Ich höre hier immer, dass bei uns nur wenig oder keine ehemaligen Spieler in den Verein eingebunden werden. Das läßt sich widerlegen.
Machen wir doch einfach mal eine Aufstellung ehemaliger Spieler des FCK und darüber was sie nach ihrer Karriere wann im oder für den Verein getan haben oder auch nicht (Texte teilweise von "der-betze-brennt" bzw. Wikipedia):
TEIL 1
1.) Mario Basler
Hat nach seiner Spielerkarriere, in der er beim FCK ein mit Millionen dick bestrichenes Gnadenbrot bekam, woanders bisher nicht gerade als sportlicher Tausendsassa geglänzt. Mit Jahn Regensburg stieg er ab, in Trier ist er gewissermaßen in der Einarbeitungsphase. Ansonsten glänzt er in der BamS oder im Fernsehen durch Kommentare über den FCK aus der Ferne, die nicht gerade vor Intelligenz strotzen.
2.) Andreas Brehme
Nach seiner Spielerkarriere nach dem Rauswurf von Otto Trainer des FCK bis 2002. Wegen Erfolglosigkeit nach einem 0:3 in Mönchengladbach entlassen.
3.) Hans Peter Briegel
Zunächst sportlicher Berater. Nach dem bekannten Schwanzvergleich-Streit mit Otto ("Lehrling" etc.) kehrte er dem Verein zunächst den Rücken, bot sich aber später wieder an. Als sein Ansinnen bei Jäggi nicht auf Gehör stieß, gab er seinen Ehrenring zurück und trat aus dem Verein aus.
4.) Ernst Diehl
Ernst Diehl, zweimal Pokalfinalist mit dem FCK (1972 und 1976), absolvierte 370 Pflichtspiele für den 1. FC Kaiserslautern und schoß dabei 25 Tore. 1983 war er für kurze Zeit Interimstrainer auf dem Betzenberg, 1992 Meistertrainer der A-Jugend und in der Zweitligasaison 1996/97 Co-Trainer unter Otto Rehhagel, bevor er anschließend wieder in den Jugend- und Amateurbereich zurückkehrte.
5.) Michael Dusek
Michael Dusek kam 1979 zu den Amateuren des FCK, von wo ihn Trainer Karl-Heinz Feldkamp ein Jahr später in den Profikader übernahm. Der Verteidiger absolvierte bis 1988 insgesamt 243 Pflichtspiele für die roten Teufel und erzietle dabei 10 Tore. Dusek wurde einmal in die damalige B-Nationalmannschaft berufen und arbeitete bis Sommer 2006 im Nachwuchsbereich beim 1. FC Kaiserslautern.
6.) Gerald Ehrmann
Unser Tarzan ist Torwartrainer seit 1997/98
7.) Karl-Heinz Emig
Der gelernte Mittelfeldspieler Karl-Heinz Emig verstärkte für zwei Saisons die Abwehr des 1. FC Kaiserslautern und verließ den Verein nach dem Pokalsieg 1990. Der Anfang der 1980er Jahre aus der Jugend des SV Waldhof Mannheim gekommene Emig spielte lange Jahre in der 2. Bundesliga, so bei Waldhof, Hertha BSC, Darmstadt 98, der SpVgg Unterhaching und dem VfL Wolfsburg. Nach seiner Spieler- folgte die Trainerkarriere, in der Karl-Heinz Emig einige kleinere Erfolge feierte und im Spätsommer 2002 sogar für kurze Zeit Cheftrainer der roten Teufel war: Nach der Entlassung von Andreas Brehme und Reinhard Stumpf half er vorübergehend als Interimscoach aus - das einzige Pflichtspiel Emigs wurde im DFB-Pokal mit 5:0 beim USC Paloma gewonnen - bevor Erik Gerets als neuer Trainer verpflichtet wurde.
8.) Kay Friedmann
Kay Friedmann kam 1986 vom FC Homburg zum 1. FC Kaiserslautern. Er wurde 1990 DFB-Pokalsieger, 1991 Deutscher Meister und absolvierte 109 Pflichtspiele für den 1. FC Kaiserslautern, in denen er insgesamt sechs Tore erzielte. Nach dem Gewinn wechselte Friedmann zum 1. FC Nürnberg. Nach seiner Spielerkarriere war Friedmann bis 2007 für den FCK als Physiotherapeut tätig.
9.) Atze Friedrich
Atze Friedrich kam 1968 von Eintracht Frankfurt zum 1. FC Kaiserslautern, mit dem er 1972 im DFB-Pokalfinale stand. Für die roten Teufel absolvierte er insgesamt 187 Pflichtspiele, in denen er 30 Tore erzielte. Ein schwerer Beinbruch bei einem Freundschaftsspiel beim ASV Landau beendete seine aktive Karriere. In der Folgezeit war Friedrich dreimal Präsident bzw. Vorstandsvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern. Trotz seiner ohne Zweifel vorhandenen Verdienste wird der Name Jürgen Friedrich allerdings für alle Zeit mit dem Beinahe-Bankrott des FCK im Jahre 2002, der jahrelange finanzielle Probleme nach sich zog, in Verbindung gebracht werden.
10.) Wolfgang Funkel
Wolfgang Funkel spielte einige Jahre nach seinem Bruder Friedhelm beim 1. FC Kaiserslautern: 1991 kam er nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft und dem Ausfall von Reinhard Stumpf als Abwehrstabilisator in die Pfalz. Er entwickelte sich hierbei zu einer festen Größe und hatte Anteil an der Vizemeisterschaft 1994. Nach seinem Kreuzbandriss während der darauf folgenden Saison verlängerte der FCK den Vertrag mit Funkel frühzeitig, was jedoch nichts an dessen verletzungsbedingtem Karriereende änderte. Heute ist Wolfgang Funkel nach diversen vorherigen Stationen Co-Trainer auf dem Betzenberg.
11.) Rainer Geye
Rainer Geye kam 1977 zum 1. FC Kaiserslautern, zuvor spielte er in der Bundesliga für Fortuna Düsseldorf. In dieser Zeit bestritt er auch vier A-Länderspiele. Beim FCK hatte er mit 61 Toren in 345 Pflichtspielen großen Anteil an den Erfolgen Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre. 1986 beendete Geye seine Spielerkarriere, wurde zunächst Vize-Präsident und später Manager auf dem Betzenberg. Obwohl er nicht unbedingt ihr Liebling war, respektierten ihn die Fans, weil er durch seine kluge Transferpolitik maßgeblich zum Höhenflug Anfang der 1990er Jahre beigetragen hatte. Ebenso hatte er aber einen Anteil am Bundesligaabstieg 1996, weshalb er im Frühjahr des selben Jahres auch entlassen wurde. Als Spieler stand Geye mit dem FCK im Finale um den DFB-Pokal sowie im Halbfinale des UEFA-Cups, als Funktionär wurde er DFB-Pokalsieger und Deutscher Meister. Rainer Geye verstarb am 8. August 2002 nach schwerer Krankheit im Alter von 52 Jahren.
12.) Demir Hotic
Das Schlitzohr Demir Hotic kam während der Saison 1989/90 vom VfB Stuttgart zum 1. FC Kaiserslautern und wurde nach der Verpflichtung von Trainer Karl-Heinz Feldkamp zum Leistungsträger. Zwei seiner insgesamt 31 Tore in 122 Pflichtspielen für den FCK schoß er im legendären Europacupspiel gegen den FC Barcelona, was jedoch nicht zum Weiterkommen reichte. Hotic eckte 1993 mit Rainer Zobel an und mußte wenige Wochen vor seinem Trainer gehen. Demir Hotic kandidierte 2002 erfolglos für einen Platz im Aufsichtsrat des FCK. Seit Ende September 2007 arbeitet Hotic als Co-Trainer von seinem ehemaligen Teamkollegen aus Lauterer Zeiten Reinhard Stumpf beim türkischen Erstligisten
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