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Spendenaktion für unseren FCK

ich denke da machst du es dir sehr einfach.
redcity hat ja dazu schon genau das richtige gesagt, was

das neue warenhaus betrifft.

deine aussage würde höchstens zutreffen, wenn man die kohle karstadt

in den hintern blasen würde, die grosskotzigen verbrecher ganz oben

im konzern unterstützen würde, die schuld an dem ganzen schlamassel sind.
Ich würde für soetwas definitiv nicht spenden, dabei bleibe ich.

Sollte die Karstadt Filiale so super kostendeckend oder gar mit Gewinn gearbeitet haben sollten sich insbesondere für den letzteren Fall doch Geldgeber finden lassen.



Ich finde es übrigens immer in bisschen zu einfach immer zu sagen, die da oben sind Schuld. Auch das Umfeld ändert sich. Viellicht wird es für Warenhäuser wie Karstadt immer schwieriger zu überleben, weil sich das Konzept überlebt hat?



Wie gesagt ich bleibe dabei. So oder so sind hier spenden fehl am Platz. Wenn dann kann man Anteile am neuen Warenhaus verkaufen. Wenn es gut geht bekommt man etwas zurück, wenn nicht hat man eben sein Geld verspielt.




und was den FCK betrifft, sind so schlagwörter wie söldner,

millionäre oder änliche, schnell aus der populistenkiste geholt.

man vergisst dann schnell, dass der verein aus mehr als den kickenden

profis besteht. da gehen arbeitsplätze verloren und nicht nur

welche, die direkt mit dem FCK gekoppelt sind.



denk mal an den einzelhandel, die gastronomie usw.

da würden auch arbeitsplätze flöten gehn, würde der verein den bach runtergehn

und tausende von fans kein geld mehr in der stadt ausgeben.


Natürlich hängen am FCK auch andere, "normale" Arbeitsplätze. Aber das ist letztlich bei jedem Betrieb so und trotzdem kann man nicht jeden Betrieb mit Spenden oder Steuergeldern retten. Und aus dieser Sicht ist der FCK ersteinmal ein ganz normaler Betrieb, der gefälligst wirtschaftlich zu arbeiten hat.



Natürlich ist auch aus meiner Sicht der FCK mehr als nur ein Betrieb und ich möchte ihn auf keinen Fall verschwinden sehen. Um so wütender kann man sein was einige Vereinsführungen der Vergangenheit verspielt haben. Trotzdem sehe ich spenden für den Verein sehr kritisch gegenüber. Soetwas wie der Nutzer weber hier vorgeschlagen hat, käme für mich noch in Frage, aber direkt Spenden an den Verein? Nein.



Letztlich ist das größte Problem für den FCK das, was in der Vergangenheit seine Stärke war, das Stadion. Auf Dauer muss da eine andere Lösung her. Ansonsten kann man nur hoffen, das man mit geringen Mitteln möglichst großen sportlichen Erfolg erzielt, auch so kommt man wirtschaftlich wieder auf die Beine.
 
na dann wünsche ich dir, dass du niemals

aus betriebsbedingten (oder auch anderen) gründen in die arbeitslosigkeit

gehst und es keine sau interessiert bzw. versucht deinen

arbeitsplatz zu retten
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Ich würde für soetwas definitiv nicht spenden, dabei bleibe ich.
Sollte die Karstadt Filiale so super kostendeckend oder gar mit Gewinn gearbeitet haben sollten sich insbesondere für den letzteren Fall doch Geldgeber finden lassen.



Ich finde es übrigens immer in bisschen zu einfach immer zu sagen, die da oben sind Schuld. Auch das Umfeld ändert sich. Viellicht wird es für Warenhäuser wie Karstadt immer schwieriger zu überleben, weil sich das Konzept überlebt hat?



Wie gesagt ich bleibe dabei. So oder so sind hier spenden fehl am Platz. Wenn dann kann man Anteile am neuen Warenhaus verkaufen. Wenn es gut geht bekommt man etwas zurück, wenn nicht hat man eben sein Geld verspielt.







Natürlich hängen am FCK auch andere, "normale" Arbeitsplätze. Aber das ist letztlich bei jedem Betrieb so und trotzdem kann man nicht jeden Betrieb mit Spenden oder Steuergeldern retten. Und aus dieser Sicht ist der FCK ersteinmal ein ganz normaler Betrieb, der gefälligst wirtschaftlich zu arbeiten hat.



Natürlich ist auch aus meiner Sicht der FCK mehr als nur ein Betrieb und ich möchte ihn auf keinen Fall verschwinden sehen. Um so wütender kann man sein was einige Vereinsführungen der Vergangenheit verspielt haben. Trotzdem sehe ich spenden für den Verein sehr kritisch gegenüber. Soetwas wie der Nutzer weber hier vorgeschlagen hat, käme für mich noch in Frage, aber direkt Spenden an den Verein? Nein.



Letztlich ist das größte Problem für den FCK das, was in der Vergangenheit seine Stärke war, das Stadion. Auf Dauer muss da eine andere Lösung her. Ansonsten kann man nur hoffen, das man mit geringen Mitteln möglichst großen sportlichen Erfolg erzielt, auch so kommt man wirtschaftlich wieder auf die Beine.


Ihr Leuts,



ich habe mir nicht alles durchgelesen.



Mal folgender Gedankengang:



Volksbanken gehören zum Grossteil Ihren Mitgliedern, richtig ?

AG´s den Aktionären.

Unser Stadion hat nen Wert von 100 Mio`s , oder ?



Warum keine Beteiligungen rausgeben? Etwa Pfandbriefe, die jeder fan kaufen kann ? EIn Anteil kostet 1.000 Euro. Bei 100.000 Stück haben wirs.



Aktuell gibts ca 3,8 % Zinsen für nen 10-Jahres-Pfandbrief.

ALso gute ANlage, für nen Kreditzins sehr günstig.
 
Naheteufel:

Mal ein paar fragen?

Wie kann man Pfansbriefe ausgeben an etwas das jemand anderem gehoert?

3.8% Zinsen auf 100 Millionen sind 3.8 Millionen im Jahr. Ist das nicht viel mehr als die Stadionmiete die wir als "sehr hoch" empfinden?
 
Das stimmt. Die eigentliche Stadionmiete liegt bei 3,2 Mio. € jährlich.

Der Kredit, der der Stadiongesellschaft gewährt wurde liegt bei 65 Mio. €, was im Prinzip dann auch dem aktuellen Investitionsvolumen entsprechen würde, denn die Stadt wäre mit einer Kaufsumme von 65 Mio. € mit Sicherheit einverstanden, weil man somit die finanzielle Last des Stadions los wäre und auf 0 rauskommen würde. Der Kredit ist auf 30 Jahre angelegt und ich kann mir nicht vorstellen, dass der Geldgeber die nächsten 26 Jahre auf jährlich 2,9 Mio. € verzichten will und deshalb werden die Zinsen auch noch fällig.

Man müsste somit 65 Mio. € plus Zinsen (4,5 % bezahlt die Stadiongesellschaft für den Kredit) zusammenbekommen um die Stadt von diesem teuren Stadion zu befreien.

Wie soll man also sein Geld anlegen und a) Geld verdienen und
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dem FCK die jährliche Last veringern?

Irgendjemand MUSS zu Gunsten des FCK auf Geld verzichten und dass das der Dralehnsgeber sein wird ist wohl relativ unwahrscheinlich.
 
Naja der FCK bräuchte keine 100 Mio. Darlehen.



Angenommen die Stadiongesellschaft hat ein Darlehen über 65 Mio. aufgenommen, dann sind dabei, bei einem Zinssatz von 4,5 % in den letzten 6 Jahren 17,5 Mio. Zinsen zusammengekommen.



Also bräuchte der FCk nun nur einen Kredit über 82,5 Mio um das Darlehen der Stadiongesellschaft zu übernehmen. Bzw eher weniger, da die Zinsen der 6 Jahre ja schon gezahlt wurden zum Teil. Also gehen wir davon aus das der FCK ca. 75 Mio. bräuchte...



Aber selbst dann müsste man bei einem Zinssatz von 2% die sehr unwahrscheinlich sind, schon 1,5 Mio pro Jahr allein an Zinsen zahlen. Und da ist noch keine Tilgung mit drin. Von daher ist es wohl leider sehr unwahrscheinlich, das wir das Stadion jemals zurückkaufen können
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Die Verbindlichkeiten der Stadiongesellschaft lagen in den Jahren 2007 und 2008 bei ca. 86 Mio €, davon ein Großteil gegenüber den Kreditinstituten.

Gleichzeitig hat aber auch der FCK in gewisser Weise Verbindlichkeiten gegenüber der Stadiongesellschaft angehäuft. Diese zwar nur in Form von Besserungsscheinen, also ohne Auswirkung auf die Bilanz aber die Stadt könnte auch erstmal auf Rückzahlung bestehen.

Würde sich heute für 60 Mio € ein Käufer finden, dann wäre das Stadion sehr schnell verkauft, denn ich vermute, die Stadt ist froh, wenn sie die Bude vom Hals hat. Andererseits lässt die Stadt auch jede Möglichkeit aus, das Stadion attraktiver zu gestalten. Für mich steht darüberhinaus fest, das kein Unternehmen oder Stadionbetreiber das Fritz-Walter-Stadion übernehmen würde. Die Möglichkeiten zur Nutzung sind einfach zu sehr eingeschränkt, als das man mit diesem Stadion Geld verdienen könnte.

Die Möglichkeit besteht eigentlich nur daraus, das Fritz-Walter Stadion attraktiv zu machen, so dass es auch außerhalb der Spieltage genutzt werden kann. Das müsste dann wiederum so gestrickt sein, dass es an Spieltagen keine Probleme mit der Nutzung unter der Woche gibt. Und es müsste kostentechnisch so aufgestellt werden, dass eine Umsetzung ohne großen Aufwand machbar ist.
 
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