Leserbriefe FCK
„Kölner Klüngel locker übertroffen"
Zum Artikel „Fritz Fuchs kehrt zum FCK zurück" in der Ausgabe vom 3. Januar:
Was momentan beim 1. FCK abgeht macht nicht nur die Pfalz betroffen, so langsam macht sich der Verein in ganz Deutschland lächerlich. Da gibt es eine Hauptversammlung, bei dieser von Herrn Bauckhage Sponsoren versprochen werden, die man aber nicht nennen darf. Von den Geldern sollen drei vier neue Spieler verpflichet werden. ...
... Höhepunkt Nr. drei: Nichts gegen Herrn Fuchs, aber muss nun ein „Rentner", der schon lange nicht mehr im Bundesligageschäft ist, zusätzlich noch Sportdirektor werden?? Denke, da sind jüngere Leute wie das FCK-Urgestein Axel Roos mehr angebracht. Man sollte bedenken, jeder andere Bundesligaverein hat ehemalige Spieler in irgendeiner Funktion in seinen Reihen. Wo sind diese beim 1. FCK?
Aber wie es hier aussieht wird der „ Kölner Klüngel" anscheinend locker übertroffen. Wenn hier nicht bald kompetente Leute ihre Arbeit verrichten verschwindet der 1. FCK von der Landkarte. (...)
Manfred Blauth, Hochspeyer
„Versammlung war große Luftblase"
Heute wird die Anhängerschaft wieder einmal mit einem neuen Hüftschuss der Verantwortlichen des 1. FCK überrascht - die Verpflichtung von Fritz Fuchs als sportlich verantwortlichem Team-Manager (ehrenamtlich). Es gibt aber auch noch einen hauptamtlichen Team-Manager für Vertragsangelegenheiten etc.
Ich bin nach diesem neuerlichen Coup der Meinung, dass die ganze Generalversammlung eine große Luftblase war von wegen Sponsoren, neue Spieler etc. Aber alles ist nur zu haben, wenn wir - der Vorstand und Aufsichtsrat - schön lieb entlastet werden. Mit dieser neuerlichen Entscheidung und der Superidee einer Verpflichtung eines alternden, namenlosen Spielers aus Dänemark und vielleicht noch ein paar solcher guten Gedanken, ist der Abstieg des FCK perfekt.
Leider muss ich aber davon ausgehen, dass das von mir Geschriebene nicht oder auch teilweise veröffentlicht wird. Aber die Ungeheuerlichkeit, die seit Monaten auf dem Betzenberg um sich greift, einmal ein bischen zu formulieren, erleichtert auch schon. Wenn das alles auch sehr negativ klingt, bin ich von Hause aus ein sehr positiv gestimmter Mensch.
Gerd Reuter, Siegelbach