„Bäumchen, wechsle dich“ steht an beim FCK FUSSBALL: Skela und Mettomo droht die Bank
Alle Konzentration beim 1. FC Kaiserslautern gilt dem Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen den Hamburger SV, die Mannschaft der Stunde in der Fußball Bundesliga. Für die Partie gibt es noch Sitz- und Stehplatzkarten.
„Ich habe der Mannschaft gesagt: Über den HSV brauche ich wohl nicht viel zu sagen“, erzählte FCK-Cheftrainer Michael Henke. Er verordnete sich selbst und seinem Team gestern einen freiwillig-verpflichtenden UEFA-Cup-Fernsehabend. Assistenztrainer Manfred Rauscher ist gestern Nachmittag nach Kopenhagen geflogen, um sich die Hamburger beim Europapokalspiel beim FC Kopenhagen live vor Ort anzuschauen.
Der Tabellenzweite aus Hamburg beeindruckte zuletzt beim 2:0 gegen den FC Bayern, als er den Münchnern die ersten Punkte der Saison abknöpfte und ihre Siegesserie reißen ließ Für die schwere FCK-Hausaufgabe deutet nach den Trainingseindrücken dieser Woche vieles darauf hin, dass Ingo Hertzsch für Lucien Mettomo in die Innenverteidigung rückt. Mettomo hatte zuletzt nicht gerade glücklich agiert, musste den 1:0-Siegtreffer des VfB in Stuttgart auf seine Kappe nehmen. Für Hertzsch könnte Hervé Lembi wieder auf die Position rechts in der Viererkette zurückkehren.
Im Mittelfeld probierte Henke gestern und vorgestern die Vierer-Variante Riedl - Reuter - Engelhardt - Bellinghausen aus. Gut möglich, dass Ervin Skela eine Denkpause bekommt.
Den torgefährlichen HSV-Mittelfeldstar Rafael van der Vaart in Manndeckung nehmen lassen will Henke nur indirekt: „Grundsätzlich ist es nicht meine Art, Fußball spielen zu lassen, mit Manndeckung. Was aber nicht heißt, dass sich aus der taktischen Ordnung heraus jemand schwerpunktmäßig um einen Spieler kümmert ...“ Dieser Jemand hieße dann wohl Torsten Reuter oder Thomas Riedl.
Während Carsten Jancker nach überstandener Grippe wieder voll belastbar ist und im Training Extra-Schichten schob, muss Stürmerkollege Boubacar Sanogo gegen den HSV noch pausieren. „Er hat ein Ödem in der Hüfte; einen inneren Bluterguss von einem Sturz auf die Hüfte ganz am Anfang der Saison. Das ist bei einigen Bewegungen sehr schmerzhaft“, erläutert der FCK-Coach. Immerhin:Gestern arbeitete der 22-Jährige von der Elfenbeinküste mit Reha-Trainer Zvonko Komes auf dem Fröhnerhof an seinem Comeback mit Medizinball und Gymnastikbändern – im strömenden Regen. „Kein Problem“, sagte Sanogo mit einem freundlichem, offenem lächeln trotz der unwirtlichen Witterung im deutschen Herbst. „Ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder mit der Mannschaft trainieren kann. Wir warten bis Montag und schauen dann, ob das geht“, so der Angreifer.
Quelle:
www.rheinpfalz.de