also, mal mein statement:
ich schäme mich nicht für etwas, dass ich nicht getan habe, aber ich bin auch nicht stolz auf etwas, für das ich nichts beigetragen habe. ich bin, so wie es sich für mich anfühlt, nicht "patriotisch". ich wüsste auch gar nicht warum. (wertfrei, ihr könnt machen was ihr wollt!
) ich freue mich darüber, deutsche zu sein und dass ich in einem (wie auch fff es schon gesagt hat) 1. welt land aufwachsen konnte, das mir viele möglichkeiten gibt. ich bin deutsch, in den stereotypen die es halt so gibt, mag sauerkraut, manchmal sogar das oktoberfest und nörgle auch gerne an dem unorganisierten öpnv hier rum. (zwei fliegen mit einer klatsche, hehe). ich würde dies aber nicht durch das tragen der flagge/farben ausdrücken - who knows why.
ich bin hier im ausland. ich gehe, auch wenn em ist, nicht damit hausieren, dass ich deutsche bin. ich weiß nicht ob ich n schwarzrotgoldenes shirt anziehen würde, also expliziert diese farben tragen würde. ich glaube eher nicht. jetzt kommt die begründung, das soll aber nicht heißen, dass ich das so "richtig" finde, es ist lediglich die beschreibung wies ist, nicht wies sein sollte. es steht auch in seiner richtigkeit damit nicht zur diskussion, schonmal vorweg, bevor ihrs zerreißt
aber vielleicht haben ja andere, die auch im ausland leben, änliche gefühle:
ich fühle mich unwohl, wenn ich das so zeige. dies kommt mit mehreren gefühlsausprägungen zu tage:
1. ich bin hier gast. das "made in germany"-prädikat so zur schau zu stellen fühlt sich für mich an wie: "zeigen, dass man was besseres ist." ich möchte niemandem damit vor den kopf stoßen. für mich persönlich drückte dies arroganz aus, ich käm mir vor wien arroganter deutscher im ausland. muss ja nicht sein.
2. es fühlt sich peinlich an
wie gesagt: ich sag nicht, dass das so "richtig" ist, aber so fühlt sichs für mich hier nunmal an.