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RHEINPFALZ NEWS

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allerdings - täte dem Spiel best. net schlecht - Seitz draussen lassen und Micky auf der Pos. testen! Allerdings glaube ich nicht, dass er von Beginn an spielt.
 
Das Derby der Leidenschaft

FUSSBALL: Einsatz von FCK -Sturmtank Carsten Jancker gegen Mainz 05 fraglich - Jäggis Appell



KAISERSLAUTERN (zkk). Drittes Rheinland-Pfalz-Derby im Fußball-Oberhaus: Heute (20 Uhr) trifft der 1. FC Kaiserslautern auf den FSV Mainz 05. Es gibt noch rund 3000 Karten, informierte der FCK .





Gestern, 16 Uhr, Sportpark „Rote Teufel": Kaiser-Wetter auf dem Fröhnerhof. Der an der Hüfte lädierte Rohdiamant Boubacar Sanogo, von vielen Fans liebevoll „Bobbycar" getauft, arbeitet mit Reha-Coach Zvonko Komes. Beim Abschlusstraining fehlt Carsten Jancker. „Er fühlt sich unwohl, hat Schüttelfrost. Er geht auch nicht mit ins Hotel, um keinen anzustecken. Wir warten die Nacht ab, entscheiden dann", sagt FCK -Trainer Henke.





Beim Trainingsspiel gewinnt die „Zweite" (Ernst - Lembi, Hertzsch, Blank - Riedl, Nerlinger, Zandi - Mikic, Göktan) in Unterzahl gegen die „Erste" mit Macho - Pletsch, Mettomo, Wenzel - Reuter, Sforza, Engelhardt - Seitz, Skela - Altintop 2:0. Torschützen: Mihael Mikic mit einer kunstvollen Bogenlampe und Berkant Göktan nach Vorlage des wie aufgedreht spielenden Mikic.





„Er ist im Kader. ,Micky" könnte es doch noch packen, wenn er ruhiger am Ball wäre, nicht so hippelig", sagt Michael Henke, der registriert hat, mit welchem Eifer Mikic auftrumpft. Der „kroatische Pfeil" hat den Kampf um einen Platz in der Mannschaft noch nicht aufgegeben. Sein Traum ist die Bundesliga. „Ich bin gut drauf", betreibt der 25-Jährige Eigenwerbung. Sollte Jancker heute passen, dürfte Halil Altintop ins Sturmzentrum rücken und wahrscheinlich Jochen Seitz über die rechte Seite agieren. Den Part kann auch Göktan übernehmen, den der Coach aber derzeit eher als Joker sieht. Die Position aber hat auch Mihael Mikic im Visier.





„Ich erwarte Leidenschaft! Wiedergutmachung ist angesagt für das letzte Derby in Mainz, aber auch ein bisschen für das 1:5 gegen Bremen", formuliert FCK -Boss René C. Jäggi seine Erwartungshaltung.





„Ich finde ein Derby immer sehr gut. Am schönsten ist"s, wenn man vor dem Gegner steht. In der letzten Saison haben wir es ja umgekehrt erlebt", erinnert Jäggi. Er unterstreicht aber auch das sehr gute nachbarschaftliche Verhältnis zum FSV Mainz 05 und der Führung um Präsidenten-Dauerbrenner Harald Strutz.





„Mainz hat nichts mehr zu verlieren", sagt FCK -Routinier Ciriaco Sforza in Erwartung eines Gastes mit heißem Herzen. „Niemand bei uns sagt, dass Mainz eine schlechte Mannschaft hat. Im Gegenteil: Sie sind spielerisch gut, sie stehen kompakt, das haben sie gerade erst in Sevilla nachgewiesen. Derbys sind immer etwas Spezielles", sinniert Sforza. „Derbys sind immer etwas Schönes. Ich freue mich auch wieder drauf", sagt Sforza.





In ihm personifiziert war die Wende zum Guten im Derby vor einem Jahr, das der FCK 2:0 gewann. Sforza peitschte den FCK damals nach vorne, war Kopf und Herz der Mannschaft. Für den FCK war es der Wendepunkt im Kampf gegen den Abstieg. Sforza: „Wir müssen organisiert spielen, dürfen nicht blind nach vorne rennen."





So spielen sie:





1. FC Kaiserslautern: Macho - Lembi, Pletsch, Mettomo, Wenzel - Reuter, Sforza - Seitz (Altintop), Skela, Engelhardt - Altintop (Jancker) - Ersatz: Ernst, Hertzsch, Blank, Riedl, Zandi, Mikic, Jancker (?) - Es fehlen: Lehmann (Sprunggelenk lädiert), Sanogo (Hüftprellung)





FSV Mainz 05: Wache - Abel, Friedrich, Noveski, Weigelt - Gerber, Pekovic, da Silva -Thurk, Ruman - Zidan - Es fehlen: Bodog (Achillessehnenreizung), Casey (Kreuzbandriss)





Schiedsrichter: Wack (Biberbach).







KULLMAK / KULLMAK

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Zumindest ist Mikic mal im Kader... Vielleicht reichts ja für ein Spiel von Beginn an oder direkt nach der Halbzeit. Auf jeden Fall sollte er mehr als nur 10 Minuten spielen!
 
ich denke das er wenn entweder direkt spielt oder höchstens zehn minuten.. das henke zur halbzeit wechselt glaub ich nicht..
 
Fußballerischer Hungerstreik: 0:2-Derbypleite



FUSSBALL: FSV Mainz 05 feiert ersten Saisonsieg - Rot für Sforza - FCK versagt



KAISERSLAUTERN. Mainz 05 hat die Notbremse gezogen, das niveaulose Rheinland-Pfalz-Derby beim 1. FC Kaiserslautern 2:0 (1:0) durch Tore von Thurk und Auer gewonnen. Es war der erste Mainzer Sieg in dieser Saison!



45 Derby-Minuten: keine Chance für Kaiserslautern, eineinhalb für Mainz - die genügten zur Pausenführung: Antonio da Silva durfte in der 38. Minute unbehelligt flanken, Michael Thurk fast ungehindert einköpfen. Fußballerisch schienen Gastgeber wie Gast im Hungerstreik: Fehlpässe, leichte technische Fehler, kein Spielaufbau.



Dem FCK fehlte ein Plan, die gut gestaffelte Mainzer Abwehr auszuhebeln. Der überragende Manuel Friedrich stach den für den erkrankten Jancker ins Sturmzentrum beorderten Halil Altintop glatt aus. Allerdings fiel es den Nullfünfern leicht, den Lauterer Torjäger zu isolieren. Denn Ervin Skela wurde durch den für Babatz aufgebotenen Milorad Pekovic erst neutralisiert, dann kaltgestellt. Die Flügel der „Roten Teufel" blieben bei allem Bemühen stumpfe Waffen. Da rächte sich, dass mit Ingo Hertzsch und Timo Wenzel zwei gelernte Innenverteidiger auf den Außenpositionen agierten. Sie schossen die Bälle mehr durch die Botanik, als zu flanken oder zu passen. Auf der linken Außenbahn setzte sich Marco Engelhardt nicht entscheidend durch. Er ackerte, leistete sich aber allzu viele Fehler. Rechts stand Neuzugang Berkant Göktan erstmals in der Startformation. Er demonstrierte wohl seine fast perfekte Technik, schlug schöne Haken, spielte aber fast immer nur Kurzpässe im Niemandsland. Ihm fehlte es trotz einiger guter Ansätze an Effektivität.



Die Spieleröffnung aus der Abwehr heraus - dilletantisch, eine Kardinalschwäche der Lauterer. Da passte sich der für Hervé Lembi nominierte Ingo Hertzsch den Kollegen Marcelo Pletsch, Lucien Mettomo und Timo Wenzel an.



Rustikale Querschläger statt gepflegten Passspiels. Spielkultur - die fand nicht statt! In der 44. Minute dezimierte sich der FCK , der einen Defensivmann zu viel auf dem Grün zu haben schien, selbst: Ciriaco Sforza traf bei seiner rüden Attacke von hinten wohl zuerst den Ball, dann aber auch Petr Ruman und sah Rot.



In Unterzahl kam die Fehlpaß-Teufel zu ihren ersten Chancen - nicht durch Spielzüge, sondern nach Eckbällen von Engelhardt und Skela. In der 61. Minute dann fast der Ausgleich: Altintop-Solo, Ingo Hertzsch ist frei, der Ball aber wird zur Ecke abgefälscht.



Mainz 05 aber ist gefährlicher: Benjamin Weigelt köpft in der 75. Minute an die Latte des 1. FC Einfallslos, der freie Auer scheitert in der 83. überhastet an Torwart Macho. In der 90. Minute sorgt Benjamin Auer für das 0:2: Macho hatte Thurks Schüsschen nicht festgehalten. Ein böser Schnitzer, den die diszipliniert arbeitenden Nullfünfer nutzten. So wie der FCK gestern auftrat, wird er bald wieder aus dem Tabellenkeller grüßen. So geht"s gegen den Abstieg! „Wir haben Druck aufgebaut, aber keine Chancen herausgearbeitet", stellte FCK -Trainer Michael Henke fest, befand aber den Platzverweis für ausschlaggebend.



So spielten sie:



1.FC Kaiserslautern: Macho - Hertzsch, Mettomo (72. Seitz), Pletsch, Wenzel - Reuter, Sforza - Göktan (46. Riedl), Skela, Engelhardt (87. Zandi) - Altintop



FSV Mainz 05: Wache - Abel, Friedrich, Noveski, Weigelt - Gerber (90. + 1 Rose), Pekovic, da Silva - Ruman (76. Geißler), Thurk - Zidan (76. Auer).



Tore: 0:1 Thurk (38.), 0:2 Auer (90.) - Gelbe Karten: Mettomo (2), Riedl - Pekovic - Rote Karte: Sforza (44.) - Beste Spieler: Friedrich, Pekovic - Zuschauer: 39.123 - Schiedsrichter: Wack (Biberbach).



Quelle:RON
 
Mainzer nehmen Ruhe mit auf den Platz



FUSSBALL: Keine Schmähungen auf „Betze"





KAISERSLAUTERN. Bei einem Frisörgeschäft in der Ludwigshafener Innenstadt geht es nach dem Prinzip: reinkommen, drankommen. Das steht zumindest mal draußen am Fenster. Bei den „Roten Teufeln" in Kaiserslautern geht es umgekehrt. Im Rheinland-Pfalz-Derby war die Losung für den FSV Mainz 05 gestern Abend: reinkommen, abwarten.



Die „Nullfünfer" machten nicht dort weiter, wo sie gegen den VfB Stuttgart beim unglücklichen 1:2 am vergangenen Samstag aufgehört hatten, sondern gingen vom Gas. Und das war genau richtig. In Kaiserslautern feierten sie mit dem gestrigen 2:0 den ersten Saisonsieg. „Wir waren ja auch auswärts, aber wir wollten das Spiel schon ruhiger angehen", meinte der aus Kaiserslautern stammende Mainzer Rechtsverteidiger Mathias Abel. Kurz nach Spielende erhielt er von Lauterer Freunden die ersten Glückwunsch-Nachrichten aufs Handy.



Schnell war jedenfalls klar, dass die Mainzer dem FCK im Spiel der Spiele nicht noch einmal wie im vergangenen Dezember ins offene Messer laufen würden. Zwischen den Spielen Ruhe bewahren gehört zu den Stärken der „Nullfünfer". Gestern hat sich der Erfolg eingestellt, weil sie sie auf den Platz mitgenommen haben. Die Schmähungen, auf die der Mainzer Trainer Jürgen Klopp sich eingestellt hatte, sie waren ausgeblieben. „Von den Rängen wird es sicher Hohn und Spott geben. Das sind Dinge, die ziemlich normal sind", hatte Klopp vor der Partie gemutmaßt. Es war nicht so. Nur hatten die Lauterer in der Westkurve eine tribünenhohe Choreographie vorbereitet, die einen Teufel darstellte, der einen Käfig voller Narren hielt. „Und ihr wollt uns verbannen? Oh, Mainzer Volk der Narren", hatte außerdem auf einem Transparent gestanden.



Die Mainzer hatten ein ganz anderes Ziel: endlich den beziehungsweise die ersten Punkte holen. Den Versuch unternahmen sie in der Formation, an der sie auch festhalten wollten: im Tannenbaumsystem. Allerdings hatte Klopp verletzungsbedingt umbauen müssen. Für Stammspieler Christof Babatz, der aufgrund einer Knochenstauchung im Knie geschont wurde, rückte Neuzugang Milorad Pekovic ins zentrale Mittelfeld. Der Serbe mit der Nummer 13 fügte sich gut ins Mainzer Spiel ein. Der im Schlussverkauf von Bremen ausgeliehene Stürmer Zidan stand außerdem für Romulo wieder in der Startelf.



Pekovic hin, Zidan her. Das erlösende Tor schoss der Mann, der einen großen Anteil am Klassenverleib gehabt hatte: Michael Thurk (38.). Gut für Mainz, noch besser für das zähe Spiel, das viel von dem schuldig blieb, was es versprochen hatte. „Für uns war auch wichtig, dass wir endlich mal in Führung gegangen sind", sagte Abel. Petr Ruman fand die Rote Karte für Ciriaco Sforza gerechtfertigt. „Er hat mich am linken Fuß an der Achillessehne getroffen. Das war ziemlich blöd von ihm."



Nach fünf Niederlagen in Folge zählte für die Mainzer, dass es drei Punkte waren - und das auch noch beim FCK . Dass ein Pfälzer gegen die Pfälzer traf, war die Krönung. Benjamin Auer, der wegen einer Schienbeinprellung zwei Wochen hatte pausieren müssen, staubte in der Schlussminute ab.



Harald Strutz freute sich, etwas Geschichte geschrieben zu haben. „Selbst der eingefleischteste FCK -Fan wird zugeben müssen, dass Mainz die bessere Mannschaft war", meinte der Mainzer Präsident.



Quelle:RON
 
Derby-Stimmung nur vor dem Anpfiff



FUSSBALL: Riesenenttäuschung beim FCK





KAISERSLAUTERN. Die Derbylaune hat der 1. FC Kaiserslautern sich und seinen Anhängern beim 0:2 (0:1) gegen den FSV Mainz 05 gestern Abend auf dem Betzenberg gründlich vermiest.



Wo beim 2:0-Sieg des FCK im vergangenen Dezember noch der Teufel los war, dort regierten gestern nach dem Schlusspfiff die „Narren". Mainzer „Flieger" statt Lauterer Welle. „Oh je, oh je, oh je", stöhnte ein „Betze"-Anhänger, vor Enttäuschung heftig den Kopf schüttelnd, beim Abstieg vom gestern erschreckend niedrigen Fußballberg. Er dürfte nicht der einzige gewesen sein.



„Wir sind alle sehr enttäuscht über das Spiel, wir haben uns sehr viel vorgenommen. In der Mannschaft spürte man, dass es für sie das wichtigste Spiel in der Saison ist", stellte FCK -Trainer Michael Henke nüchtern fest. „Das erste Tor war bedingt durch mehrere Fehler, hätte uns allein aber das Genick nicht gebrochen. Der Platzverweis war entscheidend", analysierte der 48-Jährige die Schlüsselszene kurz vor der Pause. Ciriaco Sforza hatte den Mainzer 1:0-Schützen Michael Thurk direkt vor den Trainerbänken rüde umgegrätscht. Zwar mit Ball - aber von hinten.



„Wir haben in der zweiten Hälfte in Unterzahl den Willen gezeigt, das Spiel zu drehen. Wir müssen jetzt damit leben. In dieser Situation muss sich zeigen, ob die Mannschaft und der Verein gefestigt sind", erklärte der FCK -Coach.



„Wir stehen mit leeren Händen da, deshalb fehlen mir jetzt etwas die Worte. Aber es war nicht unser Spiel. Vielleicht haben wir verkrampft, wollten zu viel. Aber das Leben geht jetzt weiter", sagte FCK -Verteidiger Timo Wenzel. „Der Platzverweis für so einen erfahrenen Spieler wie Ciriaco Sforza hat gezeigt, dass wir zu viel wollten, wir waren übermotiviert", stellte Halil Altintop fest.



„Zu Hause, da könnten wir schon offensiver spielen, aber das entscheidet der Trainer", sagte der Stürmer im Hinblick auf die FCK -Aufstellung mit vier gelernten Manndeckern.



„Mit ein bisschen Glück machen wir noch das 1:1. Vorwürfe aus der Mannschaft an Ciriaco Sforza wird es nicht geben", betonte Ingo Hertzsch, der gestern Hervé Lembi rechts in der Viererkette ersetzte.



Richtige Derbystimmung gab"s beim Lauterer Anhang nur vor dem Anpfiff. Die FCK -Fans in der Westkurve präsentierten in einer pfiffigen rot-weiß-roten Choreographie das, was sie sich für das dritte Rheinland-Pfalz-Derby im Fußball-Oberhaus eigentlich gewünscht hätten: einen Roten Teufel, der die in einem Käfig eingesperrten fest in der Hand hat. Es blieb ein Wunschtraum. Thurks 1:0 verlieh dem Derby für einige Minuten die ansonsten fehlende Rasse. Die in die rote Karte für Sforza mündete.



Immerhin: Lauterns Mittelfeldmann entschuldigte sich vor seinem frühzeitigen Duschgang bei Thurk; ließ sich von der Hektik der wild gestikulierenden 05-Medizinabteilung nicht anstecken. Mit einem lautstarken „Wir wollen Euch kämpfen sehen" schickten die FCK -Fans ihre Lieblinge in die zweite Halbzeit. Zählbares jedoch sprang in Form des 2:0 nur für Mainz heraus. Vergebene Lauterer Derby-Hoffnungen.



Quelle:RON
 
Der Schlussgesang: Auswärtssieg!



Gestern Abend: Mainz 05 versetzt beim 2:0 FCK -Fans in Grabesstimmung





Es sollte so schön werden. Endlich mal wieder ein Heimspiel unter Flutlicht. Die ganz besondere Atmosphäre. Und dann noch gegen Mainz 05! Viel Optimismus herrschte im Lager des 1. FC Kaiserslautern vor dem Derby in der Fußball-Bundesliga. Doch wer gestern Abend um kurz vor Zehn im Fritz-Walter-Stadion feierte, waren die Gäste aus der Landeshauptstadt. „Auswärtssieg", schallte es von der Osttribüne.



Zehn Minuten vor Acht waren die Fans beider Lager aufgewacht, nachdem zuvor eine gespannte Stille geherrscht hatte. Beim „Betze-Lied" entzündeten viele FCK -Anhänger in der Westkurve Wunderkerzen - endlich wieder ein Flutlichtspiel. Wie früher freitagabends. Und beim Einmarsch der Gladiatoren - pardon, es sind ja nur Fußballspieler - entrollten die Lauterer ein riesiges Transparent mit einem Roten Teufel, der einen Käfig voller Mainzer Narren fest im Griff hat...



Mit zweiminütiger Verspätung pfiff Schiedsrichter Franz-Xaver Wack das Derby an; nur zwei Minuten später: Riesenbegeisterung beim ersten Lauterer Warnschuss. Timo Wenzel hatte ihn abgegeben. Einige Mainzer hatten Spott und Häme erwartet - beides blieb zunächst aus. Der FCK -Anhang verwendete seine Kraft darauf, das eigene Team anzufeuern, statt sich in Hassparolen in Richtung Gegner zu ergötzen - prima! Und die 05-Fans konzentrierten sich ebenfalls auf ihre Idole. Und brachten es auf eine ordentliche Lautstärke. Obwohl sie lange nicht so zahlreich auf dem Betzenberg erschienen waren wie noch im ersten Derby in der vergangenen Saison.



Insgesamt ging es dennoch irgendwie verhalten zu. Aber nur bis zur 38. Minute, als die Lauterer Abwehr pennte, und Michael Thurk - nicht gerade als Kopfball-Ungeheuer bekannt - fast ungehindert zur Gästeführung einnicken durfte. So hatten sich das die einheimischen Fans und Spieler nicht vorgestellt! Danach war Feuer drin. Im Spiel und auf der Tribüne. Die allgemeine Hektik gipfelte aus FCK -Sicht jedoch in einer ganz unangenehmen Situation: Eine Minute vor der Pause bekam Ciriaco Sforza nach einem Foul an Petr Ruman die rote Karte unter die Nase gerieben! Eine vertretbare Entscheidung. Die Stimmung kochte. Am Spielfeldrand sausten FCK -Coach Michael Henke und sein Pendant Jürgen Klopp in Richtung „Tatort", diskutierten, gestikulierten. Sie schauten lange nicht mehr so freundschaftlich wie noch vor dem Spiel, als sie sich sehr freundlich begrüßt hatten.



In der zweiten Halbzeit war die Stimmung auf dem Platz zunächst etwas giftiger. Da schubste ein Jürgen Macho einen Ruman schon mal unsanft aus dem Weg, weil der nach Meinung des österreichischen FCK -Torwarts irgendwie zu lange in seinem Weg gestanden hatte. Klopp und Henke tauchten ständig stehend an der Bande auf, hatten keine Ruhe mehr auf ihren Sitzen. Engelhardt peitschte die Fans mit rudernden Armbewegungen auf. Währenddessen feierte der Mainzer Anhang seine Truppe schon.



Mit zunehmender Spieldauer wurden die FCK -Fans immer leiser. Erschreckend leise sogar. Die Spieler lieferten auch wenig Anlass zur Hoffnung. Der Funke sprang weder vom Rasen auf die Ränge über noch umgekehrt. Und nach Benjamin Auers 2:0 herrschte Grabesstimmung. Sport



Quelle:RON
 
Fußballerischer Hungerstreik: 0:2-Derbypleite


...



„Wir haben Druck aufgebaut, aber keine Chancen herausgearbeitet", stellte FCK -Trainer Michael Henke fest, befand aber den Platzverweis für ausschlaggebend.



...






Diese Äußerung kann er doch nicht wirklich ernst meinen: ich hab im ganzen Spiel keinen Druck von uns gesehen, im Gegenteil - die Mainzer haben gut Pressing gespielt ohne irgendwie selbst aktiv Fußball zu spielen und uns jedesmal in Bedrängnis gebracht!



Und der Platzverweis war nicht der Knackpunkt sondern hat der Anti-Leistung nur noch die Krone aufgesetzt. Kein Wort vom Trainer zur vollkommen mißglückten Aufstellung und Taktik...
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FCK stolpert in die Sackgasse

FUSSBALL: Berkant Göktan „Sforza-Opfer" - Halil Altintop nicht beflügelt

KAISERSLAUTERN (zkk). Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Vier Tage nach der 0:2 (0:1)-Derby-Schmach gegen den FSV Mainz 05 muss die Elf des 1. FC Kaiserslautern am Sonntag (17.30 Uhr) beim Fehlstarter VfB Stuttgart die Notbremse ziehen, um nicht im Bundesliga-Tabellenkeller zu landen.



„In dieser Situation muss sich zeigen, ob die Mannschaft gefestigt ist", sagte Trainer Michael Henke, den die Niederlage überrascht hat: „Ich hatte keinen Zweifel, dass wir das Spiel gewinnen würden." Dem widersprachen Einstellung und Aufstellung der Mannschaft: Ohne Leidenschaft die Fehlpass-Teufel, die auch nominell den punkt- und sieglosen Tabellenletzten eher defensiv ausgerichtet begrüßten.





Mit Übermotivation erklärte der FCK -Coach das kollektive Versagen im Derby gegen einen überaus schwachen Gast. Die FCK -Elf kam erst aus dem Schlafwagen, als sie durch Michael Thurk in Rückstand geraten war und nach Ciriaco Sforzas roter Karte nach Foul an Petr Ruman aus der Lethargie gerissen wurde. Es dauerte bis zur 50. Minute, ehe der FCK seine erste von fünf Torchancen verbuchte. „Thurk darf nicht so frei zum Kopfball kommen", rügte der Lauterer Trainer: Antonio da Silva stand im linken Halbfeld unübersehbar frei, Ingo Hertzsch attackierte nicht, der Flankenball fand im eifrigen Thurk einen völlig freistehenden Abnehmer. Marcelo Pletsch wahrte Sicherheitsabstand, als wäre er auf der A 63 unterwegs, und sah mit 39.123 anderen Zuschauern zu, wie der Mainzer die Pausenführung in einem erschütternd schwachen Spiel markierte. Trainer Henke: „Der Knackpunkt war nicht das Tor, sondern der Platzverweis." Sündenbock: Sforza!





„Mir ist eine Formation mit zwei schnellen Leuten auf den Außen lieber", formulierte Halil Altintop. Der Torjäger biss bei Manuel Friedrich und Nikolce Noveski auf Granit. Altintop spielte nicht gut, aber ihm fehlte auch lange das Futter von außen, der Nachschub aus dem Mittelfeld. Als sich in Unterzahl Widerstand regte, kam auch Altintop besser ins Spiel.





Erstmals in der Startformation stand Berkant Göktan. Nach 45 Minuten hatte er Feierabend - „Opfer" des Platzverweises. „Berkant musste ich leider aus taktischen Gründen rausnehmen. Er war belebend für unser Spiel, auch wenn er noch nicht die nötige Durchschlagskraft hatte", beschrieb Henke den Auftritt des 24-Jährigen. 34 Ballkontakte in 45 Minuten, acht gewonnene, vier verlorene Zweikämpfe, ein gelungenes Dribbling, zwei gute, eine missglückte Flanke, 14 erfolgreiche Kurzpässe, zwei Fehlpässe, keinTorschuss, kein langer Ball stehen im Arbeitsprotokoll. Auffallend Göktans Bewegungstalent, die Drehungen, die fast perfekte Ballkontrolle. Aber es waren - bis auf drei Aktionen - Aktivitäten im Niemandsland. Auffällig: Berkant Göktan ließ den Ball oft kurz prallen, wurde aber beim Start in die Gasse nicht entsprechend bedient. Sackgassen ...





„Carsten Jancker fehlte, der reißt immer Lücken", brach Ingo Hertzsch eine Lanze für den erkrankt fehlenden Sturmtank. Dem fehlt aber eben die entsprechende Torquote. „Ich bin froh, überhaupt wieder gespielt zu haben. Meine Stärken sehe ich aber eher in den Innenverteidigung", sagte Hertzsch, der sich als Rechtsverteidiger mühte. Timo Wenzel: „Das Derby zu Hause sollte man gewinnen. Wir haben es verloren. Das ist Scheiße!"







WEHNERO / WEHNERO

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ

Regionalausgabe: Westricher Rundschau
 
Sforzas Bärendienst

Von Horst Konzok



Das Derby in den Sand gesetzt, drei Punkte verspielt, gegen schwache Mainzer noch schwächer gewesen: Die Mannschaft des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern muss sich hüten, weiter Sympathiepunkte zu verspielen. Der Abgrund naht!





Michael Henke hatte gegen Mainz 05 - wie in Bielefeld - eine defensivere Variante gewählt. Es ist eine Hypothese, dass er mit einer offensiveren Elf erfolgreicher gewesen wäre. Genau wie die Mutmaßung, dass Henke nach dem Platzverweis Sforzas einen Abwehrspieler und nicht Berkant Göktan hätte austauschen sollen.





Die FCK -Profis hüteten sich davor, Ciriaco Sforza die Schuld der Derby-Pleite in die Schuhe zu schieben.





Vielleicht auch, weil sie wissen, dass solche Äußerungen bei Henke teuer werden können. Möglicherweise auch, weil fast jeder wusste, dass auch er selnst eine Aktie am Niedergang hielt. Sforza hat seinen Anteil am guten FCK -Start. Er versucht gerne, mit Aggressivität Zeichen zu setzen. Mit der rüden Attacke auf Ruman in Höhe der Mittellinie aber hat der 35-Jährige, der mit drei Spielen Sperre rechnen muss, den „Roten Teufeln" einen Bärendienst erwiesen.





Am Sonntag geht es nach Stuttgart, dann kommt der Hamburger SV in die gewesene Bastion Betzenberg. Wenn der FCK jetzt nicht punktet, ist er in 14 Tagen da, wo er nicht wieder hinkommen wollte.





Ciriaco Sforza hat dem FCK mit seinem Platzverweis





einen Bärendienst erwiesen.







WEHNERO / WEHNERO

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
wird jetzt doch wieder ein Schuldiger - Sforza - gesucht, um über diese Grottenleistung einer Mannschaft hinwegzutäuschen, die Mainz in einem noch schlechteren Spiel unterlegen war ??
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man hat auch in einzelnen Situationen gesehen, das er eine gute Technik hat, der Ball sein liebster Freund ist.
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Aber wie auch die RP schrieb, verzettelt er sich manchmal und spielte Bälle im "Niemandsland" - allerdings muss man ihm auch zugute halten, dass er kaum Anspiele nach vorne bekam, Hertzsch war auf seiner Seite echt schlecht nach vorn, da kam so gut wie gar nix...
 
Henke verknackt Altintop

FUSSBALL: Systemkritiker muss blechen - Sforza für zwei Spiele gesperrt

KAISERSLAUTERN (zkk). Die öffentliche Systemschelte von Torjäger Halil Altintop nach dem verlorenen Derby beantwortete Michael Henke, der Trainer des 1. FC Kaiserslautern, mit einer Geldstrafe, die weh tun soll. Büßen muss auch Ciriaco Sforza, der beim 0:2 gegen Mainz 05 Rot sah und vom DFB-Sportgericht zwei freie Sonntage verordnet bekam: Morgen (17.30 Uhr), wenn der FCK beim VfB Stuttgart gastiert, und am 2. Oktober (17.30 Uhr), wenn der HSV kommt, sitzt Sforza auf der Strafbank.



„Der Halil hat eine Geldstrafe bekommen. Zwei Dinge gehen nicht: Erstens über Mitspieler herzuziehen. Zweitens: Über Maßnahmen des Trainers zu diskutieren. Damit ist das Thema erledigt." So reagierte FCK -Coach Henke gestern auf die Äußerungen Altintops, der eine zu defensive Ausrichtung kritisiert, sich für zwei schnelle Flügelspieler ausgesprochen hatte.





Henke: „Es steht einem Spieler nicht zu, sich öffentlich Gedanken über das System zu machen. Das ist allein meine Sache und in der Verantwortung des Trainers. Wir haben kein Systemproblem. Die Niederlage gegen Mainz kann nicht an der personellen Situation festgemacht werden, da muss sich schon jeder Spieler an der eigenen Nase fassen."





„Halil ist ein impulsiver Spieler, der sagt, was er denkt. Gewisse Sachen aber müssen intern bleiben. Jeder Stürmer, der wenig Bälle bekommt, ist unzufrieden. Es gibt aber auch Dinge, die nicht in die Öffentlichkeit gehören. Das habe ich Halil auch gesagt", bezog Marco Engelhardt als Kapitän Stellung.





In Stuttgart rechnet Henke noch nicht wieder mit Carsten Jancker, den eine Grippe vor dem Derby schachmatt gesetzt hatte. Gestern Nachmittag begann der 31-Jährige wieder mit leichtem Training. „Für Stuttgart ist Jancker noch kein Thema, es sei denn, es gibt eine Wunderheilung", sagte der Coach. Jancker, der auch die Lücken für Altintop gerissen habe, brauche viel Kraft für sein Spiel. Deshalb sei es wohl besser, dass er daheim Rückstände aufarbeite und nächste Woche wieder eingreift, anstatt halb leer nach Stuttgart mitzufahren.





Den Platz, den der gesperrte Sforza im Kader freimacht, wird der Ex-Düsseldorfer Axel Bellinghausen einnehmen. Die Zentralrolle Sforzas übernimmt morgen Marco Engelhardt - es ist seine Traumposition. „Das ist auf alle Fälle meine Wunschposition", bestätigte der 24-Jährige, der zuletzt die linke Außenbahn beackerte. In der letzten Saison beim 1:1 der Lauterer beim VfB Stuttgart war „Engel" mit einem kunstvoll verwandelten Freistoß erfolgreich. Die Derby-Pleite gelte „es so schnell als möglich abzuhaken", rät der Jung-Nationalspieler. „Wir haben gegen Mainz den gleichen Fehler wie in Bielefeld gemacht, nicht konzentriert nach vorne gespielt. Wir haben zuletzt viel gesprochen, aber jetzt muss Schluss mit reden sein - jetzt muss auf dem Platz etwas passieren", fordert „Engel".„Wir haben uns nach dem Bremer Spiel vielleicht ein bisschen einschüchtern gelassen, ein bisschen zu sehr auf Sicherheit gesetzt", übt der Lauterer Kapitän Selbstkritik.





Stefan Blank dürfte in Stuttgart (für Timo Wenzel) auf die linke Verteidigerposition zurückkehren. „Der Trainer hat mir zwei Spiele Denkpause gegeben. Es würde mich freuen, wenn ich am Sonntag spielen würde", sagte Blank gestern. Stuttgart war seine erste Profistation. Beim VfB gespielt hat auch Jochen Seitz, der morgen am linken Flügel auflaufen sollte. Eine Formation mit Macho - Hertzsch, Pletsch, Mettomo, Blank - Reuter, Engelhardt - Göktan, Skela, Seitz und Altintop zeichnet sich ab.





Denkbar ist aber auch die Variante mit Thomas Riedl (für Göktan) auf der rechten Außenbahn. Denn Riedl, der nach der Pause gegen die Mainzer kam, hat sich ein Lob des Trainers erarbeitet.







KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Die Aufstellung wär absoluter Schmarn...
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Lembi muss rein, verdammt - und Mikic eigentlich auch
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Vielleicht sollte man wie im anderen Fred auch beschrieben einfach mal so die Abwehr stellen:



--Reuter------------Lembi---Mettomo(Hertzsch)----------Blank--



Oder wie wär´s mit Blank als IVer?
 
Die Aufstellung wär absoluter Schmarn...
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Lembi muss rein, verdammt - und Mikic eigentlich auch
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Vielleicht sollte man wie im anderen Fred auch beschrieben einfach mal so die Abwehr stellen:



--Reuter------------Lembi---Mettomo(Hertzsch)----------Blank--



Oder wie wär´s mit Blank als IVer?


Tja,der Mikic wird wohl nie zum Einsatz kommen,net mal 5 min.

Aber vielleicht spielt ja der Herbert doch.
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In den vorvorletzten Spielen war die linke Seite mit Blank ein Schwachpunkt gewesen. Das wurde von den Fans und vom Trainer so gesehen und entsprechend "korrigert" und ganz plötzlich war auch Lembi draußen, was viele überraschte. Die "Re-Korrektur" mit Blank und ohne Lembi kann ich nicht nachvollziehen!!!
 
Rote Teufel" nach Derby-Höllenfahrt heute VfB-Gäste

Göktan nach Absturz auf der Überholspur



Kaiserslautern (zkk). Aus der Sackgasse auf die Überholspur, vom Bankhalter in Istanbul zum Hoffnungsträger beim 1. FC Kaiserslautern: Berkant Göktan saß zuletzt zwischen den Stühlen, die Karriere des mit 17 Jahren beim FC Bayern München als Wunderknaben gefeierten Türken schien beendet, ehe sie wirklich begonnen hatte. Nach drei Einsätzen sieht ihn FCK-Trainer Michael Henke „als festen Bestandteil unseres Kaders". Und Göktan hat in seiner neuen Heimat nur ein Problem: „Ich brauch" eine Wohnung, zwei Zimmer, 60 bis 70 Quadratmeter."





Sprach"s und machte sich mit dem RHEINPFALZ-Immobilienteil unter dem Arm auf die Suche nach einem Zuhause. Heute (17.30 Uhr, Gottlieb-Daimler-Stadion) im Spiel beim VfB Stuttgart hält der vielseitige Offensivmann gute Karten, die rechte Außenbahn zu bespielen. Wenn sich der Trainer nicht für den defensiv stärkeren Thomas Riedl entscheidet, der im Derby nach der Pause fleißig Eigenwerbung betrieb, einige gute Rechtsflanken servierte. Henke: „Thomas hat das gut umgesetzt."





„Berkant hat sicher noch nicht optimal gespielt. Er hatte einige Aktionen, aber zu wenige. Wir wissen, dass wir einen hochveranlagten offensiven Spieler dazu bekommen haben", bewertete Trainer Henke den 45- minütigen Auftritt des Neuzugangs gegen Mainz 05. Nach Sforzas Platzverweis war Göktan das taktische Opferlamm.





„Das Spiel muss schnell aus den Köpfen, so weh eine Niederlage in einem solchen Derby auch tut. Jetzt wartet Stuttgart, die stehen stärker unter Druck als wir", glaubt der 24-Jährige, der beim 1:5 gegen Werder Bremen und beim 0:0 in Bielefeld eingewechselt wurde, am Mittwoch gegen Mainz erstmals in der Startformation auftauchte. „Der Trainer baut mich gut auf. Man darf nicht vergessen, mir fehlt Spielpraxis, ich brauche noch einige Spiele", bittet Berkant Göktan Fans, Mannschaft und Verantwortliche um ein kleines bisschen Geduld. Die will er mit Leistung danken, verspricht der gewandelte Türke.





„Meine Laufwege können die anderen noch nicht hundertprozentig erahnen. Und umgekehrt. Wir reden sehr viel darüber, Halil, Marco, Ervin. Das ist ein Prozess, das geht nicht in ein, zwei Tagen. Ich bin neu, es wird von Tag zu Tag, von Spiel zu Spiel besser", betont der Angreifer.





„Wir haben das Derby verloren, aber in der Mannschaft herrscht trotzdem eine positive Stimmung, das erleichtert mir die Integration. Ich bin hier kein Fremdkörper, ich habe Freunde in der Mannschaft. Ich bin allein in Kaiserslauterm, aber nicht einsam", schwärmt Berkant Göktan vom Teamgeist.





„Ich habe den Fehler gemacht, zu oft mit dem Rücken zum Gegner zu stehen. Ich muss das Tor sehen", weiß der schnelle und trickreiche Offensivmann, wie er schon heute effektiver arbeiten kann. „Der Trainer spricht sehr viel mit uns, er spricht die Fehler offen an, das ist sehr wichtig", unterstreicht der neue Lauterer.





„Unser Hauptproblem ist nicht die Abwehr, sondern das ganze Defensivverhalten", analysiert Henke die Ursachen der bitteren Derby-Pleite. Und rät seiner Mannschaft, sich nicht mit den Stuttgarter Krisen- symptomen zu beschäftigen, „sondern selbst wieder einige Sachen besser zu machen".





So spielen sie





VfB Stuttgart: Hildebrand - Hinkel, Meira (Babbel), Delpierre, Magnin - Soldo, Meißner (Stranzl) - Hitzlsperger, Grönkjaer - Tomasson, Cacau - Es fehlen: Bierofka (Knöchelbruch, Zyste am Schienbeinkopf entfernt), Carevic, Streller (Trainingsrückstand)





1. FC Kaiserslautern: Macho - Hertzsch, Pletsch, Mettomo, Blank - Reuter, Engelhardt - Göktan (Riedl), Skela, Seitz - Altintop - Ersatz: Ernst, Lembi, Wenzel, Bellinghausen, Zandi, Mikic - Es fehlen: Jancker, Nerlinger (Trainingsrückstand), Lehmann (Sprunggelenk lädiert), Sanogo (Hüftprellung), Sforza (gesperrt)





Schiedsrichter: Kinhöfer (Herne).







KAMMC / KAMMC

Quelle:

Publikation: Sonntag Aktuell
 
Ich sag das Mikic heute spielen wird !!! Hoffe das er grad ein Tor schiesst und dann einen sicheren Stammplatz bekommt und gut spielt. Er wäre wohl der einzige gewesen der am Mittwoch gekämpft hätte.
 
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