Opposition ist eine legitime Sache und meistens eine gute und nützliche.
Auch die Oppositionsgruppe um Kurt Steinbrecher, die via Pressekonferenz verlauten lässt, dass sie "Gewehr bei Fuß steht", hat das uneingeschränkte Recht, sich bei der JHV zur Wahl zu stellen. Wer aber schon eine Pressekonferenz einberuft, um sein Anliegen publik zu machen, der rechnet damit und muss in kauf nehmen, dass ab sofort darüber diskutiert wird. Wozu sonst der Schritt in die Öffentlichkeit? Sich über die Diskussionen zu beschweren, ist dann schon ziemlich daneben.
Noch dazu schürt die Opposition die Diskussion, indem sie prominente Namen nennt und Millionen-Investitionen in Aussicht stellt. Und da soll man nicht kritisch nachfragen dürfen? Auch die derzeitigen Mandatsträger müssen sich der Öffentlichkeit stellen, werden angefeindet und müssen dem Druck standhalten. Trauen sich das die neuen potentiellen Machthaber vom Betze etwa nicht zu? Wenn die Motive so ehrenhaft sind, wie sie dargelegt werden, warum kann man dann nicht öffentlich dazu stehen?