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Marco Kurz

[so, dann werde ich auch hier meine Meinung noch mal reinschreiben auch wenn ich es schon häufig genug in anderen Threads getan habe. Es ist schön, dass ihr hier Posts wie oben beschrieben löschen wollt, aber dann bitte auch solche wie: "ein Trainerwechsel bringt nichts, weil ein Neuer auch nichts anders machen kann..." meiner Meinung nach ist das einfach nur der Umkehrschluß von "weil sie es nicht schlechter machen können..." und genau so wenig eine Diskussionsgrundlage. So wie es da steht ist mir dass schon wieder so ne Wertung, dass es hier nur Polemik von Seiten der Schwarzmaler gibt, auf der Weißseite gibts aber genau so viel. So viel vor ab. Ist auch nur meine Meinung, müsst ihr wissen wie ihr das handhabt....]



EDIT: Der erste Teil insbesondere aber auch der Rest bezog sich auf einen Thread von Klinge, der irgendwie kurz da war und jetzt wieder weg ist? Wenn nicht bitte dahin verschieben...



Jetzt zum eigentlichen Thema. Ich bin jemand der grundsätzlich schon die Möglichkeit der Trainerentlassung in Erwägung zieht, hätte unter Umständen auch in unserer Situation dafür plädiert. Mittlerweile tue ich es in dieser Saison nicht mehr. Warum? Ich halte den klassischen Feuerwehrmann für eine aussterbende Rasse und an dauerhafte Impulse, die jene Art von Trainer Neururer & Co. setzen, glaube ich genau so wenig. Ein Trainer mit Konzept braucht aber Zeit und die hat der FCK in dieser Saison nicht mehr (zudem jetzt ja frühestens nach Stuttgart, also wieder ein Spiel weniger gehandelt werden könnte). Zudem bezweifle ich, dass ein solcher Trainer - und ich bin überzeugt es gibt gute und auch welche die sich der FCK leisten kann - zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen würde.

Daher mit Kurz die Saison beenden. Schafft er es wirklich und hält die Klasse, wird er als gestärkter Trainer hervorgehen und das ist dann auch gut so letztenendes. Meiner Meinung nach ist es die einzige Möglichkeit für ihn verlorenes Terain wieder zu gewinnen. In die zweite Liga, dass hab ich schon häufiger geschrieben, würde ich nicht mit dem Absteigstrainer gehen. Zumal er dann wohl wirklich eine quälende Negativserie in der Rückrunde blicken dürfte, die dann auch nicht spurlos an den Spielern und dem Umfeld vorübergehen dürfte. Die zweite Liga hält zudem für mich nichtabsehbare Risiken bereit. Wir werden (trotz laufender Verträge) nicht alle Spieler halten können? Ein kleiner Umbruch stünde meiner Meinung nach schon bevor. Dazu der Druck eigentlich von Anfang an oben mitzuspielen. Negativerlebnisse wirken sich in der zweiten Liga dann noch viel stärker aus. Hier bleib es auch nach 10 sieglosen Spielen relativ still, in der Zweiten wäre dass definitiv nicht mahr so. Dazu spuckt in den Köpfen der Spieler dann auch noch rum, dass der Trainer ihnen ja auch in der ersten Liga schon wenig Impulse geben konnte bzw es einfach nicht gereicht hat und dass ist nur ein Bruchteil dessen was amn im Abstiegsfall nicht absehen kann...



Da hier dann ja auch explizit nach Namen gefragt wurde (wovon ich persönlich auch nichts halte, da hier einfach zu viele persönliche Sympathien usw. hervorgeholt werden um einen Namen schlecht zu machen. Kleines Beispiel wäre statt Kurz bspw. ein Hecking zum FCK gekommen wären viele mich eingeschlossen sehr skeptisch gewesen. In Nürnberg leistet er phantastische Arbeit mit teilweise recht unbekannten Talenten und trotzdem wäre ich immer noch skeptisch, käme Hecking irgendwann zum FCK. Ist aber dann wohl eine persönlcihe Meinung, weil objektiv wenig dagegen spricht, dass er ein guter Trainer ist). Also Namen:



Ich würde wenn dann erstmal für einen Trainertypen plädieren. Taktisch gut ausgebildet, mit einem Plan im Kopf, aber auch der Möglichkeit flexibel reagieren zu können. In der Liga und im näheren Ausland sind in den letzten jahren viele solcher Trainer aufgetaucht, die vorher eigentlich keiner kannte, teilweise aus dem Jugendbereich kommend und ich bin überzeugt, da gibt es noch mehr. Denn die Trainerausbildung ist derzeit beim DFB sehr gut, soweit ich das beurteilen kann. Ihr wollt beispiele für solche Trainer? Ich geh mal Risiko und nenne als erstes ein "Feindbild": Tuchel (vllt unsympatisch, aber durchaus ein brauchbarer Trainer), Babbel hat eigentlich überall ordentliche bis gute Arbeit abgeliefert, hätte mit Berlin meiner Meinung anch die Klasse geahlten, wenn es den Ärger nicht gegeben hätte, Vogel von Basel (wohl das krasseste Beispiel), Streich bei Freiburg könnte einer sein etc.

Ich weiß, keiner dieser Trainer steht zu Verfügung. Daher wenn ich mich schon mal festlegen muss, würde ich vielleicht Steffen Freund (ohne dass es mein Superduper-Kandidat, mit dem alles besser wird, ist)sagen. Einfach aus dem Grund, weil ich seine Jugendmannschaften des öfteren spielen sehen habe (letzten Sommer U-17 WM in Mexiko, hat mich durch die spielfreie Zeit gebracht, um längen besser als die Copa America). Er spielt mutig offensiv, lässt die Spieler von der Leine. Wahrscheinlich im Grundsatz ein ähnlicher Typ wie Kurz, der blos durch die Negativerlebnisse zuletzt etwas zum Zauderer wurde. Zusätzlich würde ich mir vielleicht noch ne gute Hand für junge Leute oder auch mal ne Ausleihe auf Grund "alter Kontakte" zu DFB-Zeiten erhoffen. Bin aber überzeugt, dass es noch andere ähnliche Namen gibt.



Was ich aber auch weiß und man sieht es an der Auflistung oben. Solche Trainer werden oft bei Vereinen mit wenig Unruhe und viel Geduld groß. Vogel ordnet sich in Basel der (guten) Vereinsphilosophie unter. Nachzulesen bsp. in der vorigen 11Freunde. Mainz gelang ähnliches wie mit Tuchel zuvor schon mit Klopp. Oder sie arbeiten in relativer Ruhe beim gemütlichen DFB, der derzeit auch noch auf extrem viele Talente zurückgreifen kann. Ob sie dies beim FCK können, wäre ncoh abzuwarten: Immerhin das Verfahren mit Kurz jetzt gibt Anlass zu Hoffnung, dasss es möglich wäre...



Trotzdem könnte ich Argumente, die sich hier mehr Erfahrung wünschen auch nachvollziehen. Allein ein solcher Trainer im Inland ist kaum zu realisieren. Vom Anspruchsdenken, wie von den Finanzen. Bei Favre oder schon ein Babbel wären wir wohl chancenlos. Dazu haben diese Trainer wenig Probleme einen Job zu finden bzw. bleiben lange im Amt. Will man also einen taktisch guten Mann mit Erfahrung müsste man meiner Meinung nach fast ins Ausland (Schweiz, Österreich), wie damals Hertha mit Favre. Einen konkreten Namen habe ich auch aus Unkenntnis nicht bei der Hand.



Hugh, ich habe gesprochen und es wurde länger wie gedacht. Ich denke man könnte es so machen, wie ich geschrieben habe, aber es gäbe auch alle anderen möglichen Wege. Blos an alle nur Pro-Kurz oder nur Contra-Kurz-Schreier, wir haben weder den absolut besten Trainer (damit tut man vielen anderen so mal en passent schon unrecht und ahut jede Diskussion im Keim tot) noch den schlechtesten (sonst wäre er hier wohl kaum 3 Jahre in relativer Ruhe und großem Erfolg tätig und man schlägt die Diskussion im keim tot), sondern einfach einen absolut ordentlichen, soliden Bulitrainer. Das ist mehr als wir über viele Jahre vorweisen konnten. Man will ihm die Chance geben, in ordnung soll er sie am Besten nutzen. Dann sind wir alle hier froh! Wenn nicht würde ich mir spästesten im Sommer einen nuen Impuls wünschen, einfach mal eine neue Denkweise im System, Kaderzusammenstellung, evtl Trainingsmethoden etc. selbst wenn die Impulse sich nur in Kleinigkeiten unterscheiden....



Gruß



P.S.: ICh will damit heir eigentlich auch raus sein, befürchte aber ich kanns nicht lassen...
 
Der richtige Zeitpunkt eines Wechsels wurde von Kuntz verpasst, dass kreide ich ihm an, und somit

auch ewig den wahrscheinlichen Abstieg. Sie haben gestern mal wieder gekämpft, wuhu. MAL WIEDER,

traurig dass heraus stellen zu müssen, weils eigentlich selbstverständlich ist/sein sollte.



Ich sprech auch Kurz net ab, dass er alles probiert, mag schon sein. Aber wenn ich in der Rückrunde

noch kein Spiel mit derselben Aufstellung hatte, wenn ich teilweise Spieler habe, die wie Falschgeld

über den Platz laufen und Einsatz/Engagement vermiesen lassen, wenns taktisch teilweise hapert und

wenn Sachen, die im Training wohl klappen,im Spiel aber nicht, bzw. gegnerische Mannschaften wohl

von Teilen der Spieler nicht gesehn oder sich drauf eingestellt wird, weil die Mannschaften ihre Stärken

ausspielen können (siehe GladbachSpiel, als Bsp.), dann muss man auch den Trainer hinterfragen.



Oder das gesammte Trainer-Team. Seit Lutz da nicht mehr der Haupt-Co. macht, scheints da auch

konditionstechnisch zu hapern.



Nichtsdestotrotz, spätestens nä. Saison muss und wird hoffentlich ein neuer Trainer da sein. Aber bitte

dann kein Pezziaoni oder wie der heisst, und auch kein Lieberknecht.auch wenn er Hasslocher ist. Der

Thorsten is ein ganz Netter, mit viel Erfolg in Braunschweig, aber der ist zu grün und "weich" für den

Berg. Dann hoffe ich lieber auf einen Sforza (der in Zürich herausragende Arbeit liefert, vor allem im

Jugendbereich), oder Foda, trotz seiner Posse, oder whatever.



Aber es muss was passieren. Wurde ja jetzt verpasst....
 
Das halte ich auch für durchaus möglich, aber so recht will ich daran nicht glauben. Da halte ich den Kuntz doch für klever genug, um aus so einer Ecke rauszukommen.





Das sehe ich etwas anders. Die Vorraussetzungen hat Kuntz wohl geschaffen, aber die Zusammenstellung des Kaders würde ich mal nicht nur unserem VV anlasten. Wenn Kurz ein halbwegs starker Trainer ist, und eine Vorstellung hat, wie die Mannschaft in welchem System spielen soll, gibt er an die Führung seine Ideen und Vorstellungen weiter und bestimmt, welche Spielertypen er für welche Positionen für dieses System braucht. Wie dann zufolge diese Spieler heißen, und zu den angedachten Positionen passen, hat er sicherlich nicht alleine zu verantworten, wenn er sich aber die Spieler aufzwängen lässt, die letztlich nicht zu seinem Matchplan passen, ist er ein schwacher, nicht durchsetzungsfähiger Trainer.

Mann geht ja auch nicht als Kolonnenführer auf eine Baustelle, baut ein Kompletthaus, hat für alle Arbeitsmaßnahmen seine Leute, die der Firmenchef eingestellt hat, hat aber den Elektriker nicht dabei. Dann sag ich ja auch zum Chef, ohne den Elektiker kann ich kein Haus bauen.
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......................
 
ich mach nochmal einen anderen vorschlag zur lösung unserer misere. also ich bin kein freund von trainerentlassungen und würde gerne mit kurz den abstieg verhindern. ob er das bewerkstelligen kann scheint im moment fraglich, wobei ich da weniger ein qualitäts- oder trainerproblem, den ein kopfproblem sehe. das kopfproblem kann kurz vll wirklich nicht mehr lösen und daher würde ich ihm einen erfahrenen hund an die seite stelle für die nächste 10 spiele. dortmund hat dies mit lattek auch schon einmal gemacht und dabei erfolg gehabt. ich kann jetzt keine namen nennen wer dafür in frage kommen könnte, aber solche leute wie feldkamp kommen einem da natürlich schon in den sinn. leute mit ausstrahlung, vereinsvergangenheit und treue, der region und die fans kennt, der positive impulse in der ansprache setzen kann und vll kurz den ein oder anderen taktischen tipp geben kann. im prinzip ein wenig das hertha-rehhagel-prinzip. natürlich muss man da aufpassen, dass das keine entmachtung von kurz wird usw. aber das wäre ein versuch den ich mir sehr gut vorstellen könnte.
 
@ sven



Ich hatte schon einen neuen Thread eröffnet, mich dann aber doch entschlossen, die Trainerdiskussion in den Kurz-Thread zu schieben.



Insgesamt möchte ich hier mal ausdrücklich die Diskussionskultur loben, hervorzuheben sind natürlich die sehr ausführlichen Beiträge von Uni, tj oder sven - aber auch sonst sehe ich hier nicht diese krasse Form der "Grabenkämpfe", die an anderen Stellen zu stark verhärteten Fronten führen.





Zum Trainer:



Ich habe da echt keine Meinung mehr zu. Ich schwanke absolut zwischen Trainerentlassung und der Fortsetzung. Für beides gibt es Argumente, nur die Gewichtung fällt mir sehr schwer...





Pro Trainerentlassung:



Man sollte so schnell wie möglich einen klaren Schnitt machen - eine Trainerentlassung ist immer (vor allem psychologisch) das Symbol eines Neuanfangs. Wenn Kurz geht/gegangen wird, kann es für mich eigentlich nur einen Nachfolger bis Saisonende geben: Alois Schwartz (dann macht der Marco Grimm solange den Chef der U23, einen weiteren Unterstützer für die Trainingsarbeit der U23 sollte man wohl intern auch stellen können).

Der größte positive Effekt ist wohl der, dass alle Spieler, die zuletzt nicht so zum Zuge kamen und dadurch an Selbstvertrauen eingebüßt haben, sich wieder voll aufdrängen dürften. Ein erhoffter Effekt ist, dass alle Spieler ihre derzeitigen Blockaden lösen können. Man hätte somit wieder den kompletten (gesunden) Kader, der vollends motiviert und heiß auf Einsätze sein dürfte - und daraus sollte Schwartz dann möglichst schnell eine erste Elf mit klarer Achse auswählen.



Das wäre die für mich erfolgversprechende Option, noch einmal alles zu mobilisieren um den Klassenerhalt zu erreichen.





Pro Kurz:




Die Kaderzusammenstellung ist einfach ungenügend. Kuntz hat immer gesagt, dass die Zeit zu Ende sein sollte, in der bei jedem Trainerwechsel der Kader ausgetauscht werden müsste. Also dürfte Kuntz wohl den größten Anteil an der Kaderplanung haben (im Idealfall kann decken sich die Personalwünsche von Trainer und Vorstand). Kuntz hat vor allem Fehler bei der Personalauswahl gemacht, zusammen mit den Fehlern von Kurz, die dieser mit diesem Personal gemacht hat, eine für uns tödliche Kombination. Beide (Kuntz und Kurz) sind aber intelligente und lernwillige Menschen, die aus ihren Fehlern lernen.

Diesen Lernprozess sollten wir uns zu Gute machen und die Umsetzung im Sommer ermöglichen - dann halt ziemlich wahrscheinlich in der 2. Bundesliga. Wo es auf dem Platz und im Kader klemmt, sehen wir Fans jede Woche - Kuntz und Kurz sehen das erst recht und werden die entsprechenden Schlüsse ziehen.





Die größten Fehler diese Saison:




Wir haben/hatten dieses Jahr Spieler, die individuell vielleicht ganz gut waren, man konnte aus den besten Individualisten aber kein Spielsystem formen.



Mit Vermouth holte man einen klassischen 10er, dessen Zweikampfverhalten und dessen läuferische Qualität nicht ausreicht, um ihn als Spieler mit Defensivaufgaben auf die Außenbahn zu stellen. Mit Fortounis hatte man einen weiteren 10er (wohl als Back-Up für Vermouth), der immerhin auch auf den Außen passabel einsetzbar ist.

Spielsystem: Wir können uns nicht leisten, drei Spieler ohne Defensivaufgaben zu haben, also fällt die Raute weg und es bleibt das 4-2-3-1.



Für das 4-2-3-1 hatten wir aber keinen Stürmer, also mussten Kouemaha und später noch Wagner nachverpflichtet werden. Ein einzelner Stoßstürmer in diesem System muss körperlich robust sein, kopfballstark und technisch so gut, dass er auch ungenaue Zuspiele kontrollieren und weirerverarbeiten kann. Abschlussstark sollte er nach Möglichkeit natürlich auch sein.



Allerdings hätte unser teuerster Sommertransfer in diesem System keinen Platz, weshalb wir eigentlich im flachen 4-4-2 auftreten mussten. Dort war allerdings die Mittelfeldzentrale zu schwach und nicht in der Lage, hinten dicht und vorne eröffnend/kreativ zu wirken. Deshalb musste Borysiuk nachgekauft werden.



Generell teile ich auch die hier geäußerte Kritik an den Flügelspielern: Kurz ist in seiner Spielphilosophie mit schnellen und dribbelstarken Außen sehr gut gefahren, die von Außen den Ball auf den Stürmer spielen konnten, oder aber selbst abschließen konnten. Davon wurde abgerückt und wir gingen mit den Flügelspielern Sahan (immerhin ein echter Flügelspieler), Sukuta Pasu (hat eine feine Technik und einen robusten Körper und eine hohe Grundschnelligkeit, aber die Dynamik reicht nicht), Walch (in allen Belangen zu geringe Qualität), Fortounis (eigentlich 10, spielte aber nach einem raschen Lernprozess, der eine hohe taktische Intelligenz aufzeigt, diese Rolle passabel) und Vermouth (stellte in seinen wenigen Einsatzminuten seine Untauglichkeit auf dieser Position eindrucksvoll unter Beweis) in die Saison. Im Winter sollte uns dann Jörgensen verstärken, auf den das gleiche zutrifft wie auf SuPa - allerdings halte ich SuPa von seinen Anlagen her für besser. Mit Derstroff kam dann ein Spieler nahtlos aus der U19 hoch, der Unbekümmertheit mit Dribbelstärke und explosivem Antritt aufweist - ihm fehlt es aber merklich an Erfahrung (was Wunder!) und viele seiner schnellen Entscheidungen im Spiel sind falsch.



Durch die Nachbesserung im Winter haben wir derzeit nach der Verletzung von Kouemaha mit Wagner nur einen Spieler, der im 4-1-4-1/4-2-3-1 spielen kann (der qualitativ aber nun bislang so gar nicht überzeugen konnte) und mit Borysiuk einen starken Zentralspieler, mit dem wir auch gut ein 4-4-2 spielen können. Probleme: Wagner als alleinige Spitze ist zu schwach und wir bekommen keine Gefahr in den Strafraum. Bei zwei Spitzen sind unsere Außen zu schwach, um die Stürmer zu bedienen und die Bemühungen der beiden zentralen Mittelfelfspieler sind allein genommen leicht zu verteidigen.



Die häufigen Umstellungen in der Abwehr sehe ich als verzweifelten Versuch von Kurz, eine positive Änderung erzwingen zu wollen.

Die Suche nach einem spielstarken IV ist auch eine Folge der Kaderplanung - letztes Jahre brauchten wir keine spielstarken Verteidiger wegen der höheren Qualität in den Offensivteilen.





Fazit:



Egal was wir machen: Im Sommer muss trotz langfristiger Verträge ein erneuter Kaderumbruch stattfinden und hier einiges korrigiert werden.



Entweder mit Kuntz und Kurz, die dieses Jahr reichlich Lehrgeld bezahlen durften und denen ich einen mittelfristigen Wiederaufstieg zutraue (wenn das Umfeld mitmacht, und die Psyche der Mannschaft unter dem Abstiegstrainer stimmt). (Nachteil: Wir steigen ziemlich sicher ab.)



Oder mit einem neuen Trainer, der uns vielleicht den Klassenerhalt bringt und Kuntz. (Nachteil: Wir steigen vielleicht ab und Kuntz muss für die neue Saison einen neuen Trainer suchen, was den Fokus auf die Kaderarbeit ablenkt und eventuell größere personelle Veränderungen nötig machen könnte.)
 
das kopfproblem kann kurz vll wirklich nicht mehr lösen und daher würde ich ihm einen erfahrenen hund an die seite stelle für die nächste 10 spiele. dortmund hat dies mit lattek auch schon einmal gemacht und dabei erfolg gehabt.


natürlich muss man da aufpassen, dass das keine entmachtung von kurz wird usw. aber das wäre ein versuch den ich mir sehr gut vorstellen könnte.


Die Sache mit dem BVB kann man nicht vergleichen. Lattek hat zusammen mit Sammer nach dem Rauswurf von Krauss die Mannschaft übernommen, ich glaub sogar, das Sammer damals noch gar nicht mit dem Trainerschein fertig war.

Stellt man zu Kurz einen alten Fuchs an die Linie, ist das eine Entmachtung, die kein Trainer akzeptieren würde, zumal Kurz ja auch schon ein paar Jahre im Geschäft ist.
 
Stefan Kuntz könnte sein Gesicht wahren, in dem er eine Art "Teamchef" als Haupttrainer bis Saisonende verpflichtet, der dann Marco Kurz in den letzten Spielen mit seiner Erfahrung ein wenig zur Seite steht (sollte dann natürlich ein älterer Trainer sein, der einen gewissen Ruf hat).
 
Entweder mit Kuntz und Kurz, die dieses Jahr reichlich Lehrgeld bezahlen durften und denen ich einen mittelfristigen Wiederaufstieg zutraue (wenn das Umfeld mitmacht, und die Psyche der Mannschaft unter dem Abstiegstrainer stimmt). (Nachteil: Wir steigen ziemlich sicher ab.)



Oder mit einem neuen Trainer, der uns vielleicht den Klassenerhalt bringt und Kuntz. (Nachteil: Wir steigen vielleicht ab und Kuntz muss für die neue Saison einen neuen Trainer suchen, was den Fokus auf die Kaderarbeit ablenkt und eventuell größere personelle Veränderungen nötig machen könnte.)


Es gibt noch eine weitere Option: Kuntz sucht sofort nach einem neuen Trainer, der sein eigenes Konzept mitbringt (kein Feuerwehrmann, sondern einer wie Favre, der weiss, wie er Fussball spielen lassen will). Vielleicht bewirkt er ein Wunder wie Gladbach es letztes Jahr vorgemacht hat (was ich mir nicht vorstellen kann, leider... ), oder er steigt MIT der Mannschaft ab. Das hätte den Vorteil, dass er schon 10 Spiele (oder eher 9 falls die Reisleine erst nach dem Stuttgart Spiel gezogen wird) analysieren kann, wo es der Mannschaft fehlt. Er kann dann seine Meinung einbringen, sowohl im taktischen Sinne (Trainingsschwerpunkte ändern, oder einfach mal anders trainieren, das kann auch viel bewirken) als auch in Sachen Transfers.



Wenn man einen Trainer findet, der ein klares Konzept hat, dass auch im finanziellen Rahmen realisierbar ist (bei Klassenerhalt oder bei Abstieg), dann würde ich ihm auch die Zeit einräumen und eventuell (leider schon wieder) einen Umbruch einleiten. In meinen Augen muss ein Trainer, der neu in ein Team gekommen ist und der nur eine sehr begrenzte Anzahl von Spielen hatte, um eine total am Boden liegende Mannschaft wieder aufzubauen, bei Misserfolg und Abstieg nicht sofort entlassen werden. Dann müsste erst ein neuer Trainer gefunden werden, man könnte nicht rechtzeitig auf dem Transfermarkt aktiv werden und Konzepte und Taktik würden schmerzlich vermisst werden und eine Saison wäre sehr wahrscheinlich "verschenkt" werden.
 
@ tj



Danke!
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@ FCK Thi



Diese Option wäre wohl derzeit meine Lieblingsoption, scheitert aber daran, dass zumindest ich mir diesen ominösen Trainer X nicht vorstellen kann. Deshalb fokussiere ich meine "Seelenqualen" derzeit auf die beiden von mir angesprochenen Möglichkeiten. Das Problem hierbei ist halt, dass die hier genannten "realistischen" Trainer bei mir die Fußnägel hochrollen lassen, während die "unrealistischen" Trainer... nun ja, unrealistisch sind. (Einen Sforza würde ich zu Fuß mit Elefanten über die Alpen abholen...)
 
@ tj


Danke!
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@ FCK Thi



Diese Option wäre wohl derzeit meine Lieblingsoption, scheitert aber daran, dass zumindest ich mir diesen ominösen Trainer X nicht vorstellen kann. Deshalb fokussiere ich meine "Seelenqualen" derzeit auf die beiden von mir angesprochenen Möglichkeiten. Das Problem hierbei ist halt, dass die hier genannten "realistischen" Trainer bei mir die Fußnägel hochrollen lassen, während die "unrealistischen" Trainer... nun ja, unrealistisch sind. (Einen Sforza würde ich zu Fuß mit Elefanten über die Alpen abholen...)


Allerdings verstehe ich Deine Euphorie zu Sforza nicht so ganz.

Wenn ich bei denen im Forum stöbere, kommen irgendwie die Paralelen zu Kurz ans Tageslicht?

Und Sforza hat bei uns FCK-Fans schon immer polarisiert?

Also wie soll ein solcher Trainer in Ruhe arbeiten können?
 
woche für woche kommen wir den abstieg ein stück näher und bekommen zu hören der trainer bleibt. da komm ich mir langsam aber sicher verarscht vor.
 
Man sieht nur was man sehen will oder wozu man aufgrund eigenen taktischen Verständnisses in der Lage ist.


Ach ja?

Dann sag mir mal welche taktischen Meisterleistungen du siehst?

Bis auf den Versuch! Kick & Rush zuspielen hab ich seit Monaten nichts gesehen, einfach erbärmlich für Bundesliga Fussball.
 
Allerdings verstehe ich Deine Euphorie zu Sforza nicht so ganz.
Wenn ich bei denen im Forum stöbere, kommen irgendwie die Paralelen zu Kurz ans Tageslicht?

Und Sforza hat bei uns FCK-Fans schon immer polarisiert?

Also wie soll ein solcher Trainer in Ruhe arbeiten können?


Das ist ja gerade meine Hoffnung - Sforza ist dort angezählt und wird hoffentlich bald frei. Hätten die Gladbacher sich auf Berliner Fanforen verlassen, hätten die den Favre nie geholt. Es muss halt passen.

Sforza hat aus sehr geringen Mitteln und vielen unerfahrenen Spielern immer wieder gute Mannschaften geformt, die auch durch taktische Finesse eigentlich übermächtige Gegner geärgert hat. Jetzt scheint er sich abgenutzt zu haben und nicht mehr viele Möglichkeiten zu haben, das Ruder herumzureißen (nach deren Fans) - so wie Kurz bei uns. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass dies bei uns wieder passiert, aber diese Möglichkeit gibt es bei jedem Trainer. Es stellt sich halt die Frage, ob das nach einer halben Saison passiert oder erst nach 5 Jahren.



Das Umfeld hier ist natürlich problematisch. Da würden sich die ganzen Klatschweiber natürlich die Hände reiben, dagegen ist Kurz-Amedick wohl gar nichts. Wenn der Verein aber damit umgehen kann (so wie er mit den aktuellen Gerüchten eigentlich ganz gut umgegangen ist), dann dürfte das auch kein Gegenargument sein.
 
@ tj


Danke!
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@ FCK Thi



Diese Option wäre wohl derzeit meine Lieblingsoption, scheitert aber daran, dass zumindest ich mir diesen ominösen Trainer X nicht vorstellen kann. Deshalb fokussiere ich meine "Seelenqualen" derzeit auf die beiden von mir angesprochenen Möglichkeiten. Das Problem hierbei ist halt, dass die hier genannten "realistischen" Trainer bei mir die Fußnägel hochrollen lassen, während die "unrealistischen" Trainer... nun ja, unrealistisch sind. (Einen Sforza würde ich zu Fuß mit Elefanten über die Alpen abholen...)


Einen Sforza oder auch Foda, Freund oder Herrlich könnte man evt. eine Chance geben. Wir müssen der Realität ins Auge sehen: kein gestandener BuLi-Trainer wird sich momentan unsren FCK antun so traurig das auch ist
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. Ein junger relativ unverbrauchter Trainer könnte es vielleicht noch richten oder aber, wovon ich jetzt eher ausgehe, einen Neuanfang schaffen. Muss ja kein kompletter Umbruch sein: ein Teil der Mannschaft wird in der 2.Liga sehr gute Spiele machen, davon bin ich überzeugt. Mit anderen taktischen Angaben und anderen neuen Trainingsmaßnahmen (diese Kleinigkeiten können auch viel Wirkung zeigen) kann eine Wende schon vollbracht werden.



Mit Kurz in die neue Saison zu gehen ergibt wenig Sinn: er hat seinen Kredit bei den Fans und bei der Mannschaft verspielt und Kuntz bewegt sich auch auf einem ganz schmalen Grad, wenn er nicht mehr der Situation gewachsen ist und dementsprechend zu reagieren weiss, dann seh ich auch für ihn schwarz...
 
All die Besserwisser und Kritiker, die Kurz Entlassung fordern, sollen doch bitte selber mal die Mannschaft übernehmen. Ich wäre gespannt, wie weit ihr es bringen würdet.
 
All die Besserwisser und Kritiker, die Kurz Entlassung fordern, sollen doch bitte selber mal die Mannschaft übernehmen. Ich wäre gespannt, wie weit ihr es bringen würdet.


Mal unabhängig von Kurz: Diese Argumentation ist der pure Schwachsinn. Dann dürfte man nämlich NICHTS selbst kritisieren, wenn man es nicht schon selbst gemacht hat. Das heißt keine Politiker, keine schlechten Ärzte, keine Produkte bei Amazon, etc.
 
All die Besserwisser und Kritiker, die Kurz Entlassung fordern, sollen doch bitte selber mal die Mannschaft übernehmen. Ich wäre gespannt, wie weit ihr es bringen würdet.


Aus dem Grund fordert hier auch niemand vom FCK eingestellt zu werden, sondern wir liefern zum Teil Namen, die uns weiterbringen KÖNNTEN. Das kann man im Voraus nicht wissen, allerdings will ich nicht am Ende der Saison abgeschlagen als Tabellenletzter blöd da stehen und mir vorwerfen müssen, nicht alles versucht zu haben um den Klassenerhalt zu schaffen. Ich seh's im Moment so: wenn Kurz bleibt und wir absteigen (die Chancen sind da extrem hoch) dann wird er zur neuen Saison nicht mehr Trainer beim FCK sein -> Umbruch. Wenn wir den Umbruch sofort einleiten haben wir erhöhte Chancen auf den Klassenerhalt. Wenn wir trotzdem absteigen sollten -> Umbruch, aber in diesem Fall eventuell schon mit dem neuen Coach der schon ein Bild der Mannschaft hat und weiss, wo er anzusetzen hat.

Nochmal: ich unterstelle Kurz in keinster Weise dass er ein schlechter Trainer ist. Manchmal past's einfach nich mehr, und dann folgt auf kurze oder lange Sicht die Trennung. So ist's im Fußball.. und sonst wo im Leben auch.
 
Mal unabhängig von Kurz: Diese Argumentation ist der pure Schwachsinn. Dann dürfte man nämlich NICHTS selbst kritisieren, wenn man es nicht schon selbst gemacht hat. Das heißt keine Politiker, keine schlechten Ärzte, keine Produkte bei Amazon, etc.




Genauso siehts aus.
 
Diese Option wäre wohl derzeit meine Lieblingsoption, scheitert aber daran, dass zumindest ich mir diesen ominösen Trainer X nicht vorstellen kann. Deshalb fokussiere ich meine "Seelenqualen" derzeit auf die beiden von mir angesprochenen Möglichkeiten. Das Problem hierbei ist halt, dass die hier genannten "realistischen" Trainer bei mir die Fußnägel hochrollen lassen, während die "unrealistischen" Trainer... nun ja, unrealistisch sind. (Einen Sforza würde ich zu Fuß mit Elefanten über die Alpen abholen...)


Für mich wär das auch die beste Option, und Trainer wie Lienen, Neuruhrer, Loddar ect. kann ich mir auch nicht vorstellen.

Welche Trainer wären realistisch?

-Lieberknecht? Von seiner Arbeit gesehen durchaus, vom Gehalt für mich machbar. Aberdings noch ein Vertrag bis 2013, Braunschweig würde ihnnciht ohne weiteres ziehen lassen, auch wenn es für die Eintracht weder um Ab- noch Aufstieg mehr geht.

-Sforza? Von vielen gewünscht, allerdings auch ein Mann mit extrem starkem Willen, ob sich das mit Kuntz vertragen würde? Vertragslage unklar.

-Freund? In der Jugendarbeit beim DFB erfolgreich, hat aber noch keine Seniorenerfahrung. Vertagslage auch unklar, aber hat erst 07/11 sein Amt angetreten. Zudem bin ich mir nach seinem Abgang bei uns nicht sicher, ob er überhaupt interesse hätte.

-Foda? Für mich fast der beste "Kandidat". Erfahren, kennt halbwegs noch den Verein, Vertrag läuft aus. Da hat eine Verpflichtung schon einmal nicht geklappt, fraglich, ob er jetzt bereit stehen würde.

-Balakov? Der Name fällt zuletzt immer mal öfters, wenn in der BL ein Trainer gesucht wird. Kann er die Taktik, die er früher auf dem Feld geführt hat, auch von außen einbringen, sicherlich ein guter. Allerdings auch noch bis 2013 gebunden, dazu mit Split recht erfolgreich.

-Schupp? Aktuell Sportdirektor in Aalen, sollte nicht das Problem sein. Allerdings nicht besonders Erfolgreich als Trainer, auch wenn er 2 Jahre Co von Stevens war.

-Pezzaiuoli? Taktisch für mich ein guter, verfügbar und wohl auch bezahlbar. Allerdings nicht von vielen gemocht.



Edit: Da ja im Moment viele davon begeistert sind (ich eigendlich auch), wie stark Micanski und Amri vor der Verletzung, beim FSV spielen, sollten wir vieleicht bei Möhlmann anfragen, der hat ja auch nur Vertrag bis zum Saisonende.
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-Pezzaiuoli? Taktisch für mich ein guter, verfügbar und wohl auch bezahlbar. Allerdings nicht von vielen gemocht.


Ich fände Pezzaiuoli gar nicht so verkehrt, ok er wird von vielen nicht gemocht, aber wer hat sich denn bitte mit seiner Arbeit wirklich aus einander gesetzt. Zu dem war Kurz bei seinem Amtsantritt auch nicht wirklich ein Fan-Liebling. Und um das geht es mMn auch nicht. Es läuft doch so, ist der Trainer erfolgreich wird er zumindest akzeptiert, bleibt der Erfolg dauerhaft aus, eben nicht. So ist es leider.
 
Kurz wird nach dem Stuttgart-Spiel, das wir chancenlos verlieren werden, entlasssen. Das ist für mich klar.



Also mögliche Nachfolger würde ich ausserdem ins Spiel bringen:



- Marcel Koller

- Holger Stanislawski

- Michael Frontzek
 
Ich denke Kuntz sieht einfach das aus der Mannschaft nichts besseres rauszuholen ist, und will Kurz nicht als Bauernopfer (für Kuntz-Fehler) an

den Pranger stellen...
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Einen bessern Trainer, fällt mir übrigens auch nicht ein...
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Der Abstieg ist so gut wie sicher, Kurz hat bewiesen, das er ne Mannschaft mit jungen Spieler formen kann... evtl ist das einfach der Grund...

und die planen jetzt schon nen Neuanfang in der zweiten Liga!...
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Einen bessern Trainer, fällt mir übrigens auch nicht ein...
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mir auch nicht, ausser Rangnick aber ob´s der machen würde?

von daher machen mir die namen, die man sich hier erhofft, für

die zukunft noch mehr angst, als wenn wir Kurz behalten würden.
 
Unter einem neuen Trainer könnte so mancher Spieler wieder aufblühen. Ich denke da u.A. an Micanski, der nach seinem Gastspiel beim FSV mit guten Leistungen zurückkehrt und vom neuen Trainer weiter gefördert und aufgebaut werden kann. Marco Kurz ist mMn schon verantwortlich für die momentane Verfassung der Mannschaft. Wenn ich nicht regelmäßig spielen kann bzw. auf einer Position mit gewohnten Leuten an meiner Seite oder mich durch ein Formtief quälen muss, weil der Trainer mich nicht aus der Schussbahn nimmt, kann ich keine Leistung bringen und dann ist auch keine Steigerung zu erwarten. Natürlich wurde vieles durch die teils waghalsigen Transfers der Winterpause durcheinander gebracht. Dort trägt sicherlich auch Kuntz die Schuld für aber er wird es bestimmt mit dem Trainer abgesprochen haben. Wir haben ja keinen Finke als Manager. Wenn man zusätzlich so manche taktische Entscheidung betrachtet (späte/falsche Wechsel, Kadernominierungen und Startaufstellungen, ...) dann ist ein Trainerwechsel bestimmt keine falsche Entscheidung.



Als MK zu uns kam wollten ihn auch die Wenigsten und keiner wusste sorecht was mit seiner Person anzufangen. Wir dürfen jetzt nicht jeden Namen, der ins Spiel gebracht wird von vornerein verteufeln (beim Loddar oder Neururer etc. einfach nicht den Smiley vergessen
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).



Es gibt sowohl Gründe für als auch gegen einen Trainerwechsel das will ich auch nicht bestreiten, aber wenn wir den Rest der Saison vor uns hin dümpeln dann wirkt sich das auch langfristig auf die Moral der Mannschaft und des Umfelds aus. Ein Abstieg wäre noch schwieriger zu verkraften und auch sportlich müsste man dann komplett neu aufbauen, was man schon früher hätte beginnen können.



@ktown

das mit dem Herzblut ist mittlerweile auch so ne Sache.. Wir hatten in den vergangenen Woche ein paar erschreckend schwache, blutleere Auftritte bei denen ich einfach den Kampf vermisst habe. Das liegt doch auch im Aufgabenbereich des Trainers oder nicht? ER muss doch mit den Spielern reden und dementsprechend reagieren das liegt doch nicht nur an den Spielern, zumal die zum Teil schon bewiesen haben, dass sie das Zeug haben in der Bundesliga zu überleben und zu fighten, oder nicht?
 
Ich denke Kuntz sieht einfach das aus der Mannschaft nichts besseres rauszuholen ist, und will Kurz nicht als Bauernopfer (für Kuntz-Fehler) an
den Pranger stellen...
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Einen bessern Trainer, fällt mir übrigens auch nicht ein...
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Der Abstieg ist so gut wie sicher, Kurz hat bewiesen, das er ne Mannschaft mit jungen Spieler formen kann... evtl ist das einfach der Grund...

und die planen jetzt schon nen Neuanfang in der zweiten Liga!...
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Ein Neuanfang in der 2 Liga mit Kurz, wäre das dümmste was man machen könnte.

Wenn man absteigen sollte (was sehr wahrscheinlich ist), brauchen wir einen Neuanfang der eine Aufbruchstimmung auslößt, aber keinen Trainer den man mit dem Abstieg in Verbindung bringt.

Man könnte sich zu Beginn nichtmal eine Niederlagenserie leisten ohne dass direkt Unruhe aufkommen würde.
 
Kurz wird nach dem Stuttgart-Spiel, das wir chancenlos verlieren werden, entlasssen. Das ist für mich klar.


Für mich nicht, aber geschenkt.






- Marcel Koller

- Holger Stanislawski

- Michael Frontzek


Koller ist relativ frisch Nationaltrainer in Österreich, der ist nicht verfügbar.

Stani kam mit seinem Pauli-Image sympathisch rüber, das TSG-Kapitel hat das etwas angekratzt. Keine Ahnung, ob er aus wenig bis nichts viel machen kann.

Frontzeck hat Bielefeld zu Grabe getragen, hat Gladbach fast in Liga 2 geführt (und das mit fast dem gleichen Kader wie Favre). Ein Trainer mit Abstiegs- bzw. Nichtaufstiegsgarantie.




Ein Neuanfang in der 2 Liga mit Kurz, wäre das dümmste was man machen könnte.


Komischerweise hat das Dümmste was man machen kann, in Freiburg über Jahre funktioniert. (inkl. 3er Ab- und Aufstiege).
 
Eigentlich, ich betone EIGENTLICH müsste man in der momentanen Situation von Vorstandseite aus mit MK für die 2. Liga planen! Eine Rettung ist theoretisch möglich, praktisch zumindest sehr unwahrscheinlich. Und mittlerweile dürfte das auch bei einem Trainerwechsel gelten. Nachdem wir solange an ihm festgehalten haben, sollte man also denken, dass der Neuanfang mit ihm beginnt. Das könnte man dann aber auch so sagen! Dieses "Woche zu Woche" denken hört sich dabei in der Tat sehr schlecht an. So quasi: Ja, ich weiß halt auch nicht, was ich machen soll. Sportlich gesehen gehörte MK schon Wochen gefeuert. Wenn ich aber die Überzeugung habe, die Mannschaft ist nicht besser (ganz ehrlich, momentan ist auch nicht mehr viel zu machen...) dann sollte MK auch wesentlich mehr gestärkt werden. Momentan haben wir eher so eine Hängepartie im Vorstand...
 
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