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Aus dem Kicker

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Sport.de schreibt:



Reden, zuhören, werten - Wolfgang Wolf ist in der zweiten Woche als Trainer beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern tief in die Findungsphase abgetaucht.



'Mit Führungsspielern sind wir dünn gesät', hat 'Bauchmensch' Wolf schnell festgestellt und sich mit der Mannschaft für vier Tage ins Trainingslager in die hessische Universitätsstadt Marburg zurückgezogen. 'Ich muss wissen, wie die Spieler ticken, wer mit der Situation fertig wird, wer Verantwortung übernehmen will', erklärte der 48-Jährige vor seinem Heim-Debüt beim Südwest-Derby gegen Eintracht Frankfurt.



Nur ein paar wackere Mohikaner hat Wolf beim Tabellenletzten ausgemacht. Ervin Skela soll das Heft in die Hand nehmen, auch wenn die Libero-Premiere des Albaners beim 1:5 in Hannover vom Ergebnis her misslang. 'Ervin hat aus dem Spiel heraus nichts zugelassen. Über ihn gibt es keine Diskussion', erklärte Wolf. Kapitän Marco Engelhardt und Torhüter Jürgen Macho sind für ihn ebenfalls Typen, die Leidenschaft entwickeln können. 'Sie muss ich wieder stark machen', sagte der Coach.



Vor der Partie gegen Frankfurt richtete Wolf einen eindringlichen Appell an seine Mannschaft. 'Ich erwarte, dass jeder noch eine Schippe drauflegt. Nur mit Herz und Leidenschaft, aber auch mit Köpfchen können wir etwas erreichen. Ein Spaziergang wird das nicht', sagte der FCK-Trainer, der mit Eintracht-Coach Friedhelm Funkel seit gemeinsamen Lauterer Tagen eine enge Freundschaft pflegt. Co-Trainer Wolfgang Funkel würzt das Derby zusätzlich. 'Er steht gegen seinen Bruder besonders unter Druck. Wenn er nicht gewinnt, muss ich mir eine Strafe einfallen lassen', scherzte Wolf.



Namen sind für ihn beim Unternehmen Klassenverbleib austauschbar. Jeder habe die Chance, sich im Training anzubieten. 'Die Jungs müssen Spaß an der Arbeit haben', bemüht sich Wolf um eine lockere Atmosphäre. Von seinen Kickern fordert er eine mutigere Körpersprache. 'Wir müssen uns wehren, den Kopf hoch nehmen und an uns glauben, auch auf dem Feld laut werden', sagte der FCK-Coch. Nach elf nicht gewonnenen Spielen keine leichte Forderung.



Wolf sehnt die Mitgliederversammlung am 14. Dezember herbei. Dann wird der Nachfolger für den scheidenden Vorstandschef René C. Jäggi feststehen. 'Danach habe ich einen Ansprechpartner. Eines steht fest: Selbstdarsteller brauchen wir nicht. Es muss einer kommen, der den FCK nach vorne bringen will', erklärte Wolf. Bis dahin will er auch sportlich abwarten. 'Wir müssen dann sehen, was machbar ist', sagte der 48-Jährige, der eine Rückkehr des Schweizers Ciriaco Sforza noch einmal ausschloss. 'Wir brauchen Ruhe in Verein und Mannschaft. Er spaltet beide.'







Wenigstens Humor haben sie noch ein bissl (zumindest die Trainer)
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ja und hört sich auch garnich so schlecht an was wolf bisher sagt, hoffe es volgen auch taten
 
Nur zur Vervollständigung: (Quelle: sport1.de)





Marburg - Der 1. FC Kaiserslautern residieren derzeit zwar in einem noblen Marburger Fünf-Sterne-Hotel, doch die Situation beim Bundesliga-Schlusslicht ist alles andere als luxuriös.



Um die die Schwere der Aufgabe weiß der neue Trainer Wolfgang Wolf spätestens seit der jüngsten 1:5-Pleite bei Hannover 96.



"Wie es aussieht, ist das mein schwierigster Job", sagte der Coach vor dem Südwestderby gegen Eintracht Frankfurt am Samstag, zeigte sich während des Trainingslagers in Hessen aber gleichzeitig zuversichtlich.



Auf Augenhöhe mit der Eintracht?



"Ich komme Tag für Tag voran. So ein Kurztrainingslager hat ja denn Sinn, die Mannschaft kennen zu lernen. So sehr am Boden liegen wir nicht. Die Eintracht ist mit uns auf Augenhöhe. Wir müssen gewinnen, so einfach ist das", erklärte der entschlossen wirkende Wolf.



Die gleiche Entschlossenheit fordert der 48-Jährige auch von seinen Profis: "Die Körpersprache muss eine andere werden. Es muss mehr Überzeugung her. Ich erwarte, dass jeder eine Schippe drauf legt. Alle sind dafür zuständig, dass wir da unten stehen."



"Ich mag die Jungs"



Von Gedankenspielereien mancher Experten im Umfeld der "Roten Teufel", wonach der Klub besser absteigen sollte, um der Unruhe im Verein ein Ende zu setzen, hält Wolf gar nichts. "Jeder Abstieg kostet Geld und Potenzial. Wenn nur irgendwie möglich, müssen wir den Abstieg verhindern", sagte der Coach.



Der gebürtige Pfälzer hat aber Verständnis für die momentan zahlreich auftretenden Ratgeber: "Ich mag die Jungs. Die haben alle hier gespielt, deren Herz hängt am FCK. Die wollen, dass der Klub nicht wieder absteigt."



Einzelgespräche gegen die Resignation



Nach elf Spielen ohne Sieg, mageren neun Punkten auf dem Konto und zuletzt desolaten Leistungen scheint der zweite Abstieg nach 1996 zwar kaum noch zu vermeiden, doch Wolf will von Resignation nichts wissen und führt viele Einzelgespräche mit seinen Profis.



"Ich will die Mannschaft zusammenführen. Ich muss wissen, ob einige Spieler Probleme miteinander haben", erklärte er.



Obwohl Wolf erst wenige Trainingseinheiten mit seinem neuen Team absolviert hat, meint er die Probleme erkannt zu haben. "Ich weiß schon, wo der Hebel anzusetzen ist. In der Winterpause schauen wir dann, sofern wir das können, nach Verstärkungen", meinte der Coach.



Es mangelt am Geld



Ein Hauptgrund für die schwierige Lage ist für Wolf der Etat des Klubs, der mit 14,5 Millionen Euro zu den kleinsten der Liga zählt. "Da kann man mir erzählen was man will, der Etat spiegelt sich am Ende im Tabellenplatz wieder", sagte der Trainer.





Kurzfristig will Wolf mit mehr Engagment den Klassenerhalt schaffen, danach will er mit einem nachhaltigen Konzept erfolgreich sein.



Ohne Ernst gegen Frankfurt



"Wir müssen jetzt Herz und Leidenschaft in die Waagschale werfen. Langfristig gesehen muss ein Verein wie Kaiserslautern im Scouting schneller sein und wir müssen Leute aus der Region mit Perspektive aufbauen", erläuterte der Coach, der gegen die Eintracht auf Torhüter Thomas Ernst (Muskelfaserriss) verzichten muss.



Für Ernst wird der Österreicher Jürgen Macho das Tor hüten.



Krise auch in der Vereinsführung



Wolf, dessen Mannschaft ein Testspiel gegen den Landesligisten VfB Marburg 9:2 gewann, muss sich allerdings nicht nur mit der Lage des Teams, sondern auch mit der Führungskrise des Vereins nach dem angekündigten Rücktritt von Klubchef Rene C. Jäggi beschäftigen:



"Wenn es weiterhilft, werde ich bei der Mitgliederversammlung am 14. Dezember eine Rede halten. Ich werde aber keine Politik machen. Ich weiß gar nicht, wer da gewählt werden will. Ich will, dass Leute da sind, die den FCK nach vorne bringen. Selbstdarsteller brauchen wir keine."



Keine Bewerbung von Jäggi



Unterdessen sind bis zum Ende der Frist am Mittwoch 20 Bewerbungen für einen Sitz im Aufsichtsrat, der bei der Versammlung neu gewählt wird, eingegangen. Unter den Kandidaten sind auch vier der bisherigen fünf gewählten Ratsmitglieder.



Auf eine erneute Kandidatur verzichtete der frühere FCK-Geschäftsführer Wilfried de Buhr. Auch Jäggi gab keine Bewerbung ab. Über die Zulassung der Kandidaten befinden am Montag Ehrenrat und Vereinsrat.
 
find das gut das wolf in macho eine der stützen sieht:)

vielleicht kriegen wir ja dochnochmal ne gute achse:

macho - engelhardt - skela - sanogo
 
Eng...
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:?



Also, ´ne wirkliche Stütze war er in dieser Saison ja nicht, spielt seit Wochen/Monaten auf konstant miesem Niveau, nicht die Suspendierung von Ciri machte dies besser, zuvor war er eher noch besser (S04, Köln, Bielefeld). Er ist in meinen Augen echt total überschätzt und hätte auch nie Nationalspieler werden dürfen! Das kam genauso zu früh wie für einen Owomoyela.



Wieder mal wilde Spekulation um Ciri! Dass die Presse da immer nachtreteten muss, um "ihre Zeilen zu füllen" - woher wissen die denn bitteschön die Vertragsinhalte?



Naja, vielleicht vom Aufsichtsrat, die auch Jäggis Arbeitskontrakt einem Mario Basler mitgeteilt haben, warum also nicht?
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Egal, darum soll´s nicht gehen! Richtige Einstellung von Wolf - er bringt´s aufn Punkt.
 
der wird wieder ne stütze...wenn er die binde los ist...ich glaube Henke hat ihn falsch eingeschätzt...er hat vielleicht qualitäten eines 2. Ligakaptän, aber die erste Liga ist zu hoch für ihn...also geb das ding jemand, der mit so ner verantwortung umgehen kann....
 
Glaub nicht das es bei ihm an der Kapitänsbinde liegt. Der hat seit seiner Einladung zur Nationalmannschaft schlecht gespielt.
 
naja...ich weiss ja auch nicht...aber uns hat seine Nominierung damals schon gewundert, weil er damals ja auch schon nicht so besonders gespielt hat....



warten wir erstmal ab...bis zur Winterpause...vielleicht hat ihm ja das Trainingslager was gebracht...wobei er auf den Trainingspics vom doc schonn fertisch aussieht...vielleicht gibt es Problem mit Katinka....
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Glaub nicht das es bei ihm an der Kapitänsbinde liegt. Der hat seit seiner Einladung zur Nationalmannschaft schlecht gespielt.


eben - an der Binde liegt´s nicht! Das geht doch schon FAST das ganze Jahr 2005 so mit diesen unterirdischen Leistungen... Da wurde bloss einer wieder schnell hochgejubelt...
 
nach seiner Leistung bei Karlsruhe hat man ihm halt einiges...vielleicht zu viel...zu getraut...ich denke mal, wenn unser etat höher gewesen wäre, dann wäre er bstimmt nicht bei uns...aber wir müssen halt die unterstützen, die unsere Finanzen erlauben...vielleicht haben wir ja noch Hoffnung bei ihm...bei Altintop hab ich die leider nicht mehr....
 
so schlecht ist er ja auch nicht! Nur war es wie man jetzt erst Recht sieht falsch, ihn gleich für die Nationalmannschaft zu nominieren, zum Kapitän (das eine schliesst das andere ja nicht aus) zu machen etc... Da ging einiges wieder VIEL zu schnell und so können talentierte Spieler verheizt werden!
 
Ich denk ein Problem für seinen Leistungstief ist auch, dass wir keine Führungsspieler haben und sich der Druck nicht auf viele Schultern verteilt, sondern auf einzelne. Bei uns stehen halt Leute wie Engelhardt, Sanogo und Altintop gleich voll in der Verantwortung und haben es dann schwer, wenn sie im Leistungstief drin stecken, weil man sie nicht durch andere Spieler entlastet werden können.

Kann natürlich auch sein, dass er viel zu sehr gepusht wurde, einen guten Start hatte und es sich jetzt auf sein wirkliches Leistungsniveau eingependelt hat. Hinkel läuft auch schon Ewigkeiten seiner Form hinterher.
 
KAISERSLAUTERN: Torwart Ernst fällt verletzt für den Rest des Jahres aus

Wolf lässt ab sofort keine Alibis mehr gelten





Ein Problem gelöst, eine Sorge mehr? Die Torwartfrage beim 1. FCK hat sich durch den Ausfall von Thomas Ernst ( Muskelfaserriss im Oberschenkel) von selbst geklärt. Für den Rest der Hinrunde ist Jürgen Macho erste Wahl. Ersatzmann Florian Fromlowitz ( 19 ) hat Talent, aber keinerlei Bundesligaerfahrung. „ Das müssen wir wegstecken.“ Wolfgang Wolf will Rückschläge als Alibi auf dem Weg aus der Krise nicht gelten lassen.

Für den personellen Notfall hat der neue Trainer ohnehin vorgebeugt. Im Trainingslager in Marburg, wo sich die Pfälzer bis Freitag auf das Duell mit Frankfurt einschwören wollen, sind neben Fromlowitz vier weitere Talente dabei: Daniel Halfar ( 17 ), Sebastian Reinert ( 18 ), Matthias Henn ( 20), Fabian Schönheim ( 18 ). Letzterer hat nach auskurierter Oberschenkelblessur gute Chancen auf ein Comeback in der Startelf.

Auf jugendliche Unbekümmertheit im Nervenkrieg „ Abstiegskampf“ zu setzen ist angesichts des fehlenden Selbstvertrauens vieler etablierter „ Roter Teufel“ nachvollziehbar. Einen Reinfall wie den Auftritt von Hervé Lembi ( 30) in Hannover will sich Wolf jedenfalls nicht mehr bieten lassen: „ Ich habe Hervé gesagt, ein Zweikampfverhalten

wie gegen Tarnat vor dem 0: 1 will ich nie mehr sehen!“ Die Konsequenz: Lembi schaut jetzt zu.

Das eröffnet Bellinghausen ( 22 ) die nächste Bewährung. Wolf: „ Axel hat sich bestimmt nicht aus der Mannschaft gespielt.“

Das gilt auch für Ervin Skela, wenngleich der albanische Nationalspieler nicht ein zweites Mal als Aushilfs- Abwehrchef einspringen will. Skela ist für Lauterns Spielaufbau lebenswichtig, als Libero verschenkt. Das weiß Wolf, ohne aber die passende Alternative parat zu haben. Marcelo Pletsch konnte die Wackelabwehr nie stabilisieren, ebenso wenig Lucien Mettomo. Ein Stratege und Organisator ist Ciriaco Sforza. Doch wie schon Michael Henke, so legt auch Wolf keinen Wert auf die Hilfe des Schweizers.

Sforza bleibt ein Streitfall, solange er Spitzenbezüge auf dem Betzenberg kassiert.

Ohne Sforza, ohne Ernst, ohne Lembi, weiter auch ohne Thomas Riedl und Stefan Blank? Wolf will sich nicht in die Karten schauen lassen. Eindeutig formuliert ist allerdings, was er von seiner verunsicherten Elf gegen die Eintracht erwartet: „ Jeder Spieler muss sich steigern. Noch ist keiner an seiner Leistungsgrenze!“ ULI GERKE
 
I N T E R V I E W D E R W O C H E





IOANNIS AMANATIDIS ( 23) Eintracht Frankfurt



„ Beim FCK ist immer Unruhe“





kicker: Haben Sie es Ende Juli, als Sie Kaiserslautern verließen, für möglich gehalten, dass die Eintracht am 15. Spieltag beim Tabellenletzten gastiert?

Ioannis Amanatidis: Nein. Später erst recht nicht, da der 1. FCK ordentlich in die Saison gestartet war.

kicker: Was ist schief gelaufen am Betzenberg?

Amanatidis: Dort geht es so unruhig zu, wie ich es noch bei keinem anderen Verein erlebt habe. Jede Saison nimmt man einen neuen Anlauf, nimmt sich vor, dass alles anders wird. Aber es funktioniert nicht. Beim FCK ist immer Unruhe.

kicker: Wie haben Sie das vergangene Saison erlebt?

Amanatidis: Die Zusammenstellung des gesamten Teams war unglücklich. Es gab Grüppchen, die häufig gegeneinander gearbeitet haben.

Nach der ein oder anderen Krisensitzung wurde es vorübergehend besser. Dann war das Miteinander aber erneut vorbei. Kurt Jara hat es als Trainer immer schwer gehabt in Kaiserslautern und wurde nie richtig akzeptiert.

kicker: Gab diese ständige Unruhe rund um das Fritz- Walter- Stadion den Ausschlag, diesen Sommer nach Frankfurt zurückzukehren?

Amanatidis: Dazu gibt es eine Vorgeschichte. Vergangenen Winter sprach ich mit dem Verein über eine Verlängerung des 2006 auslaufenden Vertrags – ohne, dass wir eine Einigung erzielt hätten. Danach kam nichts mehr vom 1. FCK und ich hatte den Eindruck, dass mir zu wenig Vertrauen entgegengebracht wird. Deshalb habe ich mich mit der Eintracht auf einen Vertrag ab 2006 geeinigt. Das habe ich Kaiserslautern mitgeteilt, dort hat man sich für das Geld entschieden an Stelle mich noch ein Jahr zu behalten und nächsten Sommer auf eine Ablöse zu verzichten.

kicker: Wie treten Sie am Samstag Vorstandsboss René C. Jäggi, der Sie als Lügner bezeichnet hat, gegenüber?

Amanatidis: Wenn alles so war, wie es damals dargestellt wurde, dann wäre Herr Jäggi selbst ein Lügner.

Ich weiß nicht, was wirklich gesagt wurde und so werde ich Herrn Jäggi ganz normal die Hand geben.

kicker: Rechnen Sie am Betzenberg mit Pfiffen?

Amanatidis: Ja, aber das ist normal, wenn man einen Verein verlassen hat und mit der neuen Mannschaft zurückkehrt. Fußballspieler nehmen so etwas unterschiedlich auf, für mich ist das kein Problem.

kicker: Stört das Ihre Geburtstagsstimmung?

Amanatidis: Überhaupt nicht. Wie ich meinen 24. Geburtstag konkret feiern werde, müssen wir nach der Partie sehen.

kicker: Wie eng ist Ihr Kontakt zu Ervin Skela?

Amanatidis: Wir telefonieren ein- bis zweimal in der Woche. Ich habe mit ihm direkt nach dem 1: 5 in Hannover gesprochen und werde vor dem Derby erneut mit ihm reden.

kicker: Aber Geheimnisse aus der Eintracht- Kabine verraten Sie doch sicher nicht?

Amanatidis: Welche Geheimnisse? In den vergangenen Wochen hat sich eine Stammelf herauskristallisiert, die durch Ausfälle auf ein, zwei Positionen von Wochenende zu Wochenende verändert wird.

Beim 1. FCK kann man allerdings nie wissen, was sich ändert.

kicker: Seit dem 10. Spieltag haben Sie dreimal getroffen und einen weiteren Treffer vorbereitet. Kommen Sie langsam in Tritt?

Amanatidis:

Ja, aber man muss den Saisonverlauf betrachten. Wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade habe ich in der Vorbereitung gefehlt, erst vier Tage vor dem ersten Spiel mit der Mannschaft trainiert und gegen Leverkusen mit Schmerzen gespielt. Ab dem dritten Spiel lief es dann besser. Aber die Rückstände durch die Trainingspause konnte ich erst im Laufe der Zeit aufholen.

kicker: Kommen Sie in der neuen Taktik mit zwei Sturmspitzen, also mit Francisco Copado an der Seite, besser zurecht?

Amanatidis: Dadurch ist es für mich und die Mannschaft insgesamt einfacher. Die gegnerische Defensive ist nicht mehr auf mich allein fixiert, der Gegner kann sich nicht mehr so leicht auf uns einstellen.

kicker: Wie wichtig sind Bundesligatore für die griechische Nationalmannschaft?

Amanatidis: Bis zur EM­ Qualifikation ist es noch lange hin. Vor der WM gibt es einige Testspiele, aber ich mache mir keine Gedanken.

Die Bundesliga hat für mich eindeutig Vorrang, schließlich werde ich auch vom Verein bezahlt und bin auch ohne Länderspiele innerlich zufrieden und glücklich.

kicker: Warum setzt Otto Rehhagel seit dem Confed- Cup nicht mehr auf Sie?

Amanatidis: Ich weiß es nicht, ich habe keine Begründung erhalten.

kicker: Was ist für die Eintracht drin am Samstag?

Amanatidis: Wir wollen natürlich die Verunsicherung ausnutzen und drei Punkte mitnehmen. Auch wenn die Lauterer Zuschauer auf Grund des Trainerwechsels nicht mehr so schnell gegen ihr eigenes Team pfeifen werden.

kicker: Wo landet Frankfurt am Saisonende?

Amanatidis: Die Mannschaften, die jetzt hinter uns stehen, sind nicht besser als wir. Wenn wir 13. oder Zwölfter werden, wären alle hochzufrieden, aber die Hauptsache ist, wir bleiben in der Liga.

kicker: Was wird aus dem 1. FCK?

Amanatidis: Von mir aus kann auch der FCK in der Liga bleiben, aber in der Tabelle bitte hinter uns.

INTERVIEW: MICHAEL EBERT
 
naja, seinen Sch*** Geburtstag kann er ja jetzt in FFM feiern - naja, kriegt er nachträgl. n Geschenk von uns...
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Bei allem respekt - Geschenke sind im Fussball Luxus

einen eingeschenkt - nichts dagegen
 
Bundesliga

Kaiserslautern: Nachholtermin steht schon fest - Bauliche Sicherheitsbedenken - 02.12.2005 16:12

FCK gegen Frankfurt abgesagt

Das Heimdebüt von Wolfgang Wolf auf der Trainerbank des 1. FC Kaiserslautern am Samstag gegen Eintracht Frankfurt fand nicht statt.

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Neubau baufällig: Das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern ist gesperrt.



Die Partie der "Roten Teufel" gegen die Hessen wurde am Freitag abgesagt. Die Stadt Kaiserslautern als Stadionbetreiber hatte das Stadion auf Grund von baulichen Sicherheitsbedenken vorsorglich gesperrt, die DFL die Partie daraufhin abgesetzt. "Die Sicherheit der Zuschauer war wohl nicht gewährleistet, deshalb ist die Entscheidung richtig", sah Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel die Absage als gerechtfertigt an. Als neuer Termin für das Spiel des Tabellenschlusslichts gegen die Eintracht wurde nun Mittwoch, der 14. Dezember um 18.00 Uhr festgelegt. Der FCK wurde zudem aufgefordert, vorsorglich ein Ausweichstadion zu benennen, in dem ab sofort die Heimspiele stattfinden können, falls die gemeldete Platzanlage nicht nutzbar ist.
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Am Donnerstag wurden Riss-Bildungen in der Konstruktion im Dach der Osttribüne festgestellt. Da eine notwendige Reparatur-Maßnahme bis Samstag nicht abgeschlossen werden konnte, wurde das Fritz-Walter-Stadion vorläufig gesperrt. Die Arbeiten sollen innerhalb der nächsten zwei Wochen erfolgen, so dass die nächste Bundesliga-Heimpartie des FCK in der Bundesliga am 17. Dezember gegen den VfL Wolfsburg wie vorgesehen über die Bühne gehen kann.
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WM-Standort Kaiserslautern nicht gefährdet
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In einer Presseerklärung teilte der FCK mit, dass neben der DFL auch das deutsche Organisationskomitee (OK) der Weltmeisterschaft 2006 in Kenntnis gesetzt wurde, nachdem im Fritz-Walter-Stadion fünf Endrunden-Spiele über die Bühne gehen sollen. Die beteiligten Unternehmen sicherten trotz des aufgetretenen Problems eine fristgerechte Fertigstellung sowie die Sicherheit des WM-Stadions ohne Einschränkung zu.
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"Zum jetzigen Zeitpunkt und unter den gegebenen Umständen gibt es keinen Grund, an der Fertigstellung zu zweifeln. Wir sind nicht beunruhigt. Allerdings werden wir die Situation weiter aufmerksam beobachten", betonte OK-Sprecher Jens Grittner gegenüber dem Sport-Informations-Dienst (sid), der Standort Kaiserslautern ist demnach nicht gefährdet.
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Rene C. Jäggi erklärte am Freitagnachmittag, dass der Weltverband FIFA trotz der Vorfälle keine Kommission in die Pfalz schicken werde. "Wir sind ja nicht die ersten, die Probleme haben", meinte der Geschäftsführer der WM-Außenstelle Kaiserslautern.
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Ärger auch in Frankfurt, Hannover und Nürnberg
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Probleme rund um das WM-Stadion gab es nämlich auch anderorts. In Frankfurt sorgte das Stadiondach der Commerzbank-Arena für Ärger. Die rund 20 Millionen Euro teure Faltdach-Konstruktion blieb beim Zufahren hängen, und nachdem sich riesige Wassermengen auf der Plane stauten, stand das Ligaduell Eintracht gegen Schalke am 1. Oktober vor der Absage.
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In Hannover machten Krähen, die Löcher in die lichtdurchlässige Spezialfolie pickten, der Stadt zu schaffen. Dagegen wird jetzt mit Vogelgeschrei vom Tonband vorgegangen. Dieses läuft Tag und Nacht. Zusätzlich sollen gespannte Drähte die unerwünschten Gäste vertreiben.
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Auch in Nürnberg lief nicht alles reibungslos. Beim Pokalspiel gegen Dresden wackelte, durch springende Fans verursacht, die Tribüne, Putz bröckelte ab. Eine Untersuchung ergab, dass das Frankenstadion zwar standsicher sei, dennoch werden nun Schwingungsdämpfer eingebaut.



Quelle: http://www.kicker.de/content/news/artikel.asp?folder=3100&object=324468&liga=1&saison=2005%2F06&spieltag=15&gruppe=19994
 
Immerhin mal was positives zu berichten:



Schaden am FCK-Stadion repariert

Der Schaden am Fritz-Walter-Stadion, der eine Absage der Samstags-Partie des 1. FC Kaiserslautern gegen Eintracht Frankfurt verursacht hatte, ist behoben worden.



Am vergangenen Donnerstag waren Riss-Bildungen am Dach der Osttribüne festgestellt worden. Da eine notwendige Reparatur-Maßnahme bis Samstag nicht abgeschlossen werden konnte, wurde das Fritz-Walter-Stadion am Freitag vorläufig gesperrt.



Am Montag wurde nun der Einbau von zwei temporären Stützen im Bereich der Südtribüne abgeschlossen, die den Ost- und Westteil der Dachkonstruktion entlasten sollen.



Durch die nun vollendeten Reparaturen kann der aktuelle Tabellenletzte der Bundesliga die restlichen Heimspiele in diesem Jahr nun weiter im heimischen Stadion austragen, so auch die auf den 14. Dezember verlegte Partie gegen die Frankfurter Eintracht.



FCK-Vorstandsboss Rene C. Jäggi, der zugleich Geschäftsführer der WM-Außenstelle Kaiserslautern ist, zeigte sich erfreut: "Natürlich sind wir erleichtert, dass die Lage so rasch entspannt werden konnte."



Kaiserslauterns Oberbürgermeister Bernhard J. Deubig erklärte zudem: "Es ist bemerkenswert, in welch' kurzer Zeit die Stützen über das Wochenende angebracht worden sind."



Vorsichtshalber sollen in dieser Woche unabhängige Prüf-Instanzen die Stahl-Konstruktionen der WM-Arena sowohl auf der betroffenen Osttribüne, als auch auf der neuen Westtribüne nochmals überprüfen.



Quelle: http://kicker.de/content/news/artik...iga=1&saison=2005/06&spieltag=15&gruppe=19682http://kicker.de/content/news/artikel.asp?folder=3100&object=324682&liga=1&saison=2005%2F06&spieltag=15&gruppe=19682
 
Kaiserslautern: Spielabsage verzögert Wahl des neuen Aufsichtsrats - 05.12.2005 11:33

Wolf überträgt Skela mehr Verantwortung

Beim Finale 2005 kommt es nun knüppeldick für den Tabellenletzten. Auswärts in München (11. 12.), daheim gegen Frankfurt (14. 12.), Wolfsburg (17. 12.) und Mainz (20. 12./DFB-Pokal) - vier Spiele in nur neun Tagen!. "Da müssen wir durch." Der neue Trainer Wolfgang Wolf hält nichts davon, sich selbst zu bemitleiden.

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Auch der nächste Gegner, Meister München, kann den 48-Jährigen nicht schrecken: "Normalerweise hast du gegen Bayern keine Chance. Vielleicht ist das unsere Chance." Was aussichtslos erscheint, macht Wolf nicht hoffnungslos. Mit Nürnberg wäre dem Henke-Nachfolger im September beinahe eine Überraschung geglückt. "Ballacks Abseitstor kostete uns einen wichtigen Punkt." Wolf hat nicht vergessen, dass eine Fehlentscheidung das 1:2 begünstigte.

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Eine knappe Niederlage in München würden sie beim 1. FCK angesichts von elf Spielen ohne Sieg und 38 (!) Gegentoren schon als Achtungserfolg werten. Im Trainingslager in Marburg arbeitete Wolf intensiv daran, dass sich sein Team ab sofort mehr wehrt als zuletzt beim 1:5-Debakel in Hannover. "Die Mannschaft hat mich etwas besser kennen gelernt, sich gegenüber mir geöffnet. Ich konnte heraushören, wo die Probleme liegen." Gravierende Versäumnisse noch vor der Winterpause abzustellen, sieht Wolf als eine seiner Hauptaufgaben an.

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Ein erster Schritt: Der Trainer wird seinen "Leitwölfen" mehr Verantwortung übertragen. Allen voran Skela. "Ervin hat Akzeptanz auf dem Platz, in der Mannschaft. Doch auch er muss mehr den Mund aufmachen." Wolf ist es nach wie vor viel zu leise im Team. Zu denen, die neben Skela lauter werden und Kommandos geben sollen, gehören Torwart Jürgen Macho und Marco Engelhardt. Der Kapitän empfand die kurzfristige Spielabsage gegen Frankfurt nur peinlich: "Hier ist jeden Tag etwas anderes los. Wir bekommen einfach keine Ruhe!"

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Der Nachholtermin zwingt den 1. FCK zur Verschiebung der Mitgliederversammlung, die statt am 14. Dezember nun erst im neuen Jahr stattfinden kann. Aufschub für Vorstandschef René C. Jäggi ("Ich stehe zur Verfügung, solange ich gebraucht werde") und den Aufsichtsrat. Erst wenn der neu gewählt ist, kann ein Jäggi-Nachfolger berufen werden.

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Uli Gerke



www.kicker.de
 
hach, ich wünschte was die alle schreiben das macho mehr verantwortung kriegen soll ist wahr.. weil dann würd er auch spielen
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hat mit vergessen nix zu tun..

aber nur aus dankbarkeit kann man niemand aufstellen..

die spieler bleiben ja auch nicht aus dankbarkeit bei lautern

trotz besserer angebote.. und andersrum ists halt genauso..

und da ich macho für den besseren tw halte

bin ich nunmal klar dafür das er spielt..
 
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