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Karstadt / Neues Einkaufszentrum

Inklusive Gegenverkehr, zusätzlichen Ampeln, Abbiege-/Einfädelspur,etc, also weiteren Verkehrsbremsen. Wie das funktionieren soll in einer Schneise, in der es schon jetzt eng für den Verkehr ist...
 
Grins....hab diese Woche ein Interview von unserem OB in Antenne Kaiserslautern gehört. Angeblich hat die Stadt für die neue Verkehrsführung einen Streßtest machen lassen. Er lobte wie gut die Lösung abgeschnitten hätte. Dann erklärte er noch so schön, dass die Bewertung für solch einen Streßtest in Buchstaben zwischen A =sehr gut und F = ungenügend erfolgt. Abschließende Frage des Interviews: Welche Bewertung den die Verkehrslösung bekommen hätte?



Antwort von Weichel: zwischen C und D........
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....also zwischen befriedigend und ausreichend

Soviel zu der Qualität der neu geplanten Verkehrsführung
 
Das Problem so mancher ist doch, dass man sich in einer Innenstadt mehr Mühe machen muss um ein bestimmtes Produkt zu finden. In so einer Mall sind die Wege kürzer. Ich wohne seit 1988 in Kaiserslautern und ich habe alles hier kaufen können was ich brauchte und nicht brauchte. Das Wenige was ich nicht in Kaiserslautern gekauft habe, habe ich nicht geplant und war Aufenthalte in anderen Städten geschuldet. Wie ein Vorposter schon schrieb, alles eine Frage der Stadtplanung. Ich frage mich warum nicht die Stadtplaner von der Uni eingebunden werden. Nun das sind "Profis" und unsere Möchtegern Fachleute im Stadtrat wollen sich nicht blamieren.
 
Deswegen ist hier ja durch die Fachbreiche der Uni und renomierten Stadtplanern wie auch Architekten dahingehend in den letzten Monaten Bewegung rein gekommen. Aber bis das letztlich von der Stadtverwaltung und insbesondere durch den Stadtrat genehmigt wurde, da vergeht mindestens noch 1 Jahr.



Die Stadt hatte früher gute Stadtplaner die die Stadt vorran bringen wollten, aber seit den 80'ern meinen die Stadtoberen sie können das alles selbst.



Wir brauchen, wie viele andere Städte es schon haben, ein Gremium von Stadtplanern und Architekten die sich 2-4x im Jahr treffen um stadtbildprägende Maßnahmen zu disskutieren bzw. zu bewerten.

Wie schon gesagt wurde, dürfen diese Personen keine direkten Verbindungen zu Lautern haben ( keine Aufträge haben bzw. keine Aufträge für die nächsten 2 Jahre in Aussicht haben). Nur so können sie vollkommen frei beurteilen und bewerten.
 
Was mich momentan am meisten stört an der großen Lösung ist die Veränderung des Verkehr. Die Königstr. ist jetzt schon teilweise überlastet (wird man morgen Nachmittag wieder sehen) und dann soll der Verkehr nur noch über eine Spur Stadtein-und Auswärts rollen?!
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das frag ich mich auch, wie das gehen soll.

busspur fällt dann ja auch weg.



aber vielleicht baut man ja noch nen vierspurigen tunnel unter karstadt durch.

am besten noch durch die lauter, damits auto gewaschen wieder aus der versenkung kommt.

wäre doch was herr weichel, oder?
 
könnte jemand bitte mal die anzeige aus der rheinpfalz

hier einstellen, die letztens auf der ersten lokalseite unten prangerte?

glaube freitag oder samstag wurde die "kleine lösung" mal kurz vorgestellt.
 
danke schnoki, das mit den punkten mach ich samstag klar
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wenn das ganze so realisiert werden würde, wie in der anzeige zu sehn,

wäre ich hochzufrieden. Karstadt war von der grösse her schon ausreichend.

das vorgestellte modell würde vollkommen reichen für eine stadt wie kaiserslautern!
 
Die ganze Diskussion nervt einfach nur noch!

So lange nichts passiert geht Zeit verloren egal welches Konzept jetzt verwirklicht wird!

Ich befürchte mehr und mehr, dass die ganze Diskussionen im gar nichts enden und mit dem Karstadtgebäude gar nichts passiert weil die Investoren das interesse verloren haben!
 
gut ding will weile chaben, mueto.

das bauvorhaben muss einige jahrzehnte

überdauern, da find ichs schon ok, wenn sich das ganze etwas zieht.

nervt mich zwar auch aber lange nicht so, wie z.b. die stiftsplatzruine damals.



und dass die investoren das interesse verlieren kann ich mir nur schwer vorstellen.

auch die drohungen von ece, sie würden sich zurückziehen, kann man getrost in die tonne kloppen.

die wollen doch alle geld verdienen und da können die schon einige wochen oder monate verzögerung verschmerzen.
 
ja, ist es
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aber wie gesagt, der verein muss das ja machen, denke ich.

stichwort stadionmiete.

sonst kommt onkel wEiChEl und seine freunde und gewährt

keine senkung mehr, wenn Kuntz wieder auf der matte steht
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ja, ist es
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aber wie gesagt, der verein muss das ja machen, denke ich.

stichwort stadionmiete.

sonst kommt onkel wEiChEl und seine freunde und gewährt

keine senkung mehr, wenn Kuntz wieder auf der matte steht
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Naja mit solchen Machtspielchen der Stadtoberen mßte man ja rechnen.


Als Außenstehender, der sich nicht so mit dem speziellen Fall in Kaiserlautern beschäftigt hat, hab ich den Eindruck, als wenn der FCK als "Zugpferd" verwendet werden soll. Ob das jetzt richtig oder falsch ist? Für mich eher falsch, da sich so der Verein ja augenscheinlich auf die Seite der Befürworter schlägt. Neutralität wär für mich angebrachter gewesen, auch wenn der Sponsor Geld in unsere verstaubte Kasse bringt.
 
Anders mußte die Sache betrachten. Die Stadt gewährte nun seit einigen Jahren eine reduzierte Stadionmiete. Nun werden Gefälligkeiten eingefordert. Dem Verein bleibt letztlich garnichts anderes übrig.
 
Anders mußte die Sache betrachten. Die Stadt gewährte nun seit einigen Jahren eine reduzierte Stadionmiete. Nun werden Gefälligkeiten eingefordert. Dem Verein bleibt letztlich garnichts anderes übrig.
Die Stadionmiete wurde meines Wissens gestundet, bezahlen müssen wir die schon irgendwann. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.
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Ich weiß nicht, ob wir zur Gefälligkeit aufgefordert wurden. Wenn ja, ist sowas für mich schon ein wenig Erpressung, den weder der FCK kann ohne die Stadt, noch die Stadt ohne den FCK. Sollten wir aber freiwillig zu diesem "Sponsoring(?)" gekommen sein, das sich klar Richtung Mall bezieht, bin ich nicht unbedingt davon begeistert. Auf der einen Seite stellt sich der Verein auf die Seite der Befürworter, auf der anderen Seite gegen die Gegner. Ich denke schon, das zu diesen Gegnern neben "normalen" Bürgern der Stadt auch kleinere Geschäftsleute zählen, die den Verein, wenn auch nur mit Kleinigkeiten, unterstützen. Der Verein tritt irgend jemanden bestimmt auf die Füsse, das kann man sich eigenlich nicht leisten.



Wie oben schon gesagt, das sind die Eindrücke von mir als Außenstehender, ob ich damit richtig oder falsch liege, können vieleicht User bewerten, die sich mit dem Bauprojekt intensiv befasst, bsw. befasst haben.
 
Da sind garantiert auch wirtschaftliche Interessen dabei. Ein FAnshop in der Mall ist für beide Seiten gut.



Ich finde es trotzdem schade, dass so ein wichtiger Faktor wie der FCK nicht die Belange der Kaiserslauterer Bürger im Blick hat, die mit einem solchen Klotz und der damit einhergehenden Einschränkung der Lebensqualität (Verkehr, Leerstände in der FuZo und Bauruine nach 5 Jahren) zu kämpfen haben werden.
 
Anders mußte die Sache betrachten. Die Stadt gewährte nun seit einigen Jahren eine reduzierte Stadionmiete. Nun werden Gefälligkeiten eingefordert. Dem Verein bleibt letztlich garnichts anderes übrig.
deshalb denke ich auch, dass kein einziger

cent in die klamme vereinskasse wandert.
 
Lokal


„OB für Stillstand verantwortlich”




„Sollte der Bürgerentscheid die vorgesehene Einkaufsmall von ECE kippen, bedeutet dies keineswegs Stillstand in der Stadtenwicklung. Dann wird es ein kleineres Einkaufszentrum geben, das besser in die City passt”: Das haben die vier Abweichler aus der CDU-Fraktion erklärt, die gegen die ECE-Mall sind.



Karin Kolb, Eva Lenz, Bärbel Sonn und Peter Kuhn haben bei der Abstimmung im Stadtrat dem Projekt ihre Zustimmung versagt. Karin Kolb engagiert sich zudem in der Bürgerinitiative „Neue Mitte Kaiserslautern”. Im Gespräch mit der RHEINPFALZ haben die vier CDU-Politiker gestern ihre Beweggründe dargelegt, Alternativen aufgezeigt und nicht mit Kritik gespart - sowohl an Oberbürgermeister Klaus Weichel als auch an ihrer eigenen Fraktion.



Die vier Politiker gingen gemeinsam in die Offensive. Sie seien keine krasse Minderheit, stellten immerhin ein Viertel der CDU-Fraktion dar, betonte Kolb. Auf die Frage, wie die Fraktion mit den Abweichlern umgeht, sagte Kuhn: „Unsere Meinung wird akzeptiert.” „Was bleibt der Fraktion auch anders übrig?”, meinte Kolb. „Uns hat noch keiner angemacht”, erklärte Sonn. „Ein paar Animositäten gibt es schon”, fügte Lenz hinzu.



Alle vier betonten, sie seien keineswegs gegen eine Mall, nur die Größenordnung von ECE störe sie. Sie verunstalte den Platz des Alten Pfalztheaters. „Das frühere Karstadt mit einem Vorbau, der nur bis zur Mühlstraße reicht”, umriss Kuhn die Vorstellungen der vier CDU-Politiker. „Wenn die Mall kommen sollte, werden viele Bürger entsetzt sein und sagen, so haben wir uns das nicht vorgestellt. Das Monstrum teilt die Stadt”, sagte Kolb.



Sie bezeichnete es als ein Märchen, dass die Mall 800 Arbeitsplätze schaffe. Kuhn sprach von einer „abgedroschenen Gestaltung der ECE-Bauten und einem Sortiment-Mix, mit dem vorwiegend eine Verlagerung der Arbeitsplätze und des heutigen Warenangebots aus der lnnenstadt in die Mall stattfinden wird”. Dort würden dann Vollzeitarbeitsplätze durch 400-Euro-Jobs ersetzt. „Es kommt nichts, was nicht schon da ist. Wir brauchen Masse statt Klasse”, meinte Sonn.



Weiterer Kritikpunkt: Die Verkehrslösung. Max- und Pariser Straße könnten den Verkehr nicht aufnehmen, die Grünphase an der Ampel Mühlstraße werde für Fußgänger extrem kurz, sagte Kuhn. Die Stadt habe sich von ECE alles aufzwingen lassen, auch die Straßenführung, bemängelte Kolb. Größter Schwachpunkt des Konzeptes sei die Humboldtstraße. „Das wird mit Sicherheit alles nicht klappen”, erklärte Kuhn. Eine kleinere Mall und mehr Fahrspuren auf Max- und Pariser Straße würden hingegen funktionieren.



Was die vier Politiker auch sorgt: die Kosten, die mit der Mall und der Gestaltung der Innenstadt auf die Stadt zukommen. Kuhn bezifferte sie auf 20 Millionen Euro in den nächsten Jahren. Und das bei einer Verschuldung der Stadt, die nächstes Jahr die Grenze von einer Milliarde Euro überschreiten werde, sagte Kolb.



Die Lokalpolitiker sind zuversichtlich, dass der Bürgerentscheid am 23. Oktober die ECE-Mall verhindern wird und dass das Gelände im Besitz der Stadt verbleibt. Sie sind ebenso sicher, dass dann ein Investor eine kleinere Mall bauen wird. Kuhn würde sogar eine Wette riskieren, dass dann ECE auch die kleine Lösung realisieren würde. ECE gehe massiv in Kaiserslautern vor und wisse genau, dass es ein Signal für andere Städte sei, sich von einem Investor nicht alles kritiklos vorsetzen zu lassen, wenn die Mall hier schief gehe.



„Es ist eine Katastrophe, dass sich die Stadt von Anfang an auf ECE festgelegt hat”, betonten die vier Politiker. „Im Normalfall geht eine Kommune den anderen Weg, Bewerber stellen sich vor und der Rat wählt aus”, erklärte Kolb. Ganz schlimm sei das Vorgehen von Oberbürgermeister Klaus Weichel, der sich „mit Schuhen und Strümpfen an diese Leute verkauft hat”. Es sei auch ein untragbarer Zustand, dass Weichel Gründungsmitglied im Verein „Für Lautern e.V.' sei, den Mall-Befürwortern. „Ein Oberbürgermeister muss für alle Bürger da sein, kann nicht einseitig Interessen vertreten”, ergänzte Lenz. Kuhn betonte: „Weichel hat sich in die totale Abhängigkeit eines mächtigen Investors begeben, sich nicht auf weitere Eventualitäten vorbereitet. Für mich ist dies eine grobe Pflichtverletzung im Amt.” ECE mit dem übermächtigen Otto-Konzern gestalte die Stadtmitte, kritisierte Kuhn. Und Kolb fragte: „Das Areal am Alten Theater geht direkt in den Besitz eines Milliardärs, wo ist da die Arbeiterpartei SPD?”



Kolb bringt es auch auf die Palme, dass vom Referat Umwelt nichts zu Klimaveränderungen in der Innenstadt durch die Mall zu hören war. Sonn findet es unmöglich, das sich der FCK und das Fraunhofer-Institut für die Mall engagieren; der FCK solle sich auf den Fußball konzentrieren.



Zurück zum OB. Kolb kritisierte: Weichel verbreite ständig Angst, sei kein Mann der Zuversicht. Von dem Aufwärtstrend in der Stadt in den Jahren 1999 bis 2006 sei nichts mehr zu spüren. „Weichel bringt die Stadt nicht voran, er ist für den Stillstand verantwortlich”, sagte die CDU-Frau, die sich auch ihre eigene Fraktion vorknöpft. „Wo steuert die CDU in Kaiserslautern hin?”, fragte sie besorgt. Und Lenz meinte: „Die CDU hat ihre Erfolge in Kaiserslautern vergessen. Sie betreibt nur noch Einheitspolitik, keine Oppositionspolitik.” (dür)


Quelle:

Verlag: DIE RHEINPFALZ

Publikation: Pfälzische Volkszeitung

Ausgabe: Nr.220

Datum: Mittwoch, den 21. September 2011

Seite: Nr.15

"Deep-Link"-Referenznummer: '8143099'

Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper
 
Ich bin ja ne linke Socke. Aber für Ihren Kampf um eine gute Lösung für K-Town bekommen CDU Stadträte meine Unterstützung. Hier bin ich von den Linken und der SPD enttäuscht. Deren Politik geht konträr zum kleinen Mann in Kaiserslautern.

Und was sie über den FCK und das Frauenhofer-Institut sagen finde ich auch ok.
 
Ich bin ja ne linke Socke. Aber für Ihren Kampf um eine gute Lösung für K-Town bekommen CDU Stadträte meine Unterstützung.


So spricht ein tapferer, aufrechter Mann! Die eigene Meinung stets neu zu bilden, das ist die Kunst. Es soll sich niemand auf kadavertreue Vasallen verlassen, weder rechts noch links. Und Kommunalpolitik ist eh eine Extra-Kiste. In Weilerbach -und nur dort- würde ich CDU wählen. Ich glaube, wir werden endlich mündig als Bürger.
 
laut radio werden die vier cdu´ler jetzt geächtet wie aussätzige.

macht mir die vier noch sympathischer, wenn sie standhaft bleiben!
 
laut radio werden die vier cdu´ler jetzt geächtet wie aussätzige.
macht mir die vier noch sympathischer, wenn sie standhaft bleiben!


War doch klar oder hast du wirklich was anderes erwartet. Bin irgendwie froh drum, dass nicht nur Ja-Sager im Stadtrat sind!
 
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