hier noch ein bericht:
http://www.spox.com/de/sport/fussball/0710/Artikel/stimmen-zu-dejagah.htmlhttp://www.spox.com/de/sport/fussball/0710/Artikel/stimmen-zu-dejagah.html
Dumm und Held zugleich
Wolfsburg - In die Diskussion um die umstrittene Länderspiel-Absage von Ashkan Dejagah hat sich nun auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) eingeschaltet.
"Ich rate, den Ball etwas flacher zu halten" , sagte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper im "ZDF-Morgenmagazin". "Auf keinen Fall ist der Sport dazu da, politisch irgendetwas zu boykottieren."
Auch wenn man die "persönlichen Gründe, die der Spieler geltend gemacht hat", von politischen Begründungen unterscheiden muss.
"Er befürchtet Repressalien für seine Familie und will von diesem Spiel befreit werden. Dass das dann politisch umgemünzt worden ist, auch durch eine missverständliche, um nicht zu sagen dumme Äußerung von ihm selbst, das ist die andere Sache", sagte Vesper, der selbst iranische Verwandtschaft hat und sich Repressalien vorstellen kann.
"Der muss sich dessen bewusst sein"
"Iran ist eine Diktatur. Es ist bekannt, dass einer mit iranischem Pass Repressalien zu befürchten hat. Das kann zu Job-Verlust oder Verhaftungen führen", so Vesper.
Dennoch seinen mit dem Tragen des deutschen Nationaltrikots Werte verbunden. "Wer für Deutschland antritt ist ein Repräsentant unseres Landes, unserer Kultur, unserer Zivilisation. Der muss sich dessen bewusst sein. Es kann nicht sein, dass aus politischen Gründen jemand sagt, gegen dieses Land trete ich nicht an", meinte Vesper.
Iranische Medien feiern Dejagah
Auch in den iranischen Medien war Dejagahs Absage unterdessen ein zentrales Thema. Die Sportzeitung "Goal" bezeichnete Dejagahs Entscheidung als "heroisch und meisterlich".
In Wolfsburg fand unterdessen die erste Trainingseinheit der Woche des VfL ohne den betroffenen Dejagah statt. Nach Angaben eines VfL-Sprechers will sich der Verein aber noch ausführlich zur Situation äußern
http://www.spox.com/de/sport/fussball/0710/Artikel/stimmen-zu-dejagah.htmlhttp://www.spox.com/de/sport/fussball/0710/Artikel/stimmen-zu-dejagah.html
Dumm und Held zugleich
Wolfsburg - In die Diskussion um die umstrittene Länderspiel-Absage von Ashkan Dejagah hat sich nun auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) eingeschaltet.
"Ich rate, den Ball etwas flacher zu halten" , sagte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper im "ZDF-Morgenmagazin". "Auf keinen Fall ist der Sport dazu da, politisch irgendetwas zu boykottieren."
Auch wenn man die "persönlichen Gründe, die der Spieler geltend gemacht hat", von politischen Begründungen unterscheiden muss.
"Er befürchtet Repressalien für seine Familie und will von diesem Spiel befreit werden. Dass das dann politisch umgemünzt worden ist, auch durch eine missverständliche, um nicht zu sagen dumme Äußerung von ihm selbst, das ist die andere Sache", sagte Vesper, der selbst iranische Verwandtschaft hat und sich Repressalien vorstellen kann.
"Der muss sich dessen bewusst sein"
"Iran ist eine Diktatur. Es ist bekannt, dass einer mit iranischem Pass Repressalien zu befürchten hat. Das kann zu Job-Verlust oder Verhaftungen führen", so Vesper.
Dennoch seinen mit dem Tragen des deutschen Nationaltrikots Werte verbunden. "Wer für Deutschland antritt ist ein Repräsentant unseres Landes, unserer Kultur, unserer Zivilisation. Der muss sich dessen bewusst sein. Es kann nicht sein, dass aus politischen Gründen jemand sagt, gegen dieses Land trete ich nicht an", meinte Vesper.
Iranische Medien feiern Dejagah
Auch in den iranischen Medien war Dejagahs Absage unterdessen ein zentrales Thema. Die Sportzeitung "Goal" bezeichnete Dejagahs Entscheidung als "heroisch und meisterlich".
In Wolfsburg fand unterdessen die erste Trainingseinheit der Woche des VfL ohne den betroffenen Dejagah statt. Nach Angaben eines VfL-Sprechers will sich der Verein aber noch ausführlich zur Situation äußern