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[Speyer] 19-Jähriger von Polizisten erschossen

  • Ersteller Ersteller Guest
  • Erstellt am Erstellt am
@ Natalieno


Das es Zeugen gibt, kann ja sein.

Das die Mutter die Polizei anzeigt ist ihr gutes Recht.



Aber das die Polizei Zeugen einschüchtern würde, glaube ich dir nicht.



Wie sollte sie das tun? Wir leben nicht in einer Bananenrepublik - schlimmstenfalls rennen die Zeugen zur Bild-Zeitung oder zu Akte2007 (sat1) und erzählen da diese unerhörte Tat.



Es wäre übrigens nett, wenn du eine Quelle angeben könntest dafür.



Ich kann auch einfach schreiben, dass es Zeugen gibt, die gesehen haben, wie der Junge von seinem Mitfahrer tödlich getroffen wurde.


Ich kann die Geschichte erzehlen die ich auch erzehlt bekommen habe.



Diese Jugendliche im Auto und mein Bekannte waren in gleiche Disko nur die ersten sind mit Auto und mein bekannter zufuß gegangen etwas frühe als der dann die Polizeiauto erreichte hörte er schüsse, legte sich auf den Boden und beobachtete von den Gehweg das Geschehen. Nach dem die schüsse zu ende wahren schaute der Beamte sich um und entdekte meinen Bekanten, kamm zu ihm rüber und sagte es were besser für ihn er habe nichts gesehen und war nie da. Das auto ist nur ein einziger mal vor und zurück gefahren aber wierklich ein kleine stück. Ich kann auch noch dazu sagen , ok der Autofahrer war schon kein Engel aber wofür er bestraft war hatte er kein Tod verdient.
 
man was für eine geschichte TAin, da rollen sich einem ja die fussnägel.

unglaublich.

da fehlen einem die worte, sowas sieht man noch nicht mal in einem schlechten film, Klinge.
 
Die geschmackloseste Bemerkung des Tages


Ich glaube eher, dass das sarkastisch gemeint war und nicht, dass er das damit ins lächerliche ziehen wollte.

Darf ich dich mal ganz wertfrei und sachlich was fragen? Hast du schonmal oder durchweg schlechte Erfahrungen mit der Polizei oder der Staatsgewalt gemacht und bist deswegen so sensibel bei solchen Themen?

Wenn ich die Diskussion hier so verfolge, fällt mir auf, dass du oft sehr emotional und manchmal auch nicht gerade sachlich reagierst.

Würde mich wirklich ernsthaft mal interessieren, ob dir da mal irgendwann übel mitgespielt wurde und du deswegen so schlecht auf die Polizei zu sprechen bist.



edith: hab grade die vorige Seite gelesen - das beantwortet meine Frage.
 
Muss man selbst schlechte Erfahrungen gemacht haben, um auf den Tod von Menschen sensibel zu reagieren? Ich finde die Bemerkung "'Fangschuss der Woche" gerade auch im Zusammenhang mit diesem Thread unmöglich.
 
Das der Tod jedes einzelnen schlimm und ein Verlust ist, darüber brauchen wir ja nicht debattieren.

Aber du vermengst da jetzt was. Meine Frage hatte sich allein auf deine Erfahrungen mit der Polizei bezogen, und nichts mit dem Tod dieses Jungen zu tun.

Aber mal nur als Beispiel: Ich wurde während meiner Schulzeit, so als 12, 13 jähriger mehr als einmal grundlos von Russlanddeutschen zusammengeschlagen. Auch bei der Bundeswehr habe ich schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht. Trotzdem sollte doch jeder neue Mensch, den man nicht kennt und der einem begegnet, eine Chance auf eine gerechte Beurteilung haben, oder? Ich bin selbst etwas mißtrauischer geworden - trotzdem sind sie in meinen Augen nicht alle doof, nur weil ich mal zusammengeschlagen wurde.



So verhält es sich doch in deinem Fall auch. Das war ein durch nichts zu entschuldigendes Fehlverhalten - klare Sache. Trotzdem wäre es doch jetzt nicht ganz fair, hinter jedem Polizisten Korruption oder Amtsmißbrauch zu vermuten oder?



Wir leben in Keiner Bananenrepublik, sondern in einem Rechtsstaat. Klar - für den Staat arbeiten Menschen. Und Menschen machen Fehler und es gibt immer einige Arschlöcher unter ihnen. Aber deswegen sind nicht alle schlecht.
 
Ich geb dir größtenteils recht, Verallgemeinerungen und Vorverurteilungen sind völlig fehl am Platz - immer.



In diesem Thread wird aber ohne Kenntnis des wirklichen Sachverhalt fast ausnahmslos die Darstellung der Polizei übernommen und der erschossene Fahrer sozusagen als "selbst schuld" vorverurteilt. Auch das ist eine unzulässige Verallgemeinerung - die Polizei hat per se immer recht.



Es gibt viele vergleichbare Fälle, und das Muster ist immer gleich: Die Polizei sorgt dafür, dass die öffentliche Meinung auf ihrer Seite ist, mit oft nicht zutreffenden angeblichen Notwehrsituationen und mit subtilen negativen Hinweisen auf die Person des Getöteten, sei es die Nationalität oder etwaige Vorstrafen, was für den Fall selbst völlig ohne Belang ist und demnach ganz offenbar nur der Stimmungsmache dient.



Ich plädiere einfach dafür, dass man nicht von vornherein davon ausgeht, dass die Polizei immer recht hat. Dass es im Verfahren gegen Polizisten, die tödliche Schüsse abgegeben haben, oft nicht objektiv zugeht, dass Zeugen eingeschüchtert werden, dass sehr einseitig ermittelt wird, dass auffällig oft gar keine oder äußerst milde Strafen gegen Polizeiwillkür ausgesprochen werden, ist allerdings wirklich kein Geheimnis. Man muss nicht gleich von Bananenrepublik sprechen, aber Korruption und Amtsmissbrauch sind hierzulande auch nicht gerade selten.



Dass ich den Satz "Fangschuss der Woche" als Kommentar zu dem Bericht über neuerliche Todesschüsse geschmacklos finde, hat damit allerdings gar nichts zu tun.
 
QUOTE=Teufelsanbeterin;672463]



Es gibt viele vergleichbare Fälle, und das Muster ist immer gleich: Die Polizei sorgt dafür, dass die öffentliche Meinung auf ihrer Seite ist, mit oft nicht zutreffenden angeblichen Notwehrsituationen und mit subtilen negativen Hinweisen auf die Person des Getöteten, sei es die Nationalität oder etwaige Vorstrafen, was für den Fall selbst völlig ohne Belang ist und demnach ganz offenbar nur der Stimmungsmache dient.



Dass es im Verfahren gegen Polizisten, die tödliche Schüsse abgegeben haben, oft nicht objektiv zugeht, dass Zeugen eingeschüchtert werden, dass sehr einseitig ermittelt wird, dass auffällig oft gar keine oder äußerst milde Strafen gegen Polizeiwillkür ausgesprochen werden, ist allerdings wirklich kein Geheimnis. Man muss nicht gleich von Bananenrepublik sprechen, aber Korruption und Amtsmissbrauch sind hierzulande auch nicht gerade selten.
 
Was man hier lesen muss! Ich glaube man sollte das Thema schliessen! Nicht das sich noch irgendwelche Kids der Meinung von TA anschliessen!



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:wall:[


wenn, dann schliesse ich den fred eher wegen solchen kommentaren!
 
Auch. Ich meine alle damit. Mir geht das generell gegen die Bürste, wenn Diskussionen über ein Sachthema ins unsachliche und persönliche abgleiten. Sowas mag ich nicht. Egal, wer "angefangen" hat oder damit weitermacht.
 
Das war sarkastisch gemeint und bin erstaunt ob der Reaktionen. Ich wollte damit niemand verletzten.

Und wenn es beruhigt, ich bin dafür verwarnt worden.

Entschuldigung an alle, die sich in Ihren Gefühlen verletzt sahen.

P.S. Doc, leer mal Dein Postfach



Im Übrigen : Schlecht ist der, der Schlechtes denkt !
 
Worms, Wilde Verfolgungsfahrt durch Rheinhessen endet am Baum



Ein 18-jähriger Mann aus Flörsheim-Dalsheim hat heute zwischen 14 und 15 Uhr die Polizei und zahlreiche Autofahrer in Atem gehalten. Kurz nach 11 Uhr hatte er sich bereits den Pkw Renault Twingo seiner Mutter angeeignet und war damit in einer sehr aggressiven Stimmung und möglicherweise in Selbsttötungsabsicht weggefahren.

Gegen 14.30 Uhr wurde der Pkw in rasanter Fahrt in Monsheim-Kriegsheim entdeckt und verfolgt. Über Monsheim fuhr er an der Auffahrt Worms-Pfeddersheim auf die A 61 in Richtung Norden auf. Mehrere Streifenwagen, die ihn jetzt verfolgten und deren Anhaltezeichen ignorierte er und fuhr mit hoher Geschwindigkeit und großer Rücksichtslosigkeit. An der Abfahrt Alzey fuhr er ab und auf der anderen Seite wieder auf in Richtung Süden. Weitere Funkstreifenwagen, die in Gundersheim aufgefahren waren und sich vor ihn setzten, überholte er rechts auf dem Standstreifen. Der zwischenzeitlich verständigte Polizeihubschrauber übernahm dann die Verfolgung und die Polizeifahrzeuge ließen etwas Abstand. Ohne jegliche Regeln zu beachten, überholte er auf der A 61 fahrende Fahrzeuge rechts und links mit Geschwindigkeiten bis zu 180 km/h.

Die Autobahn verließ er wieder an der Anschlussstelle Worms-Pfeddersheim und raste unter Missachtung mehrerer roten Ampeln durch Pfeddersheim. Diese Fahrweise hielt er auch in Worms-Pfiffligheim bei. Von dort fuhr er in Richtung Worms-Leiselheim und bog rechts ab in Richtung Klinikum. Danach bog er am Ortseingang Worms-Herrnsheim zwei Mal links ab in die Straße Am Kirchberg. Kurz nach 15 Uhr prallte er hier gegen einen Baum. Er wurde verletzt ins Klinikum Worms eingeliefert, über die Schwere der Verletzungen ist zur Zeit noch nichts bekannt.

Neben dem Hubschrauber waren neun Funkstreifenwagen und vier Zivilfahrzeuge von verschiedenen Dienststellen im Einsatz.
 
vlt. wär´s auch besser wenn man den thread hier schließt und erst nach dem verfahren (urteil) gegen den polizisten wieder aufmacht.. wurde doch schon alles rein geschrieben ,und bevor ma sich hier noch gegenseitig anmacht....



ach ja, @doc.
LEER MAL DEI POSTFACH !!!!
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Rechtsanwalt bezweifelt Nothilfe-Version

Neue Darstellung zum tödlichen Schuss auf einen jungen Speyerer - Staatsanwaltschaft prüft noch

SPEYER (jüm). Der von einem Polizeibeamten auf einen 19-jährigen Speyerer abgefeuerte tödliche Schuss „war keine Nothilfe für einen Kollegen". Zu dieser Einschätzung kommt Bernd Lütz-Binder, der Rechtsbeistand der Eltern des 19-Jährigen, nach einer Prüfung der Ermittlungsergebnisse. Lütz-Binder geht vielmehr davon aus, dass sich der Beamte „zumindest der fahrlässigen Tötung" schuldig gemacht habe.



Aus Sicht des Landauer Strafverteidigers stellt sich der Fall in den entscheidenden zwei Minuten anders dar als bisher von den Ermittlern gegenüber der Öffentlichkeit geschildert. Auslöser der verhängnisvollen Ereignisse am frühen Morgen des 16. Juni war eine wilde Verfolgungsjagd mehrerer Polizeifahrzeuge durch Speyer, nachdem sich der 19-Jährige am Steuer eines Skoda-Pkws einer Kontrolle durch eine Zivilstreife entzogen hatte. Die Flucht wurde erst nach dem Zusammenstoß mit einem Polizeiwagen gestoppt. Das Zivilfahrzeug hielt schräg neben der Fahrerseite des Skoda. Ein Polizist öffnete die Fahrertür des Fluchtwagens, um den 19-Jährigen herauszuholen.





Die Ermittler hatten stets erklärt, der 19-Jährige habe daraufhin seinen Skoda gleich mehrfach vor- und zurückbewegt. „Das trifft nicht zu", sagt Lütz-Binder auf Anfrage der RHEINPFALZ. Wie berichtet, wurden die dramatischen Ereignisse von einem im Zivilfahrzeug eingebauten Videogerät aufgezeichnet. Diese vom Bundeskriminalamt technisch aufbereiteten Aufnahmen hat der Strafverteidiger samt der Aussagen aller Beteiligten nun einsehen können.





Danach bewegte der 19-Jährige den Skoda nur einmal ein kurzes Stück von der Unfallstelle rückwärts, betont der Rechtsanwalt. Dabei habe die linke Heckseite des Skoda das schräg stehende Zivilfahrzeug berührt. Außerdem habe sich die geöffnete Fahrertür des Skoda am Zivilfahrzeug verhakt. Dadurch und durch den Zusammenstoß mit einem Gartenzaun sei der Fluchtwagen zum Stillstand gekommen. Bei dieser Aktion sei der neben dem 19-Jährigen stehende Polizeibeamte durch die geöffnete Skoda-Tür nach hinten gedrückt worden und zu Boden gefallen.





In dieser Situation hat laut Lütz-Binder keineswegs, wie von den Ermittlern erklärt, die Gefahr bestanden, dass der Polizist zwischen Skoda und Zivilfahrzeug eingeklemmt und womöglich zerquetscht werden konnte. Der Beamte sei vielmehr an dem Zivilfahrzeug vorbei geschoben wurden.





Als der 19-Jährige seinen Skoda rückwärts bewegte, gab ein Polizeibeamter zwei Schüsse auf das rechte Hinterrad ab. Als dadurch der Pkw nicht gestoppt wurde, lief der Schütze vor den Wagen und feuerte zwei weitere Kugeln durch die Windschutzscheibe ab. Ein Schuss zertrümmerte die Leber, an den folgenden inneren Blutungen starb der junge Mann zweieinhalb Stunden später im Krankenhaus.





Vor diesem Hintergrund kann von einer Nothilfe des Schützen für seinen Kollegen an der Fahrerseite des Skoda keine Rede sein, betont Lütz-Binder. Zumal der Beamte noch nicht neben dem Wagen gelegen haben könne, als die Schüsse fielen. Denn der Skoda sei am Ende der Verfolgungsjagd auf der Straße zum Stehen gekommen. Der Beamte sei aber nicht auf die Straße, sondern auf den Gehweg gestürzt. Dies könne nur bedeuten, dass der Mann noch stand, als er von der geöffneten Skoda-Tür beim Rückwärtsfahren weggeschoben wurde.





Noch bedeutsamer ist aus Sicht von Lütz-Binder, dass der gezielte Einsatz einer Schusswaffe in dieser Situation überhaupt nicht erforderlich gewesen sei. Denn drei Streifenwagen mit sechs Beamten hätten sich an Ort und Stelle befunden. Das Fluchtfahrzeug sei stark beschädigt gewesen. Nach hinten habe ein Gartenzaun die Flucht versperrt. Und vor dem Skoda hätten zwei Polizeibeamte mit gezogenen Waffen gestanden. Schüsse auf den 19-Jährigen seien deshalb überhaupt nicht notwendig gewesen. Es hätte vielmehr ausgereicht, wenn die Beamten weiter versucht hätten, mit Schüssen auf die Reifen den Skoda fahruntüchtig zu machen.





Der Bundesgerichtshof hat gerade erst bekräftigt, dass es unverhältnismäßig sei, wenn die Gesundheit eines Menschen nur deshalb gefährdet werde, weil er an der Flucht gehindert werden soll, unterstreicht Lütz-Binder. Dies gelte insbesondere dann, wenn die Verfolgungsjagd wie im vorliegenden Fall nur deshalb ausgelöst wurde, weil der 19-Jährige im Straßenverkehr durch quietschende Reifen und dichtes Auffahren die Aufmerksamkeit der Zivilstreife auf sich gelenkt habe.





Fazit Lütz-Binder: „Ich vertraue auf die Objektivität der Staatsanwaltschaft, auf den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und letztlich auf die Möglichkeit eines Klageerzwingungsverfahrens." Die rechtliche Bewertung der Schüsse vom 16. Juni durch die ermittelnde Frankenthaler Staatsanwaltschaft steht noch aus: „Unsere Prüfung ist noch nicht abgeschlossen", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig gestern auf Anfrage. Wolfgang Fromm, Chef des auch für Speyer zuständigen Ludwigshafener Polizeipräsidiums, hat sich dagegen bereits eine Meinung gebildet, ohne damit der Staatsanwaltschaft vorgreifen zu wollen: „Die Beamten haben sich völlig korrekt verhalten." Allerdings bedauere er es, dass der Einsatz einen solchen dramatischen Abschluss gefunden habe.







MUELLEJ



Quelle:

Verlag: DIE RHEINPFALZ

Publikation: Ludwigshafener Rundschau

Ausgabe: Nr.173

Datum: Samstag, den 28. Juli 2007
 
Will nicht extra einen neuen Thread aufmachen:



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Pforzheim: Polizei schießt auf Unschuldigen

Bei der Verfolgung eines flüchtigen Räubers hat ein Polizist in Pforzheim einen unbeteiligten Mann angeschossen und schwer verletzt. „Er ist sehr wahrscheinlich nicht der Täter“, sagte Christian Lorenz von der Staatsanwaltschaft Pforzheim in Karlsruhe. Es hätten sich keine Verdachtsmomente gegen den 26-jährigen Pforzheimer ergeben. Die Landespolizeidirektion hat als nächsthöhere Dienststelle die Ermittlungen übernommen. Der Mann war am Dienstagabend angeschossen worden. Die Polizei hatte ihn für einen Räuber gehalten, der kurz zuvor einen Supermarkt überfallen und die Flucht ergriffen hatte.
 
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