Der Regisseur als Altintop-Fan
FUSSBALL: FCK-Spielmacher Ervin Skela ist gesetzt - Henke kürt Kapitän
KAISERSLAUTERN (zkk). Zwei Personalien werden heute beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern geklärt: Cheftrainer Michael Henke will die Torwartfrage beantworten und den neuen Mannschaftskapitän küren.
Heute (10 Uhr) beginnt bei den „Roten Teufeln" die Vorbereitung auf die Saison-Ouvertüre beim FC Schalke 04. Im Lauterer Mittelfeld gesetzt für den Gang in die Veltins-Arena am Sonntag (17.30 Uhr) ist Neuzugang Ervin Skela.
„Das war ein guter Test, erfreulich das Ergebnis. In der ersten Halbzeit war"s ein sehr gutes Spiel von uns, wir hatten sehr viele Torchancen, hätten zur Halbzeit klarer führen müssen. Aber Bundesliga ist etwas ganz anderes, zumal Slavia nicht sonderlich stark war", meint Skela beim Blick zurück auf den 2:1 (1:0)-Testspielerfolg am Samstag in Kehl gegen Slavia Prag.
„Ervin hebt unser spielerisches Niveau", lobt Trainer Henke den Ex-Bielefelder. Der räumt selbstkritisch ein, dass er sein Tor hätte schießen müssen: „Es war ein super Pass von Jochen Seitz, Carsten Jancker lässt den Ball durch - aber ich hab" das Tor nicht gemacht. Das sieht man, was den Unterschied zwischen einem Vollblutstürmer und einem Mittelfeldspieler ausmacht." Als Torjäger geholt wurde Boubacar Sanogo, der nach Skelas tollem Solo das Lauterer Siegtor schoss. „Ich habe mich für unseren Neuen gefreut. Er hat das gut gemacht", attestiert Skela.
Ein Vollblutstürmer - das ist in seinen Augen Halil Altintop. „Ich bin 28 Jahre alt, im neunten Jahr Profi in Deutschland, aber was dieser Junge an Potenzial hat, das hab" ich noch nie erlebt", schwärmt der albanische Nationalspieler vom türkischen Jung-Nationalspieler: „Er ist spielerisch Klasse! Halil hat einen super Schuss. Wie er sich mit seinen 22 Jahren durchsetzt - unglaublich. Wenn er auf dem Boden bleibt, und da hab" ich keinen Zweifel, denn er ist ein wirklich lieber Junge, dann wird das in zwei, drei Jahren ein Riesenstürmer!"
Auf dem Platz ist das Verständnis zwischen Spielgestalter und Mittelstürmer so, als würden sie schon ewig in einer Mannschaft spielen. „Ich freue mich, dass ich mit ihm spielen darf, Halil war auch schon öfter mein Zimmergenosse ", verrät Skela, der den Abgang seines Freundes Ioannis Amanatidis nicht weiter kommentieren mag: „Das ist abgehakt. Ich habe ihm alles Gute gewünscht und konzentriere mich auf meine Aufgabe beim FCK."
Die Forderungen seines Trainers kennt Ervin Skela. Er weiß, dass Henke ihn noch viel dominanter erleben möchte. „Ich muss präsent sein", bekundet der 28-Jährige, dankbar für die Rückendeckung des Trainers.
Am Mittwoch erscheint das „Betze-Magazin spezial", das Saison-Sonderheft des 1. FCK. 68 Seiten im DIN A4-Format werden zum Preis von drei Euro angeboten. In dem Heft kommt auch das Regionalliga-Team des FCK zu Ehren, werden A- und B-Junioren vorgestellt. Das FCK-Magazin wird im Buchhandel und im FCK-Fan-Shop angeboten, teilte der Verein mit.
KONZOKH / KONZOKH
Quelle: Rheinpfalz