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Referendum: Schweizer stimmen gegen Minarett-Bau

Ähm wo es hinführt? Ganz klar, in paar Jahren sind wir statt 82 Mio nur noch 70 Mio Menschen in Deutschland. Und die Mehrzahl wird alt und vergreist sein. Habe irgendwo gelesen, dass auf einen Beschäftigten irgendwann mal 3 Rentner kommen. Bin mal gespannt ob du es dann nicht gerne hättest wenn dir ein paar Muslime zur Seite stehen und mitbezahlen
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Also nix da mit wir werden überlaufen von Ausländer/Muslime. Wir benötigen sie sogar!


Ach so, dann habe ich mich scheinbar geirrt, dass "Ausländer/Muslime" (wie du so schön in einen Topf wirfst) irgendwann nicht auch älter werden und (verständlicherweise) Rente/Altersversorgung verlangen, was das Rentensystem dann noch mehr belastet. Dein Argument ist unsinnig. Man kann klar immer weiter junge Arbeitskräfte nachholen, aber diese gehen nicht zurück, wenn sie ins rentenfähige Alter kommen. Und was dann? Wieder Arbeitskräfte nachholen? Man dreht sich im Kreis.



Wenigstens kann man sagen, dass jede Gesellschaft irgendwann überaltert, rein mathematisch. Das Verhältnis jung zu alt ist ein Auf und Ab, im Moment sind wir halt an der Reihe mit der Überalterung. In 30 Jahren kann es ganz anders aussehen und dann bin ich gespannt auf die Nationen, die gerade im Moment deshalb boomen, weil sie durch viele junge Bürger massig Arbeitskraft haben. Die Erde hält einen viel größeren Zuwachs an Menschen aber nicht mehr aus, weder politisch noch umweltbezogen.
 
Ach so, dann habe ich mich scheinbar geirrt, dass "Ausländer/Muslime" (wie du so schön in einen Topf wirfst) irgendwann nicht auch älter werden und (verständlicherweise) Rente/Altersversorgung verlangen, was das Rentensystem dann noch mehr belastet. Dein Argument ist unsinnig. Man kann klar immer weiter junge Arbeitskräfte nachholen, aber diese gehen nicht zurück, wenn sie ins rentenfähige Alter kommen. Und was dann? Wieder Arbeitskräfte nachholen? Man dreht sich im Kreis.


Wenigstens kann man sagen, dass jede Gesellschaft irgendwann überaltert, rein mathematisch. Das Verhältnis jung zu alt ist ein Auf und Ab, im Moment sind wir halt an der Reihe mit der Überalterung. In 30 Jahren kann es ganz anders aussehen und dann bin ich gespannt auf die Nationen, die gerade im Moment deshalb boomen, weil sie durch viele junge Bürger massig Arbeitskraft haben. Die Erde hält einen viel größeren Zuwachs an Menschen aber nicht mehr aus, weder politisch noch umweltbezogen.


Rein mathematisch kann eine Gesellschaft immer ziemlich genau gleich alt bleiben, wenn einfach jeder 2 Kinder bekommt und das Sterbealter weitgehend konstant bleibt. Klar kommt das praktisch zumindest in den allermeisten Fällen nicht vor, aber ein mathematisches Gesetz steht da nicht dahinter.
 
Rein mathematisch kann eine Gesellschaft immer ziemlich genau gleich alt bleiben, wenn einfach jeder 2 Kinder bekommt und das Sterbealter weitgehend konstant bleibt. Klar kommt das praktisch zumindest in den allermeisten Fällen nicht vor, aber ein mathematisches Gesetz steht da nicht dahinter.


Selbstverständlich steht da ein mathematisches Gesetz dahinter, sogar das Paradebeispiel für Exponential-Funktionen: Das Populationsgesetz. Versuch bitte nicht, mich auf dem Gebiet der Biologie zu belehren
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Selbstverständlich steht da ein mathematisches Gesetz dahinter, sogar das Paradebeispiel für Exponential-Funktionen: Das Populationsgesetz. Versuch bitte nicht, mich auf dem Gebiet der Biologie zu belehren
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das ist eben gerade KEIN mathematisches gesetz, sonden ein empirisches. das sagt aus: wenn die umstände xy gegeben sind, dann wird z passieren. aber OB diese umstände gegeben sind, ist eine tatsachenfrage. es handelt sich bei deinem gesetz also um ein biologisches gesetz, kein mathematisches.

und das gebiet, auf dem ich dich gerade belehrt habe, ist wissenschaftstheorie, nicht biologie.
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und da ich erstere auch studiert habe, verzeihe meinen affront, dir zu widersprechen.
 
Stimmt... absolut lesenswert.



In der Türkei wirst du verfolgt und ermordet, wenn du Christ bist. In Saudi-Arabien musst du nur an Gott denken, da wirst du schon weggesperrt. Und im Iran wirst du sogar hingerichtet, wenn du Christ bist oder wirst.



Damit wäre dann auch hinreichend argumentiert, wieso das Minarett-Verbot in Ordnung geht.



Absolut lesenswert!
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Ich habe mir nicht alle eurere Kommentare zu dem Thema durch gelesen. Aber meiner Meinung nach wird da viel zuviel Wirbel darum gemacht. Und das sich die Muslimischen Länder darüber aufregen kann ich garnicht verstehen und habe ich auch kein Verständnis dafür.

Da selbst in der Türkei den Christen noch schwer gemacht wird. Die sollten erstmal erlauben das man neue Kirchen in dem Land bauen darf, dann können die sich aufregen darüber das in der Schweiz der Minaretten Bau gestoppt wurde.

Und im Iran kannst du sogar in Gefängnis gesteckt werden nur wenn du ein Kreuz um deinen Hals trägst. Warum sollen wir Europäer immer tolerant sein, wenn aber die anderen Länder unserem Glauben gegenüber überhaupt nicht tolerant sein.

Und ihr könnt mich jetzt auch als fremdenfeindlich beschimpfen, obwohl ich das wirklich nicht bin. Aber das ist mir egal das ist meine Meinung zu dem Thema und die vertrete ich auch!

Von daher finde ich den Volksentscheid in der Schweiz absolut okay!
 
Ich finds ja immer lustig, wenn man Kettenargumente bringt.



Was interessieren uns Iran und Saudi-Arabien? Der Iran ist eine "Islamische Republik", eine Religionsdiktatur, die wohl die nächsten 10 Jahre in der Form nicht überleben wird. In Saudi-Arabien bestimmen auch Religionsführer das Leben der einfachen Bevölkerung, während die Familie Saud den immensen Reichtum des Landes verhurt und versäuft.



Wollen wir, will die Schweiz sich daran messen lassen?? Die Menschen aus diesen Ländern sind nicht aus Spaß von dort weggegangen. Jede Migration ist eine sehr schwere Entscheidung, die von vielen Nicht-Migranten maßlos unterschätzt wird. Viele Migranten lassen dabei eine Menge zurück - ihre Familienangehörigen, ihre Freunde und Bekannte, ihr Hab und Gut und am schlimmsten: ihre Erinnerungen, ihre Vergangenheit, ihre Identität und ihre Selbsteinortung innerhalb einer Gesellschaft.

Diese Menschen nehmen all das auf sich, in der Hoffnung, ein besseres Leben führen zu können und dann argumentiert man gegen sie auf Grundlage der Situation in ihren Herkunftsländern.



Wir bezeichnen uns als Demokratie und agieren dann auf diese Weise. Ich bin gespannt auf das EGH-Urteil zu diesem Fall.
 
Das EGH-Urteil wird sicherlich so ausfallen, dass das Abstimmungsergebnis kassiert wird, und zwar aus rein rechtlichen Gründen, denn ein generelles Verbot für Minarette verstößt gegen das Grundrecht der Religionsfreiheit. Der Einzelfall müsste jeweils geprüft werden, so wie das bei uns in Deutschland der Fall ist.



Bei aller Aufregung und heißen Diskussionen darüber darf man aber eines nicht außer Acht lassen: Dass die Mehrheit der Schweizer Wahlberechtigten fremdenfeindlich sein soll, ist relativ unwahrscheinlich. Somit muss man dieses Abstimmungsergebnis richtig einordnen. Es zeigt, dass offenbar in der Bevölkerung gewisse grundsätzliche Ängste vorhanden sind, mit denen man sich auseinandersetzen muss.

Und dabei helfen weder europäische Rechtspopulisten wirklich weiter, die das Ergebnis für sich als Sieg auf ganzer Linie ausschlachten, noch die türkische Yellow-Press, die jetzt die moralische Keule schwingt.

Ein ernsthafter Dialog, in dem eine bessere Zusammenarbeit und ein besseres Zusammenleben der Religionen erörtert und auf eine breite Basis gestellt werden, wäre hier angebracht.
 
Das EGH-Urteil wird sicherlich so ausfallen, dass das Abstimmungsergebnis kassiert wird, und zwar aus rein rechtlichen Gründen, denn ein generelles Verbot für Minarette verstößt gegen das Grundrecht der Religionsfreiheit. Der Einzelfall müsste jeweils geprüft werden, so wie das bei uns in Deutschland der Fall ist.


Bei aller Aufregung und heißen Diskussionen darüber darf man aber eines nicht außer Acht lassen: Dass die Mehrheit der Schweizer Wahlberechtigten fremdenfeindlich sein soll, ist relativ unwahrscheinlich. Somit muss man dieses Abstimmungsergebnis richtig einordnen. Es zeigt, dass offenbar in der Bevölkerung gewisse grundsätzliche Ängste vorhanden sind, mit denen man sich auseinandersetzen muss.

Und dabei helfen weder europäische Rechtspopulisten wirklich weiter, die das Ergebnis für sich als Sieg auf ganzer Linie ausschlachten, noch die türkische Yellow-Press, die jetzt die moralische Keule schwingt.

Ein ernsthafter Dialog, in dem eine bessere Zusammenarbeit und ein besseres Zusammenleben der Religionen erörtert und auf eine breite Basis gestellt werden, wäre hier angebracht.


In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Schweizer aus den Gegenden am massivsten gegen die Minarette gestimmt haben, die prozentual die geringsten Muslime aufweisen, während umgekehrt die "standhaften" Kantone die höchsten Prozentraten an Muslimen in der Gesamtbevölkerung haben.
 
Eigentlich wollte ich zu diesem Thema gar nichts schreiben, aber mir geht diese grobschlächtige, eindimensionale Einordnung: Gegen Minarette=Fremdenangst=Fremdenfeindlichkeit=rechtslastig doch etwas auf den Geist.



Gäbe es hierzulande eine Abstimmung über Kirchtürme und Glockengeläut - ich wäre sofort dafür, die abzuschaffen. Ich hab neben einer Kirche gewohnt, die an 6 Tagen in der Woche jeden Morgen um 6 Uhr 174 mal gebimmelt hat, und am Sonntag ab 8 Uhr stündlich. Eine Zumutung.



Ich habe keine Angst vor Fremden, bin nicht fremdenfeindlich und ziemlich links. Ich bin auch nicht grundsätzlich gegen den Bau von Minaretten, aber ausdrücklich für einen geräuschlosen Betrieb. Wenn das nicht gewährleistet wäre, würde ich auch dagegen stimmen.



Im übrigen muss ich schon sagen, dass mich an den praktizierenden Muslimen hierzulande einiges stört. Der Anspruch der muslimischen Männer, den Frauen überlegen zu sein, der auch knallhart im Alltag umgesetzt wird, stört mich immens. Du wirst von ihnen als Frau als Mensch zweiter Klasse angesehen und mit Herablassung oder sogar offener Verachtung behandelt. Ich rede nicht von "den Ausländern", sondern von den religiösen Fanatikern jeder Nationalität. Wenn ich sehe, wie sogar Mütter hinter ihren Söhnen zurückstehen müssen, dann regt mich das auf. Wenn eine Lehrerin nicht ernstgenommen wird, nur weil sie eine Frau ist, dann finde ich das inakzeptabel. Und wenn Frauen sich verschleiern müssen, nur damit der Besitzanspruch des Herrn dokumentiert wird, dann passt das nicht in meine Vorstellung von Freiheit.
 
Um auch mal an der Diskussion teilzunehmen.



Das Argument kann natürlich nicht sein, dass weil Christen in muslimischen Ländern "schlecht behandelt" werden, wir ihre Religionsfreiheit hier nicht achten müssen. Ein Unrecht kann ein anderes niemals rechtfertigen.



Allerdings stellt sich die Frage, wie man sich auf ein Grundrecht, wie dass der Religionsfreiheit berufen kann, wenn man dieses selbst nicht achtet! Da streuben sich die Nackenhaare. Das fängt doch schon viel banaler an. Bsp.: Mekka

Es ist nicht Muslimen völlig untersagt auch nur in die Nähe von Mekka zu gehen. Begründung:



die heilige Stätte solle nicht durch Andersgläubige entweiht werden!!!




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Ganz zu schweigem vom generellen Umgang der islamischen Welt mit dem Judentum.



Jetzt kann man sagen was haben Regierungen etc. mit den gläubigen Menschen in der Schweiz zu tun? Nichts! Genau!

Aber warum haben die Schweizer so gestimmt? Ja vielleicht weil der ein oder andere Muslime in der Schweiz sich ähnlich verhält und äußert wie manche Regierungschefs...



Man darf tunlichst nicht verallgemeinern, aber fragt doch selbst mal den ein oder anderen wie er zum Existenzrecht Israels steht.



Und wie Tae oben sehr zutreffend beschreibt sind andere Grundrechte, wie die Gleichheit der Menschen auch nicht der Alltag!



Meiner Meinung nach entlarven sich auch einige "Empörte", wie der türkische Europaminister, der alle Muslime dazu aufruft, das Geld von Schweizer Banken abzuziehen und auf türkische Banken einzuzahlen.

(http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,664689,00.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,664689,00.html)



Tja, also werden hier mal ganz schnell finanzielle Interessen auf die Diskriminierung gestützt! Was steht den nun im Vordergrund? Und was haben Banken mit dem schweizer Wahlverhalten zu tun? Warum auf türkische Konten nicht nur generell auf Banken in muslimischen Ländern?



Das darf jeder für sich selbst beantworten, aber meiner Meinung nach muss man sich genau anschauen wer, was und wie kritisiert!



Denn wer im Glashaus wohnt muss sich im Keller umziehen!
 
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Schweizer aus den Gegenden am massivsten gegen die Minarette gestimmt haben, die prozentual die geringsten Muslime aufweisen, während umgekehrt die "standhaften" Kantone die höchsten Prozentraten an Muslimen in der Gesamtbevölkerung haben.


Es ist ja auch hierzulande so, dass die rechten in den Bundesländern am stärksten sind, in denen am wenigsten Ausländer leben... Das ist halt Fremdenangst oder wie man so schön sagt: Was der Bauer net kennt frisst er net... Dort wo das Fremde alltäglich ist treten auch weniger Vorurteile auf, weil diese dort durch persönliche Erfahrung entkrÄftet werden konnte...
 
Es ist ja auch hierzulande so, dass die rechten in den Bundesländern am stärksten sind, in denen am wenigsten Ausländer leben... Das ist halt Fremdenangst oder wie man so schön sagt: Was der Bauer net kennt frisst er net... Dort wo das Fremde alltäglich ist treten auch weniger Vorurteile auf, weil diese dort durch persönliche Erfahrung entkrÄftet werden konnte...


..oder die persönliche Erfahrung hat sie eben gerade zu ihrer Einstellung gebracht;)
 
..oder die persönliche Erfahrung hat sie eben gerade zu ihrer Einstellung gebracht;)


Hast du auch den Rest des Beitrages gelesen?



Es geht darum, dass die Angst dort am größten ist, wo es die wenigsten Ausländer gibt -> Angst vor etwas, was man nicht kennt -> Fremdenangst.



Nach WK2 hatten die Deutschen auch mehrheitlich Angst vorm "schwarzen Mann", bis sie dann mal gemerkt haben, dass "der Neger für sich nicht nur gern schnackselt", sondern auch mehr mit einem Menschen, denn mit einem Primaten gemein hat.





@ Teufelsanbeterin



Ich hätte von dir jetzt nicht erwartet, dass du aufgrund der persönlichen Einstellung einiger Moslems gleich allen etwas verwehrst.

Es ging bei dem Referendum ja nicht nur um ein paar Steine, die gebaut werden dürfen, oder halt nicht. Es ging doch darum, ob man den Leuten die Möglichkeit verbauen möchte, sich hier vollends heimisch zu fühlen, oder nicht.

Durch das Ergebnis fühlen sich nun selbst säkularisierte und gemäßigte Muslime unerwünscht.

Durch die populistische Propaganda der schweizer Rechtsparteien wurde ein harmonisiertes "Wir-Gebilde" auf Seiten der "Schweizer" errichtet, welches es in dieser Form de facto nicht gibt und durch die Abstimmung wurde ein "Wir-Gebilde" auf Seiten der Muslime geschaffen, welches es ebenfalls so nicht gibt. Am auffälligsten ist diese Entwicklung doch immer dann, wenn diese Diskussionen ihre Zuspitzung in "Integrations"- und "Leitkultur"-Debatten finden.



Wer befindet denn über die deutsche/schweizer "Leitkultur"? In Deutschland gibt es 80 Millionen deutsche Kulturen.



Natürlich ist Sexismus ekelhaft, aber warum sollte man bei sexistischen Tendenzen einiger, gleich sämtlichen Millionen Muslimen ihre Religionsausübung verwehren?



Was ist mit der katholischen Kirche, einer per se von Grund auf sexistischen Einrichtung? Was ist mit dem, bei vielen Konservativen beliebten, "Stammhaltertum"?





Ich finde es gut, dass einige Politiker momentan diskutieren, ob es mehr Volksentscheide in Deutschland geben soll. Aber noch besser finde ich, dass Grundrechte davon nicht tangiert werden sollen.
 
Klinge, ich hatte geschrieben, dass ich sowohl das Kirchengebimmel als auch das Muezzin-Rufen ablehne. Minarette als solche stören mich nicht. Außerdem bin ich sowohl gegen christliche als gegen islamische Fundamentalisten.
 
Was ich bei eurer - und der Diskussion im Großen nicht verstehen kann: Wieso kommt ihr denn auf eine Einschränkung der Religionsfreiheit?



Wer den Unterschied zwischen Minarett und Moschee kennt, der dürfte Probleme haben das zu erklären.



Wenn ich mit TAins Stellungnahme durchlese, und mir in erinnerung rufe wie viele Gegner es in Deutschland gegen Kirchen-Neubauten gibt, dann kann ich im Schweizer Beispielk keine Schlechterstellung der Muslime erkennen.



Ein Verbot der Errichtung von Minaretten schränkt die Religionsfreiheit aus meiner Sicht nicht ein. Die gestalterische Freiheit beim Bau eines Gebetshauses dagen schon.

Nicht jede Moschee braucht zwangsläufig auch ein Minarett.
 
Hast du auch den Rest des Beitrages gelesen?


Es geht darum, dass die Angst dort am größten ist, wo es die wenigsten Ausländer gibt -> Angst vor etwas, was man nicht kennt -> Fremdenangst.



Nach WK2 hatten die Deutschen auch mehrheitlich Angst vorm "schwarzen Mann", bis sie dann mal gemerkt haben, dass "der Neger für sich nicht nur gern schnackselt", sondern auch mehr mit einem Menschen, denn mit einem Primaten gemein hat.
Natürlich habe ich auch den Rest des Beitrages gelesen. Wollte damit auch nur zum Ausdruck bringen, dass die Einstellung Vieler eben nicht durch die Unwissenheit über "die Fremden" heraus begründet ist, sondern eben gerade durch schlechte Erfahrungen ,die sie über die Jahre gemacht haben, auch entstanden sein könnte.
 
Natürlich habe ich auch den Rest des Beitrages gelesen. Wollte damit auch nur zum Ausdruck bringen, dass die Einstellung Vieler eben nicht durch die Unwissenheit über "die Fremden" heraus begründet ist, sondern eben gerade durch schlechte Erfahrungen ,die sie über die Jahre gemacht haben, auch entstanden sein könnte.


Ja gut, gegen persönliche Erfahrungen und den persönlichen Umgang damit habe ich auch nichts, dennoch ist es eben auffällig, dass Vorurteile und Fremdenangst vor allem dort entstehen, wo man eigentlich am wenigsten damit zu tun hat. Und das ist nunmal ein Fakt, der durch die Ergebnisse in der Schweiz mal wieder bestätigt wurde...



Ich muss ganz ehrlich auch zugeben, dass ich da auch nicht ganz frei von bin... Beispiel Tokio, eine Stadt in die ich musste, aber nicht wirklich wollte, weil mir die schiere Größe und die Masse an Menschen, die dort erwartet habe eben nicht gerade Attraktiv erschienen. Als ich dann da war, war es super. Auch wenn man morgend ne 3/4 Stunde in der UBahn eingequetscht steht, war es keineswegs unangenehm, weil die Wahrnehmung und Kultur eben eine andere sind. In Deutschland wäre mir wahrscheinlich irgendwann die Hutschnur hochgegangen, aber dort ist jeder in seiner eigenen Welt, die bis zur eigenen Nasenspitze reicht und somit wird auch im größten Gedränge eine gewisse Privatsphäre erhalten...

Also, aus Erfahrung klug geworden... und so geht es eben vielen... ob im großen oder Kleinen
 
Natürlich habe ich auch den Rest des Beitrages gelesen. Wollte damit auch nur zum Ausdruck bringen, dass die Einstellung Vieler eben nicht durch die Unwissenheit über "die Fremden" heraus begründet ist, sondern eben gerade durch schlechte Erfahrungen ,die sie über die Jahre gemacht haben, auch entstanden sein könnte.


Okay. Ist eine Theorie. Ich finde sie recht weit hergeholt, aber deshalb muss sie nicht falsch sein.



Was spricht denn eurer Meinung nach dagegen, die Störung durch Minarette (oder Kirchtürme) im Einzelfall zu prüfen? So wird es bislang bei uns und bis dato in der Schweiz gehändelt.

Mir stößt ganz einfach diese kategorische Ablehnung sehr sauer auf.



@ schnokes



Ich kann es nicht beurteilen, da ich kein Moslem bin. Wenn aber Muslime sagen, dass für sie ein Minarett dazugehört und ihnen ohne etwas fehlt, dann ist das für mich eine Beeinträchtigung. Wäre für mich das gleiche, wie wenn Christen keine Kirchtürme mehr bauen dürften (unabhängig davon, dass in Deutschland so gut wie keine neuen Kirchen gebaut werden). Als Außenstehender möchte ich mir nicht anmaßen zu bestimmen, was Religionsangehörigen zur freien Religionsausübung reichen muss.
 
Was spricht denn eurer Meinung nach dagegen, die Störung durch Minarette (oder Kirchtürme) im Einzelfall zu prüfen? So wird es bislang bei uns und bis dato in der Schweiz gehändelt.
Mir stößt ganz einfach diese kategorische Ablehnung sehr sauer auf.


Dagegen spricht gar nix. Mich stört diese pauschale, mit idiotischer Begründung versehene Ablehnung auch.






Wenn aber Muslime sagen, dass für sie ein Minarett dazugehört und ihnen ohne etwas fehlt, dann ist das für mich eine Beeinträchtigung.


Dass ihnen etwas fehlt, wäre für mich jetzt keine ausreichende Begründung. Toleranz ist keine Einbahnstraße - ich muss mich auch damit abfinden, von Muslimen als Mensch zweiter Klasse angesehen und behandelt zu werden.
 
also so ganz verstehe ich die aufregung wegen der minarette nicht ... da wollten die muslime die bautradition in deutschland wieder etwas aufpeppen und den leblosen sozialwohnungsgeschossbauten der 70er jahre mal was architektonisch anspruchsvolles nebenan stellen und dann ist es auch wieder nicht recht ... dabei hatten doch die moslems schon im 19. jahrhundert begonnen, "uns" zu unterwandern .. geschickt haben sie "uns" (bzw. den bayern) den koenig muselman den zweiten, der ganz subtil minarette in die bayerische maerchenlandschaft setzte ...

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was mit ihm passierte, als die "echten deutschen" blickten, was er vorhatte, ist hinlaenglich bekannt ... jaehrlich pilgern immer noch millionen von moslems zum deutschen mekka und gedenken der greueltat ... immerhin fast 150 jahre hat diese drohung geholfen, bevor jetzt wieder erste zaghafte versuche gestartet wurden ... dieses mal nicht subtil, sondern im offenen dialog mit den baugenehmigungsbehoerden von staedtischen verwaltungen ... aber das konnte ja nicht gutgehen ... warten wir weitere 150 jahre ab und sehen dann mal nach, wie die "deutsche" landschaft auszusehen hat ...
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wobei das ja mit den 150 jahren so ganz gar nicht stimmt ... vor 80 jahren haben sie einen schlaefer aus oesterreich nach deutschland geschickt ... hassan h. (auch bekannt als der hassan mit den 88 jungfrauen aber nur einem ei) sollte hier unter dem deckmaentelchen des schornsteinbaus sich der judenproblematik annehmen ...

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nach erfuellung des auftrags und wegtragens der asche waeren diese schornsteine dann zu minaretten ausgebaut worden ... jaja, die moslems, ein cleveres voelkchen ... probieren es immer wieder aus neue, ihre tuermchen hier unterzubringen ... soll ja jetzt auch bald ein monopoly mit minaretten statt hotels geben ...
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und ich versteh nicht, wieso der niedergang des abendlandes wegen des baus von minaretten heraufbeschworen wird ... der wurde wenn dann eher mit buchenwald eingelaeutet ... stimmt darueber ab, ob der muezzin rufen oder glocken bimmeln duerfen, aber doch nicht ob des baus von tuermchen ...
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und ich versteh nicht, wieso der niedergang des abendlandes wegen des baus von minaretten heraufbeschworen wird ... der wurde wenn dann eher mit buchenwald eingelaeutet ...


... und wird mit dem Einzug der islamistischen Terroristen beendet.



Sorry aber dein "lustiger" Bericht mit Buchenwald-Bildern, nunja, sehr sehr fragwürdig für mich.
 
letzter post von mir fuer heute, da ich im zulauf auf rostock bin ... und auch nur als erlaeuterung und nicht als rechtfertigung
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... ihr koennt also danach ohne widerrede ob meiner nicht vorhandenen political correctness weiter den kopf schuetteln ...



punkt 1:

tuermchen a la minarette gab es schon immer ... deshalb das beispiel neuschwanstein ...



punkt 2:

wir brauchen keine islamistischen terroristen, um den niedergang des abendlandes herbeizufuehren ... das schaffen "wir" (resp. im fallbeispiel ausgeloest durch oesterreicher und "nur" mitgetragen durch "uns") schon ganz alleine ...



punkt 3:

was mich stoeren wuerde, waeren muezzinrufe ... so wie es andere stoert, dass kirchenglocken bimmeln ... darueber wurde aber nicht abgestimmt, sondern ueber ein architektonisches bauwerk resp. dessen genehmigungsverfahren ...



und somit ist das thema heute fuer mich durch ... man sieht sich (oder auch nicht) morgen in rostock ...
 
letzter post von mir fuer heute, da ich im zulauf auf rostock bin ... und auch nur als erlaeuterung und nicht als rechtfertigung
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... ihr koennt also danach ohne widerrede ob meiner nicht vorhandenen political correctness weiter den kopf schuetteln ...


Also ich wäre der letzte, der nicht über einen humoristisch gesehen wirklich guten politisch unkorrekten Witz lacht. Aber deine "Satire" oder was das auch immer sein sollte, war mal reichlich verunglückt - und witzig war sie auch nicht, sondern einfach bloß provokant. Wo bleibt da bei dir die Gesprächskultur, die so einem Thema angemessen ist?



Ich habe den Artikel von Giordano gerade gelesen. Sonst ein Gegner der Bildzeitung, muss ich dieses mal aber sagen: Erstmal Respekt, dass die Bild diesen Artikel - der länger ist als die üblichen 100 Wörter - veröffentlicht. Und mit dem Inhalt gehe ich voll und ganz konform.
 
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