bill.tchato
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Sport.de schreibt:
Reden, zuhören, werten - Wolfgang Wolf ist in der zweiten Woche als Trainer beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern tief in die Findungsphase abgetaucht.
'Mit Führungsspielern sind wir dünn gesät', hat 'Bauchmensch' Wolf schnell festgestellt und sich mit der Mannschaft für vier Tage ins Trainingslager in die hessische Universitätsstadt Marburg zurückgezogen. 'Ich muss wissen, wie die Spieler ticken, wer mit der Situation fertig wird, wer Verantwortung übernehmen will', erklärte der 48-Jährige vor seinem Heim-Debüt beim Südwest-Derby gegen Eintracht Frankfurt.
Nur ein paar wackere Mohikaner hat Wolf beim Tabellenletzten ausgemacht. Ervin Skela soll das Heft in die Hand nehmen, auch wenn die Libero-Premiere des Albaners beim 1:5 in Hannover vom Ergebnis her misslang. 'Ervin hat aus dem Spiel heraus nichts zugelassen. Über ihn gibt es keine Diskussion', erklärte Wolf. Kapitän Marco Engelhardt und Torhüter Jürgen Macho sind für ihn ebenfalls Typen, die Leidenschaft entwickeln können. 'Sie muss ich wieder stark machen', sagte der Coach.
Vor der Partie gegen Frankfurt richtete Wolf einen eindringlichen Appell an seine Mannschaft. 'Ich erwarte, dass jeder noch eine Schippe drauflegt. Nur mit Herz und Leidenschaft, aber auch mit Köpfchen können wir etwas erreichen. Ein Spaziergang wird das nicht', sagte der FCK-Trainer, der mit Eintracht-Coach Friedhelm Funkel seit gemeinsamen Lauterer Tagen eine enge Freundschaft pflegt. Co-Trainer Wolfgang Funkel würzt das Derby zusätzlich. 'Er steht gegen seinen Bruder besonders unter Druck. Wenn er nicht gewinnt, muss ich mir eine Strafe einfallen lassen', scherzte Wolf.
Namen sind für ihn beim Unternehmen Klassenverbleib austauschbar. Jeder habe die Chance, sich im Training anzubieten. 'Die Jungs müssen Spaß an der Arbeit haben', bemüht sich Wolf um eine lockere Atmosphäre. Von seinen Kickern fordert er eine mutigere Körpersprache. 'Wir müssen uns wehren, den Kopf hoch nehmen und an uns glauben, auch auf dem Feld laut werden', sagte der FCK-Coch. Nach elf nicht gewonnenen Spielen keine leichte Forderung.
Wolf sehnt die Mitgliederversammlung am 14. Dezember herbei. Dann wird der Nachfolger für den scheidenden Vorstandschef René C. Jäggi feststehen. 'Danach habe ich einen Ansprechpartner. Eines steht fest: Selbstdarsteller brauchen wir nicht. Es muss einer kommen, der den FCK nach vorne bringen will', erklärte Wolf. Bis dahin will er auch sportlich abwarten. 'Wir müssen dann sehen, was machbar ist', sagte der 48-Jährige, der eine Rückkehr des Schweizers Ciriaco Sforza noch einmal ausschloss. 'Wir brauchen Ruhe in Verein und Mannschaft. Er spaltet beide.'
Wenigstens Humor haben sie noch ein bissl (zumindest die Trainer)
Reden, zuhören, werten - Wolfgang Wolf ist in der zweiten Woche als Trainer beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern tief in die Findungsphase abgetaucht.
'Mit Führungsspielern sind wir dünn gesät', hat 'Bauchmensch' Wolf schnell festgestellt und sich mit der Mannschaft für vier Tage ins Trainingslager in die hessische Universitätsstadt Marburg zurückgezogen. 'Ich muss wissen, wie die Spieler ticken, wer mit der Situation fertig wird, wer Verantwortung übernehmen will', erklärte der 48-Jährige vor seinem Heim-Debüt beim Südwest-Derby gegen Eintracht Frankfurt.
Nur ein paar wackere Mohikaner hat Wolf beim Tabellenletzten ausgemacht. Ervin Skela soll das Heft in die Hand nehmen, auch wenn die Libero-Premiere des Albaners beim 1:5 in Hannover vom Ergebnis her misslang. 'Ervin hat aus dem Spiel heraus nichts zugelassen. Über ihn gibt es keine Diskussion', erklärte Wolf. Kapitän Marco Engelhardt und Torhüter Jürgen Macho sind für ihn ebenfalls Typen, die Leidenschaft entwickeln können. 'Sie muss ich wieder stark machen', sagte der Coach.
Vor der Partie gegen Frankfurt richtete Wolf einen eindringlichen Appell an seine Mannschaft. 'Ich erwarte, dass jeder noch eine Schippe drauflegt. Nur mit Herz und Leidenschaft, aber auch mit Köpfchen können wir etwas erreichen. Ein Spaziergang wird das nicht', sagte der FCK-Trainer, der mit Eintracht-Coach Friedhelm Funkel seit gemeinsamen Lauterer Tagen eine enge Freundschaft pflegt. Co-Trainer Wolfgang Funkel würzt das Derby zusätzlich. 'Er steht gegen seinen Bruder besonders unter Druck. Wenn er nicht gewinnt, muss ich mir eine Strafe einfallen lassen', scherzte Wolf.
Namen sind für ihn beim Unternehmen Klassenverbleib austauschbar. Jeder habe die Chance, sich im Training anzubieten. 'Die Jungs müssen Spaß an der Arbeit haben', bemüht sich Wolf um eine lockere Atmosphäre. Von seinen Kickern fordert er eine mutigere Körpersprache. 'Wir müssen uns wehren, den Kopf hoch nehmen und an uns glauben, auch auf dem Feld laut werden', sagte der FCK-Coch. Nach elf nicht gewonnenen Spielen keine leichte Forderung.
Wolf sehnt die Mitgliederversammlung am 14. Dezember herbei. Dann wird der Nachfolger für den scheidenden Vorstandschef René C. Jäggi feststehen. 'Danach habe ich einen Ansprechpartner. Eines steht fest: Selbstdarsteller brauchen wir nicht. Es muss einer kommen, der den FCK nach vorne bringen will', erklärte Wolf. Bis dahin will er auch sportlich abwarten. 'Wir müssen dann sehen, was machbar ist', sagte der 48-Jährige, der eine Rückkehr des Schweizers Ciriaco Sforza noch einmal ausschloss. 'Wir brauchen Ruhe in Verein und Mannschaft. Er spaltet beide.'
Wenigstens Humor haben sie noch ein bissl (zumindest die Trainer)

