[so, dann werde ich auch hier meine Meinung noch mal reinschreiben auch wenn ich es schon häufig genug in anderen Threads getan habe. Es ist schön, dass ihr hier Posts wie oben beschrieben löschen wollt, aber dann bitte auch solche wie: "ein Trainerwechsel bringt nichts, weil ein Neuer auch nichts anders machen kann..." meiner Meinung nach ist das einfach nur der Umkehrschluß von "weil sie es nicht schlechter machen können..." und genau so wenig eine Diskussionsgrundlage. So wie es da steht ist mir dass schon wieder so ne Wertung, dass es hier nur Polemik von Seiten der Schwarzmaler gibt, auf der Weißseite gibts aber genau so viel. So viel vor ab. Ist auch nur meine Meinung, müsst ihr wissen wie ihr das handhabt....]
EDIT: Der erste Teil insbesondere aber auch der Rest bezog sich auf einen Thread von Klinge, der irgendwie kurz da war und jetzt wieder weg ist? Wenn nicht bitte dahin verschieben...
Jetzt zum eigentlichen Thema. Ich bin jemand der grundsätzlich schon die Möglichkeit der Trainerentlassung in Erwägung zieht, hätte unter Umständen auch in unserer Situation dafür plädiert. Mittlerweile tue ich es in dieser Saison nicht mehr. Warum? Ich halte den klassischen Feuerwehrmann für eine aussterbende Rasse und an dauerhafte Impulse, die jene Art von Trainer Neururer & Co. setzen, glaube ich genau so wenig. Ein Trainer mit Konzept braucht aber Zeit und die hat der FCK in dieser Saison nicht mehr (zudem jetzt ja frühestens nach Stuttgart, also wieder ein Spiel weniger gehandelt werden könnte). Zudem bezweifle ich, dass ein solcher Trainer - und ich bin überzeugt es gibt gute und auch welche die sich der FCK leisten kann - zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen würde.
Daher mit Kurz die Saison beenden. Schafft er es wirklich und hält die Klasse, wird er als gestärkter Trainer hervorgehen und das ist dann auch gut so letztenendes. Meiner Meinung nach ist es die einzige Möglichkeit für ihn verlorenes Terain wieder zu gewinnen. In die zweite Liga, dass hab ich schon häufiger geschrieben, würde ich nicht mit dem Absteigstrainer gehen. Zumal er dann wohl wirklich eine quälende Negativserie in der Rückrunde blicken dürfte, die dann auch nicht spurlos an den Spielern und dem Umfeld vorübergehen dürfte. Die zweite Liga hält zudem für mich nichtabsehbare Risiken bereit. Wir werden (trotz laufender Verträge) nicht alle Spieler halten können? Ein kleiner Umbruch stünde meiner Meinung nach schon bevor. Dazu der Druck eigentlich von Anfang an oben mitzuspielen. Negativerlebnisse wirken sich in der zweiten Liga dann noch viel stärker aus. Hier bleib es auch nach 10 sieglosen Spielen relativ still, in der Zweiten wäre dass definitiv nicht mahr so. Dazu spuckt in den Köpfen der Spieler dann auch noch rum, dass der Trainer ihnen ja auch in der ersten Liga schon wenig Impulse geben konnte bzw es einfach nicht gereicht hat und dass ist nur ein Bruchteil dessen was amn im Abstiegsfall nicht absehen kann...
Da hier dann ja auch explizit nach Namen gefragt wurde (wovon ich persönlich auch nichts halte, da hier einfach zu viele persönliche Sympathien usw. hervorgeholt werden um einen Namen schlecht zu machen. Kleines Beispiel wäre statt Kurz bspw. ein Hecking zum FCK gekommen wären viele mich eingeschlossen sehr skeptisch gewesen. In Nürnberg leistet er phantastische Arbeit mit teilweise recht unbekannten Talenten und trotzdem wäre ich immer noch skeptisch, käme Hecking irgendwann zum FCK. Ist aber dann wohl eine persönlcihe Meinung, weil objektiv wenig dagegen spricht, dass er ein guter Trainer ist). Also Namen:
Ich würde wenn dann erstmal für einen Trainertypen plädieren. Taktisch gut ausgebildet, mit einem Plan im Kopf, aber auch der Möglichkeit flexibel reagieren zu können. In der Liga und im näheren Ausland sind in den letzten jahren viele solcher Trainer aufgetaucht, die vorher eigentlich keiner kannte, teilweise aus dem Jugendbereich kommend und ich bin überzeugt, da gibt es noch mehr. Denn die Trainerausbildung ist derzeit beim DFB sehr gut, soweit ich das beurteilen kann. Ihr wollt beispiele für solche Trainer? Ich geh mal Risiko und nenne als erstes ein "Feindbild": Tuchel (vllt unsympatisch, aber durchaus ein brauchbarer Trainer), Babbel hat eigentlich überall ordentliche bis gute Arbeit abgeliefert, hätte mit Berlin meiner Meinung anch die Klasse geahlten, wenn es den Ärger nicht gegeben hätte, Vogel von Basel (wohl das krasseste Beispiel), Streich bei Freiburg könnte einer sein etc.
Ich weiß, keiner dieser Trainer steht zu Verfügung. Daher wenn ich mich schon mal festlegen muss, würde ich vielleicht Steffen Freund (ohne dass es mein Superduper-Kandidat, mit dem alles besser wird, ist)sagen. Einfach aus dem Grund, weil ich seine Jugendmannschaften des öfteren spielen sehen habe (letzten Sommer U-17 WM in Mexiko, hat mich durch die spielfreie Zeit gebracht, um längen besser als die Copa America). Er spielt mutig offensiv, lässt die Spieler von der Leine. Wahrscheinlich im Grundsatz ein ähnlicher Typ wie Kurz, der blos durch die Negativerlebnisse zuletzt etwas zum Zauderer wurde. Zusätzlich würde ich mir vielleicht noch ne gute Hand für junge Leute oder auch mal ne Ausleihe auf Grund "alter Kontakte" zu DFB-Zeiten erhoffen. Bin aber überzeugt, dass es noch andere ähnliche Namen gibt.
Was ich aber auch weiß und man sieht es an der Auflistung oben. Solche Trainer werden oft bei Vereinen mit wenig Unruhe und viel Geduld groß. Vogel ordnet sich in Basel der (guten) Vereinsphilosophie unter. Nachzulesen bsp. in der vorigen 11Freunde. Mainz gelang ähnliches wie mit Tuchel zuvor schon mit Klopp. Oder sie arbeiten in relativer Ruhe beim gemütlichen DFB, der derzeit auch noch auf extrem viele Talente zurückgreifen kann. Ob sie dies beim FCK können, wäre ncoh abzuwarten: Immerhin das Verfahren mit Kurz jetzt gibt Anlass zu Hoffnung, dasss es möglich wäre...
Trotzdem könnte ich Argumente, die sich hier mehr Erfahrung wünschen auch nachvollziehen. Allein ein solcher Trainer im Inland ist kaum zu realisieren. Vom Anspruchsdenken, wie von den Finanzen. Bei Favre oder schon ein Babbel wären wir wohl chancenlos. Dazu haben diese Trainer wenig Probleme einen Job zu finden bzw. bleiben lange im Amt. Will man also einen taktisch guten Mann mit Erfahrung müsste man meiner Meinung nach fast ins Ausland (Schweiz, Österreich), wie damals Hertha mit Favre. Einen konkreten Namen habe ich auch aus Unkenntnis nicht bei der Hand.
Hugh, ich habe gesprochen und es wurde länger wie gedacht. Ich denke man könnte es so machen, wie ich geschrieben habe, aber es gäbe auch alle anderen möglichen Wege. Blos an alle nur Pro-Kurz oder nur Contra-Kurz-Schreier, wir haben weder den absolut besten Trainer (damit tut man vielen anderen so mal en passent schon unrecht und ahut jede Diskussion im Keim tot) noch den schlechtesten (sonst wäre er hier wohl kaum 3 Jahre in relativer Ruhe und großem Erfolg tätig und man schlägt die Diskussion im keim tot), sondern einfach einen absolut ordentlichen, soliden Bulitrainer. Das ist mehr als wir über viele Jahre vorweisen konnten. Man will ihm die Chance geben, in ordnung soll er sie am Besten nutzen. Dann sind wir alle hier froh! Wenn nicht würde ich mir spästesten im Sommer einen nuen Impuls wünschen, einfach mal eine neue Denkweise im System, Kaderzusammenstellung, evtl Trainingsmethoden etc. selbst wenn die Impulse sich nur in Kleinigkeiten unterscheiden....
Gruß
P.S.: ICh will damit heir eigentlich auch raus sein, befürchte aber ich kanns nicht lassen...
EDIT: Der erste Teil insbesondere aber auch der Rest bezog sich auf einen Thread von Klinge, der irgendwie kurz da war und jetzt wieder weg ist? Wenn nicht bitte dahin verschieben...
Jetzt zum eigentlichen Thema. Ich bin jemand der grundsätzlich schon die Möglichkeit der Trainerentlassung in Erwägung zieht, hätte unter Umständen auch in unserer Situation dafür plädiert. Mittlerweile tue ich es in dieser Saison nicht mehr. Warum? Ich halte den klassischen Feuerwehrmann für eine aussterbende Rasse und an dauerhafte Impulse, die jene Art von Trainer Neururer & Co. setzen, glaube ich genau so wenig. Ein Trainer mit Konzept braucht aber Zeit und die hat der FCK in dieser Saison nicht mehr (zudem jetzt ja frühestens nach Stuttgart, also wieder ein Spiel weniger gehandelt werden könnte). Zudem bezweifle ich, dass ein solcher Trainer - und ich bin überzeugt es gibt gute und auch welche die sich der FCK leisten kann - zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen würde.
Daher mit Kurz die Saison beenden. Schafft er es wirklich und hält die Klasse, wird er als gestärkter Trainer hervorgehen und das ist dann auch gut so letztenendes. Meiner Meinung nach ist es die einzige Möglichkeit für ihn verlorenes Terain wieder zu gewinnen. In die zweite Liga, dass hab ich schon häufiger geschrieben, würde ich nicht mit dem Absteigstrainer gehen. Zumal er dann wohl wirklich eine quälende Negativserie in der Rückrunde blicken dürfte, die dann auch nicht spurlos an den Spielern und dem Umfeld vorübergehen dürfte. Die zweite Liga hält zudem für mich nichtabsehbare Risiken bereit. Wir werden (trotz laufender Verträge) nicht alle Spieler halten können? Ein kleiner Umbruch stünde meiner Meinung nach schon bevor. Dazu der Druck eigentlich von Anfang an oben mitzuspielen. Negativerlebnisse wirken sich in der zweiten Liga dann noch viel stärker aus. Hier bleib es auch nach 10 sieglosen Spielen relativ still, in der Zweiten wäre dass definitiv nicht mahr so. Dazu spuckt in den Köpfen der Spieler dann auch noch rum, dass der Trainer ihnen ja auch in der ersten Liga schon wenig Impulse geben konnte bzw es einfach nicht gereicht hat und dass ist nur ein Bruchteil dessen was amn im Abstiegsfall nicht absehen kann...
Da hier dann ja auch explizit nach Namen gefragt wurde (wovon ich persönlich auch nichts halte, da hier einfach zu viele persönliche Sympathien usw. hervorgeholt werden um einen Namen schlecht zu machen. Kleines Beispiel wäre statt Kurz bspw. ein Hecking zum FCK gekommen wären viele mich eingeschlossen sehr skeptisch gewesen. In Nürnberg leistet er phantastische Arbeit mit teilweise recht unbekannten Talenten und trotzdem wäre ich immer noch skeptisch, käme Hecking irgendwann zum FCK. Ist aber dann wohl eine persönlcihe Meinung, weil objektiv wenig dagegen spricht, dass er ein guter Trainer ist). Also Namen:
Ich würde wenn dann erstmal für einen Trainertypen plädieren. Taktisch gut ausgebildet, mit einem Plan im Kopf, aber auch der Möglichkeit flexibel reagieren zu können. In der Liga und im näheren Ausland sind in den letzten jahren viele solcher Trainer aufgetaucht, die vorher eigentlich keiner kannte, teilweise aus dem Jugendbereich kommend und ich bin überzeugt, da gibt es noch mehr. Denn die Trainerausbildung ist derzeit beim DFB sehr gut, soweit ich das beurteilen kann. Ihr wollt beispiele für solche Trainer? Ich geh mal Risiko und nenne als erstes ein "Feindbild": Tuchel (vllt unsympatisch, aber durchaus ein brauchbarer Trainer), Babbel hat eigentlich überall ordentliche bis gute Arbeit abgeliefert, hätte mit Berlin meiner Meinung anch die Klasse geahlten, wenn es den Ärger nicht gegeben hätte, Vogel von Basel (wohl das krasseste Beispiel), Streich bei Freiburg könnte einer sein etc.
Ich weiß, keiner dieser Trainer steht zu Verfügung. Daher wenn ich mich schon mal festlegen muss, würde ich vielleicht Steffen Freund (ohne dass es mein Superduper-Kandidat, mit dem alles besser wird, ist)sagen. Einfach aus dem Grund, weil ich seine Jugendmannschaften des öfteren spielen sehen habe (letzten Sommer U-17 WM in Mexiko, hat mich durch die spielfreie Zeit gebracht, um längen besser als die Copa America). Er spielt mutig offensiv, lässt die Spieler von der Leine. Wahrscheinlich im Grundsatz ein ähnlicher Typ wie Kurz, der blos durch die Negativerlebnisse zuletzt etwas zum Zauderer wurde. Zusätzlich würde ich mir vielleicht noch ne gute Hand für junge Leute oder auch mal ne Ausleihe auf Grund "alter Kontakte" zu DFB-Zeiten erhoffen. Bin aber überzeugt, dass es noch andere ähnliche Namen gibt.
Was ich aber auch weiß und man sieht es an der Auflistung oben. Solche Trainer werden oft bei Vereinen mit wenig Unruhe und viel Geduld groß. Vogel ordnet sich in Basel der (guten) Vereinsphilosophie unter. Nachzulesen bsp. in der vorigen 11Freunde. Mainz gelang ähnliches wie mit Tuchel zuvor schon mit Klopp. Oder sie arbeiten in relativer Ruhe beim gemütlichen DFB, der derzeit auch noch auf extrem viele Talente zurückgreifen kann. Ob sie dies beim FCK können, wäre ncoh abzuwarten: Immerhin das Verfahren mit Kurz jetzt gibt Anlass zu Hoffnung, dasss es möglich wäre...
Trotzdem könnte ich Argumente, die sich hier mehr Erfahrung wünschen auch nachvollziehen. Allein ein solcher Trainer im Inland ist kaum zu realisieren. Vom Anspruchsdenken, wie von den Finanzen. Bei Favre oder schon ein Babbel wären wir wohl chancenlos. Dazu haben diese Trainer wenig Probleme einen Job zu finden bzw. bleiben lange im Amt. Will man also einen taktisch guten Mann mit Erfahrung müsste man meiner Meinung nach fast ins Ausland (Schweiz, Österreich), wie damals Hertha mit Favre. Einen konkreten Namen habe ich auch aus Unkenntnis nicht bei der Hand.
Hugh, ich habe gesprochen und es wurde länger wie gedacht. Ich denke man könnte es so machen, wie ich geschrieben habe, aber es gäbe auch alle anderen möglichen Wege. Blos an alle nur Pro-Kurz oder nur Contra-Kurz-Schreier, wir haben weder den absolut besten Trainer (damit tut man vielen anderen so mal en passent schon unrecht und ahut jede Diskussion im Keim tot) noch den schlechtesten (sonst wäre er hier wohl kaum 3 Jahre in relativer Ruhe und großem Erfolg tätig und man schlägt die Diskussion im keim tot), sondern einfach einen absolut ordentlichen, soliden Bulitrainer. Das ist mehr als wir über viele Jahre vorweisen konnten. Man will ihm die Chance geben, in ordnung soll er sie am Besten nutzen. Dann sind wir alle hier froh! Wenn nicht würde ich mir spästesten im Sommer einen nuen Impuls wünschen, einfach mal eine neue Denkweise im System, Kaderzusammenstellung, evtl Trainingsmethoden etc. selbst wenn die Impulse sich nur in Kleinigkeiten unterscheiden....
Gruß
P.S.: ICh will damit heir eigentlich auch raus sein, befürchte aber ich kanns nicht lassen...