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Rheinpfalz-News

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Aber man merkt auch, dass er FCK'ler ist.

Er ist bestimmt net aufn Kopf gefallen, schliesslich ist er Arzt, hat eine Praxis zu führen, engagiert sich sehr für wohltätige Zwecke, und hat bestimmt massig Connections im Fussball...

Ich könnt mich mit ihm anfreunden.
 
glaub nicht das ers macht.. aber abhlehnen würd ich ihn nicht,

er hängt wenigstens nicht in dem klüngel da drin..
 
Chaos Chaos Chaos...
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Was Ciri wieder unterstellt wird, ist ´ne Sauerei! Er hat sich nicht ins Spiel gebracht und hat sich auch nicht als Nachfolger angeboten!



Da zeigt sich wieder das Chaos (pur), das unglaubliche Umfeld hier, indem Intrigen gesponnen werden und Unwahrheiten an die Presse geführt werden etc etc... siehe auch DSF-Interview!
 
Chaos Chaos Chaos...
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Was Ciri wieder unterstellt wird, ist ´ne Sauerei! Er hat sich nicht ins Spiel gebracht und hat sich auch nicht als Nachfolger angeboten!



Da zeigt sich wieder das Chaos (pur), das unglaubliche Umfeld hier, indem Intrigen gesponnen werden und Unwahrheiten an die Presse geführt werden etc etc... siehe auch DSF-Interview!


Ähm sorry, aber hast du den kompletten Durchblick wer hier wen anpisselt? Sforza hat immer die Klappe aufgerissen, das kann man förderlich, aber auch zerstörerisch auslegen.



Ich weiß zwar auch nicht mehr, was richtig ist und ob oder wie uns ein Sforza helfen kann, aber ihn so sehr in Schutz zu nehmen? So Partei zu ergreifen? Naja muss jeder selber wissen, ich will dir auch nichts vorschreiben, wollte das nurmal gesagt haben...hoffe du verstehst das hier nicht falsch, soll nur etwas zum Nachdenken anregen.



Nur weil die RP hier Stellung gg Jäggi bezieht...
 
hä? Siehe dazu auch Ciri-Fred! Ich bin klarer Ciri-Befürworter und kann mich mit ihm identifizieren und wie hier wieder mit ihm umgesprungen wird, wie er wieder als Stinkstiefel abgestempelt wurde, ist ´ne Sauerei! Ganz einfach!



Er hat doch bestätigt, dass er nicht sich beim Aufsichtsrat gemeldet hat, dass er sich NICHT ins Spiel brachte als Trainer oder irgendwas! Ich habe nicht den klaren Durchblick, wer hat den schon (noch) bei diesem Drecks-Verein, dem Chaos, das hier seit Jahren über herrscht?!
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Aber es ist doch schon über Jahre so, schon zu Zeiten Rehhagels, dass hier ein unglaublich schwieriges Umfeld gegeben war! Ehemalige Spieler wettern gegen die Führung, Intrigen wurden gesponnen, Parteien bilden sich - so wohl auch wieder hier: Warum sollte CIRI lügen? Hat er auf seiner Homepage gelogen, indem er sagte, dass er dem rechtlich nachgehen werde, weil es Unwahrheiten waren, die erzählt wurden, er hätte sich beim Aufsichtsrat nach dem Spiel gemeldet und sich selbst ins Gespräch gebracht und als Nachfolger angeboten! Das ist Fakt und ich glaube ihm (derzeit) mehr wie jedem anderen (Spieler) in diesem Verein, bei dem wochenlang Phrasen gedroschen werden, sonst wären die Spieler gestern anders aufgetreten...
 
hä? Siehe dazu auch Ciri-Fred! Ich bin klarer Ciri-Befürworter und kann mich mit ihm identifizieren und wie hier wieder mit ihm umgesprungen wird, wie er wieder als Stinkstiefel abgestempelt wurde, ist ´ne Sauerei! Ganz einfach!


Er hat doch bestätigt, dass er nicht sich beim Aufsichtsrat gemeldet hat, dass er sich NICHT ins Spiel brachte als Trainer oder irgendwas! Ich habe nicht den klaren Durchblick, wer hat den schon (noch) bei diesem Drecks-Verein, dem Chaos, das hier seit Jahren über herrscht?!
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Sforza kann also sagen, er habe nichts gemacht? Und das glauben ihm dann alle? Und dann hat Jäggi wieder die ganze Scheiße der Presse gesteckt???

Das ist auch sehr fraglich...Sforza ist auch nicht ohne, kein Friedenslamm, dass sollte man auch mal dazu sagen.



Drecksverein? Nun mal langsam...




Aber es ist doch schon über Jahre so, schon zu Zeiten Rehhagels, dass hier ein unglaublich schwieriges Umfeld gegeben war! Ehemalige Spieler wettern gegen die Führung...


Sorry, aber auch Sforza hat damals gg Rehhagel gewettert...




Warum sollte CIRI lügen? Hat er auf seiner Homepage gelogen, indem er sagte, dass er dem rechtlich nachgehen werde, weil es Unwahrheiten waren, die erzählt wurden, er hätte sich beim Aufsichtsrat nach dem Spiel gemeldet und sich selbst ins Gespräch gebracht und als Nachfolger angeboten! Das ist Fakt und ich glaube ihm (derzeit) mehr wie jedem anderen (Spieler) in diesem Verein, bei dem wochenlang Phrasen gedroschen werden, sonst wären die Spieler gestern anders aufgetreten...


Warum er lügen sollte weiß ich nicht, aber warum sollte ein Jäggi lügen, warum irgendein anderer Spieler?



Ich will hier niemanden in Schutz nehmen, auch wenn es sich vllt so anhört, aber einen Sforza fast als Helden zu erklären...das geht mir dann etwas zu weit.
 
Was will Sforza noch hier, er soll zurück in die Schweiz gehen und sich dort einen Verein suchen, ich habs satt von dem
 
im Gegensatz zu Jäggi besitzt Sforza die Anerkennung in weiten Teilen der Mannschaft.

Jäggi hat noch NIE eingeräumt Fehler gemacht zu haben, sucht sich immer irgend einen Schuldigen aus dem er alles anlasten kann.

Die Heuchelei von Jäggi ist schon lange nicht mehr zu ertragen, während er interne Kritik fordert schlachtet er schonungslos denjenigen der dieses Recht wahrnimmt.

Der Versuch von Jäggi sich weiterhin zur Verfügung zu stellen ist nur in der Tatsache begründet solange wie nur möglich die Kontrolle zu behalten. Er muss sofort weg !!

Für mich die beste Lösung wäre eine Rückkehr von Klaus Fuchs und De Buhr in den Vorstand, Toppmöller als Trainer (mit Wolf wäre ich auch einverstanden, halte Toppmöller aber als Motivator für besser geeignet) und Sforza als Spieler.

Nur so gibt es noch eine Chance auf den Klassenerhalt.
 
@ fcklux: Lass bitte mal deine unqualifizierten Beiträge!



@ Jonny: ja, das "Drecks-Verein" kam halt instinktiv, ich könnte halt echt kotzen, was mit diesem Verein gerade passiert und wie er am Abgrund steht...



Was hat Jäggi jetzt damit zu tun, frage ich mich!? Ich habe ja nur Stellung bezogen auf die Aussage, er würde sich selbst ins Gespräch bringen und er hätte sich beim Aufsichtsrat gemeldet, was absolut FALSCH und nicht KORREKT war, was aber wieder mal dazu fürhte, Ciri ins schlechte Licht zu rücken!

Wieder mal ist es also so abgelaufen, dass einer irgendwelche Unwahrheiten an die Presse getragen hat, sonst würde sich Ciri nicht so äussern!
 
das ist das beste an der situation, dass ciri zurückkommt...

er hat das intern gemacht....und er hat recht gehabt, so einen brauchen wir...
 
@ Jonny: ja, das "Drecks-Verein" kam halt instinktiv, ich könnte halt echt kotzen, was mit diesem Verein gerade passiert und wie er am Abgrund steht...


Was hat Jäggi jetzt damit zu tun, frage ich mich!?


Frag ruhig mich
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Ich habe das total falsch verstanden von dir...ich hatte den RP-Artikel gelesen, indem behauptet wird, dass "Jäggi an seiner Verschwörungslegende" stricke...das geht mir auch zu weit, das klingt nämlich so, als hätte Jäggi dem dsf gesagt, dass Sforza sich gemeldet hätte...



Ich dachte halt, du beziehst dich auf diesen Artikel und sagst: "...Umfeld (somit ja auch Jäggi) welches der Presse Sachen steckt...", ich dachte also du stimmst der RP zu und meinst auch, dass Jäggi an einer Verschwörung strickt.



Sorry, habe dich da absolut falsch verstanden, du meintest wohl mehr ein weiteres Umfeld, mit irgendwelchen dunklen Stimmen von Ehemaligen und ich dachte eher an das nähere Umfeld (Vorstand, AR; wobei da natürlich auch ein Maulwurf oder Integrierer (?) sitzen kann).





Sforza hats intern gemacht, ABER er hat sich beim Chef seines Chefs "beschwert", dass finde ich nicht gut...okay, wenn der Chef einen nicht anhört...aber das ist Spekulation.
 
Sforza kann also sagen, er habe nichts gemacht? Und das glauben ihm dann alle? Und dann hat Jäggi wieder die ganze Scheiße der Presse gesteckt???


das würde sich ja notfalls anhand der Handyrechnung nachweisen lassen, ob er angerufen hat.

Und wenn Ciri sagt er hat niemand angerufen, dann hat er niemand angerufen.

Er will zurück als Spieler und er ist so schlau zu wissen wie er sich Verhalten muss um das zu erreichen. Bisher hat er sich korrekt verhalten und keine schmutzige Wäsche gewaschen.



Wie kommst du darauf das Jäggi zu premiere gerannt ist und denen von dem Anruf erzählt hat. Wie hätte er davon was mitbekommen sollen?

Außerdem ist das sicher nicht Jäggis Stil.

Da wollte einfach einer für weiteres Chaos sorgen und hat diese Lüge anonym verbreitet.
 
Wie kommst du darauf das Jäggi zu premiere gerannt ist und denen von dem Anruf erzählt hat. Wie hätte er davon was mitbekommen sollen?

Außerdem ist das sicher nicht Jäggis Stil.

Da wollte einfach einer für weiteres Chaos sorgen und hat diese Lüge anonym verbreitet.


Ich habe das fälschlicherweise ph vorgeworfen, dass er vllt denkt, dass Jäggi dieses Gerücht verbreitet hat. Das tut mir sehr Leid, da ich ph einfach komplett falsch verstanden hatte...siehe oben...



Mea culpa
 
schon gut, habs erst danach gelesen.

aber wer ph kennt, der weiß dass er nicht nur Ciri-Fan, sondern auch Jäggi Befürworter war, und ihm sowas nie unterstellen würde.
 
Strohhalm Sforza



Von Horst Konzok





In tiefer Abstiegsnot klammert sich Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern an jeden greifbaren Strohhalm: So einen verkörpert Ciriaco Sforza. Zu Saisonbeginn war der 35-Jährige eine wertvolle Stammkraft, in erstaunlich guter Form und gemessen an 18 Monaten Verletzungspause überraschend fit. Am 18. Oktober wurde der Schweizer von Landsmann Jäggi in teuer bezahlten Urlaub geschickt. Der Boss sah nach Sforzas internem Scherbengericht nur eine Wahl: Entweder geht Henke oder geht Sforza. Am Tag nach der Entlassung des Trainers hat Sforza seine Rückkehr in den Kader angeboten. Es ist richtig, dass der Noch-Vorsitzende keine Fakten ohne den neuen Coach geschaffen hat. Jäggis Credo: „Der neue Trainer entscheidet, ob Sforza wieder trainiert und wieder spielt."







Eine Rolle rückwärts im Fall Sforza gab es schon einmal 1999: Damals hatte Sforza nach einer Heimschlappe gegen Arminia Bielefeld in einem Interview der „Welt am Sonntag" eine Generalabrechnung mit Trainer Otto Rehhagel vollzogen und wurde suspendiert. 24 Stunden nach einer 0:5-Pleite bei Werder Bremen wurde Sforza begnadigt, trug zur Qualifikation für den UEFA-Cup bei und wurde für zwölf Millionen Mark an Bayern München verkauft. Wenn es der Mannschaft hilft, nutzt es dem Verein. Die Elf hat versäumt zu zeigen, dass es ohne Sforza geht.







Trainer Michael Henke und sein Assistent Manfred Rauscher haben sich gestern Vormittag von der Mannschaft verabschiedet. Die ist an solche Zeremonien schon gewöhnt. Stefan Blank, der im Januar von Alemannia Aachen zum FCK kam, erlebt nach Jara, Moser und Henke noch diese Woche seinen vierten Trainer in elf Monaten ...







Seit Erik Gerets 2002 zum FCK gekommen ist und auf dem Transfermarkt serienweise floppte, wird krampfhaft versucht, der Mannschaft mit dafür untauglichem Personal eine Viererkette aufzuzwingen. Kurt Jara war nur ein Trainer fürs Tagesgeschäft, keiner der perspektivisch dachte, einer, der den eigenen Talentschuppen ignorierte. Das Defizit an schnellen Spielern in der Defensive wird seit Jahren kategorisch ignoriert. Henke hat es mit der Panik-Verpflichtung von Marcelo Pletsch nicht gelöst, eher verschärft.







Tchato, der nur ein halbes Jahr funktionierte, Mettomo, der als Weltklassemann angekündigt wurde, Freund, Nurmela, Vreven und Kosowski, Nerlinger, Seitz, Jancker, Mikic - es ist eine lange Liste von Irrtümern und Fehleinkäufen. Sie ist auch das Resultat der Arbeit von übermächtigen Trainern und einer gewissen Beratungsresistenz des Chefs.







Jäggi kam vor dreieinhalb Jahren in ein vergiftetes Umfeld. Er hat es nicht befriedet, durch die Prozesse gegen die Ex-Führung neue Gräben aufgerissen. Da der sportliche Erfolg ausgeblieben ist, der FCK im Abstiegskampf mit einer leblosen Mannschaft Richtung Zweite Liga taumelt, brennt der Berg. Eine gute Lösung der Trainerfrage ist existenziell!







Es ist richtig, dem neuen FCK -Trainer die Entscheidung über ein Sforza-Comeback zu überlassen.







KONZOKH / KONZOKH



Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Jäggi als WM-OK-Boss auf der Kippe



FUSSBALL: Michael Henke dankt den Fans und will kein billiges Alibi





Von unserem Redakteur







Horst Konzok







Der Boss fühlt sich schlicht „verarscht". Von der Mannschaft. Wieder einmal. Sie hat nach Auffassung von René C. Jäggi den Abschuss von Trainer Michael Henke zu verantworten. „Sie haben gesagt, wir ziehen das mit dem Trainer durch", erinnerte Jäggi nach der Ablösung des 48 Jahre alten Trainers an den Teufels-Schwur. Ein Meineid ... Jäggi hatte den Profis auch gesagt, „dass ich gehe, wenn ich Henke entlassen muss. Sie haben mich gezwungen ..."







„ FCK -Vorsitz und WM-OK-Geschäftsführer, das sind zwei verschiedene Dinge", argumentierte gestern Christoph Schickhardt, juristischer Berater des FCK und des Noch-Vorstandsvorsitzenden. Das sieht Hans-Peter Schössler, der Chef von Lotto Rheinland-Pfalz und Präsident des WM-Organisationskomitees (OK), anders: Er sieht FCK -Vorsitz und die Geschäftsführung des WM-OK in Personalunion. „Das eine geht nicht ohne das andere. Ich bedaure das sehr, denn wir haben sehr gut zusammengearbeitet", erklärte Schössler gestern Abend in der SWR-Sendung „Flutlicht". Jäggi will heute mit Schössler sprechen.







Die Verschwörungstheorie Jäggis - „Die Mannschaft ist zur Hälfte infiziert, ein Teil von Sforza, ein Teil von Rogon" - mochte der entlassene Trainer nicht stützen: „Ich bin weit davon entfernt, das als Alibi zu nutzen. Tatsache ist, dass die Mannschaft nicht funktioniert hat. Das ist meine Verantwortung."







„Die Diskrepanz zwischen Trainings- und Spielleistung ist für uns unerklärlich. Die Verhältnisse im Verein sind nicht stabil. Die Mannschaft wusste, was von dem Spiel abhängt, sie war dem Druck nicht gewachsen", glaubt Manfred Rauscher. Der 48 Jahre Co-Trainer, bis Sommer Rauschgiftfahnder beim Landeskriminalamt Bayern, war mit Henke zum FCK gekommen, hatte sich beurlauben lassen, um seinen Traum zu realisieren: Trainer im Profibereich, Trainer in der Bundesliga. Gestern „flüchtete" Rauscher ins heimische München. „Ich muss Abstand gewinnen", sagte der einstige Kripo-Beamte nach seinem geplatzten Karriere-Traum: „Ich möchte im Fußball bleiben, weiter mit Michael Henke arbeiten."







Henke selbst „ist maßlos enttäuscht", dass seine Arbeit nach 13 Spielen zu Ende gegangen ist. Der „ewige Assistent" des Meistermachers Ottmar Hitzfeld hatte nach einem Jahr Jobpause auf diese Chance gebrannt. „Ich wollte einen Traditionsverein. Den habe ich bekommen. Ich habe gehofft, hier langfristig arbeiten zu können. Das hätte gepasst, weil die Leute gespürt haben, dass ich bereit bin, alles für den Verein zu tun. Sie haben gemerkt, dass das nicht nur ein Job für mich war, sondern eine Riesenaufgabe!"







„Ich will mich nicht aus der Verantwortung stehlen. Im Verein fehlen feste Strukturen", sieht Henke Gründe für die Krise in einem seit Jahren explosiven Umfeld. Nichts kommen lässt der Ex-Trainer auf die Fans: „Sie haben uns auch am Samstag fantastisch unterstützt, obwohl wir nicht gut gespielt haben."







Abstand gewinnen, dem Stress der letzten Wochen entfliehen, will Henke: „Ich habe mich vielleicht zu sehr in diese Aufgabe verbissen, überspitzt gesagt, 24 Stunden an den FCK gedacht. Ich wäre wohl besser mal Golf spielen gegangen, hätte was mit der Familie unternommen, um zu relaxen. Mein Ausrasten in Erfurt hing wohl auch damit zusammen."







KONZOKH / KONZOKH



Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Am Tag eins nach Henke Sforza-Comeback vorbereitet



FUSSBALL: FCK -Kapitän Marco Engelhardt hofft auf schnelle Lösung der Trainerfrage - Wolfgang Wolf vor der Heimkehr



KAISERSLAUTERN (zkk). Der 1. FC Kaiserslautern ist Letzter, was die Elf beim 1:3 (1:1) gegen den 1. FC Nürnberg angeboten hat, war das Letzte! Nach 13 Spieltagen ist der FCK auf dem Tiefpunkt, der Vulkan Betzenberg ist - wie in „Sonntag Aktuell" berichtet - ausgebrochen. Seit Samstag, 17.52 Uhr, ist nichts mehr, wie es noch um 15.30 Uhr war: Trainer Michael Henke und Co-Trainer Manfred Rauscher haben sich gestern von der Mannschaft verabschiedet.





„Es ist nicht so einfach zu erleben, wenn ein Trainer geht. Er hat sich für die Zusammenarbeit bedankt, hat jedem einzelnen alles Gute gewünscht. Er ist einer der wenigen Trainer, die sehr menschlich sind, offen für jeden und für jedes Problem", beschrieb FCK -Kapitän Marco Engelhardt den Tag eins nach der Entlassung.







„Die Mannschaft hat nicht so schlecht gearbeitet wie der Tabellenplatz ist. Die Zusammenarbeit war aber auch nicht optimal, sonst hätten wir mehr Punkte geholt", sagte Michael Henke. Er wollte gestern einen „geordneten Rahmen" für eine letzte Ansprache an die Mannschaft nutzen. Henke: „Ich bin fest überzeugt, dass die Mannschaft nicht absteigt, wenn sie sich auf ein Ziel einschwört und sich nicht von Außen beeinflussen lässt. Sie müssen sich als Mannschaft beweisen. Dieser Effekt muss aus der Mannschaft kommen."







Henke und Rauscher sagten Servus, Torwarttrainer Gerald Ehrmann und Physiotherapeut Kay Friedmann, Mitglieder der Meistermannschaft von 1991, luden die Profis danach zum Waldlauf. Die Suche nach einem Nachfolger Henkes läuft: Favorit ist der am 31. Oktober beim 1. FC Nürnberg entlassene Wolfgang Wolf. Schon im Frühjahr stand „Wolle" Wolf auf der Kandidatenliste von René C. Jäggi ganz oben, aber beim „Club" im Wort ...







„Auf der einen Seite ist es negativ, wie der FCK jetzt da steht. Auf der anderen Seite ist es die Chance, etwas Neues zu probieren, damit sich etwas zum Positiven verändert. Für uns als Spieler heißt das, sich zu 100 Prozent auf die Aufgabe auf dem Platz zu konzentrieren, für die wir bezahlt werden", sagte Kapitän Engelhardt. Dass die Mannschaft allen Beteuerungen zum Trotz erneut versagte, vermag auch der 24-Jährige nicht zu erklären: „Wir spielen, vor allem daheim, viel zu ängstlich."







„Für uns ist jetzt jedes Spiel ein Endspiel. Das muss jetzt jeder begreifen. Wer den Abstiegskampf kennt, der weiß, dass man dann auch im Privatleben wenig Spaß hat. In Kaiserslautern ist das noch extremer", erkannte der Mittelfeldmann: „Die Blockade muss aus dem Kopf raus, damit wir in der Winterpause nicht schon hoffnungslos abgeschlagen sind. Wir als Mannschaft brauchen jetzt schnell eine neue Führung, sprich einen neuen Trainer."







Der künftige Trainer wird entscheiden, ob es ein Comeback des nach interner Kritik an Cheftrainer Henke suspendierten Ciriaco Sforza (35) geben wird, sagte gestern Abend der noch amtierende Vorstandsvorsitzende René C. Jäggi.







„Wolfgang Wolf oder Klaus Toppmöller. Einer von den beiden würde dem FCK gut tun", empfahl Hans-Peter Briegel aus dem fernen Tirana. Der albanische Nationaltrainer, der 2003 nach seinem Zerwürfnis mit Jäggi und Teilen des Aufsichtsrates erst aus dem Gremium, dann aus dem Verein ausgetreten ist, hat mit dieser Entwicklung beim FCK gerechnet. „Das war abzusehen. Die Sanierung war wichtig, darf aber nicht so extrem auf Kosten der Mannschaft gehen. Dann wurden eine Reihe völlig untauglicher Spieler verpflichtet", urteilte Briegel.







Hans-Peter Schössler, der Präsident des Kaiserslauterer WM-Organisationskomitees, träumt den Traum der Aussöhnung mit Briegel, der auch seinen Vereins-Ehrenring zurückgegeben hat. „Wenn der FCK eine andere Führung hat, dann werde ich auch wieder in den Verein eintreten und helfen. Aber nicht mit Ruda! Ich werde aber nie wieder ein bezahltes Amt in dem Verein annehmen", erklärte Briegel. Axel Roos, Briegels Co-Trainer bei der albanischen Nationalmannschaft, erklärte, bei der Aufsichtsratswahl am 5. November 2002 habe er den damaligen Kandidaten Walter Ruda legitimiert, „sich auf mich zu berufen. Das war ein Fehler! Ruda ist nicht der richtige Mann als Aufsichtsratsvorsitzender. Ich verfolge den FCK aus der Ferne, es ist nicht besser, es ist alles noch viel schlimmer geworden", urteilte der einst als „treuer Axel" beim FCK hoch geschätzte Profi.







„Ich habe nie gesagt, dass ich nicht mehr für den FCK spielen werde. Mein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2006, ist nicht aufgelöst, ich habe mein Gehalt bekommen", sagte Ciriaco Sforza gestern. Als Lüge bezeichnete er die Behauptung eines Premiere-Reporters, Sforza habe sich unmittelbar nach dem 1:3 gegen Nürnberg bei einem Aufsichtsratsmitglied für ein Comeback angeboten.







Mit Krafttraining, Schwimmen und Joggen versucht sich Sforza seit seiner Suspendierung fit zu halten. „Klar ist, ich habe vier Wochen nicht gespielt", sagte Sforza, der es nach seiner Aussage leid ist, „seit zwei Jahren als Alibi für alle Probleme in Mannschaft und Verein herhalten zu müssen". „Ich bin zum dritten Mal zum FCK gekommen, habe nach zwei Operationen ein Comeback geschafft. Wenn man mich braucht, bin ich sofort da! Wer mich wirklich kennt, der weiß, wie ich denke, der weiß, dass ich nur eins will: Erfolg mit dem FCK ! Wo wir jetzt stehen, müssten wir nicht stehen ... "







KONZOKH / KONZOKH



Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Teuflische Fehlerkette



Von Horst Konzok





Der erfolgreiche Einstand von Hans Meyer beim 1. FC Nürnberg führte zum Ausstand von Michael Henke beim 1. FC Kaiserslautern: Nach der 1:3-Heimpleite, dem Sturz auf den letzten Platz, beurlaubte der 1. FC Kaiserslautern den Trainer nach nur 13 Spieltagen. Der Offenbarungseid der Mannschaft und ihrer sportlichen Leitung haben den FCK in eine Führungskrise gestürzt. René C. Jäggi ist nur noch ein Vereinschef auf Abruf. Der starke Mann ist Vergangenheit. Es sei denn, er kandidiert und wird am 14. Dezember in den Aufsichtsrat des Noch-Bundesligisten gewählt. Der Noch-Chef könnte ein Faustpfand haben: Mögliche Investoren machen ihr Engagement von seiner Person abhängig, sagte Jäggi kürzlich bei der Bilanzpressekonferenz.







Noch sind es nur zwei Punkte Differenz zu einem Nicht-Abstiegsplatz - von dem trennen die Leistungen der Lauterer Mannschaft augenblicklich aber Welten. Mit kernigen Worten hatten die Profis des 1. FCK in den zwei Wochen vor dem von Trainer Henke zum End-Spiel ausgerufenen Match gegen den „Club" ihre Leistungsbereitschaft und ihren Charakter gepriesen. Die 90 Minuten vom Samstag - Verrat am Fan, Verrat am Verein, Verrat am Trainer!







René C. Jäggi kam im September 2002 nach der Eskalation der Führungskrise auf den Betzenberg. Damals war Jürgen Friedrich zurückgetreten, nachdem der Aufsichtsrat den Rauswurf von Trainer Andreas Brehme gegen den Willen des Vorstandes durchgesetzt hatte. Von Jäggis Versprechen bei der Vorstellung des Trainers Erik Gerets, den FCK zurück auf Europas Spielfelder zu führen, blieb nichts. Die Finanzkrise der „Roten Teufel" haben Jäggis Vorgänger zu verantworten. Die Schieflage ist Ausgeburt systematischer Geldvernichtung durch Wahnsinnsverträge für Stars, Alt-Stars und überschätzte Sternchen sowie geradezu unverschämt hohe Prämienzahlungen. Mit der Kirch-Pleite brach das FCK -Modell vor dreieinhalb Jahren wie ein Kartenhaus zusammen.







Der Verein hatte sich mit der WM-Bewerbung und seiner Beteiligung an den Ausbaukosten des Stadions unverantwortlich verhoben. Fakt ist: Wäre es Jäggi nicht gelungen, das Stadion für 57,5 Millionen Euro an die Stadt zu verkaufen, was letztlich nichts anderes als die Sanierung durch den ungefragten Steuerzahler ist, dann wäre der FCK schon heute Vergangenheit.







„Ich habe meinen Teil dazu beigetragen, dass es den FCK noch gibt", sagte René C. Jäggi am Samstag, als er seinen Rücktritt ankündigte, die Verantwortung für die desaströse sportliche Situation übernahm. Die wirtschaftliche Sanierung ist Jäggi mit einigen Kunstgriffen, Überzeugungskraft und durch die Tatsache geglückt, dass Land und Stadt den WM-Spielort Kaiserslautern erhalten wollten, ein Stadion übernahmen, das außer dem FCK keiner braucht.







Die sportliche Bilanz Jäggis aber ist verheerend: Das ist auch die Schuld seiner Trainer und deren Einkaufspolitik, die Machtmensch Jäggi mit zu verantworten hat. Dass er nicht über Nacht verschwunden ist, spricht für das Pflichtgefühl des charismatischen Schweizers.







Er ist in die Trainersuche eingebunden, die heute und nicht nach dem Wahltag gelöst werden muss! Diese „Mannschaft" braucht eine Führung! Die Kür aber gestaltet sich schwierig, denn Wunschkandidat Wolfgang Wolf sitzt Gesprächspartnern wie dem Aufsichtsratsvorsitzenden Walter Ruda gegenüber, der sich bei der Jahreshauptversammlung zur Wahl stellt. Der neue Aufsichtsrat erst wird den künftigen Vorstand und den Boss des Trainers berufen. Keine gute Voraussetzung im Abstiegskampf, zumal die Abfindungen für Trainer Michael Henke und Co-Trainer Manfred Rauscher dem FCK bei Investitionen auf dem Transfermarkt fehlen werden.







Eine Führung auf Abruf ist beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern auf der Suche nach einem neuen Trainer.







„Die sportliche Bilanz Jäggis ist verheerend. Das ist auch die Schuld seiner Trainer und der Einkaufspolitik, die Machtmensch Jäggi mit zu verantworten hat."







GRUBERC / GRUBERC



Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
FCK setzt auf Pfälzer Lösung: Wunschkandidat Wolfgang Wolf



Gestern Abend Verhandlungen mit dem ehemaligen Nürnberger Trainer



KAISERSLAUTERN (zkk). Ein Trainer mit pfälzischem Blut und FCK -Stallgeruch soll beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern die Nachfolge des entlassenen Chef-Trainers Michael Henke antreten. Der erklärte Wunschkandidat Wolfgang Wolf (48 ) bestätigte der RHEINPFALZ gestern Kontakte und erste Gespräche, die bei Redaktionsschluss noch andauerten.





„Wir werden versuchen, das mit Wolfgang Wolf zu lösen", bestätigte René C. Jäggi. Er hatte am Samstagabend - wie in „Sonntag Aktuell" berichtet - nach der 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg und der Entlassung des Trainergespanns Michael Henke/Manfred Rauscher seinen Rücktritt als Vorstandsvorsitzender angekündigt. Auf Bitten des Aufsichtsrates aber bleibt Jäggi zumindest bis zur Jahreshauptversammlung des Vereins am 14. Dezember im Amt.







„Wir haben René Jäggi gebeten, die Geschäfte weiter zu führen, auch das Tagesgeschäft in enger Abstimmung mit dem Aufsichtsrat", informierte Christoph Schickhardt, der Rechtsbeistand des 1. FCK .







„Herr Jäggi ist im Amt, er ist in die Trainersuche involviert", bestätigte Walter Ruda, der Vorsitzende des FCK -Aufsichtsrates. Das Kontrollgremium wird am 14. Dezember neu gewählt. Nach der Satzung des Vereins ist der Aufsichtsrat für die Berufung des neuen Vorstands verantwortlich.







„Ich weiß es noch nicht", ließ Jäggi gestern in einem RHEINPFALZ-Gespräch offen, ob er für das Aufsichtsgremium kandidiert. Sein ursprünglicher Plan war es, die Profi-Abteilung als Fußball-Aktiengesellschaft (AG) auszugliedern, den Mitgliedern überzeugende Investoren zu präsentieren und dann in einem neuen Aufsichtsrat der AG mitzuwirken.







„Meine Rolle in der Trainersuche wird eine sehr passive sein. Das müssen Olaf Marschall und Herr Ruda entscheiden", sieht Jäggi Teammanager und Aufsichtsratschef gefordert.







„Wenn es gelingt, einen Trainer zu verpflichten, der aus der Pfalz stammt, Rückhalt bei den Fans hat, hätte das einen gewissen Charme", erklärte Teammanager Olaf Marschall vor dem Treffen mit dem aus Tiefenthal bei Grünstadt stammenden Wolf. Wolf wurde am 31. Oktober beim 1. FC Nürnberg entlassen, er hat 248 Bundesligaspiele für den FCK bestritten.







Der am 18. Oktober wegen Kritik an Michael Henke suspendierte Ciriaco Sforza erneuerte gestern seine Bereitschaft zum Comeback unter neuem Trainer. Leitartikel Seite 2, Sport







GRUBERC / GRUBERC



Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Die Lage beim 1. FC Kaiserslautern



„Es darf nicht alles kaputt gehen"



TRAINER-UMFRAGE: Kurt: „Der FCK braucht Einheimische mit Charakter"





GRÜNSTADT. Beim 1. FC Kaiserslautern hat"s am Samstag nach dem Schlusspfiff der 1:3 verlorenen Partie der „Roten Teufel" gegen den Nürnberger „Club" gekracht: Michael Henke entlassen, Rene C. Jäggi hat seinen Rücktritt2 angekündigt. Das Chaos ist zum Tohuwabohu entartet. Dies lässt auch die Sportfreunde in der Region nicht kalt. Wir befragten Trainer.







Walter Pradt (VfR Grünstadt): „Die Situation ist sehr, sehr schlimm. Der Verein ist in seinem Weiterbestehen gefährdet. Es darf jetzt nicht alles kaputt gehen. Jäggi hat die Sanierung gut hingekriegt, die sportlichen Belange sind nicht unbedingt sein Metier. Wolfgang Wolf würde als Trainer in die Region passen."







Ibrahim Kurt (TSG Eisenberg): „Schade, dass Lautern seit längerer Zeit nicht mehr auf die Beine kommt. Jeder sollte sich an der eigenen Nase fassen. Gemeinsamkeit ist gefragt. Jäggi kommt in der ganzen Diskussion zu schlecht weg; er hat den Verein gerettet. Der FCK braucht Spieler mit Charakter, Einheimische, die sich mit Verein und Region identifizieren."







Günter Krist (TuS Altleiningen): „Es ist sehr bedauerlich, dass Henke entlassen wurde. Von den Trainern der letzten Jahre hat er die beste Arbeit geleistet. Die (Miss-)Erfolge sind nicht zuletzt durch Spieler bedingt. Der Neue, egal wer es ist, muss Dampf machen. Toppmöller wäre keine gute Lösung. Neben Wolf und Hans-Peter Briegel könnte man sich auch Lorant vorstellen. Jäggi war keine Leitfigur, eher ein Geschäftsmann; er hinterlässt eine sehr schwierige Situation."







Harald Müsel (SV Obersülzen): „Wer dieses Chaos bewältigen könnte, weiß ich auch nicht. Trainerentlassung? Das war etwas unglücklich. Wie"s gemacht wurde, war"s nicht fair. Wolfgang Wolf wäre als Trainer ein Vorbild. Er ist Pfälzer, der auch früher schon jede Woche immer alles gegeben hat, er könnte den FCK präsentieren. Er kämpft, er kann beißen, das reißt auch die Fans mit."







Ralf Weidemaier (TuS Sausenheim): „Die Reaktion Jäggis kann man nachvollziehen. Er hatte Konsequenzen schon rechtzeitig angekündigt, nun steht er zu seinem Wort. Der FCK sollte keinen Seiteneinsteiger verpflichten."







Stefan Aßmus (ATSV Wattenheim): „Als Trainer kommt nur einer in Frage, der die Fans zum Bundesgenossen hat - vielleicht Toppi oder Wolf. Zu Jäggi möchte ich keinen Kommentar abgeben, dazu hatte ich zu wenig Einblick." (tpr/byr)







FMGRU01 / FMGRU01



Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Jetzt geht"s los



Von Hans-Joachim Redzimski





Jetzt geht"s los. Jetzt beginnt das Hauen und Stechen. Nach dem Rücktritt von FCK -Vorstandschef René C. Jäggi geht es nun um die Macht im 1. FC Kaiserslautern. Auf der Jahreshauptversammlung am 14. Dezember wird die Frage im Mittelpunkt stehen, wer künftig den Verein führt. Mit der Neuwahl des Aufsichtsrats werden die Karten neu gemischt. Und die Weichen dafür gestellt, wer demnächst der starke Mann auf dem Betzenberg ist.







Mit dem Rücktritt von René C. Jäggi kehrt mitnichten Ruhe in den Verein ein. Für die Fans mag zwar der Sündenbock für die sportliche Talfahrt des Bundesligisten damit zur Strecke gebracht worden sein. In der Tat kann sich der Schweizer nicht aus der Verantwortung für die Misere stehlen. Seine erfolgreiche wirtschaftliche Sanierungstätigkeit, zu der Stadt und Land in einem gemeinsamen Kraftakt die finanziellen Grundlagen gelegt haben, schützt ihn vor Kritik und Verantwortung für den sportlichen Bereich nicht.







Für jene, die die Vereinspolitik bestimmen beziehungsweise bestimmen wollen, beginnt jetzt die heiße Phase. Positionen besetzen, Personalien ins Gespräch bringen. René C. Jäggi warf, wohlgemerkt aus seiner subjektiven Erfahrung heraus, in der Pressekonferenz am Samstagabend einen Fokus darauf: „Seien Sie sehr vorsichtig, wem Sie die Geschicke des Vereins anvertrauen."







Das Buhlen um die Mitglieder, die über die Zusammensetzung des künftigen Aufsichtsrats entscheiden, jenem Gremium, das den Vorstand besetzt, wird nicht lange auf sich warten lassen. Der Boulevardpresse wird eine entscheidende Bedeutung dabei zukommen. Welche, das konnte man in den jüngsten Tagen bereits schwarz auf weiß erleben.







Der Frage, wer den Verein führt, wird auch seitens der Stadt große Bedeutung beizumessen sein. Über die Stadiongesellschaft ist sie eng mit dem Schicksal des Vereins verknüpft. Verein und Stadt sitzen in einem Boot. Es ist davon auszugehen, dass auch seitens des Landes und der Sponsoren die Entwicklung auf dem Betzenberg mit Argusaugen beobachtet werden wird.







Der Frage, wer den 1. FC Kaiserslautern künftig führt, wird auch seitens der Stadt große Bedeutung beizumessen sein. Über die Stadiongesellschaft ist sie eng mit dem Schicksal des Vereins verknüpft.







REDZIMH / REDZIMH



Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
FCK -Fans blockieren Stadiontor



Mehrere hundert aufgebrachte FCK -Fanshaben am Samstagabend nach der 1:3-Pleite des 1. FC Kaiserslautern im so genannten Kellerduell der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Nürnberg das Stadiontor an der Straße „Zum Betzenberg" blockiert, um ihren Unmut über die Leistung ihrer Mannschaft loszuwerden und Konsequenzen zu fordern. Mehrere Eingreifgruppen der Polizei waren vor Ort, um eine Eskalation zu verhindern. Hierbei wurden die Einsatzkräfte von Unbekannten aus der Menge mit einer nicht definierbaren Flüssigkeit attackiert. Sie verursachte bei einigen Beamten kurzzeitige Augenreizungen. Die Blockadeaktion dauerte zirka eine Stunde, dann zogen die frustrierten FCK -Anhänger nach und nach ab. Ministerpräsident Kurt Beck hatte die Fans am Tor zu Ruhe und Besonnenheit aufgerufen. Die Abreise der Fans aus dem Frankenland verlief problemlos. Der Mannschaftsbus der Nürnberger durfte das blockierte Stadiontor unterhalb der Arena passieren, wurde von den FCK -Anhängern sogar beklatscht. Nach der 1:3-Niederlage trennte sich der 1. FCK von Trainer Michael Henke, FCK -Vorstandsvorsitzender René C. Jäggi erklärte seinen Rücktritt. -FOTO: VIEW Kommentar, Lokalseite 4, Politik, Sport





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Hammerhart, was die Tage in der Presse los ist, kein Wunder, wieder mal verbreiten wir Negativ-Schlagzeilen...



Die RP seitenweise voll!
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gut, dass ich gleich heim bin.

wenn da einige ausrasten, wird doch weder von denen noch von der polizei z.b. auf kinder rücksicht genommen.
 
wenn ich den beitrag über die blockade lese, dann muss ich sagen, dass ich froh war, dass wir diesmal woanders geparkt haben...



ich verstehe ja jeden, der momentan aufgebracht ist, aber es ist momentan keine LÖSUNG...
 
Wolf zurück in seinem Revier

FUSSBALL: Neuer FCK-Trainer bringt „kleinen Bruder" als Scout mit

KAISERSLAUTERN (zkk). Wolfgang Wolf ist zurück in seinem Revier: Der 48 Jahre alte Fußall-Lehrer soll den 1. FC Kaiserslautern vor dem Abstieg retten. Gestern, gegen 21 Uhr, war der bis 30. Juni 2008 laufende Vertrag des waschechten Pfälzers perfekt. Heute (13 Uhr) wird der FCK den Nachfolger des entlassenen Cheftrainers Michael Henke vorstellen, um 15 Uhr wird Wolf sein erstes Training leiten. Sein Kontrakt gilt auch für die Zweite Liga.



Der Aufsichtsrat des 1. FCK stimmte dem Engagement Wolfgang Wolfs gestern Abend einstimmig zu. Die Position des Co-Trainers wird heute mit einem Kandidaten Wolfs besetzt. Der neue Coach bringt seinen Bruder Arno als Scout mit zum FCK. Der 45-Jährige, für den FCK elfmal als Linksaußen in der Bundesliga am Ball, dann bei Alemannia Aachen Profi, arbeitete schon in Wolfsburg und zuletzt beim 1. FC Nürnberg als Scout des „großen Bruders".





„Ich hoffe, dass wir das hier so erfolgreich fortsetzen können", erinnerte Wolfgang Wolf an den bislang größten Coup, den sein Bruder einfädelte, den Transfer Marek Mintals zum FCN. Beim FCK wird Arno Wolf mit dem bisherigen Scout Hubert Neu und Teammanager Olaf Marschall im Scouting zusammenarbeiten.





„Wir sind froh, dass wir schnell eine Einigung mit unserem Wunschkandidaten erzielen konnten", ließ Teammanager Olaf Marschall am Abend verlauten. Er hatte die entscheidenden Gespräche zusammen mit Aufsichtsratschef Walter Ruda und dem Vorstandsvorsitzenden René C. Jäggi geführt. Gestern Nachmittag hatte der Lauterer Trainer-Wunschkandidat seinen bis 2007 laufenden Vertrag beim 1. FC Nürnberg aufgelöst. Damit war der Weg frei - zurück in die Pfalz, heim zum FCK. „Meine große Liebe", wie Wolf wiederholt verraten hatte.





„Ich freue mich, dass wir meine Juli-Lösung jetzt realisieren konnten und bin überzeugt, dass er der richtige Mann ist. Vielleicht gelingt es Wolfgang Wolf auch zu beweisen, dass unsere Spieler besser sind als sie dargestellt werden", sagte René C. Jäggi.





„Natürlich ist das keine einfache Aufgabe. Aber wenn wir hier in der Region alle zusammenrücken, dann können wir gemeinsam den Klassenerhalt packen, der gerade für einen solchen Verein unheimlich wichtig wäre", erklärte Wolfgang Wolf, als seine Heimkehr besiegelt war. 248 seiner 308 Bundesligaspiele hat er im Dress der „Roten Teufel" bestritten, elf seiner 16 Bundesliga-Tore im FCK-Dress erzielt. 1988 ging er nach zehn Jahren - schweren Herzens - von seinem Berg. Trainer Hannes Bongartz hatte andere Personalwünsche. Wolf heuerte bei den Stuttgarter Kickers an, erst als Spieler, dann als Manager und Trainer. Die „Blauen" wurden zum Sprungbrett in die Eliteliga: Der gelernte Großhandels-Kaufmann, Vater zweier Kinder, arbeitete vom 28. März 1998 bis zum 4. März 2003 beim VfL Wolfsburg, vom 30. April 2003 bis zum 31. Oktober 2005 beim 1. FC Nürnberg.





„Trotz der schwierigen Situation des FCK, das ist keine Belastung für mich. Ich bin wieder Zuhause", sagte Wolfgang Wolf gestern Abend nach seiner Unterschrift in einem RHEINPFALZ-Gespräch. Dass das Votum im Aufsichtsrat einstimmig für ihn ausgefallen ist, wertete der neue Trainer als positives Signal: „Dass die Abstimmung einstimmig war, das freut mich sehr. Ich sehe, dass ich die nötige Unterstützung aller haben werde."





„Wir können unser Ziel nur gemeinsam erreichen, gemeinsam und mit der nötigen Ruhe", appellierte der neue FCK-Trainer an die Aussöhnung in dem Verein. Es gibt für Wolf nur ein Ziel: den FCK zu retten!







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