Hier mal eine Zusammenfassung von fck.de
Zum letzten Härtetest vor Beginn der Rückrunde stehen sich derzeit der 1. FC Kaiserslautern und Hertha BSC Berlin im Fritz-Walter-Stadion gegenüber. Vor rund 5.000 Zuschauern möchte Trainer Kjetil Rekdal gegen seinen alten Verein natürlich auch gewinnen, in erster Linie dient das Spiel jedoch dazu, den Fans zu zeigen, dass die Mannschaft gut gerüstet ist für den Rückrundenauftakt am kommenden Freitag in Mönchengladbach. Auch Neuzugang Benjamin Weigelt feiert heute seine "Betze"-Premiere.
Das Spiel begann standesgemäß mit einer Schweigeminute für den am 16. Januar verstorbenen Rudi Merk. "In Gedenken an Rudi Merk, der stillen Größe des FCK" - mit diesem Transparent ehrten auch die Fans ín der Westkurve noch einmal das langjährige Engagement von Rudi Merk. Die Mannschaft des FCK spielt zu Ehren Rudi Merks mit Trauerflor.
Der FCK spielt in folgender Aufstellung:
Sippel - Müller, Kotysch, Schönheim, Weigelt - Reinert, Demai, Bernier, Bellinghausen©- Simpson, Runström
Die "Roten Teufel" zeigen gleich von Beginn an, dass sie sich für diesen Test einiges vorgenommen haben und spielen munter nach vorne. Bereits nach sieben Minuten die erste große Möglichkeit für den FCK durch den agilen Björn Runström, doch Herthas Keeper Jaroslav Drobny verhinderte die FCK-Führung. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit spielte sich der FCK zahlreiche Chancen heraus. Doch sowohl Simpson per Kopf (17.), als auch Reinert per Distanzschuss (23.) verfehlten das Gehäuse nur knapp. Auch ein schönes Solo von Simpson (27.) bei dem er mehrere Gegenspieler aussteigen ließ, führte nicht zum Erfolg. Der FCK bestimmte größtenteils das Geschehen auf dem Feld, der Bundesligist aus der Hauptstadt konterte jedoch in der 30 Minute erfolgreich und gegen den Flachschuss von Raffael ins lange Eck hatte FCK-Torhüter Sippel keine Chance. Doch die Mannschaft von Kjetil Rekdal ließ sich nicht beeindrucken und drückte weiter auf das Tor der Berliner. Nach zwei schönen Flankenläufen von Axel Bellinghausen auf der linken Seite scheiterten jedoch Simpson mit dem Fuß (37.) und Reinert per Kopf (40.) am guten Berliner Schlussmann. Die bisher gezeigte Leistung lässt für die zweite Hälfte hoffen.