Roter_Teufelsbraten
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Nachdem sich mein Gemüt wenigstens etwa abgekühlt hat seit gestern Abend (bin "nur" noch auf 180), möchte ich die Gelegenheit nutzen, die Ursachen unserer derzeitigen Situation zu erörtern. Dabei kommt es mir nicht darauf an, dass seit der Meisterschaft im letzten Jahrhundert viele Fehler gemacht worden sind, sondern die Gründe, warum sich folgende Probleme und Fragen ergeben:
<ol style="list-style-type:decimal;">[*]Nervenschwäche
[*]Technische Mängel/Standards
[*]Aufstellung
[*]Taktik
[*]Umfeld
</ol>
zu 1) Einmalig im deutschen Profifussball dürfte das immerwiederkehrende Prozedere unserer Mannschaft sein: Kaum geht man in Führung, beginnen die Nerven zu flattern, der vorher einigermaßen vorhandene Spielfluss endet abrupt und der gegner bekommt durch das eigene Unvermögen Aufwind. Das war in den letzten 3 Spielen der Fall (1860, Fürth, Koblenz) und hat uns allein in der Rückrunde 5 Punkte gekostet. Nun die Fragen: Liegt es an der zu jungen, unerfahrenen Mannschaft? Liegt es an den Pfiffen im Stadion, die die Mannschaft verunsichern? Wenn nein, warum haben wir dann diese katastrophale Heimbilanz?
zu 2) Auffällig gestern waren (wieder mal) die technischen Mängel, die sich in der Mannschaft gezeigt haben, besonders das Ballstoppen wollte ja mal so gar nicht gelingen. Allein diese Mängel beenden viele Angriffe, bevor diese überhaupt ins Rollen kamen. Besonders negativ aufgefallen ist mir dabei Opara. Die Frage drängt sich auf, was diese Spieler überhaupt im Training getrieben haben, teils seit einem Jahr. Das gelingt ja Teilweise bei uns auf dem Bolzplatz besser... Von den Fehlpässen ganz zu schweigen. In unseren Phasen, in denen die nerven versagen, kommen zudem nur hohe, lange Pässe blind in die Hälfte des gegners, deren Abwehrspieler sich bedanken. So kann man doch kein Spiel gewinnen! Woher kommen die technischen Mängel? Durch mangelhaftes Training oder durch die Unerfahrenheit der Truppe? Sollten Profifussballer nicht in der Lage sein, die einfachsten Dinge, wie z.B. Ballannahme, zu beherrschen. Und besonders: Was kann man jetzt noch dagegen machen bzw. reicht die Zeit, um diese Mängel noch zu beseitigen? Warum können die Spieler nicht mal einen Eckball hoch reinbringen?
zu 3) Als ich gestern die Startaufstellung gesehen habe, klappte erst mal die Kinnlade runter. Leider sollten sich meine Befürchtungen bestätigen... Was hat den Trainer nur geritten, solche Böcke zu schießen: Ballannhame-Stolpern-Foul-Opara in die Startelf. Er hat noch nie was gerissen und gestern war das nicht nur ein Totalausfall, er war meiner Meinung nach der beste Koblenzer Abwehrspieler. Wenn sowas einmalig passiert, kann man noch sagen, das war nicht sein Tag, aber leider passiert das bei JEDEM seiner Einsätze und er steht dennoch in der Startelf. Dann die Sache mit Bellinghausen in der Abwehr und Weigelt auf rechts. Man hat gesehen, wie die Abwehr geschwommen ist. Warum spielt bellinghausen in der Abwehr, wo man das doch schon unter Rekdal als kläglich gescheitert ansehen musste? Für mich ein katastrophaler Fehlgriff des Trainers. Und dann die tatsache, dasss Müller auf der Bank sitzt, der meiner MEinung nach konstanteste Spieler ist, den wir haben.
Aber auch im Spiel gab es Merkwürdigkeiten. Lexa raus (Frage: War der verletzt?), einer der Aktivposten. Jendrisek ausgewechselt (gabs auch dafür einen Verletzungsgrund), aber Opara dringelassen.
Nun die eigentlichen Fragen: Hat das einen taktischen Sinn oder liegt das daran, dass der trainer die Mannschaft noch nicht zu gut kennt?
zu 4) Jaja, die Taktik.... Gefälliges Spiel bis ins hintere Drittel der Gegnerhälfte, dann langes Fehlpass-Geschenk. immerwieder das selbe Spiel, absolut lernresistent. Das gefällige Spiel hat dann jäh ein Ende, wenn man dann doch in Führung geht und die Nerven zusammenbrechen. Dann kommen die Fehlpässe schon aus der eigenen Hälfte. Diese Taktik ist irgendwie in der Mannschaft verankert, das war schon unter Wolf so, Rekdal konnte es nicht ausmerzen und auch unter Sasic ist es zu sehen. Ist die Mannschaft lernresistend? kann die Mannschaft vielleicht nichts anders spielen? Was sind die Ursachen (oben genannte technische Mängel)? Und besonders: Wie kann man das Problem in der kurzen Zeit noch beheben?
zu 5) Hier halte ich meine eigene Meinung mal zurück, um nicht wieder negative Bewertungen zu kassieren. Aber Fragen werfen sich auf: Warum sind die Fans so extrem in Hinsicht auf Euphorie und Kapitulation? Nach dem Fürth-Spiel herrschte eine Aufbruchstimmung, einzelne Leute haben sogar gesagt, dass der Aufstieg noch drin sein! Hallo? Wir stehen auf einem Abstiegsplatz, haben nicht zuletzt durch Glück gewonnen und die ersten fangen wieder das Träumen an? Das kann doch keiner ernst meinen. Dann kommt eine Niederlage und plötzlich heißt es, alles sei vorbei, man sei abgestiegen. Woran liegt diese exteme Polarisierung?
Natürlich könnt ihr auch eingene Fragen stellen, aber ich bitte darum, zuerst über die aufgeworfenen Fragen zu diskutieren und besonders, sachlich zu bleiben und zu argumentieren statt Parolen von sich zu geben. Ich selbst nehm mich da nicht mit aus, nach dem Spiel gestern war es auch mit meiner Argumentierfreudigkeit nicht weit her. Ich gelobe Besserung
<ol style="list-style-type:decimal;">[*]Nervenschwäche
[*]Technische Mängel/Standards
[*]Aufstellung
[*]Taktik
[*]Umfeld
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zu 1) Einmalig im deutschen Profifussball dürfte das immerwiederkehrende Prozedere unserer Mannschaft sein: Kaum geht man in Führung, beginnen die Nerven zu flattern, der vorher einigermaßen vorhandene Spielfluss endet abrupt und der gegner bekommt durch das eigene Unvermögen Aufwind. Das war in den letzten 3 Spielen der Fall (1860, Fürth, Koblenz) und hat uns allein in der Rückrunde 5 Punkte gekostet. Nun die Fragen: Liegt es an der zu jungen, unerfahrenen Mannschaft? Liegt es an den Pfiffen im Stadion, die die Mannschaft verunsichern? Wenn nein, warum haben wir dann diese katastrophale Heimbilanz?
zu 2) Auffällig gestern waren (wieder mal) die technischen Mängel, die sich in der Mannschaft gezeigt haben, besonders das Ballstoppen wollte ja mal so gar nicht gelingen. Allein diese Mängel beenden viele Angriffe, bevor diese überhaupt ins Rollen kamen. Besonders negativ aufgefallen ist mir dabei Opara. Die Frage drängt sich auf, was diese Spieler überhaupt im Training getrieben haben, teils seit einem Jahr. Das gelingt ja Teilweise bei uns auf dem Bolzplatz besser... Von den Fehlpässen ganz zu schweigen. In unseren Phasen, in denen die nerven versagen, kommen zudem nur hohe, lange Pässe blind in die Hälfte des gegners, deren Abwehrspieler sich bedanken. So kann man doch kein Spiel gewinnen! Woher kommen die technischen Mängel? Durch mangelhaftes Training oder durch die Unerfahrenheit der Truppe? Sollten Profifussballer nicht in der Lage sein, die einfachsten Dinge, wie z.B. Ballannahme, zu beherrschen. Und besonders: Was kann man jetzt noch dagegen machen bzw. reicht die Zeit, um diese Mängel noch zu beseitigen? Warum können die Spieler nicht mal einen Eckball hoch reinbringen?
zu 3) Als ich gestern die Startaufstellung gesehen habe, klappte erst mal die Kinnlade runter. Leider sollten sich meine Befürchtungen bestätigen... Was hat den Trainer nur geritten, solche Böcke zu schießen: Ballannhame-Stolpern-Foul-Opara in die Startelf. Er hat noch nie was gerissen und gestern war das nicht nur ein Totalausfall, er war meiner Meinung nach der beste Koblenzer Abwehrspieler. Wenn sowas einmalig passiert, kann man noch sagen, das war nicht sein Tag, aber leider passiert das bei JEDEM seiner Einsätze und er steht dennoch in der Startelf. Dann die Sache mit Bellinghausen in der Abwehr und Weigelt auf rechts. Man hat gesehen, wie die Abwehr geschwommen ist. Warum spielt bellinghausen in der Abwehr, wo man das doch schon unter Rekdal als kläglich gescheitert ansehen musste? Für mich ein katastrophaler Fehlgriff des Trainers. Und dann die tatsache, dasss Müller auf der Bank sitzt, der meiner MEinung nach konstanteste Spieler ist, den wir haben.
Aber auch im Spiel gab es Merkwürdigkeiten. Lexa raus (Frage: War der verletzt?), einer der Aktivposten. Jendrisek ausgewechselt (gabs auch dafür einen Verletzungsgrund), aber Opara dringelassen.
Nun die eigentlichen Fragen: Hat das einen taktischen Sinn oder liegt das daran, dass der trainer die Mannschaft noch nicht zu gut kennt?
zu 4) Jaja, die Taktik.... Gefälliges Spiel bis ins hintere Drittel der Gegnerhälfte, dann langes Fehlpass-Geschenk. immerwieder das selbe Spiel, absolut lernresistent. Das gefällige Spiel hat dann jäh ein Ende, wenn man dann doch in Führung geht und die Nerven zusammenbrechen. Dann kommen die Fehlpässe schon aus der eigenen Hälfte. Diese Taktik ist irgendwie in der Mannschaft verankert, das war schon unter Wolf so, Rekdal konnte es nicht ausmerzen und auch unter Sasic ist es zu sehen. Ist die Mannschaft lernresistend? kann die Mannschaft vielleicht nichts anders spielen? Was sind die Ursachen (oben genannte technische Mängel)? Und besonders: Wie kann man das Problem in der kurzen Zeit noch beheben?
zu 5) Hier halte ich meine eigene Meinung mal zurück, um nicht wieder negative Bewertungen zu kassieren. Aber Fragen werfen sich auf: Warum sind die Fans so extrem in Hinsicht auf Euphorie und Kapitulation? Nach dem Fürth-Spiel herrschte eine Aufbruchstimmung, einzelne Leute haben sogar gesagt, dass der Aufstieg noch drin sein! Hallo? Wir stehen auf einem Abstiegsplatz, haben nicht zuletzt durch Glück gewonnen und die ersten fangen wieder das Träumen an? Das kann doch keiner ernst meinen. Dann kommt eine Niederlage und plötzlich heißt es, alles sei vorbei, man sei abgestiegen. Woran liegt diese exteme Polarisierung?
Natürlich könnt ihr auch eingene Fragen stellen, aber ich bitte darum, zuerst über die aufgeworfenen Fragen zu diskutieren und besonders, sachlich zu bleiben und zu argumentieren statt Parolen von sich zu geben. Ich selbst nehm mich da nicht mit aus, nach dem Spiel gestern war es auch mit meiner Argumentierfreudigkeit nicht weit her. Ich gelobe Besserung