Teufelsanbeterin
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Rausschmeißen, feuern - zum primitiven Vorgang die entsprechende Wortwahl.
Ich hätte mir sehr gewünscht, dass dem Verein endlich einmal was anderes als die armseligste und populistischste aller Möglichkeiten eingefallen wäre.
Wir sind seit Jahren immer wieder im Umbruch, nie wurde ein eingeschlagener Weg konsequent weiterverfolgt, ein Trainer nach dem anderen wurde Opfer der überzogenen Anspruchshaltung, ständig musste ein neuer Trainer bei Null anfangen.
War zunächst mal der Nichtabstieg aus der ersten Liga nicht gut genug (und Gerets das Opfer), entsprach auch ein gesicherter Mittelplatz in Liga eins nicht den unrealistischen Erwartungen (Opfer diesmal Jara). Die einzig nachvollziehbare vorzeitige Trainerentlassung war die von Henke, der sich als objektiv unfähig als Cheftrainer erwiesen hatte. Wolf hätte fast das Wunder geschafft, den FCK trotz der wegen der desolaten Wirtschaftslage qualitativ dünnen Personaldecke in der 1. Liga zu halten. Mit einem noch dürftigeren Spielerangebot spielte der FCK dann in der 2. Liga noch lange um die Aufstiegsplätze mit, doch obwohl rechnerisch der Wiederaufstieg noch möglich war, wars wieder mal nicht gut genug, und Wolf musste gehen.
Der Kader wurde nochmals dezimiert, die beiden Leistungsträger der Vorsaison, Hajnal und Meißner, mussten abgegeben werden. Zurück blieb der jüngste Kader aller Bundesligisten, mit dem nun Rekdal antrat, erklärtermassen, um mit genügend Zeit einen konsequenten Neuaufbau anzugehen. Folgerichtig erhielt Rekdal einen Dreijahres-Vertrag - offenbar hatte man wirklich mal die besten Absichten.
Und nun stehen wir wieder von den Trümmern eines gerade begonnenen Neuaufbaus. Das wird uns, fürchte ich, nun endgültig das Genick brechen. Welch ein Glück, dass gerade eine dritte Profiliga eingerichtet wurde - vorausgesetzt, wir erhalten die Lizenz, bewahrt uns das wenigstens vorläufig vor dem Sturz ins absolut Bodenlose.
Noch hoffe ich, dass dem Nachfolger Rekdals etwas mehr Glück beschieden ist und er auf Rekdals Arbeit aufbauen kann. Kondition und mannschaftliche Geschlossenheit kann er als Pluspunkte übergeben. Ob die junge Mannschaft allerdings die ständigen Nackenschläge verkraften kann, bezweifle ich. Ich fürchte, es wird uns nun nichts anderes übrigbleiben, als unsere Erwartungen wieder - und diesmal endgültig nach ziemlich weit unten - zu korrigieren.
Ich hätte mir sehr gewünscht, dass dem Verein endlich einmal was anderes als die armseligste und populistischste aller Möglichkeiten eingefallen wäre.
Wir sind seit Jahren immer wieder im Umbruch, nie wurde ein eingeschlagener Weg konsequent weiterverfolgt, ein Trainer nach dem anderen wurde Opfer der überzogenen Anspruchshaltung, ständig musste ein neuer Trainer bei Null anfangen.
War zunächst mal der Nichtabstieg aus der ersten Liga nicht gut genug (und Gerets das Opfer), entsprach auch ein gesicherter Mittelplatz in Liga eins nicht den unrealistischen Erwartungen (Opfer diesmal Jara). Die einzig nachvollziehbare vorzeitige Trainerentlassung war die von Henke, der sich als objektiv unfähig als Cheftrainer erwiesen hatte. Wolf hätte fast das Wunder geschafft, den FCK trotz der wegen der desolaten Wirtschaftslage qualitativ dünnen Personaldecke in der 1. Liga zu halten. Mit einem noch dürftigeren Spielerangebot spielte der FCK dann in der 2. Liga noch lange um die Aufstiegsplätze mit, doch obwohl rechnerisch der Wiederaufstieg noch möglich war, wars wieder mal nicht gut genug, und Wolf musste gehen.
Der Kader wurde nochmals dezimiert, die beiden Leistungsträger der Vorsaison, Hajnal und Meißner, mussten abgegeben werden. Zurück blieb der jüngste Kader aller Bundesligisten, mit dem nun Rekdal antrat, erklärtermassen, um mit genügend Zeit einen konsequenten Neuaufbau anzugehen. Folgerichtig erhielt Rekdal einen Dreijahres-Vertrag - offenbar hatte man wirklich mal die besten Absichten.
Und nun stehen wir wieder von den Trümmern eines gerade begonnenen Neuaufbaus. Das wird uns, fürchte ich, nun endgültig das Genick brechen. Welch ein Glück, dass gerade eine dritte Profiliga eingerichtet wurde - vorausgesetzt, wir erhalten die Lizenz, bewahrt uns das wenigstens vorläufig vor dem Sturz ins absolut Bodenlose.
Noch hoffe ich, dass dem Nachfolger Rekdals etwas mehr Glück beschieden ist und er auf Rekdals Arbeit aufbauen kann. Kondition und mannschaftliche Geschlossenheit kann er als Pluspunkte übergeben. Ob die junge Mannschaft allerdings die ständigen Nackenschläge verkraften kann, bezweifle ich. Ich fürchte, es wird uns nun nichts anderes übrigbleiben, als unsere Erwartungen wieder - und diesmal endgültig nach ziemlich weit unten - zu korrigieren.