Minderheitsregierung bedeutet allerdings in der Regel, dass es verschiedene Mehrheiten gibt, sprich die Regierung Stimmen bei verschiedenen Oppositionsparteien besorgt. Dies traue ich weder der FDP noch der CDU in Hessen zu. Dafür sind die Lager dort einfach zu konstant und es geht allen(!) Parteien in Hessen mehr um ihre eigene Macht als um die Weiterbildung von Hessen. So gesehen wäre es auch weniger eine Minderheitsregierung, da die Linke immer für die Anträge gestimmt hätte und nur offiziell nicht an der Macht wäre, ansonsten ein Teil der Regierung gewesen wäre. An sich übrigens eine super Ausgangslage für die Linkspartei.
Ansonsten muss man vorsichtig sein in Sachen Anschuldigung an die anderen 3 Abgeordneten. Der Zeitpunkt ist extrem schlecht gewählt, nur wissen wir nicht, ob sie es vorher nicht intern anders probiert haben. Sie könnten mehrmals versucht haben mit Frau Ypsilanti zu reden. Genaues weiß man nicht, auf jeden Fall gehört Mut zu dieser Entscheidung. Unabhängig davon, wie man politisch steht, aber sie haben mit dieser öffentlichen Aussage ihre politische Karriere ruiniert. Genauso gut hätten sie auch einfach in der geheimen(!) Abstimmung Frau Ypsilanti durchfallen lassen können. Der Schaden wäre nochmals größer gewesen und lediglich Walter hätte am Pranger gestanden als mutmaßlicher Verräter.
Soweit ich weis gab es eine interne Probeabstimmung...
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