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90 minuten Stimmungsboykott gg. Aalen?

Ich werde...

  • ...mich dem protest anschliessen und 12 minuten schweigen

    Stimmen: 14 24,6%
  • ...mich dem boykott NICHT anschliessen und die mannschaft weiter unterstützen

    Stimmen: 43 75,4%

  • Umfrageteilnehmer
    57
Es ist das einzige legale Mittel, dass wir haben... Die nächste Stufe ist dann ne Blocksperre...
ich würd ein vorhängeschloss an jedes stadiontor tackern
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Und das Dummgesabbel von wegen die Stehplätze sind jetzt sicher, wer das glaubt, glaubt auch noch an den Osterhasen... Spätestens 2014/2015 sind die weg, garantiert...
das wurde ende der 80er/anfang der 90er

auch so oder ähnlich in den raum gestellt,

als wir das hooligan-problem hatten.

und ich steh immer noch...



aber selbst wenn, dann bedank dich bei den hirnlosen

deppen, die sich fans nennen und ihren kinderkram durchsetzen

wollen, denen haben wir das zu verdanken und nicht Kuntz, dfl dfb oder sonst wem!
 
Wir müssen das Kack-Spiel gewinnen. Das ist 1000 Mal wichtiger. Die werden das Papier nicht mehr ändern. Auch nicht, wenn das Stadion leer ist.


Genauso sehe ich das auch!!!



unsere sportliche Situation ist einfach zu angespannt!!!

In meinen Augen können wir uns so eine Aktion im Moment garnicht leisten!!!



wir verspielen grade den direkten Aufstieg !!!

und die Fans haben nichts besseres zutuen als zu schweigen…
 
Bleibt doch einfach gleich zu Hause, ganz ehrlich. Lieber 8793 Fans im Stadion, die die Mannschaft unterstützen. Diese "Ich mach keine Stimmung" kacke kannste ja mal machen, aber nicht auf Dauer und schon gar nicht wenn deine Mannschaft mal Unterstützung braucht. Auf der einen Seite wird sich drüber beschwert, dass sich die Politik in den Fussball einmischt, auf der andren werden die Spiele der eigenen Mannschaft langsam aber sich für (Fan/Fussball)politische Dinge missbraucht.
Ganz abgesehen davon, wen in Frankfurt interessierts ob im Stadion Stimmung ist oder nicht? Hoffenheimer Zustände sind doch die Gewünschten.


Demnach würde ein Protest in Richtung kommerz mehr Sinn machen, oder ?

Die Stimmung beibehalten, aber mal ein Spiel kein Konsum am Betze. Kein Getränk, Speise, Fanartikel...damit man sieht, wer noch konsumiert.

Was meinst Du dazu ? Das trifft nicht die Mannschaft, sondern weist auf den Normalo-Fan hin.
 
Sorry, aber das ist vollkommen daneben!! Wem soll das nutzen? Wem soll hiermit etwas bewiesen werden?? Glaubt irgendjemand das dass den DFB oder die DFL auch nur ein kleines bisschen juckt?? Damit wird nur die eigene Mannschaft verunsichert, auch wenn diese vorher informiert wird, sonst nichts!!! Protest hin oder her , aber das ist Quatsch!!!
 
Demnach würde ein Protest in Richtung kommerz mehr Sinn machen, oder ?
Die Stimmung beibehalten, aber mal ein Spiel kein Konsum am Betze. Kein Getränk, Speise, Fanartikel...damit man sieht, wer noch konsumiert.

Was meinst Du dazu ? Das trifft nicht die Mannschaft, sondern weist auf den Normalo-Fan hin.


Und schadet auch wieder dem Verein
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Ganz abgesehen davon, wen in Frankfurt interessierts ob im Stadion Stimmung ist oder nicht? Hoffenheimer Zustände sind doch die Gewünschten.


ich finde, dass das so nicht gesehen werden kann. sicherlich interessiert es in frankfurt sicherlich kaum jemanden, ob auf dem betzenberg eine gute stimmung herrscht oder nicht. da gebe ich dir recht, aber unseren vorstand sollte es tunlichst interessieren. der fck kann sich keine schwindenden zuschauereinnahmen (inkl. gastroerlöse) aus finanzieller sicht leisten. der mythos fck wird auch schaden nehmen und beispielsweise bei neuverpflichtungen kein pfund mehr sein, mit dem ggf. argumentiert werden kann usw. die liste lässt sich beliebig fortführen und genau dann muss von vereinsseite gehandelt werden und druck auf die dfl aufgebaut werden. wir fans können das sicherlich nicht, ob wenn es die vereine schmerzt, dann haben diese die möglichkeit zu agieren. insofern sehe ich einen boykott nicht gänzlich am ziel vorbeigeschossen.
 
ich würd ein vorhängeschloss an jedes stadiontor tackern
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das wurde ende der 80er/anfang der 90er

auch so oder ähnlich in den raum gestellt,

als wir das hooligan-problem hatten.

und ich steh immer noch...



aber selbst wenn, dann bedank dich bei den hirnlosen

deppen, die sich fans nennen und ihren kinderkram durchsetzen

wollen, denen haben wir das zu verdanken und nicht Kuntz, dfl dfb oder sonst wem!




Deine Sicht, meine Sicht...
 
ich würd ein vorhängeschloss an jedes stadiontor tackern
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das wurde ende der 80er/anfang der 90er

auch so oder ähnlich in den raum gestellt,

als wir das hooligan-problem hatten.

und ich steh immer noch...



aber selbst wenn, dann bedank dich bei den hirnlosen

deppen, die sich fans nennen und ihren kinderkram durchsetzen

wollen, denen haben wir das zu verdanken und nicht Kuntz, dfl dfb oder sonst wem!


Ich finde es schade, dass positive Wege, wie der Verzicht auf Pyro zu Hause, nicht wahr genommen werden.

Kleinere Aktionen -vor allem auswärts- und einzelne Entgleisungen (wobei ich DD-Hertha als Fanjubel bezeichne, wie er auch bei uns in Köln stattfand) machten hier einiges zunichte.

Wenn dazu wirkliche Ausschreitungen kommen, wie der Dresdner, dann kommt so ein Müll eines Wahlkämpfers heraus...mangels anderer Innenpolitischer Themen.

Dass man nach 12 Minuten Protest diesen Weg weiter geht, war anzunehmen.



Wie sagte Kuntz noch gleich, ungeschickt kommuniziert. Danke.
 
ich finde, dass das so nicht gesehen werden kann. sicherlich interessiert es in frankfurt sicherlich kaum jemanden, ob auf dem betzenberg eine gute stimmung herrscht oder nicht. da gebe ich dir recht, aber unseren vorstand sollte es tunlichst interessieren. der fck kann sich keine schwindenden zuschauereinnahmen (inkl. gastroerlöse) aus finanzieller sicht leisten. der mythos fck wird auch schaden nehmen und beispielsweise bei neuverpflichtungen kein pfund mehr sein, mit dem ggf. argumentiert werden kann usw. die liste lässt sich beliebig fortführen und genau dann muss von vereinsseite gehandelt werden und druck auf die dfl aufgebaut werden. wir fans können das sicherlich nicht, ob wenn es die vereine schmerzt, dann haben diese die möglichkeit zu agieren. insofern sehe ich einen boykott nicht gänzlich am ziel vorbeigeschossen.
Dann müssen aber andre Wege gefunden werden als jedes Spiel in welcher Form auch immer zu boykottieren. Damit machste dir den Verein auch kaputt. Und wenn in jedem Spiel irgendein blöder Boykott stattfindet kommt auch keine Sau meh, vorallem wenn die, die boykottieren auch noch aggressiv ggüber den andren sind. So nen Boykott kannste mal machen, auf Dauer fickste dich aber einzig selber ins Knie.
 
ein pyroboykott wäre zig mal sinnvoller

und zuträglicher. mit solchen aktionen

verhärtet man die fronten nur unnötig

und es ist nicht verwunderlich, wenn

es keine bereitschaft mehr zum dialog gibt.
 
die liste lässt sich beliebig fortführen und genau dann muss von vereinsseite gehandelt werden und druck auf die dfl aufgebaut werden. wir fans können das sicherlich nicht, ob wenn es die vereine schmerzt, dann haben diese die möglichkeit zu agieren. insofern sehe ich einen boykott nicht gänzlich am ziel vorbeigeschossen.


welche Vereine sollten da handeln, wenn von 54 ( 3. Liga eingeschlossen ) höchstens die Hälfte oder 2/3 die du ansprichst, diese Probleme haben werden, denke nicht dass es einen einstimmigen Konsens gibt.




Und nützt anderen Imbissbuden. Gerne kannst Du mir aber erklären, wie es sonst gehen soll...


die 5 die ausserhalb des Stadions noch stehen können das garnicht bewältigen und wer geht schon während des Spiels vors Stadion oder kommt kurz vor Anpfiff erst rein weil er ausserhalb konsumiert
 
ich finde, dass das so nicht gesehen werden kann. sicherlich interessiert es in frankfurt sicherlich kaum jemanden, ob auf dem betzenberg eine gute stimmung herrscht oder nicht. da gebe ich dir recht, aber unseren vorstand sollte es tunlichst interessieren. der fck kann sich keine schwindenden zuschauereinnahmen (inkl. gastroerlöse) aus finanzieller sicht leisten. der mythos fck wird auch schaden nehmen und beispielsweise bei neuverpflichtungen kein pfund mehr sein, mit dem ggf. argumentiert werden kann usw. die liste lässt sich beliebig fortführen und genau dann muss von vereinsseite gehandelt werden und druck auf die dfl aufgebaut werden. wir fans können das sicherlich nicht, ob wenn es die vereine schmerzt, dann haben diese die möglichkeit zu agieren. insofern sehe ich einen boykott nicht gänzlich am ziel vorbeigeschossen.



Dann müssen aber andre Wege gefunden werden als jedes Spiel in welcher Form auch immer zu boykottieren. Damit machste dir den Verein auch kaputt. Und wenn in jedem Spiel irgendein blöder Boykott stattfindet kommt auch keine Sau meh, vorallem wenn die, die boykottieren auch noch aggressiv ggüber den andren sind. So nen Boykott kannste mal machen, auf Dauer fickste dich aber einzig selber ins Knie.



welche Vereine sollten da handeln, wenn von 54 ( 3. Liga eingeschlossen ) höchstens die Hälfte oder 2/3 die du ansprichst, diese Probleme haben werden, denke nicht dass es einen einstimmigen Konsens gibt.


ich bin da absolut bei euch. solche aktionen machen den verein kaputt und ich will das natürlich auch nicht. aus meiner sicht ist der 90-minütige boykott sicherlich auch das falsche zeichen, ich wollte aber lediglich mal versuchen zu begründen, dass dieser in gewisser weise auch sein ziel erreichen kann. auf diese weise kann nämlich druck auf die vereine ausgeübt werden und diese sind dann irgendwann einmal zum handel gezwungen.
 
Mein Gott, wer net will, macht einfach net mit. Was sich hier wieder

ohne Not aufgeregt wird, liebe Güte ey... -.- Hier können sich doch

Kutten und Normalos freuen, wenn die Ultras und Sascha mal 90 min.

ruhig sind, dann können die ja ihr eigenes Ding aufziehn...



Jeder wie er will, wird ja keiner zu was gezwungen.. Aber Hauptsache

göeich mal wieder Bambule im forum machen...
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Mein Gott, wer net will, macht einfach net mit.


Jo, wenn das respektiert würde...
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Das Einzige was die Aktion bringt ist ein Keil zwischen die Fans zu treiben, Unsicherheit zu schaffen und die Lust am Stadionbesuch zu nehmen. Würde mich net wundern, wenn es da untereinander wieder rappelt. Die Entscheidung ist gefallen, sie wird nicht mehr rückgängig gemacht. Es nervt einfach nur noch! Geht doch schon lange nicht mehr um Fankultur sondern um Selbstdarstellung.
 
So langsam hab ich echt die Schnauze voll... Was soll denn dieses 90 min Stimmungsboykott?? Sollte es so kommen, ist die Kurve für mich gestorben... Dann geh ich halt auf die Sitzplätze oder bleib daheim, aber diese Stimmungsbefehle von einer selbsternannten Stimmungselite, das kann und will ich nicht mehr unterstützen...
 
LOL, bin ich froh, dass ich das Spiel eh nicht im Stadion sehe... wobei genau dann so ein Old School Block, der Stimmung macht, ziemlich geil wäre!

Wenn man allerdings schon keinen Bock auf die Mannschaft hat, dann hab ich momentan noch weniger Bock auf unsere tolle Kurve! Das ist ja echt der Abschuss, was da abgeht. Wird aber wahrscheinlich der beste Heimsupport der Hinrunde
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- kann ich mir zumindest vorstellen! Ich hoffe, ein Kern macht ordentlich Stimmung! Vielleicht ja auch die Nord- oder Süd
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Diese Pseudo-Gerede von "kein Opernpublikum" (wir sind weit entfernt?), "Fußballfans sind keine Verbrecher" (manche schon, oder?), "Pyro-Technik ist kein Verbrechen" (die Technik nicht, das Abbrennen in ungesicherten Zonen schon!), "Zusammenhalt der Kurve" (eine Farce?) ist doch nicht besser als das, was der DFB teilweise "verabschiedet".



Sich über Sippenhaft beschweren und dann zum kollektiven Boykott aufrufen...! Ich glaube, die Fanversammlung im Januar könnte nicht unwichtig werden.
 
Da die ultras schon viel zu viel einfluss in der westkurve habend, wird es unmöglich stimmung zu machen. Die westkurve lag schon vor den stimmungsboykotten auf der intensivstation. Das treibt den keil nun endgültig in die fangemeinde. Die westkirve ist leider tot. Zum heulen echt. Meine dauerkarte wird definitiv nich verlängert, egal welche liga.
 
Boah... diese Boykotte.... mal ehrlich, wir Fans können herzlich wenig daran ändern, was DFL und Co. KG da entscheiden. Aber wir, ganz besonders die FCK Fans können in den Spielen der 12. Mann sein und die Jungs brauchen nicht nur morgen unsere Unterstützung.

Unaufgeforderte Boykotte gibts in Hoppenheim und in der Arroganz-Arena alle zwei Wochen, das ist eigentlich beschämend genug und sollte nicht unser Anspruch sein.

WIR sind der FCK und ohne Fans ist der FCK nicht mehr der FCK und uns gehts doch um unseren Verein und nicht um irgendwelche Beschlüsse der DFL, oder?



Ah nochwas...die Verantwortlichen des Clubs hat dem Ding auch zugestimmt, also boykottieren wir auch den Verein, wenn auch indirekt?!



Dann wird 90 Minuten geschwiegen, die Mannschaft verliert und dann wird wieder von außen draufgedroschen und es hagelt Pfiffe von den Rängen... das ist dann ganz großes Kino.
 
Ich finde, hier sieht man ziemlich deutlich, wie wichtig sich die Ultras nehmen, sie stellen sich mit so einer Forderung über das Wohl des Vereins und schaden damit, wenn überhaupt dem Verein und nicht den Verursachern, also DFB und folgend DFL.



Ich hab zum Thema gestern auf nem anderen Thread schon gesagt, wenn müssen alle Sky abmelden und die Fussballsendungen im TV meiden für ein Jahr, dann merken es die Richtigen nämlich DFL und DFB, weil plötzlich Gelder im mehrstelligen Mio-bereich fehlen.



ABer das ist ja eine Variante, wo man sich nicht so toll selbst darstellen kann, weil man es für sich im stillen Zuhause macht. Also fällt das für die tollen Ultras flach, allerdings sind die Vereine ja auch selbst Schulde, wenn sie solchen Fangruppierungen immer mehr Macht einräumen. Bei manchen Vereinen hast das Gefühl, der Capo ist den Verantwortlichen wichtiger als der Trainer
 
Was ein Schwachsinn...

Schade dass wir Winter haben,ansonsten hätte ich als Protest gegen die "Nacktkontrollen" vorgeschlagen nur mit Unterhose bekleidet ins Stadion zu gehen
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Man kanns treiben, man kanns aber auch übetreiben...



12:12 Stimmungsboykott um auf die Interessen der Fans im Vorfeld der Abtsimmung aufmerksam zu machen schön und gut. Die Aktion konnt ich verstehen und hab sie soweit auch unterstützt. Jetzt ist die Abstimmung halt nicht so dolle ausgegangen - da hilft doch jetzt auch kein Stimmungsboykott mehr. Muss man sich halt andere Mittel und Wege einfallen lassen. Ich fahr jedenfalls nicht zum Spiel um dann 90min die Klappte zu halten...
 
Diese Aktion ist völlig daneben!



Ich werde morgen jedenfalls nach 2-4 Pils und ein paar Glühwein die Mannschaft mit meiner Stimme unterstützen!



PRO Stimmung morgen gegen Aalen!
 
Viel bedenklicher wie irgendwelche Papiere die lediglich geltende Gesetze bestätigen, ist die Tatsache dass zunehmend Fans anderen Fans aufzwingen wollen wie sie sich im Stadion bzgl. der Unterstützung ihrer Mannschaft zu verhalten haben.

DAS führt zum Untergang der Fankultur.
 
Viel bedenklicher wie irgendwelche Papiere die lediglich geltende Gesetze bestätigen, ist die Tatsache dass zunehmend Fans anderen Fans aufzwingen wollen wie sie sich im Stadion bzgl. der Unterstützung ihrer Mannschaft zu verhalten haben.
DAS führt zum Untergang der Fankultur.


Wir sind auf dem besten Weg, tiefe Risse in die Schar der Fans zu treiben!
 
Ich greif hier ungern einzelne Aussagen raus, ich versuch stattdessen lieber mal allgemein meinen Senf dazu beizutragen...



Einfluss Stimmung

Dass die Mannschaft durch einen Stimmungsboykott sportlich benachteiligt wird, sehe ich so nicht. Die Spiele gegen St. Pauli und bei Union Berlin haben eigentlich gezeigt, dass die Mannschaft auch in der Phase einer schlechten Stimmung ordentlichen bis sehr ordentlichen Fußball spielen kann. Nach den 12:12 Minuten war auf St. Pauli und vor allem am Freitag in Berlin eine wirklich gute Stimmung und ich würde nicht sagen wollen, dass ich nach den 12:12 Minuten einen Umbruch im Spiel erlebt hätte. Auch gegen Regensburg gab es aus meiner Sicht keinen signifikanten Unterschied zwischen während und nach dem Protest.

Im Übrigen hat die Mannschaft nicht nur in den letzten drei Spielen größtenteils sehr schlecht gespielt. Da wäre es etwas zu leicht, die drei sieglosen Spiele auf den Stimmungsboykott von 12:12 Minuten zu schieben.

Da die Fanvertretung bei solchen Aktionen die Mannschaft auch wirklich gut informiert dürfte auch keiner der Jungs darüber überrascht sein. Dass es ein merkwürdiges Gefühl ist wissen wir alle aber ich glaube nicht, dass die Stimmung einen entscheidenden Einfluss auf die Mannschaft hat. Wenn dem so wäre würde der FC Bayern wohl eher gegen den Abstieg spielen.
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Sicherheitskonzept

Hier vielleicht mal für einige zur Klarstellung: Es ging beim Sicherheitskonzept in keinster Weise um das Thema Legalisierung von Pyrotechnik.

Dieses Konzept ist, bezogen auf die Situation in Kaiserslautern, überflüssig. Die meisten Anforderungen die im Sicherheitskonzept festgelegt werden, sind in Kaiserslautern bereits vorhanden. Egal ob dies organisatorische Anforderungen (Video-Überwachung, etc.) betrifft, als auch strukturelle Anforderungen (Anwesenheit Fanbetreuung, Sicherheitsbeauftragter bei Heim- und Auswärtsspielen). Diese Anforderungen erfüllt im Übrigen bereits heute aus meiner Sicht die absolute Mehrheit der deutschen Fußballvereine, sogar bis hinab in Liga 3.

Gegen die Merheit dieser Punkte würde es daher von vielen Fans, auch von den Ultras, sicherlich keiner Ablehnung geben.



Es gibt jedoch mindestens zwei Punkte die vielen Fans und auch mir persönlich bitter aufstoßen und die es zu verhindern / zu bekämpfen gilt. Zum einen kann es nicht sein, dass ich als Zuschauer eines Fußballspiels eine Leibesvisitation samt Ganzkörperkontrolle über mich ergehen lassen muss, bevor ich ein Fußballstadion betreten kann. Hier sei auch ganz klar erwähnt, dass diese Kontrollen in Deutschland nicht zulässig sind, sofern sie nicht richterlich angeordnet sind, bzw. sofern nicht ein ganz konkreter und begründeter Verdacht gegen genau diese Person besteht.

Zum anderen lebt dieser Sport auch von der Stimmung im Stadion und zu dieser Stimmung gehören nun einmal auch Gästefans. Die Rechte der Gästefans werden durch dieses Konzept immer weiter eingeschränkt. Eine Gleichstellung der Behandlung zwischen Heim- und Auswärtsfans wäre wünschenswert, ist aber leider nicht erfolgt. Stattdessen wird auch noch die Ticketvergabe für Auswärtsspiele einer absoluten Willkür ausgesetzt, welcher der Gastverein nichts entgegensetzen kann. Auch hier ist die rechtliche Lage bisher eindeutig gewesen. Bei Spielen mit besonderem Risiko und besonderer Vorgeschichte, bspw. das Duell St. Pauli gegen Hansa Rostock, hat bereits heute die Polizei die Möglichkeit richterlich festlegen zu lassen, dass Auswärtsfans nicht zum jeweiligen Spiel anreisen dürfen. Hier stellt sich folglich die Frage, warum überhaupt reagiert werden musste, wenn es bisher eine klare juristische Grundlage gegeben hat. Eine Aufweichung dieser Vorgehensweise war und ist nicht notwendig und führt zu einer willkürlichen Handhabung durch den jeweiligen Heimverein, zu Lasten der Gästefans.



Fakt wird sein, dass diese beide Maßnahmen für die wenigsten Heimfans spürbar sein werden, weil sicherlich kein Heimverein eine Ganzkörperkontrolle bei seinen Fans durchführen wird. Das wäre wohl einfach zu negativ behaftet. Für diejenigen unter uns die regelmäßig Auswärts fahren kann und wird sich vermutlich in den kommenden Jahren auf Basis dieses Konzeptes einiges zum negativen wandeln. Das ist nicht hinnehmbar.



Ausgangslage

Es ist vor allem nicht hinnehmbar, wenn man sich unsere aktuelle Ausgangslage verinnerlicht. Die Zahlen der verletzten Personen im Zusammenhang mit Fußballspielen ist, verglichen mit der Brisanz der Veranstaltung, sehr sehr überschaubar. Es steht dabei außer Frage, dass jeder Verletzte im Rahmen eines Fußballspiels einer zu viel ist. Realistisch wird man jedoch sagen müssen, dass die Verletztenzahlen sich auf einem sehr niedrigen Niveau bewegen, welches kaum deutlich unterschritten werden kann.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen waren schon vor dem Sicherheitspapier mehr als ausreichend, egal ob diese das Thema Pyrotechnik oder generell die oben beschriebenen Punkte betrifft.

Viele der Punkte betreffen im Übrigen ausschließlich die Sicherheit im Stadion. Das ist ein zweiter Punkt, der eigentlich die Sinnlosigkeit dieses Papiers verdeutlicht. Wenn man seine Erfahrungen aus diversen Fußballspielen einbringt, wird man relativ schnell erkennen, dass nicht das Stadion als solches gefährlich ist, sondern allerhöchstens der Weg zum und vom Stadion. Genau dieser Punkt wurde jedoch kaum bis gar nicht betrachtet, was in meinen Augen wieder einmal zeigt, dass man eigentlich gar keine Lösung für das tatsächliche Problem sucht, sondern eher in blinden Aktionismus verfällt.



Verhalten Verein / Verbände / Politik

Seitens der Innenminister habe ich ehrlich gesagt kein anderes Verhalten erwartet. Ob dieses Verhalten positiv ist sei dahingestellt. Es wird jedoch unter jungen und engagierten Menschen jedoch sicherlich nicht zu einer Umkehr der zunehmenden Politikverdrossenheit führen.

Die Innenminister haben sich durch ihre Aussagen sehr angreifbar gemacht. Sie haben mit einem Stehplatzverbot gedroht, für das es nicht einmal eine rechtliche Grundlage auf Bundesebene gibt. Sie haben nicht gegen die angedrohten und bereits durchgeführten Nacktkontrollen interveniert, obwohl diese mit deutschem Recht nicht vereinbar sind. Sie haben in einer beschämenden Weise Stimmung gemacht und damit auch ganz normale und friedliche Fußballfans per se zu Gewalttätern deklariert.



Dass sich der mächtigste und mitgliederstärkste Sportverband der Welt und eine der mächtigsten privaten Institutionen dieses Landes nicht entsprechend zur Wehr setzen und auf ihrem und unserem Rücken den Wahlkampf der Innenminister befeuern, ist für mich sehr befremdlich.



Ein Innenminister der mittels einer Geisterdebatte über Gewalt im Fußball von seinen eigenen zahlreichen Verfehlungen, vor allem im NSU-Fall, ablenken will, bräuchte mir als Verbandsvertreter sicherlich nicht erklären, wie der Hase läuft.

Zur Abstimmung durch den FCK sei gesagt, dass sicherlich eine andere Entscheidung durch den Verein nichts am grundsätzlichen Ergebnis geändert hätte. Gerade deshalb wäre es jedoch ein leichtes gewesen in diesem Fall die Belange der Fans zu berücksichtigen und zumindest in den beiden Punkten Gästekarten und Zugangskontrolle gegen das Konzept zu stimmen. Von daher bin ich von der Entscheidung der Vereinsführung schon enttäuscht.



Die Vereine und die Verbände haben sich durch dieses Einknicken in gewisser Weise erpressbar gemacht. Ich hoffe, dass ihnen das nicht noch auf die Füße fällt.



Wie geht es weiter?

Diese Diskussion wird sicherlich die kommenden Wochen bestimmen und auch im neuen Jahr zu vielfältigen Protesten führen. Ich wünsche mir, auch im Sinne des Friedens in unserem Verein, dass dabei jeder, egal ob Ultra, Kutte, Stehplatz oder Sitzplatz die Meinung und das Verhalten des Anderen respektiert. Ich verstehe jeden, der durch diese Entscheidung enttäuscht ist und gegen diese Entscheidung weiter protestiert. Ich verstehe aber auch jeden, der seine Mannschaft bedingungslos anfeuern will. (Auch wenn ich mich eher zur ersten Kategorie zählen würde.) Respektiert die Meinung des Anderen und bekämpft euch nicht gegenseitig. Wir sind immer noch eine Familie!
 
Wir sind auf dem besten Weg, tiefe Risse in die Schar der Fans zu treiben!


aber echt!

ich hatte noch nie so wenig lust auf de betze zu gehen,wie es momentan für morgen aussieht....

und das hat rein garnix mit den schlechten leistungen der mannschaft in den letzten wochen zu tun...
 
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