nicht bescheidener ansetzen? Orientierung gibt beispielsweise der FSV Frankfurt, ein vor wenigen Jahren noch viertklassiger Verein, der mittlerweile durchaus solide in der Zweiten Liga kickt. Muss das Saisonziel gleich „Wiederaufstieg“ lauten oder liegen die wirklich wichtigen Herausforderungen für den FCK nicht auf ganz anderer Ebene, weit außerhalb des Rasenvierecks? Nämlich, eine langfristig stabile Ausrichtung für die Zukunft zu finden - finanziell wie strukturell und personell. Wenn es sein muss auch in Liga Zwei.



Die Themen sind offensichtlich. Nur müssen sie diskutiert werden. Nur müssen sie gelöst werden. Nun ist die Vereinsführung gefordert. Dem Aufsichtsrat, blickt man auf seine Besetzung, sollte zuzutrauen sein, dass seine Akteure die analytischen Kompetenzen mitbringen, Ist-Zustände erfassen, Defizite erkennen und Ziele definieren zu können. In sachlicher Bescheidenheit. Klar, das operative Geschäft obliegt dem Vorstand. Doch gerade in einer kritischen Phase des Wandels kommt dem Aufsichtsrat mehr denn je die Verantwortung zu, diesen Prozess zu überwachen und gegebenenfalls gegenzusteuern. Es ist geradezu seine Bestimmung. Denn, wie es FCK-Finanzvorstand Fritz Grünewalt bei der letztjährigen Mitgliederversammlung voller Herzblut betonte: „Es geht einzig um den Verein.“ Die nächsten Monate werden zeigen, ob es sich um ein Bekenntnis handelte. Oder nur eine Phrase.


http://www.der-betze-brennt.de/news/6303-keine-denktabus.phphttp://www.der-betze-brennt.de/news/6303-keine-denktabus.php



Sehr interessant und produktiv. Man muss allerdings konkret werden, wenn es um die Frage nach "langfristig[er] [,] stabile[r] Ausrichtung für die Zukunft [...] - finanziell wie strukturell und personell" geht.
 
Mit das größte Hindernis auf dem Weg in ruhigere Fahrwasser, ist das Stadion. Hier steckt der FCK in einem Teufelskreis. Gelingt der Versuch, die Verpflichtungen gegenüber der Stadt in der zweiten Liga so zu gestalten, dass noch finanzieller Spielraum besteht, ruft das sofort wieder die Rehbergs der Republik auf den Plan, die nichts lieber tun, als den FCK als „Fass ohne Boden“ darzustellen, oder als "Schmarotzer auf Kosten des Allgemeinwohls".

Gelingt das nicht, droht die dritte Liga oder schlimmeres. Das ist dann die klassische Loose-Loose Situation. Der FCK ist weg vom Fenster, es gehen Arbeitsplätze verloren und die Stadt KL erleidet Einnahmeverluste.

Der Image schaden ist noch gar nicht erwähnt.

Aber das Stadion ist da. Man kann es nicht über nacht kleiner und wirtschaftlicher machen.

Hier sind kreative Ideen gefragt. Ich jedenfalls würde weiterhin wissen wer ‚Fritz Walter‘ ist, auch wenn das Stadion einmal „BASF-Stadion" heißen sollte. Es würde mich per se nicht glücklich machen. Aber wenn es der gemeisamen Sache dienen sollte, könnte ich damit leben.
 
Mit das größte Hindernis auf dem Weg in ruhigere Fahrwasser, ist das Stadion. Hier steckt der FCK in einem Teufelskreis. Gelingt der Versuch, die Verpflichtungen gegenüber der Stadt in der zweiten Liga so zu gestalten, dass noch finanzieller Spielraum besteht, ruft das sofort wieder die Rehbergs der Republik auf den Plan, die nichts lieber tun, als den FCK als „Fass ohne Boden“ darzustellen, oder als "Schmarotzer auf Kosten des Allgemeinwohls".

Gelingt das nicht, droht die dritte Liga oder schlimmeres. Das ist dann die klassische Loose-Loose Situation. Der FCK ist weg vom Fenster, es gehen Arbeitsplätze verloren und die Stadt KL erleidet Einnahmeverluste.

Der Image schaden ist noch gar nicht erwähnt.

Aber das Stadion ist da. Man kann es nicht über nacht kleiner und wirtschaftlicher machen.

Hier sind kreative Ideen gefragt. Ich jedenfalls würde weiterhin wissen wer ‚Fritz Walter‘ ist, auch wenn das Stadion einmal „BASF-Stadion" heißen sollte. Es würde mich per se nicht glücklich machen. Aber wenn es der gemeisamen Sache dienen sollte, könnte ich damit leben.
 
In letzter Zeit fallen mir da nur Toprak,Williams,Baumann,Aogo,Riether,Caligiuri, Schwaab und halt die Leute aus dem aktuellen Kader ein, sind also doch schon einige.
default_wink.png
Williams ist ein Lückenfüller und Backup, Caligiuri spielt jetzt in der Rückrunde das erste mal in BuLi-Form. Davor war noch nie was von ihm zu sehen.

Baumann ist ein Torwart, wie Gerry sie ständig vorbringt. Bei Toprak und Schwaab muss man schauen, wie die Entwicklung in LEV vorangeht. Ich sehe beide nächste Saison nicht in der Stammelf. Bleiben noch Aogo und Riether, die ich wirklich für dauerhaft bundesligatauglich halte. Aogo wurde allerdings vorher bei Karlsruhe und Mannheim ausgebildet, so dass er schon bei professionellen Vereinen eine Vorausbildung hatte.

Versteh mich nicht falsch, aber für die ach so hochgehypte Freiburger Schule fehlen mir da irgendwie die Granaten, die in der BuLi auch mal für Furore sorgen können.

Das ist aber nicht der Fall, was für mich die Freiburger Schule auch nicht besser macht, als der Rest.

Mit den aktuellen Talenten muss man mal schauen, denn auch wir hatten mit Halfar, Reinert, Schönheim, Bohl und Co. eine "goldene Generation", von der aber nicht mehr viel übrig geblieben ist.


Liga 1 kann aller Voraussicht nach nicht länger als zwei Spielzeiten gehalten werden. Damit sind leider alle Visionen zu Illusionen mutiert, den Verein über 3-4 Jahre Erstliga-Fußball zurück im Fußball-Oberhaus zu etablieren. Mit dem recht schnellen Aufstieg seit Kuntz' Amtsübernahme kamen schnell auch Bedenken wg. den finanziellen Möglichkeiten, die sich auf die sportliche Qualität auswirke.


Fakt ist, dass uns ein Abstieg zwar - in allen Belangen - zurückwirft. Er wirft uns aber nicht mehr um, wie das 2006 der Fall war.



Ich poste den nun etwas längeren Abschnitt aus dem Artikel dem "Kaiserslauterer Wochenblatt" auch hier rein, weil er den wichtigsten Punkt anspricht - die Strukturfrage:







http://www.der-betze-brennt.de/news/6303-keine-denktabus.phphttp://www.der-betze-brennt.de/news/6303-keine-denktabus.php



Sehr interessant und produktiv. Man muss allerdings konkret werden, wenn es um die Frage nach "langfristig[er] [,] stabile[r] Ausrichtung für die Zukunft [...] - finanziell wie strukturell und personell" geht.


Wie mein Vorredner schon geschrieben hat, ist das bei uns aufgrund des Stadions einfach nicht möglich. Der Betze ist einfach ein viel zu teurer Klotz, als dass wir auf dauer mit der 2. Liga planen könnten.

Für mich wäre eine dauerhafte 2.Liga eigentlich garnicht soo schlimm, denn auch mal zu gewinnen macht schon Spaß. Aber wenn sich die Liga nicht finanzieren läßt und es kurz über lang noch weiter runter geht, dann finde ich das auch nicht mehr lustig.

Wir können das Stadion langfristig nur in der 1. Liga bezahlen, weil die Einnahmen nur da generiert werden können. Fernsehgelder, Mechendising, Ticketing, Transfereinnahmen sind in der 1. Liga einfach ungleich höher.

So leid es mir tut, aber ohne 1. Liga fährt der FCK wegen dem Stadion auf Dauer gegen die Wand.
 
In letzter Zeit fallen mir da nur Toprak,Williams,Baumann,Aogo,Riether,Caligiuri, Schwaab und halt die Leute aus dem aktuellen Kader ein, sind also doch schon einige.
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Williams ist ein Lückenfüller und Backup, Caligiuri spielt jetzt in der Rückrunde das erste mal in BuLi-Form. Davor war noch nie was von ihm zu sehen.

Baumann ist ein Torwart, wie Gerry sie ständig vorbringt. Bei Toprak und Schwaab muss man schauen, wie die Entwicklung in LEV vorangeht. Ich sehe beide nächste Saison nicht in der Stammelf. Bleiben noch Aogo und Riether, die ich wirklich für dauerhaft bundesligatauglich halte. Aogo wurde allerdings vorher bei Karlsruhe und Mannheim ausgebildet, so dass er schon bei professionellen Vereinen eine Vorausbildung hatte.

Versteh mich nicht falsch, aber für die ach so hochgehypte Freiburger Schule fehlen mir da irgendwie die Granaten, die in der BuLi auch mal für Furore sorgen können.

Das ist aber nicht der Fall, was für mich die Freiburger Schule auch nicht besser macht, als der Rest.

Mit den aktuellen Talenten muss man mal schauen, denn auch wir hatten mit Halfar, Reinert, Schönheim, Bohl und Co. eine "goldene Generation", von der aber nicht mehr viel übrig geblieben ist.


Liga 1 kann aller Voraussicht nach nicht länger als zwei Spielzeiten gehalten werden. Damit sind leider alle Visionen zu Illusionen mutiert, den Verein über 3-4 Jahre Erstliga-Fußball zurück im Fußball-Oberhaus zu etablieren. Mit dem recht schnellen Aufstieg seit Kuntz' Amtsübernahme kamen schnell auch Bedenken wg. den finanziellen Möglichkeiten, die sich auf die sportliche Qualität auswirke.


Fakt ist, dass uns ein Abstieg zwar - in allen Belangen - zurückwirft. Er wirft uns aber nicht mehr um, wie das 2006 der Fall war.



Ich poste den nun etwas längeren Abschnitt aus dem Artikel dem "Kaiserslauterer Wochenblatt" auch hier rein, weil er den wichtigsten Punkt anspricht - die Strukturfrage:







http://www.der-betze-brennt.de/news/6303-keine-denktabus.phphttp://www.der-betze-brennt.de/news/6303-keine-denktabus.php



Sehr interessant und produktiv. Man muss allerdings konkret werden, wenn es um die Frage nach "langfristig[er] [,] stabile[r] Ausrichtung für die Zukunft [...] - finanziell wie strukturell und personell" geht.


Wie mein Vorredner schon geschrieben hat, ist das bei uns aufgrund des Stadions einfach nicht möglich. Der Betze ist einfach ein viel zu teurer Klotz, als dass wir auf dauer mit der 2. Liga planen könnten.

Für mich wäre eine dauerhafte 2.Liga eigentlich garnicht soo schlimm, denn auch mal zu gewinnen macht schon Spaß. Aber wenn sich die Liga nicht finanzieren läßt und es kurz über lang noch weiter runter geht, dann finde ich das auch nicht mehr lustig.

Wir können das Stadion langfristig nur in der 1. Liga bezahlen, weil die Einnahmen nur da generiert werden können. Fernsehgelder, Mechendising, Ticketing, Transfereinnahmen sind in der 1. Liga einfach ungleich höher.

So leid es mir tut, aber ohne 1. Liga fährt der FCK wegen dem Stadion auf Dauer gegen die Wand.
 
Ich hab ehrlichgesagt Angst, dass wir nächstes Jahr durchgereicht werden. Denn in der 2. Liga zählt nicht die spielerische Klasse, wie in der 1., sondern da kommste auch mit Kampf ziemlich weit. Problem: Wir haben weder spielerische Klasse noch seh ich in der aktuellen Manschaft nen wirklichen Willen zu kämpfen.. Quo vadis..? :/
 
Ich hab ehrlichgesagt Angst, dass wir nächstes Jahr durchgereicht werden. Denn in der 2. Liga zählt nicht die spielerische Klasse, wie in der 1., sondern da kommste auch mit Kampf ziemlich weit. Problem: Wir haben weder spielerische Klasse noch seh ich in der aktuellen Manschaft nen wirklichen Willen zu kämpfen.. Quo vadis..? :/
 
In der 2. Liga kommt es auch auf spielerische Klasse an. Schau dir nur mal Frankfurt, Fürth, Düsseldorf und Pauli an. Spielerische Klasse setzt sich auch da durch. Die 2. Liga ist schon lange nicht mehr die Kackerklasse, die sie mal war.
 
In der 2. Liga kommt es auch auf spielerische Klasse an. Schau dir nur mal Frankfurt, Fürth, Düsseldorf und Pauli an. Spielerische Klasse setzt sich auch da durch. Die 2. Liga ist schon lange nicht mehr die Kackerklasse, die sie mal war.
 
Hier mal ein paar Gedanken zur Jugendarbeit:



Wie hier zuvor gesagt wurde, wird derzeit Freiburg diesbezüglich sehr "gehypt". Ich schreibe dies in Anführungszeichen, weil ich es in Frage stelle, ob "gehypt" der richtige Ausdruck ist. "Gehypt" hieße nichts anderes als "überbewertet", was aber ein einheitliches Maß der Bewertung voraussetzen würde. Wo setzt man da an? Anzahl der Stammspieler, Nationalspieler, Leistungsträger? Das greift meiner Meinung zu weit. Für mich geht es da bei um grundsolide Jungs, die sich aus einer solchen Schule entwickeln sollten, und nicht der nächste Messi oder Ribery. Dabei ist es entscheidender ob und wie die Jugendarbeit die Profistruktur ergänzt. Das Zusammenspiel ist entscheidend. Ich habe einmal eine Analyse des Systems "Barca" über die letzten 10-20Jahre gelesen. Die heute "beste Vereinsmannschaft der Welt" war vor einigen Jahren noch nicht absehbar, obwohl sie eine hervoragende Jugendarbeit hat. Was fehlte war die konsequente Überleitung und Rückkoppelung zu den Profis. Diese kam erst mit Guardiola (selbst einst Schüler) hinzu. Zuvor waren Spieler wie Xavi oder Iniesta bessere Ergänzungsspieler, eingebettet in ein Spielsystem, das nicht das war was in der Schule jahrelang in die Jungen eingehämmert wurde. Seit Guardiola diese Verbindung geschaffen hat, reifen dort immer wieder Spieler heran, die nahtlos ins Profisystem passen. Erreichen sie ein Alter zu alt für die Schule, aber sind noch nicht so weit für die Profis, dann werden sie verliehen und kommen ggf. gestärkt zurück.



Was will ich damit sagen? Schliesslich sind wir nicht Barcelona. Das ist schon richtig, aber entscheidend ist die Lehre, die man daraus ziehen kann, und vor allem die richtige Einwertung einer nachhaltigen Jugendarbeit. Schafft man es als kleiner Verein wie wir es sind, die Verbindung zwischen Nachwuchsarbeit und Profis konstant aufrecht zu halten, dann ist es gar nicht nötig zig "Ausnahmetalente" zu erzeugen - die gehen eh woanders lernen. Es reicht durchaus aus in jedem Jahr vielleicht ein-zwei grundsolide Fußballer dabeizuhaben, die die Profis auf Systemebene ergänzen können und so Geld frei machen für die ein oder andere punktuelle externe Verstärkung.



Weiterhin noch ein paar Vorschläge:



Es gibt meiner Erfahrung zu folge zig Jugendspieler mit Talent, die durchs Raster fallen, weil sie irgendwo in der Tiefe der Pfalz in einem Dorfverein kicken, der nicht mal die paar Euro für nen anständigen Jugendtrainer hat. Diese Spieler bringen Anlagen mit, die man entwickeln kann und muss, aber die meist brach liegen, und nicht alle Eltern sind bereit Ihre Kids deshalb hunderte Km weit zu fahren oder eben wegzugeben (internat) etc.. Mein Ansatz wäre, eine Förderinitiative zu starten. Anstatt Geld für Jugendspieler aus der Ferne zu zahlen würd ich eine breite Kooperationsinitiative mit lokalen Dorfvereinen starten. Wir zahlen Euch die Jugendtrainer und ggf. Material etc. und im Gegenzug verpflichtet Ihr Euch nach FCK-System zu trainieren und wir erhalten die Option auf die entwickelten Talente. Wenn die dann alt genug und bereit sind den Schritt ins Internat zu machen, dann holen wir sie ab der C oder B Jugend nach Lautern und bilden sie fertig aus. Mehr lokale Verbundenheit und back to the roots geht kaum. Nebenbei würde man dadurch in einigen Fällen schon frühzeitig die Babyhändler von der TSG etc. ausstechen können, da wir etwas bieten, was die nicht können: erstklassige, zielgerichtete Ausbildung bei gleichzeitigem Verbleib im elterlichen Umfeld.
 
Hier mal ein paar Gedanken zur Jugendarbeit:



Wie hier zuvor gesagt wurde, wird derzeit Freiburg diesbezüglich sehr "gehypt". Ich schreibe dies in Anführungszeichen, weil ich es in Frage stelle, ob "gehypt" der richtige Ausdruck ist. "Gehypt" hieße nichts anderes als "überbewertet", was aber ein einheitliches Maß der Bewertung voraussetzen würde. Wo setzt man da an? Anzahl der Stammspieler, Nationalspieler, Leistungsträger? Das greift meiner Meinung zu weit. Für mich geht es da bei um grundsolide Jungs, die sich aus einer solchen Schule entwickeln sollten, und nicht der nächste Messi oder Ribery. Dabei ist es entscheidender ob und wie die Jugendarbeit die Profistruktur ergänzt. Das Zusammenspiel ist entscheidend. Ich habe einmal eine Analyse des Systems "Barca" über die letzten 10-20Jahre gelesen. Die heute "beste Vereinsmannschaft der Welt" war vor einigen Jahren noch nicht absehbar, obwohl sie eine hervoragende Jugendarbeit hat. Was fehlte war die konsequente Überleitung und Rückkoppelung zu den Profis. Diese kam erst mit Guardiola (selbst einst Schüler) hinzu. Zuvor waren Spieler wie Xavi oder Iniesta bessere Ergänzungsspieler, eingebettet in ein Spielsystem, das nicht das war was in der Schule jahrelang in die Jungen eingehämmert wurde. Seit Guardiola diese Verbindung geschaffen hat, reifen dort immer wieder Spieler heran, die nahtlos ins Profisystem passen. Erreichen sie ein Alter zu alt für die Schule, aber sind noch nicht so weit für die Profis, dann werden sie verliehen und kommen ggf. gestärkt zurück.



Was will ich damit sagen? Schliesslich sind wir nicht Barcelona. Das ist schon richtig, aber entscheidend ist die Lehre, die man daraus ziehen kann, und vor allem die richtige Einwertung einer nachhaltigen Jugendarbeit. Schafft man es als kleiner Verein wie wir es sind, die Verbindung zwischen Nachwuchsarbeit und Profis konstant aufrecht zu halten, dann ist es gar nicht nötig zig "Ausnahmetalente" zu erzeugen - die gehen eh woanders lernen. Es reicht durchaus aus in jedem Jahr vielleicht ein-zwei grundsolide Fußballer dabeizuhaben, die die Profis auf Systemebene ergänzen können und so Geld frei machen für die ein oder andere punktuelle externe Verstärkung.



Weiterhin noch ein paar Vorschläge:



Es gibt meiner Erfahrung zu folge zig Jugendspieler mit Talent, die durchs Raster fallen, weil sie irgendwo in der Tiefe der Pfalz in einem Dorfverein kicken, der nicht mal die paar Euro für nen anständigen Jugendtrainer hat. Diese Spieler bringen Anlagen mit, die man entwickeln kann und muss, aber die meist brach liegen, und nicht alle Eltern sind bereit Ihre Kids deshalb hunderte Km weit zu fahren oder eben wegzugeben (internat) etc.. Mein Ansatz wäre, eine Förderinitiative zu starten. Anstatt Geld für Jugendspieler aus der Ferne zu zahlen würd ich eine breite Kooperationsinitiative mit lokalen Dorfvereinen starten. Wir zahlen Euch die Jugendtrainer und ggf. Material etc. und im Gegenzug verpflichtet Ihr Euch nach FCK-System zu trainieren und wir erhalten die Option auf die entwickelten Talente. Wenn die dann alt genug und bereit sind den Schritt ins Internat zu machen, dann holen wir sie ab der C oder B Jugend nach Lautern und bilden sie fertig aus. Mehr lokale Verbundenheit und back to the roots geht kaum. Nebenbei würde man dadurch in einigen Fällen schon frühzeitig die Babyhändler von der TSG etc. ausstechen können, da wir etwas bieten, was die nicht können: erstklassige, zielgerichtete Ausbildung bei gleichzeitigem Verbleib im elterlichen Umfeld.
 
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