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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Vielleicht sollten wir mal einen Sammelbrief mit ein paar Millionen Unterschriften an die NPD schicken und sie aufforden auszuwandern... mal sehen, wie sie darauf reagieren würden...


bringt nichts.



bis die in ihren reihen einen gefunden haben, der lesen kann, sind die unterschriften schon wieder ausgebleicht.
 
bringt nichts.


bis die in ihren reihen einen gefunden haben, der lesen kann, sind die unterschriften schon wieder ausgebleicht.


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hey man kann net sagen dass die NPD zu nix gut ist, man kann immerhin alle paar Tage wieder herzhaft lachen, solang se bei ihren mickrigen 1-2% bleiben, bleibt das mit dem lachen auch so.
 
Haben wir also anscheinend ein Rot-Grünes Forum hier
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Ich denke, dass wir wohl wieder mit einer großen Koalition leben müssen, da die SPD aufholt.
 
Internes Strategiepapier

Atomlobby plante Wahlkampf minutiös



Eine Liste mit vermeintlich wohlgesinnten Journalisten, Argumentationshilfe für Union und FDP, eine U-Boot-Strategie für die SPD: Die Atomlobby hat den Wahlkampf bis ins Detail vorbereitet - um ihn aktiv zu steuern. Das belegt ein internes Strategiepapier, das SPIEGEL ONLINE vorliegt.



http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,650172,00.htmlhttp://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,650172,00.html



Interesanter Artikel wie die wirklich Mächtigen der Republik Politik machen...
 
Und dann beten mir die ganzen Politiker vor, ich solle wählen gehen. Das ganze scheinheilige System (ja ich weiß, ist ein linker Begriff, ist mir aber egal) abnicken und wieder 4 Jahre ruhig sein
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Und wenn ich nicht gehe, bin ich böse und unterstütz die Rechtsextremen. Und mitreden darf ich dann sowieso nicht, ich hätte mit meiner Stimme ja was ändern können...alles dahergesagte, einstudierte, ja innerhalb der Politikerkaste abgesprochene Sätze, damit man trotz allem hingeht...Aufwachen liebe Politiker! Soll auch Nicht-Wähler geben, die eben nicht politikverdrossen sind, sondern "systemverdrossen"!

(mit System meine ich nicht die Demokratie, sondern die Maschine im Hintergrund)



Mag etwas übertrieben sein, aber ich habe mittlerweile das Gefühl, dass nichts umgesetzt werden kann, ohne dass es kurz darauf wieder in Frage gestellt wird. Der Krieg ist kein Krieg, der Atomausstieg kein Atomausstieg, die Steuern müssen runter...gut, dass heute noch nicht Sonntag ist
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Ich hab in den vergangenen Tagen und Wochen ganz schön viel diskutiert, weil ich sonen politischen Austausch sowieso wichtig finde, aber eben jetzt noch mehr, da eben die Wahl bevorsteht.

Was mir da an Unwissen und Vorurteilen entgegengekommen ist, macht die Wahl für mich irgendwie wertlos, weil drei aus vier Stimmen mit totalem Unwissen getroffen werden. Da sind < 2000€-Bruttoverdiener fest davon überzeugt, schwarz-gelb haben zu wollen, ein anderer wäre von der Meinung her der typische (Neo-)Liberale, wählt sie aber nicht, weil Westerwelle schwul ist. Wieder andere bringen in der Diskussion ständig Argumente für die Partei, die sie gerade nicht wählen. Und bei einer Diskussion mit der Generation meiner Großeltern hab ich gelernt, dass man manchmal auch Parteien wählt, weil "man die eben wählt".

Das ist jetzt nur ein minimaler Ausschnitt gewesen, der mich aber sicher werden lässt, dass Wahlen in Zeiten von Wahlversprechen und PR-Aktionen und TV-Shows eine Fälschung der eigentlichen Interessen des Volkes sind. Da wird anhand von kleinsten Aussagen im TV oder dem Spruch auf dem Wahlplakat gewählt, ohne Hintergrundwissen über die eigentlichen Ideologien der Parteien.

Ich kann das so einfach nicht ernst nehmen. Ich seh diese Fehlbildung mittlerweile auch nicht mehr als Einzelfall an, weil ich mir genau das viel zu oft bestätigen lassen habe. Ich kann auch solche "Jeder soll wählen gehen"-Kampagnen nicht unterstützen. Und den Wahl-O-Mat kann ich auch nicht mehr nur positiv sehen, weil nach meinem Eindruck viele eben das wählen, was dabei als Ergebnis rauskommt, die Thesen jedoch nur ein kleines politisches Spektrum abbilden und teilweise auch missverständlich formuliert sind. Habe es auch oft erlebt, dass man beim genauen Lesen der Antworten der Parteien auf die Thesen die Meinung nochmal geändert hat, von wegen "Achso, wenn man das so sieht. Da ist ja auch was dran."
 
Und dann beten mir die ganzen Politiker vor, ich solle wählen gehen. Das ganze scheinheilige System (ja ich weiß, ist ein linker Begriff, ist mir aber egal) abnicken und wieder 4 Jahre ruhig sein
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Und wenn ich nicht gehe, bin ich böse und unterstütz die Rechtsextremen. Und mitreden darf ich dann sowieso nicht, ich hätte mit meiner Stimme ja was ändern können...alles dahergesagte, einstudierte, ja innerhalb der Politikerkaste abgesprochene Sätze, damit man trotz allem hingeht...Aufwachen liebe Politiker! Soll auch Nicht-Wähler geben, die eben nicht politikverdrossen sind, sondern "systemverdrossen"!

(mit System meine ich nicht die Demokratie, sondern die Maschine im Hintergrund)



Mag etwas übertrieben sein, aber ich habe mittlerweile das Gefühl, dass nichts umgesetzt werden kann, ohne dass es kurz darauf wieder in Frage gestellt wird. Der Krieg ist kein Krieg, der Atomausstieg kein Atomausstieg, die Steuern müssen runter...gut, dass heute noch nicht Sonntag ist
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Wenn du protestieren willst, kannst du auch nen Stirch durch den Wahlzettel machen. Hast du trotzdem noch immer keinen gewählt, drückst aber nicht die Wahlbeteiligung. Ist doch ein guter Kompromiss, oder?
 
Wenn du protestieren willst, kannst du auch nen Stirch durch den Wahlzettel machen. Hast du trotzdem noch immer keinen gewählt, drückst aber nicht die Wahlbeteiligung. Ist doch ein guter Kompromiss, oder?


Nö, warum denn?

Diesen "Protest" sieht doch nur derjenige, der meinen Wahlzettel auf den Ungültig-Stapel legt.



Und gerade das diese ungültigen Wahlzettel gleichermaßen nicht die Wahlbeteiligung drücken und NICHT ins Endergebnis mit eingehen, gerade das find ich schade. Und es ist eben kein Zeichen, kein Protest, da es "oben" gar nicht ankommt.

Natürlich mag das "Ankreuzen" der Option "Keiner! / Keine Partei!" trotzig erscheinen und es ist auch der bequemste Weg seinen Unmut auszudrücken, aber gleichzeitig wäre es auch die einfachste Methode der Politik zu zeigen, dass man unzufrieden ist.



Auf der anderen Seite wäre es auch irgendwo gefährlich. Angenommen es würde dann eine Zahl von 40% ""Keine"-Stimmen" erreicht, dann könnten Populisten das nutzen.

Interessant wäre es allemal zu sehen, wieviele Leute das ankreuzen würden und wie die Politiker reagieren würden (etwas mehr Ehrlichkeit?).



Ist halt ein Dilemma. Deine Stimme zählt nur, wenn du auch was wählst. Nur mal theoretisch angenommen es gäbe 25% Nicht-Wähler, die aus dem Grunde der Unzufriedenheit nicht wählen gehen (und nicht weil sie kein Interesse haben, am Sonntag die Sonne so schön scheint etc.), dann könnte das die zweitgrößte "Partei" darstellen...und gleichzeitig sind die Stimmen alle ohne jegliche Bedeutung.





(Hmmm...eigentlich lohnt es sich mal richtig darüber nachzudenken und etwas tiefer zu "forschen", aber die Zeit
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)



Ich werd dennoch mein Kreutzchen machen...keine Panik.



@ raiden:

Ich sehe viele Ähnlichkeiten zwischen deinem Umfeld und deinen Erfahrungen in diesem und meinem Umfeld.
 
Ich finde es immer sehr leicht über die verlogenen Politiker zu schimpfen, dass die Bevölkerung verarscht werden will sieht man aber am Erfolg z.B. der Linken. Wer die Wahrheit sagt und Reformen anspricht, die nötig, aber nicht populär sind, muss damit rechnen, dass er dann nicht gewählt wird.

Sieht man sich die unfinanzierbaren Versprechen der Linken, die Steuersenkungsfantasien von CDU/ CSU und FDP an, so kann man nur sagen, selbst dran Schuld, wenn man das glaubt.

Diejenigen, die wenigstens versuchen ehrlich bzw. realistisch zu sein werden gnadenlos abgestraft...



Wie sagt man so schön, jedes (demokratische) Volk hat die Regierung die es verdient...



Ich finde man muss die Wahlprogramme nicht nach Versprechen durchsuchen, sondern nach den realistischen Programmpunkten, die für einen wichtig sind...
 
Ich finde es immer sehr leicht über die verlogenen Politiker zu schimpfen, dass die Bevölkerung verarscht werden will sieht man aber am Erfolg z.B. der Linken. Wer die Wahrheit sagt und Reformen anspricht, die nötig, aber nicht populär sind, muss damit rechnen, dass er dann nicht gewählt wird.


Naja..."die Bevölkerung" ist schon eine Verallgemeinerung.



Aber natürlich hast du auch ein Stück weit Recht. Aber frustriert ist nunmal nicht gleich frustriert. Eigentlich bin ich auch keiner, der groß auf "verlogene Politiker", "die da oben, wir hier unten" etc. pp. macht. Würde mich nicht als Stammtischparoleur (sagt man das so?
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) sehen.



Das mit der Wahrheit ist so eine Sache. Das seh ich ganz ähnlich. Die Agenda2010 war ja ein Stück weit "Wahrheit" (okay, vllt muss man im "richtigen" politischen Lager sein, um es als Wahrheit oder Dummheit anzusehen)...wie sehr die SPD noch immer drunter leidet, sehen wir ja.








Sieht man sich die unfinanzierbaren Versprechen der Linken, die Steuersenkungsfantasien von CDU/ CSU und FDP an, so kann man nur sagen, selbst dran Schuld, wenn man das glaubt.
Diejenigen, die wenigstens versuchen ehrlich bzw. realistisch zu sein werden gnadenlos abgestraft...


Zustimmung. Obwohl ich da gar nicht so sehr in Lager aufteilen würde. Die Grünen versprechen mir auch einiges (5DM Benzin
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Nein, im Ernst: Erneuerbare Energien auf 50% im Jahr 20xx...ist auch eher ein hehres Ziel, als erreichbares Nahziel)






Wie sagt man so schön, jedes (demokratische) Volk hat die Regierung die es verdient...


Generell würd ich da zustimmen. Es gibt in Deutschland zu viele, die sich bei Familienfeiern über "die da oben" aufregen, aber gleichzeitig einen dicken Wohlstandsbauch (ich argumentier da mal einfach von meiner "erweiterten" Familie) vor sich herumtragen.



Dennoch bleibe ich dabei: Bist du interessiert, informierst dich wirklich sehr und kommst dann eventuell zu dem (persönlichen) Schluss, dass dir irgendwie keine der Parteien zusagt (sei es durch falsche (im Sinne von künstlich, verlogen klingt etwas hart) Personen, ungenügendes oder unehrliches Programm) oder du den ganzen Prozess hinter der Entscheidungsfindung (um mal in der Nähe des Spiegel-Artikels zu bleiben) als "verlogen" ansiehst, dann bleibt für dich eigentlich wenig übrig. Einzig sich zu engagieren oder dein Unbehagen argumentativ kund zu tun (Briefe an Minister, Bundestagsabgeordnete etc. pp.) und somit vllt einen Weg zum Besseren zu bereiten.








Ich finde man muss die Wahlprogramme nicht nach Versprechen durchsuchen, sondern nach den realistischen Programmpunkten, die für einen wichtig sind...


Sehr schönes Schlusswort. Kompliment!
 
Einzig sich zu engagieren oder dein Unbehagen argumentativ kund zu tun (Briefe an Minister, Bundestagsabgeordnete etc. pp.) und somit vllt einen Weg zum Besseren zu bereiten.


Da kann ich dir nur abgeordnetenwatch.de ans Herz legen, falls du's noch nicht kennst



http://www.abgeordnetenwatch.dehttp://www.abgeordnetenwatch.de



Da darfst du "deinem" Abgeordneten, und auch jedem anderen, auf den Zahn fühlen. Ein Großteil antwortet mittlerweile sogar, weil's andernfalls düstere Publicity gibt
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<iframe width="480" height="270" src="https://www.youtube.com/embed/LNCthggWA6o?feature=oembed" frameborder="0"></iframe>


der bisher beste Auftritt von Frank Walter Steinmeier
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<div class="ipsEmbeddedVideo"><iframe width="480" height="270" src="https://www.youtube.com/embed/LNCthggWA6o?feature=oembed" frameborder="0"></iframe>


der bisher beste Auftritt von Frank Walter Steinmeier
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</div>


und alle so: "yeaahh"
 
Gerade Tagesthemen in ARD gesehen.



Und dort wurde tatsächlich gezeigt, dass wir in Deutschland inzwischen ein Billiglohnland sind. Löhne niedrig, Steuern für Mittelstand niedrig.



Ging darum, dass Skandinavier extra aus Schweden und Dänemark z.T. aus Norwegen mit der Fähre kommen um ihr Auto reparieren lassen.

Als Beispiel war ein Däne, der knapp 1600 € zahlen musste, und das als Schnäppchen empfand, da er daheim min. 1000€ mehr hätte zahlen müssen.



Interssant und erschreckend zugleich, dass wir als Billiglohnland angesehen werden, und die Skandinavier mal nicht wegen des Alkohols (allein) nach Deutschland zum einkaufen fahren.
 
Gerade Tagesthemen in ARD gesehen.


Und dort wurde tatsächlich gezeigt, dass wir in Deutschland inzwischen ein Billiglohnland sind. Löhne niedrig, Steuern für Mittelstand niedrig.



Ging darum, dass Skandinavier extra aus Schweden und Dänemark z.T. aus Norwegen mit der Fähre kommen um ihr Auto reparieren lassen.

Als Beispiel war ein Däne, der knapp 1600 € zahlen musste, und das als Schnäppchen empfand, da er daheim min. 1000€ mehr hätte zahlen müssen.



Interssant und erschreckend zugleich, dass wir als Billiglohnland angesehen werden, und die Skandinavier mal nicht wegen des Alkohols (allein) nach Deutschland zum einkaufen fahren.




Ja Herr Rüttgers, liebe FDP: "Arbeit [Leistung, Qualität] muss sich wieder lohnen"....



Fragt sich einzig für wen...
 
Es gibt in Deutschland zu viele, die sich bei Familienfeiern über "die da oben" aufregen, aber gleichzeitig einen dicken Wohlstandsbauch (ich argumentier da mal einfach von meiner "erweiterten" Familie) vor sich herumtragen.
Also diese Wohlstandsbauchgeschichte gehört nicht mehr in die heutige Zeit. Es hatte sich vor ein-zwei Jahren auch dieser "harte Hund" Senator von der SPD in Berlin über die ausreichende Grundversorgung von Hartz IV-Empfängern geäußert und behauptet, sie bekämen zu viel Geld weil viele davon fett sind.

Nun isses aber leider in Deutschland(benannt nach den Würstchen von Meika) momentan so, dass man einen Haufen ungesunder Kalorien in Form von z.B. Pizza Schingge oder Lewwerkäse für sehr wenig Geld bekommt, man aber für gesunde und nahrhafte Dinge wie Öko-Gemüse oder Bier überproportional zur Kasse gebeten wird. Dazu kommt auch dass man als Hartz-IV Empfänger unbedingt den Teller leer essen muss, weil Hartz IV Empfänger und Essen wegwerfen is sowieso undenkbar. Und das is nun wirklich keine gute Situation die ich länger sehn möchte.
 
Also diese Wohlstandsbauchgeschichte gehört nicht mehr in die heutige Zeit. Es hatte sich vor ein-zwei Jahren auch dieser "harte Hund" Senator von der SPD in Berlin über die ausreichende Grundversorgung von Hartz IV-Empfängern geäußert und behauptet, sie bekämen zu viel Geld weil viele davon fett sind.
Nun isses aber leider in Deutschland(benannt nach den Würstchen von Meika) momentan so, dass man einen Haufen ungesunder Kalorien in Form von z.B. Pizza Schingge oder Lewwerkäse für sehr wenig Geld bekommt, man aber für gesunde und nahrhafte Dinge wie Öko-Gemüse oder Bier überproportional zur Kasse gebeten wird. Dazu kommt auch dass man als Hartz-IV Empfänger unbedingt den Teller leer essen muss, weil Hartz IV Empfänger und Essen wegwerfen is sowieso undenkbar. Und das is nun wirklich keine gute Situation die ich länger sehn möchte.


Naja, aber ich kanns ja bei meiner Familie und den Dicken unter ihnen einschätzen, was die verdienen
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Und ich höre es von Freunden, die eben jenes "Geheule" der doch recht gut Situierten (so Sachen wie Haus abbezahlt, sicherer Job, Kinder zu 95% in Arbeit oder faule Studenten) ebenfalls "beklagen".



Ich will damit gar nicht sagen, dass in Deutschland alles prima läuft. Keineswegs! Kenne auch Familien, da läufts total bescheiden und genau deswegen regt mich das Geheule der "Ach-gib-mir-nochmal-ein-drittes-Steak"-Grill-Onkel irgendwo auf.
 
Das is der "alte" Geldadel. Der neue leistet sich Problemzonentrainer und ernährt sich von Sushi, leichtem Entrecote und Fijimineralwasser und gehn dann zum Polo(!).

So was habt ihr nicht? Oder is das Nord-Südgefälle? Ich sollte aufhören, is sowas über das ich gern motz...
 
Das is der "alte" Geldadel. Der neue leistet sich Problemzonentrainer und ernährt sich von Sushi, leichtem Entrecote und Fijimineralwasser und gehn dann zum Polo(!).
So was habt ihr nicht? Oder is das Nord-Südgefälle? Ich sollte aufhören, is sowas über das ich gern motz...


Polo? Meine Familie fährt nur Märcedäs!
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Im Ernst: Jeder darf sich auch mal aufregen und wenns bloß ist, dass die Sekretärin ihren Push-Up nicht anhatte...aber bei einigen...ach, ich hab heute wieder einen moralischen
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Mal eine ganz allgemeine Diskussion zum Thema Überhangmandate : Viele Menschen denken, die Wahlkreise werden nur von SPD oder CDU gewonnen. Folge : FDP - Wähler geben ihre Erststimme dem CDU - Kandidaten und die Wähler von Grünen und Linke geben ihre Erststimme der SPD. Gebt ihr eure Erststimme dem Direktkandidaten einer Oppositionspartei? Bitte keine Diskussionen darüber, wer die beste Politik macht, davon hatten wir jetzt genug. Es soll jetzt bitte nur mal um die eine Frage gehen : Macht es Sinn, einem Direktkandidaten einer Oppositionspartei eine Stimme zu geben.
 
Mal eine ganz allgemeine Diskussion zum Thema Überhangmandate : Viele Menschen denken, die Wahlkreise werden nur von SPD oder CDU gewonnen. Folge : FDP - Wähler geben ihre Erststimme dem CDU - Kandidaten und die Wähler von Grünen und Linke geben ihre Erststimme der SPD. Gebt ihr eure Erststimme dem Direktkandidaten einer Oppositionspartei? Bitte keine Diskussionen darüber, wer die beste Politik macht, davon hatten wir jetzt genug. Es soll jetzt bitte nur mal um die eine Frage gehen : Macht es Sinn, einem Direktkandidaten einer Oppositionspartei eine Stimme zu geben.


meiner meinung nach eindeutig NEIN!

außer du wohnst iwo, wo es nen bundesweit bekannten grünen, fdp oder linke direktkanditaten gibt! aber normalerweise macht es keinen sinn.
 
So, Leute, mal ein allgemeiner Aufruf von mir:



Beweist euch als gute Demokraten und



<span>geht wählen!</span>



Es gibt in Deutschland keine Pflicht zur Wahl, aber ich sehe es als demokratische und dem Gemeinwesen geschuldete Verpflichtung an, wählen zu gehen. Es gibt genügend Länder auf dieser Welt, in denen eine allgemein, freie, geheime, gleiche und direkte Wahl keine Selbstverständlichkeit ist. Länder, in denen Menschen ein persönlich hohes Risiko eingehen, um genau dieses Recht zu erhalten - bis hin zum Einsatz des eigenen Lebens.



Wahlen sind die erste und einfachste Möglichkeit, in einem demokratischen System, selbst grundlegende Entscheidungen zu beeinflussen bzw. sich an politischer Willensbildung zu beteiligen. Für mich ist jede Wahlverweigerung eine Stimme gegen die Demokratie.



Es ist auch nicht richtig, dass "die da oben" alle gleich sind. Sicher sind z. T. die Unterschiede der einzelnen Parteien nicht sehr groß, aber in ihrer grundlegenden Ausrichtung doch ausreichend unterschiedlich, sodass für jeden etwas "dabei" sein sollte. Es geht auch nicht so sehr um einzelne programmatische Punkte, sondern um das, für was eine Partei vom Grundsatz her steht.



Auch sollte niemand erwarten, dass es bei einer Entscheidung für die eine oder andere Partei bei einer Regierungsbeteiligung eine revolutionäre Veränderung gäbe. Dafür ist der Rahmen unserer Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung viel zu sehr festgelegt. Wer also erwartet, dass bei der ein oder anderen (Aus-) Wahl von heute auf morgen alles anders wird, dessen Enttäuschung ist von vorneherein vorprogrammiert.



Macht euch frei von dem weitverbreiteten Irrglauben, "ich kann da ja sowieso nichts beeinflussen". Solange sich genügend Leute finden, die eine bestimmte politische Richtung vertreten und wählen, so hat diese sehr wohl einen Einfluss.



Ich selbst habe seit 1978 - also seit ich selbst wahlberechtigt bin - keine Wahl (Kommunal-, Landtags-, Europa- oder Bundestagswahl) ausgelassen. Mir ist es auch gerade jetzt - in der größten wirtschafltichen Krise seit Bestehen der Bundesrepublik - wichtig, mich in dieser Form an der Willensbildung zu beteiligen.



Im Vordergrund steht hierbei für mich:






  • eine gerechtere Ausrichtung unserer Gesellschaft und des Wirtschaftslebens
  • eine gerechtere Bildungspolitik
  • einen gerechteren Familienlastenausgleich
  • die Schaffung von Arbeitsplätzen und -bedingungen, die ein menschwürdiges Dasein, ohne zusätzliche staatliche Hilfen ermöglichen
  • eine umweltverträgliche und zukunftsorientierte Energiepolitik

und sicher noch einige andere Punkte mehr.



Von den Inhalten her, kann das jeder sehen wie er will, aber:



Ich hoffe, wir sehen uns am Sonntag im Wahllokal!
 
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