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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Warum wehren sich noch nichtmal kleine Parteien (Ausnahme: Linke) entschieden (!!) gegen einen Militäreinsatz, der 75% der Deutschen unerklärlich ist?


Anders gefragt, warum erklärt man nicht offen, warum der Einsatz in den failed states notwendig ist. Sei es aufgrund von Terrorgefahr (Afghanistan) oder wirtschaftlichen Gründen (Atalanta). Humanitäre Hilfe? Ach, dann wären wir auch im Sudan oder sonstwo unterwegs. Mit ner genaueren Definition wäre vermutlich auch der Rückhalt für die Bundeswehreinsätze im Ausland größer. Und sind wir mal ehrlich, wenn man will, bekommt man die Infos, aber der Staat geht halt nicht damit hausieren.



Die Dienstwagenaffäre ist natürlich Sommerloch galore.
 
Die Dienstwagenaffäre ist natürlich Sommerloch galore.


Aber auch wieder witzig...
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http://www.sixt.de/http://www.sixt.de/
 
Sehr spassig finde ich im Moment ja Trend, dass man CDU und FDP gerade wegen der aktuellen Wirtschaftskrise wählen würde, da man ihnen traditionell die wirtschaftliche Kompetenz zuordnet. Dabei sind es doch genau deren Vorstellungen von einem unreguliertem Markt und der freien Wirtschaft, die sich selbst regelt, die uns in diese Sch... geritten haben.



Das es mal wieder Pannen Ulla getroffen hat passt ja ziemlich gut. Das es überhaupt in die Medien kam war absolutes Pech oder von der CDU arrangiert (Achtung böse Unterstellung und Verschwörungstheorie;)), die sich einen spanischen Privatdetektiv besorgt hat, der das Auto gestohlen und wieder abgestellt hat... ansonsten wäre der schon lange in Dubai
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Aber egal, ich schätze mal, es hÄtte mehr oder weniger jeden Politiker treffen können. Denn Formal gesehen hat sie nichts falsch gemacht, politisches Gespür ist aber anders. Ansonsten hat sie wohl einen der beschissensten Jobs in diesem Lande. Das Gesundheitssystem ist eine für den Bundesbürger (glücklicherweise) so emotionale Sache, dass jeder Schritt mit Argusaugen verfolgt wird. Andererseits möchte sich natürlich jeder Dorfpolitiker mit diesem Thema profilieren und bringt mit mehr oder weniger Populismus immer neue Forderungen auf Tapez, die dann durch die verschiedenen Parteien bis aufs Letzte erkämpft werden, mit der Folge, dass nicht ein Konzept aus einem Guss durchgesetzt werden kann, sondern viele Teilkonzepte mit vielen Kernforderungen zu einem Gesamtwirrwarr verknüpft werden müssen... ob es ihr nun passt oder nicht...



Ganz persönlich würde ich auch den Verbraucherschutz (Thema Kennzeichung von Lebensmittelimitaten), die Energiewende (danke an Vattenfall für die Steilvorlage) und eben die Bankenaufsicht hart diskutieren und ausfechten.



Da sich die Kanzlerin ja auf ihren scheinbaren Erfolgen auszuruhen scheint und nur auf die Fehler der SPD zu warten scheint muss man auch sie mal deutlich angreifen. Denn was ausser irgendwelchen Nackenmassagen von George Doublefault hat sie denn in den letzten vier Jahren zustandegebracht? Innenpolitisch etwas verändert? Sie ruht sich doch heute noch auf der Agendapolitik von Schröder und Steinmeier aus, für welche Schröder abgewählt wurde und Steinmeier teilweise heute noch angegriffen wird. Das einzige womit sie für Aufsehen gesorgt hat waren ab und zu mal die Modesünden die sie verbrochen hat aber ansonsten auch nichts....



Verkehrte Welt also mal wieder in der politischen Wahrnehmung der Bundesrepublik. Inaktivität und Verharren wird belohnt, der Versuch politischer Weitsicht und Veränderung gnadenlos bestraft...
 
Sehr spassig finde ich im Moment ja Trend, dass man CDU und FDP gerade wegen der aktuellen Wirtschaftskrise wählen würde, da man ihnen traditionell die wirtschaftliche Kompetenz zuordnet. Dabei sind es doch genau deren Vorstellungen von einem unreguliertem Markt und der freien Wirtschaft, die sich selbst regelt, die uns in diese Sch... geritten haben.


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Genau das frage ich mich schon seit Wochen!
 
Sehr spassig finde ich im Moment ja Trend, dass man CDU und FDP gerade wegen der aktuellen Wirtschaftskrise wählen würde, da man ihnen traditionell die wirtschaftliche Kompetenz zuordnet. Dabei sind es doch genau deren Vorstellungen von einem unreguliertem Markt und der freien Wirtschaft, die sich selbst regelt, die uns in diese Sch... geritten haben.


Das sehe ich anders. In die derzeitige Situation haben wir uns alle zusammen selbst geritten. Wenn man auf "die Politiker" oder diese oder jene Partei schimpft, macht man es sich zu einfach.



Die momentane Lage, in der weder etwas vorwärts, noch rückwärts geht, ist das Ergebnis eines jahrzehntelangen Selbstbeschisses der Wähler auf der einen und der Parteien auf der anderen Seite, was sich gegenseitig bedingt.



Alle Parteien locken seit den 60er Jahren die Wähler mit immer neuen Versprechen vom Ausbau des Sozialstaats und reden so sehr vom gleichen Wohlstand für alle, dass das mittlerweile nicht nur jeder glaubt, sondern auch sehr viele meinen einen Anspruch darauf zu haben, ohne eine Gegenleistung dafür erbringen zu müssen.

In Bezug auf die Wirtschaftspolitik werden ebenfalls seit Jahrzehnten die gleichen Fehler wiederholt: Auf der einen Seite ist man auf Regierungsseite aufgrund der Institutionenverflechtung und der Kürze der Legislaturperiode nie in der Lage, grundlegende Reformen bzw. Gesetze durchzubringen, da schon am Anfang des Gesetzgebungsprozesses die Interessenverbände ihre Referenten in die Ministerien schicken, die sehr oft am Gesetzestext mehr oder weniger mitschreiben. Beschränke ich aber als Regierung den Einfluss der Verbände und Interessengruppen, die eine Menge Einfluss haben, verliere ich eine Menge Wählerstimmen, was natürlich nicht gewollt ist.



Auf der anderen Seite haben wir ein - meiner Ansicht nach - völlig schief gelagertes Tarifsystem. Die Gewerkschaften, die sich für die Rechte der Arbeitnehmer einsetzen sollen, bestehen oft genug an ihrer Spitze nur noch aus vollbezahlten Funktionären, die sich dafür die Taschen vollstopfen, auf Demonstrationen mit der Trillerpfeife rumzulaufen und irgendwelche Geschichten vom Arbeitskampf zu erzählen. Wenn der Auftritt dann vorbei ist, steigt man hinten von der Bühne und fährt mit dem Phaeton inkl. Chauffeur wieder weg.

Die Tarifabschlüsse sind oft in der jeweiligen Lage nicht angemessen. Richtig wäre eine einmalige Absprache zwischen Regierung, Unternehmen und Arbeitnehmern, wonach jedes Jahr die Löhne inflationsbereinigt angehoben werden. Jeder Arbeitnehmer würde so für seine Arbeitsleistung den immer gleichen Gegenwert erhalten, seine Arbeit also immer gleich viel wert sein. Stattdessen werden teilweise völlig überzogene Abschlüsse gemacht bzw. Lohnforderungen gestellt. Die Unternehmen reagieren darauf, indem sie Kosten einsparen, Leute entlassen und eine große Zahl Beschäftigter mit Frühverrentungsprogrammen in den Ruhestand schicken - die dann als quasi verkappte Arbeitslose vom Staat überteuert bezahlt werden, damit sie nicht in der Arbeitslosenstatistik auftauchen.



Mit dieser falschen Politik wird dann das ohnehin schon riesige Heer derjenigen, die man als sog. Sozialstaatsklientel bezeichnet - also alle, die Geld vom Staat bekommen (Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Rentner), weiter vergrößert, anstatt es zu verkleinern.

Und das obwohl ALLEN klar ist, dass unsere sozialen Systeme schon längst nicht mehr bezahlbar sind. Alleine nächstes Jahr werden 783 Mrd. € in den Sozialstaat fließen. Das ist ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts.

Und warum ändert sich nichts? Ganz einfach: Wie oben erwähnt, will man es sich als Bundesregierung weder mit der einen, noch mit der anderen Seite verscherzen. Mit den Unternehmen und Verbänden nicht, weil es um Wählerstimmen geht und es zu verhindern gilt, dass Firmen ins Ausland abwandern.

Und mit der Gruppe der Sozialstaatsklientel nicht, weil diese mit etwa 30 Mio Wählerstimmen mittlerweile die größte Einzelwählergruppe in unserem Land stellen. Diese Stimmen entscheiden die Wahl.

Außerdem hat man als SPD oder CDU noch das Problem, dass wenn man das tut, was notwendig wäre, nämlich schmerzhafte Änderungen für ALLE herbeiführt, diese Wähler sich von Rattenfängerparteien wie der Linken mit Sozialstaatsversprechen ködern lassen. Diese Entwicklung kann man dort überall sehr schön beobachten, wo die Linke an Stimmen gewinnt - auch auf Bundesebene.



Insgesamt gesehen haben sich ALLE - sowohl die Wähler als auch die Parteien in diesem System von Selbstbeschiss mittlerweile gemütlich eingerichtet. Wer von uns will den schon gerne die Einschränkungen hinnehmen, die erforderlich wären? Welche Interessenverbände würden gerne auf ihre Einflussmöglichkeiten verzichten? Welche Unternehmen auf ihre Steuervorteile? Die Antwort darauf kann sich jeder selbst geben.



Wenn man wählt, dann die Partei, die man zurzeit nach persönlichem Geschmack als das kleinere Übel ansieht. In Wirklichkeit ist es aber im Bezug auf die großen Volksparteien mittlerweile fast egal, denn große ideologische Unterschiede gibt es so gut wie keine mehr zwischen ihnen.

Große Reformpolitik ist in Deutschland momentan gar nicht machbar und es wird noch 20, vielleicht 30 Jahre so weiter gehen, bis der Sozialstaat seinen endgültigen Crash hinlegt.

Dann wird sich etwas grundlegendes ändern, weil sich etwas ändern muss. vorher nicht.



Für die derzeitige Situation sind wir aber alle zusammen verantwortlich.
 
@ Onkel



Ich verstehe in deiner Ausführung den Zusammenhang zwischen der Wirtschafts- und Finanzkrise und der Sozialstaatskrise (die es zweifellos gibt) nicht.
 
Und das obwohl ALLEN klar ist, dass unsere sozialen Systeme schon längst nicht mehr bezahlbar sind. Alleine nächstes Jahr werden 783 Mrd. € in den Sozialstaat fließen. Das ist die HÄLFTE des Bundeshaushaltes.


ich glaube du hast dich da ein bisschen in den einheiten vertan. ich nehme an es soll millionen und milliarden heißen. der bundeshaushalt für 2009 beläuft sich nämlich auf 290 mrd € und gliedert sich wie folgt auf:





2008-11-28-infobox-haushalt-etat-in-mio,property=poster.jpeg




quelle: www.bundesregierung.de



die genaue aufschlüsselung sieht man hier:





2008-11-28-infobox-haushalt-bundeshaushalt-2009-ministerien-bkamt,property=poster.jpeg




wenn man sieht das der etat für arbeit und soziales etwa 123 mrd € ausmacht, die finanzielle schieflage der hypo-real-estate den staat aber alleine schon über 100 mrd € kostet kann ich dein argument, der sozialstaat ist zu teuer nicht nachvollziehen. vor allem wenn man sich dies mal genau durchliest:




Mit einem Haushaltsansatz von 123,6 Milliarden Euro für 2009 verfügt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales über den größten Einzeletat. Im Vergleich zu 2008 sinken die Mittel um rund 400 Millionen Euro.
quelle: bundesregierung.de
 
@ Elbkahn.

Du hast recht, ich hatte mich falsch ausgedrückt. Nicht der Bundeshaushalt war gemeint, sondern die Sozialleistungsquote - das Verhältnis von BIP zu den Sozialleistungen. Habe es gerade korrigiert.

Laut dem Sozialbericht 2009 werden dieses Jahr 754 Mrd. € in soziale Leistungen fließen, das sind 31,9 % des Bruttoinlandsprodukts. Für 2010 wird mit einem weiteren Anstieg auf 783 Mrd. gerechnet. Das bedeutet: Jeder dritte Euro, der in der Bundesrepublik erwirtschaftet wird, fließt in Sozialleistungen. Das kann sich kein System dieser Welt dauerhaft leisten, weil es sich sonst auf Dauer selbst lähmt.

Genauer nachzulesen hier:

http://www.stern.de/politik/deutschland/:Sozialbericht-2009-Jeder-Euro-Sozialausgaben/706357.htmlhttp://www.stern.de/politik/deutschland/:Sozialbericht-2009-Jeder-Euro-Sozialausgaben/706357.html



@ Klinge

Der Zusammenhang zwischen der Wirtschafts- und der Sozialstaatskrise besteht darin, dass die oben beschriebenen Effekte auf unsere Wirtschaft und damit auf unseren Sozialstaat sich in der momentanen Krise nur verstärken, anstatt durch ein intaktes System halbwegs aufgefangen zu werden.

Die jeweilige Bundesregierung möchte wiedergewählt werden und erlaubt sich daher keine Streichungen bei den Sozialausgaben. Für die Unternehmen steigen aber mit jedem Arbeitslosen, der dazukommt, die Lohnnebenkosten, da immer weniger Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind und ergo immer weniger Leute für immer mehr Leute bezahlen.

Das bringt die Unternehmen dazu, Leute zu entlassen, um Kosten einzusparen - logisch aus ihrer Sicht. Dieser Effekt wird durch die Wirtschaftskrise verstärkt, da Unternehmen aufgrund z.B. sinkender Wettbewerbsfähigkeit, ausbleibenden Krediten usw. ebenfalls gezwungen sind, Entlassungen vorzunehmen, um nicht völlig kaputt zu gehen. Kommen zu diesen beiden Effekten noch überhöhte Tarifabschlüsse, dreht sich die Entlassungsspirale NOCH weiter nach oben.

Politisch durchbrochen wird sie nicht, da man die Gefahr einer zu großen Zahl radikaler Wähler verhindern will. Wirtschaftlich gesehen kann man sie nicht durchbrechen, weil die Steigerung der Konjunktur nicht Sache des Staates ist. Staatliche Investitionen sind ja künstliche Maßnahmen von innen, um die Konjunktur zu beleben. In Zeiten globalisierter Märkte gibt es aber so viele unkalkulierbare Einwirkungen auf die Wrtschaft von außen, dass der Staat nur einige wenige Dinge zu Abmilderung tun kann.



Hätten wir ein stabiles Sozialsystem, könnten diese Wirkungen auf Wirtschaft- und Arbeitsmarkt besser abgefangen werden und vielleicht würde sich eine solche Spirale dann nicht in Gang setzen.

Wie so ein System aussehen könnte, darüber kann man natürlich trefflich und endlos streiten, das ist sicher teilweise auch Einstellungssache.



Das Grundproblem ist und bleibt allerdings in meinen Augen, dass es nicht "die Politiker" sind, die die Wähler angeblich mit falschen Versprechungen locken und sie für dumm verkaufen. Die Leute wollen sich auch ein gutes Stück weit für dumm verkaufen lassen. Denn schmerzhafte Einschnitte, die zweifellos für jeden nötig wären, um das System zu reformieren, die will natürlich keiner. Alle wollen Konsum und Besitzstandswahrung. Solange sich an dieser Einstellung nichts ändert, wird weitergewurschtelt wie bisher.
 
@Helmut:



Sehr gute Analyse, aber es ging mir letztendlich nicht um die Sozialpolitik, sondern um die Wirtschaftspolitik. Dass die Sozialpolitik ein richtig heisses Eisen ist hat zuletzt ein gewisser Herr S. aus H. zu spüren bekommen und wurde dafür durch unsere Physikertante ersetzt. Dass es da Handlungsbedarf gibt ist richtig, dass es die Leute nicht gerne hören zeigt alleine schon die Existenz der "Linken".



Worauf ich allerdings hinauswollte, war diese schon fast schizophrene Situation, dass die Ursachen der Weltwirtschaftskrise, nämlich unzureichende Bankenaufsicht, verlass auf die Selbstregulierungskräfte des Marktes usw. genau jene Werte sind, die die Parteien, die jetzt davon profitieren (Union und FDP) vehement vertreten. Und genau diesen Parteien wird, ohne dass sie etwas dafür tun, wirtschaftliche Kompetenz zugeschrieben.



Von der FDP habe ich noch keinen Lösungsansatz gehört. Was ich dagegen immer wieder von Guido Lästerschwelle höre ist dass es die FDP besser kann als die anderen. Merkwürdigerweise scheinen viele das zu glauben und hinterfragen diese Parolen nicht.



Das ist es, was ich mit dem von Dir zitierten Absatz ansprechen wollte, nicht noch all die anderen Probleme.
 
Ich denke das Problem an der Geschichte ist einfach die Begründung des Bundeswahlleiters, dass es der Partei an Ernsthaftigkeit mangele. Das ist zwar sicher zutreffend, aber ist das nach dem Wahlgesetz ein Grund die Partei von der Wahl auszuschließen? Falls nicht, wäre es ein Verstoß gegen die demokratische Grundordnung und, ja, in dem Fall wäre sogar Sonneborns völlige überzogene Anspielung auf die Nazizeit irgendwo, naja, gerechtfertigt wäre zuviel gesagt, aber zumindest nachvollziehbar. Welchen Sinn Sonneborn mit der Aktion verfolgt, weiß ich allerdings auch nicht. Satire ist das nur noch bedingt, witzig nicht wirklich, außerdem geht das auch anders, siehe HSP. Diese Einmischung in politische Abläufe einer Spaßveranstaltung zu Lasten des Steuerzahlers ist halt so ne Sache, die auch schnell nach hinten losgehen kann.
 
der typ da will doch nur für seinen Dokumentarfilm der über seine Partei bald im Kino kommt werben un mehr auch nich...einfach einer der Aufmerksamkeit sucht!
 
naja, gut, aufmerksamkeit suchen ist halt sein job, das het der nicht gerade jetzt erfunden
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DIENSTWAGEN-AFFÄRE
Bundesrechnungshof entlastet Ulla Schmidt



Alles korrekt abgerechnet: Gesundheitsministerin Ulla Schmidt erklärt, sie habe bei ihrem Spanien-Urlaub private und dienstliche Fahren mit dem Bundes-Mercedes korrekt getrennt. Der Bundesrechnungshof bestätigt SPIEGEL ONLINE: "Der Bundesrepublik Deutschland ist kein Schaden entstanden."



http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,641273,00.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,641273,00.html




Und hier zeigt sich mal wieder, dass der wirtschaftlich motivierte Wettbewerb in den Medien, der Wettbewerb "Wer bringt es als erster", nicht gerade für mehr Qualität steht. Laut Meinungsforschungsinstituten hat die SPD aufgrund der "Dienstwagenaffäre" 3% verloren (...wie die das so genau rausfinden wollen, dass gerade diese "Affäre" dafür verantwortlich ist, wäre die nächste Frage).



Gerade das Fordern von Buße und die Äußerungen Schmidt sei kalt, beratungsresistent und uneinsichtig...und jetzt lag sie mit ihren Äußerungen genau richtig und hätte sich selbst verraten, wenn sie Buße getan hätte...



Wenn Medien Politik machen (und es geht ja nicht nur um BILD und die konservativen, selbst die FR, als "SPD-Zeitung" wurde da echt persönlich)



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Und hier zeigt sich mal wieder, dass der wirtschaftlich motivierte Wettbewerb in den Medien, der Wettbewerb "Wer bringt es als erster", nicht gerade für mehr Qualität steht. Laut Meinungsforschungsinstituten hat die SPD aufgrund der "Dienstwagenaffäre" 3% verloren (...wie die das so genau rausfinden wollen, dass gerade diese "Affäre" dafür verantwortlich ist, wäre die nächste Frage).


Gerade das Fordern von Buße und die Äußerungen Schmidt sei kalt, beratungsresistent und uneinsichtig...und jetzt lag sie mit ihren Äußerungen genau richtig und hätte sich selbst verraten, wenn sie Buße getan hätte...



Wenn Medien Politik machen (und es geht ja nicht nur um BILD und die konservativen, selbst die FR, als "SPD-Zeitung" wurde da echt persönlich)



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Ganz richtig! Und wenn ich die "Ausgewogenheit" in Berichterstattung und Wertung durch die Öffentlichkeit verschiedener "Skandale" von div. Politikern sehe, dann frage ich mich auch manchmal, in welcher Welt ich lebe.



Es ist wohl sehr zynisch, einen solchen Vergleich anzustellen, aber es scheint bei uns wesentlich verwerflicher zu sein, mit dem Dienstauto im Urlaub rumzufahren, als beim Skifahren einen Menschen zu töten!
 
Es ist wohl sehr zynisch, einen solchen Vergleich anzustellen, aber es scheint bei uns wesentlich verwerflicher zu sein, mit dem Dienstauto im Urlaub rumzufahren, als beim Skifahren einen Menschen zu töten!


Wahlkampf oder nicht Wahlkampf, das ist hier die Frage.
 
Wahlkampf oder nicht Wahlkampf, das ist hier die Frage.


Also so ein Unfall kann passieren, aber jetzt zu versuchen daraus Profit zu schlagen finde ich halt verwerflich. Althaus erwartet von seinen Gegnern, dass sie den Unfall nicht thematisieren, kommt aber selbst indirekt immer wieder darauf.



Uns Ulla hat halt auch einfach Pech gehabt, dass es im Sommerloch passiert ist. Während des politischen Alltags, wäre es höchstens ne Meldung im Schmunzelteil der Zeitungen sein...
 
Law & Order. Aber nur für den gemeinen Pöbel, der bettelt ja nach sowas, für die feinen Politiker wie Herrn Althaus gilt das dann wieder nicht.
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Immerhin beruhigend, dass die NPD in Sachsen wohl nicht mehr in den Landtag einziehen wird, wenn die Prognosen sich bewahrheiten sollten.
 
Immerhin beruhigend, dass die NPD in Sachsen wohl nicht mehr in den Landtag einziehen wird, wenn die Prognosen sich bewahrheiten sollten.


Ich hab aber gelesen, dass die Prognosen nicht sehr aussagekräfitg sind, da sich die NPD-Wähler nicht genre bei Umfragen zu erkennen geben...
 
Naja, im ZDF haben sie es mit den Umfragen und dem Wählerpotential zur letzten Landtagswahl verglichen. Da lag das Potential knapp 6% Punkte über dem tatsächlichen Ergebnis, jetzt ist das Potential bei 7% und sie rechnen mit 4,5% an Wählern.
 
Wie sieht das eigentlich aus wenn man noch keine Wahlbenachrichtigung bekommen hat? Bisher ist noch nichts bei mir im Briefkasten gewesen, kann ich dann einfach mit dem Ausweis hingehen und gut ist oder darf/kann ich dann nicht wählen?
 
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