Internet Fanclub roteteufel.de

This is a sample guest message. Register a free account today to become a member! Once signed in, you'll be able to participate on this site by adding your own topics and posts, as well as connect with other members through your own private inbox!

Was aus dem FCK zu werden droht ...

Und ob wir uns unter SK so positiv weiterentwickelt haben sei mal dahingestellt, natürlich gibt es auch einige positive Dinge zu berichten, aber wenn man ehrlich ist sind wir sowohl sportlich als auch finanziell fast wieder dort angelangt wo wir angefangen haben, hier ist eindeutig ein negativer Trend erkennbar.


Weder sportlich noch finanziell stehen wir annähernd dort, wo Kuntz den 'Verein' abgeholt hat! Dem widerspreche ich vehement!



Wir waren finanziell und sportlich nahe am Nullpunkt, nämlich vor dem Abstieg in Liga 3 und somit dem faktischen Ende des Vereins. Wer die heutige Situation mit der damaligen gleichsetzt, handelt nahezu böswillig.



Kuntz hat den Verein übernommen, ohne zu zögern und hat ihn mit (absolut glauhaftem) Herzblut seither alles in allem erfolgreich geführt.



Es ist aktuell anscheinend 'in Mode' ihm wirklich jeden Quatsch vorzuwerfen. 'Sonnenkönig', ' Grinsekuntz', 'Vetternwirtschaft' usw. sind nur einige Dinge, die ihm - meiner Meinung nach in absolut ehrenrührigen Art und Weise - vorgeworfen werden.



Kann mir einer derjenigen, die ihn bereits verurteilt haben, auch nur ein einziges stichhaltiges Motiv benennen, warum Kuntz somit offensichtlich und sehenden Auges den Verein gegen die Wand fahren sollte? Wer ihm Eigennutz unterstellt und eben nicht leidenschaftliches Eintreten für den Verein, hat keinerlei Menschenkenntnis, zumindest keine Antennen für die Gefühlslage und Befindlichkeiten von Kuntz.
 
So ist es. Guter Beitrag!

Angenommen Kuntz ginge nach der Saison, gebe ich dem Verein höchstens noch zwei Jahre bis zur Insolvenz.

Aber hey, dann haben wir immerhin die Aussicht darauf jahrelang jede Saison aufzusteigen! Das werden Feste!



Sent via LG G-Pad 8.3
 
Die Analyse von redcity ist hervorragend, ich möchte aber nochmal speziell auf das Trainerthema eingehen. Ich glaube da befindet sich Kuntz aktuell in ein absoluten Zwickmühle.

Er weiß eigentlich jetzt schon genau, was kommen kann. Stimmen die Ergebnisse in den ersten drei, vier Spielen nicht, wird der Druck schon wieder riesig sein. Auf der anderen Seite will er wohl nicht schon wieder auf Trainersuche gehen.

Zu Runjaic selbst. Er hat bisher überall gute Arbeit geleistet. Man muss aber auch bemerken, dass er zuvor nur Trainer von Underdogs war, bei denen die Taktik schlicht auf kontern ausgelegt werden konnte. Das hat auch gut bei uns gegen Hertha und Leverkusen geklappt. Bei uns ist dies im Ligaalltag jedoch nicht der Fall...der Trainer steht hier also vor einer ganz anderen Herausforderung. Das dies ab einem bestimmten Zeitpunkt dann nicht mehr geklappt hat war wohl zu erwarten, nur das überhaupt keine Weiterentwicklung erkennbar ist, muss einem zum Nachdenken bringen.

Und an dieser Stelle möchte noch auf den Kommentar "der Trainer ist die ärmste Sau" eingehen. Das sehe ich schlichtweg anders. Wenn mir 2-3 Spieler nicht gefallen, dann bau ich notfalls ein paar Talente ein, siehe Schalke 04. Da klappt dies auch. Die wollen sich noch beweisen.



Wie gesagt, ich halte es für verfrüht, dem Trainer den Freifahrschein zu geben.

Da sollte sich doch noch was ändern, ansonsten muss man reden.
 
So ist es. Guter Beitrag!
Angenommen Kuntz ginge nach der Saison, gebe ich dem Verein höchstens noch zwei Jahre bis zur Insolvenz.

Aber hey, dann haben wir immerhin die Aussicht darauf jahrelang jede Saison aufzusteigen! Das werden Feste!



Sent via LG G-Pad 8.3


Und selbst dann wäre Kuntz der Arsch, dass er einfach so abgehauen ist und vorher nur seine Taschen gefüllt hat (das hab ich so auch schon gelesen).



Ne, Kuntz muss bleiben. Einen SD hätte aber auch ich gerne. Nicht um Kuntz zu schwächen, sondern um ihn zu stärken.
 
So ist es. Guter Beitrag!
Angenommen Kuntz ginge nach der Saison, gebe ich dem Verein höchstens noch zwei Jahre bis zur Insolvenz.

Aber hey, dann haben wir immerhin die Aussicht darauf jahrelang jede Saison aufzusteigen! Das werden Feste!



Sent via LG G-Pad 8.3


Was wenn wir nächstes Jahr nicht aufsteigen und SK mal Lust auf was anderes hat oder aus persönlichen Gründen zurücktritt, melden wir den Verein dann ab?

Hier zeigt sich doch die ganze Problematik, der FCK ist zu einem Personenkult mutiert, wir sind viel zu abhängig von der Personalie Kuntz.

Wir brauchen dringend eine Änderung in unserer Vereinstruktur, natürlich sollte SK bleiben,die Macht und Kompetenzbereiche sollten jedoch wie in jedem anderen Verein auf mehrere Schultern verteilt werden.
 
Was wenn wir nächstes Jahr nicht aufsteigen und SK mal Lust auf was anderes hat oder aus persönlichen Gründen zurücktritt, melden wir den Verein dann ab?
Hier zeigt sich doch die ganze Problematik, der FCK ist zu einem Personenkult mutiert, wir sind viel zu abhängig von der Personalie Kuntz.

Wir brauchen dringend eine Änderung in unserer Vereinstruktur, natürlich sollte SK bleiben,die Macht und Kompetenzbereiche sollten jedoch wie in jedem anderen Verein auf mehrere Schultern verteilt werden.
Genauso seh ich das auch. Die Verdienste von Kuntz stehen außer Diskussion, das machtvakuum allerdings auch. Der Verein ist viel zu abhängig von ihm, das stört der Sache mehr als sie dient.
 
Leute, wir sind doch nicht in der SPD, wo jeder fähige Führungskopf eingebremst werden muss!
default_wink.png




Jetzt hat der Verein wieder 'ein Gesicht', das so wohltuend positiver ist als ein 'Buchhaltet' Goebel oder ein 'Kaputtsanierer' Jäggi und schon muss wieder an dessen Stuhl gesägt werden. Kuntz ist einfach nicht der 'Alleinherrscher', zu dem er von einigen gemacht wird. Er ist eine Führungspersönlichkeit, die sich nicht beim ersten Knall wegduckt. Ich habe persönlich nichts gegen einen Sportdirektor. Letztlich ist das aber wieder nur ein potenzielles Bauernopfer, den man leicht mal kicken kann, wenn's nicht so läuft und der Trainer bereits geflogen ist.



Edit:



Unsere Erwartungen an eine Sportdirektor scheinen mir schon hoffnungslos über zogen, bevor er überhaupt da ist.
 
Der FCK hat über 100 Jahre ohne Kuntz an der Spitze überlebt. Er wird dies auch irgendwann in Zukunft wieder tun...

Ob wir nach einem Abstieg in die 3. Liga ganz platt gewesen wären, oder es nicht doch irgendwie weitergegangen wäre, weiß ich nicht. Nur weil man es sich nicht gerne vorstellt, sollte man keine These als unumstößlichen Fakt hinstellen.



Kuntz hat auf jedenfall eine sehr eigenwillige Personalpolitik, die bei mir dazu geführt hat, dass ich ihm nicht mehr alles glaube (in Bezug auf die SD-Klausel).

Vorallem sind mir zwei Lügen deutlich im Gedächtnis:

- 1. auf die Kritik an Lelle auf einer JHV sinngemäß: "Frank ist hervorragend qualifizier und macht einen super Job!" -> Wenig später wurde Lelle durch Fünfstück ersetzt (super Verpflichtung von Kuntz!), der jeden Stein in der Jugendförderung umkrempelte und dabei vieles drastisch zum besseren verändert hat.

- 2. auf die Kritik an den zwei Teammanagern auf einer JHV sinngemäß: "Zwei Personen sind für diesen wahnsinnig großen Aufgabenbereich das absolute Minimum! Andere Vereine beschäftigen da viel mehr Personen!" -> seit Januar muss Lutz das nun doch alleine schultern, weil Haber intern versetzt wurde...



Seis drum, ist seine Sache, wie er seine Personalentscheidungen rechtfertigt. Wenn er aber Entscheidungen, die kritisiert werden, als unumstößlich alternativlos darstellt und sich somit einer inhaltlichen Diskussion entzieht, aber dann doch kurze Zeit später konträr handelt, dann muss das ja zwangsweise zu einem Vertrauensverlust führen. Ich hoffe, dass er das bei dieser Taktik vorher bedacht hat und damit klarkommen wird.



Ich habe allerdings stärkere Bedenken bei den Finanzen.

Wir haben das zweite Jahr in Folge den zweitteuersten Kader der Liga und wollen nächstes Jahr den Etat stabil halten. Unser geringes positives Eigenkapital aus der Abstiegssaison war schnell weg und wir planen dann das dritte Jahr in Folge einen Verlust. Diese Saison werden wir wohl trotz super Pokalsaison ebenfalls die schwarze Null verfehlen. Bleibt dann in der kommenden Saison der Erfolg aus und wird keine neue Geldquelle angezapft, dann sieht die finanzielle Situation des FCK's nicht besser aus als 2008.

Das empfinde ich auch nicht als Schwarzmalerei, sondern als logisch.

Wir haben kein Vermögen und machen Verlust. Das heißt, wir müssen das in der Zukunft ausgleichen und können das wohl entweder nur in der 1. Bundesliga oder durch Gesundschrumpfung des Etats in der 2. Bundesliga.

(Entweder haben wir einen Kredit aufgenommen, den wir zurückzahlen müssen - oder wir haben Verpflichtungen auf die Zukunft verschoben, die wir begleichen müssen - oder wir haben künftige Einnahmen vorgezogen, die uns dann später fehlen - oder wir haben das Geld der Anleihe genutzt, für das wir sowohl in voller Höhe Rückstellungen bilden müssen und den gleichen Betrag noch einmal aufbringen müssen, um in dessen Gegenwert in den Fröhnerhof zu investieren.)



Über Quantes Spinnereien mache ich mir keine Sorgen, nur über das wirtschaftliche Verhalten des Vereins, was dann doch sehr vabanque ist und den Austieg erzwingen soll - bei ausbleibendem Erfolg.



Für die Zukunft wünsche ich mir einen Sportdirektor, der das Tagesgeschäft durchführt und mit Kuntz gemeinsam eine Philosophie entwickelt und in diesem Rahmen dem Trainer zuarbeitet. Kuntz soll sich dann umso mehr seinen repräsentativen Aufgaben widmen, neue Sponsoren finden, alte Sponsoren bei Laune halten, verlässlicher Ansprechpartner für Stadt und Stadiongesellschaft sein, etc. Außerdem würde ich mir wünschen, dass der Etat deutlich gesenkt wird und man eine schwarze Null anpeilt.

Dadurch muss das Team nicht zwangsläufig schlechter werden, wenn man auf vergleichsweise teure Spieler verzichtet, die den Kader nicht in der Spitze verbessern und für die Kaderbreite auf eigene und geliehene Talente setzt.
 
Die Personalie des Sportdirektors, seine Anforderungen und die damit verbundenen Probleme hat redcity ja auch super gut (und mit Beispielen) beschrieben. Dennoch ist auch offensichtlich genug, dass bei uns über Jahre einiges schief läuft. Woran das liegt, kann ich auch nur mutmaßen, finde aber gerade die nicht ganz so offensichtlichen Aspekte interessant, die redcity und FCKfreund beschreiben.




Stimme den Ausführungen von redcitiy zu. Vermisse dabei die Fehlplanungen in der hierarchischen Zusammensetzung der Mannschaft und oder einer nicht erfolgsorientierten Betreuung. Die noch jüngsten Erfolge gab es mit Amedick und früher mit Ciri und Kadlec. Oder die Wahrnehmung von Bugera bei der U23.
Als Beispiel könnte man aktuell die Aktivitäten eines Roggisch bei der deutschen Handballnationalmannschaft heranziehen.

Auch gewinne ich en Eindruck, dass es unter Fünfstück besser gelingt, solche sportlichen Erfolgsgrundlagen vorzuleben.


Finde ich sehr interessant. Ist schon spannend, dass wir grundsätzlich immer dann am stärksten waren, wenn wir auch Leader/Führungspersönlichkeiten im Team hatten - da reichten oft ein oder zwei Mann. Die finden sich aber auch nicht automatisch und die Geschichte um unseren besten Captain in den letzten 10 Jahren ist tragisch und hätte ohne Krankheit so nicht enden müssen. Mit seinem Wegfall zerbrach irgendwie auch jegliche Hierarchie und Ordnung in unserer Mannschaft. Man kann sagen, was man will und ich habe es letzt von einem anderen User hier gleichfalls gelesen: Gerade Teams wie wir brauchen solche Leader! Das mag bei anderen Teams nicht ganz so ausgeprägt oder mittlerweile anders sein. Ich hätte nichts gegen einen Mann wie Martin und sehne mich, ehrlich gesagt, aktuell nach einem, der auf dem Feld und neben dem Platz mal den Rest der Mannschaft aufrüttelt, mit ihnen spricht, sie führen kann. Doch das kann keiner. Das konnte letztes Jahr keiner, das konnte auch kein Tiffert in der Abstiegssaison. Sowas hätte man von ihm auch nicht erwarten sollen. Das sind alles Fehlplanungen und Fehleinschätzungen, die übelste Auswirkungen hatten. Ich will das nicht nur davon abhängig machen, deute dem Punkt der Führungsqualität auf dem Platz aber mittlerweile auch eine Bedeutung bei, die m.M.n. immer mehr unterschätzt wurde/wird. Sie ist, verbunden mit einer funktionierenden Ordnung in der Mannschaft, immer noch ein wichtiger Faktor in Mannschaften/Vereinen wie WIR es sind.



Danke, dass der Punkt mal so kurz und knackig angesprochen wurde! Unsere Mannschaft ist nämlich schon lange keine Einheit mehr. Sie hat null Hierarchie. Sie ist nicht mal mehr eine Fahrstuhlmannschaft, wenn sich nicht bald etwas am System ändert. Sei es im personellen Bereich (--> Sportdirektor), im Gesamtkonzept, im Trainer und Spieler selbst, die sich ernsthaft hinterfragen müssen...
 
Es spricht halt nicht für Glaubwürdigkeit zu sagen, wir hätten nunmal leider kein Geld für einen Sportdirektor, aber können über 3 Mio. für zwei untaugliche Israelis, über 2 Mio. für zwei talentierte, aber unfertige Polen, 400.000 für Drazan etc. bezahlen. Es würde kein Hahn nach einem Sportdirektor krähen, wenn es bei uns einigermaßen liefe, so ist Fußball. Kuntz hat zwei Jahre lang eine sensationelle Transferpolitik betrieben, da gab es fast ausschließlich Top-Transfers oder zumindest passable Spieler, die uns weitergeholfen haben (Rodnei, Amedick, Lakic im 2. Jahr, Tiffert im 1. Jahr, Ilicevic, Sam im 2. Jahr, Mandjeck, Moravek, Hlousek, Nemec, Paljic, Petsos). Dafür gebührt ihm Lob, hat er m.E. ja auch bekommen, bloß seitdem hat sich leider nicht viel getan.
 
Es spricht halt nicht für Glaubwürdigkeit zu sagen, wir hätten nunmal leider kein Geld für einen Sportdirektor, aber können über 3 Mio. für zwei untaugliche Israelis, über 2 Mio. für zwei talentierte, aber unfertige Polen, 400.000 für Drazan etc. bezahlen. Es würde kein Hahn nach einem Sportdirektor krähen, wenn es bei uns einigermaßen liefe, so ist Fußball. Kuntz hat zwei Jahre lang eine sensationelle Transferpolitik betrieben, da gab es fast ausschließlich Top-Transfers oder zumindest passable Spieler, die uns weitergeholfen haben (Rodnei, Amedick, Lakic im 2. Jahr, Tiffert im 1. Jahr, Ilicevic, Sam im 2. Jahr, Mandjeck, Moravek, Hlousek, Nemec, Paljic, Petsos). Dafür gebührt ihm Lob, hat er m.E. ja auch bekommen, bloß seitdem hat sich leider nicht viel getan.


Petsos und Paljic Top Transfers?
default_ohmy.png




Für mich persönlich hängt der FCK zu sehr an der Person Kuntz und da muss sich einfach ändern. Mir sind da einfach zu viele Ja-Sager.



Unterwegs
 
Petsos und Paljic Top Transfers?
default_ohmy.png
Petsos und Paljic (den fand ich gut) etwa eine 30 und 45 auf der nach unten offenen Sandro-Wagner-Skala.



Leider muss ich zustimmen, dass Kuntz mit beiden Händen das Geld für schlecht(passend)e Spieler rauswirft. Allein die 5 Stürmer-Geschichte oder die Mittelfeld-Verstopfung, dass musste doch auf den ersten Blick klar sein dass das nix wird.
 
Transferflops gibt es hier seit eh und je. Mein persönlicher Favorit, die in Anbetracht der in ihn gesetzten Erwartungen größte Enttäuschung, die größte Flasche die je ein FCK-Trikot übergestreift hat: Pele Wollitz. Ausnahmsweise mal nicht von Kuntz verpflichtet.
 
Eh und je is schee, aber was lernt Kuntz draus? Nix! Gar nix! Jedes Jahr Masse statt Klasse, das ist doch das Problem und nicht dass man einen anderen Kamil Kosowski bekommt als den der mit Krakau gegen Schalke gespielt hat. Man kann ja auch mal hingehen und einfach nicht so viel Geld in die Hand nehmen, in der letzten Aufstiegssaison war es doch (fast?) nix.
 
Was soll Kuntz denn auch machen? Der einzige Vorwurf den ich an ihn habe ist das er es nicht gebacken bekommen hat einen brauchbaren OM zu verpflichten. Das nach dem Weggang von Baumjohann da ein Loch klafft war klar, gefüllt hat er es nicht bekommen (auch nicht in der Winterpause), das ist mal Fakt. Und dies ist auch ein Schlüsselbaustein, warum wir momentan da stehen wo wie stehen. Ggf. hätte auch noch ein Blick in die Statistik die Frage beantwortet, ob ein Jenssen order ein Matmour den töflichen Pass spielen können bzw. selbst torgefährlich sind. Das ist dann aber auch das Ende der Fahnenstange. Gekostet haben die von Kuntz gekauften aber nicht viel.



Für die kommende Saison wird es wichtig sein, daß jeder fürs Mittelfeld verpflichtete Spieler entweder Vorlagen geben oder selbst Tore erzielen kann. Auskunft darüber erteilt transfermarkt.de. Und es schadet auch nichts wenn man dazu mal einen vielversprechenden Spieler aus der dritten Liga mit ins Boot nimmt. Ein Harald Kohr kam damals z.B. von Eintracht Trier.



Edit: Passt nicht direkt hierher, aber das waren die Glory days. Pep Guardiola zum Spiel FCK-Barca:



"They steamrollered us"



Barça boss Pep Guardiola, recalled the game in his press conference before the match against Athletic Bilbao on Saturday: “they just steamrollered us and it would have been fair to have come back beaten 6-0.
They were better upfront, at the back, on the right and on the left! But that’s football!”



http://www.fcbarcelona.com/football...n-from-bakeros-miracle-goal-in-kaiserslauternhttp://www.fcbarcelona.com/football/first-team/detail/article/twenty-years-on-from-bakeros-miracle-goal-in-kaiserslautern
 
Ne andreas, da fehlt schon mehr als nur ein guter Om. Alleine die flutTransfers unter Kuntz sind der helle Wahnsinn, ich meine es sich schon über 100 Stück.

Wie zum Teufel soll sich da ein Team entwickeln? Wie schon gesagt, Kuntz hat viele sehr gute Dinge auf den Weg gebracht, aber seine transferpolitik ist eine Katastrophe. Und diese Baustelle gilt es sofort zu analysieren und zu bereinigen. Entweder fehlt völliger Sachverstand beim verpflichten und man arbeitet zwischen scouting und spielereinkäufer nicht richtig zusammen, oder die scoutingabteilung ist ebenfalls ne Katastrophe.
 
Nunja, was momentan auch teilweise hier im Forum gefordert wird ("10+ neue Spieler") wird seine Transferbilanz nicht besser machen.
 
Nunja, was momentan auch teilweise hier im Forum gefordert wird ("10+ neue Spieler") wird seine Transferbilanz nicht besser machen.


Seh ich ähnlich. Zumindest ist die Gefahr groß, dass die Bilanz weiter verschlechtert wird. Ob ein SD dieses Problem beheben kann? Vermag ich zumindest nicht zu beurteilen, möglich ist es aber schon...



Für mich fehlt dem Verein seit Jahren ein Konzept, ein spielerisches, wie es Mainz unter Klopp über Jahre etabliert hat und jetzt unter Tuchel weitergeführt wird. Steht so ein taktisches Gerüst fällt es vermutlich auch leichter die passenden Transfers zu tätigen. Bei Mainz ist die Fehleinkaufquote auch nicht extrem niedrig, aber dafür sind auch immer viele solide (Park, Junior Diaz, Ziemling), die so sicher nicht bei jedem Verein funktionieren würden, bis richtig gute Leute (Müller, Geis) dabei. Allein um dahin zu kommen dauert es meiner Meinung nach ein paar Jährchen...
 
Für mich fehlt dem Verein seit Jahren ein Konzept, ein spielerisches, wie es Mainz unter Klopp über Jahre etabliert hat und jetzt unter Tuchel weitergeführt wird. Steht so ein taktisches Gerüst fällt es vermutlich auch leichter die passenden Transfers zu tätigen. Bei Mainz ist die Fehleinkaufquote auch nicht extrem niedrig, aber dafür sind auch immer viele solide (Park, Junior Diaz, Ziemling), die so sicher nicht bei jedem Verein funktionieren würden, bis richtig gute Leute (Müller, Geis) dabei. Allein um dahin zu kommen dauert es meiner Meinung nach ein paar Jährchen...
tja wie willst du ein Konzept über Jahre etablieren, wenn du einmal im Jahr den Trainer wechselst? In Mainz waren/sind Klopp und Tuchel lang genug da um ein System aufzubauen.

Ist halt die Frage ob sowas nicht doch einfach Zeit braucht. Zeit die wir nicht haben, da wir den Druck haben jedes Jahr aufsteigen zu müssen. Mainz hatte den Druck nicht und konnte mit Klopp in Liga 2 solang 4., 5. oder 6. werden, bis es irgendwann mal geklappt hat und Klopp konnte in dieser Zeit langsam ein System aufbauen und eine Mannschaft formen. Wir haben einmal im Jahr einen Neuanfang mit "10+ Spielern"...

immer wenn wir 4., 5., oder 6. werden muss ein Kopf rollen. Wenn nicht der des Trainers, dann brauchen wir dafür halt einen SD oder es müssen mindestens 10 Spieler gehen. Ein entscheidender Vorteil für Mainz, dass das bei denen nicht der Fall war.
 
tja wie willst du ein Konzept über Jahre etablieren, wenn du einmal im Jahr den Trainer wechselst? In Mainz waren/sind Klopp und Tuchel lang genug da um ein System aufzubauen.
Ist halt die Frage ob sowas nicht doch einfach Zeit braucht. Zeit die wir nicht haben, da wir den Druck haben jedes Jahr aufsteigen zu müssen. Mainz hatte den Druck nicht und konnte mit Klopp in Liga 2 solang 4., 5. oder 6. werden, bis es irgendwann mal geklappt hat und Klopp konnte in dieser Zeit langsam ein System aufbauen und eine Mannschaft formen. Wir haben einmal im Jahr einen Neuanfang mit "10+ Spielern"...

immer wenn wir 4., 5., oder 6. werden muss ein Kopf rollen. Wenn nicht der des Trainers, dann brauchen wir dafür halt einen SD oder es müssen mindestens 10 Spieler gehen. Ein entscheidender Vorteil für Mainz, dass das bei denen nicht der Fall war.


Das hab ich damit ja impliziert. Ich denke, wir stecken in einem Teufelskreis. Dennoch glaube ich auch dieses Mal dran, dass wir, wenn wir mit Runjaic in die neue Saison gehen und es die ersten Spiele suboptimal laufen sollte, der Druck auf den Trainer sehr, sehr groß sein wird von den Rängen. Mutmaßlich geht er aufgrund des momentan gezeigten Fußballs und des verfehlten Ziels Aufstieg mit einer ähnlichen Hypothek in die Saison wie Foda letztes Jahr. Dass heißt, er ist zum Siegen verdammt. Es sei denn, es wird etwas anderes kommuniziert und die Fans akzeptieren dies auch...



Man bedenke auch, die Trainerentlassungen der letzten Jahre wurden hier mehrheitlich immer für gut befunden (völlig wertungsfrei - ich will keine Diskussion über ehemalige Trainer führen).
 
Ich hab mittlerweile das Gefühl, es gilt bei Transfers größtenteils das Prinzip "Gießkanne". Das hat solange nichts ausgemacht, wie die meisten Spieler ablösefrei waren. Wenn sie's dann nicht brachten, waren sie halt ohne Verlust wieder weg. Seitdem Stefan Kuntz allerdings für unsere Verhältnisse viel Geld in dieses Prinzip investiert, tut es uns finanziell mehr und mehr weh.



Auch daher wünsche ich mir Markus Schupp als SD. Seine Arbeit bei kleinen Clubs mit wenig Geld imponiert. Ohne ihn wäre Aalen jetzt kein stabiler Mittelfeldclub. Intern traue ich ihm zu, Stefan Kuntz die Stirn bieten zu können. Wie schonmal erwähnt, glaube ich inzwischen nicht mehr an Aussagen wie z.B. "wir können uns das finanziell nicht leisten".



Ich hab keine Ahnung, was die Vorstandsmitglieder für Gehälter haben, aber sollten es pro Nase z.B. 100.000-150.000 € pro Jahr sein, dann können sie ruhig mal 2 Jahre lang nur noch 60.000 verdienen und für die Ersparnis kann ein SD eingestellt werden. Die betreffenden Änderungsverträge segnet der Aufsichtsrat sicher gern ab. Von den niedrigen Gehältern kann man immernoch 2 mal am Tag warm essen gehen. Es ist nur die Frage, ob man zu so einem Verzicht bereit wäre (sollte er zur Diskussion stehen, vielleicht verdienen die alle viel weniger, dann tue ich ihnen unrecht).



Mir fehlt da jedenfalls die finanzielle Flexibilität. Da ist auch sicherlich Statusdenken dabei. Norbert Thines hat es ehrenamtlich gemacht. Ich weiß, dass das andere Zeiten waren und der Aufgabenbereich nicht mit heute zu vergleichen ist. Aber ein Norbert Thines würde das heute entweder immernoch umsonst machen oder aber für ein Lehrergehalt, da bin ich mir sicher.



Jedenfalls ist man ja zum Wohl des Vereins in jeglicher Hinsicht finanziell einfallsreich gewesen. Dann kann man das auch in punkto Sportdirektor und dessen Gehalt sein. Sollte sich Stefan Kuntz diesem Thema nach der Saison immernoch verweigern, dann läuft er Gefahr, den Eindruck zu Erwecken, dass er sich von nichts und niemandem reinpfuschen lassen will und das Prinzip "divide et impera" nicht versteht. Das würde seiner Glaubwürdigkeit schwer schaden. Und dem FCK damit auch.
 
tja wie willst du ein Konzept über Jahre etablieren, wenn du einmal im Jahr den Trainer wechselst? In Mainz waren/sind Klopp und Tuchel lang genug da um ein System aufzubauen.
Ist halt die Frage ob sowas nicht doch einfach Zeit braucht. Zeit die wir nicht haben, da wir den Druck haben jedes Jahr aufsteigen zu müssen. Mainz hatte den Druck nicht und konnte mit Klopp in Liga 2 solang 4., 5. oder 6. werden, bis es irgendwann mal geklappt hat und Klopp konnte in dieser Zeit langsam ein System aufbauen und eine Mannschaft formen. Wir haben einmal im Jahr einen Neuanfang mit "10+ Spielern"...

immer wenn wir 4., 5., oder 6. werden muss ein Kopf rollen. Wenn nicht der des Trainers, dann brauchen wir dafür halt einen SD oder es müssen mindestens 10 Spieler gehen. Ein entscheidender Vorteil für Mainz, dass das bei denen nicht der Fall war.


Ich glaube, der Hauptfehler liegt darin, dass man ein Konzept hier immer am Trainer festmacht. Es sollte genau andersherum sein.



Ich würde mich anstelle der Verantwortlichen hinsetzen und mir einfach mal überlegen was "Betze" ist/war und von was das ganz gelebt hat bzw. in Zukunft leben kann und darauf ein Konzept und eine Marke aufbauen.



Dieses Konzept rolle ich dann auf den kompletten Verein aus und das Personal wird dem untergeordnet und nur anhand dessen ausgewählt. Dann kann man auch ruhig Trainer und Spieler wechseln, der Weg bleibt aber gleich. Legen wir bspw. fest dass unser Kernkonzept auf EINEM Sechser beruht, dann holen wir a) nur Spieler auf dieser Position, die diese so interpretieren können (6 mit 8 vereint) und
default_cool.png
auch nur Trainer, die in einem solchem System eine gewisse Kreativität mit bringen. Nur so als Beispiel. So steht das KONZEPT im Mittelpunkt lange nachdem uns der nächste Klose oder Rehagel schon längst wieder verlassen hat.
 
Ich wäre dafür den Kader klein aber hochwertig zu halten und dafür jedes Mal Spieler aus der u23 oder A-Jugend zu nominieren. Die wenigsten Schaffen es doch auf ANhieb und brauchen etwas Zeit und die könnte man unserem Nachwuchs damit geben um mehr als nur kurz Mal rein zu schnuppern.



FÜr mich geht unsere Zukunft nur über die Entwicklung und Entdeckung neuer Talente, Gladbach macht es seit einigen Jahren sehr gut vor.
 
Nunja, was momentan auch teilweise hier im Forum gefordert wird ("10+ neue Spieler") wird seine Transferbilanz nicht besser machen.
zudem wird hier immer von einigen gleich nach einem neuen trainer geschrien, wenns mal nicht so läuft. und dann wundern sich die selben leute über den aufgeblähten kader und den mist, der wieder verpflichtet wurde, weil die spieler teilweise neu gekauft werden müssen, um des trainers wünsche zu erfüllen. läufts dann auch nicht gleich, beginnt das spielchen von vorne und der kopf des trainers wird gefordert und Kuntz ist wieder der depp, weil er nur mist geholt hat.
 
Ich glaube, der Hauptfehler liegt darin, dass man ein Konzept hier immer am Trainer festmacht. Es sollte genau andersherum sein.


Ich würde mich anstelle der Verantwortlichen hinsetzen und mir einfach mal überlegen was "Betze" ist/war und von was das ganz gelebt hat bzw. in Zukunft leben kann und darauf ein Konzept und eine Marke aufbauen.



Dieses Konzept rolle ich dann auf den kompletten Verein aus und das Personal wird dem untergeordnet und nur anhand dessen ausgewählt. Dann kann man auch ruhig Trainer und Spieler wechseln, der Weg bleibt aber glöeich.
Herzlichen Glückwunsch, du bist einer der ersten, der das Prinzip eines Konzeptes für den Verein anscheinend verstanden hat. Die handelnden Personen sind dann tatsächlich nur "zweitrangig". Passt der Trainer nicht ins Konzept, auf Wiedersehen. Passt ein Spieler nicht, und tschüss. Man wechselt nur punktuell und nicht mehr flächendeckend den ganzen Kader aus.

Ich will auch nichtmal sagen, das es furchtbar lange dauern würde. Wohl kaum länger als das rumgeeiere, das wir jetzt durchziehen. Das alles läuft doch hauptsächlich auf der Basis "Zufall" aktuell ab.
 
Petsos und Paljic Top Transfers?
default_ohmy.png



Für mich persönlich hängt der FCK zu sehr an der Person Kuntz und da muss sich einfach ändern. Mir sind da einfach zu viele Ja-Sager.



Unterwegs
Ich schrieb ja zumindest passabel und das waren beide trotz ihrer Defizite damals.
 
Glaub ich leider nicht. Allein die Transferpolitik spricht dagegen. Ob Drazan bei Foda oder Ede bei Runjaic oder auch Occean und Lakic, da ist kein punktuelles Konzept erkennbar.



Da fehlt der Wille dafür. Es ist erstaunlich, aber kaum eine Profimannschaft ist mit einem tatsächlichen, erkennbaren Konzept ausgestattet. Wenn eine Mannschaft im Deutschen Profifussball mal über längere Zeit einen erkennbaren Stil spielt, dann ist das meist einem langjährigen Trainer geschuldet nie einer vereinseigenen Ausrichtung übergreifend auch im Jugendbereich. Aber genau das wär der einzig richtige Weg, es geht ihn nur keiner. Im Ausland sind die da weiter. Barca bspw. hat inzwischen den 2. Trainer nach der Ära Pep und die spielen immer noch ein kurzpassbetontes Spiel. Während bspw. in Hannover seit dem Abgang von Slomka fast ad-hoc nix mehr zu sehen war von Umschalt-10-Sekunden-Abschluss-Spiel.



Alle wissen's, keiner macht's.
 
Man sollte mit der Theorie nicht übertreiben. Fußball ist kein Hexenwerk. Spielsysteme sind schon in der Kreisklasse erkennbar und werden dort mit Erfolg angewandt. Rein theoretisch müssten nur alle so spielen wie aktuell die Bayern. Eigentlich sehr simpel. Schnelle Balleroberung, wenig Fouls, sichere Ballkontrolle, klare und schnelle Pässe, 2-3 Spieler aus spielen und versenken. Mit der Klasse der Bayern und Deinem Beispiel Barca ist es fast egal welches Spielsystem man spielt. Der Kopf entscheidet. Die Bayern sind auch darum so dominant, weil sich alle anderen in die Hosen machen. Und weil die Bayern selbst wissen, dass sie die besten sind. Die gehen auf den Platz mit der Selbstsicherheit, dass sie gewinnen. Klasse wird sich immer durchsetzen, wenn der Kopf mitspielt.



Es müssen einfach viele Faktoren zusammen passen. Ein Hauptfaktor ist immer noch der Trainer. Das sieht man bei uns immer wieder. Wir holen talentierte und teilweise etablierte Spieler, aber sie entwickeln sich null weiter. Sondern im Gegenteil, eher zurück. Kurz hatte noch ein bisschen was von Motivator und konnte trotzdem mal ernst und hart sein. Foda und Runjaic können das beide nicht. Beide sind überheblich und glänzen durch aufgesetztes Selbstbewusstsein. Foda dazu noch mit seiner Selbstherrlichkeit. Wobei das nach den ersten Erfolgen Runjaic auch schon andeutete. Darum komme ich immer mehr zum Entschluss, dass auch Runjaic uns nicht weiter bringen wird. Runjaic ist in der Theorie ein guter Trainer bzw. Fußballlehrer. Aber im Prinzip hat er nichts erreicht. Es gab eine Euphorie als er kam und das sehe ich inzwischen eher als Erleichterung, dass Foda weg war. Nach dem Abschwächen der Euphorie war keine Entwicklung mehr zu sehen. Fußball spielen können alle oder zumindest die meisten. Aber einem Spieler in den Kopf hämmern, dass er gut ist. Dass er raus gehen soll, besser ist als sein Gegner und seinen Arsch drauf setzen soll den Gegner an die Wand zu spielen und gierig nach Toren zu sein. Das ist die Kunst. Das kann kein Trainer lernen. Das ist genauso wie nicht alle zum Verkäufer taugen. Entweder man kann motivieren, jeden Tag wieder aufs Neue alle auf das Ziel Erfolg hin zu trimmen oder eben nicht.



Heute hat man bei Kirch gesehen was ein Spieler leisten kann, wenn er Vertrauen und daraus Selbstvertrauen vom Trainer bekommt. Bei Klopp weiß man wie er die Spieler motiviert. Heute hatte ich im CL-Thread geschrieben, dass er jetzt wieder seine Normalform erreicht hat. Das waren 2-3 Bälle wie bei uns. Ängstlich den Ball 2 m zum Nebenmann geschoben. So ängstlich hat er bei uns fast jedes Spiel bestritten. Danach hat er plötzlich wieder gespielt wie ausgewechselt. Einen 50 m Pass in den Fuß, war zweikampfstark und hat fast alle Bälle im DM abgeräumt. Ein Spieler, der bei uns sicher nach jedem Spiel Streifen in der Hose hatte. Genauso wie ca. 8-9 andere, die bei uns jede Woche jämmerlich über den Platz streifen. Null Selbstvertrauen, null Motivation, null Siegeswillen. Und von außen tut sich nichts. Nach dem Spiel steht Runjaic genauso jämmerlich vor der Kamera. Wie soll so jemand ein Team zusammen halten und zum Erfolg führen.



Natürlich wäre es schön wir hätten mal wieder Kontinuität im Verein. Ich würde mir wünschen das ein Trainer mal über mehrere Jahre etwas aufbauen kann. Aber so eine Mannschaft ist ein sehr komplexes Gebilde. Ein große Truppe von Individuen (sch... Wort). Und jeder hat seine Macken und Bedürfnisse, will gehegt und gepflegt werden und alle müssen motiviert werden, um Erfolg zu haben. Respekt an so Menschen wie Klopp, die das können. Und wir müssen den finden, der das beim FCK kann. Ich habe Zweifel, dass es Runjaic kann. Vielleicht hatte er aber auch nur zu wenig Zeit und nicht die Spieler, mit denen er zusammen arbeiten kann.



Kuntz hat den Verein gerettet und großartiges geleistet. Aber die letzten 1,5 - 2 Jahre siechen wir wieder dahin. Ich weiß nicht, ob es überhaupt mal eine Zeit gab, in der die Fans so verdrossen waren wie aktuell. Man nimmt Niederlagen fast reglos hin. Man fragt sich bei Heimspielen, ob man die Zeit nicht besser genutzt hätte, um den Keller aufzuräumen oder zu bügeln. Ich habe größten Respekt vor allen, die zig Stunden und viel Geld aufwenden um nach Lautern zu fahren. Mir fehlt ehrlich gesagt seit langem die Motivation. Und hat gar nichts damit zu tun, dass wir keinen Erfolg haben. Ich war meistens in den schlechteren Zeiten mehr auf dem Betze als an den guten. Ich kann mit Niederlagen sehr gut umgehen, aber nicht mit dem was die Mannschaft aktuell liefert. Nichts... das ist wie tot...
 
Zurück
Oben