Hört sich doch ganz gut an ... fehlen nur noch die drei Punkte!
FCK erwartet am Freitag „heißen Tanz“ in Offenbach
Nach dem Punktgewinn bei der SpVgg Greuther Fürth (2:2) steht für den 1. FC Kaiserslautern mit dem Spiel bei den Offenbacher Kickers an diesem Freitag (18.00 Uhr, live bei arena) die zweite Auswärts-Aufgabe in Folge auf dem Programm. FCK-Trainer Wolfgang Wolf freut sich auf das Spiel am Bieberer Berg: „Das enge Stadion hat eine ganz eigene Atmosphäre.
Es muss für jeden Spieler eine Freude sein, dort zu spielen.“
Ein Erfolg in Offenbach sei aber nur dann möglich- so der FCK-Trainer -, wenn die Mannschaft konzentrierter zu Werke geht, als noch im Spiel bei der SpVgg Greuther Fürth. „
Wir müssen von Anfang an wacher sein, denn wir wollen in Offenbach drei Punkte mitnehmen“, erwartet Wolf eine deutliche Leistungssteigerung seines Teams. Durch das frenetische Publikum und das enge Stadion schätzt der FCK-Coach das kommende Spiel noch etwas schwerer ein, als die vergangene Begegnung in Fürth. Die stimmungsvolle Atmosphäre könne aber auch ein Vorteil sein. Wolfgang Wolf: „Wenn fast alle Zuschauer gegen dich sind, kann das auch unheimlich motivieren. Ich habe früher gerne in solchen Hexenkesseln gespielt.“
Die taktische Marschroute für ein erfolgreiches Auftreten in Offenbach hat der Trainer schon festgelegt: „
Auch als spielstarke Mannschaft müssen wir zunächst läuferisch und kämpferisch in das Spiel kommen. Erst dann kommen unsere spielerischen Vorteile zum Tragen.“
In Offenbach kann Wolfgang Wolf bis auf Aki Riihilahti (Waden-Operation) und Tobias Sippel (Fuß-Operation) auf seinen gesamten Kader zurückgreifen.
Gute Nachrichten gibt es von Fabian Schönheim. Der Abwehrspieler hat sich von seiner Muskelverletzung in der Wade aus dem Spiel gegen Wacker Burghausen überraschend schnell erholt und wird bei positivem Verlauf eines abschließenden Tests in Offenbach schon wieder zum Kader zählen.
Nachdem Wolfgang Wolf Dauerläufer Sebastian Reinert in den vergangenen Spielen eine Pause gegönnt hatte, brennt der junge Mittelfeldspieler auf einen Einsatz in Offenbach: „
Die Entscheidung des Trainers, mir eine Pause zu geben, war richtig. Jetzt bin ich wieder topfit und möchte der Mannschaft helfen, in Offenbach zu gewinnen.“
Auch der FCK-Coach möchte Reinert schon bald wieder auf dem Feld sehen und räumt ihm gute Chancen ein an diesem Freitag zum Einsatz zu kommen.
Für den „heißen Tanz“ am Bieberer Berg sieht Wolfgang Wolf sein Team gerüstet: „Wir haben eine gute Mischung aus laufstarken, kampfstarken und spielstarken Akteuren.
Wenn sich jeder auf seine Stärken besinnt, können wir in Offenbach gewinnen.“
Statistik
In der 2. Bundesliga treffen die Offenbacher Kickers und der 1. FC Kaiserslautern erstmals aufeinander. Zwischen 1968 und 1984 standen sich beide Mannschaften in der Bundesliga insgesamt 14 Mal gegenüber. Sechs Spiele konnte der FCK für sich entscheiden, fünf Begegnungen endeten unentschieden und drei Mal gingen die Offenbacher als Sieger vom Platz. Das letzte Pflichtspiel bestritten beide Teams in der Saison 2000/2001 in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals gegeneinander. Damals gewann der FCK in Offenbach mit 4:0.
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Babak Rafati leitet Offenbach - FCK
Schiedsrichter Babak Rafati (36) leitet an diesem Freitag (18.00 Uhr) das Spiel des 1. FC Kaiserslautern bei den Offenbacher Kickers. Der Bankkaufmann aus Hannover hat seit 2000 in der 2. Bundesliga 54 Einsätze bestritten, seit 2005 in der Bundesliga 19. Assistenten an der Linie sind am Freitag Kuno Fischer (Leer) und Frank Willenborg (Friesoythe). Vierte Offizielle werden in der 2. Bundesliga nicht eingesetzt.
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