Spielbericht von fck.de
1:2-Niederlage beim Hamburger Sportverein
Der FCK unterliegt knapp und unglücklich bei seinem Auswärtsspiel in Hamburg. Lakics frühe Führung reichte am Ende nicht zum Punktgewinn im hohen Norden.
Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge musste der 1. FC Kaiserslautern am 7. Spieltag der Bundesliga am Samstag, den 2. August 2010 [edit: so wohl Oktober heißen] beim Hamburger SV antreten. Da die Gastgeber trotz eher durchwachsenem Saisonstart dank ihrer personellen Besetzung noch immer zu den Top-Teams der Liga gehören, wartete bei der 90. Auflage dieses traditionsreichen Duells keine leichte Aufgabe auf das Team von Cheftrainer Marco Kurz. Dieser stellte sein Spielsystem im Vergleich zu den vergangenen Partien leicht um, Clemens Walch rückte für Erwin Hoffer in die Startelf. Vor der Abwehrkette agierte somit ein Fünfer-Mittelfeld mit Jiri Bilek auf der defensivsten Position. Die einzige Spitze bildete Srdjan Lakic.
Vor 57.000 Zuschauern, darunter rund 2.500 mitgereisten FCK-Anhängern, begann das Spiel mit einem Traumstart für die im schwarzen Dress spielenden Roten Teufel. Zwei Minuten waren gespielt, da machte sich Ivo Ilicevic in Richtung Hamburger Strafraum und konnte nur durch ein Foul von Heiko Westermann gestoppt werden. Den fälligen Freistoß schlenzte Srdjan Lakic gefühlvoll in den Winkel des HSV-Gehäuses zur 1:0 Führung für den FCK (3.).
Nach dieser frühen Führung entwickelte sich eine von Zweikämpfen geprägte Partie, bei der die Gäste aus der Pfalz auch die zweite Möglichkeit hatten, doch eine scharfe Hereingabe von Leon Jessen kann der Hamburger Elia gerade noch vor Oliver Kirch über das eigene Tor lenken. Eine frech auftretende FCK-Elf ließ zunächst keine Chancen für die Gastgeber zu und war durch Konter immer wieder gefährlich. Und hatte großes Pech, als Ivo Ilicevic in der 20. Minute nach einem Fehler von HSV-Keeper Frank Rost mit einem sehenswerten Lupfer nur die Querlatte traf. Der HSV erhöhte nun den Druck und hatte seine erste große Möglichkeit nach 25 Minuten, doch auch Ruud van Nistelrooy traf zunächst nur Aluminium und setzte kurz darauf einen Kopfball knapp neben den Kasten von Tobias Sippel. Doch eine kompakt auftretende FCK-Mannschaft sorgte dafür, dass die Drangperiode der Hanseaten nur von kurzer Dauer war und hatte in der 42. Minute erneut Pech, als ein wuchtiger Kopfball von Martin Amedick nach einem Freistoß von Tiffert wieder nur an die Latte krachte. Da wäre Frank Rost im Tor des HSV chancenlos gewesen.
Zur zweiten Hälfte schickte Marco Kurz sein Team ohne Wechsel aufs Feld. Und die ersten Offensivaktionen gehörten dem FCK. Zunächst scheiterte Ivo Ilicevic mit einem Schuss aus der Drehung, dann setzt sich Clemens Walch auf der rechten Seite durch, die HSV-Abwehr kann aber in höchster Not klären. Die Gastgeber hatten ihre nächste Möglichkeit erneut durch Van Nistelrooy, doch der Holländer schießt nach Kopfballflanke von Tesche der Drehung vorbei (56.). Der FCK stand sicher und blieb durch Konter gefährlich, nach rund einer Stunde lief Clemens Walch der Hamburger Abwehr davon, verzog aber über den Kasten. In der 70. Minute dann der Ausgleich für den HSV. Ze Roberto flankt von der Grundlinie und Kacar köpft unhaltbar für Tobi Sippel ein. Marco Kurz reagierte, brachte Jan Moravek für Clemens Walch. Die Gastgeber machten jetzt Druck, wollten den zweiten Treffer hinterher. Viel Arbeit für die FCK-Abwehr und Tobi Sippel, der in der 76. Minute einen Kopfball von Kacar mit einer tollen Parade aus dem Eck fischte. Im Gegenzug konnte Frank Rost einen Kracher von Ivo Ilicevic haarscharf über das Gehäuse lenken.
In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst scheiterte Jan Moravek frei vor Rost, im Gegenzug machte es Choupo-Moting besser und erzielte nach einem Konter die 2:1 Führung für die Hamburger (84.). Marco Kurz warf alles nach vorne, Jimmy Hoffer und Ilian Micanski kamen. Aber es half nichts mehr. Eine unglückliche Niederlage nach gutem Spiel über weite Strecken hinweg stand am Ende zu Buche. Jetzt gilt es, im Heimspiel gegen Frankfurt wieder zu punkten.
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Spielbericht von kicker.de
Jarolim verletzt - Lauterns Negativserie hält
Kacar bringt die Hamburger zurück ins Spiel
Der Hamburger SV beendete seine eigene Negativserie von zuletzt vier sieglosen Spielen in Folge und gewann gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 2:1. Die Pfälzer hatten dabei einen perfekten Start erwischt, mussten dann aber zusehen, wie der HSV sich steigerte und die Trendwende einleitete. Der FCK bleibt somit auch im fünften Duell in Folge ohne Sieg.
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1:2-Niederlage beim Hamburger Sportverein
Der FCK unterliegt knapp und unglücklich bei seinem Auswärtsspiel in Hamburg. Lakics frühe Führung reichte am Ende nicht zum Punktgewinn im hohen Norden.
Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge musste der 1. FC Kaiserslautern am 7. Spieltag der Bundesliga am Samstag, den 2. August 2010 [edit: so wohl Oktober heißen] beim Hamburger SV antreten. Da die Gastgeber trotz eher durchwachsenem Saisonstart dank ihrer personellen Besetzung noch immer zu den Top-Teams der Liga gehören, wartete bei der 90. Auflage dieses traditionsreichen Duells keine leichte Aufgabe auf das Team von Cheftrainer Marco Kurz. Dieser stellte sein Spielsystem im Vergleich zu den vergangenen Partien leicht um, Clemens Walch rückte für Erwin Hoffer in die Startelf. Vor der Abwehrkette agierte somit ein Fünfer-Mittelfeld mit Jiri Bilek auf der defensivsten Position. Die einzige Spitze bildete Srdjan Lakic.
Vor 57.000 Zuschauern, darunter rund 2.500 mitgereisten FCK-Anhängern, begann das Spiel mit einem Traumstart für die im schwarzen Dress spielenden Roten Teufel. Zwei Minuten waren gespielt, da machte sich Ivo Ilicevic in Richtung Hamburger Strafraum und konnte nur durch ein Foul von Heiko Westermann gestoppt werden. Den fälligen Freistoß schlenzte Srdjan Lakic gefühlvoll in den Winkel des HSV-Gehäuses zur 1:0 Führung für den FCK (3.).
Nach dieser frühen Führung entwickelte sich eine von Zweikämpfen geprägte Partie, bei der die Gäste aus der Pfalz auch die zweite Möglichkeit hatten, doch eine scharfe Hereingabe von Leon Jessen kann der Hamburger Elia gerade noch vor Oliver Kirch über das eigene Tor lenken. Eine frech auftretende FCK-Elf ließ zunächst keine Chancen für die Gastgeber zu und war durch Konter immer wieder gefährlich. Und hatte großes Pech, als Ivo Ilicevic in der 20. Minute nach einem Fehler von HSV-Keeper Frank Rost mit einem sehenswerten Lupfer nur die Querlatte traf. Der HSV erhöhte nun den Druck und hatte seine erste große Möglichkeit nach 25 Minuten, doch auch Ruud van Nistelrooy traf zunächst nur Aluminium und setzte kurz darauf einen Kopfball knapp neben den Kasten von Tobias Sippel. Doch eine kompakt auftretende FCK-Mannschaft sorgte dafür, dass die Drangperiode der Hanseaten nur von kurzer Dauer war und hatte in der 42. Minute erneut Pech, als ein wuchtiger Kopfball von Martin Amedick nach einem Freistoß von Tiffert wieder nur an die Latte krachte. Da wäre Frank Rost im Tor des HSV chancenlos gewesen.
Zur zweiten Hälfte schickte Marco Kurz sein Team ohne Wechsel aufs Feld. Und die ersten Offensivaktionen gehörten dem FCK. Zunächst scheiterte Ivo Ilicevic mit einem Schuss aus der Drehung, dann setzt sich Clemens Walch auf der rechten Seite durch, die HSV-Abwehr kann aber in höchster Not klären. Die Gastgeber hatten ihre nächste Möglichkeit erneut durch Van Nistelrooy, doch der Holländer schießt nach Kopfballflanke von Tesche der Drehung vorbei (56.). Der FCK stand sicher und blieb durch Konter gefährlich, nach rund einer Stunde lief Clemens Walch der Hamburger Abwehr davon, verzog aber über den Kasten. In der 70. Minute dann der Ausgleich für den HSV. Ze Roberto flankt von der Grundlinie und Kacar köpft unhaltbar für Tobi Sippel ein. Marco Kurz reagierte, brachte Jan Moravek für Clemens Walch. Die Gastgeber machten jetzt Druck, wollten den zweiten Treffer hinterher. Viel Arbeit für die FCK-Abwehr und Tobi Sippel, der in der 76. Minute einen Kopfball von Kacar mit einer tollen Parade aus dem Eck fischte. Im Gegenzug konnte Frank Rost einen Kracher von Ivo Ilicevic haarscharf über das Gehäuse lenken.
In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst scheiterte Jan Moravek frei vor Rost, im Gegenzug machte es Choupo-Moting besser und erzielte nach einem Konter die 2:1 Führung für die Hamburger (84.). Marco Kurz warf alles nach vorne, Jimmy Hoffer und Ilian Micanski kamen. Aber es half nichts mehr. Eine unglückliche Niederlage nach gutem Spiel über weite Strecken hinweg stand am Ende zu Buche. Jetzt gilt es, im Heimspiel gegen Frankfurt wieder zu punkten.
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Spielbericht von kicker.de
Jarolim verletzt - Lauterns Negativserie hält
Kacar bringt die Hamburger zurück ins Spiel
Der Hamburger SV beendete seine eigene Negativserie von zuletzt vier sieglosen Spielen in Folge und gewann gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 2:1. Die Pfälzer hatten dabei einen perfekten Start erwischt, mussten dann aber zusehen, wie der HSV sich steigerte und die Trendwende einleitete. Der FCK bleibt somit auch im fünften Duell in Folge ohne Sieg.
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