Das ganze wird aller Voraussicht nach dann so aussehen:
----------------------Macho-----------------------
--Hoiland--------Béda-------Schönheim-------Engel--
----------------Lembi--------Borbély----------------
--Halil-----------------Zandi-------------------Bello--
----------------------Sanogo------------------------
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Wolfgang Wolf: „Wir verlieren nicht den Mut“
Der nüchternen Analyse nach der Punkteteilung am Dienstag im Abstiegskrimi gegen den 1. FC Köln folgte beim 1. FC Kaiserslautern am Mittwoch verhaltene Freude über die Ergebnisse der Konkurrenz: „Die Resultate haben uns in die Karten gespielt“, sagte FCK-Trainer Wolfgang Wolf, der seinem Team weiterhin den Klassenerhalt zutraut: „Die Tabelle sagt auch aus, dass wir nicht den Mut verlieren brauchen. Der Nicht-Abstieg ist noch machbar, auch aus eigener Kraft.“
Der Trainer appelliert an Spieler und Umfeld, weiterhin kühlen Kopf zu bewahren: „Wir dürfen nicht die Nerven verlieren, aber auch nichts schönreden. Andererseits müssen wir vermitteln, dass wir weiterhin eine Chance haben. Ich bin davon überzeugt, dass von den drei Mannschaften, die momentan auf den Abstiegsplätzen stehen, eine am Saisonende drin bleibt, vielleicht auch zwei.“
Schon am Dienstag nach dem Spiel hatte Wolfgang Wolf betont, dass nach den Unentschieden gegen die Konkurrenten Duisburg und Köln nun auswärts einmal ein Überraschungscoup gelingen müsse. Die erste Chance dazu besteht schon am Samstagnachmittag beim Tabellenzweiten Werder Bremen, auch wenn Wolf unterstreicht, dass es „dort natürlich doppelt schwer“ werde.
„Bremen ist in dieser Saison zu Hause ungeschlagen und spielt manchmal fast Katz und Maus mit seinen Gegnern“, sagt der FCK-Coach, der eine hohe Meinung von den Hanseaten hat: „Eine eingespielte und brandgefährliche Mannschaft, für mich momentan sogar die spielstärkste in Deutschland.“
Die personelle Situation bei den „Roten Teufeln“ ist weitgehend unverändert, Torsten Reuter, Stefan Blank und Timo Wenzel fallen weiterhin aus. Halil Altintop plagt sich mit einer Knöchelverletzung herum, ist allerdings mit der Mannschaft nach Bremen gereist.
Im Gegensatz zu Neuzugang Jon Inge Høiland, der in seiner norwegischen Heimat weilt, wo seine Frau das erste Kind erwartet. Bislang ist geplant, dass der Rechtsverteidiger rechtzeitig nach Bremen anreist, allerdings bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt. Berkant Göktan rutschte vorsorglich in den 18-er Kader, wenn Høiland nachkommen sollte, muss ein Spieler auf der Tribüne Platz nehmen.
Wolfgang Wolf kündigte an, dass Ferydoon Zandi und Balazs Borbély in Bremen von Beginn an auflaufen werden. Der Slowake steht damit vor seinem Bundesligadebüt, allerdings dürfte er nach seiner langen Trainingspause noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte sein.
Statistik: Hinspiel 5:1 für Werder. Bremen gewann drei der letzten vier Heimspiele gegen Lautern (im Vorjahr 1:1). Der FCK gewann zuletzt 2000/01 im Weserstadion (2:1). Bilanz im Weserstadion: 24 Bremer Heimsiege – 10 Remis – 6 FCK-Auswärtserfolge, 84:41 Tore. Gesamtbilanz: 31 Bremer Siege – 21 Unentscheiden – 29 FCK-Siege.
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