auge clausthaler
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Schön dass DU die Wahl und den Cup gewonnen hast
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Jup, darin liegt wohl auch das Dilemma der Partei, dass sie innenparteiliche Probleme hat eine klare Linie zu finden. Sag ich. Dass Bergsdorf eine komplett miese Meinung zu der Partei hat und sie fast mit der NPD gleichsetzt ist schnell klar und in meinen Augen auch übertrieben. Daher weiß man manchmal nicht, was nun wie zu deuten ist.
einziger schandfleck in hessen immer noch die linken mit 5,2 %, aber das kann einem den abend auch net mehr kaputt machen.
Schön dass DU die Wahl und den Cup gewonnen hast
ein weiterer Schandfleck wäre vielleicht noch, dass Koch immernoch Ministerpräsident ist![]()
Da ich sowohl Mitglied der CDU als auch vom FCK bin, nehme ich mir das Recht, WIR zu sagen...
Ich kenne Bergsdorf nicht, aber ist so nicht unbedingt von der Hand zu weisen. Im heutigen Kontext werden Nazis ja einfach in der rechten Ecke abgestellt, der klassichen Definition einer rechten Partei entsprechen sie aber nicht ganz. Eigentlich zehren sie von beiden extremen Rändern nicht umsonst nennt es sich NationalSOZIALISMUS. Und nicht umsonst hatt Lafontaine für einige seiner Reden schon großes Lob von NPD-Größen bekommen...
Bevor die Nazis die rechte Ecke besetzt hatten, wurde dieser übrigens meistens von den Monarchisten eingenommen, heutzutage eher eine verschwindend geringe Gruppe.![]()
einziger schandfleck in hessen immer noch die linken mit 5,2 %
und nicht ueberall wo christlich draufsteht, ist auch naechstenliebe und neues testament drin ......
Nicht überall wo sozial drauf steht, ist auch zwangsläufig sozial drin ...
Ich finde, dass die FDP mit 16% ein weit größerer Schandfleck ist. In der ARD haben sie in einer Grafik gezeigt, dass 56% der FDP-Wähler Protestwähler sind - zeigt mir einfach nur die Naivität der Leute. Wie kann man aus Protest eine reine Wirtschaftspartei wählen; die einem als Geringverdiener mehr schadet als nützt?
Aber 24% ist für uns natürlich grausam.
wieso würden beispielsweise steuersenkungen geringverdienern schaden?! oO
finde es nicht ok in der fdp immer die "böse neoliberale" partei sehen, die den kleinen schadet...
die fdp ist neoliberal, ob böse oder nicht ist vielleicht ansichtssache.
Witzig finde ich, dass scheinbar niemand die wirkliche Bedeutung von neoliberal kennt.
Ich zitiere aus dem Duden:
neo:Neo- [zu griech. néos = neu]: 1. bedeutet in Bildungen mit Adjektiven od. Substantiven neu
liberal: li|be|ral <Adj.> [frz. libéral < lat. liberalis = freiheitlich; freigebig; edel, zu: liber = frei]: 1. ...
In diesem Sinne nur weiterhin auf diese schlimmen neuen edlen.
Eine politische Hegemonie der CDU/CSU mit unbedeutenden Randparteien SPD, GRÜNE und FDP, sowie links die LINKE und rechts die Vollpfosten, dürfte sogar bei der Union zu Ängstlichkeit hinsichtlich der politischen Stabilität Deutschlands führen.
Ich glaube nicht, dass du das ernst meinst, dafür hast du zu oft hier bewiesen, dass du intelligent genug bist.![]()
Ich denke, dass die CDU nicht viel gewinnen konnte, weil die CDU Stammwähler weiterhin CDU wählen werden, womit keine weiteren Verluste zu befürchten wären, weitere Wähler aber die CDU aufgrund der Unbeliebtheit von Koch nicht wählen.
Hätte ich in Hessen wählen müssen, so wäre ich entweder zu Hause geblieben oder hätte eine der kleinen Parteien gewählt, weil ich Koch keine Stimme gegeben hätte und weil der SPD vielleicht doch auch eine kleine "Watschen" gehört, für das Verhalten der Partei im Jahr 2008.
Mit der Wahl der "kleinen" Parteien würde man dann versuchen einen möglichst starken Gegenspieler zur CDU zu wählen
einziger schandfleck in hessen immer noch die linken mit 5,2 %, aber das kann einem den abend auch net mehr kaputt machen.
Kannst du das etwas weiter ausführen?
Ich habe bewußt übertrieben. Auch weil ich selbst Mitglied der FDP bin und deswegen auch hier manchen Kommentar nur bedingt gut fand. Aber Politik ist sowieso eine Sache, in der man sich darauf einigen kann, dass man sich nicht einig ist. Insgesamt ist es mit der Beliebtheit einer Partei sowieso so, dass es große Schwankungen gibt. Man merkt, dass eine Seite nicht geklappt hat (wird auch bezeichnet als Neoliberalismus und die Leute verbinden damit eine Welt ohne Regeln) und somit neigt sich die Wippe in die andere Richtung, bis man auch dort merkt, dass dies ebenfalls nicht funktionieren wird. (so sind die Landesbanken unter Obhut der Länder/Politiker und der Verlust der Landesbanken ist immens, sprich eine Verstaatlichung würde bedeuten, dass dann anstelle hochbezahlter Manager, die mehr oder weniger gute Arbeit leisten, Politiker an der Macht wären, nur ob dies so viel besser wäre, kann ich nicht sagen.)
Im Moment ist Keynes auch wieder stark im Auftrieb, allerdings hoffe ich, dass man sich auch daran erinnert, was Keynes in guten Zeiten möchte, und zwar sparen für schlechte Zeiten.
Zum Wahlergebnis muss man klar sagen, dass viele Leute Koch nicht wollten und viele Leute wollten auch nicht die SPD dank Ypsilanti. Dadurch haben die Grünen und die FDP so viel gewinnen können. Normalerweise dürfte die Obergrenze der beiden Parteien in Hessen bei knapp 10% liegen.
Dachte ich mir doch, dass du nicht Neoliberalismus anhand der bloßen Wortbedeutung erklären möchtest.![]()
Dann müsstest du ja auch Kommunismus (lat. "gemeinsam") gutheißen...
Dass du Keynes erwähnst, finde ich gut. Ich bin ein großer Anhänger seiner Theorie, die leider in der Praxis nicht funktioniert.
Es ist einfach illusorisch, dass Regierungen im Boom die Steuern erhöhen und Investitionen und Subventionen senken, um dadurch die Ausgaben in der Krise glatt zu stellen.
Dann sinken einerseits die Umfragewerte der Wähler beträchtlich, was sich in einem Land, in dem fast jedes Jahr irgendwas (Land-, Bundestag) gewählt wird, niemand leisten möchte und die Wirtschaft mit all ihren Lobbyisten läuft dagegen Sturm.
Neuste Forsa-Umfrage:
CDU 35%
SPD 22%
FDP 16 %
Linke 11%
Grün 10%
http://www.spiegel.de/flash/0,5532,17440,00.htmlhttp://www.spiegel.de/flash/0,5532,17440,00.html
Hammer...
Wollte dafür nicht extra einen neuen Thread aufmachen
Man kann von der umstrittenen Linkspartei halten, was immer man möchte, aber eine schwarz / gelbe Regierung würde nur den Mittelstand unterstützen und damit die Kluft zwischen arm und reich nöch grösser machen.
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