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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Oh, Herr Niebel, Sie auch hier?
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Wenn ich nem gegenstand nen andern namen gebe und sonst nix verändere, ist es dann das gleiche oder nicht?
 
Ich finde das man aus diesen Wahlen nicht so sehr aussagekräftig ist wie die SPD es darstellt.

Klar die CDU hat Verluste eingefahren, das ist Fakt. Das diese Ergebnisse auf die mangelnde Führung der jeweiligen Länder zugeschrieben werden muss, hat bei der Berliner SPD noch keiner verstanden. Naja was will man auch anderes erwarten von einer Partei die wirklich mit allen und jedem einje Koaliation eingehen würde, nur um an die Macht zu kommen.



Meine Prognose für die Bundestagswahl ist, das entweder es wieder auf eine große Koaliation rausläuft oder eben die FDP stark genug ist das es schwarz-gelb geben kann.
 
Münte hat ja gestern schon recht offensiv für eine Ampel geworben. Ob er mit Guido einen Tee trinken war?
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Ich finde das man aus diesen Wahlen nicht so sehr aussagekräftig ist wie die SPD es darstellt.
Klar die CDU hat Verluste eingefahren, das ist Fakt. Das diese Ergebnisse auf die mangelnde Führung der jeweiligen Länder zugeschrieben werden muss, hat bei der Berliner SPD noch keiner verstanden. Naja was will man auch anderes erwarten von einer Partei die wirklich mit allen und jedem einje Koaliation eingehen würde, nur um an die Macht zu kommen.



Meine Prognose für die Bundestagswahl ist, das entweder es wieder auf eine große Koaliation rausläuft oder eben die FDP stark genug ist das es schwarz-gelb geben kann.


Ich musst so lachen, die SPD freut sich über Verluste der CDU, ist aber selber zur 3. oder gar 4. stärksten Kraft abgerutscht. Zeigt wieder, über was man sich alles freuen kann.



Die Ergebnisse sind so ausgefallen, wie man es erwartet hat, schrecklich. An manchen Leuten sieht man echt, dass Evolution auch schiefgehen kann, wie kann man den Henker, der einen 40 Jahre lang eingesperrt hat, immer noch wählen? Wollen die etwa leiden? Im Saarland wars auch klar, wenn ein Demogoge wie Lafontaine im Saarland antritt, bekommt er 20%. Zu hoffen bleibt nur, dass er bei der nächsten Wahl nicht mehr antritt, egal warum.



In Thüringen hatts Althaus verkackt, hätte zurücktreten sollen nach seinem Unfall...



Einzig und allein Sachsen bietet ein gutes Ergebnis, auch wenn der Einzug der NPD stört, naja, vernichten sich eh von selbst.



Insagesamt sind CDU und vor allem SPD die verlierer des sonntags. gewinner sind leider die SED und was super ist, in Aussicht auf die BTW die FDP.



schwarz gelb ist sehr wahrscheinlich, endlich, auf ein besseres Deutschland ohne sozialisten.
 
Wenn ich nem gegenstand nen andern namen gebe und sonst nix verändere, ist es dann das gleiche oder nicht?
wenn ich den leuten bluehende landschaften verspreche, nur damit sie mich waehlen, dann ist das fuer dich weniger verwerflich, wie wenn ich ihnen arbeit und soziale mindeststandards verspreche? ... beides war und ist nicht finanzierbar ... man sollte aber mal aufhoeren, westdeutsche politik(er) zu glorifizieren ...
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wenn ich den leuten bluehende landschaften verspreche, nur damit sie mich waehlen, dann ist das fuer dich weniger verwerflich, wie wenn ich ihnen arbeit und soziale mindeststandards verspreche? ... beides war und ist nicht finanzierbar ... man sollte aber mal aufhoeren, westdeutsche politik(er) zu glorifizieren ...
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also das programm von cdu und fdp ist wohl doch besser durchzusetzen, als das der linken, denn es gibt dort etwas, dass man gegenfinanzierung nennt.



im programm der linken gibts sowas nicht, wo sollen die ganzen milliarden denn her kommen?



wie will die linke verhindern, dass die leute und firmen abwandern? gibts ne neue mauer? oder wird jeder, der mehr als 100000 € netto im jahr verdient, direkt erschossen?
 
@eye: Und in wirtschaftlich so schwierigen Zeiten von Steuersenkung zu sprechen ist sinnvoller? Naja, ich weiß nicht ... gebe dir aber bei der Nicht-Durchsetzbarkeit des Programms der LINKE recht - auch die werden sich wirtschaftlichen Gegebenheiten anpassen müssen.
 
also das programm von cdu und fdp ist wohl doch besser durchzusetzen, als das der linken, denn es gibt dort etwas, dass man gegenfinanzierung nennt.


im programm der linken gibts sowas nicht, wo sollen die ganzen milliarden denn her kommen?



wie will die linke verhindern, dass die leute und firmen abwandern? gibts ne neue mauer? oder wird jeder, der mehr als 100000 € netto im jahr verdient, direkt erschossen?
gegenfinanzierung ist ein richtig geiles wort ... nur schade, dass wir nicht an den kommenden ausgaben zugrunde gehen, sondern an der verschwendungssucht und unfaehigkeit der letzten 20 jahre ... hast du mal einen blick auf den schuldenstand geworfen? ... kannst du mir sagen, wie dieser je abgebaut werden soll ohne geldentwertung? ... wir werden in den naechsten jahren ein tierische inflation bekommen ... auch in deutschland ... noch nie war mir ein spruch meines grossvaters so oft ins gedaechtnis gerufen worden wie die letzten 6 monate ... "ess und trink solangs dir schmeckt, schon zweimal ist mirs geld verreckt ..." ... gewinne privatisieren und verluste verstaatlichen, das ist wahrlich eine grossartige leistung ... weiter so, deutschland
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@eye: Und in wirtschaftlich so schwierigen Zeiten von Steuersenkung zu sprechen ist sinnvoller? Naja, ich weiß nicht ... gebe dir aber bei der Nicht-Durchsetzbarkeit des Programms der LINKE recht - auch die werden sich wirtschaftlichen Gegebenheiten anpassen müssen.


in krisenzeiten muss mehr geld investiert werden, entweder durch den staat oder die bürger. dabei spielt es aber keine rolle, ob eine familie jetzt 3 oder 5 brötchen kauft... es müssen auch die reichen mehr geld zum investieren haben, um auch andere investitionen tätigen zu können.



durch niedrigere lohnsteuern können mehr arbeitsplätze geschaffen werden. ein mindestlohn GERADE JETZT ist das schlechteste, was einem einfallen kann, so werden nur noch ca. 1 mio menschen mehr arbeitslos und die schulden werden immer weiter in die höhe getrieben.



die abwrackprämie wird sich ncoh sehr negativ auswirken, in 2 jahren kauft fast niemand mehr ein auto, wenn die krise bis dahin immer noch auf diesem stand ist, gute nacht.
 
in krisenzeiten muss mehr geld investiert werden, entweder durch den staat oder die bürger. dabei spielt es aber keine rolle, ob eine familie jetzt 3 oder 5 brötchen kauft... es müssen auch die reichen mehr geld zum investieren haben, um auch andere investitionen tätigen zu können.


durch niedrigere lohnsteuern können mehr arbeitsplätze geschaffen werden. ein mindestlohn GERADE JETZT ist das schlechteste, was einem einfallen kann, so werden nur noch ca. 1 mio menschen mehr arbeitslos und die schulden werden immer weiter in die höhe getrieben.



die abwrackprämie wird sich ncoh sehr negativ auswirken, in 2 jahren kauft fast niemand mehr ein auto, wenn die krise bis dahin immer noch auf diesem stand ist, gute nacht.


Und wer stopft das Loch in der Haushaltskasse? Oder schiebt man das dann hinterher bequem den Linken, die ja nie mit Geld umgehen können, in die Schuhe?



Das blaue vom Himmel versprechen tun alle, ob braun, rot, schwarz oder buntgestreift. Aus dem Teufelskreislauf werden wir auch nicht rauskommen, weil keine Partei riskieren wird, aufgrund zu lascher Versprechen Stimmen zu verlieren. Entscheidend ist, was am Schluss, nach Koalitionsverhandlungen und Anpassung an die Realität rauskommt.
 
schwarz gelb ist sehr wahrscheinlich, endlich, auf ein besseres Deutschland ohne sozialisten.


Du weißt das bestimmt nicht (schon gar nicht aus eigener Erfahrung), aber das hatten wir 16 bleischwere Jahre lang! Wobei ich die SPD nicht im Entferntesten als "Sozialisten" sehe. Aber dazu müsste man sich inhaltlich mit dieser Partei auseinandersetzen, was einigen hier zu viel Mühe macht...
 
@eye of the tiger: Bist du ernsthaft davon überzeugt, dass eine "freiere" Marktwirtschaft die Lösung aus einer Krise ist, die von zu vielen Freiheiten auf dem Markt verursacht wurde?

Ist dir bewusst dass dieses Geld, dass du Investoren (die ja schon bewiesen haben wie gut sie damit umgehen können) zuschiebst, auch ganz schnell wieder futsch sein kann? Unsere Generation bleibt dann auf Schulden sitzen, die keinem einzigen langfristig geholfen haben. Des Unternehmers Ziel ist es ganz bestimmt nicht, unser Land wieder auf Vordermann zu bringen und eine Million Arbeitsplätze (haha) zu schaffen. Wenn es so einfach wäre, könnte man das Geld gleich den Leuten geben, die es nötiger haben als den investierfreudigen Unternehmern.

Aber ich glaube, dass das ganze Gerede gerade etwas schwammig wird. Wir sollten damit anfangen, kein Geld mehr auszugeben, das wir nicht haben.
 
Naja, die CDU muss mal die Füsse gaaaanz still halten. Wer hat sich denn zusammen mit der FDP gegen eine effektivere Bankenaufsicht gewehrt? Wer hat denn den Großteil der Schulden in den letzten 30 Jahren aufgebaut? Richtig CDU und FDP! Dazwischen mal kurz unterbrochen von ein paar Jahren SPD Grüne, in denen aber zumindest mal Reformen angegangen wurden und wichtige Themen nicht vor sich hergeschoben wurden. Klar lief da einiges auch nicht so wie es sollte, aber dennoch besser als die 4 Jahre Stillstand die wir jetzt hatten und 16 Jahre Schuldenpolitik, die wir unter Kohl gefahren sind.



Wer jetzt von Steuersenkungen spricht hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden! Diese Steuersenkungen würden fast ausschließlich einer Gruppe von Menschen zugute kommen, die auf hohem Niveau jammern. Was wichtig wäre, wären Ausnahmen ausschalten (der übersichtlichkeit halber) und die kalte Progression zu bekämpfen, damit wäre vielen schon geholfen.



Über die Linke brauchen wir garnicht zu sprechen. Kein Programm (und ein Programm besteht für mich nicht nur aus Forderungen, sondern auch Plänen wie man diese finanziert), keine Wahl.



Was mir eben auffällt. Die letzte große Reform, die wirklich richtig war und viele positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Sozialkassen hatte, war die Agenda 2010. Auch wenn sie für viele der Grund war die SPD zu verlassen, auch wenn sie von vielen als Schimpfwort gesehen wird, so ist es doch genau diese Reform und deren Auswirkungen, die unsere Scheinkanzlerin am leben hält, weil eben deren Effekte erst nach der Bundestagswahl einsetzten. Und wer war die treibende Kraft im Hintergrund damals? Der Kanzleramtsminister von Schröder... wie hieß der nochmal? Ach ja: Steinmeier!



@eye of the tiger: Welche innenpolitischen Reformen hat es denn unter Frau Merkel gegeben? Ausser irgendwelchen Attacken auf die Grundrechte der Bürger von Herrn Schäuble und irgendwelchen weltfremden Ideen von Zensursula meiner Meinung nach nichts!



Wenn ich an 4 Jahre Schwarz Gelb denke kommt mir das kalte Grauen! Ganz ehrlich! Lobbypolitik vom feinsten, 8 Jahre mehr Atommüll und die Mähr, dass niedrigere Steuern für Reiche mehr Arbeitsplätze schaffen würden... Dass ich nicht lache!
 
Immer sehr witzig wenn Kohl nur auf 16 Jahre Schuldenpolitik reduziert wird
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Dagegen hat die Agenda 2010 in kürzester Zeit wirklich sehr viel bewirkt. Noch nie gab es so viele Menschen die unterhalb der Armutsgrenze leben müssen.
 
Die Agenda 2010 ist wirklich etwas gutes was rot grün geschaffen hat, war absolut notwendig. aber auch das einzig positive, was sie geschaffen haben. allerdings ist die durchsetzung zum teil viel zu inkonsequent, es hieß früher, wer arbeitsplätze ablehnt, bekommt das geld gekürzt, das sollte man rigoros durchziehen, wer keinen bock auf arbeit hat, der soll gucken, wo er bleibt.



allein die medizinische versorgung unter rot rot grün wird der horror. keine praxen mehr, sondern große medizinische bauten, zentral gelegen, mit allen fachärzten auf einmal. 2. klassige medizin für alle, wartezeiten für alle, abschaffung der privatkassen...



viel spaß, wenn man da mal krank is, is dann wie in der DDR "nehmen se das, hilft zwar net, aber was anneres hammer net".



schäuble muss auf jeden fall weg, ich hoffe, dass das innenministerium von der FDP besetzt werden kann. am besten wärs sowieso, wenn die FDP verdammt viele stimmen bekommt, um mehr minister zu stellen.
 
Immer sehr witzig wenn Kohl nur auf 16 Jahre Schuldenpolitik reduziert wird
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Dagegen hat die Agenda 2010 in kürzester Zeit wirklich sehr viel bewirkt. Noch nie gab es so viele Menschen die unterhalb der Armutsgrenze leben müssen.


Sorry, aber unter der Armutsgrenze MUSS in Deutschland keiner leben. Es ist nur die Frage was der Staat alles finanzieren muss und wie die Empfänger mit dem Geld umgehen. Dazu gibt es genügend Zuschüsse zu den Leistungen, man muss sie nur anfragen. Klar ist es kein Vergnügen mit der Sozialhilfe leben zu müssen, aber davon spricht ja auch keiner. Ein Arbeitnehmer muss auch schauen, wie er mit seinem Geld umgeht und wie er daran kommt. Da ist es m.M.n. nicht zu viel verlangt, wenn für notwendige Anschaffungen ins Amt rennen und sich diese genehmigen lassen muss.



Und wenn ich höre, dass Kinder ohne Frühstück in die Schule müssen, dann kommt mir das totale Kotzen. Das hat dann aber auch ausschließlich was mit den Eltern zu tun. Wenn ich natürlich 4 Päckchen Kippen in der Woche wegqualme, dann ist es klar, dass da nicht viel Geld überbleibt, aber ich sehe nicht, weshalb der Staat solche Dinge finanziell unterstützen sollte. Natürlich gibt es wieder Ausnahmen, die es härter trifft als andere, aber diese alle einzeln aufzufúhren würde zuweit gehen.



Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt waren deutlich, es lohnte sich wieder etwas mehr zu arbeiten und einige "Sozialschnorrer" wurde von ihren Sofas aufgeschreckt, weil man Angst hatte, dass die Sozialhilfe gestrichen wird, wenn man sich nicht ernsthaft um einen Job bemüht.



Die Reformen waren mehr als nötig. Witzig ist aber auch, dass auf der einen Seite immer wieder gesagt wird, dass die Leute wieder in Armut kommen, aber auf der anderen Seite dann gesagt wird, es lohnt sich nicht zu arbeiten, die Sozialhilfe ist viel zu hoch... na was denn nu...
 
p.s. warum wählt ihr im saarland die linken? das gibts doch net. oder?


ich kanns dir sagen, das liegt dort allein an unserm demagogen lafontaine. dummes gesabbel, nix dahinter, aber der alte bub aus früheren SPD zeiten, der sich nicht unterkriegen lässt
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sobald der nicht mehr ist, bekommt die linke nie wieder so viele stimmen...
 
Insagesamt sind CDU und vor allem SPD die verlierer des sonntags. gewinner sind leider die SED und was super ist, in Aussicht auf die BTW die FDP.


schwarz gelb ist sehr wahrscheinlich, endlich, auf ein besseres Deutschland ohne sozialisten.


Die SPD ist nicht wirklich Verlierer des Sonntags. Im Saarland hat sie ein bisschen verloren, in Thüringen ein bisschen gewonnen, in Sachsen blieb sie gleich. Also ein ziemlich neutrales Ergebnis.



Die Linke hat im Saarland dank Lafontaine gewonnen, was aber bundespolitisch keine große Rolle spielen dürfte, bei der Bundestagswahl dürfte das Ergebnis schon wieder etwas anders ausfallen. Im Thüringen hat sie leicht dazu gewonnen, in Sachsen ein bisschen verloren.



Die FDP konnte überall dazu gewinnen, wird davon nichts haben, ist also nur bedingt Wahlgewinner. Könnte sich natürlich aber auch ähnlich wie ein Herr Matschie dahin stellen und irgendwo das Amt des Ministerpräsidenten für sich beanspruchen, wäre ähnlich lustig.



Die Linke übrigens in Diskussionen als SED zu betiteln mag zwar parteihistorisch begründet sein, zeigt aber auch, dass vernünftige Diskussionen mit dir nicht oder nur schwer möglich sind.



Ob Schwarz-Gelb zustande kommt und wir davon wirklich was haben, wird sich zeigen. Vielleicht würde schwarz-gelb auch weiter mit der rot-grünen Schröder-Politik weitermachen und dafür die Tantiemen einstreichen, wer weiß.



Gewinner des Abends ist für mich eher die Politik, denn jetzt muss sich mal neu positioniert werden, diskutiert werden und Inhalte könnten wichtiger als Gesichter werden. Es wird hier und da den ein oder anderen Kuhhandel geben und wer immer in der Opposition landet, wird den Zeigefinger in Richtung Regierung heben und auf das eigentliche Wahlprogramm verweisen. Was Farbspiele angeht, wird in Zukunft vielleicht einiges mehr möglich sein. Jamaika oder Ampel sehe ich nicht mehr so ausgeschlossen wie noch vorgestern.
 
allein die medizinische versorgung unter rot rot grün wird der horror. keine praxen mehr, sondern große medizinische bauten, zentral gelegen, mit allen fachärzten auf einmal. 2. klassige medizin für alle, wartezeiten für alle, abschaffung der privatkassen...



viel spaß, wenn man da mal krank is, is dann wie in der DDR "nehmen se das, hilft zwar net, aber was anneres hammer net".


Kannst Du mir dafür mal ne Quelle geben? Hört sich schwer nach schwarzer Polemik und dem was die Republikaner den Bürgern in den USA zur Gesundheitsreform erzählen an...



Das Ulla nicht gerade der rote Stolz ist, ist klar. Allerdings hat sie auch den beschissesten Job von allen. Jeder will reinreden und so kommt nur ne Mixtur aus allem raus... die ist aber sehr bitter...



OB allerdings eine Gesundheitsreform zweier Parteien in denen Pharmakonzerne, Mediziner und Privatversicherer großen Einfluss haben das Richtige für den Bürger ist wage ich zu bezweifeln. Am Ende bekommen wir tatsÄchlich eine Amerikanisierung unseres Gesundheitssystems und das kann keiner wollen... Entweder wird es saumäßig teuer werden, damit alle Lobbys zufrieden sind oder es wird extrem eingeschränkt werden, damit die Einnahmenseiten stimmen, aber die Arbeit weniger wird...



Im Übrigen solche Praxisgemeinschaften gibt es in den Niederlanden seit Jahren und es werden immer mehr. Aber ich habe da, wenn überhaupt eher von profitiert. Die Gebäude werden extra für diesen Zweck angelegt, sind dem entsprechend neu und die Wege im Falle der Überweisung kurz. Meinen Hausarzt konnte ich behalten, als der von seiner alten Praxis in solch eine Gemeinschaft gezogen ist... für mich hat sich kaum etwas geändert, ausser ins positive...
 
Die SPD ist nicht wirklich Verlierer des Sonntags. Im Saarland hat sie ein bisschen verloren, in Thüringen ein bisschen gewonnen, in Sachsen blieb sie gleich. Also ein ziemlich neutrales Ergebnis.


Die Linke hat im Saarland dank Lafontaine gewonnen, was aber bundespolitisch keine große Rolle spielen dürfte, bei der Bundestagswahl dürfte das Ergebnis schon wieder etwas anders ausfallen. Im Thüringen hat sie leicht dazu gewonnen, in Sachsen ein bisschen verloren.



Die FDP konnte überall dazu gewinnen, wird davon nichts haben, ist also nur bedingt Wahlgewinner. Könnte sich natürlich aber auch ähnlich wie ein Herr Matschie dahin stellen und irgendwo das Amt des Ministerpräsidenten für sich beanspruchen, wäre ähnlich lustig.



Die Linke übrigens in Diskussionen als SED zu betiteln mag zwar parteihistorisch begründet sein, zeigt aber auch, dass vernünftige Diskussionen mit dir nicht oder nur schwer möglich sind.



Ob Schwarz-Gelb zustande kommt und wir davon wirklich was haben, wird sich zeigen. Vielleicht würde schwarz-gelb auch weiter mit der rot-grünen Schröder-Politik weitermachen und dafür die Tantiemen einstreichen, wer weiß.



Gewinner des Abends ist für mich eher die Politik, denn jetzt muss sich mal neu positioniert werden, diskutiert werden und Inhalte könnten wichtiger als Gesichter werden. Es wird hier und da den ein oder anderen Kuhhandel geben und wer immer in der Opposition landet, wird den Zeigefinger in Richtung Regierung heben und auf das eigentliche Wahlprogramm verweisen. Was Farbspiele angeht, wird in Zukunft vielleicht einiges mehr möglich sein. Jamaika oder Ampel sehe ich nicht mehr so ausgeschlossen wie noch vorgestern.




1. wenn für die spd das ziel ist, bei 10% zu bleiben, ok, aber volkspartei is se dann nicht mehr wirklich.



2. für die FDP soll das wahlergebnis nicht perfekt sein? die letzten jahrzehnte immer versucht, über 5% zu kommen, und jetzt überall um 10% rum? das nenn ich einen riesen erfolg, zurecht, die leute erkennen bei der FDP das konzept, dass bei CDU und SPD vollkommen fehlen.



3. SED = Linke, von daher kann ich SED oder linke schreiben, is eh das gleiche. und nein, nur weil 20 neue mitglieder im westen dazukommen, die vorher in der MLPD oder KPD waren, wirds keine neue partei.



4. ob das ergebnis ein gewinn für die politik ist, naja. schwarz gelb in sachsen auf jeden fall. in thüringen denk ich, wird es eine große koalition geben, die grünen würde niemals mit ihren ehemaligen feinden eine koalition eingehen, vollkommen verständlich. nur im saarland wirds wohl oder übel auf ne rot-rot-grüne koalition hinauslaufen, naja, zum glück nicht mein problem, aber ich empfehle jedem normalen menschen, da so schnell wie möglich abzuhauen...
 
Sorry, aber unter der Armutsgrenze MUSS in Deutschland keiner leben. Es ist nur die Frage was der Staat alles finanzieren muss und wie die Empfänger mit dem Geld umgehen. Dazu gibt es genügend Zuschüsse zu den Leistungen, man muss sie nur anfragen. Klar ist es kein Vergnügen mit der Sozialhilfe leben zu müssen, aber davon spricht ja auch keiner. Ein Arbeitnehmer muss auch schauen, wie er mit seinem Geld umgeht und wie er daran kommt. Da ist es m.M.n. nicht zu viel verlangt, wenn für notwendige Anschaffungen ins Amt rennen und sich diese genehmigen lassen muss.


Und wenn ich höre, dass Kinder ohne Frühstück in die Schule müssen, dann kommt mir das totale Kotzen. Das hat dann aber auch ausschließlich was mit den Eltern zu tun. Wenn ich natürlich 4 Päckchen Kippen in der Woche wegqualme, dann ist es klar, dass da nicht viel Geld überbleibt, aber ich sehe nicht, weshalb der Staat solche Dinge finanziell unterstützen sollte. Natürlich gibt es wieder Ausnahmen, die es härter trifft als andere, aber diese alle einzeln aufzufúhren würde zuweit gehen.



Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt waren deutlich, es lohnte sich wieder etwas mehr zu arbeiten und einige "Sozialschnorrer" wurde von ihren Sofas aufgeschreckt, weil man Angst hatte, dass die Sozialhilfe gestrichen wird, wenn man sich nicht ernsthaft um einen Job bemüht.



Die Reformen waren mehr als nötig. Witzig ist aber auch, dass auf der einen Seite immer wieder gesagt wird, dass die Leute wieder in Armut kommen, aber auf der anderen Seite dann gesagt wird, es lohnt sich nicht zu arbeiten, die Sozialhilfe ist viel zu hoch... na was denn nu...


Also dass es Sozialschmarotzern an den Kragen ging es gerade mal noch ein positiver Aspekt.



Und sicher waren Reformen nötig, nur die Umsetzung hat vielen Menschen eine extreme Verschlechterung gebracht. Es müssen sehr wohl viele Menschen in Armut leben.



Beispiel aus meinem Bekanntenkreis: Mann über 60, seit er 14 Jahre alt war fast durchgängig gearbeitet (teils selbstständig mit etlichen Mitarbeitern), die Frau zuhause die Kinder groß gezogen. Der Mann wurde Mitte 50 arbeitslos, fiel mit Agenda 2010 in ALG-2. Die Frau suchte sich daraufhin einen Job (den sie auch nur im Billiglohnbereich fand), der Mann nahm auch öfters Billigjobs an. Wurde auch dazu gezungen 1-€ Jobs anzunehmen. Was hat es bewirkt? Sie wurden dafür bestraft, Zusatz-Leistungen für Anschaffungen etc. gekürzt, weil sie wieder über eine Grenze kamen. Die mickrigen Ansparungen für das Rentenalter gingen auch drauf. Die leben weit unterhalb dessen wo ich noch ein anständiges Leben ansehe und ich würde sie als arm bezeichnen.



Und die Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt, da hat auch die sehr gute Konjunktur vor 2007 einen Beitrag geleistet. Und Zeitarbeit mit ebenso niedrigen Löhnen haben Konjunktur. Dazu werden Menschen gezwungen von einem gut ausgebildeten Beruf in einen Billogjob zu wechseln. Es wird den Menschen keine Zeit mehr gegeben wieder einen Job in ihrem Beruf zu finden.
 
1. wenn für die spd das ziel ist, bei 10% zu bleiben, ok, aber volkspartei is se dann nicht mehr wirklich.


2. für die FDP soll das wahlergebnis nicht perfekt sein? die letzten jahrzehnte immer versucht, über 5% zu kommen, und jetzt überall um 10% rum? das nenn ich einen riesen erfolg, zurecht, die leute erkennen bei der FDP das konzept, dass bei CDU und SPD vollkommen fehlen.



3. SED = Linke, von daher kann ich SED oder linke schreiben, is eh das gleiche. und nein, nur weil 20 neue mitglieder im westen dazukommen, die vorher in der MLPD oder KPD waren, wirds keine neue partei.



4. ob das ergebnis ein gewinn für die politik ist, naja. schwarz gelb in sachsen auf jeden fall. in thüringen denk ich, wird es eine große koalition geben, die grünen würde niemals mit ihren ehemaligen feinden eine koalition eingehen, vollkommen verständlich. nur im saarland wirds wohl oder übel auf ne rot-rot-grüne koalition hinauslaufen, naja, zum glück nicht mein problem, aber ich empfehle jedem normalen menschen, da so schnell wie möglich abzuhauen...


1. 10% in Sachsen. Und Volkspartei ist eh so ein Unwort, das kann die CDU mit 35% auch nicht mehr für sich beanspruchen.



2. Klar sind die Ergebnisse gut. Aber sie bringen der FDP ja nur was, wenn der Koalitionspartner stark genug ist. Ist er es nicht, gibt es ne große Koalition und die FDP bleibt auf der Oppositionsseite. Oder muss sich in Richtung Ampel orientieren.



3. Dann kannst du im Saarland auch WASG schreiben. Trifft es im Westen eher als SPD.



4. Wie Rot-Rot-Grün im Saarland aussehen wird, darüber kann man auch nur spekulieren. Vielleicht klappt es ja. Rot-Gelb ist im Bund ja auch nicht denkbar und hat in Rheinland-Pfalz über Jahre gut funktioniert. Dass die Grünen in Thüringen bzw. im Osten Probleme haben mit Teilen der Linken an einem Tisch zu sitzen, da stimm ich dir zu, das wird problematisch. Aber früher oder später wird es da auch Bewegungen geben.
 
Die Grünen haben ja auch dieses Mal wieder Wahlplakate gegen schwarz-gelb angebracht. Bei einer Jamaica-Koalition würde ich mir ganz schön verarscht vorkommen.
 


Kluger stiller
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Und wenn du dann immer noch nicht artig bist, sperrt er dich mit Christoph Hartmann in einen Raum - der ertränkt dich dann im Haargel.



Tschuldigung, aber wenn ich sowas höre,'ich rate allen normalen Menschen, das Saarland zu verlassen' ... wir reden hier von Ex-SPDlern, ein paar genervten HartzIV-Empfängern und Oskar-Jüngern. Nicht vom wiederauferstandenen Stalin.
 
Hab ja ne Theorie zur Wahl im Saarland... die vielen Wähler der Linken, sind ehemalige DDR Bürger, die extra ins Saarland gezogen sind um eben jetzt die Linke zu wählen. Durch diesen geschickten Schachzug kommt die Linke im Saarland an die Macht und lässt eine Mauer ums Saarland bauen. Damit rächen sich diese ehemaligen DDR´ler dann am Saarland, dem wir ja den Erich zu verdanken hatten.
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Hab ja ne Theorie zur Wahl im Saarland... die vielen Wähler der Linken, sind ehemalige DDR Bürger, die extra ins Saarland gezogen sind um eben jetzt die Linke zu wählen. Durch diesen geschickten Schachzug kommt die Linke im Saarland an die Macht und lässt eine Mauer ums Saarland bauen. Damit rächen sich diese ehemaligen DDR´ler dann am Saarland, dem wir ja den Erich zu verdanken hatten.
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Nee, gibt hier wirklich soviele, die den Oskar gern haben. Zu Bestzeiten hatte der ja über 50% der Stimmen
 
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