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Anzeige gegen Jäggi und Göbel

@tj66
Wir hatten Eigenkapital?
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Wieviel denn? Und keine 50 Mio Schulden? Wieviele denn dann? Und worin bestand die "Gewinn"beteiligung beim Stadionverkauf? Bisher war ich der Meinung, dass durch den Stadionverkauf die Schulden bezahlt wurden und - als erfreulichen Nebenaspekt - die Kosten des WM-gerechten Stadionausbaus nicht mehr dem FCK, sondern der Stadiongesellschaft zur Last fielen, was uns ansonsten spätestens dann wohl in die Insolvenz getrieben hätte....






Nachdem das Gutachten auch ermittelt hatte, dass möglicherweise in der Zahlung für Persönlichkeitsrechte verdeckte Gehaltszahlungen liegen könnten, erstattete Jäggi als Verantwortlicher des FCK Selbstanzeige beim Finanzamt Kaiserslautern. Im Februar 2003 schloss er mit dem Finanzamt eine "tatsächliche Verständigung" und zahlte freiwillig Steuern in Höhe von 8,9 Millionen Euro nach.



Damit wurden der Stadionverkauf und der des vereinseigenen Trainingsgeländes Fröhnerhof unumgänglich. Über Nacht war das Tafelsilber dahin. Die Krux an der Geschichte: Nach einem Urteil des Landgerichts aus dem Jahr 2005 zahlte der Club dem Fiskus damals 7,9 Millionen Euro zuviel. Damit müssten der Verkauf der Arena – und die daraus resultierenden enormen Belastungen für den FCK heute – nachträglich in Frage gestellt werden.



Das bestätigt auch der seit November 2007 als Berater des Vorstands fungierende Hans-Artur Bauckhage. Weder Jäggi noch Erwin Göbel, sein Nachfolger als Präsident, haben seit dem Urteil des Landgerichts daran gedacht, sich die zuviel gezahlten Steuern rückerstatten zu lassen. Es würde das gesamte Sanierungskonzept des vermeintlichen Retters nachträglich in Frage stellen.





http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,538701,00.htmlhttp://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,538701,00.html
 
Selbst wenn nichts dabei herauskommt, muss sich Jäggi dazu äußern und endlich die wirklichen Fakten auf den Tisch legen.
Sehr gut das das endlich in Gang kam.


Glaubst Du, er wird sich im Nachhinein ins Knie schießen?

Ich befürchte, es wird ausgehen wie das Hornberger Schießen, falls überhaupt

ein Verfahren eröffnet wird. Man kann dann, wenn keine Anklage erhoben wird,

spekulieren, ob dies nicht auf Wink von "oben" geschehen ist. Würde dies zu-

treffen, könnte dies bedeuten, daß man damals einen "Deal" abgeschlossen hat.
 
die Vereinsführung hatte jahrelang zeit nach dem urteil prüfen zu lassen, ob man einen
anspruch auf Rückzahlung vom Finanzamt hat.



zumindestens das kann man der Vereinsführung zum jetzigen zeitpunkt schon vorwerfen.



jahreslange nichts tun !!!!


Sollte Göbel, der in der Sache drinhängt, sich selbst anzeigen?
 
@ Westkurve: Bitte les das Urteil und zitiere nicht einfach den Artikel des Spiegels. In der Urteilsbegründung wurde ausdrücklichst darauf hingewiesen, dass die Verurteilung nur für 1,9 Mio festgelegt werden kann, obwohl es einen dringenden Tatverdacht auch in allen anderen Fällen gibt. Da jedoch für diese Fälle Unterlagen aus dem Ausland von Nöten waren und diese mit allen Tricks verhindert wurde, beließ man es bei den bekannten Fällen der Spieler die eine Selbstanzeige erstatteten.



Aber das passt ja so leider überhaupt nicht in das Feindbild. Wichtiger sind die Zahlen (auch wenn sie letztlich aus dem Zusammenhang gerissen wurden).





....sorry eigenlich wollte ich zu diesem Thema mich nicht wieder äußern.... aber es kommen ja immer wieder welche die nach Stammtischmanier Halbinfo's zum besten geben und meinen das die Journalie überhaupt kein Interesse hat auch nur die für sie "wichtigen" Fakten vorzutragen.
 
@ Westkurve: Bitte les das Urteil und zitiere nicht einfach den Artikel des Spiegels. In der Urteilsbegründung wurde ausdrücklichst darauf hingewiesen, dass die Verurteilung nur für 1,9 Mio festgelegt werden kann, obwohl es einen dringenden Tatverdacht auch in allen anderen Fällen gibt. Da jedoch für diese Fälle Unterlagen aus dem Ausland von Nöten waren und diese mit allen Tricks verhindert wurde, beließ man es bei den bekannten Fällen der Spieler die eine Selbstanzeige erstatteten.


Aber das passt ja so leider überhaupt nicht in das Feindbild. Wichtiger sind die Zahlen (auch wenn sie letztlich aus dem Zusammenhang gerissen wurden).





....sorry eigenlich wollte ich zu diesem Thema mich nicht wieder äußern.... aber es kommen ja immer wieder welche die nach Stammtischmanier Halbinfo's zum besten geben und meinen das die Journalie überhaupt kein Interesse hat auch nur die für sie "wichtigen" Fakten vorzutragen.




Von "obwohl in den anderen Fällen dringender Tatverdacht" besteht habe ich nichts gelesen. Das ist DEIN Wortlaut.

Auch Deine Interpretation mit den Akten aus dem Ausland ist ja wohl keinen Deut besser, als die Stammtischmanier, die Du selbst verurteilst. Bei allem Respekt, aber so gehts ja wohl auch nicht.
 
Stellungnahme zur Strafanzeige

Zur Strafanzeige wegen Untreue gegen den aktuellen und ehemaligen Vorstandsvorsitzenden des 1. FC Kaiserslautern Erwin Göbel und René C. Jäggi nimmt der 1. FC Kaiserslautern wie folgt Stellung:



Die Betroffenen können sich die Vorwürfe nicht erklären. Die Strafanzeige ist für beide unverständlich. Erwin Göbel und René C. Jäggi werden über Verteidiger Akteneinsicht nehmen und sich erst dann zum Inhalt der derzeit unbekannten Strafanzeige äußern.



Quelle: Pressemeldung FCK
 
das schoene daran ist doch, dass das ganze jetzt endlich mal vorlaeufig geklaert wird ... insofern bleiben alle ungewissheiten im dunkeln und das nichtwissen wird ans licht gebracht ... feine sache ...
 
Stellungnahme zur Strafanzeige
Zur Strafanzeige wegen Untreue gegen den aktuellen und ehemaligen Vorstandsvorsitzenden des 1. FC Kaiserslautern Erwin Göbel und René C. Jäggi nimmt der 1. FC Kaiserslautern wie folgt Stellung:



Die Betroffenen können sich die Vorwürfe nicht erklären. Die Strafanzeige ist für beide unverständlich. Erwin Göbel und René C. Jäggi werden über Verteidiger Akteneinsicht nehmen und sich erst dann zum Inhalt der derzeit unbekannten Strafanzeige äußern.



Quelle: Pressemeldung FCK


Tut mir leid, aber da muß ich jetzt lachen. Die sitzen jetzt wohl beide zuhause und fragen sich wofür sie angezeigt wurden.... Mein Gott.... Das war doch vor der JHV praktisch schon angekündigt und jetzt weiß keiner bescheid....
 
Es geht darum, dass für den Stadionverkauf die von Friedrich & Co. angehäuften 50 Mio Schulden ursächlich waren und nicht die evtl. zuviel gezahlten Steuern, wie der Artikel glauben machen will. Auch wenn wir nur 1 Mio Steuern gezahlt hätten, wäre der Stadionverkauf unvermeidlich gewesen.


Da hast du prinzipiell recht. Aber lassen wir den Artikel doch mal beiseite. Friedrich, Wieschemann und Herzog haben den Wisch unterschrieben, ja. Trotzdem kann man sich nicht hinstellen und sagen, dass es keinen anderen "Ausweg" gegeben hätte. WM-Verzicht wäre schon mal eine Lösung gewesen, hätte aber sicher niemand gewollt. Vor allem der feine Herr Beck nicht, dessen Herz ja am Verein hängt.

Natürlich hat man das Geld gebraucht und mit den 10 oder 9 Mio Schulden hat man eben ordentlich Druck auf Land und banken ausüben können.

So gesehen sind die zu viel gezahlten Steuern natürlich nicht "Schuld", dass wir Fröhner und Stadion verkloppen mussten.








Unserem Verein wäre extrem geholfen,wenn man Millionen zurück bekommen würde. Was bringt aber die ständige Unruhe? Einen Abstieg? Oder wie?


Natürlich muss man dieser Sache nachgehen,aber wieso macht man das erst jetzt? Die Sache ist schon vier-fünf Jahre her. War keiner fähig,das vorher man zu "recherchieren" und da vorher was zu machen?



Nein,jetzt,wo der Verein am Boden ist,muss man immer weiter drauftreten...


Nein, vielleicht war man nicht fähig das in den 5 Jahren zu recherchieren? Meinst du man kann einfach in die Geschäftsstelle gehen und dort Akten durchwühlen? Vielleicht ist man für so eine Anzeige gar nicht bereit, musste aber jetzt handeln?

Wer glaubt durch "Ruhe" und Supporten im Stadion den Dilettantismus der Verantwortlichen wett machen zu können, glaubt wohl auch noch an den Aufstieg.

Es geht nicht um's Daraufdrehten oder sonst was. Deine Meinung zu dem Thema kann ich absolut nicht verstehn! Dein Pazifismus in allen Ehren, aber hier musste endlich was passieren.



Was sind denn die Ursachen der ständigen Unruhe? Wieso soll man denn ständig die Fresse halten? Wieso is das hier alles so explosiv? Geh mal den Göbel fragen, der weiss bescheid.



Was bringt denn die Ruhe jetzt noch? Wer glaubt denn noch an den Klassenerhalt, außer Sasic, weil es in seinem Vertrag steht?

Wir kommen - wenn das mit der Lizenz hinhaut - in eine 3. Liga mit Städten die teilweise über 500 000 Einwohner haben. Vom Umfeld fang ich erst gar nicht an. Wie will man denn mit einer komplett neuen Mannschaft gegen Mannschaften wie Essen, Düsseldorf oder sonstwas bestehen? Wir spielen auch nächste Saison wieder gegen den Abstieg, so viel steht imho schon jetzt fest ...
 
Göbel hat noch weiteren Ärger. Er hatte dem früheren Manager der Profiabteilung der FCK-Basketballer vorgeworfen zwischen 80 000 und 120 000 € Miese gemacht zu haben, für die der Hauptverein aufkommen musste.



Der ehemalige Manager hat ein Urteil (Vergleich) erwirkt, wonach Göbel diese Behauptung zurücknehmen muss bzw. nicht mehr aufstellen darf.



Gefunden habe ich diese Meldung auf http://www.schoenen-dunk.de/basketball/bbl/viewtopic.php?topic=10604&forum=28&start=1425http://www.schoenen-dunk.de/basketball/bbl/viewtopic.php?topic=10604&forum=28&start=1425 , dem Basketball Forum.



So ein korrekter "Erbsenzähler" scheint dieser Göbel nicht gerade zu sein!
 
Von "obwohl in den anderen Fällen dringender Tatverdacht" besteht habe ich nichts gelesen. Das ist DEIN Wortlaut.
Auch Deine Interpretation mit den Akten aus dem Ausland ist ja wohl keinen Deut besser, als die Stammtischmanier, die Du selbst verurteilst. Bei allem Respekt, aber so gehts ja wohl auch nicht.


Wenn ich Zeit habe, werde ich speziell für dich die Urteilsbegründung rauskramen. Die Formulierung war vielleicht von mir jetzt frei Schnauze, aber der Inhalt war der selbe.

Wie wurde heute morgen in der Rheinpfalz der damalige Staatsanwalt so schön zitiert: Die Betrachtungsweise zwischen Steuerrecht und Strafrecht ist eine vollkommen andere und kann somit einen vollkommen anderen Betrag hervorbringen.´



Aber selbst wenn jetzt die Anzeige von der Staatsanwaltschaft jetzt nicht weiter verfolgt werden würde, selbst dann würden die Jäggikritiker keine Ruhe geben. Sie würden auch da Schieberei vermuten.
 
Trotzdem kann man sich nicht hinstellen und sagen, dass es keinen anderen "Ausweg" gegeben hätte. WM-Verzicht wäre schon mal eine Lösung gewesen, hätte aber sicher niemand gewollt.


Doch kann man, da bei einem WM Verzicht kein weiteres Geld geflossen wäre, das den Stadionausbau bezahlt hätte,denn dieser war ja voll im Gange, wir hätten eine Bauruine da stehen, kein fertiges Stadion, hätten möglicherweise Insolvenz anmelden müssen, da wir den weiteren Ausbau nicht stemmen konnten, dies hätte eine Zwangsabstieg zur Folge gehabt, noch vor dem Abstieg.
 
Da hast du prinzipiell recht. Aber lassen wir den Artikel doch mal beiseite. Friedrich, Wieschemann und Herzog haben den Wisch unterschrieben, ja. Trotzdem kann man sich nicht hinstellen und sagen, dass es keinen anderen "Ausweg" gegeben hätte. WM-Verzicht wäre schon mal eine Lösung gewesen, hätte aber sicher niemand gewollt. Vor allem der feine Herr Beck nicht, dessen Herz ja am Verein hängt.
Natürlich hat man das Geld gebraucht und mit den 10 oder 9 Mio Schulden hat man eben ordentlich Druck auf Land und banken ausüben können.

So gesehen sind die zu viel gezahlten Steuern natürlich nicht "Schuld", dass wir Fröhner und Stadion verkloppen mussten.


Hierzu noch eine kleine Sache, im Jahr 2002 kam es zu einem Gespräch zwischen dem 1.FC Kaiserslautern, vertreten durch die neue Geschäftsführung, den Vertretern der kreditgebenden Banken und den Vertretern des Landes RLP und der Stadt. Hierbei wurde vom FCK ein möglicher WM-verzicht angeregt, da der Verein sich nicht mehr in der Lage sah für die Kosten aufzukommen. Dies wurde von den Vertretern von Stadt und Land abgelehnt, mit dem Hinweis auf den großen, zu erwartenden Imageverlust.

Was dem Verein darüber hinaus noch geschadet hat war die "Vetternwirtschaft", schließlich wurde der Stadionbau an ein Unternehmen übertragen, dessen Tage zum Vergabezeitpunkt schon gezählt schienen.
 
Wir kommen - wenn das mit der Lizenz hinhaut - in eine 3. Liga mit Städten die teilweise über 500 000 Einwohner haben. ...


Naja, das sind Union Berlin und FSV Frankfurt, wobei die nicht die ersten Clubs aus den Städten sind.. Bei Essen und Dresden steht das noch sehr auf der Kippe ob dies schaffen.. Bei Unterhaching kann man wohl auch nicht davon sprechen das da ganz München dahintersteht..

und der Rest ist größtenteils weit unter 500.000.. Von Sandhausen und Co will ich

erst garnicht reden
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redcity: Davon hab ich auch schon gehört. So, oder so ähnlich. Ohlinger hatte angeblich ja auch ein Konzept? Weißt du da genaueres?






Doch kann man, da bei einem WM Verzicht kein weiteres Geld geflossen wäre, das den Stadionausbau bezahlt hätte,denn dieser war ja voll im Gange, wir hätten eine Bauruine da stehen, kein fertiges Stadion, hätten möglicherweise Insolvenz anmelden müssen, da wir den weiteren Ausbau nicht stemmen konnten, dies hätte eine Zwangsabstieg zur Folge gehabt, noch vor dem Abstieg.


Ist das so? Wäre dann kein Geld da gewesen? Ist das jetzt Fakt? Ein unwiderlegbarer Beweis also?

Generell: Bei einer Entscheidung zwischen "Bauruine" und Insolvenz hättest du die 2. Option gewählt? Aha, sehr schön! 3. Option war der langsame, schmerzhafte und elende Niedergang; diese hat Jäggi gewählt.

Es geht ja auch darum, dass Jäggi anscheinend entlastende Unterlagen zurückgehalten hat. Egal, es gab ja sowieso andere Möglichkeit, gell? Schließlich hat das Jäggi gesagt, dem kann man glauben.






Naja, das sind Union Berlin und FSV Frankfurt, wobei die nicht die ersten Clubs aus den Städten sind.. Bei Essen und Dresden steht das noch sehr auf der Kippe ob dies schaffen.. Bei Unterhaching kann man wohl auch nicht davon sprechen das da ganz München dahintersteht..
und der Rest ist größtenteils weit unter 500.000.. Von Sandhausen und Co will ich

erst garnicht reden
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Ich sagte ja auch teilweise
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Trotzdem werden wir ne ganz neue Mannschaft haben, kein Geld und kosten von 5 Mio / Jahr durch das Stadion. 4. müssten wir ja werden um aufzusteigen?! Mit dem Aufstieg werden wir zu 99% nix zu tun haben, da bin ich mir sehr sicher. Lotto und DVAG müssen ja schon einspringen, dass wir überhaupt in dieser Liga spielen dürfen
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Edit: Hab jetzt mal auf die Tabelle geschaut, is jetzt auch schon länger her gewesen...

NORD:

1 Fortuna Düsseldorf

2 Werder Bremen II

3 RW Oberhausen (N)

4 1. FC Union Berlin

5 Rot-Weiß Erfurt

6 Wuppertaler SV Bor.

7 Rot-Weiss Ahlen

8 Bor. Dortmund II

9 Kickers Emden

10 Dynamo Dresden



SÜD:

1 VfB Stuttgart II

2 SV Sandhausen (N)

3 VfR Aalen

4 FC Ingolstadt 04

5 Jahn Regensburg (N)

6 FSV Frankfurt (N)

7 Wacker Burghausen (A)

8 SpVgg Unterhaching (A)

9 SSV Reutlingen 05

10 Hessen Kassel
 
hier, was ich schon im anderen thread geschrieben habe:



Das Problem bei der ganzen Angelegenheit ist doch, dass sehr viele Fans/Mitglieder, bei denen es sich um juristische Laien handelt, nicht wirklich eine Trennung der Sachverhalte vornehmen. Das ist aber notwendig. Und wenn man das tut, wird man auch die Motivation bei der ganzen Sache verstehen.



a) Die unaufgeforderte Steuernachzahlung in Höhe von 8,9 Mio €, die der Verein damals vorgenommen hat, ist allein erstmal eine steuerrechtliche Sache. Sollte sich bei nochmaliger Prüfung rausstellen, dass da ein Betrag X zu Unrecht gezahlt wurde, wird der FCK diesen Betrag zurückerhalten.



Dies hat aber mit den Personen Göbel und Jäggi rein rechtlich erst einmal nichts zu tun. Das begreifen viele nicht, da sie die Dinge vermischen.



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Die Strafanzeige beruft sich auf Untreue, § 266 StGB:

"Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, mißbraucht oder die ihm kraft Gesetzes, behördlichen Auftrags, Rechtsgeschäfts oder eines Treueverhältnisses obliegende Pflicht, fremde Vermögensinteressen wahrzunehmen, verletzt und dadurch dem, dessen Vermögensinteressen er zu betreuen hat, Nachteil zufügt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."



Den Anzeigenden geht es also darum, dass Jäggi und Göbel die durch Vertrag (Rechtsgeschäft) mit dem FCK eingeräumte Befugnis, als Vorstandsvorsitzender bzw. Controller die Vermögensinteressen des Vereins wahrzunehmen, mißbraucht und dadurch verletzt haben sollen.

Es reicht aber aus strafrechtlicher Sicht für die Erfüllung dieses Tatbestandes nicht aus, dass dem Verein durch die Steuernachzahlung ein Nachteil entstanden ist, denn bei dem ganzen Vorgang muss Vorsatz vorliegen.

Um es platt zu sagen: Die beiden müssten das "für extra" gemacht haben, also mindestens gewußt haben, dass sie dem Vereinsvermögen nachhaltigen Schaden durch eine unnötige Steuernachzahlung zufügen, und diesen Umstand zumindest billigend in Kauf genommen haben (das nennt man bedingten Vorsatz).



Und da, wie wir wissen, im deutschen Strafrecht die Unschuldsvermutung gilt, liegt die Beweislast auf staatlicher Seite. Das bedeutet, dass - falls es überhaupt zu einem Ermittlungsverfahren kommt, Jäggi und Göbel nachgewiesen werden muss
, dass sie dem Verein
<span style="color:#FF0000;">vorsätzlich
</span> Schaden zugefügt haben.

Und dieser Beweis wird schwer zu führen sein, denn dass sich Jäggi und Göbel z.B. aus den 8,9 Mio nicht persönlich bereichert haben können, steht fest, da diese Summe an das Finanzamt geflossen ist. Einen persönlichen Vorteil hatten die beiden also nicht an der ganzen Sache.



Und genau an dieser Stelle kommt ins Spiel, warum sich Buchholz (in meinen Augen zurecht) aufregt, denn:

Wenn Göbel und Jäggi bei der Steuernachzahlung einen Fehler gemacht haben, dann kann das steuerrechtlich nachgeprüft werden und der Verein sein Geld zurückerhalten. Dazu braucht man kein Strafverfahren.

Der Sinn eines Strafverfahrens liegt allein darin, einen oder mehrere Täter für begangenes Unrecht zur Verantwortung zu ziehen. Das vorliegende Ermittlungsverfahren würde also - wenn es überhaupt eingeleitet wird - dem Verein FCK finanziell oder in sonstiger Hinsicht überhaupt nichts nutzen, sondern nur den Personen Jäggi und Göbel Schaden zufügen, und zwar in Form einer Geld- oder Freiheitsstrafe - wenn es zu einer Verurteilung käme.



Und daran erkennt man die Motivation derjenigen, die Göbel und Jäggi anzeigen wollen. Denn anstatt sich bei einer nochmaligen Steuerprüfung zu beteiligen und mitzuhelfen, dass der Verein evtl. falsch gezahltes Geld zurückbekommt, was dem FCK am meisten helfen würde, wird eine völlig sinnlose Strafanzeige gestellt, die dem FCK weder einen Cent mehr in die leeren Kassen spült, noch dafür sorgt, dass im Verein endlich Ruhe herrscht, im Gegenteil.



Ich bin nicht dafür, dass Fehler nicht korrigiert werden sollen, genauso wenig wie Jäggi für mich eine heilige Kuh ist (was mir viele unterstellen). Und wenn die 8,9 Mio damals tatsächlich zum Teil oder ganz zu Unrecht an das Finanzamt geflossen sind, dann war das ein großer Fehler und dann muss dafür gesorgt werden, dass der FCK dieses Geld zurückbekommt.



Aber was da jetzt abläuft, ist mal wieder das übliche Bauerntheater Kaiserslautern, was diesem Verein ohne Ende schadet und sein Umfeld immer mehr vergiftet. Denn hier wollen einige Dunkelmänner, die nicht einmal genannt werden wollen, offenbar schlicht und einfach zwei Leute hängen sehen. Und somit ist für mich die Motivation der Verantwortlichen, die hinter der Strafanzeige stehen, nichts anderes als das Übliche:



Persönliche Eitelkeiten und Rachegelüste auf dem Rücken des Vereins befriedigen.



Es ist nur noch zum Kotzen. Diese Dinge werden den FCK zerstören. Und alle machen munter weiter.



WER AUCH IMMER SIE SIND: SCHÄMEN SIE SICH!!!!
 


Dem ist eigentlich nur noch hinzufügen, dass Untreue kein Antragsdelikt ist, also die Strafverfolgung in solchen von Amts wegen initiiert wird. Die Tatsache, dass bisher nichts in dieser Richtung passiert ist, nimmt schon ganz gut das Ergebnis vorweg - wenn bei derart prominenten Personen noch nicht einmal die Staatsanwaltschaft davon ausgeht, dass ein möglicherweise strafbares Verhalten vorliegen könnte.
 
Eben. Ich habs eben auch schon an anderer Stelle geschrieben. Wenn man der Ansicht ist, dass Göbel und Jäggi dem Verein finanziell geschadet haben, dann gibt es zwei Möglichkeiten, die dem Verein zugute kommen und nicht in die übliche Hexenjagd abgleiten:



a) das oben genannte steuerrechtliche Prüfverfahren

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eine Zivilklage
. In dieser könnte man dann Schadensersatz bekommen, wenn sie nicht abgewiesen wird.





Das sind die beiden Möglichkeiten, die dem Verein eine finanzielle Besserstellung ermöglichen würden - und nur darum gehts ja.






Ein Strafverfahren bringt gar nichts, außer dass Jäggi und Göbel öffentlich an den Pranger gestellt werden. Die Verantwortlichen für die Anzeige wollen offenbar den Satz: "Schaut her, das sind die Totengräber des Vereins" durch ein strafrechtliches Urteil bestätigt sehen.



Dem Verein bringt das aber wie gesagt gar nichts, sondern nur denjenigen, die Anzeige erstattet haben, die Befriedigung, dass sie Recht haben.






Wenn man so will: Die Fortsetzung vom Internetforum-Streitereien mit Rechtsmitteln. Und die Antwort darauf, was davon zu halten ist, kann sich jeder einzelne selbst geben.
 
AFAIK ist das zivilrechtlich sowieso verjährt. Wenn es _tatsächlich_ um Untreue geht, muss man doch sowieso den strafrechtlichen Weg wählen, oder etwa nicht?
 
AFAIK ist das zivilrechtlich sowieso verjährt. Wenn es _tatsächlich_ um Untreue geht, muss man doch sowieso den strafrechtlichen Weg wählen, oder etwa nicht?


Vorsätzliche Untreue muss man Jäggi und Göbel ja beweisen, und das wird in meinen Augen das Hauptproblem bei dem Verfahren sein. Ich nehme an, dass das Verfahren entweder nicht einmal eingeleitet oder sehr schnell eingestellt wird. Und das nicht, weil ich "Jäggi-Jünger" bin, sondern weil aus meiner Sicht schlicht die Beweise fehlen.



Außerdem Gegenfrage:

Wenn es angeblich so hieb- und stichfeste Beweise für Untreue gibt und dafür, dass da was falsch gelaufen ist, wieso sind von den Verantwortlichen für diese Anzeige, die ja angeblich Insiderwissen haben, diese Kenntnisse so lange zurückgehalten worden?

Hätte man nicht, wenn es einem um das Wohl des Vereins geht, mit diesem Wissen früher was unternehmen müssen?
 
AFAIK ist das zivilrechtlich sowieso verjährt. Wenn es _tatsächlich_ um Untreue geht, muss man doch sowieso den strafrechtlichen Weg wählen, oder etwa nicht?


Verjährt ist das nicht unbedingt, könnte man sich aber auch drüber streiten. Untreue ist tatsächlich nur ein strafrechtlicher Tatbestand, zivilrechtlich käme §823 II BGB iVm eben dem §266 StGB (Untreue) in Betracht, oder eben eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung (§826 BGB). Von der Beweisproblematik der Schädigungsabsicht kommt das aber aufs gleiche raus.



Gut, man könnte natürlich ein Strafverfahren (bzw. die Ermittlungen dazu) verwenden, um eine Zivilklage vorzubereiten, möglicherweise, um sich Unterlagen auf Staatskosten zu besorgen, die man für ein Zivilverfahren selbst beschaffen müsste. Ohne die genauen Vermögensverhältnisse der Herren Jäggi und Göbel zu kennen, maße ich mir trotzdem die Einschätzung an, dass Schadensersatzforderungen in dieser Größenordnung dem Verein nur dann etwas bringen, wenn es irgendwelche (D&O)-Versicherungen mit Deckungszusage gibt.



EDIT: Der Onkel war schneller. BTW, gibt's auch eine nicht-vorsätzliche Untreue?
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Vielleicht gibt es ja eine fahrlässige Untreue und dann kommt die Haftpflichtversicherung zu tragen?!
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Danke für die Infos!



Onkel Helmut: Auf deine Gegenfrage kann ich dir leider keine Antwort geben. Ich kenn die zwei auch nicht, hab aber ne Vorstellung, wer es sein könnte.

Buchholz bemängelt ja den Zeitpunkt. Vielleicht ist das der springende Punkt? Mal davon abgesehen, dass wir mittlerweile nicht mehr im Abstieg Kampf stecken, sehr geehrter Herr Buchholz, wann macht man sowas denn? In der Sommerpause?



Ich war bisher der Meinung, dass die Anzeige zum jetzigen Zeitpunkt nur aufgrund der Frist gemacht wurde.

Vielelicht spielt man ja wirklich auf Zeit? Man hat sich nicht getraut? War sich nicht sicher? Vielleicht weiß man selbst, dass das gesammelte Material doch (noch) nicht ganz reicht? - Keinen Schimmer!



Wir werden sehen, und das ist auch gut so
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Vielleicht gibt es ja eine fahrlässige Untreue und dann kommt die Haftpflichtversicherung zu tragen?!
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Danke für die Infos!



Onkel Helmut: Auf deine Gegenfrage kann ich dir leider keine Antwort geben. Ich kenn die zwei auch nicht, hab aber ne Vorstellung, wer es sein könnte.

Buchholz bemängelt ja den Zeitpunkt. Vielleicht ist das der springende Punkt? Mal davon abgesehen, dass wir mittlerweile nicht mehr im Abstieg Kampf stecken, sehr geehrter Herr Buchholz, wann macht man sowas denn? In der Sommerpause?



Ich war bisher der Meinung, dass die

Vielelicht spielt man ja wirklich auf Zeit? Man hat sich nicht getraut? War sich nicht sicher? Vielleicht weiß man selbst, dass das gesammelte Material doch (noch) nicht ganz reicht? - Keinen Schimmer!



Wir werden sehen, und das ist auch gut so
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Fahrlässige Untreue gibt es nicht
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Und zum Zeitpunkt: jedes Kind weiß mittlerweile, dass man mit dem Einsatz der Mittel zum richtigen Zeitpunkt den größten Effekt erzielt. So wird Politik gemacht. Ob das Staats- Landes- oder Vereinspolitik ist. Nur komisch, dass angebliche Skandale immer zum "geeigneten" Zeitpunkt aufkommen.



Ich will hier niemanden als dumm hinstellen. Ich wollte mit meinem Beitrag nur darauf hinweisen, dass man sich immer nüchtern und sachlich mit den Dingen auseinandersetzen und sich v.a. immer fragen sollte: cui bono - wem nutzt es.



Und dem Verein nutzt ein sinnloses Strafverfahren überhaupt nichts. Höchstens den Personen, die Jäggi und Göbel angezeigt haben.



Aber sowas will man landauf, landab leider immer seltener hören und sehen.
 
Vielleicht gibt es ja eine fahrlässige Untreue und dann kommt die Haftpflichtversicherung zu tragen?!
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Nein, genausowenig wäre eine versuchte Untreue strafbar. Der Tatbestand der Untreue ist in Deutschland problematisch weit gefasst (beispielsweise im Vergleich zu Österreich). Nicht zuletzt deshalb sind die Gerichte bei der Prüfung des Schädigungsvorsatzes sehr restriktiv, weil ansonsten jede unternehmerische Entscheidung, die sich im Nachhinein als falsch herausstellt, direkt strafbar wäre.
 
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