Mich würde von den derzeit 79 Usern, die ja immerhin rund 51% bislang ausmachen, interessieren, warum es unter Rekdal besser laufen sollte? Er hat sie doch wirklich alle mit Ausnahme des zopftragenden Österreichers alle ausprobiert: Stachnik, Diarra, Banouas, Neubauer, Hansen, Ziemer, Runström, Broniszewski, Esswein, Kotysch, jetzt auch Iacbob, Weigelt und Mandjeck - es war vielleicht dann und wann ganz ordentlich, aber es hat nie zu Erfolgen (sprich 3ern) gereicht. Die Defensivfehler sind weiterhin geblieben, ob gegen Jena, Köln, Gladbach oder auch gestern. Die Standartsituationen und insbesondere das Verhalten nach diesen ist nicht besser geworden, vor dem Patzer von Sippel hatten wir(!) einen Eckball und Bernier (den unsäglichen Pass mal ganz außer Acht gelassen) steht als einziger Spieler an der Mittellinie - nach 65 Minuten und das beim Stand von 1:0! Da kann man noch so viel von Unerfahrenheit und Pech reden, aber bei so einer Situation kann taktisch irgendwas nicht stimmen. Noch dazu die Auswechselungen von Rekdal - Opara soll erst gar keine Rolle mehr spielen, dann aber doch der Glücksgriff in der Schlussphase sein? Meines Erachtens sind das alles deutliche Zeichen, dass er ratlos ist. Wenn man sich noch die Interviews mit den Floskeln anhört (natürlich kann er nichts anderes sagen, aber wie oft hat er schon erzählt, dass soviel Substanz da wäre und der FCK niemals absteigen würde?), dann war er doch ganz klar fertig, wie auch immer der Gegner heißt.
Er hat jetzt 21 Spiele (+2x im Pokal) Zeit gehabt, die Fehler abzustellen, damit wir wenigstens in einem Spiel mal 90 Minuten (halbwegs) fehlerfrei spielen und da hat sich nichts getan. Es hat sich nicht ein Spieler (konstant!) gesteigert, das lässt wohl auch Rückschlüsse auf die Trainingsarbeit von ihm und seinen Kollegen Lutz und Funkel zu. Ich bleibe dabei, dass es richtig war - hoffentlich habe ich Recht.