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Zentralrat empört über "privaten Judenboykott"

Ich habe ehrlich gesagt überhaupt kein Verständnis für das Verhalten von Dejagah.
Wie schon gesagt er ist DEUTSCHER Nationalspieler mit allen Folgen. Das hätte er sich schlicht und ergreifend früher überlegen müssen. Für mich ist es eine Schande, wenn er auch nur noch ein Spiel für Deutschland absolvieren dürfte. Soll er von der FIFA ne Sondergenehmigung erbetteln, dass er doch noch für seinen geliebten Iran spielen darf, da muss er dann auch garantiert nicht gegen Israel ran...



Wo soll das ganze eigentlich aufhören?

Spielt demnächst ein kurdischstämmiger Nationalspieler nicht mehr gegen die Türkei?

Spielen Klose und Podolski demnächst nicht mehr gegen Russland, weil die Russen ihre Vorfahren ermordet haben?

Spielen demnächst "Urdeutsche" Spieler nicht mehr gegen ihren "Erbfeind" Frankreich?

Wo wird die Grenze gezogen?

Spielt demnächst Kuranyi nicht mehr gegen Portugal, weil seine Urururur.....ururgroßmutter als Afrikanerin von portugiesischen Entdeckern nach Brasilien verschleppt wurde?



Nein also wirklich, ich hoffe dieses rassischte Individuum nie mehr im deutschen Trikot erblicken zu müssen, das kann ich wohl vergessen, aber zumindest besteht noch die leiseste Hoffnung, dass er nie den Sprung in die A-Elf schafft, denn das wäre für mich der erste Ausländer, der für Deutschland spielt...






Der Spieler wird schon seinen guten Grund haben! Seine Iranischen Freunde bzw. Familie haben da eben ihre eigenen Ansichten. Dieso sollte man in deren Situation auch respektieren
 
Ich bin eben ein sensibler Typ...


bei dem gedanken die deutsche hymne in israel zu singen, naja das berührt einen doch, oder?


Nun, ich wäre gern schon einen Schritt weiter und würde das "besondere" Verhältnis der Staaten Israel und Deutschland gerne noch zu Lebzeiten (auch ich alter Knochen wurde 19 Jahre nach Kriegsende geboren) als eine Zwischenetappe der Normalisierung überwunden sehen.

Auf der anderen Seite zolle ich dir für deine Haltung und dein Geschichtsbewusstsein großen Respekt!
 
"Informationen von SPIEGEL ONLINE zufolge will Dejagah nicht zum Spiel antreten, weil er Repressalien für Familienangehörige in Iran fürchtet, sobald er nach Israel einreist. Im Rückspiel gegen Israel in Deutschland würde er spielen"


spiegel.de


Auch das Rückspiel ist ein sportlicher Wettkampf der vom Iran verboten ist, also, muß er hier die gleichen Konsequenzen des Irans befürchten, was soll das dann, dann kann er auch in Israel spielen, da widerspricht er sich ja selbst.
 
M.M.n. sehr guter Kommentar aus dem Mannheimer Morgen vom 10.10.07



Dejagah muss bleiben



Von Alexander Müller



Franck Ribéry, der neue Mittelfeldstar des FC Bayern, ist nicht nur ein exzellenter Fußballspieler, sondern auch bekennender Muslim. Als die Münchner jetzt dem Oktoberfest ihren obligatorischen Besuch abstatteten, posierte der Franzose dennoch mit einer Maß Bier. Ribéry stellte die Loyalität zum Arbeitgeber über seine religiösen Vorschriften, die Alkohol verbieten.



Der Fall Ashkan Dejagah ist auch ein Musterbeispiel für kulturelle Konflikte, die in den Bereich des Sports hineinragen. Der iranischstämmige deutsche U-21-Nationalspieler will nicht gegen Israel spielen. Warum? Dejagah ist keineswegs ein Antisemit, sondern ein junger Mann, der Angst um seine Familie hat, die im Iran mit unvorhersehbaren Repressalien rechnen muss, wenn ihr Sohn nach Israel reist. Das ist die menschliche Seite dieser Geschichte, für die wohl jeder, der sein Herz am richtigen Fleck trägt, Verständnis hat.



Auch wenn der Deutsche Fußball-Bund, der sich nach dem 2. Weltkrieg stets für ein gutes Verhältnis zu Israel eingesetzt hat, nun in eine missliche Lage geraten ist und einige Politiker sowie der Zentralrat der Juden reflexartig den Rauswurf des Wolfsburger Talents aus der Nationalmannschaft fordern: Dejagah auszuschließen wäre eine populistische Entscheidung, die die iranischen Machthaber sogar noch als Triumph ihrer Anti-Israel-Politik ausschlachten könnten. Stattdessen sollte das Rückspiel gegen Israel in Deutschland zu einem Fest der Toleranz gemacht werden - dann hoffentlich mit Ashkan Dejagah.
 
was ich nicht versteh, warum spricht er nicht mit dem trainer,

nimmt sich für das spiel ne verletzung und keinen hätts gejuckt.
 
Hier ein guter Kommentar aus der Rheinpfalz.



Am Pranger

Von Oliver Wehner

Ashkan Dejagah wird an den Pranger gestellt - ohne, dass zunächst die Fakten geprüft werden.



Im nachhinein hätte es sich Ashkan Dejagah einfach machen können. Ein Magen-Darm-Virus kurz vorm Abflug der deutschen U21-Nationalmannschaft nach Tel Aviv und das Thema wäre den Zeitungen drei Zeilen wert gewesen. Wie vor Jahren im Fall von Vahid Hashemian, der plötzlich verletzt war, als er mit Bayern München zu Maccabi Tel Aviv hätte fliegen sollen. Da der junge Deutsch-Iraner Dejagah aber aus „persönlichen Gründen" bat, von dem für ihn heiklen Trip befreit zu werden, hat eine Art Hetzjagd auf ihn begonnen. Verantwortungslos!



Dejagah hat seinen Verzicht nicht mit einer Hasstirade auf den Staat Israel untermauert. Er hat öffentlich keine politische Aussage getroffen! Er hat nur mit seiner Familie argumentiert. Sein Bruder lebt in Teheran. Dejegahs Wunsch kann also auch als Furcht vor Repressalien des Ahmadinedschad-Regimes interpretiert werden. Das ohne Prüfung der Fakten heftigst zu kritisieren, wie es Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden, getan hat, ist fahrlässig. Fest steht: Seit der sogenannten Islamischen Revolution von 1979 lehnt es Teheran ab, den Staat Israel anzuerkennen und verbietet seinen Staatsbürgern die Einreise. Das zu kritisieren, ist absolut legitim. Dejagah aber nun als „antiisraelisch" abzustempeln, ist unangemessen - aufgrund der dürren Faktenlage.



Fraglos: Dejagah könnte mit dem Einsatz in Israel ein mutiges Zeichen setzen. Eines, das in Iran registriert würde. Aber die Versäumnisse der Weltpolitik kann und muss ein 21-jähriger Fußballer nicht beheben.



WEHNERO



Quelle:

Verlag: DIE RHEINPFALZ



Ich möchte vorab sagen, dass in in keinster Weise dem rechten Lager angehöre oder auch nur ansatzweise dahin tendiere.

Trotzdem habe ich seit Jahren das Gefühl, dass oftmals der Zentralrat der Juden unsere Bundesregierung am Gängelband hält und in manchen Dingen extrem überreagiert und mit unserer Vergangenheit ( die natürlich nicht vergessen werden soll und absolut falsch war) ein extremes Machtpotential ausübt.
 
ch möchte vorab sagen, dass in in keinster Weise dem rechten Lager angehöre oder auch nur ansatzweise dahin tendiere.
Trotzdem habe ich seit Jahren das Gefühl, dass oftmals der Zentralrat der Juden unsere Bundesregierung am Gängelband hält und in manchen Dingen extrem überreagiert und mit unserer Vergangenheit ( die natürlich nicht vergessen werden soll und absolut falsch war) ein extremes Machtpotential ausübt.


Das extreme Machtpotential und das Gängelband, woran machst du das fest?



Welche politische Entscheidung der Bundesregierung wird vom Zentralrat der Juden bestimmt ?

Soweit ich weiß, war Deutschland immer einer der wichtigsten Geldgeber für die palästinensische Unabhängigkeitsbewegung.
 
Man darf den ZRdJ auch nicht überbewerten. Das ist ein Lobbyistenverband wie tausend andere in Deutschland, der seine Interessen halt sehr deutlich artikuliert - wohl wissend, dass man sich in unserer Konsensgesellschaft erst einmal weit aus dem Fenster lehnen muss, um am Ende eine akzeptable Lösung zu bekommen. Dabei wird halt auch gerne die moralische Karte gespielt, was aber auch jeder andere tun würde, der die Möglichkeit hat.
 
Man darf den ZRdJ auch nicht überbewerten. Das ist ein Lobbyistenverband wie tausend andere in Deutschland, der seine Interessen halt sehr deutlich artikuliert - wohl wissend, dass man sich in unserer Konsensgesellschaft erst einmal weit aus dem Fenster lehnen muss, um am Ende eine akzeptable Lösung zu bekommen. Dabei wird halt auch gerne die moralische Karte gespielt, was aber auch jeder andere tun würde, der die Möglichkeit hat.


Aber genau das finde ich ungehörig.



Deutschland hat unter den Juden unermeßliches Leid verursacht, 6 Mio. von ihnen ermordet. Daraus ist der Bundesrepublik mit Recht eine besondere Verantwortung im Verhältnis zum Judentum und dem Staat Israel erwachsen. Dieser Verantwortung wird die Bundesrepublik in beispielhafter Weise gerecht. Stets wird die Erinnerung an das damalige Geschehen wachgehalten, sei es auf Gedenkveranstaltungen, im Schulunterricht oder sonstwo. Ferner setzt sich die Bundesrepublik seit Jahrzehnten aktiv für eine Lösung des Nahostkonfliktes ein.



Auf der anderen Seite haben wir Israel, den Staat, in dem die verfolgten Juden 1948 ihre neue Heimat gefunden haben.

In meinen Augen ist dort das Problem, dass die Konzeption des Staates sich nie von der Religion abstrahiert hat - auch durch die ständige Bedrohungslage. Das ist auf der einen Seite sicher verständlich. Ein Staat kann jedoch nur modernen staatsorganisationsrechtlichen Ansprüchen gerecht werden, wenn er Religion und staatliches trennt. Das ist zwar rein verwaltungstechnisch in Israel schon immer der Fall, jedoch spielt die religiöse Seite immer eine - meiner Ansicht nach zu große - Rolle. Dies sieht man an solchen Vorstößen des Zentralrates oder anderen Wortmeldungen der Israelischen Botschaft in Deutschland.

Und über noch eines bin ich an der Politik von Israel sehr verwundert:

Wenn der Teil der Bevölkerung, der diesen Staat gegründet hat und immernoch die Majorität stellt, in seiner Vergangenheit solches Unrecht und grausame Verbrechen erleiden musste, so müsste man sich selbst eigentlich in seiner Politik vornehmen, niemals selber ethisches oder moralisches Unrecht zu begehen. Denn auch das ist eine Verantwortung, die man dann als solch ein Staat hat.

Tatsache ist aber, dass Israel als Beteiligter des Nahostkonfliktes an der unlösbaren Problematik durch eigenes Verhalten genauso eine Mitschuld trägt, wie die Nachbarstaaten oder Terror-Organisationen, die es ständig bedrohen.

Bei der schlimmen Vergangenheit des Judentums müsste man von Israel in meinen Augen erwarten können, dass man sich moralisch und ethisch eine Stufe über denjenigen befindet, die es bedrohen, um die Spirale der Gewalt zu durchbrechen. Das ist jedoch nicht der Fall. Viel zu oft wird nach dem alten Testament gehandelt - Auge um Auge, Zahn um Zahn. Klar ist, dass sich ein Land verteidigen muss, wenn es angegriffen wird. Aber Repressionen, wie der Bau einer zweiten Berliner Mauer rund um die Staatsgrenzen und das quasi Einmauern palästinensicher Gebiete und das Abschalten von Wasserleitungen in diese Gebiete führen genauso wenig zum Frieden, wie terroristische Bombenanschläge der anderen Seite.

Der Grund für das alles ist in meinen Augen, dass der Staat Israel auch von vielen eigenen Einwohnern immernoch als "Staat der Juden" gesehen wird und nicht einfach als Staat Israel, in dem sowohl Juden als auch Andersgläubige wohnen.



Solange diese Verquickung nicht aufhört, wird es weiterhin solche Überreaktionen und auch keine Lösung des Nahost-Konfliktes geben.



Israel muss als Staat "erwachsen" werden. Und das kann nur passieren, wenn man sich der eigenen Verantwortung für den Frieden ebenso bewußt ist, wie sein Gegenüber. Und wenn man in jüdischen Organisationen weltweit endlich einmal aufhört, sich selbst und seine Religion mit dem Staate Israel gleichzusetzen.

Ohne diesen Schritt werden diese Probleme niemals aufhören. Und im übrigen: Genau diesen Schritt müssen Länder wie der Iran, Syrien und andere Staaten ebenfalls noch gehen.
 
Bevor ich die Karte spielen kann das in Palästina eins der größten Menschenrechtsverbrechen der Neuzeit abgeht, kann ich meine Karte auch gleich auf der Hand behalten, da der Zentralrat der Juden in unserem Land einen zunehmenden "linksradikalen Antisemitismus" festgestellt hat und sich so taub gegen Kritik stellt.
 
Das extreme Machtpotential und das Gängelband, woran machst du das fest?


Welche politische Entscheidung der Bundesregierung wird vom Zentralrat der Juden bestimmt ?

Soweit ich weiß, war Deutschland immer einer der wichtigsten Geldgeber für die palästinensische Unabhängigkeitsbewegung.


Es geht mir garnicht so direkt um politische Entscheidungen, sondern eher um Aussagen oder Entscheidungen von Personen des öffentlichen Interesses und dem entrüsteten verbalen niederknüppeln dieser Person durch Politiker und Parteien, weil der Zentralrat der Juden dies vordert.



Es ist definitiv klar, dass man eine klare Position gegen antisemitische Bewegungen und Vorgänge haben sollte.

Aber wieso diese Eingrenzung. Wieso diese extremste Überreaktion bei Dingen gegen die Juden. Wieso werden alle anderen Ausländer ausgegrenzt?



Gerade diese immer wieder kehrende Überreaktion des Zentralrates der Juden bei ,ihrer Meinung nach, antisemitischen Äußerungen, erzeugt bei mir eher das Bild eines kleinen Kindes das sich seiner Position in der Gesellschaft (schlechtes Gewissen durch die Vergangenheit) bewußt ist und weiß das es durch jammern und entrüstetem auf den Boden stampfen seinen Willen durchsetzen kann.



Die Gesellschaft und ihre Personen haben sich geändert. Die jetzt heranwachsende Generation ist diese demütige Haltung gegenüber dem Zentralrat der Juden immer schwerer erklärbar. Zwischen denen die diesen Schaden direkt oder auch indirekt verursacht haben und der heutigen Generation sind fast 2 ganze Generationen dazwischen.
 
VFL WOLFSBURG

<span>Dejagah vom Training suspendiert</span>



Ashkan Dejagah darf heute bei seinem Club VfL Wolfsburg nicht mittrainieren. Die Meldung, Hauptsponsor VW habe die Suspendierung veranlasst, dementiert der Konzern. Der 21-Jährige Deutsch-Iraner ist wegen seiner Weigerung, gegen Israel aufzulaufen, in die Kritik geraten. Nur aus Iran gab es Lob.



http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,510545,00.htmlhttp://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,510545,00.html









LÄNDERSPIELABSAGE

<span>Löws Kritik an Dejagah rundet DFB-Blamage ab</span>



Von Mike Glindmeier




Der Fall Dejagah hat mittlerweile einen zweiten Verlierer: den Deutschen Fußball-Bund. Erst sickerten Interna durch, dann ließ eine Stellungnahme zu lange auf sich warten. Heute räumte DFB-Präsident Zwanziger Versäumnisse ein, Bundestrainer Löw machte das Kommunikations-Chaos perfekt.



http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,510438,00.htmlhttp://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,510438,00.html
 
Ich kann die Empfindlichkeiten des ZR schon ein bisschen verstehen, aber wenn es um die persönlichen Entscheidungen eines jungen Mannes geht, muss man nicht gleich ein Politikum draus machen.


Naja, man könnte aber auch sagen der Spieler müsste kein Politikum daraus machen.



Ich denke, hätte er mit D. Eilts gesprochen und ihm gesagt dass er da aus politischen Gründen nicht spielen möchte, dann hätte man sich bestimmt was einfallen lassen können. Dann wäre er halt kurzfristig krank.



So aber war das eine öffentliche Demonstration gegen Isreal.



Edit: Jo, das schrieb ja auch schon die RP, hätte ich mal weiterlesen sollen.



Zum RP-Artikel: klar hätte er ein Zeichen setzen können, wenn er doch gespielt hätte. Und natürlich wäre das ein lautes Signal Richtung Teheran. Aber mMn hätte er sich da ziemlich in Schwierigkeiten gebracht.
 
Dass, was Du eine öffentliche Demonstration gegen Israel nennst, ist für mich der einzige ehrliche Weg. Wieso soll er eine Margen-Darm- oder sonstige Erkrankung vorlügen, wenn er aufgrund seines familiären Hintergrundes nicht in das Land reisen möchte? Das muss doch erlaubt sein und akzeptiert werden.



Der Zentralrat der Juden hat glaub das Problem, das er die Religion Judentum und den Staat Israel gleichsetzt.
 
Ashkan Dejagah weiter im Training des VfL Wolfsburg


Wolfsburg – Entgegen anders lautender Meldungen ist Ashkan Dejagah vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg nicht vom Trainingsbetrieb suspendiert worden. Der 21-Jährige Mittelfeldspieler wird weiter mit der Mannschaft trainieren, wie der Trainer und Sportdirektor Felix Magath am Rande des Trainingsplatzes gegenüber Journalisten erklärte. „Ich habe ihm allerdings für heute frei gegeben“, sagte Magath.
Quelle: VfL Wolfsburg
 
Dass, was Du eine öffentliche Demonstration gegen Israel nennst, ist für mich der einzige ehrliche Weg. Wieso soll er eine Margen-Darm- oder sonstige Erkrankung vorlügen, wenn er aufgrund seines familiären Hintergrundes nicht in das Land reisen möchte? Das muss doch erlaubt sein und akzeptiert werden.


Das würde man dann einfach Diplomatie nennen. Und würde er nicht nach Österreich wollen, da er Österreich nicht mag, dann könnte ich es ja verstehen (ich darf so über Österreich reden
default_icon_wink.gif
).



Aber auch zwischen Iran und Isreal gibt es nunmal eine Geschichte. Und Iran erkennt nicht nur Isreal nicht an, sondern propagiert öffentlich damit das "Land" zu vernichten. Zudem gibt es ein Verbot in das Land zu reisen und Wettkämpfe auszutragen. D. h. der Spieler hat doch überhaupt gar nicht die Chance das Richtige zu tun.



Und es ist halt so im Leben. Man kann fast alles sagen, aber man muss nicht...
 
Ich werfe mal die Frage in den Raum, die ich woanders gelesen habe:



Was würde passieren, wenn ein deutsch-israelischer U-21 Nationalspieler sich weigern würde, im Iran aufzulaufen?
 
Oder Nordkorea? Is alles eine Frage der Beziehungen zum jeweiligen Land. Derzeit wird die BRD wohl kaum gegen ein, von einem Demagogen wie Ahmadinejad oder Kim Jong Ill regiertes Land ein Freundschaftsspiel bestreiten.
 
Ich werfe mal die Frage in den Raum, die ich woanders gelesen habe:


Was würde passieren, wenn ein deutsch-israelischer U-21 Nationalspieler sich weigern würde, im Iran aufzulaufen?


Genau das ging mir auch durch den Kopf, vielleicht dachten wir auch beide an die gleiche Antwort darauf.
 
Genau das ging mir auch durch den Kopf, vielleicht dachten wir auch beide an die gleiche Antwort darauf.


... nur würde das wohl nicht so hochgebauscht werden.



Ich denke mal sollte akzeptieren dass Dejagah nicht spielen will, die Gründe muss er selbst wissen aber das ist seine Sache. Eigentlich gibt es ja Meinungsfreiheit, aber anscheinend nicht mehr wirklich.

Wenn Dejagah sich halt äußert nicht zu spielen muss er halt auch akzeptieren dass das auch Konsequenzen haben kann.

ABer das alles so hochzuheben in den Medien ? Muss doch nicht sein. Ich find es langsam nervend dass alles was nur irgendwie mit dem 3. Reich zu tun hat gleich immer extrem hohe Wellen schlägt.



Was zum Bsp nicht erwähnt wird ist, dass wenn Firmen mit Länder im arabischen Raum Geschäfte machen wollen, müssten diese zusichern den "Israel Boykott" zu unterstützen was bedeutet dass nichts bei dem Projekt verbaut bzw eingesetzt ist/wird was in Israel hergestellt wurde. In viele arabische Länder komme ich mit einem israelischen Stempel im Pass gar nicht mehr ins Land.

Nur zur Info, in meiner Firma haben Projekte da unten und ich habe die Verträge auch schon gelesen. Sonst hätte ich es auch nciht geklaubt.

Müssen wir dann die ganzen Länder meiden ? oder denen nichts mehr verkaufen ?



Meiner Meinung haben die alle nen Schaden und puschen sich nur gegenseitig.



Gruss ava.



ps. stehe nun zur steinigung bereit
 
ich finde es ist seine entscheidung, den einzigen denen er rechenschaft schuldig ist ist seinen manschaftskollegen, da ist die frage ob die seinen grund akzeptiren!
 
@ k-town:



ich kann deiner Argumentation folgen, aber dass du daraus schließt unsere Gesellschaft würde sich dem Zentralrat der Juden in Deutschland in irgendeiner Weise auch tatsächlich "unterwerfen", kann ich nicht nachvollziehen.



@ramser wildsau:



Fußball spielen mit dem Iran?

kein Thema: Bayern siegte dort erst vor anderthalb Jahren 2:1

Diskussion vor dem Spiel :stern_über_teheran_vs_bayern





@french-fck-fan:

das gleiche habe ich mir auch gleich gedacht, denn dejagah will nicht in Israel spielen, und man warf ihm dann "Judenboykott" vor. Als ob es in Israel keine Moslems und Christen gäbe...
 
... nur würde das wohl nicht so hochgebauscht werden.


Ich denke mal sollte akzeptieren dass Dejagah nicht spielen will, die Gründe muss er selbst wissen aber das ist seine Sache. Eigentlich gibt es ja Meinungsfreiheit, aber anscheinend nicht mehr wirklich.

Wenn Dejagah sich halt äußert nicht zu spielen muss er halt auch akzeptieren dass das auch Konsequenzen haben kann.

ABer das alles so hochzuheben in den Medien ? Muss doch nicht sein. Ich find es langsam nervend dass alles was nur irgendwie mit dem 3. Reich zu tun hat gleich immer extrem hohe Wellen schlägt.



Was zum Bsp nicht erwähnt wird ist, dass wenn Firmen mit Länder im arabischen Raum Geschäfte machen wollen, müssten diese zusichern den "Israel Boykott" zu unterstützen was bedeutet dass nichts bei dem Projekt verbaut bzw eingesetzt ist/wird was in Israel hergestellt wurde. In viele arabische Länder komme ich mit einem israelischen Stempel im Pass gar nicht mehr ins Land.

Nur zur Info, in meiner Firma haben Projekte da unten und ich habe die Verträge auch schon gelesen. Sonst hätte ich es auch nciht geklaubt.

Müssen wir dann die ganzen Länder meiden ? oder denen nichts mehr verkaufen ?



Meiner Meinung haben die alle nen Schaden und puschen sich nur gegenseitig.



Gruss ava.



ps. stehe nun zur steinigung bereit


ich kann das nur unterstreichten. Ich z.b arbeite bei ner arabsichen Airline. Da ich einen Einreisestempel von einem arabischen land habe kann und darf ich nicht mehr nach Israel einreisen....wasn blödsinn. Was habe ich bitte schön mit denen ihrem Streit zu tun? ICh müsste mir jetzt einen neuen Pass ausstellen lassen um nach Israel zu kommen. Aber da ich da nie hin will kann ich darauf verzichten...
 
... nur würde das wohl nicht so hochgebauscht werden.


Ich denke mal sollte akzeptieren dass Dejagah nicht spielen will, die Gründe muss er selbst wissen aber das ist seine Sache. Eigentlich gibt es ja Meinungsfreiheit, aber anscheinend nicht mehr wirklich.

Wenn Dejagah sich halt äußert nicht zu spielen muss er halt auch akzeptieren dass das auch Konsequenzen haben kann.

ABer das alles so hochzuheben in den Medien ? Muss doch nicht sein. Ich find es langsam nervend dass alles was nur irgendwie mit dem 3. Reich zu tun hat gleich immer extrem hohe Wellen schlägt.



Was zum Bsp nicht erwähnt wird ist, dass wenn Firmen mit Länder im arabischen Raum Geschäfte machen wollen, müssten diese zusichern den "Israel Boykott" zu unterstützen was bedeutet dass nichts bei dem Projekt verbaut bzw eingesetzt ist/wird was in Israel hergestellt wurde. In viele arabische Länder komme ich mit einem israelischen Stempel im Pass gar nicht mehr ins Land.

Nur zur Info, in meiner Firma haben Projekte da unten und ich habe die Verträge auch schon gelesen. Sonst hätte ich es auch nciht geklaubt.

Müssen wir dann die ganzen Länder meiden ? oder denen nichts mehr verkaufen ?



Meiner Meinung haben die alle nen Schaden und puschen sich nur gegenseitig.



Gruss ava.



ps. stehe nun zur steinigung bereit


Richtig, es gibt Meinungsfreiheit, im Iran wohl aber nicht. Man darf die Welt zwar nicht nur in Gut und Böse unterteilen, man muss aber Unrecht benennen dürfen. Iran ist ein islamfaschistisches Land. Wer Israel mit diesem Regime in einen Topf wirft, disqualifiziert sich selbst.

Dejagah hat das Recht, die Reise nach Israel nicht anzutreten, aber in meinen Augen darf er nie wieder für Deutschland spielen. Dieses Beispiel zeigt wieder einmal eindrucksvoll, wie schwer sich Menschen islamischen Glaubens in Deutschland integrieren lassen bzw. wie unwichtig diesen Immigranten unser Werte sind.
 
Richtig, es gibt Meinungsfreiheit, im Iran wohl aber nicht. Man darf die Welt zwar nicht nur in Gut und Böse unterteilen, man muss aber Unrecht benennen dürfen. Iran ist ein islamfaschistisches Land. Wer Israel mit diesem Regime in einen Topf wirft, disqualifiziert sich selbst.
Dejagah hat das Recht, die Reise nach Israel nicht anzutreten, aber in meinen Augen darf er nie wieder für Deutschland spielen. Dieses Beispiel zeigt wieder einmal eindrucksvoll, wie schwer sich Menschen islamischen Glaubens in Deutschland integrieren lassen bzw. wie unwichtig diesen Immigranten unser Werte sind.


Wie recht du doch hast.....Nur wird unsere Legislative das nie erkennen!!!
 
Richtig, es gibt Meinungsfreiheit, im Iran wohl aber nicht. Man darf die Welt zwar nicht nur in Gut und Böse unterteilen, man muss aber Unrecht benennen dürfen. Iran ist ein islamfaschistisches Land. Wer Israel mit diesem Regime in einen Topf wirft, disqualifiziert sich selbst.
Dejagah hat das Recht, die Reise nach Israel nicht anzutreten, aber in meinen Augen darf er nie wieder für Deutschland spielen. Dieses Beispiel zeigt wieder einmal eindrucksvoll, wie schwer sich Menschen islamischen Glaubens in Deutschland integrieren lassen bzw. wie unwichtig diesen Immigranten unser Werte sind.


@totte

sorry aber meinst du nicht du machst es dir etwas zu leicht?



Lies mal hier: http://www.sueddeutsche.de/sport/weltfussball/artikel/253/136979/



Du schreibst selbst, es gibt kein Gut oder Böse und man muss Unrecht benennen dürfen!



Nun, nach meinem derzeitigen Kenntnisstand würde ich einen Rausschmiss von Dejagah aus der Nationalmannschaft als Unrecht bezeichnen!
 
Man darf den ZRdJ auch nicht überbewerten. Das ist ein Lobbyistenverband wie tausend andere in Deutschland, der seine Interessen halt sehr deutlich artikuliert - wohl wissend, dass man sich in unserer Konsensgesellschaft erst einmal weit aus dem Fenster lehnen muss, um am Ende eine akzeptable Lösung zu bekommen...
...aber -und das ist der entscheidende Wettbewerbsvorteil- wohlwissend, dass man sich kein Jota aus dem Fenster lehnen darf, wenn man im Einzelfall eine andere Position vertritt, als es der ZR tut.
 
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