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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Absoluter Schwachsinn, wenn DU DIR mal das wahlprogramm durchlesen würdest und das steuermodell testen würdest, würdest du merken, dass meine aussagen stimmen.
Jetzt mal eine ganz objektive Frage: Was hast du an diesem Steuermodell getestet? Ob es für dich oder deine Eltern etwas bringt oder ob es finanzierbar ist?

Also bei allem Respekt aber ich bezweifel sehr sehr stark, dass es einem 17jährigen "Normalmenschen" (ich würde ja Bürger sagen, aber das bist du ja nicht) möglich ist die Finanzierbarkeit eines Steuersystem zu errechnen...

Und ob es dir privaten Nutzen bringt, nun gut, eine tolle Sache nur irgendwer muss es ja finanzieren..




du darfst mir ruhig glauben, ich hab die wahlprogramm aller parteien, die für mich in frage kommen, durchgelesen und weiß daher ziemlich genau, für was die parteien stehen, wär auch schlimm, wenn man das mit 17 net weiß.
Auch an dich die Frage: Was bringt dir ein Wahlprogramm?
 
populismus und FDP, ich glaub ich geb dirn orden, der einzgie ders schafft, die 2 punkte in einen satz zu pressen. populismus findest du auf jeden fall bei den linken, da darfste dich dann ausheulen. dass die für enteignung aller stehen, die mehr als der durchschnitt haben (lafontaine mit seinen villen natürlich ausgenommen), ist ja egal, ist ja schließlich "gerecht". das ich nicht lache
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Mit 17 darf man noch für die FDP sein, das war ich damals auch. Da dachte ich auch noch, die seien seriös und hätte 'nen moralischen Kompass.
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Nach ein paar Schlüsselerlebnissen mit Brüderle und Westerwelle und einer gewissen europäischen Frontfrau kam ich mir retrospektiv aber schon fast peinlich naiv vor
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.
 
Also wenn man den wählen will, von dem man überzeugt ist, dass er einen am besten repräsentiert, müsste man mindestens das Parteiprogramm lesen.
[...]

Kann man es erwarten, dass jeder sich die einzelnen Parteiprogramme durchliest?
Parteiprogramme sind auch nur Parolen auf einem anderen Level. Sie verhalten sich zu den Wahlplakaten in etwa wie die "Welt" zur "BILD".



Ich finde, wenn man das politische Tagesgeschäft einigermaßen verfolgt - und da reicht es schon wenn man die Tagesschau guckt und eine Tages- oder Wochenzeitung verfolgt - kann man sich die Parteiprogramme getrost schenken.






Mal weg von Deutschland, ab nach Schweden:


Quelle: http://www.crn.de/news/showArticle.jhtml?articleID=217800027http://www.crn.de/news/showArticle.jhtml?articleID=217800027



Pirate Bay hat dort tiefe Spuren hinterlassen.
Das umstrittene Pirate Bay Urteil war sicherlich der Katalysator, aber allgemein gibt es in Schweden ein großes Euroskeptisches Potential. In keinem anderen Mitgliedsstaat ist das Europaskeptische Gefälle zwischen Eliten und Bevölkerung größer. Da das Pirate Bay Urteil bzw. die Gesetzesgrundlage dahinter auf der Implementierung einer EU-Gesetzesvorlage beruht, ist durchaus logisch dass eine solche Protestpartei einen relevanten Zuspruch erhält.






Meine Stimme hat die ödp bekommen - manche mögen das zwar für eine verschenkte Stimme halten, aber die großen Parteien kamen für mich als Gegner des Lissabon-Vertrags und teilweise auch der EU allgemein nicht in Frage.
Eine solche Wahlentscheidung ist natürlich schade, denn weder der Lissabon-Vertrag noch der permissive Konsens zur Europäischen Integration standen hier zur Wahl. Diese Wahlkriterien kannst du bei der Bundestagswahl anlegen, denn die Vertragswerke und die Entwicklung der EU im allgemeinen liegen in den Händen des Europäischen Rates. Das sind Frau Merkel, Herr Sarkozy und Co.

Insofern ist es natürlich schon eine verschenkte Stimme.






Bei der Europawahl sind die Linken erste Option. Ich mag Europa in der Form wie es existiert nicht.
Hier kann ich eigentlich auch das gleiche sagen wie bei Jens. Das sind Bundestagswahl-Wahlkriterien. Das Europäische Parlament, was hier zur Wahl stand, spielt eine andere Rolle im Mehrebenensystem der EU als der Bundestag in Deutschland tut. Aufgrund des völligen Fehlens eines Iniativrechts ist das Europäische Parlament genau der denkbar schlechteste Ort im EU-System, um eure Vorlieben durchzusetzen.



Zur Wahl der Linken sei gesagt, dass dort der interne Diskurs über die perspektivisiche Ausrichtung der Partei bereits begonnen hat. Die Partei hat im Grunde nur zwei Möglichkeiten, entweder sie folgt der Entwicklung, die die Grünen in den 90er Jahren durchgemacht haben, und wird sich Europa öffnen und zu einer konstruktiven und koalitionsfähigen Partei werden, oder sie verharren als Protestpartei und werden in 10 Jahren bundespolitisch endgültig keine Rolle mehr spielen.






Mir geht es leider oft so, daß es die Partei die ich eigentlich voller Überzeugung wählen würde garnicht gibt.
Das geht doch jedem so. Schau dir die Parteitage an, wie oft man sich dort gegenseitig zerfleischt. Nichtmal Parteimitglieder gehen mit ihren Parteien zur völligen 100% konform, denn unser politisches System basiert in allen Ebenen auf Kompromissen, auch innerhalb der Parteien selber.



Als Wähler ist es oft schwer, eine Wahlentscheidung ohne Bauchschmerzen zu treffen, man muss eben gegeneinander abwägen, welche Themen einem am wichtigsten sind und mit welcher Stimme man sie im ehesten erreicht.
 
Eine solche Wahlentscheidung ist natürlich schade, denn weder der Lissabon-Vertrag noch der permissive Konsens zur Europäischen Integration standen hier zur Wahl. Diese Wahlkriterien kannst du bei der Bundestagswahl anlegen, denn die Vertragswerke und die Entwicklung der EU im allgemeinen liegen in den Händen des Europäischen Rates. Das sind Frau Merkel, Herr Sarkozy und Co.
Insofern ist es natürlich schon eine verschenkte Stimme.


Um es mal überspitzt zu formulieren: Bei der niederländischen Europawahl ging es auch nicht um den Lissabon-Vertrag und dennoch haben dort viele zum Ausdruck gebracht, was sie von der derzeitigen (EU-)Situation halten (und nein, ich vergleiche hier jetzt nicht unsere großen Bundestagsparteien mit der PVV).

Und auch ödp, weil mir die Ökologie auch sehr am Herzen liegt (die Grünen wollte ich nicht, weil mir die wiederum zum EU-freundlich und allgemein zu liberal sind)



Bei der Bundestagswahl vergebe ich meine Stimme hauptsächlich nach den Kriterien Arbeitnehmerrechte, Energie- & Umweltpolitik; in wiefern ich es da erwäge, die ödp zu wählen (als immer noch SPD-Mitglied), muss ich sehen.
 
@jonny

Gelächelt werden kann bei der Umweltpolitik aber nun wirklich nicht von vielen Staaten, oder? Wir haben als eine der ersten großen Industrie-Nationen den Verzicht auf Kernenergie erklärt. Wir bauen regenerative Energien stetig aus. Haben für unsere Firmen nicht gerade leichte Auflagen hinsichtlich der Umweltverträglichkeit. Wir haben sogar ein Maut-System für LKW, dass sich nach EU-Schadstoffklassen orientiert.

Die Umweltpolitik ist eine ideologisch geprägte und oft "blinde" Politik, das muss man fairerweise auch mal so sehen.

Wenn ich die in Deutschland leidige Diskussion sehe, dass eine Verlagerung der Güter auf die Schiene notwendig ist und die Umwelt dadurch entlastet wird, dann kann ich leider nur noch mit dem Kopf schütteln und muss feststellen, dass viele umweltpolitische Interessensverbände nach all den Jahren immer noch populistisches Geschwätz von sich geben, als dass sie die Zeichen der Zeit erkannt haben.

In einem geb ich dir aber schon recht: Grün war unsere Kanzlerin nie wirklich
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Naja, ums mal total populistisch und mit Peer Steinbrück zu sagen: Burkina Faso darf uns für unsere Umweltpolitik natürlich nicht belächeln.
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Zum Verzicht auf Kernenergie: Da bin ich wirklich auf die zukünftige Schwarz-Gelbe Koalition gespannt. Glaube kaum, dass unsere Kanzlerin wirklich einen Plan für die zukünftige Umweltpolitik hat. Die wird sie sich von ihren (eigentlichen...sorry
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) Untergebenen dann schon einflüstern lassen.



Das die Umweltpolitik blind ist...tja, leider. Find das Ministerium auch fehlbesetzt.



Warum ist "die Schiene" denn nicht vorteilhafter? Hab mich damit nie so konzentriert beschäftigt, sondern immer den Mainstream-Medien geglaubt. Hab letztens noch was gelesen, dass der Wasserverkehr vor dem Schienenverkehr und jener vor der Straße am umweltfreundlichsten sei.





Noch eins:

Zur leidigen Altersdiskussion. Natürlich hat man mit 40 Jahren mehr Erfahrung im Leben gesammelt...dennoch soll es auch unter den Jungen Menschen geben, die Zeitung lesen, die Politik-LK haben etc. Also bitte konzentriert euch doch wieder auf Inhalte. Auch wenns hier "der Junge" mit dem Vorwurf des "Nachplapperns" angefangen hat.



Achja: "wer mit 18 nicht ROT ist, hat kein Herz! Aber wer mit 30 noch immer ROT ist - hat keinen Verstand"
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Um es mal überspitzt zu formulieren: Bei der niederländischen Europawahl ging es auch nicht um den Lissabon-Vertrag und dennoch haben dort viele zum Ausdruck gebracht, was sie von der derzeitigen (EU-)Situation halten (und nein, ich vergleiche hier jetzt nicht unsere großen Bundestagsparteien mit der PVV).
Und auch ödp, weil mir die Ökologie auch sehr am Herzen liegt (die Grünen wollte ich nicht, weil mir die wiederum zum EU-freundlich und allgemein zu liberal sind)



Bei der Bundestagswahl vergebe ich meine Stimme hauptsächlich nach den Kriterien Arbeitnehmerrechte, Energie- & Umweltpolitik; in wiefern ich es da erwäge, die ödp zu wählen (als immer noch SPD-Mitglied), muss ich sehen.
Du kannst jedes EU-Mitgliedsland als Beispiel nehmen. Überall ist die Europawahl eine nachgeordnete Wahl. Es gäbe zwar europäische Themen (Energiesicherheit, Klimaverhandlungen, Finanzaufsicht, auslaufende Agrarsubventionen,...), aber die spielen bei der Wahl, wenn überhaupt, eine nur untergeordnete Rolle. Die Bürger sehen die Wahlen zum Europaparlament nicht anders als Wahlen zum Bundestag und daher ist es für die Parteien auch größtenteils ein Stimmungstest für den Herbst.



Was mich aber viel eher interessieren würde: was genau gefällt dir denn an der EU nicht?
 
Was mich aber viel eher interessieren würde: was genau gefällt dir denn an der EU nicht?


Der ganz große Punkt ist natürlich, dass ich es nicht richtig finde, dass jemand in unsere Politik reinredet. 80% unserer Gesetze unterliegen der EU. Beispiel Niedersachsen, als damals entschieden werden sollte, dass nur Unternehmen, die sich an Tarifverträge halten, bei Ausschreibungen in Betracht gezogen werden - meiner Meinung nach richtig, nach Meinung der EU unzulässig. Wenn es nach der FDP ginge, dürfte die EU sogar noch Steuern erheben und wir würden alle nach dem alle-über-einen-Haufen-Prinzip durch einen Außenminister vertreten werden und im Weltsicherheitsrat vertreten sein. Aber wir werden natürlich nicht gefragt.



Zum Vertrag von Lissabon speziell: Der Gipfel ist natürlich, dass in Kriegszeiten selbst die Todesstrafe legitim wäre.

Dann beispielsweise noch, dass die EU-Kommission alleine Gesetze verabschieden könnte und gewählt wird sie natürlich auch nicht. In meinen Augen nicht gerade sehr demokratisch oder ein Paradebeispiel für Gewaltenteilung, weil das EU-Parlament ja auch kaum Macht hat.

Und weit geht eigentlich die "Wahrung der Werte der Union im Dienste ihrer Interessen"? Kriege wegen "Nichtigkeiten" wie Ölquellen? Über diese werden natürlich auch geheim abgestimmt.
 
Um es mal überspitzt zu formulieren: Bei der niederländischen Europawahl ging es auch nicht um den Lissabon-Vertrag und dennoch haben dort viele zum Ausdruck gebracht, was sie von der derzeitigen (EU-)Situation halten (und nein, ich vergleiche hier jetzt nicht unsere großen Bundestagsparteien mit der PVV).
Und auch ödp, weil mir die Ökologie auch sehr am Herzen liegt (die Grünen wollte ich nicht, weil mir die wiederum zum EU-freundlich und allgemein zu liberal sind)



Bei der Bundestagswahl vergebe ich meine Stimme hauptsächlich nach den Kriterien Arbeitnehmerrechte, Energie- & Umweltpolitik; in wiefern ich es da erwäge, die ödp zu wählen (als immer noch SPD-Mitglied), muss ich sehen.


Bei der EU Wahl in den Niederlanden ging es bedingt überhaupt um die EU. Das war eine Abrechnungswahl gegenüber den Regierungsparteien... Kanns aber immernoch kaum glauben, dass Wilders bei soviel Leuten Eindruck hinterlassen hat... Furchtbarer Populist... aber die liberalen Niederlande, die viele noch sehen gibt es schon 10-15 Jahre nicht mehr. Inzwischen ist davon nichts mehr über. Von aussen sieht man halt, dass das Kiffen immernoch erlaubt ist, aber das war es eben auch... Ist m.M.n. ein recht rassistisches Volk geworden, ohne es selbst zu merken. Es geht da um den kleinen Alltagsrassismus... Mich als Deutschen sehen sie hier sehr gerne, stehen in großen Teilen von Holland total auf Deutschland, aber eben die Sprüche über "andersartige" Ausländer, die sind teilweise echt nicht zu ertragen...
 
@ redcity:



Um nochmal ganz kurz auf die Kanzlerin zurück zu kommen. Du führst die ganzen Punkte an, die Deutschland grün machen...aber wieviele davon hat Angie eingeführt/umgesetzt?
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Der ganz große Punkt ist natürlich, dass ich es nicht richtig finde, dass jemand in unsere Politik reinredet. 80% unserer Gesetze unterliegen der EU. Beispiel Niedersachsen, als damals entschieden werden sollte, dass nur Unternehmen, die sich an Tarifverträge halten, bei Ausschreibungen in Betracht gezogen werden - meiner Meinung nach richtig, nach Meinung der EU unzulässig. Wenn es nach der FDP ginge, dürfte die EU sogar noch Steuern erheben und wir würden alle nach dem alle-über-einen-Haufen-Prinzip durch einen Außenminister vertreten werden und im Weltsicherheitsrat vertreten sein. Aber wir werden natürlich nicht gefragt.


Zum Vertrag von Lissabon speziell: Der Gipfel ist natürlich, dass in Kriegszeiten selbst die Todesstrafe legitim wäre.

Dann beispielsweise noch, dass die EU-Kommission alleine Gesetze verabschieden könnte und gewählt wird sie natürlich auch nicht. In meinen Augen nicht gerade sehr demokratisch oder ein Paradebeispiel für Gewaltenteilung, weil das EU-Parlament ja auch kaum Macht hat.

Und weit geht eigentlich die "Wahrung der Werte der Union im Dienste ihrer Interessen"? Kriege wegen "Nichtigkeiten" wie Ölquellen? Über diese werden natürlich auch geheim abgestimmt.
Mir scheint, du sitzt bei deiner Beurteilung (gewollt?) einigen Unwahrheiten auf, die so oder in ähnlicher Weise durch die Öffentlichkeit geistern.

Arbeiten wir das mal Stück für Stück ab:

"80% der Gesetze stammen von der EU"

Das haben zwar Santer und Herzog so in der Art mal gesagt, aber falsch ist es dennoch.

Dieser Mythos geistert auch noch mit anderen Zahlen durch die Gegend, wird in kompakter Form aber hier (http://www.zeit.de/online/2009/07/europa-gesetzgebung-parlament-deutschland?page=1http://www.zeit.de/online/2009/07/europa-gesetzgebung-parlament-deutschland?page=1) widerlegt. Die ausführlichen Links zur Studie kann man dem Kommentar entnehmen.



Beispiel Niedersachsen:

Ich weiß nicht, worum es da konkret ging, aber die EU ist ganz sicher an die Entsenderichtlinie gebunden, wo die Mindeststandards festgelegt werden.



Was die FDP dann im weitern Abschnitt mit der EU zu tun hat, weißt wohl nur du selbst. Weil die FDP irgendwas vermeintlich will, heißt das ja (gottseidank) noch lange nicht, dass das auf EU Ebene auch so kommt. Steuern erheben wird die EU aber auf absehbare Zeit nicht. Dazu besteht Konsens im Rat.

Der Rest des Abschnitts ist, tschuldigung, nur noch konfus. Wo auf einmal der Weltsicherheitsrat herkommt (in dem die EU rein völkerrechtlich überhaupt nicht sitzen KANN), bleibt dein Geheimnis.



Zur Todesstrafe im Lissabon Vertrag:

Gut, das ist eine ziemlich juristische Angelegenheit, da kann der Normalbürger überhaupt nicht durchsteigen, aber ganz gut erklärt und wiederum als FALSCH entlarvt wird diese Aussage hier (http://www.law-europe.eu/wiedereinfuehrung-der-todesstrafe-durch-den-vertrag-von-lissabon/http://www.law-europe.eu/wiedereinfuehrung-der-todesstrafe-durch-den-vertrag-von-lissabon/).
 
Womit wieder bewiesen wäre, dass es auch Menschen gibt, die Zusammenhänge nicht entdecken können.


Ich finde du solltest dich langsam mal ein wenig zurückhalten... ist schon peinlich genug sich als militanter FDP Wähler zu outen... ich bin sicher nicht der einzige hier der dich aufgrund deiner Pseudo Intellektualität und deines Alters belächelt
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... und mit so einem Satz strafst du dich nur selbst... denn wer nicht erkennt wer die Begünstigten Personen bei einer Wahl der FDP sind und zudem noch nicht mal die Zusammenhänge des Lebens am eigenen Leib erfahren musste den kann ich nicht ernst nehmen... sry



Nur so ein Wink:




bei welchem stammtisch haste den unfug denn gehört? nicht immer alles nachplappern, was papa sagt.
 
Wollen wir den Thread nicht lieber in "Wirf mit persönlichen Angriffen um dich, wenns für mehr nicht reicht" umbenennen??
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Hier wurd echt schön diskutiert, aber das scheint nur für kurze Momente möglich zu sein...bevor dann wieder auf der persönlichen Ebene rumgepöbelt wird. Muss das wirklich sein? Kann man dem gegenüber nicht anders aufzeigen, dass man seinen Blickwinkel für verengt hält (muss ja nicht der Wahrheit entsprechen)? Kann man ihn nicht mit Argumenten und Fakten auf die vielleicht wahren Zustände aufmerksam machen oder das zumindest versuchen? Und kann man, wenn man das nicht für möglich hält, nicht einfach den Thread meiden?
 
Wollen wir den Thread nicht lieber in "Wirf mit persönlichen Angriffen um dich, wenns für mehr nicht reicht" umbenennen??
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Hier wurd echt schön diskutiert, aber das scheint nur für kurze Momente möglich zu sein...bevor dann wieder auf der persönlichen Ebene rumgepöbelt wird. Muss das wirklich sein? Kann man dem gegenüber nicht anders aufzeigen, dass man seinen Blickwinkel für verengt hält (muss ja nicht der Wahrheit entsprechen)? Kann man ihn nicht mit Argumenten und Fakten auf die vielleicht wahren Zustände aufmerksam machen oder das zumindest versuchen? Und kann man, wenn man das nicht für möglich hält, nicht einfach den Thread meiden?


Na dann wende doch einfach mal die neue Spam Richtlinie auch ab und zu mal hier an
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Wollen wir den Thread nicht lieber in "Wirf mit persönlichen Angriffen um dich, wenns für mehr nicht reicht" umbenennen??
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Hier wurd echt schön diskutiert, aber das scheint nur für kurze Momente möglich zu sein...bevor dann wieder auf der persönlichen Ebene rumgepöbelt wird. Muss das wirklich sein? Kann man dem gegenüber nicht anders aufzeigen, dass man seinen Blickwinkel für verengt hält (muss ja nicht der Wahrheit entsprechen)? Kann man ihn nicht mit Argumenten und Fakten auf die vielleicht wahren Zustände aufmerksam machen oder das zumindest versuchen? Und kann man, wenn man das nicht für möglich hält, nicht einfach den Thread meiden?


Manchmal versteh ich dich echt nicht... in dem ganzen Thread war bei Äußerungen wie:




  • "bei welchem stammtisch haste den unfug denn gehört? nicht immer alles nachplappern, was papa sagt."
  • "Absoluter Schwachsinn, wenn DU DIR mal das wahlprogramm durchlesen würdest..."
  • "populismus und FDP, ich glaub ich geb dirn orden, der einzgie ders schafft, die 2 punkte in einen satz zu pressen"
  • "Womit wieder bewiesen wäre, dass es auch Menschen gibt, die Zusammenhänge nicht entdecken können."



nichts in dieser Richtung von dir zu hören... aber wenn ich (berechtigterweise) seine Art und Weise hier zu poltern kritisiere und behaupte, dass er total engstirnig und naiv denkt dann kommt so ein Post?!
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Welcher übrigens ebenfalls mit pikanten Stichen gegen (ich behaupte es einfach mal) meine Person gerichtet ist
 
OK... alles klar...

Wenn du das sagst glaub ich es dir natürlich... der Eindruck war nur eben deswegen aufgekommen weil ich gerade erst den Post verfasst hab und die anderen Äußerungen schon über einen Tag oder mehr zurückliegen... mit welchem Bezug für deinen Post würdest du da an meiner Stelle ausgehen?



Und wenn ich dann davon ausgehe, sind Äußerungen wie "Wollen wir den Thread nicht lieber in "Wirf mit persönlichen Angriffen um dich, wenns für mehr nicht reicht" umbenennen??" natürlich ein Seitenhieb...



Aber ok... geht dann i.O. wenn du es nicht direkt auf mich bzw. meinen Post beziehst
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Mit der Präsentation seines Teams, hat Steinmeier nun also den Wahlkampf begonnen. Worüber wird derzeit diskutiert und worüber sollte viel eher diskutiert werden?



Da wird einer Ministerin ein Dienstwagen geklaut. Kosten des Einsatzes und des Werts des Wagens: nicht mehr als 200.000 Euro...für den kleinen Bürger viel Geld.



Auf der anderen Seite ist Deutschland derzeit in einen Krieg verwickelt. Ja in einen Krieg. Das erste mal seit bestehen der Bundeswehr kann davon geredet werden, dass deutsche Soldaten in einen Krieg involviert sind. Es sterben Deutsche und Deutsche töten. Und wofür? Um "vernetzte Sicherheit" zu gewähren und "zivile Aufbauhilfe militärisch abzusichern" (Verteidigungsminister Jung).



Für wie blöd halten die Medien und Politiker uns Wähler eigentlich?

Und warum sind wir so blöd und echauffieren uns an Stammtischen nur über einen gestohlenen Dienstwagen, wenn in einem fremden Land Mitbürger sterben??



Wo ist die politische Kultur? Wo sind die großen Diskussionen? Warum wehren sich noch nichtmal kleine Parteien (Ausnahme: Linke) entschieden (!!) gegen einen Militäreinsatz, der 75% der Deutschen unerklärlich ist?
 
Mit der Präsentation seines Teams, hat Steinmeier nun also den Wahlkampf begonnen. Worüber wird derzeit diskutiert und worüber sollte viel eher diskutiert werden?


Da wird einer Ministerin ein Dienstwagen geklaut. Kosten des Einsatzes und des Werts des Wagens: nicht mehr als 200.000 Euro...für den kleinen Bürger viel Geld.


Naja der Wagen ist wieder aufgetaucht
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Insgesammt liegen die Kosten für den ,,Einsatz" bei ca. 10.000 € (Bund der Steuerzahler) , aber trotzdem ne Sauerei.




Auf der anderen Seite ist Deutschland derzeit in einen Krieg verwickelt. Ja in einen Krieg. Das erste mal seit bestehen der Bundeswehr kann davon geredet werden, dass deutsche Soldaten in einen Krieg involviert sind. Es sterben Deutsche und Deutsche töten. Und wofür? Um "vernetzte Sicherheit" zu gewähren und "zivile Aufbauhilfe militärisch abzusichern" (Verteidigungsminister Jung).



Für wie blöd halten die Medien und Politiker uns Wähler eigentlich?

Und warum sind wir so blöd und echauffieren uns an Stammtischen nur über einen gestohlenen Dienstwagen, wenn in einem fremden Land Mitbürger sterben??



Wo ist die politische Kultur? Wo sind die großen Diskussionen? Warum wehren sich noch nichtmal kleine Parteien (Ausnahme: Linke) entschieden (!!) gegen einen Militäreinsatz, der 75% der Deutschen unerklärlich ist?


Dem Rest stimm ich dir vollkommen zu!
 
Die Debatte über den Dienstwagen finde ich auch lächerlich. Wäre kein Sommerloch, wäre dies eine Randnotiz im Politikteil der Zeitungen und nicht mehr.



Zu Afghanistan: Ich finde es richtig, "externe Kräfte" in failed states zu benutzen, um das Machtvakuum durch das Fehlen adäquater politischer Institutionen zu füllen, bevor dies ausschließlich Kriminelle machen. Das dies Deutsche sind, ist für mich da eher zweitrangig. Irgendwoher müssen diese "externen Kräfte" schließlich kommen...



Das sind für mich beides keine geeigneten Wahlkampfthemen.



Ich sehe da eher die Ressorts "Wirtschaft", "Soziales" und "Bildung" als entscheidend an.

Wieweit meine Meinung hier allgemeingültigen Charakter hat, weiß ich nicht.



Für mich ist wichtig, endgültig mit neoliberalen Paradigmen zu brechen. Im Bereich Wirtschaft sollten umfassende Regularien her, damit u.a. Derivate, die per se keinen eigenen Wert darstellen, sondern nur einen solchen verbriefen (bspw. Forderungen) nicht mehr künstlich in ihrem Wert übersteigert werden.



Ferner sollten sämtliche neoliberalen Aspekte aus den Bereichen Bildung und Soziales ferngehalten werden. Menschen und Bildung sind nicht als Objekte der Wirtschaft zu betrachten und nicht als solche zu behandeln. D.h., dass Menschen nicht aufgrund ihres "wirtschaftlichen Marktwertes" behandelt werden sollen. Das Schulsystem mit der Selektion nach der 4. Klasse ist dringend mindestens umfassend zu reformieren. Vom Schwachsinn der "Exzelenzinitiativen" an deutschen Universitäten ganz zu schweigen.



Außerdem finde ich die derzeitige Praxis im Gesundheitswesen nicht gut, dass jeder Arzt für jeden seiner Patienten einen Fixbetrag pro Quartal erhält, unabhängig davon, ob dieser Patien überhaupt nicht, einmal, oder zwanzigmal in dieser Zeit untersucht und behandelt wird.



All dies sind Sachen, über deren Thematisierung im Wahlkampf ich mich sehr freuen würde.
 
Die Debatte über den Dienstwagen finde ich auch lächerlich. Wäre kein Sommerloch, wäre dies eine Randnotiz im Politikteil der Zeitungen und nicht mehr.


Absolut! Hierzu ein schöner und meines Erachtens vollkommen zutreffender Kommentar bzw. Artikel aus der taz (ok. Ich werde wohl vom "bürgerlichen Lager" des Forums diese Quelle postwendend um die Ohren gehauen bekommen
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):



http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/vergessene-skandale/http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/vergessene-skandale/




Ich sehe da eher die Ressorts "Wirtschaft", "Soziales" und "Bildung" als entscheidend an.
Wieweit meine Meinung hier allgemeingültigen Charakter hat, weiß ich nicht.


Das sind zwar für sich genommen immens große Themenbereiche, aber wenn man das auf "aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise", "soziale Gerechtigkeit" und "Bildungsgerechtigkeit" verkürzen würde, wären das zukunftsorientierte Themen, mit denen Parteien auch in der Öffentlichkeit punkten können und die diese "breite Öffentlichkeit" auch tatsächlich interessieren (sollten).
 
Zu Afghanistan: Ich finde es richtig, "externe Kräfte" in failed states zu benutzen, um das Machtvakuum durch das Fehlen adäquater politischer Institutionen zu füllen, bevor dies ausschließlich Kriminelle machen. Das dies Deutsche sind, ist für mich da eher zweitrangig. Irgendwoher müssen diese "externen Kräfte" schließlich kommen...


Ich persönlich finds schon wichtig, dass der Bürger da mal "aufgeklärt" wird.

Mich stört total, dass darüber nicht offen diskutiert werden kann. Stichwort: Parlamentsarmee und Bürger in Uniform.



Vielleicht veraltete Konzepte, aber dann soll man diese Konzepte ändern. Wir Deutschen sollten uns schon klar machen, ob wir mit den Großen pinkeln wollen und an Kriegen teilnehmen wollen oder ob wir am Grundsatz festhalten, uns nur verteidigen zu wollen/dürfen (Grundgesetz).



Dieses Rumgedruckse um Begriffe zeigt doch nur, dass da was ganz anderes hinter steht: Die verantwortlichen Politiker trauen sich nicht dem Bürger zu sagen, was da wirklich abgeht, da sie befürchten, dann das Mandat entzogen zu bekommen. Aber darf es sein, dass sich Politiker und Bürger in so entscheidenden Fragen so weit entfernen, ja scheinbar entfernen wollen? Wenn ichs ganz groß aufziehen möchte, würde ich sagen: Das geht absolut gegen mein Demokratieverständnis.



Ich halte das Todschweigen eines ganzen Themas, vor allem auch bedingt durch die große Koalition bzw. dass wir unter Struck "reingegangen" sind, auch für gefährlich. Bleiben mögliche Verbesserungsansätze nur Diskussionen in wissenschaftlichen Kreisen, wird dadurch schließlich auch verhindert, dass vor Ort wirklich wirksam agiert wird, was wiederum deutsche Soldaten und afghanische Zivilisten unnötig in Gefahr bringt und den Einsatz nur unnötig verlängert.





Ansonsten stimme ich zu. Da gibt es so viele Themen. Auch Kinderarmut, die in Deutschland seit Jahren rapide zunimmt. Da hoffe ich darauf, dass die neue SPD-Hoffung da punkten kann und Van-der-Leyen mal etwas von ihrem meiner Meinung nach zu hohen Sockel herunter geholt wird.
 
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