Heute gabs einen großen Bericht im Darmstädter Echo.
Kurzer Auszug:
Die Firma welche den Stahl für die Konstruktion der Ost hergestellt hat, kommt aus Darmstadt. Fa. Donges Stahlbau. Gestern war dort eine Stellungnahme nicht "zu erhalten".
Wieland Ramm, Prüfungs Ingenueur für Baustatik
"...seien die Schadstellen durch einen Verzinkungsprozess entstanden..."
Folgendes fand ich teilweise sehr amüsant...ist auch online nachzulesen.
http://www.echo-online.de/3/detail.php3?id=338107&search_text=kaiserslauternhttp://www.echo-online.de/3/detail.php3?id=338107&search_text=kaiserslautern
Moment mal
Sportliche Baumängel
Eigentlich verbietet es sich, über Stadionmängel zu lästern, wenn man in Darmstadt zu Hause ist. Solche Schäden wie in Kaiserslautern, Frankfurt oder Nürnberg wären angesichts des maroden Böllenfalltorstadions purer Luxus. Wer Risse in der Dachkonstruktion der Osttribüne finden will, wie auf dem Betzenberg am runderneuerten Fritz-Walter-Stadion, der muss erst eine richtige Osttribüne haben – dazu noch ein Dach drüber. Das hat nicht jeder, weiß man am Woog.
Auch wer unfreiwillig Regenduschen im „größten Cabrio der Welt“ erleben will, wie jüngst in Frankfurts Commerzbank-Arena, der muss erstmal solch ein schnittiges Sportgefährt sein Eigen nennen, bei dem sich das Dach automatisch schließen lässt. Schnittig kommt am „Bölle“ nichts daher. Und wenn’s regnet, spannen sie dort allenfalls einen Schirm auf – genauso undicht, aber nicht halb so spektakulär wie in Frankfurt.
Immerhin: Schwingungsprobleme wie in Nürnberg kann und soll es auch am Böllenfalltor geben. Im Frankenstadion hatten Experten nach Hüpftests von 150 Freiwilligen, die ausgelassen jubelnde Fans imitieren sollten, Dämpfer zur Stabilisierung der Tribünen empfohlen. Die könnte man sich in Darmstadt wohl sparen: Denn zur Überschwänglichkeit gab es in der Regionalliga zuletzt kaum Anlass. Das gilt freilich erst recht für die Heimstatt des Club, der derzeit punktgleich mit Kaiserslautern das Tabellenende der Bundesliga ziert.
Was uns auf den Gedanken bringt, dass sportliche und bauliche Mängel etwas miteinander zu tun haben könnten. Das wiederum wäre doch ein Grund zur Freude, denn hier geht es um Stadien für die WM 2006. Peinlich hin oder her: Deutschland bestreitet seine Vorrundenspiele zum Glück in München, Dortmund und Berlin.